Bella

Bella – Die 42-jährige machte Anfang 2013 ein Einzelcoaching bei „Endlich Montag!“.

Gleich zu Beginn des zweiten Teils verrät die 42-jährige Bella, welchen Job sie drei Jahre nach dem Life/Work Planning Coaching (L/WP) bei mir hat. Gefunden hat sie ihn bei einem Englisch-Stammtisch, an dem auch ihr jetziger Chef teilnahm. Er schob ihr ein Zettelchen rüber, auf dem lauter Sachen standen, die sie wirklich gerne macht und fragte: „Hättest du Lust, das für mich zu machen?“ Ihre Antwort: „Jaaaaaaaaaaaaaa!“ 😉

„Dieser Beruf wäre mir nie in den Sinn gekommen.“

Im neuen Job legte sie mit zwölf Wochenstunden los. Nach und nach wurde immer weiter aufgestockt. (Ein „Phänomen“, das mir übrigens auch schon an anderer Stelle begegnet ist.) Bella bekommt jetzt Geld für Dinge, die sie bisher „nur“ in ihrem Privatleben gemacht hat. Und zwar sehr gerne. Der Beruf, in dem sie jetzt arbeitet, wäre ihr selbst nie in den Sinn gekommen. Das ist auch ein echter Klassiker. Mir selbst ging es auch so. Lange ist es her … 😉 Was nach meinem L/WP-Seminar geschah, hätte ich in meinen kühnsten Träumen nicht voraussehen können. Deswegen finde ich es so wichtig, sich auch auf den Weg zu machen, wenn man überhaupt keinen Plan oder bestenfalls eine diffuse Idee hat. Auch wenn sich das wackelig und schrecklich unausgegoren anfühlt, kann am Ende daraus etwas wunderbares entstehen. Nicht vergessen: Der Weg entsteht beim Gehen! 🙂

 

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Hindernisse inklusive

Das klingt super, kommt aber natürlich nicht ganz ohne Hindernisse und Hürden daher. Schließlich passiert das alles im echten Leben. Bella berichtet von ihren Erfahrungen und gibt Dir Tipps, die Du auf Deinen ganz persönlichen Weg mitnehmen kannst. Wir sprechen auch über Druck von Außen, Scheitern und darüber, wie eine gute Karriere verläuft. Und wir halten fest, was nicht funktioniert. Zum Beispiel vorgefertigte Lösungen von einem Berufsberater. Es geht schließlich darum zu erarbeiten, was in Dir steckt. Damit Du erkennen kannst, was Du kannst und willst. Wir fragen uns, welche Rollen Leidensdruck dabei spielt. Und wir stellen auch fest, dass man oft erst los geht, wenn der Popo so richtig auf Grundeis ist.

Was die Anderen denken

Wirklich sehr schön finde ich folgenden Satz von Bella: „Je mehr Du darauf gibst, was die Anderen über Dich denken, umso schwieriger ist es, was Neues zu wagen.“ Das finde ich so gut, dass ich gerade wortlos bin. Und das will was heißen! 😉

Was mich vermutlich den ein oder anderen Klienten kosten wird ist die Aussage von Bella, dass das Jobcoaching sehr viel mehr als nur ihr Berufsleben verändert hat. Wo die meisten sich doch schon echt schwer tun, „nur“ das Berufsleben zu verändern. Am Ende greift dann doch Eins ins Andere. Deswegen biete ich ja auch das Anstoß-Coaching an. 😉

Obwohl Bella von ihrem Umfeld immer wieder eingetrichtert bekam, dass sie niemals einen Job ohne schriftliche Bewerbung finden wird, hat das bei ihr jetzt zwei Mal geklappt. Im Interview verweise ich dazu auf den Podcast mit Oliver Abt, auf den ich an dieser Stelle nochmal verlinke. Der stellte in unserem Gespräch fest, dass er von einem seiner Mitarbeiter noch gar keinen Lebenslauf hat.

Frag Bella

Ganz am Ende sagt Bella, ob das mit dem Coaching eine gute Entscheidung war. Hör es Dir am besten selbst an. 😉 Wenn Du eigene Fragen an mich oder auch an Bella hast, dann schreib sie in einen Kommentar und wir werden sie beantworten. Nach diese Episode könnte ich mir auch vorstellen, mal einen Jobsucher zu interviewen, den ich vorher nicht gecoacht habe. Vielleicht hast Du ja Lust mitzumachen und im Podcast zu schildern, wie Du Deine Jobsuche erlebst.

Inhaltsübersicht:

  • Gelernt: Sag jedem, dass du dich verändern willst!
  • Hinterlässt einen üblen Geruch: Unzufriedenheit im Job.
  • Besser als Jobbörse: Traumjob am Stammtisch gefunden.
  • „Liebesbriefchen“: Die etwas andere Stellenausschreibung.
  • Hobby wird zum Beruf.
  • Hindernisse + Hürden: Tipps von Bella.
  • Jobsuche: Eine Glaubensfrage?
  • Von Rettungsankern und Verzweiflung.
  • Taugen nichts: Vorgefertigte Lösungen.
  • Große Überraschung: Ein Beruf, der mir nie in den Sinn gekommen wäre.
  • Überzogener Wunsch? Sinn und Freude im Beruf.
  • Welche Rolle spielt Leidensdruck?
  • Scheitern: Was denken die Anderen?
  • Siegertypen werden im Tal gebohren.
  • Bewerbung und Lebenslauf: Für meinen Chef nicht wichtig.
  • Eine Frage der Zeit: Bewerbung vs. Netzwerken.
  • Ausprobieren heißt: Verantwortung übernehmen.
  • Beruhigend: Das Handwerkszeug zu haben, aus einer blöden Jobsituation heraus zu kommen.

„Endlich Montag!“ live erleben

Wenn Du mich live erleben möchtest, dann empfehle ich Dir die Teilnahme an einem meiner Seminare in der VHS in Bad Salzuflen:

Oder nimm Kontakt zu mir auf und vereinbare mit mir einen Termin für ein Kennenlern-Coaching.

Was Du auf jeden Fall machen solltest ist: Meinen Jobsucher-Podcast bei iTunes bewerten! 😉 Danke!

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Wenn Du Fragen an mich oder meine Interviewpartner hast, dann hinterlasse einen Kommentar. Auch Themenvorschläge sind jederzeit willkommen.