Kommunikation & Teambildung

Improvisationstheater-Workshop

Theaterworkshop

Techniken aus dem Improvisationstheater verbessern die Kommunikation und Teamarbeit.

Werden in Ihrem Unternehmen neue Ideen erstmal abgeblockt? Wird dem Gegenüber im Meeting oder Gespräch nicht wirklich zugehört? Arbeiten die Mitglieder des Teams eher gegeneinander als miteinander? Wenn Sie an diese Baustellen ran wollen, dann hilft neben Provokativer Beratung einzelner Personen auch ein Theater-Workshop als Gruppenevent.

Denn Improvisationstheater deckt spielerisch auf, welche Verhaltensmuster sich eingeschlichen haben und wie sie sich auf die Zusammenarbeit auswirken. Techniken und Regeln, die auf der Bühne zum Erfolg führen, können anschließend – ganz seriös! – in den Arbeitsalltag übertragen werden. Vom Meeting über Projektarbeit bis hin zum Kundengespräch werden plötzlich Sachen fluppen, die vorher eher zur Blockade geführt haben.

Das liegt an den vier Grundregeln des Improvisationstheaters:

  1. Sag: “Ja, und …”!
    Anstelle von “Nein” oder “Ja, aber …” (was auch nein bedeutet.)
    Ideen, Vorschläge und alles, was nicht läuft wie immer, wird aus Angst vor Veränderungen in der Regel erstmal abgeblockt. Improtheater zeigt, wohin das führt. Vor allen Dingen zeigt es aber auch, wie sich Kommunikation und der gesamte Umgang im Team mit einer so simplen “Regel” ganz enorm verbessern lassen. Im Theaterspiel läßt sich das prima trainieren, bevor es bei echten Ideen und Vorschlägen angewandt wird. Nach einer Weile werden Sie sogar Teammitglieder unterstützen können, deren Meinung Sie nicht teilen. Stellen Sie sich mal vor, wie sich das auf die Zusammenarbeit auswirkt.
  2. Hör zu.
    Der eine sagt was, während der andere sich schon überlegt, was er darauf gleich antwortet. Dass es Mut erfordert, den anderen erstmal komplett ausreden zu lassen, wird beim Improtheater sehr, sehr deutlich. Außerdem zeigt sich ganz klar, welche Wörter und Signale ich beim Anderen verpasst habe, während ich über meine Antwort nachdachte. Abwarten dagegen macht das Gespräch erstaunlicher weise flüssiger, lockerer und besser. Warum? Weil ich auf das gerade Gesagte eingehe. Dadurch fühlt sich mein Gegenüber viel besser verstanden und wahrgenommen. Was ja auch wirklich so ist. Und beide marschieren gemeinsam in eine Richtung, anstatt aneinander vorbei zu reden.
  3. Unterstütze Deine Teammitglieder um jeden Preis.
    Beim Improtheater ist es wichtig, dass alle Schauspieler an einem Strang ziehen. Und dann gemeinsam Erfolg haben oder Scheitern. Im Falle des Scheiterns wird die Szene nicht gestoppt, um Fehler zu analysieren, rum zu meckern oder darüber zu sprechen, warum man keine Fehler machen sollte. Stattdessen versuchen die Schauspieler gemeinsam eine Lösung zu finden. Genau wie eine Mannschaft im Sport, die nach einem misslungenen Spielzug nach vorne guckt und weiter macht. Am besten klappt es, wenn die Teammitglieder sich die Bälle zuspielen.  Ganz wichtig ist dabei, zu lernen, den anderen zu vertrauen und mitzuziehen, wenn jemand in Aktion tritt.
  4. Vertraue Deinen Instinkten.
    Wie viele gute Ideen verlassen niemals den Kopf, weil der, der sie hat, denkt: Die ist nicht gut genug. Die ist nicht ausgereift genug. Das finden die anderen bestimmt nicht gut. Das ist zu albern. Das können wir sowieso nicht umsetzen. Und so weiter und so fort. Dieser “Innere Richter” vernichtet unglaublich viel Innovations- und Entwicklungspotential. Wer nur die ausgereiften, richtig guten, perfekten Ideen, die alle toll finden, äußert, der wird wahrscheinlich für immer und ewig die Klappe halten. Was es braucht sind Menschen, die sich trauen, auch mal eine total alberne und völlig verrückte Idee rauszuhauen. Damit dann jemand anderes sagen kann: “Wenn wir es so machen, dann läßt sich der Grundgedanke als neues Produkt umsetzen.” Genau das trainiert Improtheater.

Fehlerkultur auf den Prüfstand stellen

Leider hat der Instinkt nicht immer recht. Das führt dazu, dass Szenen ganz fürchterlich scheitern. Und das ist gut. Sogar sehr gut! Denn wer auf Nummer sicher gehen und Fehler um jeden Preis vermeiden will, der scheitert beim Impro noch viel öfter, als Schauspieler, die Risiken eingehen. Auch das läßt sich anhand von Theatertechniken leicht demonstrieren und später in den Arbeitsalltag übertragen. Nämlich dann, wenn es um die Fehlerkultur und den Umgang mit Fehlern in Ihrem Unternehmen geht. Und um die Folgen, die sich für Ihre Mannschaft und die Innovationsfähigkeit Ihres Unternehmens daraus ergeben.

Statusspiele

Beim Theaterworkshop lernen Sie auch viel darüber, wie Sie auftreten und auf andere wirken. Wann sind Sie zum Beispiel im Tiefstatus unterwegs? Wann im Hochstatus? Sie erfahren, dass der Hochstatus keinesfalls immer vorteilhaft und der Tiefstatus nicht zwingend zu Ihrem Nachteil sein muss. Schauspieler setzen dieses Wissen gezielt ein. Das können Sie auch, um in den unterschiedlichsten Situationen – vom Kaltakquise-Anruf über das Kunden-, bis zum Mitarbeitergespräch – mit dem richtigen Mindset und auch in Punkto Körpersprache mit Ihrem gesamten Auftreten zu überzeugen.

Auch wenn der Theaterworkshop Sie augenscheinlich erstmal völlig aus dem Arbeitsalltag herausholt, probieren Sie viele Techniken aus, die sie genau dahin übertragen können. Selbstverständlich schließen wir immer wieder den Kreis und sprechen darüber, was genau Sie wie in Ihrem Job nutzen können.

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