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	<title>Endlich-Montag! - Jobsuche &amp; Karriere</title>
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	<description><![CDATA[Jobsucher-Podcast]]></description>
	<lastBuildDate>Wed, 01 Apr 2026 10:02:41 +0000</lastBuildDate>
	
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	<copyright>© 2026 Heiko Link</copyright>
	<itunes:author>Heiko Link</itunes:author>
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	<itunes:summary><![CDATA[Endlich Montag! Jobsucher-Podcast von und mit Heiko Link

Spannende Interviews mit Personalern, Geschäftsführern und mit Menschen, die sich beruflich mit dem Thema Arbeit beschäftigen. Vom Reha-Berater beim Arbeitsamt bis zum Vortragsredner der sich mit der Arbeitswelt der Zukunft beschäftigt sind alle wichtigen Personen im Arbeitsmarkt dabei.

Im Podcast bekommst Du Einblicke in das Geschehen auf der Arbeitgeberseite und erfährst unter anderem, worauf Personalchefs und -entscheider achten. Stellvertretend für Dich, stelle ich ihnen die Fragen, auf die Du gerne eine Antwort hättest.

Dazu gibt es Seminar- und Jobcoaching-Inhalte mit Tipps und Tricks für Deine Jobsuche, rund um die Themen: Verdeckter Arbeitsmarkt, Bewerbung, Anschreiben, Lebenslauf und das Vorstellungsgespräch.

Kurz: Alles, was Du brauchst, um einen Beruf zu finden in dem Du Dich auf den Montag - und damit den Wochenanfang - freust.]]></itunes:summary>
<itunes:category text="Business"><itunes:category text="Careers"></itunes:category></itunes:category>
<itunes:category text="Education"><itunes:category text="Courses"></itunes:category></itunes:category>

	
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		<itunes:name>Heiko Link</itunes:name>
		<itunes:email>heiko.link@gmx.de</itunes:email>
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        <title>Heiko heute: Was sich in den 10 Jahren seit der ersten Folge geändert hat</title>
		<link>https://www.endlich-montag.net/blog/podcast/heiko-heute-was-sich-in-den-10-jahren-seit-der-ersten-folge-geaendert-hat/</link>
		<pubDate>Fri, 13 Feb 2026 14:45:59 +0000</pubDate>
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    	<description><![CDATA[Den alten Heiko, der vor 10 Jahren begonnen hat, diesen Podcast aufzunemen, den gibt es heute nicht mehr. Wenn ich selbst die alten Folgen mal so durchgucke, dann entsteht der Eindruck, dass ich politisch in einer bestimmten Richtung unterwegs bin. Durch die Auswahl der Interviews, die ich gemacht habe und auch durch die Inhalte. Und ja, das war auch so, aber heute passt das nicht mehr.

Manch einer baut hier vielleicht eine falsche Erwartung auf, bevor er Kontakt zu mir aufnimmt. Andere fühlen sich vielleicht abgeschreckt und melden sich nicht, weil sie den heutigen Verhältnissen kritisch gegenüber stehen und so Begriffe wie Klima, Virus, Nachhaltigkeit und womit wir sonst noch zugeschüttet werden schon lange nicht mehr hören können. Wenn diese Leute sich nicht bei mir melden - wegen der alten Podcastfolgen -, dann fände ich das sehr schade, denn ich bin genauso kritisch.

Ja, es wird politisch in diesem kurzen Update, aber hier soll keiner von irgendwas überzeugt werden. Ich möchte einfach nur transparent machen, mit was für einem Coach Du es zu tun hast. Es soll ja schließlich passen. Und da es - wirklich zufällig - seit 2020 keine neuen Folgen mehr gab (ich hatte da ein schlechtes Timing) können meine Hörer nicht wissen, welche Entwicklungen es bei mir gab. 

Deswegen dieses kurze Update, das politisch ist, aber irgendwie auch nicht ...]]></description>
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		<itunes:author>Heiko Link</itunes:author>
		<itunes:subtitle>Seit ich die erste Folge vom Jobsucher-Podcast aufgenommen habe, sind 10 Jahre vergangen. Ich blicke zurück und sehe heute einige Dinge anderes. Manches würde ich so nicht mehr machen. Hier kommt ein kurzes Update für Euch ...</itunes:subtitle>
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		<itunes:summary><![CDATA[Den alten Heiko, der vor 10 Jahren begonnen hat, diesen Podcast aufzunemen, den gibt es heute nicht mehr. Wenn ich selbst die alten Folgen mal so durchgucke, dann entsteht der Eindruck, dass ich politisch in einer bestimmten Richtung unterwegs bin. Durch die Auswahl der Interviews, die ich gemacht habe und auch durch die Inhalte. Und ja, das war auch so, aber heute passt das nicht mehr.

Manch einer baut hier vielleicht eine falsche Erwartung auf, bevor er Kontakt zu mir aufnimmt. Andere fühlen sich vielleicht abgeschreckt und melden sich nicht, weil sie den heutigen Verhältnissen kritisch gegenüber stehen und so Begriffe wie Klima, Virus, Nachhaltigkeit und womit wir sonst noch zugeschüttet werden schon lange nicht mehr hören können. Wenn diese Leute sich nicht bei mir melden - wegen der alten Podcastfolgen -, dann fände ich das sehr schade, denn ich bin genauso kritisch.

Ja, es wird politisch in diesem kurzen Update, aber hier soll keiner von irgendwas überzeugt werden. Ich möchte einfach nur transparent machen, mit was für einem Coach Du es zu tun hast. Es soll ja schließlich passen. Und da es - wirklich zufällig - seit 2020 keine neuen Folgen mehr gab (ich hatte da ein schlechtes Timing) können meine Hörer nicht wissen, welche Entwicklungen es bei mir gab. 

Deswegen dieses kurze Update, das politisch ist, aber irgendwie auch nicht ...]]></itunes:summary>
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		<content:encoded><![CDATA[<p>Hoppla! Nach 6 Jahren kommt eine neue Podcast-Folge vom Jobsucher-Podcast! Der alte Holzmichel lebt anscheinend noch. Was ist da los? Geht es wieder los? Nein. Neue Interviews aufzunehmen ist (zur Zeit noch) nicht geplant. Der Grund, dass Du wieder von mir hörst, ist ein anderer: 10 Jahre sind inzwischen vergangen, seit ich die erste Episode dieses Podcasts veröffentlicht habe 😳 und in dieser Zeit ist verdammt viel passiert. Meine Meinung und meine Sicht auf bestimmte Themen, die ich früher unterstützt habe, hat sich geändert. Wer heute meinen Podcast hört, der bekommt einen bestimmten Eindruck von mir und weil der so nicht mehr stimmt, kommt hier ein kleines Update.<span id="more-16591"></span></p>
<p><strong>Wir springen 10 bis 20 Jahre zurück in der Zeit</strong> ➡️ Heiko ist begeistert von links-grünen Themen! Ehrenamtliche Mitarbeit beim Klimatisch, ein Workshop für die Grüne Jugend, auch in seiner journalistischen Tätigkeit ist er voll auf Linie und unterstützt die Zeichen der Zeit. Er hat Flyer für die SPD gemacht. (Wie peinlich!)  Selbstverständlich will er rot-grüne Themen auch unterstützen, indem er Jobsuchern durch die Interviews Tipps gibt, wie sie im &#8222;grünen Bereich&#8220; Fuß fassen können. Seine Interessen und Werte auch beruflich umzusetzen &#8211; weil das zu persönlicher Zufriedenheit im Job führt &#8211;  das ist der Kern der <a href="https://www.endlich-montag.net/life-work-planning/">Life/Work Planning Methode (L/WP)</a> mit der ich nach wie vor arbeite.</p>
<p><strong>Wir wandern etwas weiter vor in der Zeit in das Jahr 2020</strong> ➡️ Den Umgang mit Menschen, die beim Thema corona (ich weigere mich, das groß zu schreiben) nicht zu 100 % auf Linie sind, kann man nur als barbarisch und unmenschlich bezeichnen. Vorsichtig ausgedrückt. Ich verliere mein Vertrauen in die oligarchische Einheitspartei &#8222;BündnisSPDdieGrünenCDU&#8220;. Nein, das ist nicht ganz korrekt: Ich verliere mein Vertrauen in die gesamte Politik! Ganz egal, welche Partei. Damit versaut man sich nur den Endlich Mon-/Tag. 😉 (Falls es irgendwann mal wieder eine politische Mitte geben sollte, dann gucke ich mir das &#8211; vielleicht &#8211; noch mal an.) Die größte Kraft des Virus, das meine Meinung so sehr verändert hat, war und ist Spaltung. Bis heute anhaltende Spaltung. Am Ende des corona-Spaltungsprozesses gibt es nicht nur keine Aufarbeitung, sondern vor allen Dingen die Grünen legen unter anderem mit dem Heizgesetz noch mal ordentlich nach.</p>
<p><strong>Wir kommen an im Heute</strong> ➡️ Ich sehe mich seit 6 Jahren außer Stande, das zu unterstützen, was mir früher mal wichtig war. Punkt. Das Beste, was ich anbieten kann, ist mich aus politischen Themen raus zu halten. Heute würde ich bestimmte Interviews nicht mehr führen / veröffentlichen, weil ich mich damit auf politisches Terrain begebe und das will ich nicht mehr. Manche der alten Folgen habe ich gelöscht, aber nicht alle.</p>
<p><strong>Du fragst Dich, warum ich dann diesen Podcast mache?</strong> Das ist ganz einfach: Ich merke, dass Leute zu mir kommen, die woanders vielleicht besser aufgehoben wären. Und ich möchte das die Leute, die ich (im unterbewussten Bauchgefühl) politisch vielleicht abgeschreckt habe, zum Hörer greifen und sich bei mir melden. 😉 Ich bin nicht im Mainstream und wenn ich da so aus heutiger Sicht drauf gucke, dann war ich das mit meiner Jobsuch-Methode sowieso noch nie.</p>
<p>Du bist nicht zu 100 % im Mainstream? Hast Dich damals nicht (zig mal) impfen lassen? Hast keine Maske getragen? Dann kann ich Dir sagen, dass es in meinem Büro zu keinem Zeitpunkt Impfkontrollen, Tests oder Maskenpflicht gab. Du heizt Deinen Altbau noch mit Öl oder Gas und fährst einen Verbrenner? Du findest manche Dinge die gerade passieren gut, andere aber nicht? Und vor allen Dingen kannst Du Wörter wie &#8222;Klima&#8220;, &#8222;Virus&#8220;, &#8222;Nachhaltigkeit&#8220; 😖 und all die anderen Buzzwords und Panik-/Nachrichten schon lange nicht mehr hören? Weil es einfach nur noch nervt? Deswegen möchtest Du auf Dein Leben gucken und nicht auf das, was Du dem gesellschaftlichen Druck zu Folge zu tun und zu lassen hast? <strong>Dann bist Du bei mir goldrichtig</strong>!</p>
<p><strong>Sei Dir sicher, dass meine Tür für Dich offen steht!</strong></p>
<p>In diesem Sinne: <strong>Heiter weiter!</strong></p>
]]></content:encoded>
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	<item>
        <title>30 Minuten über Lügen im Vorstellungsgespräch mit: Rechtsanwalt Martin J. Warm</title>
		<link>https://www.endlich-montag.net/blog/podcast/30-minuten-ueber-luegen-im-vorstellungsgespraech-mit-rechtsanwalt-martin-j-warm/</link>
		<pubDate>Mon, 06 Jan 2020 09:00:18 +0000</pubDate>
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    	<description><![CDATA[Über das Recht zur Lüge im Vorstellungsgespräch, spreche ich heute mit dem Fachanwalt für Steuer- und Arbeitsrecht Martin J. Warm, aus Paderborn. Ich bin ehrlich gesagt sehr froh, dass ich bei der Suche im verdeckten Arbeitsmarkt diese Art von Gespräch erst zu einem Zeitpunkt führe, an dem man sich persönlich schon etwas besser kennt und Vertrauen zueinander aufgebaut hat. Denn selbst wenn ich rechtlich sicher mit einer Lüge durchkomme, ist das ja keine gute Basis für die zukünftige Zusammenarbeit. Wenn mir ein Personaler eine nicht zulässige Frage stellt, dann interessiert mich vor allem die Motivation dahinter: Setzt sich jemand bewusst über die Regeln hinweg? Und wenn ja, aus bösen oder guten Gründen? Oder war es einfach Unwissenheit? Ich hätte zum Beispiel nicht gewusst, dass die Frage nach dem bisherigen Gehalt auf der roten Liste steht. Da darfst Du Dir ganz frei von der Leber weg eine Zahl ausdenken, was Du verdient hast. Und das ginge sogar schon im Anschreiben! Ungelogen: Bei dieser Art von Lüge, da gehe sogar ich noch mit. ;-) Die Gehaltsfrage nervt eh wie Sau! Vor allen Dingen, wenn sie nur dazu dient, um schnell aussortieren zu können. Oder wenn ich mit einem Gehaltswunsch zu einem Zeitpunkt ins Blaue schießen soll, an dem ich die Aufgabe noch gar nicht konkret kenne.]]></description>
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		<itunes:author>Heiko Link</itunes:author>
		<itunes:subtitle>Verbotene Fragen im Vorstellungsgespräch: Mit dem Fachanwalt für Arbeitsrecht Martin J. Warm aus Paderborn, spreche ich über das Recht zur Lüge im klassischen Bewerbungsprozess und §7 des Bundesgleichstellungsgesetz.</itunes:subtitle>
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		<itunes:summary><![CDATA[Über das Recht zur Lüge im Vorstellungsgespräch, spreche ich heute mit dem Fachanwalt für Steuer- und Arbeitsrecht Martin J. Warm, aus Paderborn. Ich bin ehrlich gesagt sehr froh, dass ich bei der Suche im verdeckten Arbeitsmarkt diese Art von Gespräch erst zu einem Zeitpunkt führe, an dem man sich persönlich schon etwas besser kennt und Vertrauen zueinander aufgebaut hat. Denn selbst wenn ich rechtlich sicher mit einer Lüge durchkomme, ist das ja keine gute Basis für die zukünftige Zusammenarbeit. Wenn mir ein Personaler eine nicht zulässige Frage stellt, dann interessiert mich vor allem die Motivation dahinter: Setzt sich jemand bewusst über die Regeln hinweg? Und wenn ja, aus bösen oder guten Gründen? Oder war es einfach Unwissenheit? Ich hätte zum Beispiel nicht gewusst, dass die Frage nach dem bisherigen Gehalt auf der roten Liste steht. Da darfst Du Dir ganz frei von der Leber weg eine Zahl ausdenken, was Du verdient hast. Und das ginge sogar schon im Anschreiben! Ungelogen: Bei dieser Art von Lüge, da gehe sogar ich noch mit. ;-) Die Gehaltsfrage nervt eh wie Sau! Vor allen Dingen, wenn sie nur dazu dient, um schnell aussortieren zu können. Oder wenn ich mit einem Gehaltswunsch zu einem Zeitpunkt ins Blaue schießen soll, an dem ich die Aufgabe noch gar nicht konkret kenne.]]></itunes:summary>
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		<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_14242" style="width: 310px" class="wp-caption alignright"><a href="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2019/10/martin-j-warm.jpg" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-14242" class="wp-image-14242 size-medium" src="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2019/10/martin-j-warm-300x300.jpg" alt="" width="300" height="300" /></a><p id="caption-attachment-14242" class="wp-caption-text"><strong>Martin J. Warm</strong> – Fachanwalt für Steuerrecht und Arbeitsrecht aus Paderborn</p></div>
<p>Über <strong>das Recht zur Lüge im Vorstellungsgespräch</strong>, spreche ich heute mit dem <a href="https://www.warm-rechtsanwaelte.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Fachanwalt für Steuer- und Arbeitsrecht Martin J. Warm</a>, aus Paderborn. Ich bin ehrlich gesagt sehr froh, dass ich bei der <a href="https://www.endlich-montag.net/jobsuche/">Suche im verdeckten Arbeitsmarkt</a> diese Art von Gespräch erst zu einem Zeitpunkt führe, an dem man sich persönlich schon etwas besser kennt und Vertrauen zueinander aufgebaut hat. Denn selbst wenn ich rechtlich sicher mit einer Lüge durchkomme, ist das ja keine gute Basis für die zukünftige Zusammenarbeit. Wenn mir ein Personaler eine nicht zulässige Frage stellt, dann interessiert mich vor allem die Motivation dahinter: Setzt sich jemand bewusst über die Regeln hinweg? Und wenn ja, aus bösen oder guten Gründen? Oder war es einfach Unwissenheit? Ich hätte zum Beispiel nicht gewusst, dass <strong>die Frage nach dem bisherigen Gehalt</strong> auf der roten Liste steht. Da darfst Du Dir ganz frei von der Leber weg eine Zahl ausdenken, was Du verdient hast. Und das ginge sogar schon im Anschreiben! Ungelogen: Bei dieser Art von Lüge, da gehe sogar ich noch mit. 😉 Die Gehaltsfrage nervt eh wie Sau! Vor allen Dingen, wenn sie nur dazu dient, um schnell aussortieren zu können. Oder wenn ich mit einem Gehaltswunsch zu einem Zeitpunkt ins Blaue schießen soll, an dem ich die Aufgabe noch gar nicht konkret kenne.<span id="more-14506"></span></p>
<h2>Lüge kann zum Kündigungsgrund werden</h2>
<p>Auf dem klassischen Bewerbungsweg kann das Vorstellungsgespräch zum Katz-und-Maus-Spiel werden, bei dem ich gut aufpassen muss. Denn wenn ich eine <strong>zulässige Frage</strong> gestellt bekomme und bei der Antwort lüge, dann kann diese Lüge anschließend zum Kündigungsgrund werden.</p>
<p>Wird mir eine <strong>unzulässige Frage</strong> gestellt, dann habe ich mir am besten vorher überlegt, was ich im Fall der Fälle antworte. Denn Zögern, Schweigen oder auch die Wahrheit, kann mich auch den Job kosten.</p>
<p>Und selbst wenn ich auf eine unzulässige Frage <strong>legal mit einer Lüge antworte</strong>, bin ich nicht auf der sicheren Seite. Wegen der Lüge kann mir der Arbeitgeber dann zwar nichts anhaben, aber er kann mir andere Päckchen schnüren, um mich wieder los zu werden.</p>
<p>Was genau es mit dem &#8222;Päckchen schnüren&#8220; auf sich hat, erfährst Du in dem <a href="https://www.endlich-montag.net/blog/podcast/60-minuten-mit-rechtsanwalt-martin-j-warm-teil-1/">ersten Podcast, den ich mit Martin im Oktober 2019 aufgenommen habe</a>. Deswegen noch mal mein Rat: Leute kennenlernen, Beziehungen aufbauen, dann erst den Sack zumachen. 😉 Natürlich kannst Du auch auf dem Weg auf die Nase fallen. Das Risiko ist meiner Meinung nach aber deutlich geringer.</p>
<h2><a href="https://open.spotify.com/show/7oB4Pc8QwKfQMGnsQaj2ZR?si=43haAosoQqeyPBi3dTGDzQ" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-10596 " src="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/10/spotify-300x203.jpg" alt="Spotify" width="195" height="132" srcset="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/10/spotify-300x203.jpg 300w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/10/spotify-768x520.jpg 768w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/10/spotify-1024x694.jpg 1024w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/10/spotify-600x406.jpg 600w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/10/spotify.jpg 1698w" sizes="(max-width: 195px) 100vw, 195px" /></a></h2>
<h2>Es gilt §7 des Bundesgleichstellungsgesetz</h2>
<p>Die Grundlage, auf der wir das Vorstellungsgespräch im Interview beleuchten, ist der §7 des <a href="https://www.gesetze-im-internet.de/bgleig_2015/BJNR064300015.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Gesetz für die Gleichstellung von Frauen und Männern in der Bundesverwaltung und in den Unternehmen und Gerichten des Bundes (Bundesgleichstellungsgesetz &#8211; BGleiG)</a>. Krass sperriger Name, oder? 😉 Dieses Gesetz gilt nicht nur für die Bundesverwaltung und die Gerichte des Bundes, sondern strahlt auch auf andere Arbeitsverhältnisse aus. Es gilt also auch, wenn du nicht im Öffentlichen Dienst beschäftigt oder dort gerade in einem Bewerbungsprozess bist.</p>
<h2>Verbotene Fragen im Vorstellungsgespräch</h2>
<div id="attachment_14660" style="width: 210px" class="wp-caption alignright"><a href="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2020/01/heiko-link-und-martin-j-warm.jpeg" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-14660" class="wp-image-14660 size-medium" src="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2020/01/heiko-link-und-martin-j-warm-200x300.jpeg" alt="" width="200" height="300" /></a><p id="caption-attachment-14660" class="wp-caption-text"><strong>Heiko und Martin:</strong> Dieses Mal haben wir uns bei Skype getroffen.</p></div>
<p>Fragen zu folgenden Themen sind im Vorstellungsgespräch verboten und dürfen vom Kandidaten mit einer Lüge beantwortet werden:</p>
<ul>
<li>Schwangerschaft</li>
<li>Eheschließung</li>
<li>Familienplanung</li>
<li>Gewerkschaftszugehörigkeit</li>
<li>Konfessionszugehörigkeit</li>
<li>Parteizugehörigkeit</li>
<li>Gehalt</li>
</ul>
<p>Wichtig ist, dass Du Dir vorher Gedanken machst, welche verbotenen Fragen kommen könnten (siehe oben) und wie Du Dich dazu äußern willst. Zögern oder schweigen kann wie gesagt schlecht sein. Eine Lüge magst Du Dir vielleicht vorher zurechtlegen und ein paar mal aufsagen, damit sie flüssig über die Zunge geht und Du nicht rot wirst. Du könntest es auch auf die humorvolle Tour versuchen: &#8222;Schwanger? Ich? Wie soll das gehen? Mein Freund und ich sind katholisch und nicht verheiratet!&#8220; 😉</p>
<h2>Erlaubte Fragen im Vorstellungsgespräch</h2>
<p><strong>Gesundheitsfragen</strong> sind im Vorstellungsgespräch erlaubt, wenn sie das Arbeitsverhältnis an sich betreffen. Also immer dann, wenn der Arbeitgeber herausfinden möchte, ob die Ausübung der Tätigkeit auf Dauer eingeschränkt ist. Ein Beispiel dafür ist ein Stotterer, der sich auf eine Stelle im Callcenter bewirbt. Den darf ich fragen, ob er aufgrund von Aufregung nur in im Vorstellungsgespräch stottert oder auch sonst immer. Ehrlich zu antworten wäre in dem Fall Pflicht. Wobei es eine gute Idee sein kann, es einfach mal eine Probezeit lang miteinander zu versuchen, wenn sonst alles passt und man sich mag. 😉</p>
<p>Ehrlich sein sollte auch ein Kandidat mit Vorstrafe, der sich auf eine Stelle als Kassierer bewirbt. Oder ein Kraftfahrer, der Vorstrafen im Bereich der Straßenverkehrsordnung hat. Wenn der Räuber aber nicht kassieren, sondern in der Bank nur Fenster putzen will und der vorbestrafte Kraftfahrer nicht auf den Bock, sondern ins Marketing möchte, dann tun die Vorstrafen nichts zur Sache! Auch die Reinigungskraft in der katholischen Kirche, darf Atheistin oder Buddhistin sein und dürfte &#8211; falls sie verbotener Weise nach ihrer Konfession gefragt würde &#8211; lügen und behaupten, sie sei überzeugte Katholikin.</p>
<h2><a href="https://itunes.apple.com/de/podcast/endlich-montag!/id1083066806" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-4389 aligncenter" src="http://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/itunes-logo-300x111-300x111.jpg" alt="iTunes Logo" width="178" height="66" /></a></h2>
<h2>Unzulässige Fragen in sozialen Netzwerken recherchieren</h2>
<p>Du siehst schon: Das ist eine ganz schön komplizierte Kiste. Und wenn Du Dir ein wunderschönes Geflecht aus legalen Lügen zurecht gelegt hast, bist Du auch nicht auf der sicheren Seite. Arbeitgeber können sich die Antworten auf die unzulässigen Fragen oft ja ohne großen Aufwand in den sozialen Netzwerken zusammensuchen. Ja genau: Da musst Du dann auch noch dran denken und gründlich aufräumen! 😉</p>
<p><strong>Nicht nur deswegen würde ich ganz persönlich mir keine Lügen überlegen, sondern mir vorher Gedanken machen, wann ich aufstehe und gehe.</strong> Denn wenn mir zum Beispiel eine Gewerkschaftszugehörigkeit zum Nachteil ausgelegt werden soll, dann weiß ich, was die Stunde geschlagen hat. Dann brauchen wir nicht weiter zu reden. Ich habe im vergangenen Jahr schlechte Erfahrungen damit gemacht, bei einem potentiellen Kunden aus Höflichkeit bis zum Schluss sitzen zu bleiben. Du kannst aber wegen mir auch gerne brav sitzen bleiben und selbst auf die heiße Herdplatte packen. Nur zu! Das ist eine steile Lernkurve! *lacht* 😉</p>
<p><strong><a href="http://tunein.com/radio/Jobsucher-Podcast-von-Endlich-Montag-p961209/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-7393 aligncenter" src="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/TuneIn_Logo-300x116.jpg" alt="TuneIn" width="300" height="116" srcset="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/TuneIn_Logo-300x116.jpg 300w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/TuneIn_Logo-768x296.jpg 768w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/TuneIn_Logo-1024x394.jpg 1024w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/TuneIn_Logo-600x231.jpg 600w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/TuneIn_Logo.jpg 2000w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a></strong></p>
<h2>Wenn Du Hilfe brauchst &#8230;</h2>
<p>Der klassische Bewerbungsweg hat, wie Du siehst, so einiges zu bieten. &#8222;Aussagekräftige&#8220; Bewerbungsunterlagen mit Phantasiegehältern und legale Lügen im Vorstellungsgespräch, um nur zwei Beispiele zu nennen. 😉</p>
<p><strong>Wenn Du darauf keinen Bock hast, dann weißt Du ja, <a href="https://www.endlich-montag.net/kontakt/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">zu wem Du Kontakt aufnehmen kannst</a>.</strong> 🙂 Falls Du im offenen Arbeitsmarkt schon unter die Räder gekommen bist, dann kann ich Dir die <a href="https://www.warm-rechtsanwaelte.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Kanzlei von Martin J. Warm in Paderborn</a> empfehlen. Zusammen werdet Ihr die passenden Päckchen schnüren. Davon bin ich fest überzeugt! 😉</p>
<p>In diesem Sinne und ganz egal ob mit Martin oder mir: <strong>Immer heiter weiter!</strong> 🙂<strong><br />
</strong></p>
<p>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;</p>
<p><strong>Wenn Du Fragen an mich oder meine Interviewpartner hast, dann hinterlasse einen Kommentar oder <a href="https://www.endlich-montag.net/kontakt/">schick mir eine Mail</a>.<br />
</strong></p>
<p><a href="http://www.stitcher.com/podcast/jobsucherpodcast-von-endlich-montag" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-4924 alignnone" src="http://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/stitcher-button-300x110.png" alt="Stitcher" width="177" height="65" /></a><a href="http://www.podcast.de/podcast/339724/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-4390 alignright" src="http://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/podcast.delogo-300x135-300x135.jpg" alt="podcast.delogo-300x135" width="159" height="72" /></a></p>
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	<item>
        <title>60 Minuten mit: Stefan Freise von code-x aus Paderborn</title>
		<link>https://www.endlich-montag.net/blog/podcast/60-minuten-mit-stefan-freise-von-code-x-aus-paderborn/</link>
		<pubDate>Mon, 23 Dec 2019 09:00:41 +0000</pubDate>
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    	<description><![CDATA[Der Geschäftsführer der code-x Internetagentur in Paderborn, Stefan Freise, ist nicht mehr der Bestimmer für seine Leute. Er ist auch nicht mehr der Regelaufsteller. Der 52-jährige ist der Mentor / Coach eines selbstorganisierten Teams. Vor genau einem Jahr hat Stefan sich auf den Weg gemacht, code-x in eine agile Organisation umzubauen. Im Jahr 2022 soll die Transformation abgeschlossen sein. Im Podcast-Interview sprechen wir übers Scheitern. Über Lernen, das durch Erschrecken und Krisen eingeläutet wird. Darüber, ob es alle Mitarbeiter toll finden, in einem agilen, selbstorganisierten Team zu arbeiten. Und über zwei Dinge, die mich in der zweiten Jahreshälfte sehr beschäftigt haben: Werte und Spaß bei der Arbeit. Ob Du es glaubst, oder nicht: Ich habe in den vergangenen Monaten gleich mehrere Leute getroffen, die mir nachdrücklich erklärten, dass ich Spaß bei der Arbeit vergessen kann. In dem Moment fand ich das gar nicht lustig. Jetzt kann ich nur sagen: Selten so gelacht!!! ;-)]]></description>
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		<itunes:author>Heiko Link</itunes:author>
		<itunes:subtitle>Was ist Deine Aufgabe im Leben? Und wie findest Du es, wenn Du die zum Beruf machst und Geld dafür bekommst. Ist Spaß bei der Arbeit okay oder eine unfaire Sache? Darüber spreche ich mit Stefan Freise von code-x in Paderborn in diesem Podcast.</itunes:subtitle>
		<itunes:episode>107</itunes:episode>
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		<itunes:summary><![CDATA[Der Geschäftsführer der code-x Internetagentur in Paderborn, Stefan Freise, ist nicht mehr der Bestimmer für seine Leute. Er ist auch nicht mehr der Regelaufsteller. Der 52-jährige ist der Mentor / Coach eines selbstorganisierten Teams. Vor genau einem Jahr hat Stefan sich auf den Weg gemacht, code-x in eine agile Organisation umzubauen. Im Jahr 2022 soll die Transformation abgeschlossen sein. Im Podcast-Interview sprechen wir übers Scheitern. Über Lernen, das durch Erschrecken und Krisen eingeläutet wird. Darüber, ob es alle Mitarbeiter toll finden, in einem agilen, selbstorganisierten Team zu arbeiten. Und über zwei Dinge, die mich in der zweiten Jahreshälfte sehr beschäftigt haben: Werte und Spaß bei der Arbeit. Ob Du es glaubst, oder nicht: Ich habe in den vergangenen Monaten gleich mehrere Leute getroffen, die mir nachdrücklich erklärten, dass ich Spaß bei der Arbeit vergessen kann. In dem Moment fand ich das gar nicht lustig. Jetzt kann ich nur sagen: Selten so gelacht!!! ;-)]]></itunes:summary>
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		<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_10108" style="width: 310px" class="wp-caption alignright"><a href="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/07/stefan-freise.jpg" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-10108" class="wp-image-10108 size-medium" src="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/07/stefan-freise-300x200.jpg" alt="Stefan Freise" width="300" height="200" srcset="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/07/stefan-freise-300x200.jpg 300w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/07/stefan-freise-768x513.jpg 768w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/07/stefan-freise-1024x684.jpg 1024w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/07/stefan-freise-600x401.jpg 600w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><p id="caption-attachment-10108" class="wp-caption-text"><strong>Stefan Freise</strong> – Geschäftsführer und Inhaber der Internetagentur code-x in Paderborn</p></div>
<p>Der Geschäftsführer der <a href="https://www.code-x.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">code-x Internetagentur</a> in Paderborn, Stefan Freise, ist nicht mehr der Bestimmer für seine Leute. Er ist auch nicht mehr der Regelaufsteller. Der 52-jährige ist der Mentor / Coach eines <strong>selbstorganisierten Teams</strong>. Vor genau einem Jahr hat Stefan sich auf den Weg gemacht, code-x in eine agile Organisation umzubauen. Im Jahr 2022 soll die Transformation abgeschlossen sein. Im Podcast-Interview sprechen wir übers Scheitern. Über Lernen, das durch Erschrecken und Krisen eingeläutet wird. Darüber, ob es alle Mitarbeiter toll finden, in einem agilen, selbstorganisierten Team zu arbeiten. Und über zwei Dinge, die mich in der zweiten Jahreshälfte sehr beschäftigt haben: <strong>Werte und Spaß bei der Arbeit.</strong> Ob Du es glaubst, oder nicht: Ich habe in den vergangenen Monaten gleich mehrere Leute getroffen, die mir nachdrücklich erklärten, dass ich Spaß bei der Arbeit vergessen kann. In dem Moment fand ich das gar nicht lustig. Jetzt kann ich nur sagen: Selten so gelacht!!! 😉<span id="more-14504"></span></p>
<h2>Bei code-x werden eigenständig Entscheidungen getroffen</h2>
<p>New Work, neues Arbeiten, &#8230; da findest Du Dich als Mitarbeiter schon mal in einem selbstorganisierten Team wieder. &#8222;Was genau ist das eigentlich?&#8220;, habe ich Stefan Freise gefragt. Für code-x erklärt er es so:</p>
<ul>
<li>Geschäftsführung oder Vorstand sind nicht Teil eines solchen Teams, weil sie zu dominant wären.</li>
<li>Wer im Team ist und wer nicht, bestimmt das Team selbst.</li>
<li>Die Methode, mit der Teammitglieder bestimmt werden, wird ebenfalls selbst gewählt.<br />
(Es kann zum Beispiel demokratisch abgestimmt werden.)</li>
<li>Das Team widmet sich einer Aufgabe, die mit einer gewissen Verbindlichkeit abgeliefert werden muss.</li>
</ul>
<p>Führungskräfte agieren in einer agilen Organisation nicht mehr als Bestimmer, sondern als Mentoren / Coaches, die dem Team dabei helfen, eigenständig Entscheidungen zu treffen. Im Tagesgeschäft weiß das Team doch sowieso vieles besser, als die Führungskraft, findet Stefan. Das regelmäßige Abliefern von Reports beim Chef, wird damit auch überflüssig. Stefan Freise sieht seine Aufgabe als Geschäftsführer jetzt darin, &#8222;dem Team zu helfen, an die eigenen Fähigkeiten zu kommen.&#8220;</p>
<h2><a href="https://open.spotify.com/show/7oB4Pc8QwKfQMGnsQaj2ZR?si=43haAosoQqeyPBi3dTGDzQ" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-10596 " src="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/10/spotify-300x203.jpg" alt="Spotify" width="195" height="132" srcset="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/10/spotify-300x203.jpg 300w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/10/spotify-768x520.jpg 768w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/10/spotify-1024x694.jpg 1024w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/10/spotify-600x406.jpg 600w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/10/spotify.jpg 1698w" sizes="(max-width: 195px) 100vw, 195px" /></a></h2>
<h2>Werte müssen zur agilen Organisation passen</h2>
<p>Um die selbstständige Entscheidungsfindung zu ermöglichen und auch zu vereinfachen, ist im ersten Schritt das Wertegerüst des Unternehmens zu klären. Idealerweise werden Werte definiert, die auch zu einer agilen Organisation passen. Kontrolle wäre als Wert eher kontraproduktiv. 😉</p>
<p>Um an ein Wertegerüst zu kommen, musst Du erstmal wissen, was ein Wert ist. Dann musst Du Dich für bestimmte Werte entscheiden und schließlich eine Definition, die nur wenige Sätze umfasst, dazu aufschreiben. Genau so mache ich das auch in der <a href="https://www.endlich-montag.net/life-work-planning/">Karriereberatung</a>. Da merkst Du als einzelne Person schon, dass das mit der Definition schon mal kniffelig werden kann. Eine Einigung auf gemeinsame Werte im Team mit einer gemeinsamen Definition ist laut Stefan Freise sehr sportlich: &#8222;Das war ein schlimmer Termin. Wir sind kläglich gescheitert.&#8220; Ich kann&#8217;s mir bildlich vorstellen, weil ich gerade ein anderes Team vor Augen habe, mit dem ich gearbeitet habe. 😉 Trotzdem: Dran zu bleiben, hat sich für code-x gelohnt.</p>
<h2><a href="https://itunes.apple.com/de/podcast/endlich-montag!/id1083066806" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-4389 aligncenter" src="http://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/itunes-logo-300x111-300x111.jpg" alt="iTunes Logo" width="178" height="66" /></a></h2>
<h2>Spaß muss sein!</h2>
<p>Wenn einem in einer solchen Diskussion der Spaß bei der Arbeit verloren geht, dann sollte man darauf achten, dass das nur vorübergehend ist. Der Spaß muss unbedingt wieder kommen, finde ich.</p>
<p>Auch wenn es da draußen bestimmt viele Menschen gibt, die sagen, dass es keine Arbeit ist, wenn&#8217;s Spaß macht. Die sind der Meinung, dass Arbeit weh tun und mühsam sein muss, weil sonst auf der anderen Seite nichts entsteht. Laut dem Geschäftsführer von code-x in Paderborn darf das auch so sein: &#8222;Das ist eben ein anderes Wertegerüst.&#8220;</p>
<p>Wir beide finden es dagegen wichtig, zu gucken, wofür ich auf die Welt gekommen bin. <strong>Was ist meine Aufgabe im Leben?</strong> &#8222;Wenn ich die zum Beruf mache und dann auch noch Geld dafür bekomme, dann ist das doch nur fair&#8220;, betont Stefan.</p>
<p><strong><a href="http://tunein.com/radio/Jobsucher-Podcast-von-Endlich-Montag-p961209/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-7393 aligncenter" src="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/TuneIn_Logo-300x116.jpg" alt="TuneIn" width="300" height="116" srcset="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/TuneIn_Logo-300x116.jpg 300w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/TuneIn_Logo-768x296.jpg 768w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/TuneIn_Logo-1024x394.jpg 1024w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/TuneIn_Logo-600x231.jpg 600w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/TuneIn_Logo.jpg 2000w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a></strong></p>
<p>Nach den Erfahrungen, die ich in der zweiten Jahreshälfte 2019 gemacht habe, höre ich gerade Stimmen, die ganz laut sagen: &#8222;Das ist alles andere als fair, wenn Du Spaß hast, während alle anderen schuften!&#8220; Gleichzeitig muss ich mir aber wohl keine Sorgen machen, als Ar***loch zu enden, weil mir auch gesagt wurde: &#8222;Eine Welt, in der die Leute Spaß bei der Arbeit haben, ist gar nicht real!&#8220;</p>
<p>Das ist starker Tobak! Ich kann&#8217;s Dir sagen! 😉 Hinterlass mir gerne einen Kommentar, wie Du das siehst. Ich bin gespannt und lese den dann in meiner Traumwelt. *lacht*</p>
<p>Und jetzt: Viel Spaß beim Podcast hören! Oder ist der da etwa auch schon verboten oder unrealistisch? 😉</p>
<p>Wie dem auch sei: Heiter weiter! Ich wünsche Dir frohe Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr! 🙂</p>
<p>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;</p>
<p><strong>Wenn Du Fragen an mich oder meine Interviewpartner hast, dann hinterlasse einen Kommentar oder <a href="https://www.endlich-montag.net/kontakt/">schick mir eine Mail</a>. Auch Themenvorschläge sind jederzeit willkommen.<br />
</strong></p>
<p><a href="http://www.stitcher.com/podcast/jobsucherpodcast-von-endlich-montag" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-4924 alignnone" src="http://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/stitcher-button-300x110.png" alt="Stitcher" width="177" height="65" /></a><a href="http://www.podcast.de/podcast/339724/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-4390 alignright" src="http://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/podcast.delogo-300x135-300x135.jpg" alt="podcast.delogo-300x135" width="159" height="72" /></a></p>
]]></content:encoded>
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	<item>
        <title>30 Minuten mit: Vanessa Rehder</title>
		<link>https://www.endlich-montag.net/blog/podcast/30-minuten-mit-vanessa-rehder/</link>
		<pubDate>Mon, 09 Dec 2019 09:00:24 +0000</pubDate>
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    	<description><![CDATA[Personaler/innen auf Jobsuche scheint es doch öfter zu geben, als ich dachte. Heute habe ich die 51-jährige Vanessa Rehder zu Gast im Jobsucher-Podcast, die von ihren Erfahrungen als Bewerberin berichtet. Da interessiert mich natürlich brennend, wie sie den Umgang mit ihren Kollegen so erlebt und was sie anders machen wird, wenn sie wieder auf der Personaler-Seite des Schreibtisches sitzt. Eine Schwierigkeit auf dem klassischen Bewerbungsweg ist ja gegenseitiges Misstrauen. Wir sprechen darüber, an welchen Stellen es besonders hakt und wie sich Vertrauen aufbauen lässt.]]></description>
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		<itunes:author>Heiko Link</itunes:author>
		<itunes:subtitle>Laut Vanessa Rehder müssen Anrufe mit Rückfragen zur Stelle drin sein. Genervte Personaler gehen da gar nicht. Aber: Dein Anruf sollte vorbereitet sein. Du solltest wissen, was genau Du erklärt haben möchtest und klare Fragen parat haben.</itunes:subtitle>
		<itunes:episode>106</itunes:episode>
		<itunes:episodeType>full</itunes:episodeType>
		<itunes:summary><![CDATA[Personaler/innen auf Jobsuche scheint es doch öfter zu geben, als ich dachte. Heute habe ich die 51-jährige Vanessa Rehder zu Gast im Jobsucher-Podcast, die von ihren Erfahrungen als Bewerberin berichtet. Da interessiert mich natürlich brennend, wie sie den Umgang mit ihren Kollegen so erlebt und was sie anders machen wird, wenn sie wieder auf der Personaler-Seite des Schreibtisches sitzt. Eine Schwierigkeit auf dem klassischen Bewerbungsweg ist ja gegenseitiges Misstrauen. Wir sprechen darüber, an welchen Stellen es besonders hakt und wie sich Vertrauen aufbauen lässt.]]></itunes:summary>
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		<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_14510" style="width: 233px" class="wp-caption alignright"><a href="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2019/12/vanessa-rehder.jpg" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-14510" class="wp-image-14510 size-medium" src="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2019/12/vanessa-rehder-223x300.jpg" alt="" width="223" height="300" /></a><p id="caption-attachment-14510" class="wp-caption-text"><strong>Vanessa Rehder</strong> &#8211; Herzblut-Personalerin auf Jobsuche</p></div>
<p>Personaler/innen auf Jobsuche scheint es doch öfter zu geben, als ich dachte. Heute habe ich die 51-jährige <strong>Vanessa Rehder</strong> zu Gast im Jobsucher-Podcast, die von ihren Erfahrungen als Bewerberin berichtet. Da interessiert mich natürlich brennend, wie sie den Umgang mit ihren Kollegen so erlebt und was sie anders machen wird, wenn sie wieder auf der Personaler-Seite des Schreibtisches sitzt. Eine Schwierigkeit auf dem klassischen Bewerbungsweg ist ja gegenseitiges Misstrauen. Wir sprechen darüber, an welchen Stellen es besonders hakt und wie sich Vertrauen aufbauen lässt.</p>
<p><span id="more-14466"></span></p>
<h2>Wenige gute und viele bescheiden Erfahrungen gesammelt</h2>
<p>&#8222;Candidate Experience&#8220; ist in Zeiten des so genannten Fachkräftemangels ein Buzzword in der HR-Szene. Gemeint sind damit die Erfahrungen, die ein Bewerber während des Einstellungsprozesses mit einem Unternehmen macht. Da die Kandidaten mittlerweile genau so wie Kunden behandelt werden sollen, soll deren &#8222;Bewerbungsprozess-Erfahrung&#8220; natürlich auch möglichst angenehm ausfallen. Was nur selten der Fall zu sein scheint. Vanessa Rehder hat als Jobsucherin auf diesem Weg jedenfalls nur wenige gute und sehr viele bescheidene Erfahrungen gesammelt: &#8222;Es gibt in vielen Unternehmen also noch sehr viel für mich zu tun.&#8220; Ich drücke ihr fest die Daumen, dass sie richtig was bewegen wird! 🙂</p>
<h2><a href="https://open.spotify.com/show/7oB4Pc8QwKfQMGnsQaj2ZR?si=43haAosoQqeyPBi3dTGDzQ" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-10596 " src="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/10/spotify-300x203.jpg" alt="Spotify" width="195" height="132" srcset="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/10/spotify-300x203.jpg 300w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/10/spotify-768x520.jpg 768w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/10/spotify-1024x694.jpg 1024w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/10/spotify-600x406.jpg 600w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/10/spotify.jpg 1698w" sizes="(max-width: 195px) 100vw, 195px" /></a></h2>
<h2>Offener Arbeitsmarkt: Kann man da überhaupt was machen?</h2>
<p>Als Spezialist für den <a href="https://www.endlich-montag.net/jobsuche/">verdeckten Arbeitsmarkt</a> stelle ich mir natürlich die Frage, was man auf dem klassischen Weg (Anschreiben und Lebenslauf) eigentlich ausrichten kann? Vanessa Rehder hat sich vorgenommen, folgende Punkte anzugehen, wenn sie wieder als Personalerin arbeitet:</p>
<ul>
<li>Sehr viel engeren Kontakt zu Bewerbern halten.</li>
<li>Kandidaten, die nicht in Frage kommen, sehr viel schneller absagen. Also mit der Absage nicht zu warten, bis der Arbeitsvertrag von jemand anderem unterschrieben wurde, was in den meisten Fällen das übliche Vorgehen zu sein scheint.</li>
<li>Die Führungskraft, die Mitarbeiter für ihren Fachbereich sucht, deutlich voran zu schubsen, einen zügigen Job zu machen.</li>
</ul>
<h2>Telefonische Rückfragen vorbereiten</h2>
<p>Für Einbußen bei der Zügigkeit sorgen ja (zumindest gefühlt) schon mal telefonische Rückfragen der Kandidaten. Aus meinen Bekanntenkreis habe ich gehört, dass Personaler da schon mal genervt reagieren. In einem solchen Fall antworte ich immer: &#8222;Die haben Dir gerade gesagt, dass Du da nicht arbeiten willst.&#8220; 😉 Das sieht Vanessa Rehder auch so. Anrufe mit Rückfragen müssen drin sein!</p>
<p>Die Herzblut-Personalerin ruft selbst auch im Unternehmen an und fragt nach. Sie rät aber dazu, einen solchen Anruf vorzubereiten. Sich also nicht einfach nur mal so zu melden und dann zu gucken, was passiert. Sondern: Klare Fragen haben und sich im Vorfeld Gedanken machen, was ich erklärt haben möchte. Bei einem völlig unstrukturierten Anruf, könne ein Personaler laut Vanessa schon mal genervt sein. Zusätzlich zu den vorbereiteten Fragen würde ich persönlich auch gucken, was im Moment des Gesprächs gerade passiert, und dann möglichst darauf eingehen. Mich also nicht fest an einem vorbereiteten Fragenkatalog entlanghangeln, ohne rechts und links zu gucken.</p>
<h2><a href="https://itunes.apple.com/de/podcast/endlich-montag!/id1083066806" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-4389 aligncenter" src="http://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/itunes-logo-300x111-300x111.jpg" alt="iTunes Logo" width="178" height="66" /></a></h2>
<h2>Was tun bei Fangfragen?</h2>
<p>Meine Bekannte, die bei Rückfragen auf genervte Personaler trifft, hat auch Angst vor Fangfragen. Einmal kurz nicht aufgepasst und *zack*, bist Du raus! Bei Unternehmen, die es nötig haben Fangfragen zu stellen oder die ihre Kandidaten testend in die Ecke zu treiben, solltest Du Dich laut Vanessa Rehder ebenfalls fragen: &#8222;Will ich da wirklich hin, wenn ich das Gefühl habe, das es so läuft?&#8220; Wobei Vanessa sich nicht vorstellen kann, dass Firmenvertreter oder Jobsucher ihr Gegenüber bewusst anlügen.</p>
<p>Die &#8222;Verlust-Gefahr&#8220; scheint auch eher auf der Firmenseite zu liegen. Vanessa hat bei ihren telefonischen Rückfragen jedenfalls die Erfahrung gemacht, dass sie im Gespräch recht häufig herausfindet, dass die ausgeschriebene Stelle für sie gar nicht in Frage kommt: &#8222;Dann brauche ich mir die Mühe mit der Bewerbung nicht zu machen.&#8220;</p>
<p><strong><a href="http://tunein.com/radio/Jobsucher-Podcast-von-Endlich-Montag-p961209/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-7393 aligncenter" src="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/TuneIn_Logo-300x116.jpg" alt="TuneIn" width="300" height="116" srcset="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/TuneIn_Logo-300x116.jpg 300w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/TuneIn_Logo-768x296.jpg 768w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/TuneIn_Logo-1024x394.jpg 1024w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/TuneIn_Logo-600x231.jpg 600w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/TuneIn_Logo.jpg 2000w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a></strong></p>
<h2>Seid authentisch und offen</h2>
<p>Authentisch und offen sollten sich beide Seiten sich nicht nur bei Telefonaten, sondern im gesamten Bewerbungsprozess geben. Nur so kann&#8217;s klappen und mit der angenehmen &#8222;Candidate Experience&#8220;  und dem Aufbau von Vertrauen was werden.</p>
<p>Ich finde das schwierig, wenn man bedenkt, wie es auf dem klassischen Bewerbungsweg läuft. Da schickt ein Unbekannter seine Unterlagen, in die nur zwei Minuten rein geguckt wird, um zu entscheiden, ob er eine Absage oder eine Einladung zum Gespräch bekommt. Dann gibt es ein bis zwei Gespräche von in der Regel einer Stunde Dauer. Das ist nicht viel Zeit, um hinter die Fassade zu gucken und Vertrauen aufzubauen.</p>
<p>Meiner Erfahrung nach ist die Bereitschaft, Aufwand zu betreiben und Zeit zu investieren, auf beiden Seiten nicht besonders hoch. Aus nachvollziehbaren und guten Gründen! Dennoch: Traum-Mitarbeiter und Traumjobs sollen in einem schnellen Standardprozess zusammen finden. Beim Kauf eines Wäschetrockners wird mehr investiert. Käufer suchen in der Regel fünf Stunden, bevor sie ihr Portemonnaie zücken. Das finde ich schon ganz schön krass.</p>
<p>Hinterlass mir gerne einen Kommentar, wie Du das siehst und wie Deine Candidate Experience so ist. Ich freu&#8216; mich drauf!</p>
<p>Bis dahin: Heiter weiter! 🙂</p>
<p>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;</p>
<p><strong>Wenn Du Fragen an mich oder meine Interviewpartner hast, dann hinterlasse einen Kommentar oder <a href="https://www.endlich-montag.net/kontakt/">schick mir eine Mail</a>. Auch Themenvorschläge sind jederzeit willkommen.<br />
</strong></p>
<p><a href="http://www.stitcher.com/podcast/jobsucherpodcast-von-endlich-montag" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-4924 alignnone" src="http://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/stitcher-button-300x110.png" alt="Stitcher" width="177" height="65" /></a><a href="http://www.podcast.de/podcast/339724/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-4390 alignright" src="http://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/podcast.delogo-300x135-300x135.jpg" alt="podcast.delogo-300x135" width="159" height="72" /></a></p>
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	<item>
        <title>40 Minuten mit: Dirk Linn von p-manent consulting aus Düsseldorf</title>
		<link>https://www.endlich-montag.net/blog/podcast/40-minuten-mit-dirk-linn-von-p-manent-consulting-aus-duesseldorf/</link>
		<pubDate>Mon, 25 Nov 2019 09:00:41 +0000</pubDate>
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    	<description><![CDATA[Wenn Du von der p-manent consulting GmbH aus Düsseldorf eine Einladung zum Jobinterview bekommst, dann hat der Geschäftsführer Dirk Linn auch das gesamte Team dazu eingeladen. Alle, die Lust haben dabei zu sein, sind da. Das erste, was dann passiert, ist: Das Team stellt sich dem Bewerber vor. Ich weiß nicht, ob die "große Runde" Dich vielleicht nervös machen würde. Ich finde es super. Ob es mit Deinen zukünftigen Kollegen passt oder nicht, ist am Ende eh kriegsentscheidend. Deswegen rate ich meinen Klienten auch, in Firmen zu gehen und sich den vorhandenen "Haufen" vorab mal anzuschauen. ;-) Das macht p-manent Dir echt leicht. Auch sonst scheint sich Dirk Linn Mühe mit seinen Leuten zu geben. "Man muss viel investieren, damit man gute Mitarbeiter bekommt", findet der 54-jährige, der in Paderborn wohnt.]]></description>
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		<itunes:author>Heiko Link</itunes:author>
		<itunes:subtitle>&amp;quot;Beim Netzwerken merkst Du, mit welchen Leuten Du gut kannst&amp;quot;, findet Dirk Linn. Mit dem Geschäftsführer von p-manent, einem Beratungshaus für HR Digitalisierung, spreche ich darüber, warum Menschen auch in Zukunft noch noch miteinander reden sollten.</itunes:subtitle>
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		<itunes:summary><![CDATA[Wenn Du von der p-manent consulting GmbH aus Düsseldorf eine Einladung zum Jobinterview bekommst, dann hat der Geschäftsführer Dirk Linn auch das gesamte Team dazu eingeladen. Alle, die Lust haben dabei zu sein, sind da. Das erste, was dann passiert, ist: Das Team stellt sich dem Bewerber vor. Ich weiß nicht, ob die &quot;große Runde&quot; Dich vielleicht nervös machen würde. Ich finde es super. Ob es mit Deinen zukünftigen Kollegen passt oder nicht, ist am Ende eh kriegsentscheidend. Deswegen rate ich meinen Klienten auch, in Firmen zu gehen und sich den vorhandenen &quot;Haufen&quot; vorab mal anzuschauen. ;-) Das macht p-manent Dir echt leicht. Auch sonst scheint sich Dirk Linn Mühe mit seinen Leuten zu geben. &quot;Man muss viel investieren, damit man gute Mitarbeiter bekommt&quot;, findet der 54-jährige, der in Paderborn wohnt.]]></itunes:summary>
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		<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_14261" style="width: 310px" class="wp-caption alignright"><a href="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2019/10/dirk-linn.jpg" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-14261" class="wp-image-14261 size-medium" src="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2019/10/dirk-linn-300x212.jpg" alt="" width="300" height="212" /></a><p id="caption-attachment-14261" class="wp-caption-text"><strong>Dirk Linn</strong> &#8211; Gründer und Geschäftsführer bei der p-manent consulting GmbH in Düsseldorf</p></div>
<p>Wenn Du von der <a href="https://www.p-manent.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">p-manent consulting GmbH</a> aus Düsseldorf eine Einladung zum Jobinterview bekommst, dann hat der Geschäftsführer Dirk Linn auch das gesamte Team dazu eingeladen. Alle, die Lust haben dabei zu sein, sind da. Das erste, was dann passiert, ist: <strong>Das Team stellt sich dem Bewerber vor.</strong> Ich weiß nicht, ob die &#8222;große Runde&#8220; Dich vielleicht nervös machen würde. Ich finde es super. Ob es mit Deinen zukünftigen Kollegen passt oder nicht, ist am Ende eh kriegsentscheidend. Deswegen rate ich meinen Klienten auch, <a href="https://www.endlich-montag.net/jobsuche/">in Firmen zu gehen</a> und sich den vorhandenen &#8222;Haufen&#8220; vorab mal anzuschauen. 😉 Das macht p-manent Dir echt leicht. Auch sonst scheint sich Dirk Linn Mühe mit seinen Leuten zu geben. &#8222;Man muss viel investieren, damit man gute Mitarbeiter bekommt&#8220;, findet der 54-jährige, der in Paderborn wohnt.<span id="more-14391"></span></p>
<h2><a href="https://open.spotify.com/show/7oB4Pc8QwKfQMGnsQaj2ZR?si=43haAosoQqeyPBi3dTGDzQ" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-10596 " src="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/10/spotify-300x203.jpg" alt="Spotify" width="195" height="132" srcset="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/10/spotify-300x203.jpg 300w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/10/spotify-768x520.jpg 768w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/10/spotify-1024x694.jpg 1024w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/10/spotify-600x406.jpg 600w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/10/spotify.jpg 1698w" sizes="(max-width: 195px) 100vw, 195px" /></a></h2>
<h2>Nach anfänglicher Skepsis positiv überrascht</h2>
<p>Dirk Linn bei Heiko Link im Podcast &#8230; Das sah für mich auf den ersten, schnellen Blick im Internet, nicht so richtig passend aus. Wenn so ein Kontakt aus dem Netzwerk kommt, dann gucke ich natürlich noch mal genauer hin. 😉 Gott sei Dank! Denn diese Episode hat sich echt gelohnt.</p>
<p>Ich war etwas skeptisch bei jemandem, der ein Beratungshaus für HR Digitalisierung gegründet hat. Der vom Bewerbermanagement über Jobportale, die digitale Mitarbeiterakte, Workflows bis hin zu Weiterbildung und Karriereplanung im Personalbereich munter vor sich hin digitalisiert. Ist ja alles schön und gut. Richtig und wichtig. Aber: Findet auch der Mensch Beachtung? Oder werde ich schnell schnell von Algorithmen, Filtern und Software aus einem Haufen von Bewerbern rausgefiltert und das System guckt nur auf vergangene Stationen im meinem Lebenslauf? Und niemand sieht mein Potential &#8230;</p>
<p>Nach der anfänglichen Skepsis war ich echt überrascht, wie einig wir uns sind. Dirk Linn hat mir teilweise voll aus der Seele gesprochen. Und, das gebe ich zu, zusammengebracht hat uns auch das Digitale! 😉 Denn nach der Empfehlung von <a href="https://www.endlich-montag.net/blog/podcast/30-minuten-mit-stefan-freise-von-code-x/">Stefan Freise</a>, Dirk zu interviewen, habe ich den <a href="https://www.youtube.com/channel/UCySfW_Q8u7QtTjmbTYJhxBg" target="_blank" rel="noopener noreferrer">p-manent-YouTube-Kanal</a> rauf und runter geguckt. Danach magst Du Dirk Linn dann, oder auch nicht. Das sagt er selbst. Bei mir war&#8217;s ersteres. 😉</p>
<p><iframe loading="lazy" src="https://www.youtube.com/embed/UWZAu3RBk5Q" width="560" height="315" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe></p>
<h2>Als Elektroingenieur kassierte Dirk Linn nur Absagen</h2>
<p>Dass Dirk ein echter <strong>Quereinsteiger</strong> ist, wusste ich nach den YouTube-Videos noch nicht. Der Mann hat mal Elektroingenieur gelernt und vor Jahren auch einen entsprechenden Job gesucht. Weil damals eine Saure-Gurken-Zeit für Elektroingenieure war, hat er 80 bis 100 Bewerbungen geschrieben. Ohne Erfolg! Auch wenn&#8217;s schon eine Weile her ist: Dirk weiß, wie sich eine Absage anfühlt.</p>
<p>Wie er sich heute einen Job suchen würde, ist vor diesem Hintergrund natürlich eine spannende Frage. Über Netzwerke, ist die (wenig überraschende) Antwort. Vor allen Dingen auch über Online-Netzwerke im Internet. Die Stellenanzeige in der Zeitung scheidet jedenfalls aus: &#8222;Das Internet hat alles verändert. Es geht darum, dass man sich gegenseitig findet.&#8220;</p>
<h2><a href="https://itunes.apple.com/de/podcast/endlich-montag!/id1083066806" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-4389 aligncenter" src="http://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/itunes-logo-300x111-300x111.jpg" alt="iTunes Logo" width="178" height="66" /></a></h2>
<h2>Beim Netzwerken merkst Du, mit welchen Leuten Du gut kannst</h2>
<p>Einen Job finden ist das eine. Einen <strong>Traumjob</strong> finden, das andere. Dirk findet, dass es mit dem Traumjob am besten klappt, wenn die Anstrengungen nicht so verbissen sind. Mit dem Arbeitsvertrag eines anderen Arbeitgebers in der Tasche zum Vorstellungsgespräch fahren und dann mal ganz unbekümmert an die Sache ran gehen, das hat Dirk Linn selbst erlebt: &#8222;Meine innere Haltung war, dass ich nichts verlieren kann.&#8220; So sieht&#8217;s aus! Deswegen bin ich ein großer Freund, möglichst vieler &#8222;unbekümmerter&#8220; Networking-Gespräche mit Menschen bei potentiellen Arbeitgebern. 😉</p>
<p>Netzwerken ist laut Dirk Linn eine gute Idee, weil Du dabei merkst, mit welchen Leuten Du gut kannst. Dirk vergleicht das mit einem Spiel auf einem großen Schachbrett: <strong>&#8222;Du gehst zu den Menschen hin, die dir gut tun. Das passiert beruflich auch.&#8220;</strong> <a href="https://www.endlich-montag.net/blog/job-coaching/der-beste-coach-ist-das-echte-leben/">Ich vergleiche diese Art der Jobsuche etwas unbekümmerter mit dem Kinderspiel Topfschlagen.</a> 😉 Und meine damit genau dasselbe.</p>
<p><strong><a href="http://tunein.com/radio/Jobsucher-Podcast-von-Endlich-Montag-p961209/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-7393 aligncenter" src="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/TuneIn_Logo-300x116.jpg" alt="TuneIn" width="300" height="116" srcset="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/TuneIn_Logo-300x116.jpg 300w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/TuneIn_Logo-768x296.jpg 768w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/TuneIn_Logo-1024x394.jpg 1024w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/TuneIn_Logo-600x231.jpg 600w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/TuneIn_Logo.jpg 2000w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a></strong></p>
<h2>Dirk Linn kannst Du einfach anrufen</h2>
<p>Überrascht hat Dirk Linn mich auch mit der provokanten Frage: &#8222;Was soll beim Bewerbungsprozess denn die Personalabteilung dazwischen?&#8220; Moment mal! Das ist mein Text! 😉 &#8222;Wenn ich als Führungskraft jemanden für mein Team suche, dann bin ich auch verantwortlich für einen Mitarbeiter, den ich einstelle. Und nicht der Personaler&#8220;, findet der 54-jährige.</p>
<p>Ich fand es wiederum spannend und auch passend, dass der &#8222;Digitalisierer&#8220; Dirk <strong>kein</strong> Freund davon ist, Menschen über eine Diagnostik bis zum Ende eines Bewerbungsprozesses zu führen. Er sieht es vielmehr so: &#8222;Wir müssen miteinander reden. Eine Software kann helfen, aber nicht die finale Entscheidung treffen.&#8220;</p>
<p>Miteinander reden ist bei Dirk ein gutes Stichwort, denn wenn Du gerne bei p-manent Consulting arbeiten möchtest, dann rufst Du einfach bei Dirk Linn an. Er verspricht im Podcast kurze Rückmeldezeiten und hat mir explizit gestattet, in meinem Blogbeitrag seine Handynummer zu veröffentlichen. Du siehst: Der Mann meint das ernst!</p>
<p>Deswegen bekommst Du als Hörer des &#8222;Endlich Montag!&#8220; Jobsucher-Podcast hier die Nummer vom Chef persönlich: 01 78 / 7 62 63 68</p>
<p>Worauf Dirk achtet, wenn ihn jemand anruft, das verrät er Dir im Podcast. Noch leichter können wir es Dir echt nicht machen. 😉</p>
<p>In diesem Sinne: Viel Spaß beim Hören, gut aufgepasst und immer heiter weiter! 🙂</p>
<p>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;</p>
<p><strong>Wenn Du Fragen an mich oder meine Interviewpartner hast, dann hinterlasse einen Kommentar oder <a href="https://www.endlich-montag.net/kontakt/">schick mir eine Mail</a>. Auch Themenvorschläge sind jederzeit willkommen.<br />
</strong></p>
<p><a href="http://www.stitcher.com/podcast/jobsucherpodcast-von-endlich-montag" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-4924 alignnone" src="http://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/stitcher-button-300x110.png" alt="Stitcher" width="177" height="65" /></a><a href="http://www.podcast.de/podcast/339724/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-4390 alignright" src="http://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/podcast.delogo-300x135-300x135.jpg" alt="podcast.delogo-300x135" width="159" height="72" /></a></p>
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	<item>
        <title>45 Minuten mit: Katharina Nolden</title>
		<link>https://www.endlich-montag.net/blog/podcast/45-minuten-mit-katharina-nolden/</link>
		<pubDate>Mon, 11 Nov 2019 09:00:05 +0000</pubDate>
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    	<description><![CDATA[Eine Personalerin, die arbeitslos war und bereit ist, von ihrer eigenen Jobsuche zu berichten, treffe ich auch nicht alle Tage. Noch spannender wird die Sache, wenn diese Personalerin keinen Bock mehr auf die Jobsuche mit Bewerbungen hat. Denn Bewerbungsunterlagen haben, so sagt sie mir im Interview, wissenschaftlich gesehen überhaupt keine Aussagekraft. #Daumenhoch Deswegen möchte Katharina Nolden den Recruitingprozess re­vo­lu­ti­o­nie­ren. Mit der 37-jährigen aus Langenhagen bei Hannover spreche ich im Jobsucher-Podcast über falsche Annahmen und echte Träume. Und über gut gemeinte Tipps, die man bei der Jobsuche nicht hören möchte.]]></description>
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		<itunes:author>Heiko Link</itunes:author>
		<itunes:subtitle>Je klarer Du Dein Ziel hast, umso mehr Absagen bekommst Du. Was Du brauchst, das ist ein dickes Fell. Warum die Absagen im Grunde gut und ein klares Ziel trotzdem ratsam ist, darüber rede ich mit Katharina Nolden im Jobsucher-Podcast.</itunes:subtitle>
		<itunes:episode>104</itunes:episode>
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		<itunes:summary><![CDATA[Eine Personalerin, die arbeitslos war und bereit ist, von ihrer eigenen Jobsuche zu berichten, treffe ich auch nicht alle Tage. Noch spannender wird die Sache, wenn diese Personalerin keinen Bock mehr auf die Jobsuche mit Bewerbungen hat. Denn Bewerbungsunterlagen haben, so sagt sie mir im Interview, wissenschaftlich gesehen überhaupt keine Aussagekraft. #Daumenhoch Deswegen möchte Katharina Nolden den Recruitingprozess re­vo­lu­ti­o­nie­ren. Mit der 37-jährigen aus Langenhagen bei Hannover spreche ich im Jobsucher-Podcast über falsche Annahmen und echte Träume. Und über gut gemeinte Tipps, die man bei der Jobsuche nicht hören möchte.]]></itunes:summary>
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		<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_14260" style="width: 310px" class="wp-caption alignright"><a href="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2019/10/katharina-nolden.jpg" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-14260" class="wp-image-14260 size-medium" src="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2019/10/katharina-nolden-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></a><p id="caption-attachment-14260" class="wp-caption-text"><strong>Katharina Nolden</strong> &#8211; Referentin strategisches Recruiting, Diplom-Pädagogin, Coach der Wirtschaft, Scrum Master, Personalauswahl- und entwicklung</p></div>
<p>Eine Personalerin, die arbeitslos war und bereit ist, von ihrer eigenen Jobsuche zu berichten, treffe ich auch nicht alle Tage. Noch spannender wird die Sache, wenn diese Personalerin keinen Bock mehr auf die Jobsuche mit Bewerbungen hat. Denn Bewerbungsunterlagen haben, so sagt sie mir im Interview, wissenschaftlich gesehen überhaupt keine Aussagekraft. #Daumenhoch Deswegen möchte <a href="https://katharinanolden.wordpress.com" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Katharina Nolden</a> den Recruitingprozess re­vo­lu­ti­o­nie­ren. Mit der 37-jährigen aus Langenhagen bei Hannover spreche ich im Jobsucher-Podcast über falsche Annahmen und echte Träume. Und über gut gemeinte Tipps, die man bei der Jobsuche nicht hören möchte.<span id="more-14319"></span></p>
<h2>Leider falsch: Du musst nur gut und lange genug bloggen</h2>
<p>&#8222;Wenn ich einen tollen Blog zur Personalarbeit schreibe und fleißig dabei bleibe, dann werden Menschen in Unternehmen auf mich aufmerksam. Dann wird man mich über kurz oder lang ansprechen und mir einen Job anbieten&#8220;, dachte Katharina Nolden. Gut gedacht. Logisch nachvollziehbar. Leider falsch. Sagt sie selbst.</p>
<p>Meine ganz persönliche Erfahrung damit ist, dass man das Internet wunderbar nutzen kann, um Schritte im echten Leben zu vermeiden. Warum selbst suchen, wenn ich auch gefunden werden kann? Warum mich auf die Socken machen und Menschen ansprechen, wenn die Reichweite im Netz den Spieß irgendwann (bestimmt) umdreht? Zu Hause in meiner Komfortzone, da fühle ich mich eben am wohlsten. Das erinnert mich ein bisschen an Bewerbungen schreiben. Da schicke ich was weg und warte dann auf Antwort. Okay: Wenn&#8217;s draußen regnet, werde ich nicht nass. Dann hätten wir das ja geklärt! 😉</p>
<h2><a href="https://open.spotify.com/show/7oB4Pc8QwKfQMGnsQaj2ZR?si=43haAosoQqeyPBi3dTGDzQ" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-10596 " src="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/10/spotify-300x203.jpg" alt="Spotify" width="195" height="132" srcset="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/10/spotify-300x203.jpg 300w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/10/spotify-768x520.jpg 768w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/10/spotify-1024x694.jpg 1024w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/10/spotify-600x406.jpg 600w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/10/spotify.jpg 1698w" sizes="(max-width: 195px) 100vw, 195px" /></a></h2>
<h2>Blog als Schlüssel zur Jobsuche</h2>
<p>Natürlich werde ich auch gerne angesprochen. Das schmeichelt mir und ist ja auch so schön leicht. Mein Eindruck ist allerdings, dass ich schneller vom Weg abkomme, wenn ich nicht der aktive Part bin. Da muss man ein bisschen auf der Hut sein. Es braucht einen guten Mix.</p>
<p>Für Katharina Nolden war ihr Blog, auch wenn der Job darüber nicht kam, trotzdem der Schlüssel zur Jobsuche: &#8222;Es war der Anfang davon, <strong>mit meinem Netzwerk und meinen Kompetenzen sichtbar zu sein</strong>.&#8220; Den Sack zu gemacht, hat Katharina dann im echten Leben, wo sie mit einer Mischung aus <a href="https://www.endlich-montag.net/life-work-planning/">Life/Work Planning (L/WP)</a> und <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Working_out_loud" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Working Out Loud (WOL)</a> unterwegs ist.</p>
<h2>Je klarer das Ziel, desto mehr Absagen</h2>
<p>Was die Zielerreichung betrifft, hat Katharina Nolden im Interview einen wirklich sehr schönen Satz gesagt: &#8222;Je klarer ich mein Ziel habe, umso mehr Absagen bekomme ich.&#8220; Und, ganz ehrlich, diese Absagen können einen zutiefst verunsichern und unglaublich zweifeln lassen. Wenn Dein Umfeld davon Wind bekommt, dann wird es noch schlimmer. Das erklärt Dir mit sehr guten Argumenten sozusagen im Chor, dass Dein Ziel völlig unrealistisch und unerreichbar ist. Und wahrscheinlich hält Dich der eine oder die andere auch noch für total bekloppt. Das spüre ich gerade bei Projekten, die ich selbst am Start habe. Und das obwohl ich schon mehrfach Ziele erreicht habe, die ich selbst mir vorher im Traum nicht hätte vorstellen können. Deswegen mein Tipp: Beschränke Dich um Gottes Willen nicht auf das, was Du Dir als Ziel vorstellen kannst! Geh los und staune. 😉</p>
<p>Katharina sagt, dass die Absagen im Grunde nicht schlimm sind: &#8222;Das sind ja alles Sachen, die ich nicht haben will.&#8220; Ja, genau! Die ich sowieso <strong>&#8211; nicht! &#8211;</strong> haben will. Das finde ich auch. Nur erklär das mal Deinem Umfeld. Erst recht, wenn Du vielleicht gerade arbeitslos bist und sogar noch die Kühnheit besitzt, Jobangebote abzulehnen. (Auch darüber sprechen wir im Podcast.)</p>
<h2><a href="https://itunes.apple.com/de/podcast/endlich-montag!/id1083066806" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-4389 aligncenter" src="http://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/itunes-logo-300x111-300x111.jpg" alt="iTunes Logo" width="178" height="66" /></a></h2>
<h2>Überleg Dir, wann Du aufstehst und gehst</h2>
<p>Du merkst schon: Was Du zuweilen brauchst, das ist ein richtig dickes Fell. Da wird&#8217;s dann auch bei mir schon mal schwierig mit dem endlich Montag und dem heiter weiter. Auch ohne dass ich einen Job suche, bin ich da selbst gerade ganz gut im Thema. Was soll ich sagen: Das ist im Grunde wie im echten Leben. 😉 Katharina Nolden rät: &#8222;Versuch, Dich nicht von anderen beeinflussen zu lassen. Finde zu Dir selbst. Zu dem, was Dir wichtig ist und was Du erreichen möchtest.&#8220; Das kann ich nur unterschreiben.</p>
<p>An einer anderen Stelle im Podcast sagt Katharina: &#8222;Überleg Dir, wann Du aufstehst und gehst.&#8220; Ich finde das passt sehr gut zur Zielverfolgung und zum dicken Fell. Vor gar nicht allzu langer Zeit, habe ich in einer Runde gesessen, wo ich aufstehen und gehen wollte. Ich habe es nicht gemacht, weil ich mit einem Kollegen da war. Der wollte bleiben. Da war ich sicher. Mein ganz persönlicher Tipp für Dich ist: Wenn Du dieses Gefühl hast, dann mach es! Steh auf und geh. Ist besser so. Ich schwöre! 😉 Auch wenn ich beim Schreiben dieser Zeilen gerade lache: Ich meine das todernst! Und dann machst Du ein Selfie mit Mittelfinger oder Becker-Faust oder was auch immer, und das <a href="https://www.endlich-montag.net/kontakt/">schickst Du mir dann</a>. Herrlich! Es geht schon wieder heiter weiter! 🙂</p>
<p><strong><a href="http://tunein.com/radio/Jobsucher-Podcast-von-Endlich-Montag-p961209/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-7393 aligncenter" src="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/TuneIn_Logo-300x116.jpg" alt="TuneIn" width="300" height="116" srcset="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/TuneIn_Logo-300x116.jpg 300w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/TuneIn_Logo-768x296.jpg 768w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/TuneIn_Logo-1024x394.jpg 1024w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/TuneIn_Logo-600x231.jpg 600w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/TuneIn_Logo.jpg 2000w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a></strong></p>
<h2>Jetzt auch noch Geduld &#8230; 😉</h2>
<p>On Top kommt jetzt noch, dass Du die Zielerreichung (egal ob bei der Jobsuche oder bei einem Projekt), langfristig sehen solltest: &#8222;Stell die Erwartungshaltung, dass es sofort eintritt, hinten an. Behalte Deine Ziele langfristig im Blick und hab&#8216; keine Angst, sondern Vertrauen.&#8220; Jetzt brauchst Du auch noch Geduld. Das wird ja immer besser. Aber ich kann Dich beruhigen: Ab jetzt wird es nicht mehr schlimmer. Wir sind für heute durch. 😉</p>
<p>Damit Dein Fell nicht ganz so dick werden muss, wäre mein abschließender Tipp noch, dass Du Dir ein passendes Umfeld suchst. Eins mit Leuten, die so bekloppt sind wie Du *grinst* und die Dich unterstützen. Klares Ziel hin oder her. Das kannst Du unter anderem mit <a href="https://www.endlich-montag.net/jobsuche/">Life/Work Planning Info-Gesprächen</a> machen. Und wie mir scheint, ist Working Out Loud da eine gute Ergänzung. Ich habe jetzt so oft davon gehört. Ich muss mich damit echt mal näher befassen.</p>
<p><iframe loading="lazy" src="https://www.youtube.com/embed/M4ItXFJm1fU" width="560" height="315" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe></p>
<h2>Links: Blogbeiträge zur Jobsuche von Katharina Nolden</h2>
<p>Wie Du siehst, ist das bei mir heute ein recht persönlicher Blogbeitrag geworden. In diesem Jahr habe ich viel ausprobiert und auch viel gelernt. Das hat sich auch auf meinen Podcast ausgewirkt und diese Episode mit Katharina Nolden passte da gerade echt gut rein. Ich frage mich, ob ich das öfter so machen möchte &#8230;</p>
<p>Wenn Du noch mehr persönliche Blogbeiträge lesen möchtest, dann schau mal im <strong>Blog &#8222;Arbeitswelt gestalten&#8220;</strong> von Katharina vorbei. Wie im Podcast versprochen kommen hier in den Shownotes die Links zu Katharinas beiden Beiträgen zu Ihrer Jobsuche:</p>
<ul>
<li><a href="https://katharinanolden.wordpress.com/2019/02/18/meine-berufliche-neuorientierung-ein-rueckblick/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Meine berufliche Neuorientierung &#8211; ein Rückblick</a></li>
<li><a href="https://katharinanolden.wordpress.com/2019/09/09/von-der-perfektionistin-zur-pionierin/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Von der Perfektionistin zur Pionierin</a></li>
</ul>
<p>Und egal, was Du liest oder hörst oder was kommt: <strong>Immer heiter weiter!</strong> 🙂</p>
<p>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;</p>
<p><strong>Wenn Du Fragen an mich oder meine Interviewpartner hast, dann hinterlasse einen Kommentar oder <a href="https://www.endlich-montag.net/kontakt/">schick mir eine Mail</a>. Auch Themenvorschläge sind jederzeit willkommen.<br />
</strong></p>
<p><a href="http://www.stitcher.com/podcast/jobsucherpodcast-von-endlich-montag" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-4924 alignnone" src="http://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/stitcher-button-300x110.png" alt="Stitcher" width="177" height="65" /></a><a href="http://www.podcast.de/podcast/339724/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-4390 alignright" src="http://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/podcast.delogo-300x135-300x135.jpg" alt="podcast.delogo-300x135" width="159" height="72" /></a></p>
]]></content:encoded>
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	<item>
        <title>60 Minuten mit dem: Rechtsanwalt für Arbeitsrecht Martin J. Warm - Teil 2</title>
		<link>https://www.endlich-montag.net/blog/podcast/60-minuten-mit-dem-rechtsanwalt-fuer-arbeitsrecht-martin-j-warm-teil-2/</link>
		<pubDate>Mon, 28 Oct 2019 08:00:51 +0000</pubDate>
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    	<description><![CDATA[Um Emotionen geht es im zweiten Teil meines Jobsucher-Podcasts mit dem Rechtsanwalt für Arbeitsrecht, Martin J. Warm, aus Paderborn. An Emotionen kommt man ja im Streitfall nicht wirklich vorbei. ;-) Wichtig ist, wie immer, die Zielsetzung: Möchte ich die Lage beruhigen oder vielleicht sogar mit Absicht hochkochen? Interessanterweise geht Letzteres nicht nur mit einem zünftigen Wutausbruch, sondern auch mit Ruhe und Gelassenheit. Wie das geht und was Martin in seiner Berufspraxis sonst noch so alles erlebt hat - und da waren echt schräge Fälle dabei - erzählt er Dir im Interview.]]></description>
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		<itunes:author>Heiko Link</itunes:author>
		<itunes:subtitle>&amp;quot;Je höher die Bildungsgrade sind, umso komplizierter können die Fälle werden&amp;quot;, findet der Rechtsanwalt für Arbeitsrecht Martin J. Warm. Warum es manchmal gut sein kann, es gerade heraus zu sagen und damit krachen zu lassen, hörst Du in diesem Podcast.</itunes:subtitle>
		<itunes:episode>103</itunes:episode>
		<itunes:episodeType>full</itunes:episodeType>
		<itunes:summary><![CDATA[Um Emotionen geht es im zweiten Teil meines Jobsucher-Podcasts mit dem Rechtsanwalt für Arbeitsrecht, Martin J. Warm, aus Paderborn. An Emotionen kommt man ja im Streitfall nicht wirklich vorbei. ;-) Wichtig ist, wie immer, die Zielsetzung: Möchte ich die Lage beruhigen oder vielleicht sogar mit Absicht hochkochen? Interessanterweise geht Letzteres nicht nur mit einem zünftigen Wutausbruch, sondern auch mit Ruhe und Gelassenheit. Wie das geht und was Martin in seiner Berufspraxis sonst noch so alles erlebt hat - und da waren echt schräge Fälle dabei - erzählt er Dir im Interview.]]></itunes:summary>
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		<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_14242" style="width: 310px" class="wp-caption alignright"><a href="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2019/10/martin-j-warm.jpg" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-14242" class="wp-image-14242 size-medium" src="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2019/10/martin-j-warm-300x300.jpg" alt="" width="300" height="300" /></a><p id="caption-attachment-14242" class="wp-caption-text"><strong>Martin J. Warm</strong> &#8211; Rechtsanwalt für Arbeitsrecht und Steuerrecht aus Paderborn</p></div>
<p>Um Emotionen geht es im zweiten Teil meines Jobsucher-Podcasts mit dem <strong>Rechtsanwalt für Arbeitsrecht</strong>, Martin J. Warm, aus Paderborn. An Emotionen kommt man ja im Streitfall nicht wirklich vorbei. 😉 Wichtig ist, wie immer, die Zielsetzung: Möchte ich die Lage beruhigen oder vielleicht sogar mit Absicht hochkochen? Interessanterweise geht Letzteres nicht nur mit einem zünftigen Wutausbruch, sondern auch mit Ruhe und Gelassenheit. Wie das geht und was Martin in seiner Berufspraxis sonst noch so alles erlebt hat &#8211; und da waren echt schräge Fälle dabei &#8211; erzählt er Dir im Interview. <span id="more-14199"></span></p>
<h2>Manchmal ist es gut, wenn es richtig kracht!</h2>
<p>Ruhig bleiben. Aufpassen, dass ich jetzt bloß nicht das sage, was ich wirklich denke. Meine nächsten Schritte besser fünf Mal überdenken, um die Lage nicht zu verschlimmern. Dieses Vorgehen klingt nach einem guten Plan und scheint laut dem 52-jährigen Rechtsanwalt für Arbeitsrecht für gebildete Menschen typisch zu sein: &#8222;Je höher die Bildungsgrade sind, umso komplizierter können die Fälle werden.&#8220;</p>
<p>Menschen die nicht so vergeistigt sind, bringen dagegen manchmal mit klaren Worten richtig viel Staub in eine Situation. Der setzt sich laut Martin dann wieder. Anschließend geht es zwischen den Beteiligten ganz normal weiter. Martin J. Warm findet, dass das der bessere Weg sein kann: &#8222;Deswegen ist es im Arbeitsrecht manchmal gut, wenn es richtig kracht.&#8220;</p>
<p>Die geradlinige Fraktion haut ihren Standpunkt raus und sagt damit: &#8222;Hopp oder Top!&#8220; Diejenigen, die ihr Handeln mehrfach überdenken und viel abwägen sagen: &#8222;Ein bisschen Hopp, ein bisschen Top, aber am liebsten würde ich ja vielleicht &#8230;&#8220;. Bei diesem Vorgehen, kann die Zielsetzung verloren gehen.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Deswegen solltest Du Dich im Streitfall fragen:</span></p>
<ul>
<li>Was ist mein Ziel?</li>
<li>Wie setze ich Emotionen ein?</li>
<li>Was kann ich dann damit erreichen?</li>
</ul>
<h2><a href="https://open.spotify.com/show/7oB4Pc8QwKfQMGnsQaj2ZR?si=43haAosoQqeyPBi3dTGDzQ" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-10596 " src="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/10/spotify-300x203.jpg" alt="Spotify" width="195" height="132" srcset="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/10/spotify-300x203.jpg 300w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/10/spotify-768x520.jpg 768w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/10/spotify-1024x694.jpg 1024w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/10/spotify-600x406.jpg 600w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/10/spotify.jpg 1698w" sizes="(max-width: 195px) 100vw, 195px" /></a></h2>
<h2>So ein Mist: Wir gewinnen!!!</h2>
<p><strong>Zielsetzung</strong> ist ein Thema, das sich durch den ganzen Podcast zieht. Übrigens nicht nur in Rechtsfragen, sondern auch bei der <a href="https://www.endlich-montag.net/life-work-planning/">Jobsuche</a>. 😉</p>
<p>Es soll Arbeitnehmer geben, die bei einer <strong>Kündigungsschutzklage</strong> vor Gericht ganz schön ins Schwitzen kommen, wenn sie Recht bekommen. Denn wenn es ihnen in Wahrheit nur um eine ordentliche Abfindung geht, dann ist es ziemlich blöd, wenn der Arbeitgeber plötzlich sagt: &#8222;Okay. Die Kündigung ist ungültig. Sie können Morgen wieder zur Arbeit kommen.&#8220;</p>
<p>Für einen Rechtsanwalt für Arbeitsrecht ist es laut Martin J. Warm spannend, mit der Zielsetzung zu spielen. Übrigens ganz unabhängig davon, ob er gerade einen Arbeitnehmer oder einen Arbeitgeber vertritt. Also: Aufgepasst bei der Zielsetzung! 😉</p>
<h2><a href="https://itunes.apple.com/de/podcast/endlich-montag!/id1083066806" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-4389 aligncenter" src="http://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/itunes-logo-300x111-300x111.jpg" alt="iTunes Logo" width="178" height="66" /></a></h2>
<h2>Unangenehm, aber wenigstens vertraut!</h2>
<p>Wo ich ja immer noch nicht ganz von runter komme, ist diese &#8222;Päckchen schnürerei&#8220;. Muss ich mir das bieten lassen? Ich mein: Da ist es als Arbeitnehmer doch besser, wenn man geht. Gerade jetzt, in diesen goldenen Zeiten am Arbeitsmarkt. Martin meint: &#8222;Trotzdem haben Arbeitnehmer Angst davor, zu wechseln, weil sie dann das Vertraute &#8211; auch wenn es unangenehm ist &#8211; verlassen müssen.&#8220; Stimmt. Das ist mir auch schon aufgefallen.</p>
<p>Also bleibe ich lieber, beziehungsweise komme ich zurück. Zurück kommen passt gut zu einer Hörerfrage, die ich in diese Episode mitgenommen habe: &#8222;Soll ich mich bei einem <strong>Burnout</strong> auf eine <strong>Wiedereingliederung</strong> einlassen, oder lieber nicht? Weil die für den Arbeitgeber ohnehin nur dazu dient, meine wunden Punkte herauszufinden und die Waffen zu schärfen &#8230;&#8220;</p>
<p>Eine generelle Antwort gibt es da wohl nicht. Mein Hörer hat das &#8222;Waffen schärfen&#8220; erlebt. Martin J. Warm in einem noch recht aktuellen Fall einen Arbeitgeber, der sich wirklich große Mühe gegeben hat, den Mitarbeiter wieder in das Berufsleben zurückzuholen. Ganz ehrlich und ernst gemeint.</p>
<p>Am Ende ist es eine Frage des Vertrauens und immer eine individuelle Entscheidung im Einzelfall. Bei der man schon mal genau hinschauen muss &#8230;</p>
<p><strong><a href="http://tunein.com/radio/Jobsucher-Podcast-von-Endlich-Montag-p961209/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-7393 aligncenter" src="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/TuneIn_Logo-300x116.jpg" alt="TuneIn" width="300" height="116" srcset="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/TuneIn_Logo-300x116.jpg 300w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/TuneIn_Logo-768x296.jpg 768w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/TuneIn_Logo-1024x394.jpg 1024w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/TuneIn_Logo-600x231.jpg 600w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/TuneIn_Logo.jpg 2000w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a></strong></p>
<h2>Redeverbot beim Chef</h2>
<p>Ich finde ja, dass miteinander reden meistens eine sehr gute Idee ist. Nicht machen sollte man es, wie ein Chef in Martins schrägstem Fall. Der hatte sich über mehrere Gerichtstermine hinweg bemüht, einen Mitarbeiter los zu werden, was ihm aber nicht gelang. Am Ende hat er besagtem Mitarbeiter ein Verbot erteilt, mit ihm zu reden und rannte fortan mit einem Schild um den Hals herum, auf dem stand: &#8222;<strong>Nicht ansprechen!</strong>&#8220; So kann ein Streit dann auch über die leisen, bzw. gar nicht vorhandenen, Töne eskalieren. 😉</p>
<p>Martin J. Warm aus Paderborn und auch mich darfst und sollst Du bei Rechtsfragen / Jobfragen gerne ansprechen! Bitte nicht schüchtern sein. Du hast ja gehört: Wir sind beide echt richtig nett, wie wir uns gegenseitig bestätigen! 😉 *lacht*</p>
<h2>Kontakt zum Rechtsanwalt für Arbeitsrecht</h2>
<p>Martin macht, <a href="https://www.endlich-montag.net/blog/podcast/60-minuten-mit-rechtsanwalt-martin-j-warm-teil-1/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">wie beim ersten Teil schon gesagt</a>, alles außer Blech und Liebe. 😉 Seine Kontaktdaten findest Du auf der <a href="https://www.warm-rechtsanwaelte.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Homepage seiner Kanzlei</a>.</p>
<p><a href="https://www.endlich-montag.net/kontakt/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Meine Kontaktdaten findest Du hier.</a> Du darfst auch gerne anrufen. In diesem Sinne: <strong>Heiter weiter!</strong> 🙂</p>
<p>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;</p>
<p><strong>Wenn Du Fragen an mich oder meine Interviewpartner hast, dann hinterlasse einen Kommentar oder <a href="https://www.endlich-montag.net/kontakt/">schick mir eine Mail</a>. Auch Themenvorschläge sind jederzeit willkommen.<br />
</strong></p>
<p><a href="http://www.stitcher.com/podcast/jobsucherpodcast-von-endlich-montag" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-4924 alignnone" src="http://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/stitcher-button-300x110.png" alt="Stitcher" width="177" height="65" /></a><a href="http://www.podcast.de/podcast/339724/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-4390 alignright" src="http://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/podcast.delogo-300x135-300x135.jpg" alt="podcast.delogo-300x135" width="159" height="72" /></a></p>
]]></content:encoded>
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	<item>
        <title>60 Minuten mit: Rechtsanwalt Martin J. Warm - Teil 1</title>
		<link>https://www.endlich-montag.net/blog/podcast/60-minuten-mit-rechtsanwalt-martin-j-warm-teil-1/</link>
		<pubDate>Mon, 14 Oct 2019 08:00:48 +0000</pubDate>
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    	<description><![CDATA[Worauf würde ein Fachanwalt für Arbeitsrecht bei Arbeitgebern achten, wenn er selbst auf Jobsuche wäre? Der Rechtsanwalt Martin J. Warm aus Paderborn hat den ein oder anderen Punkt in petto, der sich über Stellenanzeige und Firmenhomepage nicht mal so eben rauskriegen lässt. Von daher ergänzen Martin und ich uns ganz prächtig. ;-) In dieser Podcast-Episode sprechen wir auch darüber, was ein guter, anwaltlicher Rat kostet und wann es wahrscheinlich zu spät ist, um noch eine Rechtsschutzversicherung abzuschließen. Anhand von Fallbeispielen gehen wir durch, wie fies Arbeitgeber und Arbeitnehmer zuweilen miteinander umgehen, wenn sie den jeweils anderen möglichst geschmeidig loswerden möchten. Da heißt es: Augen auf beim Arbeitsvertrag! Denn je offener der gehalten ist, umso leichter kann ein Arbeitgeber Dich vergraulen, wenn's mal hart auf hart kommt. Genau wie bei der Jobsuche lohnt es sich auch hier, beim Aufgabenbereich möglichst konkret unterwegs zu sein.]]></description>
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		<itunes:duration>00:00:00</itunes:duration>
		<itunes:author>Heiko Link</itunes:author>
		<itunes:subtitle>Wenn Dein Arbeitgeber Dich los werden will, kann er Dir &amp;quot;Päckchen schnüren&amp;quot; und Dir z. B. Aufgaben geben, von denen er weiß, dass Du sie ätzend findest oder gar nicht schaffen kannst. Über die fiesen Tricks auf beiden Seiten, sprechen wir im Interview.</itunes:subtitle>
		<itunes:episode>102</itunes:episode>
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		<itunes:summary><![CDATA[Worauf würde ein Fachanwalt für Arbeitsrecht bei Arbeitgebern achten, wenn er selbst auf Jobsuche wäre? Der Rechtsanwalt Martin J. Warm aus Paderborn hat den ein oder anderen Punkt in petto, der sich über Stellenanzeige und Firmenhomepage nicht mal so eben rauskriegen lässt. Von daher ergänzen Martin und ich uns ganz prächtig. ;-) In dieser Podcast-Episode sprechen wir auch darüber, was ein guter, anwaltlicher Rat kostet und wann es wahrscheinlich zu spät ist, um noch eine Rechtsschutzversicherung abzuschließen. Anhand von Fallbeispielen gehen wir durch, wie fies Arbeitgeber und Arbeitnehmer zuweilen miteinander umgehen, wenn sie den jeweils anderen möglichst geschmeidig loswerden möchten. Da heißt es: Augen auf beim Arbeitsvertrag! Denn je offener der gehalten ist, umso leichter kann ein Arbeitgeber Dich vergraulen, wenn&#039;s mal hart auf hart kommt. Genau wie bei der Jobsuche lohnt es sich auch hier, beim Aufgabenbereich möglichst konkret unterwegs zu sein.]]></itunes:summary>
		<itunes:image href="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2019/10/martin-j-warm.jpg"/>
		<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_14242" style="width: 310px" class="wp-caption alignright"><a href="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2019/10/martin-j-warm.jpg" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-14242" class="wp-image-14242 size-medium" src="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2019/10/martin-j-warm-300x300.jpg" alt="" width="300" height="300" /></a><p id="caption-attachment-14242" class="wp-caption-text"><strong>Martin J. Warm</strong> &#8211; Fachanwalt für Steuerrecht und Arbeitsrecht aus Paderborn</p></div>
<p>Worauf würde ein <strong>Fachanwalt für Arbeitsrecht</strong> bei Arbeitgebern achten, wenn er selbst auf Jobsuche wäre? Der <a href="https://www.warm-rechtsanwaelte.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Rechtsanwalt Martin J. Warm</a> aus <strong>Paderborn</strong> hat den ein oder anderen Punkt in petto, der sich über Stellenanzeige und Firmenhomepage nicht mal so eben rauskriegen lässt. Von daher ergänzen Martin und ich uns ganz prächtig. 😉 In dieser Podcast-Episode sprechen wir auch darüber, was ein guter, anwaltlicher Rat kostet und wann es wahrscheinlich zu spät ist, um noch eine <strong>Rechtsschutzversicherung</strong> abzuschließen. Anhand von Fallbeispielen gehen wir durch, wie fies Arbeitgeber und Arbeitnehmer zuweilen miteinander umgehen, wenn sie den jeweils anderen möglichst geschmeidig loswerden möchten. Da heißt es: Augen auf beim <strong>Arbeitsvertrag</strong>! Denn je offener der gehalten ist, umso leichter kann ein Arbeitgeber Dich vergraulen, wenn&#8217;s mal hart auf hart kommt. Genau wie bei der Jobsuche lohnt es sich auch hier, beim Aufgabenbereich <strong>möglichst konkret</strong> unterwegs zu sein.<span id="more-14197"></span></p>
<h2>Solche Arbeitgeber wären Anwalts Liebling</h2>
<p>Wenn Martin J. Warm selbst der Jobsucher wäre, dann wäre ihm vor allem ein &#8222;gutes Auftreten&#8220; des potentiellen Arbeitgebers wichtig. In der Praxis bedeutet das:</p>
<ul>
<li>Seriöser Eindruck.</li>
<li>Gutes Betriebsklima.</li>
<li>Gute Kommunikation, auch schon zu Beginn.</li>
<li>Das Aufgabengebiet, das er sich vorstellt, müsste vorher schon beschrieben sein.</li>
</ul>
<p>Den letzten Punkt verstehe ich jetzt einfach mal als guten Hinweis an die Menschen, die Stellenanzeigen verfassen. 😉 Problematisch können laut dem 52-jährigen Versprechungen sein, die nicht eingehalten werden. Martin J. Warm setzt auf das Vorstellungsgespräch, um denen auf die Schliche zu kommen. Ich denke, dass Du in dem Punkt relativ sicher bist, wenn Du im <a href="https://www.endlich-montag.net/jobsuche/">verdeckten Arbeitsmarkt</a> suchst. Da kannst Du auch gleich das Betriebsklima abchecken und Dein genaues Aufgabengebiet mit festlegen.</p>
<h2><a href="https://open.spotify.com/show/7oB4Pc8QwKfQMGnsQaj2ZR?si=43haAosoQqeyPBi3dTGDzQ" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-10596 " src="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/10/spotify-300x203.jpg" alt="Spotify" width="195" height="132" srcset="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/10/spotify-300x203.jpg 300w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/10/spotify-768x520.jpg 768w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/10/spotify-1024x694.jpg 1024w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/10/spotify-600x406.jpg 600w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/10/spotify.jpg 1698w" sizes="(max-width: 195px) 100vw, 195px" /></a></h2>
<p>Wenn &#8222;Jobsucher Martin&#8220; das betreffende Unternehmen schon in- und auswendig kennen würde, dann müsste folgendes vorhanden sein, damit er dort anfängt:</p>
<ul>
<li>Sicherheit im Job.</li>
<li>Hohe Motivation vom Unternehmen, die Stelle auszuformen und ihn in der Position auch zu fordern.</li>
<li>Entwicklungsmöglichkeiten / Perspektiven</li>
<li>Freiräume, um sich selbst weiter zu entwickeln.</li>
</ul>
<p>Ich finde: Das sind richtig gute und wichtige Punkte, auf die Du auch bei Deiner Jobsuche achten kannst. Und die Du im verdeckten Arbeitsmarkt alle klärst. 😉</p>
<div id="attachment_14240" style="width: 1034px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2019/10/martin-j-warm-heiko-link.jpg" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-14240" class="wp-image-14240 size-large" src="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2019/10/martin-j-warm-heiko-link-1024x584.jpg" alt="" width="1024" height="584" srcset="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2019/10/martin-j-warm-heiko-link-1024x584.jpg 1024w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2019/10/martin-j-warm-heiko-link-980x559.jpg 980w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2019/10/martin-j-warm-heiko-link-480x274.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) 1024px, 100vw" /></a><p id="caption-attachment-14240" class="wp-caption-text">Im 2. Teil des Podcasts fragen wir uns noch, ab wann man ein so schwieriger Falls ist, dass man zum Therapeuten muss. Kurz darauf, sind Martin J. Warm und ich selbst auf der Couch gelandet. 😉</p></div>
<h2>Vorsicht, bei offen gehaltenem Aufgabenbereich im Vertrag</h2>
<p>Wenn es schief gegangen ist und Du einen Anwalt brauchst, dann stellt sich natürlich die Frage nach den Kosten. Eine Erstberatung die &#8211; je nach Sachverhalt &#8211; anderthalb bis zwei Stunden dauern kann, kostet laut dem <strong>Rechtsanwaltsvergütungsgesetz</strong> 226,10 Euro inklusive Mehrwertsteuer. So eine Erstberatung bietet sich zum Beispiel an, wenn Du den Arbeitgeber wechselst und das Lesen Deines neuen Arbeitsvertrags bei Dir ein &#8222;<strong>Störgefühl</strong>&#8220; auslöst. Also zum Beispiel irgendwelche Klauseln oder Formulierungen beinhaltet, die Dir komisch vorkommen.</p>
<p>Wie eingangs schon erwähnt, solltest Du auch hellhörig werden, wenn im Vertrag Dein Aufgabenbereich sehr offen gehalten ist. Denn dann hat der Arbeitgeber die Möglichkeit, Dir einfach alle möglichen Aufgaben aufzudrücken. Solange Ihr Euch vertragt, wird er das nicht tun. Sollte es aber zum Streit kommen und Dein Arbeitgeber möchte Dich loswerden, dann kann er Dich zur Aktenablage im Keller verdonnern. Er kann Dir Aufgaben geben, bei denen er genau weiß, dass Du sie nicht schaffen kannst. Oder er könnte Dich in Themengebieten arbeiten lassen, bei dem ihm klar ist, dass Du die überhaupt nicht magst. Bei Martin heißt das: &#8222;Er kann Dir Päckchen schnüren.&#8220; Der Phantasie sind da keine Grenzen gesetzt &#8230; Deswegen: Sei konkret!</p>
<p>Wobei ich persönlich wahrscheinlich noch ein bisschen weiter suchen würde, wenn ich schon gleich zu Beginn ein Störgefühl habe. Mein Bauch ist ein recht zuverlässiger Ratgeber. 😉 Ob Weitersuchen gerade geht oder nicht, hängt natürlich von Deiner individuellen Situation ab.</p>
<p><a href="https://itunes.apple.com/de/podcast/endlich-montag!/id1083066806" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-4389 aligncenter" src="http://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/itunes-logo-300x111-300x111.jpg" alt="iTunes Logo" width="178" height="66" /></a></p>
<h2>Die Lösung ist meistens ein Vergleich</h2>
<p>Einen Anwalt um Rat zu fragen, kann übrigens auch dann Sinn ergeben, wenn Du gar nicht vorhast, vor Gericht zu ziehen. Laut Martin J. Warm werden die allermeisten Fälle ohnehin nicht vor Gericht, sondern im Vergleich gelöst.</p>
<p>Ich bin ja ein Freund der Kooperation und versuche meistens, die Angelegenheit noch irgendwie zu retten. &#8222;Wenn Du Dich als Arbeitnehmer unwohl fühlst, dann musst Du das kommunizieren. Kommunikation ist wichtig!&#8220;, betont Martin J. Warm im Podcast-Interview. Die Erfahrung habe ich auch gemacht. Ich möchte noch ergänzen: Je früher Du den Mund aufmachst, desto besser! Denn je länger sich immer mehr Unmut ansammelt und aufstaut, umso schwieriger wird&#8217;s, aus der Nummer heile wieder raus zu kommen.</p>
<p>Und was ist, wenn dann herauskommt, dass es zusammen nicht mehr weiter geht? Ob die schnell herbeigeführten getrennten Wege gut oder schlecht sind, hängt natürlich wieder von Deiner persönlichen Situation ab. Ich finde das lieber früher als später heraus. Dann stecke ich keine unnötige Energie mehr in ein Projekt, dass sowieso irgendwann über die Wupper geht.</p>
<p><strong><a href="http://tunein.com/radio/Jobsucher-Podcast-von-Endlich-Montag-p961209/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-7393 aligncenter" src="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/TuneIn_Logo-300x116.jpg" alt="TuneIn" width="300" height="116" srcset="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/TuneIn_Logo-300x116.jpg 300w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/TuneIn_Logo-768x296.jpg 768w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/TuneIn_Logo-1024x394.jpg 1024w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/TuneIn_Logo-600x231.jpg 600w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/TuneIn_Logo.jpg 2000w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a></strong></p>
<h2>Kontakt zu Martin J. Warm</h2>
<p>Martin ist Fachanwalt für Arbeitsrecht und Steuerrecht. Seine Schwerpunkte sind Wirtschaftsrecht, Unternehmensrecht und Vertragsrecht. Oder wie er selbst sagt: <strong>&#8222;Ich mache alles, außer Blech und Liebe.&#8220;</strong> Womit er Verkehrs- und Familienrecht meint. 😉 Für Blech und Liebe hat er Kollegen.</p>
<p>Auch wenn Martin beim &#8222;Päckchen schnüren&#8220; alle fiesen Tricks kennt, ist er ein echt netter Kerl, den ich Dir empfehlen kann. Das musste ich nach der ganzen &#8222;Päckchen schnürerei&#8220; am Ende des ersten Teils an dieser Stelle einfach noch mal sagen. <a href="https://www.warm-rechtsanwaelte.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Zur Homepage seiner Kanzlei geht es hier.</a> Wenn Du mit ihm sprichst: Liebe Podcast-Grüße von mir. 😉</p>
<p>Und auch wenn das so gar nicht <a href="https://www.endlich-montag.net/jobsuche/">verdeckter Arbeitsmarkt</a> ist: Martin sucht noch <a href="https://www.warm-rechtsanwaelte.de/aktuelle-stellenangebote-paderborn" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Verstärkung für sein Team</a>. Mit diesem Hinweis habe ich jetzt mal eine ganz große Ausnahme gemacht. Verrat das bloß keinem! 😉 Und noch ein Tipp von mir dazu: Martin ist, was die Wege der Kontaktaufnahme betrifft, echt sehr offen. Da würde ich &#8211; Anwalt in oder her &#8211; nicht zwingend so ganz klassisch ran gehen. 😉 *lacht*</p>
<p>Viel Spaß beim Podcast hören, eine friedliche Zeit oder gute Lösung (je nachdem) und auch bei Streit: Heiter weiter!</p>
<p>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;</p>
<p><strong>Wenn Du Fragen an mich oder meine Interviewpartner hast, dann hinterlasse einen Kommentar oder <a href="https://www.endlich-montag.net/kontakt/">schick mir eine Mail</a>. Auch Themenvorschläge sind jederzeit willkommen.<br />
</strong></p>
<p><a href="http://www.stitcher.com/podcast/jobsucherpodcast-von-endlich-montag" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-4924 alignnone" src="http://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/stitcher-button-300x110.png" alt="Stitcher" width="177" height="65" /></a><a href="http://www.podcast.de/podcast/339724/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-4390 alignright" src="http://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/podcast.delogo-300x135-300x135.jpg" alt="podcast.delogo-300x135" width="159" height="72" /></a></p>
]]></content:encoded>
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	<item>
        <title>30 Minuten mit: André Schell von Windmann Food Service Großhandel</title>
		<link>https://www.endlich-montag.net/blog/podcast/30-minuten-mit-andre-schell-von-windmann-food-service-grosshandel/</link>
		<pubDate>Mon, 30 Sep 2019 08:00:41 +0000</pubDate>
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    	<description><![CDATA[André Schell, einer der beiden Geschäftsführer vom Windmann Food Service Großhandel im ostwestfälischen Löhne, sucht im Bewerbungsprozess nicht den besten Kandidaten. Er sucht den Kandidaten, der zu 100 Prozent mitspielt. Oder anders gesagt: Den, der sich im Rahmen seiner Möglichkeiten bestmöglich einbringt. Mit dem 59-jährigen Geschäftsführer, der privat eine Ausbildung zum Coach und Trainer gemacht hat, spreche ich unter anderem über das Thema persönliche Weiterentwicklung. Und natürlich darüber, ob ein Chef für seine Mitarbeiter auch Coach sein kann.]]></description>
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		<itunes:author>Heiko Link</itunes:author>
		<itunes:subtitle>&amp;quot;Der größte Teil der Menschen möchten sich nicht weiterentwickeln. Die befinden sich in einer Komfortzone und merken es nicht&amp;quot;, findet der 59-jährige Geschäftsführer André Schell. Was auch völlig in Ordnung ist. Wie ist Deine Meinung?</itunes:subtitle>
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		<itunes:summary><![CDATA[André Schell, einer der beiden Geschäftsführer vom Windmann Food Service Großhandel im ostwestfälischen Löhne, sucht im Bewerbungsprozess nicht den besten Kandidaten. Er sucht den Kandidaten, der zu 100 Prozent mitspielt. Oder anders gesagt: Den, der sich im Rahmen seiner Möglichkeiten bestmöglich einbringt. Mit dem 59-jährigen Geschäftsführer, der privat eine Ausbildung zum Coach und Trainer gemacht hat, spreche ich unter anderem über das Thema persönliche Weiterentwicklung. Und natürlich darüber, ob ein Chef für seine Mitarbeiter auch Coach sein kann.]]></itunes:summary>
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		<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_14131" style="width: 310px" class="wp-caption alignright"><a href="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2019/09/andre-schell.jpg" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-14131" class="wp-image-14131 size-medium" src="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2019/09/andre-schell-300x224.jpg" alt="" width="300" height="224" /></a><p id="caption-attachment-14131" class="wp-caption-text"><strong>André Schell</strong> &#8211; Geschäftsführer bei Windmann Food Service Großhandel in Löhne / Westfalen</p></div>
<p>André Schell, einer der beiden Geschäftsführer vom <a href="https://windmann.servicebund.de/footer/impressum.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Windmann Food Service Großhandel</a> im ostwestfälischen Löhne, sucht im Bewerbungsprozess <strong>nicht</strong> den besten Kandidaten. Er sucht den Kandidaten, der zu 100 Prozent mitspielt. Oder anders gesagt: Den, der sich im Rahmen seiner Möglichkeiten bestmöglich einbringt. Mit dem 59-jährigen Geschäftsführer, der privat eine Ausbildung zum Coach und Trainer gemacht hat, spreche ich unter anderem über das Thema persönliche Weiterentwicklung. Und natürlich darüber, ob ein Chef für seine Mitarbeiter auch Coach sein kann.<span id="more-14129"></span></p>
<h2>Ist doch auch super, wenn ein Mitarbeiter geht</h2>
<p>Der Tipp, André Schell im Jobsucher-Podcast zu interviewen, kam von einem Mitarbeiter, der Windmann verlassen hat. Er kam von jemandem, der sich persönlich weiter entwickelt und die nächste Etappe seiner Reise durch das Berufsleben angetreten hat. Ein guter Mitarbeiter kündigt und geht. Das kann man nicht positiv sehen, oder? &#8222;Im Grunde ist das doch super&#8220;, findet André Schell. &#8222;Da hat jemand bei uns einen guten Weg gemacht. Wir haben ihn unterstützt. Jetzt geht seine Reise weiter&#8220;, fügt Schell hinzu. Natürlich freut sich auch dieser Chef, wenn seine Mitarbeiter bei ihm bleiben. Er sieht aber auch ganz realistisch, dass &#8222;wir in unserem Unternehmen nicht für alles Perspektiven bieten können&#8220;.</p>
<p>Wenn die interne Weiterentwicklung ausgereizt ist, dann könnten Führungskräfte (unschöne) Mittel und Wege finden, Mitarbeiter trotzdem zu halten. André Schell findet, dass das nichts bringt: &#8222;Irgendwann geht der Mitarbeiter sowieso, weil er unzufrieden ist.&#8220; Ein ganz wichtiger Punkt ist für ihn dabei: &#8222;Wenn wir mit dieser Haltung arbeiten, dann strahlen wir das auch aus. Dann kommen keine neuen Menschen in unser Unternehmen.&#8220; Dass das weiter ziehen lassen von Mitarbeitern automatisch den neuen Kollegen bringen kann, zeigt auch das Beispiel meines Tipp-Gebers: &#8222;Derjenige, der uns verlassen hat, brachte uns gleich seinen Nachfolger.&#8220;</p>
<p>Beides waren übrigens <strong>Quereinsteiger</strong>. Der Neue noch viel &#8222;querer&#8220; als der Alte. Das nur mal so am Rande! Und ohne, dass wir explizit darüber gesprochen haben, vermute ich einen sehr angenehmen Einstellungsprozess. 😉</p>
<h2><a href="https://open.spotify.com/show/7oB4Pc8QwKfQMGnsQaj2ZR?si=43haAosoQqeyPBi3dTGDzQ" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-10596 " src="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/10/spotify-300x203.jpg" alt="Spotify" width="195" height="132" srcset="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/10/spotify-300x203.jpg 300w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/10/spotify-768x520.jpg 768w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/10/spotify-1024x694.jpg 1024w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/10/spotify-600x406.jpg 600w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/10/spotify.jpg 1698w" sizes="(max-width: 195px) 100vw, 195px" /></a></h2>
<h2>Die Coaching-Grenze für Chefs</h2>
<p>Die Leute los zu lassen und sich selbst nicht so wichtig zu nehmen, ist eine Eigenschaft, die ein guter Coach oder Berater meiner Meinung nach haben sollte. Wenn es jemand schafft, Leute im Guten weiter ziehen zu lassen, dann spürt man da schon den Coach im Chef. 😉 Wobei die coachende Führungskraft natürlich auch ihre Grenzen hat. &#8222;In der Ausbildung habe ich schnell gemerkt, was geht und wo ich jemanden dazu holen muss&#8220;, berichtet André Schell.</p>
<p><strong>Im Coaching (bei der Beratung) ist immer derjenige am stärksten, der am wenigsten vom anderen will.</strong> Das ist ein Satz, der für mich große Bedeutung hat. Immer, wenn eigene Interessen ins Spiel kommen oder wenn ich jemanden (aus welchen Gründen auch immer) unbedingt in eine Richtung haben will, dann ist es mit dem Coaching vorbei. Deswegen kann man neben Mitarbeitern auch gute Freunde nur begrenzt coachen. Ein neuer Job 500 Kilometer entfernt? Wenn mein bester Kumpel damit um die Ecke kommt, dann sind gute Gründe, das lieber bleiben zu lassen, schnell gefunden! 😉</p>
<p><a href="https://itunes.apple.com/de/podcast/endlich-montag!/id1083066806" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-4389 aligncenter" src="http://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/itunes-logo-300x111-300x111.jpg" alt="iTunes Logo" width="178" height="66" /></a></p>
<h2>Für die Lernzone gibt&#8217;s nur zwei Gründe</h2>
<p>Aber will sich denn jeder weiter entwicklen? Ich persönlich hätte erwartet, dass Weiterentwicklung das natürliche Bestreben jedes Menschen ist. Es muss ja keine Wahnsinns-Karriere sein. In meinem Hobby etwas besser zu werden tut es ja auch. Oder mal einen Volkshochschulkurs zu machen, um was Neues auszuprobieren. Ich fände es einfach wahnsinnig langweilig, einen Status quo zu erreichen und da dann ab 30 oder 40 bis zum bitteren Ende dabei zu bleiben. Es müssen ja keine riesigen Schritte sein. Aber immer das Gleiche? Neee! Da käme ich mir ja vor, wie bei &#8222;<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Und_täglich_grüßt_das_Murmeltier" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Und täglich grüßt das Murmeltier</a>&#8222;. Ned Ryerson? BING!!! *lacht*</p>
<p>Sorry &#8230;., aber das Video muss ich hier einbauen. Diese Stelle im Film ist wirklich legendär! 🙂 Schade, dass ich die nicht auf Deutsch gefunden habe. Aber ich denke, es geht auch so. 🙂</p>
<p><iframe loading="lazy" src="https://www.youtube.com/embed/rOrBKqnYSn0" width="560" height="315" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe></p>
<p>André Schell geht davon aus, dass sich die meisten Menschen <strong>nicht</strong> weiter entwickeln wollen: &#8222;Die sind in einer Komfortzone und wissen es nicht.&#8220; Laut dem 59-jährigen gibt es beruflich wie privat nur zwei Gründe, sich in eine Lernzone zu begeben:</p>
<ol>
<li>Neugierde und Absicht. Also: Weil ich es will.</li>
<li>Aus dem Leid heraus.</li>
</ol>
<p>Leidensdruck ist ein sehr wichtiger Faktor. Das hab&#8216; ich selbst auch schon gemerkt! Nicht nur bei Klienten, sondern auch bei mir selbst &#8230; 😉</p>
<p><strong><a href="http://tunein.com/radio/Jobsucher-Podcast-von-Endlich-Montag-p961209/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-7393 aligncenter" src="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/TuneIn_Logo-300x116.jpg" alt="TuneIn" width="300" height="116" srcset="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/TuneIn_Logo-300x116.jpg 300w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/TuneIn_Logo-768x296.jpg 768w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/TuneIn_Logo-1024x394.jpg 1024w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/TuneIn_Logo-600x231.jpg 600w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/TuneIn_Logo.jpg 2000w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a></strong></p>
<h2>Deine Meinung!</h2>
<p>Über Rückmeldungen von außerhalb meiner Filterblase, wie es denn nun ist, mit der persönlichen Weiterentwicklung, würde ich mich freuen. Also: Ist Weiterentwicklung eher der Standard oder die Ausnahme? Hinterlass mir gerne einen Kommentar oder <a href="https://www.endlich-montag.net/kontakt/">schreib mir eine Mail</a>. <strong>Danke!</strong></p>
<h2>Veranstaltungshinweis: HR Camp OWL</h2>
<p>Wenn Du das Thema Weiterentwicklung für Dich selbst gleich mal angehen willst, dann habe ich einen Tipp für Dich. <strong>Am 14. + 15. November</strong> findet in Herford ein <strong>HR BarCamp</strong> statt. Weil ich der Veranstalter bin, gibt es ein paar sehr günstige Tickets für Jobsucher und Fachkräfte.</p>
<p>Alle Infos zum BarCamp findest Du <a href="https://www.endlich-montag.net/hr-camp-owl-jobsucher/">auf meiner Webseite</a> und auf der Seite vom <a href="https://www.hrcampowl.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">HR Camp OWL</a>. Da kannst Du Dir auch <a href="https://www.hrcampowl.de/tickets/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">ein Ticket kaufen</a>.</p>
<p>Ich würde mich freuen, wenn die zehn Jobsucher- / Fachkräfte-Tickets weg gehen, damit die Personalwelt nicht nur Ihr eigenes Süppchen kocht. <strong>Die brauchen Deine Sicht und Deine Hilfe!</strong> Davon bin ich felsenfest überzeugt. 😉</p>
<p>In diesem Sinne meint der Coach / Berater: Heiter weiter! 🙂</p>
<p>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;</p>
<p><strong>Wenn Du Fragen an mich oder meine Interviewpartner hast, dann hinterlasse einen Kommentar oder <a href="https://www.endlich-montag.net/kontakt/">schick mir eine Mail</a>. Auch Themenvorschläge sind jederzeit willkommen.<br />
</strong></p>
<p><a href="http://www.stitcher.com/podcast/jobsucherpodcast-von-endlich-montag" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-4924 alignnone" src="http://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/stitcher-button-300x110.png" alt="Stitcher" width="177" height="65" /></a><a href="http://www.podcast.de/podcast/339724/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-4390 alignright" src="http://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/podcast.delogo-300x135-300x135.jpg" alt="podcast.delogo-300x135" width="159" height="72" /></a></p>
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	<item>
        <title>30 Minuten mit: Werner Roth von Fujitsu</title>
		<link>https://www.endlich-montag.net/blog/podcast/30-minuten-mit-werner-roth-von-fujitsu/</link>
		<pubDate>Mon, 16 Sep 2019 08:00:50 +0000</pubDate>
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    	<description><![CDATA[Werner Roth von Fujitsu stellt insbesondere Quereinsteiger ein. Vertrauen beim Kunden aufbauen ist einer der Gründe, warum er das tut. Ich war bass erstaunt, das zu hören, weil ich die Argumentation eigentlich nur anders herum kenne. Fast schon spektakulär, finde ich eine Einstellung, die er im vergangenen Jahr gemacht hat. Eine Bekannte von ihm, die keine der klassischen Anforderungen an die Fujitsu-Kandidaten erfüllte, aktualisierte ihr Xing-Profil. Daraufhin rief Werner Roth - der zu dem Zeitpunkt gar keine offene Stelle hatte - sie an, und fragte: "Räumst du bei Xing nur auf, oder suchst du einen Job?" Mit dieser Frage war die Suche von Jasmin dann auch schon zu Ende, bevor sie richtig angefangen hatte. Wie es zur Einstellung kam, verrät Dir Werner Roth in dieser Podcast-Episode.]]></description>
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		<itunes:author>Heiko Link</itunes:author>
		<itunes:subtitle>Manche Dinge, wie zum Beispiel einen Burnout, bespricht man lieber - vor - dem Eintritt in den offiziellen Bewerbungsprozess im Biergarten. Wie Du Personalentscheider in den Biergarten bekommst, das verrät Dir Werner Roth in dieser Podcast-Episode.</itunes:subtitle>
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		<itunes:summary><![CDATA[Werner Roth von Fujitsu stellt insbesondere Quereinsteiger ein. Vertrauen beim Kunden aufbauen ist einer der Gründe, warum er das tut. Ich war bass erstaunt, das zu hören, weil ich die Argumentation eigentlich nur anders herum kenne. Fast schon spektakulär, finde ich eine Einstellung, die er im vergangenen Jahr gemacht hat. Eine Bekannte von ihm, die keine der klassischen Anforderungen an die Fujitsu-Kandidaten erfüllte, aktualisierte ihr Xing-Profil. Daraufhin rief Werner Roth - der zu dem Zeitpunkt gar keine offene Stelle hatte - sie an, und fragte: &quot;Räumst du bei Xing nur auf, oder suchst du einen Job?&quot; Mit dieser Frage war die Suche von Jasmin dann auch schon zu Ende, bevor sie richtig angefangen hatte. Wie es zur Einstellung kam, verrät Dir Werner Roth in dieser Podcast-Episode.]]></itunes:summary>
		<itunes:image href="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2019/09/werner-roth.jpg"/>
		<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_13979" style="width: 310px" class="wp-caption alignright"><a href="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2019/09/werner-roth.jpg" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-13979" class="wp-image-13979 size-medium" src="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2019/09/werner-roth-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></a><p id="caption-attachment-13979" class="wp-caption-text"><strong>Werner Roth</strong> &#8211; Head of Presales End User Services in der Hauptabteilung Presales Central Europe</p></div>
<p>Werner Roth von <a href="https://www.fujitsu.com/de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Fujitsu</a> stellt insbesondere <strong>Quereinsteiger</strong> ein. Vertrauen beim Kunden aufbauen ist einer der Gründe, warum er das tut. Ich war bass erstaunt, das zu hören, weil ich die Argumentation eigentlich nur anders herum kenne. Fast schon spektakulär, finde ich eine Einstellung, die er im vergangenen Jahr gemacht hat. Eine Bekannte von ihm, die keine der klassischen Anforderungen an die Fujitsu-Kandidaten erfüllte, aktualisierte ihr <a href="https://www.xing.com" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Xing</a>-Profil. Daraufhin rief Werner Roth &#8211; der zu dem Zeitpunkt gar keine offene Stelle hatte &#8211; sie an, und fragte: &#8222;Räumst du bei Xing nur auf, oder suchst du einen Job?&#8220; Mit dieser Frage war die Suche von Jasmin dann auch schon zu Ende, bevor sie richtig angefangen hatte. Wie es zur Einstellung kam, verrät Dir Werner Roth in dieser Podcast-Episode.<span id="more-13980"></span></p>
<h2>Quereinstieg ist ein Findungsprozess</h2>
<p>Werner Roth bezeichnet sich selbst als &#8222;Konzerntier&#8220;. Der 50-jährige hat bisher nur in großen Konzernen gearbeitet und fühlt sich da auch wohl. Wenn so jemand gezielt Quereinsteiger einstellt, dann finde ich das richtig spannend. Wo ich doch von meinen Klienten immer höre: &#8222;In so einen Konzern, da kommst du aber nicht so einfach rein.&#8220; Das ist der Klassiker bei Jobsuchern, die in Sachen Bewerbungsprozess zwischen Konzernen und Behörden keinen großen Unterschied zu sehen scheinen. 😉 Deswegen war eine meiner Fragen an Werner: <strong>&#8222;Wie bekommst du solche Kandidaten in der Personalabteilung durch?&#8220;</strong></p>
<p>Mit ganz viel Mühe und Ausdauer findet sich der mögliche Weg, möchte ich die Antwort mal kurz zusammenfassen. &#8222;Ein Quereinstieg ist ein Findungsprozess, mit einem hohen Risiko. Insbesondere wenn Du dabei nicht nur intern, sondern auch das Unternehmen wechselst&#8220;, findet Werner Roth. Und wie das mit Findungsprozessen so ist: Die können sich hin ziehen. Der Job kommt dann nicht über Nacht, sondern erst nach ein paar Wochen oder auch Monaten. <strong>Kennenlernen braucht eben Zeit!</strong> Die &#8211; auf beiden Seiten &#8211; gut investiert ist. Jasmin ist jedenfalls immer noch zufrieden bei Fujitsu. Und umgekehrt. 🙂</p>
<h2><a href="https://open.spotify.com/show/7oB4Pc8QwKfQMGnsQaj2ZR?si=43haAosoQqeyPBi3dTGDzQ" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-10596 " src="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/10/spotify-300x203.jpg" alt="Spotify" width="195" height="132" srcset="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/10/spotify-300x203.jpg 300w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/10/spotify-768x520.jpg 768w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/10/spotify-1024x694.jpg 1024w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/10/spotify-600x406.jpg 600w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/10/spotify.jpg 1698w" sizes="(max-width: 195px) 100vw, 195px" /></a>&#8222;Burnout-Beichte&#8220; im Biergarten</h2>
<p>Quereinstiege sind das Eine. Gebrochene Lebensläufe von Menschen, die mal so richtig durch eine persönliche Krise gegangen sind, das Andere. &#8222;So jemanden einzustellen ist super. Da hast Du immer einen Mehrwert&#8220;, findet Werner, der mal jemanden nach einem Burnout eingestellt hat. Mit einer solchen Erkrankung würde er als Kandidat immer offen umgehen und beispielsweise sagen: &#8222;Ich habe da diesen Bruch und den habe ich so und so gelöst &#8230;&#8220;.</p>
<p><strong>Idealerweise führt man so ein Gespräch vor dem Eintritt in den eigentlichen Bewerbungsprozess.</strong> Ein Biergarten bietet sich laut Werner an. Spitzenidee! Nur: Wie bekomme ich den Personalentscheider in den Biergarten? Das Anschreiben hilft mir da bestimmt (mal wieder) nicht weiter. 😉 &#8222;Um das Gespräch in den Biergarten zu bekommen, muss man seine Kontakte nutzen&#8220;, gibt Werner mir die naheliegendste Erklärung aller Zeiten. Und schiebt lächelnd noch nach: &#8222;Die Kontakte schützen Dich auch davor, auf einer dunklen Stelle im Unternehmen zu landen.&#8220; Was ja erst recht ganz schlecht wäre, wenn Du eh schon einen Burnout hattest. Es hilft laut Werner Roth, wenn Du ganz genau sagen kannst, was Du bei der Arbeit brauchst, damit es Dir gut geht. Das schafft nicht nur Transparenz, sondern auch Augenhöhe im Umgang miteinander.</p>
<p><a href="https://itunes.apple.com/de/podcast/endlich-montag!/id1083066806" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-4389 aligncenter" src="http://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/itunes-logo-300x111-300x111.jpg" alt="iTunes Logo" width="178" height="66" /></a></p>
<h2>Bunte Vögel schaffen Vertrauen</h2>
<p>Gespräche zu führen, bevor es zum eigentlichen Bewerbungsprozess kommt, ist grundsätzlich eine gute Idee. Laut Werner Roth funktioniert die klassische Stellenanzeige nicht mehr wirklich: &#8222;Es läuft viel mit Beziehungen.&#8220; In seinem Team hat er durch ein gutes Miteinander und spannende Projekte eine gewisse Strahlkraft nach Außen geschaffen. Das führt dazu, dass die einzelnen Teammitglieder in ihrem Umfeld positiv über die Arbeit reden und dann ganz bestimmte Leute anziehen. Die wieder super rein passen.</p>
<p>Sehr gerne auch Quereinsteiger! Warum noch mal? Ach ja: Um Vertrauen beim Kunden aufzubauen. Bisher hörte ich immer: &#8222;Einen Quereinsteiger, der noch gar keine oder wenig Erfahrung in dem Bereich hat, können wir unmöglich zum Kunden schicken! Was soll der von uns denken!&#8220; Werner Roth dagegen, möchte ein Team mit möglichst vielen bunten Vögeln: &#8222;Unsere bunten Vögel treffen dann die bunten Vögel beim Kunden. Das passt gut zusammen und die beiden vertrauen sich. Nur stromlinienförmige Schlipsträger, helfen mir nicht weiter.&#8220; Na: Da kann ich doch mal voll mitgehen!</p>
<p><strong><a href="http://tunein.com/radio/Jobsucher-Podcast-von-Endlich-Montag-p961209/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-7393 aligncenter" src="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/TuneIn_Logo-300x116.jpg" alt="TuneIn" width="300" height="116" srcset="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/TuneIn_Logo-300x116.jpg 300w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/TuneIn_Logo-768x296.jpg 768w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/TuneIn_Logo-1024x394.jpg 1024w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/TuneIn_Logo-600x231.jpg 600w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/TuneIn_Logo.jpg 2000w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a></strong></p>
<h2>Kontakt zu Werner Roth</h2>
<p>Abschließend sollst Du als Hörer des Jobsucher-Podcast natürlich etwas Unterstützung dabei bekommen, wenn es darum geht, einen Personalentscheider in den Biergarten zu locken. Soll schließlich keiner behaupten, dass ich meine lieben Hörer einfach so in der Luft hängen lassen würde! 😉</p>
<p>Kontakt zu Werner Roth kannst Du über <a href="https://www.xing.com" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Xing</a> oder <a href="https://www.linkedin.com" target="_blank" rel="noopener noreferrer">LinkedIn</a> aufnehmen oder auch direkt per Mail an: werner.roth(at)ts.fujitsu.com Beruf Dich dann gerne auf das Interview im Jobsucher-Podcast. Und berichte mir, wie es war. 😉</p>
<p>Ich wünsche Dir viel Spaß bei allen Gesprächen vorm eigentlichen Bewerbungsprozess und nicht vergessen: Immer heiter weiter! 🙂</p>
<p>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;</p>
<p><strong>Wenn Du Fragen an mich oder meine Interviewpartner hast, dann hinterlasse einen Kommentar oder <a href="https://www.endlich-montag.net/kontakt/">schick mir eine Mail</a>. Auch Themenvorschläge sind jederzeit willkommen.<br />
</strong></p>
<p><a href="http://www.stitcher.com/podcast/jobsucherpodcast-von-endlich-montag" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-4924 alignnone" src="http://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/stitcher-button-300x110.png" alt="Stitcher" width="177" height="65" /></a><a href="http://www.podcast.de/podcast/339724/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-4390 alignright" src="http://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/podcast.delogo-300x135-300x135.jpg" alt="podcast.delogo-300x135" width="159" height="72" /></a></p>
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        <title>60 Minuten mit: Silke Wüstholz über Burnout und Resilienz - Teil 2</title>
		<link>https://www.endlich-montag.net/blog/podcast/60-minuten-mit-silke-wuestholz-ueber-burnout-und-resilienz-teil-2/</link>
		<pubDate>Mon, 22 Jul 2019 08:00:45 +0000</pubDate>
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    	<description><![CDATA[Woran ich erkennen kann, dass ich auf dem Weg in den Burnout sein könnte, darüber habe ich im ersten Teil des Interviews mit Silke Wüstholz aus Karlsruhe gesprochen. Heute geht es um die Frage: Wie schaffe ich den Absprung aus der Abwärtsspirale? Und was kann ich tun, um meine Resilienz / Widerstandskraft zu steigern und mich selbst zu stärken? Auch wenn ich als Improschauspieler immer das Ja sagen predige, so gibt es doch Momente, wo ein Nein angebrachter ist. Zum Wohle der Teamarbeit, wohlgemerkt! Denn schließlich nützt es niemandem, wenn ich ständig über meine Grenzen gehe und anschließend kaputt bin. Wichtig dabei ist, auch dann Pausen zu machen, wenn's einem Spaß macht. Deswegen geht der Jobsucher-Podcast jetzt in die Sommerpause. Die nächste Episode erscheint am Montag, den 16. September. Karriereberatung und Unternehmensberatung laufen abzüglich eines deutlich kürzeren Urlaubs weiter.]]></description>
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		<itunes:author>Heiko Link</itunes:author>
		<itunes:subtitle>&amp;quot;Stress macht blöd&amp;quot;, findet Silke Wüstholz. Wenn Du gestresst bist, kannst Du nicht mehr denken oder vernünftig antworten. Deswegen ist ihr Tipp: Nimm Dir Zeit, bevor Du antwortest / entscheidest. Im Zweifel fragst Du Deine Frau, auch wenn Du keine hast.</itunes:subtitle>
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		<itunes:summary><![CDATA[Woran ich erkennen kann, dass ich auf dem Weg in den Burnout sein könnte, darüber habe ich im ersten Teil des Interviews mit Silke Wüstholz aus Karlsruhe gesprochen. Heute geht es um die Frage: Wie schaffe ich den Absprung aus der Abwärtsspirale? Und was kann ich tun, um meine Resilienz / Widerstandskraft zu steigern und mich selbst zu stärken? Auch wenn ich als Improschauspieler immer das Ja sagen predige, so gibt es doch Momente, wo ein Nein angebrachter ist. Zum Wohle der Teamarbeit, wohlgemerkt! Denn schließlich nützt es niemandem, wenn ich ständig über meine Grenzen gehe und anschließend kaputt bin. Wichtig dabei ist, auch dann Pausen zu machen, wenn&#039;s einem Spaß macht. Deswegen geht der Jobsucher-Podcast jetzt in die Sommerpause. Die nächste Episode erscheint am Montag, den 16. September. Karriereberatung und Unternehmensberatung laufen abzüglich eines deutlich kürzeren Urlaubs weiter.]]></itunes:summary>
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		<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_13791" style="width: 210px" class="wp-caption alignright"><a href="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2019/06/silke-wüstholz.jpg" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-13791" class="wp-image-13791 size-medium" src="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2019/06/silke-wüstholz-200x300.jpg" alt="" width="200" height="300" srcset="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2019/06/silke-wüstholz-200x300.jpg 200w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2019/06/silke-wüstholz-768x1152.jpg 768w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2019/06/silke-wüstholz-683x1024.jpg 683w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2019/06/silke-wüstholz-600x900.jpg 600w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2019/06/silke-wüstholz-1080x1620.jpg 1080w" sizes="(max-width: 200px) 100vw, 200px" /></a><p id="caption-attachment-13791" class="wp-caption-text"><strong>Silke Wüstholz</strong> &#8211; Expertin für eine gesunde Karriere</p></div>
<p>Woran ich erkennen kann, dass ich auf dem Weg in den Burnout sein könnte, darüber habe ich im ersten Teil des Interviews mit <a href="http://www.silke-wuestholz.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Silke Wüstholz aus Karlsruhe</a> gesprochen. Heute geht es um die Frage: Wie schaffe ich den Absprung aus der Abwärtsspirale? Und was kann ich tun, um meine <strong>Resilienz / Widerstandsfähigkeit</strong> zu steigern und mich selbst zu stärken? Auch wenn ich als <a href="https://www.endlich-montag.net/improvisationstheater/">Improschauspieler</a> immer das Ja sagen predige, so gibt es doch Momente, wo ein Nein angebrachter ist. Zum Wohle der Teamarbeit, wohlgemerkt! Denn schließlich nützt es niemandem, wenn ich ständig über meine Grenzen gehe und anschließend kaputt bin. Wichtig dabei ist, auch dann Pausen zu machen, wenn&#8217;s einem Spaß macht. Deswegen geht der Jobsucher-Podcast jetzt in die Sommerpause. Die nächste Episode erscheint am Montag, den 16. September. <a href="https://www.endlich-montag.net/karriereberatung/">Karriereberatung</a> und <a href="https://www.endlich-montag.net/unternehmensberatung/">Unternehmensberatung</a> laufen abzüglich eines deutlich kürzeren Urlaubs weiter.<span id="more-11632"></span></p>
<h2>Nein sagen und trotzdem erfolgreich zusammenarbeiten</h2>
<p>Wie ich nein sagen und trotzdem erfolgreich mit meinem Umfeld zusammenarbeiten kann, das ist ein wirklich spannendes Thema! Wenn Du da tiefer einsteigen möchtest, dass kann ich Dir das <strong>Buch &#8222;Nein sagen und trotzdem erfolgreich verhandeln&#8220; von William Ury</strong> sehr empfehlen. Was es &#8211; wie ich gerade mit Bedauern feststelle &#8211; auf der Seite des <a href="https://www.campus.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Campus Verlags</a> aktuell leider nicht mehr gibt. Da musst Du Dein Glück vielleicht mal bei eBay probieren. Eins steht jedenfalls fest: Ich rücke meine Ausgabe auf gar keinen Fall raus! 😉</p>
<p>Oder Du wartest einfach noch ein bisschen, bis von mir mehr zum Thema kommt. Ich gründe nämlich gerade mit zwei Kollegen eine Unternehmensberatung, die unter anderem das (sehr agile) Ja sagen aus dem Improtheater mit <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Soziokratie" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Soziokratie</a> zusammenbringt. Kurz erklärt: In der Demokratie können im ungünstigsten Fall 51 Prozent einen Beschluss fassen, während die restlichen 49 Prozent in die Röhre gucken. Bei der Soziokratie kann der Beschluss nur gefasst werden, wenn niemand einen &#8222;schwerwiegenden Einwand&#8220; hat. Das ist super für Teamarbeit! Was ein &#8222;schwerwiegender Einwand&#8220; ist, definiert jeder für sich selbst. Als ich das erste Mal davon hörte, dachte ich: Dann kriegst Du nie irgendwas durch. Das ist der totale Stillstand. In der Praxis ist das Vorgehen mega konstruktiv und funktioniert unglaublich gut. Lass Dich überraschen. Wenn wir so weit sind, wirst Du es auf diesem Kanal auf jeden Fall erfahren. 🙂</p>
<h2><a href="https://open.spotify.com/show/7oB4Pc8QwKfQMGnsQaj2ZR?si=43haAosoQqeyPBi3dTGDzQ" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-10596 " src="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/10/spotify-300x203.jpg" alt="Spotify" width="195" height="132" srcset="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/10/spotify-300x203.jpg 300w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/10/spotify-768x520.jpg 768w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/10/spotify-1024x694.jpg 1024w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/10/spotify-600x406.jpg 600w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/10/spotify.jpg 1698w" sizes="(max-width: 195px) 100vw, 195px" /></a></h2>
<h2>Burnout vermeiden mit Selbstreflexion und Standortbestimmung</h2>
<p>Doch zurück zur Abwärtsspirale: Ein Coach könnte Dir helfen, da raus zu kommen. 😉 *winkewinke* Oder jemand anderes, der Dich dabei unterstützt, regelmäßig zu reflektieren und Deinen Standort zu bestimmen. Je besser Du im Dialog mit Dir bist und weißt, was Dir gut tut und was nicht, was Deine Werte sind, was Dir im Leben wichtig ist, umso eher merkst Du laut Silke Wüstholz: &#8222;Passt das, was hier gerade läuft, oder passt es nicht?&#8220;</p>
<p>Was mir in dem Punkt sehr geholfen hat, war und ist das Füllen des <a href="https://www.endlich-montag.net/life-work-planning/">Life/Work Planning (L/WP) Kreismodells</a>. Da schreibst Du alles rein, was Dir wichtig ist und was Du gerne machst. Dabei merkst Du gleich, dass es in dem Modell Tortenstücke gibt, die empfindlicher sind als andere. Bei einem kannst Du kleine Abstriche machen, bei einem anderen auf keinen Fall. Dann wirst Du sofort unzufrieden und nölig. Die einzelnen Punkte im Hinterkopf zu haben, erleichtert und verbessert Deine Selbstreflexion. Und stärkt damit auch Deine Resilienz.</p>
<p><a href="https://itunes.apple.com/de/podcast/endlich-montag!/id1083066806" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-4389 aligncenter" src="http://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/itunes-logo-300x111-300x111.jpg" alt="iTunes Logo" width="178" height="66" /></a></p>
<h2>Resilienz steigern: Was tust Du mit geschenkter Zeit?</h2>
<p>Dich selbst stärken und Deine Resilienz erhöhen kannst Du laut Silke Wüstholz auch, indem Du Dich mal kurz hinsetzt und Dir folgende Frage beantwortest: Wenn ich jetzt Zeit geschenkt bekomme, einfach so, was fällt mir spontan ein, womit ich diese Zeit gerne füllen würde? Also: Was würdest Du gerne tun? Was wolltest Du schon lange mal wieder tun? Oder: Was wolltest Du schon immer mal tun? Die Krafttankstellen sind so individuell wie die Antworten auf diese Frage(n). Und wenn Du das dann machst, dann sei bewusst im Hier und Jetzt. Geh bewusst spazieren oder trink die Tasse Kaffee mit Genuss! Was es bringt, im Moment zu leben, sollte man laut Silke Wüstholz nicht unterschätzen.</p>
<p>Für alle die Ihre Resilienz stärken wollen gilt: <strong>Schlafen</strong> ist wichtig, um wieder Kraft zu tanken. &#8222;Das wird häufig vernachlässigt&#8220;, findet Silke Wüstholz. In dem Punkt bin ich selbst glaube ich vorbildlich unterwegs! Ein Arbeitstag beginnt erst, wenn die Uhrzeit zweistellig ist. 😉</p>
<p>Ein weiterer Tipp von Silke, um Deine Resilienz zu stärken, lautet: Frage Dich schon Morgens, worauf Du Dich heute freust. Und überlege Dir Abends, wofür Du heute dankbar bist. Was hast Du schönes erlebt und dazu beigetragen? Bring Deinen Fokus damit weg von den unschönen und doofen Momenten, in denen es nicht so gut gelaufen ist.</p>
<p><strong><a href="http://tunein.com/radio/Jobsucher-Podcast-von-Endlich-Montag-p961209/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-7393 aligncenter" src="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/TuneIn_Logo-300x116.jpg" alt="TuneIn" width="300" height="116" srcset="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/TuneIn_Logo-300x116.jpg 300w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/TuneIn_Logo-768x296.jpg 768w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/TuneIn_Logo-1024x394.jpg 1024w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/TuneIn_Logo-600x231.jpg 600w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/TuneIn_Logo.jpg 2000w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a></strong></p>
<h2>Stress macht blöd</h2>
<p>Eine gute Idee ist, sich Zeit zu nehmen. Du musst nicht immer auf alles gleich sofort antworten. In dem Punkt war Silke Wüstholz, als sie noch als Fachkrankenschwester für Anästhesie und Intensivmedizin gearbeitet hat, auf einen ihrer Kollegen neidisch: &#8222;Der hat immer gesagt, dass er erstmal seine Frau fragen muss. Dazu musste er daheim anrufen.&#8220; Was vermutlich ein Trick war, um Zeit zu gewinnen. Und was mich an einen Kollegen erinnert, der Honorare immer erstmal mit seiner Frau abstimmen musste. Obwohl er (zu der Zeit) gar keine Frau hatte! Aber jeder Verhandlungspartner hat sofort verstanden, dass man bei seiner Frau mit Minihonoraren nicht durchkommt! 😉</p>
<p>Die Idee hinter der (kurzen) Pause ist, den Stresspegel runter zu bringen. &#8222;Stress macht blöd&#8220;, findet Silke Wüstholz. In dem Moment kannst Du nicht mehr denken oder vernünftig antworten. Dann wird es auch schwer, ein humorvolles Nein á la Silke spontan aus dem Ärmel zu schütteln: &#8222;Na, das ist ja mal ein verlockendes Angebot, aber, nein, danke!&#8220; Augenzwinkern dabei nicht vergessen! 😉</p>
<p>Dass Humor ein 1A-Mittel ist, um dem Burnout zu entgehen, das muss ich Dir ja nicht extra sagen. Deswegen verbleibe ich an dieser Stelle wie immer und heute ganz besonders mit:</p>
<p><strong>Heiter weiter!</strong> 🙂</p>
<p>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;</p>
<p><strong>Wenn Du Fragen an mich oder meine Interviewpartner hast, dann hinterlasse einen Kommentar oder <a href="https://www.endlich-montag.net/kontakt/">schick mir eine Mail</a>. Auch Themenvorschläge sind jederzeit willkommen.<br />
</strong></p>
<p><a href="http://www.stitcher.com/podcast/jobsucherpodcast-von-endlich-montag" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-4924 alignnone" src="http://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/stitcher-button-300x110.png" alt="Stitcher" width="177" height="65" /></a><a href="http://www.podcast.de/podcast/339724/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-4390 alignright" src="http://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/podcast.delogo-300x135-300x135.jpg" alt="podcast.delogo-300x135" width="159" height="72" /></a></p>
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        <title>60 Minuten mit: Silke Wüstholz über Burnout und Resilienz - Teil 1</title>
		<link>https://www.endlich-montag.net/blog/podcast/60-minuten-mit-silke-wuestholz-ueber-burnout-und-resilienz-teil-1/</link>
		<pubDate>Mon, 08 Jul 2019 08:00:42 +0000</pubDate>
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    	<description><![CDATA[Stresst Du Dich noch oder hast Du schon Spaß im Job? Das ist das Thema, das meine heutige Interviewpartnerin seit langem beschäftigt. Die 48-jährige Silke Wüstholz aus Karlsruhe ist als Coach und Trainerin vor allem im Gesundheitswesen unterwegs. Also in einem Bereich, wo die Frage nach dem Spaß im Job im Angesicht von Krankheit und Tod auch als Provokation verstanden werden kann. Deswegen spricht Silke - die genau wie ich Provokative Beraterin ist - lieber von der Freude am Tun. Im Podcast reden wir außerdem über Burnout, Selbstempathie und Selbstfürsorge, sowie die blanke Wut. Die ich, wenn tief Durchatmen nicht mehr hilft, in letzter Instanz im Wald rausschreien kann.]]></description>
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		<itunes:author>Heiko Link</itunes:author>
		<itunes:subtitle>&amp;quot;Die Trennung von Berufs- und Privatleben funktioniert nicht&amp;quot;, sagt Silke Wüstholz im Podcast-Interview. Laut der Expertin für eine gesunde Karriere, führen Unlust / Unzufriedenheit zu einer gedrückten Stimmung, die sich auf alle Lebensbereiche überträgt.</itunes:subtitle>
		<itunes:episode>98</itunes:episode>
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		<itunes:summary><![CDATA[Stresst Du Dich noch oder hast Du schon Spaß im Job? Das ist das Thema, das meine heutige Interviewpartnerin seit langem beschäftigt. Die 48-jährige Silke Wüstholz aus Karlsruhe ist als Coach und Trainerin vor allem im Gesundheitswesen unterwegs. Also in einem Bereich, wo die Frage nach dem Spaß im Job im Angesicht von Krankheit und Tod auch als Provokation verstanden werden kann. Deswegen spricht Silke - die genau wie ich Provokative Beraterin ist - lieber von der Freude am Tun. Im Podcast reden wir außerdem über Burnout, Selbstempathie und Selbstfürsorge, sowie die blanke Wut. Die ich, wenn tief Durchatmen nicht mehr hilft, in letzter Instanz im Wald rausschreien kann.]]></itunes:summary>
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		<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_13791" style="width: 210px" class="wp-caption alignright"><a href="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2019/06/silke-wüstholz.jpg" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-13791" class="wp-image-13791 size-medium" src="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2019/06/silke-wüstholz-200x300.jpg" alt="" width="200" height="300" srcset="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2019/06/silke-wüstholz-200x300.jpg 200w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2019/06/silke-wüstholz-768x1152.jpg 768w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2019/06/silke-wüstholz-683x1024.jpg 683w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2019/06/silke-wüstholz-600x900.jpg 600w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2019/06/silke-wüstholz-1080x1620.jpg 1080w" sizes="(max-width: 200px) 100vw, 200px" /></a><p id="caption-attachment-13791" class="wp-caption-text"><strong>Silke Wüstholz</strong> &#8211; Expertin für eine gesunde Karriere</p></div>
<p>Stresst Du Dich noch oder hast Du schon Spaß im Job? Das ist das Thema, das meine heutige Interviewpartnerin seit langem beschäftigt. Die 48-jährige <a href="https://silke-wuestholz.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Silke Wüstholz</a> aus Karlsruhe ist als Coach und Trainerin vor allem im Gesundheitswesen unterwegs. Also in einem Bereich, wo die Frage nach dem Spaß im Job im Angesicht von Krankheit und Tod auch als Provokation verstanden werden kann. Deswegen spricht Silke <a href="https://www.endlich-montag.net/mit-humor-aus-der-krise/">&#8211; die genau wie ich Provokative Beraterin ist &#8211;</a> lieber von der <strong>Freude am Tun</strong>. Im Podcast reden wir außerdem über Burnout, Selbstempathie und Selbstfürsorge, sowie die blanke Wut. Die ich, wenn tief Durchatmen nicht mehr hilft, in letzter Instanz im Wald rausschreien kann.<span id="more-11630"></span></p>
<h2>Trennung von Berufs- und Privatleben funktioniert nicht</h2>
<p>Spaß im Job ist das eine. Privater Spaß, das andere. Die Trennung von Berufs- und Privatleben ist ein Thema, das auch bei mir recht häufig auf den Tisch kommt. Brauche ich Sinn bei der Arbeit? Kann ich &#8222;roboten gehen&#8220; im Job mit einer schönen Freizeitgestaltung ausgleichen? Was kann ich überhaupt ausrichten? Schließlich kann ich mich nicht mal eben selbst verwirklichen und den Job wechseln, wenn ich einen Hauskredit bedienen muss.</p>
<p>Das sind Fragen, über die man herrlich diskutieren kann. Silke Wüstholz ist der Meinung, dass eine Trennung von Berufs- und Privatleben nicht funktioniert: &#8222;Wenn ich mit ganz viel Unlust unterwegs bin, dann hat das auch Auswirkungen auf mich selber. Auf mein Inneres. Auf meine ganze körperliche Funktion. Ich bin mit gedämpfter Stimmung und gedrückt unterwegs.&#8220; Und zwar beruflich wie privat. Deswegen sollte der Job laut Silke auf jeden Fall mehr Freude bereiten, als Unlust.</p>
<p>Denn Arbeitszeit ist gleich Lebenszeit. Daran führt wohl kein Weg vorbei: &#8222;Darum sollte ich mich fragen, wie ich meine Arbeitszeit verbringen möchte.&#8220; Als Silke Wüstholz noch als Fachkrankenschwester für Anästhesie und Intensivmedizin gearbeitet hat, hatte sie häufig mit Menschen zu tun, die nicht mehr viel Lebenszeit vor sich hatten: &#8222;Da fragt man sich schon, ob man alles aufs Rentenalter verschieben muss. Und welche Dinge ich sehr gerne oder vielleicht auch unbedingt erleben möchte.&#8220;</p>
<h2><a href="https://open.spotify.com/show/7oB4Pc8QwKfQMGnsQaj2ZR?si=43haAosoQqeyPBi3dTGDzQ" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-10596 " src="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/10/spotify-300x203.jpg" alt="Spotify" width="195" height="132" srcset="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/10/spotify-300x203.jpg 300w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/10/spotify-768x520.jpg 768w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/10/spotify-1024x694.jpg 1024w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/10/spotify-600x406.jpg 600w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/10/spotify.jpg 1698w" sizes="(max-width: 195px) 100vw, 195px" /></a></h2>
<h2>Die seelische Grenze wird oft nicht akzeptiert</h2>
<p>Wenn der Job dauerhaft keinen Spaß macht und der Körper anfängt (erste) Signale zu senden, dann werden diese häufig ignoriert. Es gibt Menschen, die das so lange durchhalten, bis sie irgendwann einfach umkippen. Das hat laut Silke Wüstholz auch damit zu tun, dass das Thema mit Scham besetzt ist: &#8222;Wenn jemand körperlich an seine Grenzen kommt, wird das im Umfeld viel eher akzeptiert, als wenn er seine seelische Grenze erreicht.&#8220; Das ist einerseits schade und führt andererseits dazu, dass trotz diverser körperlicher Warnsignale, immer weiter durchgezogen wird.</p>
<p><a href="https://itunes.apple.com/de/podcast/endlich-montag!/id1083066806" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-4389 aligncenter" src="http://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/itunes-logo-300x111-300x111.jpg" alt="iTunes Logo" width="178" height="66" /></a></p>
<h2>Silke Wüstholz: Nicht gleich auf einen Burnout einschießen</h2>
<p>Laut Silke Wüstholz gibt es die unterschiedlichsten Anzeichen dafür, dass ich mich auf dem Weg in den Burnout befinden könnte. Natürlich können die gleichen Symptome auch körperliche Ursachen haben: &#8222;Deswegen sollte man das immer abklären lassen und sich nicht gleich auf einen Burnout einschießen!&#8220;</p>
<p>Wenn die folgenden Symptome nicht nur mal temporär, sondern immer wieder und ständig bei Dir auftauchen, dann solltest Du mal genauer hingucken, was da gerade los ist:</p>
<ul>
<li>Du tust Dich wirklich schwer und hast keine Freude mehr an Deinem Arbeitsplatz.</li>
<li>Auf die Kollegen hast Du keine Lust mehr.</li>
<li>Du bist nur noch gereizt.</li>
<li>Zynische Reaktionen kommen bei Dir ständig vor.</li>
<li>Du hast körperliche Beschwerden, wie zum Beispiel häufig vorkommende Infekte. Du bist &#8222;schon wieder erkältet&#8220;.</li>
<li>Häufig auftretende Kopfschmerzen.</li>
<li>Gelegentlich auftretendes Herzrasen.</li>
<li>Keine Lust aufzustehen.</li>
<li>Du hast keine Freude mehr. Siehst alles als Belastung an. Alles ist Dir zu viel.</li>
<li>Dir unterlaufen viel mehr Fehler als früher, als Du noch voller Elan warst.</li>
</ul>
<p>Ein guter Therapeut oder Coach, der sich mit dem Thema auskennt, kann Dich laut Silke Wüstholz komplett therapieren: &#8222;Dann ist der Burnout wie eine Reset-Taste. Du kannst kannst gucken, was Du jetzt anders machen kannst und von Neuem los legen.&#8220;</p>
<p><strong><a href="http://tunein.com/radio/Jobsucher-Podcast-von-Endlich-Montag-p961209/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-7393 aligncenter" src="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/TuneIn_Logo-300x116.jpg" alt="TuneIn" width="300" height="116" srcset="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/TuneIn_Logo-300x116.jpg 300w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/TuneIn_Logo-768x296.jpg 768w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/TuneIn_Logo-1024x394.jpg 1024w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/TuneIn_Logo-600x231.jpg 600w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/TuneIn_Logo.jpg 2000w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a></strong></p>
<h2>Was tun bei blanker Wut?</h2>
<p>Manchmal ist nicht nur Unlust das Problem, sondern die blanke Wut. Du ärgerst Dich über Chefs oder Kollegen (oder Piraten im Schwimmbad) und liegst Abends mit geballten Fäusten im Bett und kannst nicht einschlafen. Dazu kommt, dass selbst den (verbal!) schlagfertigsten Menschen, in solchen Situationen die Schlagfertigkeit komplett abhanden kommen kann. Da platz einem dann erst recht die Hutschnur! Wie man aus der Nummer wieder raus kommen kann, das will ich von Silke wissen.</p>
<p>Die Lösung ist ganz simpel und hilft (laut der provokativen Silke *g*) bei Heiko natürlich nicht: Tief ein- und ausatmen. Ich stimme zu, dass Atmen auf keinen Fall ausreicht. Insbesondere im Schwimmbad muss man höllisch aufpassen, dass man damit nicht ausgerechnet anfängt, wenn der Kopf gerade unter Wasser ist. 😉 Stufe zwei ist: Eine Runde gehen. Ob ich jogge oder einfach einen Spaziergang mache, macht dabei keinen Unterschied. Ich muss zugeben, meine Zweifel, dass das ausreicht, sind noch da! 😉</p>
<h2>Fokus und Haltung ändern</h2>
<p>Sich in Ruhe überlegen, was ich beim nächsten Aufeinandertreffen sage, soll in überraschender Form helfen. Denn wenn ich das gründlich mache, dann ist es laut Silke aufgrund meiner veränderten Ausstrahlung gar nicht mehr nötig, die Gedanken wirklich auszusprechen. Was den Piraten betrifft (um das zu verstehen musst Du Dir den Podcast anhören) musste ich ehrlich gesagt wirklich nichts mehr sagen. Etwas zu finden, wofür man sich bei dem Auslöser des Ärgers bedanken kann, hilft auch ungemein. Die Erfahrung habe ich schon öfter gemacht. Fokus und Haltung zu ändern, ist eine Spitzenidee. Und &#8211; zugegeben &#8211; mitunter keine leichte Aufgabe.</p>
<p>Wenn von all dem gar nichts hilft, dann kannst Du laut Silke Wüstholz in den Wald gehen und Dir Deine Wut von der Seele schreien. Eines ist damit auf jeden Fall klar: Wenn ich demnächst beim (Stufe 2) Spaziergang im Wald laute Schreie höre, dann weiß ich, dass da irgendwo einer meiner Podcast-Hörer ist. 😉</p>
<p>In diese Sinne: Heiter weiter! 🙂</p>
<p>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;</p>
<p><strong>Wenn Du Fragen an mich oder meine Interviewpartner hast, dann hinterlasse einen Kommentar oder <a href="https://www.endlich-montag.net/kontakt/">schick mir eine Mail</a>. Auch Themenvorschläge sind jederzeit willkommen.<br />
</strong></p>
<p><a href="http://www.stitcher.com/podcast/jobsucherpodcast-von-endlich-montag" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-4924 alignnone" src="http://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/stitcher-button-300x110.png" alt="Stitcher" width="177" height="65" /></a><a href="http://www.podcast.de/podcast/339724/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-4390 alignright" src="http://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/podcast.delogo-300x135-300x135.jpg" alt="podcast.delogo-300x135" width="159" height="72" /></a></p>
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	<item>
        <title>40 Minuten mit: Johannes Prahl von der GLS Bank</title>
		<link>https://www.endlich-montag.net/blog/podcast/40-minuten-mit-johannes-prahl-von-der-gls-bank/</link>
		<pubDate>Mon, 24 Jun 2019 08:00:31 +0000</pubDate>
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    	<description><![CDATA[Johannes Prahl von der GLS Bank, ist ein großer Freund der klassischen Bewerbung. Insbesondere des Anschreibens! Deswegen erfährst Du in der zweiten Episode mit dem Leiter der Mitarbeiterentwicklung der in Bochum ansässigen Ökobank, viel über die klassischen Einstellungsprozesse im Hause. Ab der 13 Minute erfährst Du aber auch, dass der heutige Personaler ganz ohne Bewerbung an seinen Ausbildungsplatz bei der GLS Bank gekommen ist. Hoppla! Wie geht denn das? Grundsätzlich vertreten Johannes Prahl und ich ganz unterschiedliche Standpunkte. Gleichzeitig gibt es aber auch viele Gemeinsamkeiten. Und identische Tipps, die wir beide Jobsuchern geben würden. Also sozusagen "das Beste aus beiden Welten". Gepaart mit ketzerischen Fragen, die von meinem 43-jährigen Interviewpartner wirklich offen aufgenommen wurden. Was das Gespräch so angenehm gemacht hat. Ich bin wirklich sehr gespannt, was Du als Hörer aus diesem Jobsucher-Podcast mitnimmst. Schreib mir das doch bitte in einen Kommentar.]]></description>
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		<itunes:author>Heiko Link</itunes:author>
		<itunes:subtitle>Wieso wurde Johannes Prahl Personaler? Was gefällt ihm gut an seinem Job? Was nicht? Mit dem Leiter der Mitarbeiterentwicklung der GLS Bank in Bochum spreche über seinen Job, die Bewerbungsprozesse bei der GLS und den Frust auf der Seite der Jobsucher.</itunes:subtitle>
		<itunes:episode>97</itunes:episode>
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		<itunes:summary><![CDATA[Johannes Prahl von der GLS Bank, ist ein großer Freund der klassischen Bewerbung. Insbesondere des Anschreibens! Deswegen erfährst Du in der zweiten Episode mit dem Leiter der Mitarbeiterentwicklung der in Bochum ansässigen Ökobank, viel über die klassischen Einstellungsprozesse im Hause. Ab der 13 Minute erfährst Du aber auch, dass der heutige Personaler ganz ohne Bewerbung an seinen Ausbildungsplatz bei der GLS Bank gekommen ist. Hoppla! Wie geht denn das? Grundsätzlich vertreten Johannes Prahl und ich ganz unterschiedliche Standpunkte. Gleichzeitig gibt es aber auch viele Gemeinsamkeiten. Und identische Tipps, die wir beide Jobsuchern geben würden. Also sozusagen &quot;das Beste aus beiden Welten&quot;. Gepaart mit ketzerischen Fragen, die von meinem 43-jährigen Interviewpartner wirklich offen aufgenommen wurden. Was das Gespräch so angenehm gemacht hat. Ich bin wirklich sehr gespannt, was Du als Hörer aus diesem Jobsucher-Podcast mitnimmst. Schreib mir das doch bitte in einen Kommentar.]]></itunes:summary>
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		<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_10367" style="width: 310px" class="wp-caption alignright"><a href="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/09/johannes-prahl.jpg" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-10367" class="wp-image-10367 size-medium" src="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/09/johannes-prahl-300x300.jpg" alt="Johannes Prahl" width="300" height="300" srcset="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/09/johannes-prahl-300x300.jpg 300w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/09/johannes-prahl-150x150.jpg 150w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/09/johannes-prahl-768x768.jpg 768w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/09/johannes-prahl-600x600.jpg 600w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/09/johannes-prahl.jpg 1024w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><p id="caption-attachment-10367" class="wp-caption-text"><strong>Johannes Prahl</strong> – Leiter der Mitarbeiterentwicklung der GLS Bank</p></div>
<p>Johannes Prahl von der <a href="https://www.gls.de/privatkunden/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">GLS Bank</a> ist ein großer Freund der klassischen Bewerbung. Insbesondere des Anschreibens! Deswegen erfährst Du in der zweiten Episode mit dem Leiter der Mitarbeiterentwicklung der in Bochum ansässigen Ökobank, viel über die klassischen Einstellungsprozesse im Hause. Ab der 13 Minute erfährst Du aber auch, dass der heutige Personaler ganz ohne Bewerbung an seinen Ausbildungsplatz bei der GLS Bank gekommen ist. Hoppla! Wie geht denn das? Grundsätzlich vertreten Johannes Prahl und ich ganz unterschiedliche Standpunkte. Gleichzeitig gibt es aber auch viele Gemeinsamkeiten. Und identische Tipps, die wir beide Jobsuchern geben würden. Also sozusagen &#8222;das Beste aus beiden Welten&#8220;. Gepaart mit ketzerischen Fragen, die von meinem 43-jährigen Interviewpartner wirklich offen aufgenommen wurden. Was das Gespräch so angenehm gemacht hat. Ich bin wirklich sehr gespannt, was Du als Hörer aus diesem Jobsucher-Podcast mitnimmst. Schreib mir das doch bitte in einen Kommentar.<span id="more-11626"></span></p>
<h2>Was zählt als Bewerbung?</h2>
<p>Ergänzend zum Podcast &#8211; und weil ich so häufig danach gefragt werde &#8211; möchte ich mit meiner Definition von einer Bewerbung starten.</p>
<p>Wenn jemand <strong>im ersten Schritt</strong> eine Zusage zu einem Praktikumsplatz, einem Ausbildungsplatz, einem festen Job oder was auch immer erhält und <strong>danach</strong> die Bewerbungsunterlagen einreicht, dann ist das für mich <strong>keine Bewerbung</strong>. So richtig echt im offenen Arbeitsmarkt beworben hast Du Dich, wenn Du erst die Unterlagen schickst. Initiativ oder aufgrund einer Stellenanzeige macht dabei keinen Unterschied. Du wirst anhand der Unterlagen für das weitere Prozedere ausgewählt. <strong>Am Schluss</strong> kommt die Zusage zum Job. Du erkennst die &#8222;richtige&#8220; Bewerbung auch daran, dass Du nicht der einzige bist, der sich bewirbt.</p>
<p>Wenn Du die Zusage schon in der Tasche hast, dann können Deine Unterlagen nichts mehr kaputt machen. Außer natürlich, Du hast beim Kennenlernen gelogen, dass sich die Balken biegen und das fällt dann auf. Davon gehe ich natürlich nicht aus. Dass die Personalabteilung Deine Daten und von mir aus auch noch Deine vorherigen Stationen haben möchte, ist ja völlig verständlich und in Ordnung. Mir geht es um die Auswahl, die, wenn sie über Anschreiben und Lebenslauf erfolgt, meiner Meinung nach einem Glücksspiel gleicht.</p>
<h2><a href="https://open.spotify.com/show/7oB4Pc8QwKfQMGnsQaj2ZR?si=43haAosoQqeyPBi3dTGDzQ" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-10596 " src="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/10/spotify-300x203.jpg" alt="Spotify" width="195" height="132" srcset="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/10/spotify-300x203.jpg 300w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/10/spotify-768x520.jpg 768w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/10/spotify-1024x694.jpg 1024w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/10/spotify-600x406.jpg 600w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/10/spotify.jpg 1698w" sizes="(max-width: 195px) 100vw, 195px" /></a></h2>
<h2>Wichtige Entscheidung nicht komplett aus der Hand geben</h2>
<p>Bei der Entscheidung ist Augenhöhe ganz wichtig. Normalerweise, weiß ein<strong> guter</strong> Personaler viel über die Stelle, das Team und das Unternehmen. Du kennst dagegen nur die offizielle Außendarstellung auf unterschiedlichen Kanälen. Da kann man für meinen Geschmack in vielen Fällen sagen: Du weißt nichts! Du musst Dich komplett darauf verlassen, dass Dein Gegenüber Dich richtig einschätzt und eine gute Entscheidung <strong>für Dich</strong> trifft. So wichtige Entscheidungen aus der Hand geben, ich sage es Dir ganz ehrlich, das ist nicht so mein Ding. In Sachen Augenhöhe sind Johannes Prahl und ich komplett d&#8217;accord. Denn auch das Unternehmen profitiert davon, wenn der Kandidat gut informiert mitentscheiden kann. Bei der GLS Bank habe ich den Eindruck, dass viel dafür getan wird, diesen Zustand herzustellen. Bei anderen Firmen frage ich mich dagegen schon mal, ob auf eine Art Verschleierungstaktik gesetzt wird. 😉 An wen Du gerätst, das kannst Du nicht wissen. Deswegen: Guck Dir den Laden vorher an! Bei einem guten Arbeitgeber macht das auch noch einen guten Eindruck.</p>
<p>Dass Unternehmen im Allgemeinen sich für das Kennenlernen auf offiziellem Wege eine Stunde (plus ein paar Minuten) Zeit nehmen, ist für mein Empfinden ohnehin viel zu wenig. Erst recht wenn man bedenkt, dass Menschen sich im Schnitt fünf Stunden informieren, bevor sie einen neuen Wäschetrockner kaufen. Aber so läuft es nun mal, mit der klassischen Bewerbung. Insbesondere wenn auf eine Ausschreibung 120 davon rein kommen. Viele Stunden Arbeit und Mühe in einer Bewerbung stecken, die auf der anderen Seite zwei Minuten angeschaut wird, das ist für Jobsucher total frustrierend. Auch darüber sprechen wir im Interview.</p>
<p><a href="https://itunes.apple.com/de/podcast/endlich-montag!/id1083066806" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-4389 aligncenter" src="http://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/itunes-logo-300x111-300x111.jpg" alt="iTunes Logo" width="178" height="66" /></a></p>
<h2>Bei der GLS Bank die Abteilung vorher angucken</h2>
<p>&#8222;Wenn man die Chance hat, dann sollte man erstmal Kontakt aufnehmen&#8220;, sagt Johannes Prahl. Der hätte von mir sein können! Ich finde: Die Chance hat man fast immer. Es gibt auch ein paar coole Wege um die Ecke oder über die Bande gespielt. Da sollte man die Flinte am Empfang nicht gleich ins Korn schmeißen. 😉 Zumal die Menschen am Empfang sehr viel hilfsbereiter sind, als man denkt! Das habe ich selbst schon mehrfach erfahren. Ein Klient hat mir gerade berichtet, dass das sogar beim Finanzamt &#8211; wo sie nur kryptische Mailadressen die irgendwo zentral im Haus landen rausgeben dürfen &#8211; der Fall ist!</p>
<p>Wenn Du auf klassischem Weg im Vorstellungsgespräch gelandet bist, dann ist übrigens noch nicht alles zu spät. Du kannst immer noch fragen, ob Du Dir die Kollegen samt Abteilung mal angucken darfst. &#8222;Das finde ich richtig toll. Ich würde es selbst auch so machen&#8220;, betont Johannes Prahl von der GLS Bank.</p>
<h2>Standardabsage nicht persönlich nehmen</h2>
<p>Wenn am Ende die Standardabsage im Mailpostfach landet, dann solltest man das laut dem Leiter der Mitarbeiterentwicklung bei der GLS Bank nicht persönlich nehmen: &#8222;Sie sind ja nicht persönlich zugegen gewesen. Das ist ja nur das Schreiben.&#8220; Denn wenn der Personaler schon zehn tolle Kandidaten gesehen hat, dann guckt er vielleicht bei den restlichen Bewerbungen nicht mehr ganz so intensiv hin. Für mich ist das ein guter Grund, sich gar nicht erst unter zehn oder mehr andere zu mischen, sondern gleich im <a href="https://www.endlich-montag.net/jobsuche/">Verdeckten Arbeitsmarkt</a> zu suchen. Da bin ich konkurrenzlos und auch noch auf Augenhöhe unterwegs.</p>
<p><strong><a href="http://tunein.com/radio/Jobsucher-Podcast-von-Endlich-Montag-p961209/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-7393 aligncenter" src="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/TuneIn_Logo-300x116.jpg" alt="TuneIn" width="300" height="116" srcset="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/TuneIn_Logo-300x116.jpg 300w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/TuneIn_Logo-768x296.jpg 768w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/TuneIn_Logo-1024x394.jpg 1024w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/TuneIn_Logo-600x231.jpg 600w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/TuneIn_Logo.jpg 2000w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a></strong></p>
<h2>Schlechte Mathe-Note als Vorteil</h2>
<p>Weil ich selbst auch ein gelernter Bankkaufmann bin, gibt es an dieser Stelle noch eine kleine Anekdote von mir zum Schluss. Den Platz für ein Schülerpraktikum bei einer Bank, habe ich auch ohne Bewerbung bekommen. Sandkastenfreundschaften sei Dank. Als ich dann bei der Bank die Ausbildung machen wollte, meinte der Filialleiter, meine Noten seien zu schlecht. Insbesondere die in Mathe. Das war immer mein Horrorfach. Eine Sparkasse hat mich (aus welchen Gründen auch immer), dann als Azubi eingestellt. Es wäre besser gewesen, wenn die mich auch abgelehnt hätten. Ich fand die Ausbildung ganz furchtbar. Allein schon wegen Anzug und Krawatte &#8230;  😉</p>
<p>Doch zurück zur Mathe-Note als Maßstab bei der Einstellung: Der Filialleiter von der Bank, wo ich das Praktikum gemacht habe, ist einige Zeit später im Knast gelandet. Irgendwie hat er Dinge mit den Kundengeldern veranstaltet, die er besser gelassen hätte. Deswegen möchte ich festhalten: Manchmal ist es ganz vorteilhaft, wenn man sich die eine oder andere Rendite, nicht mal eben schnell ausrechnen kann! 😉</p>
<h2>GLS Bank unterstützt Fridays For Future Bewegung</h2>
<p>Vielleicht verhaut man auch mal eine Mathearbeit, wenn man Freitags lieber für Klimaschutz demonstriert, als in die Schule zu gehen. Ohne unseren Planeten nützt mir die 1 in Mathe ja auch nichts. Deswegen finde ich es richtig gut, dass die GLS Bank die Fridays For Future Bewegung (FFF) unterstützt. Mehr Infos dazu, gibt es auf der <a href="https://www.gls.de/privatkunden/gls-bank/aktuelles/presse/gls-bank-schliesst-sich-aufruf-zum-globalen-streik-fuer-das-klima-an/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Webseite der GLS Bank</a> und bei Facebook. Unterstützer sind herzlich willkommen! 🙂</p>
<p>In diesem Sinne: Heiter weiter! 🙂</p>
<p>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;</p>
<p><strong>Wenn Du Fragen an mich oder meine Interviewpartner hast, dann hinterlasse einen Kommentar oder <a href="https://www.endlich-montag.net/kontakt/">schick mir eine Mail</a>. Auch Themenvorschläge sind jederzeit willkommen.<br />
</strong></p>
<p><a href="http://www.stitcher.com/podcast/jobsucherpodcast-von-endlich-montag" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-4924 alignnone" src="http://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/stitcher-button-300x110.png" alt="Stitcher" width="177" height="65" /></a><a href="http://www.podcast.de/podcast/339724/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-4390 alignright" src="http://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/podcast.delogo-300x135-300x135.jpg" alt="podcast.delogo-300x135" width="159" height="72" /></a></p>
]]></content:encoded>
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	<item>
        <title>30 Minuten mit: Eugen Wiens von der Progresso Group Paderborn</title>
		<link>https://www.endlich-montag.net/blog/podcast/30-minuten-mit-eugen-wiens-von-der-progresso-group-paderborn/</link>
		<pubDate>Mon, 10 Jun 2019 08:00:33 +0000</pubDate>
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    	<description><![CDATA[Bei Rollenspielabenden sprach mein heutiger Interviewpartner Eugen Wiens mit zwei Freunden immer wieder über Geschäftsideen. Nach und nach wurden die Ideen konkreter. Im Jahr 2011 gründeten die drei Freunde schließlich die Progresso Group im Technologiepark Paderborn. Eugen war der erste, der seinen festen Job kündigte. Und das, obwohl es für die neue Firma - trotz des mittlerweile erfolgten Feinschliffs der ersten Ideen - weder einen Businessplan noch ein konkretes Konzept gab. "Die ersten fünf Jahre wurden wir von der Strömung am Markt getrieben. Wir gingen da hin, wo es Projekte gab", erinnert sich der 38-jährige. Erst mit der Zeit kristallisierte sich ein roter Faden heraus. "Das ist so eine Art Selbstfindungsding", meint Eugen, der sich sehr für das Thema Persönlichkeitsentwicklung interessiert. Das, was Eugen Wiens über die ersten Jahre der Progresso Group berichtet, erinnert mich sehr an die Jobsuche im verdeckten Arbeitsmarkt. Da gibt es auch viel Unsicherheit, ständige Selbstreflexion, Persönlichkeitsentwicklung und einen roten Faden, der sich so nach und nach herauskristallisiert. Deswegen bin ich sehr froh, dass wir die meisten meiner Fragen zu den Vorstellungsgesprächen bei Progresso, auf einen zweiten Teil verschoben haben.]]></description>
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		<itunes:author>Heiko Link</itunes:author>
		<itunes:subtitle>Wenn Du darüber nachdenkst, Dich selbstständig zu machen, dann solltest Du Dir diese Podcast-Episode unbedingt anhören. Aber auch für Jobsucher gibt&amp;#039;s gute Tipps zu Interessen, Werten, Motivation bei der Arbeit und Fragen im Vorstellungsgespräch.</itunes:subtitle>
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		<itunes:summary><![CDATA[Bei Rollenspielabenden sprach mein heutiger Interviewpartner Eugen Wiens mit zwei Freunden immer wieder über Geschäftsideen. Nach und nach wurden die Ideen konkreter. Im Jahr 2011 gründeten die drei Freunde schließlich die Progresso Group im Technologiepark Paderborn. Eugen war der erste, der seinen festen Job kündigte. Und das, obwohl es für die neue Firma - trotz des mittlerweile erfolgten Feinschliffs der ersten Ideen - weder einen Businessplan noch ein konkretes Konzept gab. &quot;Die ersten fünf Jahre wurden wir von der Strömung am Markt getrieben. Wir gingen da hin, wo es Projekte gab&quot;, erinnert sich der 38-jährige. Erst mit der Zeit kristallisierte sich ein roter Faden heraus. &quot;Das ist so eine Art Selbstfindungsding&quot;, meint Eugen, der sich sehr für das Thema Persönlichkeitsentwicklung interessiert. Das, was Eugen Wiens über die ersten Jahre der Progresso Group berichtet, erinnert mich sehr an die Jobsuche im verdeckten Arbeitsmarkt. Da gibt es auch viel Unsicherheit, ständige Selbstreflexion, Persönlichkeitsentwicklung und einen roten Faden, der sich so nach und nach herauskristallisiert. Deswegen bin ich sehr froh, dass wir die meisten meiner Fragen zu den Vorstellungsgesprächen bei Progresso, auf einen zweiten Teil verschoben haben.]]></itunes:summary>
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		<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_11864" style="width: 310px" class="wp-caption alignright"><a href="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2019/05/eugen-wiens.jpg" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-11864" class="wp-image-11864 size-medium" src="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2019/05/eugen-wiens-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2019/05/eugen-wiens-300x200.jpg 300w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2019/05/eugen-wiens-768x512.jpg 768w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2019/05/eugen-wiens-1024x683.jpg 1024w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2019/05/eugen-wiens-600x400.jpg 600w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2019/05/eugen-wiens-1080x720.jpg 1080w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><p id="caption-attachment-11864" class="wp-caption-text"><strong>Eugen Wiens</strong> &#8211; Stellvertretender Geschäftsführer und Project Manager bei der Progresso Group in Paderborn</p></div>
<p>Bei Rollenspielabenden sprach mein heutiger Interviewpartner Eugen Wiens mit zwei Freunden immer wieder über Geschäftsideen. Nach und nach wurden die Ideen konkreter. Im Jahr 2011 gründeten die drei Freunde schließlich die <a href="https://progresso-group.de/kontakt/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Progresso Group</a> im Technologiepark Paderborn. Eugen war der erste, der seinen festen Job kündigte. Und das, obwohl es für die neue Firma &#8211; trotz des mittlerweile erfolgten Feinschliffs der ersten Ideen &#8211; weder einen Businessplan noch ein konkretes Konzept gab. &#8222;Die ersten fünf Jahre wurden wir von der Strömung am Markt getrieben. Wir gingen da hin, wo es Projekte gab&#8220;, erinnert sich der 38-jährige. Erst mit der Zeit kristallisierte sich ein roter Faden heraus. &#8222;Das ist so eine Art Selbstfindungsding&#8220;, meint Eugen, der sich sehr für das Thema <strong>Persönlichkeitsentwicklung</strong> interessiert. Das, was Eugen Wiens über die ersten Jahre der Progresso Group berichtet, erinnert mich sehr an die <a href="https://www.endlich-montag.net/blog/jobsucher-podcast/traumjob-finden/">Jobsuche im verdeckten Arbeitsmarkt</a>. Da gibt es auch viel Unsicherheit, ständige Selbstreflexion, Persönlichkeitsentwicklung und einen roten Faden, der sich so nach und nach herauskristallisiert. Deswegen bin ich sehr froh, dass wir die meisten meiner Fragen zu den Vorstellungsgesprächen bei Progresso, auf einen zweiten Teil verschoben haben.<span id="more-11546"></span></p>
<h2><a href="https://open.spotify.com/show/7oB4Pc8QwKfQMGnsQaj2ZR?si=43haAosoQqeyPBi3dTGDzQ" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-10596 " src="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/10/spotify-300x203.jpg" alt="Spotify" width="195" height="132" srcset="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/10/spotify-300x203.jpg 300w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/10/spotify-768x520.jpg 768w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/10/spotify-1024x694.jpg 1024w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/10/spotify-600x406.jpg 600w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/10/spotify.jpg 1698w" sizes="(max-width: 195px) 100vw, 195px" /></a></h2>
<h2>Lieber den Spatz in der Hand?</h2>
<p>Wenn Du dem roten Faden eine Chance gibst, sich herauszukristallisieren, dann ist das Hin und Her zwischen &#8222;sich vom Markt treiben lassen&#8220; und &#8222;geradewegs auf ein Ziel zusteuern&#8220;, Dein ständiger Begleiter. Das betrifft Unternehmer in besonderem Maße, weil es im Grunde bei fast jedem Auftrag ansteht. Angestellte betrifft es aber auch. Nämlich immer dann, wenn Du entscheiden musst: Nehme ich dieses Angebot, was da gerade (wie von selbst) kommt an? Und zwar auch dann, wenn es eigentlich (nicht so sehr) in die gewünschte Richtung geht? Oder kann ich zu einem späteren Zeitpunkt etwas Besseres erreichen? Und das blöde ist: Wenn Du das eine annimmst, dann kannst Du Dich um das andere nicht mehr kümmern. Oder anders gesagt: Lieber den Spatz in der Hand, als die Taube auf dem Dach?!</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Für Eugen ist es super wichtig, immer wieder selbst zu reflektieren und sich zu fragen:</span></p>
<ul>
<li>Bin ich noch richtig unterwegs?</li>
<li>Will ich dieses Projekt?</li>
<li>Will ich diesen Job?</li>
<li>Bringt es mich dahin, wo ich hin will? Oder ist das etwas, was mich komplett davon abbringt?</li>
</ul>
<p>Am Ende die Entscheidung zu treffen, finde ich manchmal super schwer. Das ist dann echt wie Engelchen gegen Teufelchen. 😉</p>
<p><a href="https://itunes.apple.com/de/podcast/endlich-montag!/id1083066806" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-4389 aligncenter" src="http://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/itunes-logo-300x111-300x111.jpg" alt="iTunes Logo" width="178" height="66" /></a></p>
<h2>Angst, sich festzulegen</h2>
<p>Laut Eugen Wiens ist das Problem oft, dass man sich nicht festlegen möchte: &#8222;Dann wird man darauf festgenagelt. Du hast doch gesagt, dass du X machen möchtest. Warum machst du denn jetzt Y?&#8220; Für den 38-jährigen Paderborner geht es dabei auch um Selbstfindung: &#8222;Man hat Angst vor sich selbst. Angst, sein eigenes Ziel nicht zu erreichen. Dann lege ich mich lieber nicht konkret fest. Das andere ist bestimmt auch gut.&#8220; Ich kann mir alles schön reden. 😉</p>
<p>Wenn es Dir oft so geht, bleibt locker! Rechts uns links des Weges gucken, hat auch seine Vorteile: Du sammelst Erfahrungen und lernst sehr viel. Würdest Du ablenkungsfrei nur geradeaus auf Dein Ziel zumarschieren, dann hättest Du am Ende laut Eugen Wiens Spezialwissen: &#8222;Die Kunst ist wohl, den Mittelweg zu finden.&#8220; Denn manchmal liegen am Wegesrand Chancen, für die sich ein Abstecher lohnt.</p>
<p>Blöderweise ist es, wie ich persönlich finde, irre schwer, sich nicht zu verzetteln. Um das zu verhindern, brauchst Du nicht nur gute, sondern vor allen Dingen auch ehrliche Freunde! 😉</p>
<h2>Eugen Wiens: Gemeinsame Werte sind die Basis</h2>
<div id="attachment_13131" style="width: 235px" class="wp-caption alignright"><a href="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2019/06/eugen-wiens-workation-thailand.jpg" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-13131" class="wp-image-13131 size-medium" src="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2019/06/eugen-wiens-workation-thailand-225x300.jpg" alt="" width="225" height="300" srcset="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2019/06/eugen-wiens-workation-thailand-225x300.jpg 225w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2019/06/eugen-wiens-workation-thailand-768x1024.jpg 768w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2019/06/eugen-wiens-workation-thailand-600x800.jpg 600w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2019/06/eugen-wiens-workation-thailand-1080x1440.jpg 1080w" sizes="(max-width: 225px) 100vw, 225px" /></a><p id="caption-attachment-13131" class="wp-caption-text"><strong>Workation in Thailand:</strong> Ein paar Wochen im Jahr, arbeitet das Progresso Team in einer Urlaubsgegend.</p></div>
<p>Ehrlichkeit gehört neben innovativ sein, mutig sein, einem vernünftigem Umgang miteinander, Zuverlässigkeit und dem Erfüllen von Kundenbedürfnissen, zu den Werten, die die Progresso Group in Paderborn hat. Die bilden laut dem stellvertretenden Geschäftsführer die Basis: &#8222;Ohne Grundwerte ist die Zusammenarbeit auf wackeligem Boden. Das kann nicht funktionieren.&#8220;</p>
<p>Die Frage nach den Interessen ist schon schwieriger zu beantworten. Bei der Progresso Group möchte man Leute haben, die Bock auf das haben, was sie tun. Die (zumindest phasenweise) Leidenschaftlich unterwegs sind. Deswegen wird bei Einstellungsgesprächen danach gefragt, ob der Kandidat schon <strong>Flow-Erlebnisse</strong> bei der Arbeit hatte. Gab es die schon mal? Und wenn nicht bei der Arbeit, dann vielleicht unter anderen Rahmenbedingungen? Ist der Kandidat schon mal komplett in einer Tätigkeit aufgegangen? Hat er bei der Arbeit schon mal die Zeit vergessen?</p>
<p>Ziel der Fragen ist es, herauszufinden, ob der potentielle Mitarbeiter intrinsisch motiviert ist. &#8222;Diese Motivation kann nicht das Geld sein, sondern ein Interesse an der Technik. Oder die Motivation, da draußen was zu verändern, ein gemeinsames Ziel zu erreichen&#8220;, findet Eugen Wiens. Das wichtigste Interesse muss jedoch das Lernen an sich sein. Die Lust auf Veränderung und ständige Weiterentwicklung.</p>
<h2>Der Qual ein Ende setzen</h2>
<p>Die Motivation, da draußen was zu verändern, hatten Eugen und seine Freunde auch bei der Firmengründung: &#8222;Wir haben die Erfahrung gemacht, dass unprofessionelle Digitalisierung die Leute quält.&#8220; Durch schlechte Software, schlechte Prozesse und nicht durchdachte Systeme. Deswegen ist die Vision der Progresso Group: Die Lebensqualität und das Arbeitsklima in Unternehmen durch das Setzen von neuen Standards in der Digitalisierung verbessern. In dem Dreieck Mensch &#8211; Organisation &#8211; Technik, arbeiten die Berater aus Paderborn mit Prozessanalysen, Managementberatung, Unterstützung bei der Auswahl und Einführung von <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Enterprise-Resource-Planning" target="_blank" rel="noopener noreferrer">ERP</a>-Software (wie zum Beispiel SAP) und Softwareentwicklung. Ziel ist es, eine Brücke vom Prozess zur Software zu bauen.</p>
<p><strong><a href="http://tunein.com/radio/Jobsucher-Podcast-von-Endlich-Montag-p961209/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-7393 aligncenter" src="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/TuneIn_Logo-300x116.jpg" alt="TuneIn" width="300" height="116" srcset="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/TuneIn_Logo-300x116.jpg 300w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/TuneIn_Logo-768x296.jpg 768w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/TuneIn_Logo-1024x394.jpg 1024w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/TuneIn_Logo-600x231.jpg 600w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/TuneIn_Logo.jpg 2000w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a></strong></p>
<h2>Der rote Faden? Verdammt schwere Frage!</h2>
<p>Und wieso, ist Eugen Wiens ausgerechnet in dieser Branche gelandet? Diese Frage hat sich der stellvertretende Geschäftsführer auch schon gestellt, nur etwas anders formuliert: Wo ist eigentlich mein roter Faden? Wir müssen herzlich lachen, als wir feststellen, dass die Frage danach trotz der vielen persönlichen Weiterentwicklung verdammt schwer zu beantworten ist. &#8222;Im Moment glaube ich, dass es die Fähigkeit ist, mit Menschen zu kommunizieren. Und auch, mich für Sachen zu begeistern, sie zu lernen und umzusetzen. Motiviert zu sein. Lust drauf zu haben&#8220;, ist Eugens spontane Antwort. Ich finde: Da geht noch was! 😉 *lacht*</p>
<p>Wenn es Dir, lieber Hörer, auch so geht wie Eugen Wiens und mir, dann vergiss nicht: Immer heiter weiter! Das wird schon! Ganz sicher! 🙂</p>
<p>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;</p>
<p><strong>Wenn Du Fragen an mich oder meine Interviewpartner hast, dann hinterlasse einen Kommentar oder <a href="https://www.endlich-montag.net/kontakt/">schick mir eine Mail</a>. Auch Themenvorschläge sind jederzeit willkommen.<br />
</strong></p>
<p><a href="http://www.stitcher.com/podcast/jobsucherpodcast-von-endlich-montag" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-4924 alignnone" src="http://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/stitcher-button-300x110.png" alt="Stitcher" width="177" height="65" /></a><a href="http://www.podcast.de/podcast/339724/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-4390 alignright" src="http://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/podcast.delogo-300x135-300x135.jpg" alt="podcast.delogo-300x135" width="159" height="72" /></a></p>
]]></content:encoded>
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	<item>
        <title>60 Minuten mit: Dr. Kurt Smit von der Kottmann GmbH in Paderborn - Teil 2</title>
		<link>https://www.endlich-montag.net/blog/podcast/minuten-mit-dr-kurt-smit-von-der-kottmann-gmbh-in-paderborn-teil-2/</link>
		<pubDate>Mon, 27 May 2019 08:00:40 +0000</pubDate>
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    	<description><![CDATA[Im zweiten Teil mit Dr. Kurt Smit von der Kottmann GmbH aus Paderborn geht es viel um das Thema Führung. Denn: Ob im Unternehmen kooperiert wird, oder eher Wettbewerb herrscht, das hängt von den Chefs ab. Führung soll unter anderem auch die Sinnhaftigkeit der Arbeit liefern. Da frage ich mich und auch meinen Interviewpartner: Gibt es die für jedes Produkt und für jede Dienstleistung? Dr. Kurt Smit ist da für mein Empfinden recht entspannt unterwegs. Bei dem ein oder anderen Beispiel, würde ich für mich keinen Sinn finden. Also: Gar keinen oder keinen, der so tief geht, dass ich mich damit zufrieden geben würde. Findest Du, dass ich da zu anspruchsvoll unterwegs bin? Wundern würde es mich nicht. ;-) Mir ist tiefer gehender Sinn aus diversen Gründen sehr wichtig und ich würde mich über eine Diskussion zum Thema freuen. Deswegen hinterlass mir gerne eine Kommentar oder kommentiere den Beitrag auf meiner Facebook-Seite. :-)]]></description>
		<atom:link rel="http://podlove.org/deep-link" href="https://www.endlich-montag.net/blog/podcast/minuten-mit-dr-kurt-smit-von-der-kottmann-gmbh-in-paderborn-teil-2/#" />
		
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		<itunes:author>Heiko Link</itunes:author>
		<itunes:subtitle>Dass Kooperationsverhalten in Unternehmen eher die Ausnahme, als die Regel ist, zeigen die Messergebnisse der Kottmann GmbH aus Paderborn. Gallup lässt grüßen! Was kannst Du tun? Vor einem Wechsel mit den potentiellen neuen Kollegen Kontakt aufnehmen!</itunes:subtitle>
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		<itunes:summary><![CDATA[Im zweiten Teil mit Dr. Kurt Smit von der Kottmann GmbH aus Paderborn geht es viel um das Thema Führung. Denn: Ob im Unternehmen kooperiert wird, oder eher Wettbewerb herrscht, das hängt von den Chefs ab. Führung soll unter anderem auch die Sinnhaftigkeit der Arbeit liefern. Da frage ich mich und auch meinen Interviewpartner: Gibt es die für jedes Produkt und für jede Dienstleistung? Dr. Kurt Smit ist da für mein Empfinden recht entspannt unterwegs. Bei dem ein oder anderen Beispiel, würde ich für mich keinen Sinn finden. Also: Gar keinen oder keinen, der so tief geht, dass ich mich damit zufrieden geben würde. Findest Du, dass ich da zu anspruchsvoll unterwegs bin? Wundern würde es mich nicht. ;-) Mir ist tiefer gehender Sinn aus diversen Gründen sehr wichtig und ich würde mich über eine Diskussion zum Thema freuen. Deswegen hinterlass mir gerne eine Kommentar oder kommentiere den Beitrag auf meiner Facebook-Seite. :-)]]></itunes:summary>
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		<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_11680" style="width: 310px" class="wp-caption alignright"><a href="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2019/05/dr-kurt-smit.jpg" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-11680" class="wp-image-11680 size-medium" src="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2019/05/dr-kurt-smit-300x300.jpg" alt="" width="300" height="300" srcset="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2019/05/dr-kurt-smit-300x300.jpg 300w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2019/05/dr-kurt-smit-150x150.jpg 150w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2019/05/dr-kurt-smit-768x768.jpg 768w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2019/05/dr-kurt-smit-600x600.jpg 600w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2019/05/dr-kurt-smit.jpg 945w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><p id="caption-attachment-11680" class="wp-caption-text"><strong>Dr. Kurt Smit</strong> – Geschäftsführender Gesellschafter bei der Kottmann GmbH in Paderborn</p></div>
<p>Im zweiten Teil mit Dr. Kurt Smit von der <a href="https://kottmann.com" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Kottmann GmbH</a> aus Paderborn geht es viel um das Thema Führung. Denn: Ob im Unternehmen kooperiert wird, oder eher Wettbewerb herrscht, das hängt von den Chefs ab. Führung soll unter anderem auch die <strong>Sinnhaftigkeit</strong> der Arbeit liefern. Da frage ich mich und auch meinen Interviewpartner: Gibt es die für jedes Produkt und für jede Dienstleistung? Dr. Kurt Smit ist da für mein Empfinden recht entspannt unterwegs. Bei dem ein oder anderen Beispiel, würde ich für mich keinen Sinn finden. Also: Gar keinen oder keinen, der so tief geht, dass ich mich damit zufrieden geben würde. Findest Du, dass ich da zu anspruchsvoll unterwegs bin? Wundern würde es mich nicht. 😉 Mir ist tiefer gehender Sinn aus diversen Gründen sehr wichtig und ich würde mich über eine Diskussion zum Thema freuen. Deswegen hinterlass mir gerne eine Kommentar oder kommentiere den Beitrag auf meiner Facebook-Seite. 🙂<span id="more-11498"></span></p>
<h2>Von Kottmann gemessen: Schlechtes Kooperationsverhalten ist die Regel</h2>
<p>Einigkeit herrscht in Sachen Mitarbeiterzufriedenheit. Ich zitiere ja sehr gerne die <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Gallup_Organization" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Gallup-Studie</a>, die besagt, dass nur 15 Prozent der Menschen in ihrem Job glücklich sind. Weitere 15 Prozent haben innerlich gekündigt. Die restlichen 70 Prozent machen Dienst nach Vorschrift. Dieses Ergebnis ist seit vielen Jahren stabil. Es gibt da draußen also reichlich <a href="https://www.endlich-montag.net/kontakt/">neue Klienten</a> für mich! 😉 Wobei das mit Studien ja auch immer so eine Sache ist. Die Ergebnisse kann man glauben oder auch nicht. Ratsam ist es in jedem Fall, sich die Geldgeber anzugucken. 😉 Und wo wir gerade dabei sind: Wie wird eigentlich die Gallup-Studie finanziert??? Falls Du es weißt, dann <a href="https://www.endlich-montag.net/kontakt/">verrat es mir bitte</a>.</p>
<h2><a href="https://open.spotify.com/show/7oB4Pc8QwKfQMGnsQaj2ZR?si=43haAosoQqeyPBi3dTGDzQ" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-10596 " src="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/10/spotify-300x203.jpg" alt="Spotify" width="195" height="132" srcset="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/10/spotify-300x203.jpg 300w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/10/spotify-768x520.jpg 768w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/10/spotify-1024x694.jpg 1024w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/10/spotify-600x406.jpg 600w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/10/spotify.jpg 1698w" sizes="(max-width: 195px) 100vw, 195px" /></a></h2>
<p>Im Interview bot sich die Gelegenheit, das <strong>Gallup-Ergebnis zu überprüfen</strong>. Die Kottmann GmbH hat nämlich eine Software entwickelt, mit der sich das <strong>Kooperationsverhalten der Mitarbeiter</strong> messen lässt. Keine Kooperation ergibt ein schlechtes Betriebsklima. Das wiederum müsste dann auch zu einem entsprechenden Ergebnis in der Gallup-Studie zur Arbeitsplatzqualität führen. Wenn Gallup also recht hat, dann müssten die Messergebnisse von Kottmann recht häufig unschöne Ergebnisse ans Tageslicht bringen. &#8222;Genau so ist es!&#8220;, bestätigt mir Dr. Kurt Smit im Interview.</p>
<div id="attachment_11679" style="width: 1034px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2019/05/dr-kurt-smit-buecher.jpg" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-11679" class="wp-image-11679 size-large" src="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2019/05/dr-kurt-smit-buecher-1024x626.jpg" alt="" width="1024" height="626" srcset="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2019/05/dr-kurt-smit-buecher-1024x626.jpg 1024w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2019/05/dr-kurt-smit-buecher-300x183.jpg 300w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2019/05/dr-kurt-smit-buecher-768x469.jpg 768w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2019/05/dr-kurt-smit-buecher-600x367.jpg 600w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2019/05/dr-kurt-smit-buecher-1080x660.jpg 1080w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a><p id="caption-attachment-11679" class="wp-caption-text">Für alle, die in ihrem Unternehmen eine Kooperationskultur einführen möchten, hat Dr. Kurt Smit zusammen mit Thomas Kottmann zwei Bücher herausgebracht.</p></div>
<h2>Dr. Kurt Smit empfiehlt: Kontakt zu Mitarbeitern des neuen Arbeitgebers aufnehmen</h2>
<p>Was es jetzt braucht sind Chefs, die zunächst einmal das echte Ergebnis sehen und kommunizieren wollen. Denn Führungskräfte, die die Auswertung gerne geschönt hätten, wären laut Dr. Smit <strong>ein Zeichen für eine Wettbewerbskultur</strong>. Sehr wahrscheinlich wären diese Chefs auch nicht bereit, die Unternehmenskultur zu verändern. Eingeführt wird eine Kooperationskultur aber von oben nach unten. Wenn die Führungsetage also nicht mitspielt, dann hast Du als Mitarbeiter zwei Möglichkeiten: 1. Zähne zusammenbeißen und (bis zur Rente) durchhalten. 2. Dir einen neuen Arbeitgeber suchen, wo das Betriebsklima passt. Falls Du Dich für Variante 1 entscheidest, lohnt es sich übrigens trotzdem, wenn wenigstens Du Dich kooperativ wie ein &#8222;Fremdbezogener Geber&#8220; verhältst. Fremdbezogene Geber sind nämlich auch in einer Wettbewerbskultur die erfolgreichsten Mitarbeiter. <strong><a href="https://www.endlich-montag.net/blog/jobsucher-podcast/60-minuten-mit-dr-kurt-smit-von-der-kottmann-gmbh-in-paderborn-teil-1/">Alle Infos zu Kooperationstypen bekommst Du im ersten Teil des Interviews mit Dr. Kurt Smit.</a></strong></p>
<p><strong><a href="https://itunes.apple.com/de/podcast/endlich-montag!/id1083066806" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-4389 aligncenter" src="http://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/itunes-logo-300x111-300x111.jpg" alt="iTunes Logo" width="178" height="66" /></a></strong></p>
<p>Dass Du bei der Jobsuche sehr genau hingucken solltest, verraten Dir schon die unschönen Ergebnisse der Gallup-Studie und der Messung von Kottmann in Paderborn. Deswegen empfiehlt Dr. Kurt Smit jedem Jobsucher: &#8222;Versuchen Sie Kontakt zu den Mitarbeitern des neuen Unternehmens zu bekommen. Finden Sie heraus, wie es da so läuft und wie die Mitarbeiter sich fühlen.&#8220; Als Geschäftsführer der Kottmann GmbH achtet er extrem darauf, dass neue Leute ins Team passen: &#8222;<strong>Das ist oft wichtiger, als die fachliche Qualifikation.</strong>&#8220; Wenn Kurt Smit ins Büro kommt, dann möchte er zu <strong>einer Gruppe von Freunden</strong> kommen.</p>
<p><strong><a href="http://tunein.com/radio/Jobsucher-Podcast-von-Endlich-Montag-p961209/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-7393 aligncenter" src="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/TuneIn_Logo-300x116.jpg" alt="TuneIn" width="300" height="116" srcset="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/TuneIn_Logo-300x116.jpg 300w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/TuneIn_Logo-768x296.jpg 768w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/TuneIn_Logo-1024x394.jpg 1024w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/TuneIn_Logo-600x231.jpg 600w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/TuneIn_Logo.jpg 2000w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a></strong></p>
<h2></h2>
<h2>Geht ganz leicht: Kontakt zu Mitarbeitern knüpfen</h2>
<p>Als regelmäßiger Hörer meines Jobsucher-Podcast weißt Du: Es gibt nichts leichteres, als <strong>vor</strong> einem Wechsel Kontakt zu Mitarbeitern von potentiellen Arbeitgebern aufzunehmen und selbst das Betriebsklima abzuchecken! 😉 Falls Du hier neu sein solltest, <a href="https://www.endlich-montag.net/blog/jobsucher-podcast/traumjob-finden/"><strong>erfährst Du in dieser Podcast-Episode</strong></a> mehr. Die gibt&#8217;s übrigens auch als Video.</p>
<p><iframe loading="lazy" src="https://www.youtube.com/embed/M4ItXFJm1fU" width="560" height="315" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe></p>
<h2>Mit Improtheater die Welt retten</h2>
<p>Wenn Du mit eventuellen, zukünftigen Kollegen sprichst, dann kannst Du auch für Dich persönlich die Sinnfrage klären. Ob etwas viel oder wenig Sinn ergibt, liegt ja im Auge des Betrachters und kann individuell unterschiedlich ausfallen. Beim Schreiben dieses Blogbeitrags ist mir noch etwas eingefallen, das für mich persönlich mega viel Sinn ergeben würde, wo Du aber vielleicht abwinkst. Achtung, jetzt kommt&#8217;s: Wenn ich Menschen <a href="https://www.endlich-montag.net/improvisationstheater-fuer-firmen/">Techniken aus dem Improvisationstheater</a> beibringe, und damit <strong>PowerPoint-Präsentationen (und Verschwendung von Lebenszeit) ein für alle mal abschaffe</strong>, dann würde sich das für mich fast so gut anfühlen, wie die Rettung der Welt. 🙂</p>
<p><strong>Falls Du Führungskraft bist und in Deinem Unternehmen in diese Richtung gehen oder einfach erstmal nur mehr erfahren möchtest, dann solltest Du Dich <a href="https://www.endlich-montag.net/kontakt/">unbedingt bei mir melden</a>! 😉</strong></p>
<p><strong>In diesem Sinne: Heiter weiter!</strong></p>
<p>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;</p>
<p><strong>Wenn Du Fragen an mich oder meine Interviewpartner hast, dann hinterlasse einen Kommentar oder <a href="https://www.endlich-montag.net/kontakt/">schick mir eine Mail</a>. Auch Themenvorschläge sind jederzeit willkommen.<br />
</strong></p>
<p><a href="http://www.stitcher.com/podcast/jobsucherpodcast-von-endlich-montag" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-4924 alignnone" src="http://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/stitcher-button-300x110.png" alt="Stitcher" width="177" height="65" /></a><a href="http://www.podcast.de/podcast/339724/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-4390 alignright" src="http://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/podcast.delogo-300x135-300x135.jpg" alt="podcast.delogo-300x135" width="159" height="72" /></a></p>
]]></content:encoded>
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	<item>
        <title>60 Minuten mit: Dr. Kurt Smit von der Kottmann GmbH in Paderborn - Teil 1</title>
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		<pubDate>Mon, 13 May 2019 08:00:55 +0000</pubDate>
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    	<description><![CDATA[Die Randbedingungen, die ein toller Job mitbringen sollte, bestimme ich bei der Karriereberatung mit meinen Klienten. Wir beantworten die Frage, wie der Ort sein soll, an dem Du leben und arbeiten möchtest und wie die Räume. Außerdem finden wir ganz genau heraus, wie Deine Kunden, Chefs und auch Kollegen im Idealfall sein sollen. (In dieser Podcast-Episode erfährst Du, wie das geht.) Doch sind Randbedingungen überhaupt wichtig genug, um so viel Mühe und Gehirnschmalz da rein zu stecken? Die klingen ja eher so, als wären sie am Rande zu berücksichtigen. Dabei ergibt sich doch aus genau diesen Faktoren die Unternehmenskultur. "Die ist extrem wichtig!", findet mein heutiger Interviewpartner, Dr. Kurt Smit. Er ist geschäftsführender Gesellschafter der Kottmann GmbH in Paderborn und unterstützt Unternehmen dabei, eine Kooperationskultur (anstelle einer Wettbewerbskultur) einzuführen. Im Podcast sprechen wir unter anderem über die verschiedenen Kooperationstypen, die es gibt. Da kannst Du gleich mal checken, wie es um Deine Kollegen und Chefs bestellt ist. Und auch wie Du selbst drauf bist! So ein Podcast ist nämlich prima zur Selbstreflektion. (Dazu später mehr.) Worüber wir natürlich auch reden ist, wer was genau tun kann, wenn es gerade suboptimal läuft. ;-)]]></description>
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		<itunes:author>Heiko Link</itunes:author>
		<itunes:subtitle>Warum sind Frauen seltener in Führungspositionen? Hat das was mit Diskriminierung zu tun? Oder eher damit, wie das Kooperationsverhalten von Frauen ist? Welche Kooperationstypen es gibt und ob man immer fest in einer Kategorie ist, erfährst Du im Podcast.</itunes:subtitle>
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		<itunes:summary><![CDATA[Die Randbedingungen, die ein toller Job mitbringen sollte, bestimme ich bei der Karriereberatung mit meinen Klienten. Wir beantworten die Frage, wie der Ort sein soll, an dem Du leben und arbeiten möchtest und wie die Räume. Außerdem finden wir ganz genau heraus, wie Deine Kunden, Chefs und auch Kollegen im Idealfall sein sollen. (In dieser Podcast-Episode erfährst Du, wie das geht.) Doch sind Randbedingungen überhaupt wichtig genug, um so viel Mühe und Gehirnschmalz da rein zu stecken? Die klingen ja eher so, als wären sie am Rande zu berücksichtigen. Dabei ergibt sich doch aus genau diesen Faktoren die Unternehmenskultur. &quot;Die ist extrem wichtig!&quot;, findet mein heutiger Interviewpartner, Dr. Kurt Smit. Er ist geschäftsführender Gesellschafter der Kottmann GmbH in Paderborn und unterstützt Unternehmen dabei, eine Kooperationskultur (anstelle einer Wettbewerbskultur) einzuführen. Im Podcast sprechen wir unter anderem über die verschiedenen Kooperationstypen, die es gibt. Da kannst Du gleich mal checken, wie es um Deine Kollegen und Chefs bestellt ist. Und auch wie Du selbst drauf bist! So ein Podcast ist nämlich prima zur Selbstreflektion. (Dazu später mehr.) Worüber wir natürlich auch reden ist, wer was genau tun kann, wenn es gerade suboptimal läuft. ;-)]]></itunes:summary>
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		<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_11680" style="width: 310px" class="wp-caption alignright"><a href="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2019/05/dr-kurt-smit.jpg" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-11680" class="wp-image-11680 size-medium" src="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2019/05/dr-kurt-smit-300x300.jpg" alt="" width="300" height="300" srcset="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2019/05/dr-kurt-smit-300x300.jpg 300w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2019/05/dr-kurt-smit-150x150.jpg 150w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2019/05/dr-kurt-smit-768x768.jpg 768w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2019/05/dr-kurt-smit-600x600.jpg 600w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2019/05/dr-kurt-smit.jpg 945w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><p id="caption-attachment-11680" class="wp-caption-text"><strong>Dr. Kurt Smit</strong> &#8211; Geschäftsführender Gesellschafter bei der Kottmann GmbH in Paderborn</p></div>
<p>Die Randbedingungen, die ein toller Job mitbringen sollte, bestimme ich bei der <a href="https://www.endlich-montag.net/karriereberatung/">Karriereberatung</a> mit meinen Klienten. Wir beantworten die Frage, wie der Ort sein soll, an dem Du leben und arbeiten möchtest und wie die Räume. Außerdem finden wir ganz genau heraus, wie Deine Kunden, Chefs und auch Kollegen im Idealfall sein sollen. (<a href="https://www.endlich-montag.net/blog/jobsucher-podcast/randbedingungen-mit-life-work-planning-bestimmen/">In dieser Podcast-Episode erfährst Du, wie das geht.</a>) Doch sind Randbedingungen überhaupt wichtig genug, um so viel Mühe und Gehirnschmalz da rein zu stecken? Die klingen ja eher so, als wären sie am Rande zu berücksichtigen. Dabei ergibt sich doch aus genau diesen Faktoren die <strong>Unternehmenskultur</strong>. &#8222;Die ist extrem wichtig!&#8220;, findet mein heutiger Interviewpartner, Dr. Kurt Smit. Er ist geschäftsführender Gesellschafter der <a href="https://kottmann.com" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Kottmann GmbH in Paderborn</a> und unterstützt Unternehmen dabei, eine <strong>Kooperationskultur</strong> (anstelle einer Wettbewerbskultur) einzuführen. Im Podcast sprechen wir unter anderem über die verschiedenen Kooperationstypen, die es gibt. Da kannst Du gleich mal checken, wie es um Deine Kollegen und Chefs bestellt ist. Und auch wie Du selbst drauf bist! So ein Podcast ist nämlich prima zur Selbstreflektion. (Dazu später mehr.) Worüber wir natürlich auch reden ist, wer was genau tun kann, wenn es gerade suboptimal läuft. 😉<span id="more-11496"></span></p>
<h2><a href="https://open.spotify.com/show/7oB4Pc8QwKfQMGnsQaj2ZR?si=43haAosoQqeyPBi3dTGDzQ" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-10596 " src="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/10/spotify-300x203.jpg" alt="Spotify" width="195" height="132" srcset="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/10/spotify-300x203.jpg 300w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/10/spotify-768x520.jpg 768w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/10/spotify-1024x694.jpg 1024w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/10/spotify-600x406.jpg 600w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/10/spotify.jpg 1698w" sizes="(max-width: 195px) 100vw, 195px" /></a></h2>
<h2>Die vier Kooperationstypen</h2>
<p>Kottmann aus Paderborn hat eine Software entwickelt, mit der sich das Kooperationsverhalten in einem Unternehmen messen und auswerten lässt. So genau bekommst Du es im &#8222;Selbsttest&#8220; natürlich nicht hin. Trotzdem finde ich es sehr spannend, sich über die Lage bei den Kollegen und auch bei mir selbst mal einen groben Überblick zu verschaffen. Insbesondere dann, wenn ich über einen Jobwechsel nachdenke. Soll ich wirklich kündigen? Und wenn ich woanders anfange, welche Art von Kollegen und Chefs und welche Unternehmenskultur sollte bei meinem neuen Arbeitgeber vorhanden sein, damit mir der neue Job Spaß macht? Wenn Du das für Dich klar hast, dann erleichtert Dir das die Jobsuche. Die vier Kooperationstypen, auf die Du im (Berufs-) Leben treffen kannst, findest Du in der Grafik unten. Falls Du diese Podcast-Episode noch nicht gehört hast, dann gib doch mal einen Tipp ab, welcher der vier Typen am erfolgreichsten ist. Ob Du wirklich richtig liegst, erfährst Du nicht, wenn das Licht sich dreht, sondern in der Podcast-Episode. 😉</p>
<p><a href="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2019/05/Kooperationstypen.jpg" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-11686 size-large" src="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2019/05/Kooperationstypen-1024x574.jpg" alt="" width="1024" height="574" srcset="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2019/05/Kooperationstypen-1024x574.jpg 1024w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2019/05/Kooperationstypen-300x168.jpg 300w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2019/05/Kooperationstypen-768x430.jpg 768w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2019/05/Kooperationstypen-600x336.jpg 600w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2019/05/Kooperationstypen-1080x605.jpg 1080w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a></p>
<h2>Frauen in Führungspositionen</h2>
<p>Die Eingangs erwähnte Selbstreflexion war bei mir persönlich in dieser Podcast-Episode noch ein bisschen intensiver, als sonst sowieso schon. Ziemlich genau in der Mitte des Interviews, sprechen Dr. Kurt Smit und ich darüber, ob der Typ &#8222;Selbstloser Geber&#8220; bei Frauen öfter zu finden ist, als bei Männern. Das bringt uns zu der Frage, warum Frauen seltener in Führungspositionen sind, als Männer. An der Stelle kommt auch das Thema Diskriminierung auf den Tisch und mein Interviewpartner sagt: &#8222;Eine echte Diskriminierung von Frauen sehe ich nicht. Gerade in Konzernen werden diejenigen auf Positionen gesetzt, von denen man glaubt, das sie am meisten Profit machen.&#8220;</p>
<p>Diese Aussage hat mich in dem Moment ein bisschen ins Schleudern gebracht. Das hört man glaube ich auch. Ich musste das erstmal sacken lassen. Weil es mich doch nachhaltig beschäftigt hat, habe ich mich gefragt: Wer kann am besten was dazu sagen? Die Antwort liegt auf der Hand: Frauen! Deswegen habe ich meine beiden besten Freundinnen und auch noch eine Kollegin, die ich sehr schätze, um Ihre Meinung dazu gebeten. Das Ergebnis hat mich überrascht und beruhigt zugleich. *puh* Eine kann den Denkansatz nachvollziehen. Die zweite kann das als Frau so unterschreiben. Die dritte fand es erst okay und stimmte dann nicht zu, dass Frauen weniger profitabel sind als Männer. D&#8217;accord ist diese Frau mit der These, dass Führungskräfte in Unternehmen danach ausgewählt werden, wer am meisten verkauft und das Metier am besten kennt, anstatt darauf zu achten, wer wohl Menschen führen kann.</p>
<p><strong><a href="https://itunes.apple.com/de/podcast/endlich-montag!/id1083066806" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-4389 aligncenter" src="http://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/itunes-logo-300x111-300x111.jpg" alt="iTunes Logo" width="178" height="66" /></a></strong></p>
<p>Eins ist wohl klar: Wenn Du in einem Unternehmen bist, wo Du aufgrund Deines Geschlechts (oder welchen Gründen auch immer) diskriminierst wirst, dann brauchst Du nicht über Kooperation nachzudenken. Dann musst Du da so schnell wie möglich weg.</p>
<p>An dieser Stelle auf jeden Fall <strong>herzlichen Dank</strong>, an &#8222;meine&#8220; drei Frauen! 🙂 Ohne Euch, wäre ich echt aufgeschmissen und um eine Erkenntnis ärmer gewesen! Jetzt bin ich mal gespannt, was insbesondere meine Hörerinnen dazu sagen. Vielleicht kommt ja noch die ein oder andere Erkenntnis dazu &#8230; 😉</p>
<p><a href="http://tunein.com/radio/Jobsucher-Podcast-von-Endlich-Montag-p961209/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-medium wp-image-7393" src="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/TuneIn_Logo-300x116.jpg" alt="TuneIn" width="300" height="116" srcset="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/TuneIn_Logo-300x116.jpg 300w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/TuneIn_Logo-768x296.jpg 768w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/TuneIn_Logo-1024x394.jpg 1024w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/TuneIn_Logo-600x231.jpg 600w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/TuneIn_Logo.jpg 2000w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a></p>
<h2>Kooperationskultur ist schwierig bei Konzernen und Behörden</h2>
<p>Eine Kooperationskultur muss &#8211; und das ist unter Umständen die schlechte Nachricht &#8211; von der Führungsebene initiiert und aufrecht erhalten werden. Wenn Du in einem unkooperativen Haufen als einzelner Mitarbeiter mit guten Beispiel kooperativ voran gehst, wirst Du wahrscheinlich auf die Nase fallen. Wenn Deine Chefs keinen Bock drauf haben, dann solltest Du nach einem neuen Arbeitgeber Ausschau halten. <strong>In dem Fall helfe ich Dir natürlich sehr gerne!</strong> <strong><a href="https://www.endlich-montag.net/kontakt/">Nimm am besten jetzt gleich Kontakt zu mir auf!</a></strong> 😉</p>
<p>In großen Konzernen ist eine Kooperationskultur genau wie in Behörden, schwieriger zu erreichen, als in kleineren Unternehmen. Laut Dr. Kurt Smit ist das Problem, dass sich eine Bürokratie entwickelt, die sich verselbständigt und immer mehr Regeln aufstellt: &#8222;Und Regeln sind ein Misstrauensvotum.&#8220; Grundvoraussetzung für Kooperation ist Vertrauen. Um Kooperation zu erhalten, muss man in Vertrauen investieren. &#8222;Vertrauenskultur und Kooperationskultur sind Synonyme&#8220;, betont Dr. Kurt Smit.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Beim Vertrauen gibt es drei Dimensionen, die ein Unternehmen stärken kann:</span></p>
<ol>
<li><strong>Vertrauen in sich selbst</strong><br />
-&gt; Das Selbstvertrauen der einzelnen Mitarbeiter stärken.</li>
<li><strong>Vertrauen in meine Kollegen</strong><br />
-&gt; Verbundenheit schaffen.</li>
<li><strong>Vertrauen in die Sache / das was ich tue</strong><br />
-&gt; Sinn geben: &#8222;Die Welt ist mit dem, was ich tue, etwas besser, als wenn ich es lassen würde.&#8220;</li>
</ol>
<p>Um zu zeigen, wie das im echten Leben aussehen kann, hat die Kottmann GmbH aus Paderborn einige <strong>Praxisbeispiele</strong> im Gepäck. Über die reden Dr. Kurt Smit und ich im zweiten Teil dieser Jobsucher-Podcast-Episode, die am 27. Mai erscheint. Ich hoffe, Du bist dann wieder dabei! 🙂</p>
<div id="attachment_11679" style="width: 1034px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2019/05/dr-kurt-smit-buecher.jpg" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-11679" class="wp-image-11679 size-large" src="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2019/05/dr-kurt-smit-buecher-1024x626.jpg" alt="" width="1024" height="626" srcset="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2019/05/dr-kurt-smit-buecher-1024x626.jpg 1024w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2019/05/dr-kurt-smit-buecher-300x183.jpg 300w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2019/05/dr-kurt-smit-buecher-768x469.jpg 768w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2019/05/dr-kurt-smit-buecher-600x367.jpg 600w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2019/05/dr-kurt-smit-buecher-1080x660.jpg 1080w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a><p id="caption-attachment-11679" class="wp-caption-text"><strong>Tipp zur Weiterbildung:</strong> Dr. Kurt Smit hat zusammen mit Thomas Kottmann zwei Bücher herausgebracht, mit denen Du tiefer ins Thema einsteigen kannst.</p></div>
<h2>Buchtipp von Dr. Kurt Smit</h2>
<p>Falls Du tiefer in die Materie einsteigen möchtest, dann kann ich Dir die beiden Bücher empfehlen, die Kurt Smit zusammen mit Thomas Kottmann geschrieben hat.</p>
<ul>
<li><a href="https://www.mayersche.de/Fuehrungsethik-buch-Thomas-Kottmann.html?listtype=search&amp;searchparam=kurt+smit&amp;_artperpage=3" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Führungsethik</a></li>
<li><a href="https://www.mayersche.de/Von-einer-Wettbewerbs-zu-einer-Kooperationskultur-taschenbuch-Thomas-Kottmann.html?listtype=search&amp;searchparam=kurt+smit&amp;pgNr=1" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Von einer Wettbewerbs- zu einer Kooperationskultur</a></li>
</ul>
<p>Die &#8222;Essentials-Variante&#8220; mit 51 Seiten habe ich selbst schon gelesen und ich sag mal so: Es ist deutlich besser, als dieser Blogbeitrag, um rein zu kommen! 😉 *lacht*</p>
<p><strong>Heiter weiter!</strong></p>
<p>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;</p>
<p><strong>Wenn Du Fragen an mich oder meine Interviewpartner hast, dann hinterlasse einen Kommentar oder <a href="https://www.endlich-montag.net/kontakt/">schick mir eine Mail</a>. Auch Themenvorschläge sind jederzeit willkommen.<br />
</strong></p>
<p><a href="http://www.stitcher.com/podcast/jobsucherpodcast-von-endlich-montag" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-4924 alignnone" src="http://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/stitcher-button-300x110.png" alt="Stitcher" width="177" height="65" /></a><a href="http://www.podcast.de/podcast/339724/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-4390 alignright" src="http://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/podcast.delogo-300x135-300x135.jpg" alt="podcast.delogo-300x135" width="159" height="72" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
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	<item>
        <title>60 Minuten mit: Jan Helmchen von noventum - Teil 2</title>
		<link>https://www.endlich-montag.net/blog/podcast/60-minuten-mit-jan-helmchen-von-noventum-teil-2/</link>
		<pubDate>Mon, 29 Apr 2019 08:00:23 +0000</pubDate>
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    	<description><![CDATA["Der Anfang des Berufslebens darf ruhig mal etwas weh tun", findet der ehemalige Bundeswehroffizier Jan Helmchen. Warum er dieser Meinung ist, darüber spreche ich mit dem Consultant für Culture Change Management bei der noventum IT Management Consulting GmbH in Münster, am Ende des zweiten Teils unseres Interviews. Außerdem reden wir über den Umgang mit und den Mehrwert von Arbeitgebersiegeln. Letzterer besteht nämlich ganz offensichtlich nicht, in dem Siegel an sich. ;-) Und wo wir schon mal bei Siegeln sind, nehmen wir es mit Wahrheit und Lüge im Marketing mal ganz genau. Unbedingt anhören solltest Du Dir diese Folge auch, wenn Du Dich manchmal fragst, welche Entscheidungen Du selbst treffen möchtest und welche lieber nicht. Für diesen Fall, hat Jan ein sehr schönes Bild für Dich.]]></description>
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		<itunes:author>Heiko Link</itunes:author>
		<itunes:subtitle>Gehst Du Deine Berufswahl Markt- oder Ressourcenorientiert an? Also: Guckst Du, welche Berufe am Markt gerade total gefragt sind? Oder was Dir am meisten Spaß macht? Mit Jan Helmchen spreche ich unter anderem über Abstriche und Stellschrauben.</itunes:subtitle>
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		<itunes:summary><![CDATA[&quot;Der Anfang des Berufslebens darf ruhig mal etwas weh tun&quot;, findet der ehemalige Bundeswehroffizier Jan Helmchen. Warum er dieser Meinung ist, darüber spreche ich mit dem Consultant für Culture Change Management bei der noventum IT Management Consulting GmbH in Münster, am Ende des zweiten Teils unseres Interviews. Außerdem reden wir über den Umgang mit und den Mehrwert von Arbeitgebersiegeln. Letzterer besteht nämlich ganz offensichtlich nicht, in dem Siegel an sich. ;-) Und wo wir schon mal bei Siegeln sind, nehmen wir es mit Wahrheit und Lüge im Marketing mal ganz genau. Unbedingt anhören solltest Du Dir diese Folge auch, wenn Du Dich manchmal fragst, welche Entscheidungen Du selbst treffen möchtest und welche lieber nicht. Für diesen Fall, hat Jan ein sehr schönes Bild für Dich.]]></itunes:summary>
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		<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_11507" style="width: 310px" class="wp-caption alignright"><a href="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2019/02/jan-helmchen.jpg" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-11507" class="wp-image-11507 size-medium" src="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2019/02/jan-helmchen-300x274.jpg" alt="Jan Helmchen" width="300" height="274" srcset="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2019/02/jan-helmchen-300x274.jpg 300w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2019/02/jan-helmchen-768x702.jpg 768w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2019/02/jan-helmchen-1024x936.jpg 1024w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2019/02/jan-helmchen-600x548.jpg 600w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2019/02/jan-helmchen-1080x987.jpg 1080w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><p id="caption-attachment-11507" class="wp-caption-text"><strong>Jan Helmchen</strong> – Consultant für Culture Change Management bei der noventum IT Management Consulting GmbH in Münster</p></div>
<p>&#8222;Der Anfang des Berufslebens darf ruhig mal etwas weh tun&#8220;, findet der ehemalige Bundeswehroffizier Jan Helmchen. Warum er dieser Meinung ist, darüber spreche ich mit dem Consultant für Culture Change Management bei der <a href="https://www.noventum.de/de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">noventum IT Management Consulting GmbH</a> in Münster, am Ende des zweiten Teils unseres Interviews. Außerdem reden wir über den Umgang mit und den Mehrwert von Arbeitgebersiegeln. Letzterer besteht nämlich ganz offensichtlich <strong>nicht</strong>, in dem Siegel an sich. 😉 Und wo wir schon mal bei Siegeln sind, nehmen wir es mit Wahrheit und Lüge im Marketing mal ganz genau. Unbedingt anhören solltest Du Dir diese Folge auch, wenn Du Dich manchmal fragst, welche Entscheidungen Du selbst treffen möchtest und welche lieber nicht. Für diesen Fall, hat Jan ein sehr schönes Bild für Dich.</p>
<p><span id="more-11494"></span></p>
<h2>Trotz Arbeitgebersiegel mit Mitarbeitern sprechen</h2>
<p>Den zweiten Teil mit Jan fand ich ehrlich gesagt recht anspruchsvoll, weil wir teilweise so viele Bälle gleichzeitig in der Luft hatten. Irgendwann wird&#8217;s dann mit dem Nachfragen schwer. Außerdem wollte ich doch so gerne immer wieder die Kurve zum Impro kriegen. 😉</p>
<p>Dazu kam noch, dass ich persönlich Arbeitgebersiegeln nicht so recht über den Weg traue. Im Grund sind das ja auch Zertifikate. Da bin ich ja höchst allergisch &#8230; 😉 Und dann habe ich ausgerechnet den Vertreter eines Unternehmens im Interview, das bei &#8222;Great Place to Work&#8220; drei Mal in Folge Deutscher Meister geworden ist und dann auch noch einmal Vize-Europameister. Deswegen ist noventum aus Münster nicht einfach nur Teilnehmer beim &#8222;Great Place to Work Siegel&#8220;, sondern auch Botschafter. Als solcher begleitet noventum andere Arbeitgeber auf dem Weg zum Siegel.</p>
<p>Ich persönlich glaube nicht, dass ein Unternehmen viel Geld für ein Siegel ausgibt und dann am Ende durchfallen und es nicht bekommen kann. Um das wirklich zu beurteilen, bin ich aber nicht tief genug drin. Ich hatte bei Great Place to Work mal einen Podcast angefragt, habe aber leider keine Rückmeldung bekommen. Versöhnlich stimmt mich, dass ein Journalist die Idee zu diesem Siegel hatte. 😉 Gut finde ich auch, dass bei Jan und mir Einigkeit in dem Punkt herrscht, trotz Siegel, <a href="https://www.kununu.com/de/noventum1" target="_blank" rel="noopener noreferrer">kununu-Bewertung</a>, etc. pp immer noch mal mit Mitarbeitern zu sprechen und sich einen eigenen Eindruck zu verschaffen. Mitarbeiter fragen findet Jan Helmchen nämlich richtig gut und genau das hat uns auch zusammen gebracht.</p>
<p><a href="https://open.spotify.com/show/7oB4Pc8QwKfQMGnsQaj2ZR?si=43haAosoQqeyPBi3dTGDzQ" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-10596 " src="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/10/spotify-300x203.jpg" alt="Spotify" width="195" height="132" srcset="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/10/spotify-300x203.jpg 300w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/10/spotify-768x520.jpg 768w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/10/spotify-1024x694.jpg 1024w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/10/spotify-600x406.jpg 600w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/10/spotify.jpg 1698w" sizes="(max-width: 195px) 100vw, 195px" /></a></p>
<h2>Jan Helmchen will ich für meinen Podcast haben!</h2>
<p>Kennengelernt habe ich Jan bei einem Vortrag zum Thema Kooperationskultur in einer Bank. Begrüßt wurden die Teilnehmer vom Vorstand persönlich, der auch gleich zum Besten gab, wie gut es um die Unternehmenskultur eben dieser Bank schon bestellt ist. Jan hat vor Publikum zum Herrn Dr. aus dem Vorstand gesagt, dass er dazu auch gerne mal die Mitarbeiter hören würde. Da wusste ich: Den willst Du für Deinen Podcast haben! 🙂 Im Interview sagt Jan dazu: &#8222;Was der Vorstand sagte hörte sich für mich alles authentisch an. Ich fand das ziemlich beeindruckend. <strong>Aber ich glaube natürlich kein Wort, wenn ich nicht auch mal mit ein paar Mitarbeitern gesprochen habe.</strong>&#8220; Jan Helmchen rät: Einfach ein bis zwei Mal zum Mittagessen in ein Unternehmen gehen und mit ein paar Mitarbeitern sprechen. Falls die keine Kantine haben, rate ich zu kurzen <a href="https://www.endlich-montag.net/blog/jobsucher-podcast/traumjob-finden/">Info-Gesprächen</a>. 😉</p>
<p><strong><a href="https://itunes.apple.com/de/podcast/endlich-montag!/id1083066806" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-4389 aligncenter" src="http://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/itunes-logo-300x111-300x111.jpg" alt="iTunes Logo" width="178" height="66" /></a></strong></p>
<h2>Wer bin ich?</h2>
<p>Noch mal kurz zurück zum Siegel: Viel wichtiger als der Werbeeffekt / die dadurch erzielte Sichtbarkeit ist, dass Unternehmen im Prozess herausfinden, an welche Themen sie ran müssen. Was sie tun müssen, um sich weiterzuentwickeln. Außerdem sollten Unternehmen <strong>&#8211; genauso wie jeder Jobsucher auch &#8211;</strong> herausfinden, wer sie eigentlich sind. Das liegt nämlich weder bei einem Unternehmen noch bei einer Job suchenden Einzelperson ganz offensichtlich auf der Hand. Meiner Meinung nach wird es auf beiden Seiten oft sträflich vernachlässigt, sich diese Frage mal ganz konkret zu beantworten. Wenn ich diese Antwort aber nicht habe, dann kann es auch mit dem Matching bei der Einstellung nicht klappen. Die Beantwortung dieser Frage, sollte man auch keinesfalls der Gegenseite überlassen. Da muss jeder selbst ran. Für Jobsucher gibt es in diesen Episoden ein paar Tipps:</p>
<ul>
<li><a href="https://www.endlich-montag.net/blog/jobsucher-podcast/faehigkeiten-finden-mit-lifework-planning-lwp/">Fähigkeiten finden mit Life/Work Planning</a></li>
<li><a href="https://www.endlich-montag.net/blog/jobsucher-podcast/randbedingungen-mit-life-work-planning-bestimmen/">Randbedingungen mit Life/Work Planning bestimmen</a></li>
</ul>
<p>Wenn ich selbst als <a href="https://www.endlich-montag.net/unternehmensberatung/">Unternehmensberater</a> unterwegs bin, geht es oft auch um genau diese Frage. Der Geschäftsführer eines Kunden von mir hat es so formuliert: &#8222;Wir fragen uns, wie wir nach außen auftreten wollen. Und ob wir auch wirklich so sind oder ob wir das nur auf unsere Webseite schreiben &#8230;&#8220; Da helfe ich doch sehr gerne dabei, das herauszufinden! 😉</p>
<p><a href="http://tunein.com/radio/Jobsucher-Podcast-von-Endlich-Montag-p961209/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-medium wp-image-7393" src="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/TuneIn_Logo-300x116.jpg" alt="TuneIn" width="300" height="116" srcset="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/TuneIn_Logo-300x116.jpg 300w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/TuneIn_Logo-768x296.jpg 768w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/TuneIn_Logo-1024x394.jpg 1024w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/TuneIn_Logo-600x231.jpg 600w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/TuneIn_Logo.jpg 2000w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a></p>
<h2>Berufswahl: Markt- oder Ressourcenorientiert?</h2>
<p>Zum Einstieg ins Berufsleben gehört für Jan Helmchen übrigens nicht nur ein bisschen Schmerz, sondern auch die Frage: Gehe ich meine Jobsuche Markt- oder Ressourcenorientiert an? Also: Suche ich mir einen Beruf aus, der am Markt gerade sehr stark gefragt ist? Oder mache ich das, was mir am meisten Spaß macht? An welchen Stellschrauben mache ich Abstriche und wie kann ich die später nachjustieren.</p>
<p>Ich persönlich finde, dass diese Gedanken nicht nur für junge Menschen auf der Suche nach dem ersten Job interessant sind. Das betrifft jeden, der zwischendrin den Job wechseln möchte. Mit dem Gepäck voller Abstriche würde ich aber nicht los gehen. Die kommen unterwegs ganz automatisch dazu. Wenn Du am Start schon welche dabei hast, dann sind es recht schnell zu viele. 😉</p>
<p>Dass Du von Null auf Traumjob kommst, kann Dir genau so passieren, wie die Liebe auf den ersten Blick. Wahrscheinlich ist aber, dass Du Stellschrauben drehen musst. Deswegen ist es super, super wichtig, die für Dich klar zu haben. Und auch in Dich rein zu fühlen (klingt sehr esoterisch, ich weiß), wenn es Dir nicht gut geht. In solchen Momenten musst Du Dich dann eventuell auch mal kurz von Deinem Umfeld ausklinken, um herausfinden zu können, was DU wirklich willst. Da sind Bedenkenträger, Sicherheitsfans und Menschen, die es gut mit Dir meinen, manchmal wenig hilfreich. Oder wie mein Papa sagt: Was ist das Gegenteil von gut? Gut gemeint! 😉</p>
<p>In diesem Sinne: Viel Erfolg auf Deinem Weg und immer heiter weiter!</p>
<p>PS: Falls es bei Dir mal schief geht, dann lass es uns wissen. Jan und ich sind begeisterte Fans von FuckUp Nights! 😉</p>
<p>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;</p>
<p><strong>Wenn Du Fragen an mich oder meine Interviewpartner hast, dann hinterlasse einen Kommentar oder <a href="https://www.endlich-montag.net/kontakt/">schick mir eine Mail</a>. Auch Themenvorschläge sind jederzeit willkommen.<br />
</strong></p>
<p><a href="http://www.stitcher.com/podcast/jobsucherpodcast-von-endlich-montag" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-4924 alignnone" src="http://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/stitcher-button-300x110.png" alt="Stitcher" width="177" height="65" /></a><a href="http://www.podcast.de/podcast/339724/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-4390 alignright" src="http://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/podcast.delogo-300x135-300x135.jpg" alt="podcast.delogo-300x135" width="159" height="72" /></a></p>
]]></content:encoded>
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	<item>
        <title>60 Minuten mit: Jan Helmchen von noventum - Teil 1</title>
		<link>https://www.endlich-montag.net/blog/podcast/60-minuten-mit-jan-helmchen-von-noventum-teil-1/</link>
		<pubDate>Mon, 15 Apr 2019 08:00:57 +0000</pubDate>
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    	<description><![CDATA[Nach 14 Jahren bei der Bundeswehr, wechselte Jan Helmchen zu einem Unternehmen, das die Regeln des Improvisationstheaters im Firmenleitbild festgeschrieben hat. Bei der noventum IT Managemtent Consulting GmbH in Münster, entwickelte er sich vom Offizier zum Pfirsich. Was genau es damit auf sich hat, das verrät Dir der 34-jährige Consultant für Culture Change Management in dieser Podcast-Episode. ;-) Mit Dr. Bernhard Eickenberg habe ich ja schon einen Podcast zu Einsatz von Techniken aus dem Improtheater bei der Jobsuche und im Job veröffentlicht. Deswegen freue mich jetzt wie Bolle, über diesen Bericht aus der Praxis. Impro im Firmenleitbild: Ich wusste gar nicht, dass es das gibt! Vor allen Dingen ist mir schleierhaft, wie ein Soldat das gut finden kann. #Vorurteilskisteauf Jan gibt zu, dass er sich erstmal gefragt hat, was das soll und ob das nicht Quatsch ist?! Er hat sich darauf eingelassen und findet jetzt: "Die Impro-Regeln sind ein ultra mächtiges Tool!" Vielleicht sollte die Bundeswehr unser Land zukünftig in Improbattles (gibt es wirklich!) verteidigen. In dem Fall könnte vielleicht sogar ich mich mit dem Soldat sein anfreunden ... In diesem Sinne: Feuer frei! ;-)]]></description>
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		<itunes:author>Heiko Link</itunes:author>
		<itunes:subtitle>Meetings bei noventum müssen was besonderes sein. Sag-Ja-Kellen trainieren Bedenkenträger. Per Handzeichen wird signalisiert, wenn Du langweilig bist oder am Thema vorbeiredest. Außerdem herrscht Digitalverbot. Das ist Impro-Feedback vom Allerfeinsten.</itunes:subtitle>
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		<itunes:summary><![CDATA[Nach 14 Jahren bei der Bundeswehr, wechselte Jan Helmchen zu einem Unternehmen, das die Regeln des Improvisationstheaters im Firmenleitbild festgeschrieben hat. Bei der noventum IT Managemtent Consulting GmbH in Münster, entwickelte er sich vom Offizier zum Pfirsich. Was genau es damit auf sich hat, das verrät Dir der 34-jährige Consultant für Culture Change Management in dieser Podcast-Episode. ;-) Mit Dr. Bernhard Eickenberg habe ich ja schon einen Podcast zu Einsatz von Techniken aus dem Improtheater bei der Jobsuche und im Job veröffentlicht. Deswegen freue mich jetzt wie Bolle, über diesen Bericht aus der Praxis. Impro im Firmenleitbild: Ich wusste gar nicht, dass es das gibt! Vor allen Dingen ist mir schleierhaft, wie ein Soldat das gut finden kann. #Vorurteilskisteauf Jan gibt zu, dass er sich erstmal gefragt hat, was das soll und ob das nicht Quatsch ist?! Er hat sich darauf eingelassen und findet jetzt: &quot;Die Impro-Regeln sind ein ultra mächtiges Tool!&quot; Vielleicht sollte die Bundeswehr unser Land zukünftig in Improbattles (gibt es wirklich!) verteidigen. In dem Fall könnte vielleicht sogar ich mich mit dem Soldat sein anfreunden ... In diesem Sinne: Feuer frei! ;-)]]></itunes:summary>
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		<content:encoded><![CDATA[<p>Nach 14 Jahren bei der Bundeswehr, wechselte Jan Helmchen zu einem Unternehmen, das die <strong>Regeln des <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Improvisationstheater" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Improvisationstheaters</a> im Firmenleitbild</strong> festgeschrieben hat. Bei der <a href="https://www.noventum.de/de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">noventum IT Managemtent Consulting GmbH</a> in Münster, entwickelte er sich <strong>vom Offizier zum Pfirsich</strong>. Was genau es damit auf sich hat, das verrät Dir der 34-jährige Consultant für Culture Change Management in dieser Podcast-Episode. 😉 Mit Dr. Bernhard Eickenberg habe ich ja schon <a href="https://www.endlich-montag.net/blog/jobsucher-podcast/60-minuten-improvisationstheater-mit-dr-bernhard-eickenberg/">einen Podcast zu Einsatz von Techniken aus dem Improtheater bei der Jobsuche und im Job veröffentlicht</a>. Deswegen freue mich jetzt wie Bolle, über diesen Bericht aus der Praxis. Impro im Firmenleitbild: Ich wusste gar nicht, dass es das gibt! Vor allen Dingen ist mir schleierhaft, wie ein Soldat das gut finden kann. <strong>#Vorurteilskisteauf</strong> Jan gibt zu, dass er sich erstmal gefragt hat, was das soll und ob das nicht Quatsch ist?! Er hat sich darauf eingelassen und findet jetzt: &#8222;Die Impro-Regeln sind ein ultra mächtiges Tool!&#8220; Vielleicht sollte die Bundeswehr unser Land zukünftig in Improbattles (gibt es wirklich!) verteidigen. In dem Fall könnte vielleicht sogar ich mich mit dem Soldat sein anfreunden &#8230; In diesem Sinne: Feuer frei! 😉</p>
<div id="attachment_11506" style="width: 1034px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2019/02/jan-helmchen-sagt-ja.jpg" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-11506" class="wp-image-11506 size-large" src="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2019/02/jan-helmchen-sagt-ja-1024x768.jpg" alt="Jan Helmchen sagt Ja" width="1024" height="768" srcset="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2019/02/jan-helmchen-sagt-ja-1024x768.jpg 1024w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2019/02/jan-helmchen-sagt-ja-300x225.jpg 300w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2019/02/jan-helmchen-sagt-ja-768x576.jpg 768w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2019/02/jan-helmchen-sagt-ja-600x450.jpg 600w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2019/02/jan-helmchen-sagt-ja-510x382.jpg 510w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2019/02/jan-helmchen-sagt-ja-1080x810.jpg 1080w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a><p id="caption-attachment-11506" class="wp-caption-text"><strong>Jan Helmchen</strong> &#8211; Consultant für Culture Change Management bei der noventum IT Management Consulting GmbH in Münster</p></div>
<p><span id="more-11492"></span></p>
<h2></h2>
<h2>Sag-ja-Kelle trainiert die Bedenkenträger</h2>
<p>&#8222;Ja, aber &#8230;&#8220;, das bedeutet eigentlich: Nein! Es schützt mich vor Veränderung. Lässt mich in meiner Komfortzone. Das funktioniert leider auch auf der Improbühne, wo ein &#8222;Ja, aber &#8230;&#8220; eine Szene komplett ruiniert, weil es die anderen Schauspieler beim Aufbau einer Geschichte blockiert. Deswegen gilt die Regel: Sage &#8222;Ja, und &#8230;&#8220;. Mit dem &#8222;Ja&#8220; nehme ich das (Szenen-) Angebot des anderen erstmal an. Mit dem &#8222;und&#8220; baue ich darauf auf. Im echten Leben kann ich das &#8222;Ja&#8220; dann durch das &#8222;und&#8220; mit etwas ergänzen, das das Angebot für meine Bedürfnisse passender macht.</p>
<div id="attachment_11505" style="width: 235px" class="wp-caption alignright"><a href="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2019/02/basteltoolkit-sag-ja-kelle.jpg" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-11505" class="wp-image-11505 size-medium" src="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2019/02/basteltoolkit-sag-ja-kelle-225x300.jpg" alt="Basteltoolkit Sag-Ja-Kelle" width="225" height="300" srcset="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2019/02/basteltoolkit-sag-ja-kelle-225x300.jpg 225w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2019/02/basteltoolkit-sag-ja-kelle-768x1024.jpg 768w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2019/02/basteltoolkit-sag-ja-kelle-600x800.jpg 600w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2019/02/basteltoolkit-sag-ja-kelle-1080x1440.jpg 1080w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2019/02/basteltoolkit-sag-ja-kelle.jpg 1512w" sizes="(max-width: 225px) 100vw, 225px" /></a><p id="caption-attachment-11505" class="wp-caption-text"><strong>Basteltoolkit:</strong> Damit baust Du Dir Deine eigene Sag-Ja-Kelle.</p></div>
<p>Wie mächtig diese geistige Haltung ist, habe ich neulich mal wieder selbst erfahren. Eine liebe Kollegin hatte mich als <strong>Seminarschauspieler</strong> gebucht. In ihrem Seminar schulte sie Arzthelferinnen im Umgang mit übergriffigen, rüpelhaften, männlichen Patienten. Diese Rolle ist mir auf den Leib geschrieben! Ich weiß. Leichter wird es nicht. 😉 Eine der Teilnehmerinnen war echt überrascht, wie schnell man mit einem einfachen &#8222;Ja, und &#8230; (Mindset)&#8220; einen wütenden Patienten von der Palme runter holen kann. Blöderweise fällt man immer wieder in den alten, eingefahrenen Mindset zurück. Um da dauerhaft raus zu kommen, wird &#8222;Ja, und &#8230;&#8220; sagen, beim Impro immer wieder trainiert. Deswegen ist das auch keine Theater-Probe, sondern ein Improtheater-Training.</p>
<p>Um diesen Trainingseffekt auch in Meetings zu erreichen, gibt es bei noventum in Münster die &#8222;Sag-Ja-Kelle&#8220;. Wenn die <strong>Bedenkenträger</strong> los legen, dann gehen die Kellen hoch. Eine Spitzenidee! 🙂 Damit Du auch davon profitieren kannst, hat Jan Helmchen extra für meine Hörer ein &#8222;Basteltoolkit-Foto&#8220; gemacht. Probier das mal aus und dann <strong>gib mir bitte, bitte, bitte eine Rückmeldung</strong>, welche Erfahrungen Du damit gemacht hast. Ich sterbe vor Neugier! *lacht*</p>
<h2><a href="https://open.spotify.com/show/7oB4Pc8QwKfQMGnsQaj2ZR?si=43haAosoQqeyPBi3dTGDzQ" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-10596 " src="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/10/spotify-300x203.jpg" alt="Spotify" width="195" height="132" srcset="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/10/spotify-300x203.jpg 300w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/10/spotify-768x520.jpg 768w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/10/spotify-1024x694.jpg 1024w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/10/spotify-600x406.jpg 600w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/10/spotify.jpg 1698w" sizes="(max-width: 195px) 100vw, 195px" /></a></h2>
<h2>Wenn die Zeigefinger kreisen, bist Du langweilig</h2>
<p>Zusätzlich zur Sag-Ja-Kelle gibt es bei noventum in den Meetings noch Handzeichen aus der Berliner Hausbesetzer-Szene. Die Jan Helmchen sofort drauf hatte, weil er <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Sichtzeichen" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Sichtzeichen</a> schon aus dem Kampfeinsatz im Feld kennt. 😉 Fünf Finger bedeutet volle Zustimmung. Einer heißt: &#8222;Da muss ich dringend noch mal was dazu sagen.&#8220; Außerdem wird mit umeinander kreisenden Zeigefingern signalisiert: Du wiederholst Dich. Das ist gerade langweilig! Ein mit den Zeigefingern gezeichneter Rahmen bedeutet: Du gehst völlig am Thema vorbei. Das interessiert hier gerade keinen.&#8220;</p>
<p><strong><a href="https://itunes.apple.com/de/podcast/endlich-montag!/id1083066806" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-4389 aligncenter" src="http://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/itunes-logo-300x111-300x111.jpg" alt="iTunes Logo" width="178" height="66" /></a></strong></p>
<p>Bei unserer <a href="https://improtheater-hiddenhausen.webnode.com" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Impro-Gruppe &#8222;Ungebremst&#8220;</a> haben wir eine Fahrradhupe, mit der wir Dich von der Bühne tröten, wenn es langweilig wird (die hörst Du auch im Podcast). <strong>DAS ist mal klares Feedback!</strong> 🙂 Ich finde, die sollte man verpflichtend in Firmenmeetings und vor allen Dingen bei PowerPoint Präsentationen einführen. Wobei Du dann bestimmt auch Micky Mäuse als Gehörschutz dazu stellen musst. 🙂 In den noventum-Meetings herrscht übrigens ein <strong>Digital-Verbot</strong>. Du siehst schon: Bei dieser Podcast-Episode hatte der Heiko <strong>richtig Spaß in den Backen</strong>! 🙂</p>
<div id="attachment_11539" style="width: 1034px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2019/04/feedback-hupe.jpg" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-11539" class="wp-image-11539 size-large" src="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2019/04/feedback-hupe-1024x719.jpg" alt="Feedback Hupe" width="1024" height="719" srcset="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2019/04/feedback-hupe-1024x719.jpg 1024w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2019/04/feedback-hupe-300x211.jpg 300w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2019/04/feedback-hupe-768x539.jpg 768w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2019/04/feedback-hupe-600x421.jpg 600w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2019/04/feedback-hupe-1080x759.jpg 1080w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a><p id="caption-attachment-11539" class="wp-caption-text"><strong>Unüberhörbares und klares Feedback:</strong> Wenn es beim Improtheater zu langweilig wird, dann kann es Dir passieren, dass Du von der Bühne gehupt wirst.</p></div>
<h2>Unterstütze Deine Teammitglieder um jeden Preis</h2>
<p>Eine weitere Impro-Regel lautet: Unterstütze Deine Teammitglieder um jeden Preis. Das passt wieder sehr gut zu meinem Verständnis von Personalauswahl. Der Beste der Besten nützt dem Unternehmen überhaupt gar nichts, wenn er im Team nicht klar kommt. Ein eigentlich aussortierter Kandidat kann dagegen richtig durchstarten, wenn das Umfeld passt und die Kollegen wertschätzend und unterstützend miteinander umgehen. Mit Jan Helmchen spreche ich im Podcast über das Zusammenspiel von Transparenz und Unterstützerkultur.</p>
<p>Auf das Thema <strong>Unterstützerkultur</strong> werde ich in zwei weiteren Podcastepisoden mit einem anderen Interviewpartner übrigens noch mal ganz gezielt eingehen. Damit möchte ich Dir helfen, für Dich scharf zu stellen: Wie ist das Umfeld hier bei meinem Arbeitgeber? Und Dir dann eine Entscheidungshilfe geben, ob Du da noch was retten kannst oder ob Dir nur die Kündigung als Option bleibt. Teil 1 erscheint am 13. Mai, Teil zwei am 27. Mai. Sei gespannt.</p>
<p><a href="http://tunein.com/radio/Jobsucher-Podcast-von-Endlich-Montag-p961209/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-medium wp-image-7393" src="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/TuneIn_Logo-300x116.jpg" alt="TuneIn" width="300" height="116" srcset="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/TuneIn_Logo-300x116.jpg 300w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/TuneIn_Logo-768x296.jpg 768w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/TuneIn_Logo-1024x394.jpg 1024w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/TuneIn_Logo-600x231.jpg 600w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/TuneIn_Logo.jpg 2000w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a></p>
<h2>Netzwerken, Netzwerken, Netzwerken</h2>
<p>Am Schluss mache ich noch mal den <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Harald_Lesch" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Lesch</a>. 😉</p>
<p><strong>Übrigens &#8230;</strong> Jan Helmchen hat seinen Job bei noventum <strong>ganz ohne Bewerbung</strong> bekommen. Er ist seiner Frau zuliebe nach Münster gezogen. Als Neuer in der Stadt, hat er angefangen, Kontakte zu knüpfen. Den ersten Kontakt zu seinem jetzigen Arbeitgeber hatte er bei einem Vortragsabend. Bei einer solchen Veranstaltung habe ich auch Jan (und den ein oder anderen weiteren Interviewpartner) kennengelernt. Gerade für Menschen, die nicht so gerne <a href="https://www.endlich-montag.net/blog/jobsucher-podcast/traumjob-finden/">&#8222;kalt&#8220; in Unternehmen rein laufen</a> möchten, ist das <strong>eine 1A-Gelegenheit, um Kontakte zu knüpfen</strong>. Du musst keinen Smalltalk machen, wenn Du nicht willst, sondern kannst einfach ganz am Schluss ein oder zwei Fragen zum Vortrag stellen. (Oder nach einem Interview fragen. *gg*) Und schon bist Du im Gespräch.</p>
<p>Das Gespräch mit Jan Helmchen werde ich in einem zweiten Teil, der am 29. Mai erscheint, fortsetzen.</p>
<p>In diesem Sinne: Tolle Vorträge, gute Gespräche und immer heiter weiter! 🙂</p>
<p>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;</p>
<p><strong>Wenn Du Fragen an mich oder meine Interviewpartner hast, dann hinterlasse einen Kommentar oder <a href="https://www.endlich-montag.net/kontakt/">schick mir eine Mail</a>. Auch Themenvorschläge sind jederzeit willkommen.<br />
</strong></p>
<p><a href="http://www.stitcher.com/podcast/jobsucherpodcast-von-endlich-montag" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-4924 alignnone" src="http://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/stitcher-button-300x110.png" alt="Stitcher" width="177" height="65" /></a><a href="http://www.podcast.de/podcast/339724/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-4390 alignright" src="http://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/podcast.delogo-300x135-300x135.jpg" alt="podcast.delogo-300x135" width="159" height="72" /></a></p>
]]></content:encoded>
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	<item>
        <title>30 Minuten mit: Marina Bernhardt von Ambrosia FM in Bad Oeynhausen</title>
		<link>https://www.endlich-montag.net/blog/podcast/30-minuten-mit-marina-bernhardt-von-ambrosia-fm-in-bad-oeynhausen/</link>
		<pubDate>Mon, 01 Apr 2019 08:00:39 +0000</pubDate>
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    	<description><![CDATA[Ein absolutes Muss für Quereinsteiger ist diese Podcast-Episode mit Marina Bernhardt von der Ambrosia FM Consulting und Services GmbH in Bad Oeynhausen (Wulferdingsen). Du interessierst Dich für das Unternehmen Ambrosia FM oder den Bereich Elektrotechnik? Hast keine Ausbildung? Erfüllst keine einzige Qualifikation in der Stellenanzeige? Kein Problem! Ja, Du hast richtig gelesen: Kein Problem! Wenn Du Interesse an dem Bereich hast und die im Job zu erledigenden Tätigkeiten gerne machen würdest, dann ruf einfach bei Ambrosia FM an. Und als Schmankerl oben drauf, dürftest Du das sogar tun, wenn Du über 50 Jahre alt bist. Ganz ehrlich: Noch leichter kann man es Dir nicht machen, zu neuen Ufern aufzubrechen. :-)]]></description>
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		<itunes:author>Heiko Link</itunes:author>
		<itunes:subtitle>Auf dem Herbst- und Bauernmarkt in Bad Oeynhausen, macht sich Marina Bernhardt mit Ihren Kollegen auf die Suche nach Mitarbeitern. Die Besucher werden angesprochen und gefragt, ob sie einen elektrotechnischen Hintergrund haben oder so jemanden kennen.</itunes:subtitle>
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		<itunes:summary><![CDATA[Ein absolutes Muss für Quereinsteiger ist diese Podcast-Episode mit Marina Bernhardt von der Ambrosia FM Consulting und Services GmbH in Bad Oeynhausen (Wulferdingsen). Du interessierst Dich für das Unternehmen Ambrosia FM oder den Bereich Elektrotechnik? Hast keine Ausbildung? Erfüllst keine einzige Qualifikation in der Stellenanzeige? Kein Problem! Ja, Du hast richtig gelesen: Kein Problem! Wenn Du Interesse an dem Bereich hast und die im Job zu erledigenden Tätigkeiten gerne machen würdest, dann ruf einfach bei Ambrosia FM an. Und als Schmankerl oben drauf, dürftest Du das sogar tun, wenn Du über 50 Jahre alt bist. Ganz ehrlich: Noch leichter kann man es Dir nicht machen, zu neuen Ufern aufzubrechen. :-)]]></itunes:summary>
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		<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_11438" style="width: 310px" class="wp-caption alignright"><a href="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2019/04/marina-bernhardt.jpg" target="_blank" rel="noopener"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-11438" class="wp-image-11438 size-medium" src="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2019/04/marina-bernhardt-300x300.jpg" alt="Marina Bernhardt" width="300" height="300" srcset="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2019/04/marina-bernhardt-300x300.jpg 300w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2019/04/marina-bernhardt-150x150.jpg 150w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2019/04/marina-bernhardt-768x768.jpg 768w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2019/04/marina-bernhardt-600x600.jpg 600w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2019/04/marina-bernhardt.jpg 1024w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><p id="caption-attachment-11438" class="wp-caption-text"><strong>Marina Bernhardt</strong> &#8211; Personalreferentin bei der Ambrosia FM Consulting und Services GmbH in Bad Oeynhausen</p></div>
<p>Ein absolutes Muss für <strong>Quereinsteiger</strong> ist diese Podcast-Episode mit Marina Bernhardt von der <a href="https://www.ambrosia-fm.de" target="_blank" rel="noopener">Ambrosia FM Consulting und Services GmbH</a> in Bad Oeynhausen (Wulferdingsen). Du interessierst Dich für das Unternehmen Ambrosia FM oder den Bereich Elektrotechnik? Hast keine Ausbildung? Erfüllst <strong>keine einzige</strong> Qualifikation in der Stellenanzeige? Kein Problem! Ja, Du hast richtig gelesen: Kein Problem! Wenn Du Interesse an dem Bereich hast und die im Job zu erledigenden Tätigkeiten gerne machen würdest, dann ruf einfach bei Ambrosia FM an. Und als Schmankerl oben drauf, dürftest Du das sogar tun, wenn Du über 50 Jahre alt bist. Ganz ehrlich: Noch leichter kann man es Dir nicht machen, zu neuen Ufern aufzubrechen. 🙂 <strong>Das ist übrigens &#8211; kein &#8211; Aprilscherz!</strong><span id="more-11365"></span></p>
<h2>Gerne machen schlägt Qualifikation</h2>
<p>Marina Bernhardt ist 30 Jahre jung und hat sich selbst eigentlich noch nicht so richtig beworben: &#8222;Nur auf Praktika im Studium. Die Situation ist dann nicht so ernst. Es wird nicht so tiefgründig gefragt.&#8220; Für Ihren aktuellen Job als Personalerin bei Ambrosia FM wurde sie gesourct, wie es im Fachjargon so schön heißt. 😉 Auf Deutsch: Sie wurde über <a href="https://www.xing.com" target="_blank" rel="noopener">Xing</a> recherchiert und im ersten Schritt per Mail über die Plattform angesprochen. Das anschließende Vorstellungsgespräch war ihr erstes und &#8211; wenn Du so willst &#8211; &#8222;richtiges&#8220; Vorstellungsgespräch, in dem sie als Kandidatin überzeugen musste. Ihr erster Arbeitstag war dann vor einem guten Jahr, im Oktober 2017.</p>
<p>Marinas Umgang mit offiziellen Bewerbungsunterlagen und auch mit dem Vorstellungsgespräch finde ich persönlich herzerfrischend. 🙂 Über ein Anschreiben brauchst Du Dir bei Ambrosia FM keine Gedanken zu machen. Lass es einfach weg. Der Lebenslauf dient zur groben Orientierung. Zeugnisse und Zertifikate sind nicht so wichtig. &#8222;Viel wichtiger als die geforderten Qualifikationen ist doch, ob jemand das, was er auf Stelle tun soll, gerne macht&#8220;, findet Marina Bernhardt. Man könnte fast meinen, das sei so mit mir abgesprochen. Ich kann Dir versichern: Das ist es <strong>nicht</strong>! 😉</p>
<p><a href="https://open.spotify.com/show/7oB4Pc8QwKfQMGnsQaj2ZR?si=43haAosoQqeyPBi3dTGDzQ" target="_blank" rel="noopener"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-10596 " src="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/10/spotify-300x203.jpg" alt="Spotify" width="195" height="132" srcset="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/10/spotify-300x203.jpg 300w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/10/spotify-768x520.jpg 768w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/10/spotify-1024x694.jpg 1024w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/10/spotify-600x406.jpg 600w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/10/spotify.jpg 1698w" sizes="(max-width: 195px) 100vw, 195px" /></a></p>
<h2>Fiktive Bewerbungsgespräche</h2>
<p>Anstatt Unterlagen zu wälzen und zu beurteilen, läuft es bei Ambrosia FM immer wieder auf den persönlichen Kontakt hinaus. Das Unternehmen aus Bad Oeynhausen lädt lieber einmal zu viel zum Gespräch ein, als einmal zu wenig. &#8222;Wobei Bewerbungsgespräche ja meistens recht fiktiv sind&#8220;, räumt Marina ein. Das Bewerber in der Regel nicht ganz sie selbst sind, macht die Sache immer ein bisschen schwierig. &#8222;Ich kann da aber glaube ich ganz gut hinter gucken&#8220;, meint Marina. Wert legt Sie bei den Kandidaten auf folgende Eigenschaften:</p>
<ul>
<li>Offen sein</li>
<li>Sich weiter entwickeln wollen</li>
<li>Sich gut auf neue Situationen einstellen können</li>
<li>Neugierig bleiben</li>
</ul>
<p>Mit solchen Mitarbeitern ist man für den Digitalen Wandel glaube ich ganz gut gerüstet. 😉</p>
<h2>Mitarbeitersuche auf dem Herbst- und Bauernmarkt</h2>
<p>Klasse finde ich, dass die Ambrosia-Personaler zum Beispiel auf dem Herbst- und Bauernmarkt in Bad Oeynhausen unterwegs sind und da einfach die Besucher ansprechen: &#8222;Hast Du einen elektrotechnischen Hintergrund? Kennst Du jemanden der einen elektrotechnischen Hintergrund hat? Möchte der sich vielleicht gerade beruflich verändern? Dann nimm doch unseren Flyer mit.&#8220; Wobei der Flyer nur Beiwerk ist. Eine Art &#8222;große Visitenkarte&#8220;. Es geht wie immer in erster Linie um den persönlichen Kontakt. Zum Prozedere gehört auch, dass Du nach Deinem Lebenslauf gefragt wirst. Der dient aber wie gesagt nur als grober Anhaltspunkt und um Daten, wie zum Beispiel Deine Adresse, zu liefern. <strong>Wenn Du einen netten, persönlichen Kontakt, auf dem Herbst- und Bauernmarkt hattest, dann kann der Lebenslauf es nicht mehr versauen</strong>. Was ich an dieser Stelle auch gerne festhalten möchte: Jobsucher können einfach in Unternehmen gehen und Leute ansprechen. <strong>Und andersherum geht es auch!</strong> 🙂</p>
<h2>Marina Bernhardt stellt keine Standardfragen</h2>
<p>Im Vorstellungsgespräch fragt die aus dem Rheinland stammende 30-jährige nicht nach Fähigkeiten. Der Grund: &#8222;Das ist eine Standardfrage. Ambrosia ist kein Standard. Außerdem sollen sich Bewerber die Antworten nicht vorher schon ausdenken und einstudieren.&#8220; Da bin ich voll dabei. Aus dem gleichen Grund gebe ich die Podcast-Fragen vor den Interviews nicht an die Personaler raus. 😉 Allerdings gehen wir sie direkt vor der Aufnahme als grobe Richtung für den Inhalt einmal kurz gemeinsam durch. Ich bin schließlich kein Unmensch! 😉 Dass es vermutlich wenig Sinn macht, Bewerber im Vorstellungsgespräch nach ihren Fähigkeiten zu fragen, finde ich auch. Meiner Erfahrung nach haben die wenigsten Menschen ihre Fähigkeiten robust auf dem Schirm. Da kommt glaube ich wirklich viel anhand der Stellenausschreibung auf den Job vorbereitetes und auswendig gelerntes.</p>
<p>Für die Jobsucher finde ich es aber mega, mega wichtig, sich über die eigenen Fähigkeiten klar zu werden. Und genau so wichtig ist es, die dann von sich aus im <a href="https://www.endlich-montag.net/blog/jobsucher-podcast/das-lifework-planning-einstellungsgespraech/">Einstellungsgespräch</a> zu Sprache zu bringen und ganz eindeutig abzuklären, ob ich genau diese Fähigkeiten im Job werde einsetzen können. Und das hat nichts mit angeben wollen oder auswendig lernen zu tun. Wenn Du das nicht machst, dann landest Du ziemlich sicher in einem Job, in dem Du Deine Fähigkeiten nicht brauchst. Dann brennst Du entweder aus, weil die geforderten Fähigkeiten für Dich viel zu anstrengend sind. Oder der Job wird ätzend, weil Dich Deine Tätigkeit langweilt. Und wenn Du Dich nicht aktiv und selbst darum kümmerst, mit Deinen Lieblingsfähigkeiten an der richtigen Stelle zu landen, dann tut es keiner. Wie Du Deine Fähigkeiten bestimmen kannst, erfährst Du <a href="https://www.endlich-montag.net/blog/jobsucher-podcast/faehigkeiten-finden-mit-lifework-planning-lwp/">in dieser Podcast Episode</a>.</p>
<p><strong><a href="https://itunes.apple.com/de/podcast/endlich-montag!/id1083066806" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-4389 aligncenter" src="http://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/itunes-logo-300x111-300x111.jpg" alt="iTunes Logo" width="178" height="66" /></a></strong></p>
<h2>Ein gutes Gespräch ist durch nichts zu ersetzen</h2>
<p>Das klingt jetzt alles richtig supi und einwandfrei. Nicht so begeistert bin ich persönlich vom Internetauftritt. Ambrosia FM wurde als Firmenname gewählt, weil es eine sich schnell ausbreitende Pflanze ist, die sich schwer bekämpfen lässt. Genau so möchte das Unternehmen aus Bad Oeynhausen am Markt auftreten. Das ist schon eine recht aggressive Kampfansage. <strong>Ostwestfalen eben.</strong> 😉 Der Webauftritt ist auf Hochglanz getrimmt und könnte für mein Empfinden auch der einer Modefirma sein. Im Text geht es um das Streben nach persönlichen Spitzenleistungen, harmonische Kameradschaft, großartige individuelle Kundenprojekte und so weiter &#8230; Wirklich großartig, das Ganze! Der Webauftritt hätte ehrlich gesagt nicht dazu geführt, dass ich Ambrosia FM in meinen Podcast einlade.</p>
<p>Ich habe das Podcast-Interview angefragt, weil ich Marina Bernhardt und eine Kollegin von Ihr, bei einem Vortrag erlebt und auch im Gespräch persönlich kennengelernt habe. Das war super sympathisch, menschlich, einfach richtig nett. Mir zeigt das, wie schnell die Vorurteils-Schublade im eigenen Kopf aufgeht. Beim Lesen von Webseiten, aber auch beim Lesen von Bewerbungsunterlagen. Und weil ein gutes Gespräch durch nichts zu ersetzen ist, rate ich meinen Klienten in die Firmen rein zu gehen und mit den Mitarbeitern zu reden. Wie genau das geht, erfährst Du <a href="https://www.endlich-montag.net/blog/jobsucher-podcast/traumjob-finden/">in dieser Podcast-Episode</a>.</p>
<p><a href="http://tunein.com/radio/Jobsucher-Podcast-von-Endlich-Montag-p961209/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-medium wp-image-7393" src="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/TuneIn_Logo-300x116.jpg" alt="TuneIn" width="300" height="116" srcset="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/TuneIn_Logo-300x116.jpg 300w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/TuneIn_Logo-768x296.jpg 768w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/TuneIn_Logo-1024x394.jpg 1024w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/TuneIn_Logo-600x231.jpg 600w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/TuneIn_Logo.jpg 2000w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a></p>
<h2>Kontakt zu Marina Bernhardt</h2>
<p>Marina Bernhardt macht Dir das persönliche Gespräch mega leicht. Sie steht mit Foto, direkter Durchwahl und allem was Du sonst noch brauchst auf der <a href="https://www.ambrosia-fm.de/jobs/" target="_blank" rel="noopener">Karriereseite der Ambrosia FM Consulting und Services GmbH</a>. Du darfst Sie anrufen, wenn Du fragen zu Stellenausschreibungen hast. Auch dann, wenn Du keine einzige Qualifikation erfüllst. Oder wenn Du Dich einfach nur für das Unternehmen aus Bad Oeynhausen interessierst. Wenn bei Dir gleich mehrere Fragen zusammen kommen und das Gespräch voraussichtlich etwas länger dauern wird, dann macht Sie mit Dir einen Termin für ein Telefonat ganz in Ruhe aus. Und das geht sogar, wenn Du über 50 bist. &#8222;Wer guckt heutzutage schon aufs Alter, wenn jemand arbeitswillig ist?&#8220;, findet Marina. Ich befürchte, dass sehr viele darauf gucken. Und ich liege mit dieser Einschätzung <strong>sehr gerne</strong> falsch! 🙂 Wie dem auch sei: Die Tür bei Ambrosia FM ist weit offen. Diese Chance würde ich nutzen. 😉</p>
<p>Und wenn Du da angerufen hast, dann tu mir doch bitte den Gefallen und ruf danach bei mir an. Ich bin tierisch gespannt, wie es war, welche Fragen Du hattest und welche Erfahrungen Du gemacht hast. Über so einen Anruf würde ich mich echt riesig freuen! 🙂</p>
<p>In diesem Sinne: Dir viel Erfolg und immer heiter weiter!</p>
<p>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;</p>
<p><strong>Wenn Du Fragen an mich oder meine Interviewpartner hast, dann hinterlasse einen Kommentar oder <a href="https://www.endlich-montag.net/kontakt/">schick mir eine Mail</a>. Auch Themenvorschläge sind jederzeit willkommen.<br />
</strong></p>
<p><a href="http://www.stitcher.com/podcast/jobsucherpodcast-von-endlich-montag" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-4924 alignnone" src="http://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/stitcher-button-300x110.png" alt="Stitcher" width="177" height="65" /></a><a href="http://www.podcast.de/podcast/339724/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-4390 alignright" src="http://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/podcast.delogo-300x135-300x135.jpg" alt="podcast.delogo-300x135" width="159" height="72" /></a></p>
]]></content:encoded>
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	<item>
        <title>60 Minuten mit: Bettina Nolting von der MENTOR.I Stiftung - Teil 2</title>
		<link>https://www.endlich-montag.net/blog/podcast/60-minuten-mit-bettina-nolting-von-der-mentor-i-stiftung-teil-2/</link>
		<pubDate>Mon, 18 Mar 2019 08:00:53 +0000</pubDate>
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    	<description><![CDATA[Im zweiten Teil mit Bettina Nolting von der MENTOR.I Stiftung in Detmold, stellen wir viele große Fragen, die Du Dir im Leben ruhig mal stellen darfst. Die Du aber nicht alle beantworten kannst. Außer natürlich mit der Antwort "42"! ;-) Sie zu stellen, lohnt sich trotzdem. Wir sprechen unter anderem darüber, wie stark oder ausgeprägt ein Interesse oder eine Fähigkeit sein sollte, damit es sich lohnt, dass Du Dich auf einen eventuell doch recht langen und mitunter mühsamen beruflichen Weg machst. Dabei gucken wir uns auch den Preis an, den Du bezahlst, wenn Du komplett auf das eine, große Talent setzt. Und beantworten sogar die Frage, ob jeder etwas in sich trägt, worauf er so richtig Bock hat! (Falls Du bei Dir selbst daran zweifeln solltest ...) Sei gespannt, auf einen philosophischen Jobsucher-Podcast, der Dir die Sinnfrage stellt!]]></description>
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		<itunes:author>Heiko Link</itunes:author>
		<itunes:subtitle>Ein Interesse oder eine besondere Fähigkeit wäre klasse, um Dich zu motivieren los zu gehen. Beides hast Du aber nicht. Zumindest fühlt es sich so an. Was machst Du dann? Trotzdem los gehen! Wieso und warum, darüber spreche ich mit Bettina Nolting.</itunes:subtitle>
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		<itunes:summary><![CDATA[Im zweiten Teil mit Bettina Nolting von der MENTOR.I Stiftung in Detmold, stellen wir viele große Fragen, die Du Dir im Leben ruhig mal stellen darfst. Die Du aber nicht alle beantworten kannst. Außer natürlich mit der Antwort &quot;42&quot;! ;-) Sie zu stellen, lohnt sich trotzdem. Wir sprechen unter anderem darüber, wie stark oder ausgeprägt ein Interesse oder eine Fähigkeit sein sollte, damit es sich lohnt, dass Du Dich auf einen eventuell doch recht langen und mitunter mühsamen beruflichen Weg machst. Dabei gucken wir uns auch den Preis an, den Du bezahlst, wenn Du komplett auf das eine, große Talent setzt. Und beantworten sogar die Frage, ob jeder etwas in sich trägt, worauf er so richtig Bock hat! (Falls Du bei Dir selbst daran zweifeln solltest ...) Sei gespannt, auf einen philosophischen Jobsucher-Podcast, der Dir die Sinnfrage stellt!]]></itunes:summary>
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		<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_11442" style="width: 210px" class="wp-caption alignright"><a href="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2019/02/bettina-nolting-2.jpg" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-11442" class="wp-image-11442 size-medium" src="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2019/02/bettina-nolting-2-200x300.jpg" alt="Bettina Nolting" width="200" height="300" srcset="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2019/02/bettina-nolting-2-200x300.jpg 200w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2019/02/bettina-nolting-2-768x1152.jpg 768w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2019/02/bettina-nolting-2-683x1024.jpg 683w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2019/02/bettina-nolting-2-600x900.jpg 600w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2019/02/bettina-nolting-2-1080x1620.jpg 1080w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2019/02/bettina-nolting-2.jpg 2000w" sizes="(max-width: 200px) 100vw, 200px" /></a><p id="caption-attachment-11442" class="wp-caption-text"><strong>Bettina Nolting</strong> &#8211; Stiftungsvorsitzende der MENTOR.I Stiftung in Detmold</p></div>
<p>Im zweiten Teil mit Bettina Nolting von der <a href="https://mentori-stiftung.de/events" target="_blank" rel="noopener noreferrer">MENTOR.I Stiftung</a> in Detmold, stellen wir viele große Fragen, die Du Dir im Leben ruhig mal stellen darfst. Die Du aber nicht alle beantworten kannst. Außer natürlich mit der Antwort &#8222;<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/42_(Antwort)" target="_blank" rel="noopener noreferrer">42</a>&#8222;! 😉 Sie zu stellen, lohnt sich trotzdem. Wir sprechen unter anderem darüber, wie stark oder ausgeprägt ein Interesse oder eine <a href="https://www.endlich-montag.net/blog/jobsucher-podcast/faehigkeiten-finden-mit-lifework-planning-lwp/">Fähigkeit</a> sein sollte, damit es sich lohnt, dass Du Dich auf einen eventuell doch recht langen und mitunter mühsamen beruflichen Weg machst. Dabei gucken wir uns auch den Preis an, den Du bezahlst, wenn Du komplett auf das eine, große Talent setzt. Und beantworten sogar die Frage, ob <strong>jeder</strong> etwas in sich trägt, worauf er so richtig Bock hat! (Falls Du bei Dir selbst daran zweifeln solltest &#8230;) Sei gespannt, auf einen philosophischen Jobsucher-Podcast, der Dir die Sinnfrage stellt!<span id="more-11370"></span></p>
<h2>Was tun, wenn ich das eine, große Ding im Leben nicht habe?</h2>
<p>Als ich mich 2004 selbst auf dem Weg gemacht habe, hatte ich drei mühsam herausgearbeitete Interessen, die ich mir der Reihe nach unter beruflichen Gesichtspunkten angeguckt habe. Jedes einzelne Thema erschien mir schön, aber leider auch unrealistisch. Kabarett und Comedy war Interesse Nummer 1. Da kann ich Comedy-Star werden. Das wird eh nichts. Platz 2 ging an &#8222;Fremde Kulturen&#8220;. Da war gar nicht klar, was sich ganz konkret hinter diesem Oberbegriff verbirgt. Das musste ich erstmal scharf stellen. Blieb noch &#8222;Fliegerei&#8220; (Luftfahrt). Irgendwie unpassend, wenn ich gerne in Ostwestfalen bleiben und nicht ständig reisen möchte. Wie soll das gehen?!? Außerdem hatte ich keinen Flugschein. Trotzdem ist es zu meiner eigenen Überraschung im ersten Schritt das Thema Luftfahrt geworden.</p>
<p>Vorstellen, konnte ich mir das vorher nicht. Darauf kommt es im Grunde auch nicht an. Wichtiger ist, dass Du den Anstoss bekommst, überhaupt erstmal los zu gehen. Doch was ist, wenn Du weder ein (wackeliges) Interesse noch eine besondere Fähigkeit hast, die Dir diesen Anstoss gibt? Wenn Du Dir nicht so wirklich was Neues vorstellen kann? Darauf hat Bettina Nolting eine sehr schöne Antwort, die ich aus tiefstem Herzen unterstützen kann: &#8222;Dann läufst Du trotzdem!&#8220; Denn <strong>der Weg entsteht beim Gehen</strong>. Auch wenn das vielleicht nur ein Kalenderspruch ist, kann ich Dir als &#8222;Kalenderspruch-Skeptiker&#8220; bestätigen: Der stimmt wirklich! 🙂</p>
<p><a href="https://open.spotify.com/show/7oB4Pc8QwKfQMGnsQaj2ZR?si=43haAosoQqeyPBi3dTGDzQ" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-10596 aligncenter" src="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/10/spotify-300x203.jpg" alt="Spotify" width="195" height="132" srcset="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/10/spotify-300x203.jpg 300w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/10/spotify-768x520.jpg 768w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/10/spotify-1024x694.jpg 1024w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/10/spotify-600x406.jpg 600w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/10/spotify.jpg 1698w" sizes="(max-width: 195px) 100vw, 195px" /></a></p>
<h2>Sinnfrage ist der Startpunkt von Veränderungsprozessen</h2>
<p>Doch wer darf sich überhaupt auf den Weg und die Suche nach Sinn und Erfüllung machen? Oder: Wer kann es sich leisten, die &#8222;großen Fragen&#8220; zu stellen? Ist das was für die oberen Zehntausend? Die händeringend gesuchten Fachkräfte aus IT-Berufen, Ingenieure und vielleicht noch Altenpfleger? Oder ist es ein Privileg der Generationen Y und Z, die sich das herausnehmen können, weil sie den Fachkräftemangel im Rücken haben? Bettina Nolting findet, dass sich die Bewegung, die da gerade in Gang kommt, auf keinen Fall nur auf Wenige bezieht. Das jeder sich die Sinnfrage stellen darf und auch sollte: &#8222;Sie ist oft  der Startpunkt von Veränderungsprozessen.&#8220;</p>
<p><strong><a href="https://itunes.apple.com/de/podcast/endlich-montag!/id1083066806" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-4389 aligncenter" src="http://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/itunes-logo-300x111-300x111.jpg" alt="iTunes Logo" width="178" height="66" /></a></strong></p>
<h2>Wie lang ist der Weg?</h2>
<p>Ich werde übrigens öfter mal gefragt, wie lange es denn dauert, bis ich ankomme. Ich sage es mal so: Vom fiesen Job direkt in den Traumjob zu wechseln, halte ich grundsätzlich für möglich. Wahrscheinlicher finde ich, dass man nach und nach immer mehr positive Bausteine in das berufliche und private Leben packt. Irgendwann kommst Du dann an eine Art &#8222;<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Gewinnschwelle" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Break-even-Point</a>&#8222;. Ab da fährst Du ins Plus. Wobei es zwischendurch immer wieder Perioden gibt, in denen es abwärts geht. (Mein Bild dazu ist ein <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Donkey_Kong" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Donkey Kong</a>, der Fässer schmeißt.) Gut ist, wenn die &#8222;Abwärtsschlenker&#8220; nicht mehr unter den tiefen Startpunkt fallen und es unterm Strich ansteigt.</p>
<p>In den Tälern, werden übrigens die Siegertypen geboren. Denn da zeigt sich, ob Du aus den gemachten Erfahrungen und Deinen Fehlern lernst. 😉 Wie schnell Du an den Break-even Point kommst, hängt davon ab, wie aktiv Du bist und wem Du unterwegs so begegnest. Enden wird Dein Weg der persönlichen Weiterentwicklung hoffentlich erst auf dem Friedhof. 😉</p>
<div id="attachment_11468" style="width: 1034px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2019/03/karriereverlauf.jpg" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-11468" class="wp-image-11468 size-large" src="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2019/03/karriereverlauf-1024x490.jpg" alt="Karriereverlauf" width="1024" height="490" srcset="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2019/03/karriereverlauf-1024x490.jpg 1024w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2019/03/karriereverlauf-300x144.jpg 300w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2019/03/karriereverlauf-768x368.jpg 768w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2019/03/karriereverlauf-600x287.jpg 600w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2019/03/karriereverlauf-1080x517.jpg 1080w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a><p id="caption-attachment-11468" class="wp-caption-text"><strong>Karriereverlauf:</strong> Täler sind ganz normal. Dort werden werden die Siegertypen gebohren, die aus ihren Fehlern lernen und weiter machen.</p></div>
<p>Das unterwegs sein solltest Du trotz des ein oder anderen Tals im Großen und Ganzen genießen. Damit Dir das gelingt, muss der Rahmen / das Spielfeld passen. Darum kümmern wir uns in der <a href="https://www.endlich-montag.net/karriereberatung/">Karriereberatung</a>. 😉 Wenn Du gerne &#8222;spielst&#8220;, dann bist Du auch nicht traurig, wenn sich (so wie bei mir) ein richtiger Kracher erst nach zehn Jahren zeigt. Vorher war die Zeit dann einfach noch nicht reif. Auch darüber sprechen wir im Podcast.</p>
<h2>Fröhliche Mitarbeiter sind Arbeitgebern suspekt</h2>
<p>Möglichst bald bist Du dann privat wie auch beruflich ein fröhlicher Mensch. Das ist gut. Aber auch schlecht. Denn laut einer <a href="https://blog.wiwo.de/management/2015/12/18/interview-frohliche-mitarbeiter-sind-ein-rotes-tuch-fur-arbeitgeber-hat-andrea-derler-erforscht/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Studie von Andrea Derler</a> sind fröhliche Mitarbeiter ein rotes Tuch für Arbeitgeber!</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Hier kommen die schlechtesten fünf Eigenschaften eines Mitarbeiters:</span></p>
<ol>
<li>Fröhlich</li>
<li>Selbstbewusst</li>
<li>Weicht vom Trend ab</li>
<li>Schwer beeinflussbar</li>
<li>Selbstlos</li>
</ol>
<p><span style="text-decoration: underline;">Und hier die besten fünf Eigenschaften eines Mitarbeiters:</span></p>
<ol>
<li>Verlässlich</li>
<li>Produktiv</li>
<li>Loyal</li>
<li>Begeistert</li>
<li>Fleissig</li>
</ol>
<p>Mal im Ernst: Das ist doch völliger Wahnsinn, oder? Und <strong>genau so</strong> läuft es in den klassischen Bewerbungsprozessen. Deswegen sage ich: Finger weg, von der Bewerbung!!! Und ich freue ich mich, dass die MENTOR.I Stiftung aus Detmold sich dafür einsetzt, nicht mehr auf stromlinienförmig funktionierende Mitarbeiter zu setzen. Stattdessen sollen es bewusste, selbstbestimmte Menschen sein. Für das Engagement in den Bereichen Orientierung, Bildung und Führung gibt es bei der Stiftung den für mein Empfinden so gar nicht philosophischen Ausdruck &#8222;<strong>Stärkung des Humanvermögens</strong>&#8222;. Hauptsache, das Ergebnis stimmt. 😉</p>
<p><a href="http://tunein.com/radio/Jobsucher-Podcast-von-Endlich-Montag-p961209/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-medium wp-image-7393" src="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/TuneIn_Logo-300x116.jpg" alt="TuneIn" width="300" height="116" srcset="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/TuneIn_Logo-300x116.jpg 300w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/TuneIn_Logo-768x296.jpg 768w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/TuneIn_Logo-1024x394.jpg 1024w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/TuneIn_Logo-600x231.jpg 600w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/TuneIn_Logo.jpg 2000w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a></p>
<h2>Der versprochene Link zu Brand Eins</h2>
<p>Natürlich fragen wir uns auch, ob das denn guten gehen kann, mit lauter Querulanten. Und vergleichen bei der Gelegenheit die Teams in Unternehmen, mit einem Orchester. Mit der Idee waren wir nicht die ersten. Das hat eine Redakteurin von Brand Eins auch schon gemacht. <a href="https://www.brandeins.de/magazine/brand-eins-wirtschaftsmagazin/2018/personal/perfektion-reicht-nicht" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Hier ist der versprochene Link, zu dem Artikel von Lisa Goldmann</a>. Und hier, sozusagen on top, noch mal <a href="https://www.brandeins.de/magazine/brand-eins-wirtschaftsmagazin/2018/personal" target="_blank" rel="noopener noreferrer">die gesamte Brand Eins Ausgabe &#8222;Schwerpunkt Personal&#8220;</a>, die ich sehr empfehlen kann.</p>
<h2>Deine Antwort bitte!</h2>
<p>Im Podcast stellen wir auch Fragen, die Du beantworten kannst. Will überhaupt <strong>jeder</strong> Sinn? Will <strong>jeder</strong> sein Leben aktiv gestalten? Gibt es nicht auch Menschen, die es einfach chillig dahintreiben lassen, anstatt sich &#8222;große Fragen&#8220; zu stellen? Das kann ja auch ganz schön sein &#8230; Und wie tiefschürfend muss die Antwort auf die Frage nach dem Sinn denn überhaupt ausfallen? Kommst Du mit &#8222;<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/42_(Antwort)" target="_blank" rel="noopener noreferrer">42</a>&#8220; klar? 😉 Oder was brauchst Du, um von der Theorie in die Praxis zu kommen und wirklich los zu gehen? An die Chefs unter Euch geht die Frage: Habt Ihr mehr Lust auf kantigere Leute?</p>
<p><strong>Wir sind gespannt auf und freuen uns über Deine Reaktion! Am besten schreibst Du jetzt gleich einen Kommentar.</strong> Nicht, dass das am Ende verbleibt &#8230; 😉</p>
<p>In diesem Sinne: Heiter weiter!</p>
<p><strong>Wenn Du Fragen an mich oder meine Interviewpartner hast, dann hinterlasse einen Kommentar oder <a href="https://www.endlich-montag.net/kontakt/">schick mir eine Mail</a>. Auch Themenvorschläge sind jederzeit willkommen.<br />
</strong></p>
<p><a href="http://www.stitcher.com/podcast/jobsucherpodcast-von-endlich-montag" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-4924 alignnone" src="http://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/stitcher-button-300x110.png" alt="Stitcher" width="177" height="65" /></a><a href="http://www.podcast.de/podcast/339724/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-4390 alignright" src="http://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/podcast.delogo-300x135-300x135.jpg" alt="podcast.delogo-300x135" width="159" height="72" /></a></p>
]]></content:encoded>
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        <title>60 Minuten mit: Bettina Nolting von der MENTOR.I Stiftung - Teil 1</title>
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		<pubDate>Mon, 04 Mar 2019 08:00:55 +0000</pubDate>
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    	<description><![CDATA[Was soll ich tun, wenn ich merke, dass die Karriereleiter, die ich hoch gegangen bin, gar nicht (mehr) meine ist? Drauf bleiben und durchhalten, weil ich schon so viel des Weges gegangen bin? Ein Podcast über die helle Seite der Unsicherheit.]]></description>
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		<itunes:author>Heiko Link</itunes:author>
		<itunes:subtitle>Was soll ich tun, wenn ich merke, dass die Karriereleiter, die ich hoch gegangen bin, gar nicht (mehr) meine ist? Drauf bleiben und durchhalten, weil ich schon so viel des Weges gegangen bin? Ein Podcast über die helle Seite der Unsicherheit.</itunes:subtitle>
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		<content:encoded><![CDATA[<p>Im entscheidenden Moment gießt der Mentor dem Jüngling Mut in die Brust, damit dieser den Impuls bekommt, aufzustehen und seinen eigenen Weg zu gehen. Bei dem Satz bekommt man doch direkt Gänsehaut, oder? 🙂 Mit Bettina Nolting von der <a href="https://mentori-stiftung.de/events" target="_blank" rel="noopener">MENTOR.I Stiftung</a> in Detmold, gehe ich das Thema Arbeit in dieser Podcast-Episode <strong>philosophisch</strong> an. Neben dem Mut, sprechen wir auch über <strong>Unsicherheit</strong>. Die positive, helle Seite der Unsicherheit, um genau zu sein. Und über Jobs mit immer gleichen Aufgaben, die einer Götterstrafe gleich kommen, so wie der Stein des <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Sisyphos" target="_blank" rel="noopener">Sisyphos</a>. Oder ist Sisyphos am Ende gar nicht gestraft, sondern ein glücklicher Mensch? Und wenn ja: Was kannst Du daraus für Deine Arbeit mitnehmen?</p>
<div id="attachment_11441" style="width: 1034px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2019/02/bettina-nolting-1.jpg" target="_blank" rel="noopener"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-11441" class="wp-image-11441 size-large" src="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2019/02/bettina-nolting-1-1024x683.jpg" alt="Bettina Nolting" width="1024" height="683" srcset="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2019/02/bettina-nolting-1-1024x683.jpg 1024w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2019/02/bettina-nolting-1-300x200.jpg 300w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2019/02/bettina-nolting-1-768x512.jpg 768w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2019/02/bettina-nolting-1-600x400.jpg 600w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2019/02/bettina-nolting-1-1080x720.jpg 1080w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a><p id="caption-attachment-11441" class="wp-caption-text"><strong>Bettina Nolting</strong> &#8211; Stiftungsvorsitzende der MENTOR.I Stiftung in Detmold</p></div>
<p><span id="more-11369"></span></p>
<h2>Bettina Nolting trifft bei mir einen Nerv</h2>
<p>Ich podcaste jetzt seit ziemlich genau drei Jahren und zähle diese Episode (und auch den am 18. März erscheinenden zweiten Teil), zu meinen ganz persönlichen Highlights. Das echt nette Team bei der MENTOR.I Stiftung in Detmold hat seinen Teil dazu beigetragen. 😉 Das ist aber nicht alles. Seit ein paar Monaten ist bei mir ganz viel im Umbruch. Beruflich beim Podcast und der Ausrichtung meines Unternehmens. Privat hatte ich gerade einen in der Form noch nie dagewesenen &#8222;Aufräum- und Entrümpelungsflash&#8220;. Das Thema trifft bei mir anscheinend gerade zur richtigen Zeit den richtigen Nerv. Vielleicht ist das bei Dir ja auch so &#8230;</p>
<p>Unsicherheit ist dabei ein großes Thema. Das bekomme ich bei mir selbst mit und auch bei meinen Klienten. Mein Jobsucher-Podcast ist ein gutes Beispiel dafür. Immer noch ein Personaler, noch ein Personaler, &#8230;? Immer die gleiche &#8222;Offene-Arbeitsmarkt-Diskussion&#8220; um Anschreiben und Lebenslauf? Ist das vielleicht (m)ein Stein des Sisyphos? Hilft es, wenn ich Unternehmen mit nachhaltigen Geschäftsmodellen in den Fokus nehme? Was ist mit Interviewpartnern und -themen die für mich persönlich super spannend, aber nur mit der Brechstange für die Zielgruppe der Jobsucher aufzubereiten sind? Ich liebe Podcasten! Aber: Wo will ich damit jetzt im nächsten Schritt hin? Lauter (philosophische) Fragen &#8230; Nicht nur an der einen Stelle. Wenn Du mit der Selbstreflexion erstmal angefangen hast, dann wird das schnell zum Fass ohne Boden! *lacht*</p>
<h2>Die innere Wahrheit kommt ans Licht</h2>
<p><a href="https://open.spotify.com/show/7oB4Pc8QwKfQMGnsQaj2ZR?si=43haAosoQqeyPBi3dTGDzQ" target="_blank" rel="noopener"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-10596 alignright" src="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/10/spotify-300x203.jpg" alt="Spotify" width="195" height="132" srcset="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/10/spotify-300x203.jpg 300w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/10/spotify-768x520.jpg 768w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/10/spotify-1024x694.jpg 1024w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/10/spotify-600x406.jpg 600w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/10/spotify.jpg 1698w" sizes="(max-width: 195px) 100vw, 195px" /></a>&#8222;In Momenten der Unsicherheit kommt die innere Wahrheit oft raus. Oder auch nicht&#8220;, sagt Bettina Nolting mit einem Augenzwinkern im Interview. Für mich persönlich kann ich sagen: Sie kommt! Und zwar mit aller Gewalt! 😉 Sachen werden glasklar! Und wenn ich mir angucke, welchen Plan ich für den Podcast gemacht hatte und was jetzt stattdessen (im echten Leben) passiert, dann kann ich nur zustimmen, wenn Bettina Nolting sagt: &#8222;Unsicherheit hat was mit Loslassen zu tun und auf seine innere Stimme zu hören. Nicht gleich zu schauen, wo ich hin möchte. Sondern es einfach mal laufen zu lassen und zu schauen, was sich zeigt.&#8220; Das sich etwas zeigt, ist in der Kunst ganz wichtig, meint Bettina. Vermutlich nicht nur in der Kunst.</p>
<p>Auch wenn Du auf Jobsuche bist, ist es trotz des Wortes &#8222;Planning&#8220; im <a href="https://www.endlich-montag.net/life-work-planning/">Life/Work Planning</a> eine Spitzenidee, <a href="https://www.endlich-montag.net/blog/jobsucher-podcast/traumjob-finden/">in den Gesprächen, die Du führst</a>, einfach mal zu gucken, was sich zeigt. Und weil Unsicherheit der <strong>Nährboden der Kreativität</strong> ist, könnte sich da so einiges zeigen &#8230; 😉 Bettina Nolting fand es bei sich selbst übrigens spannend zu schauen, wo man mit den Studiengängen Philosophie, Kunstgeschichte und Literatur so landet. Und das ohne jemals auch nur eine einzige Bewerbung zu schreiben! 🙂</p>
<p>Also: Vor lauter Planung in der Leistungsgesellschaft nicht vergessen, auch mal inne zu halten. Das zu tun, macht laut Bettina Nolting sehr viel Sinn: &#8222;Und sich dann zu fragen, ob das mein Stein ist, den ich da rolle? Oder lag der schon in meiner Kindheit da? Und habe ich gelernt, dass es gut ist, den nach oben zu bewegen, obwohl das völliger Quatsch ist? Was tue ich hier eigentlich? Und möchte ich das?!?&#8220; Meine persönliche Erfahrung ist, dass dann gerne mal Dein Umfeld ins Spiel kommt und Leute so Sätze sagen, wie: &#8222;Du kannst nicht immer nur nach Spaß gehen. Du bist jetzt schon so ein weites Stück des Weges gegangen. Bleib dabei und halte durch.&#8220; Dazu im Podcast und auch am Ende dieses Textes mehr.</p>
<div id="attachment_11433" style="width: 1034px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2019/03/bettina-nolting-heiko-link-interview.jpg" target="_blank" rel="noopener"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-11433" class="wp-image-11433 size-large" src="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2019/03/bettina-nolting-heiko-link-interview-1024x586.jpg" alt="Bettina Nolting Heiko Link Interview" width="1024" height="586" srcset="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2019/03/bettina-nolting-heiko-link-interview-1024x586.jpg 1024w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2019/03/bettina-nolting-heiko-link-interview-300x172.jpg 300w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2019/03/bettina-nolting-heiko-link-interview-768x439.jpg 768w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2019/03/bettina-nolting-heiko-link-interview-600x343.jpg 600w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2019/03/bettina-nolting-heiko-link-interview-1080x618.jpg 1080w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2019/03/bettina-nolting-heiko-link-interview.jpg 1591w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a><p id="caption-attachment-11433" class="wp-caption-text"><strong>Podcast-Highlight mit Nebenwirkungen:</strong> Im Interview trifft Bettina Nolting bei mir einen Nerv. <em>Foto: Miriam Koch</em></p></div>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2>Auch mal was riskieren &#8230;</h2>
<p><strong><a href="https://itunes.apple.com/de/podcast/endlich-montag!/id1083066806" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-4389 alignright" src="http://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/itunes-logo-300x111-300x111.jpg" alt="iTunes Logo" width="178" height="66" /></a></strong>Falls Dir Deine Unsicherheit trotz der vielen Vorteile Sorgen bereiten sollte, hier noch ein Satz von Bettina Nolting zur Beruhigung: &#8222;Wir leben in einer Zeit, in der die berühmte Orientierungslosigkeit so ausufernd ist, das man gar nicht mehr weiß: Was bewegt mich? Wo werde ich bewegt? Laufe ich noch selber? Oder werde ich gedacht?&#8220; Ist also alles ganz normal! 🙂 Und weil es im Leben auch zu anderen Zeiten ohnehin keine Sicherheit gibt, sollte man auch ruhig mal was riskieren. Sieh die Unsicherheit als guten Ausgangspunkt.</p>
<h2>Nützt ja nix!</h2>
<p>Der gemeine <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Ostwestfalen" target="_blank" rel="noopener">Ostwestfale</a> würde es übrigens so machen: Er schaut kurz auf den Berg. Dann auf den Stein. Er sagt: &#8222;Nützt ja nix!&#8220; Dann packt er den Stein an.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://tunein.com/radio/Jobsucher-Podcast-von-Endlich-Montag-p961209/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-7393 alignright" src="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/TuneIn_Logo-300x116.jpg" alt="TuneIn" width="300" height="116" srcset="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/TuneIn_Logo-300x116.jpg 300w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/TuneIn_Logo-768x296.jpg 768w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/TuneIn_Logo-1024x394.jpg 1024w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/TuneIn_Logo-600x231.jpg 600w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/TuneIn_Logo.jpg 2000w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a>Darum frage ich Dich am Schluss:</span></p>
<p><strong>Möchtest Du ein echter Ostwestfale sein? 😉<br />
</strong></p>
<p>Bevor Du antwortest, gebe ich zu bedenken: Wer es in Ostwestfalen schafft, der schafft es überall! Der ist dann vielleicht gar nicht von Gott gestraft, sondern hat sich selbst eine Aufgabe gewählt, die er so nirgendwo anders hätte bekommen können. Und ist am Ende richtig glücklich, es geschafft zu haben. Oder auch nicht. Die Antwort samt Sinn, liegt in Dir selbst &#8230;</p>
<p>In diesem Sinne und weil wir mit dem Podcast im ersten Anlauf gescheitert und dann sisyphosmäßig noch mal von vorne angefangen sind, verbleibe ich aus aktuellem Anlass mit: <strong>Scheiter heiter!</strong></p>
<p>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;-</p>
<p><strong>Wenn Du Fragen an mich oder meine Interviewpartner hast, dann hinterlasse einen Kommentar oder <a href="https://www.endlich-montag.net/kontakt/">schick mir eine Mail</a>. Auch Themenvorschläge sind jederzeit willkommen.<br />
</strong></p>
<p><a href="http://www.stitcher.com/podcast/jobsucherpodcast-von-endlich-montag" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-4924 alignnone" src="http://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/stitcher-button-300x110.png" alt="Stitcher" width="177" height="65" /></a><a href="http://www.podcast.de/podcast/339724/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-4390 alignright" src="http://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/podcast.delogo-300x135-300x135.jpg" alt="podcast.delogo-300x135" width="159" height="72" /></a></p>
]]></content:encoded>
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        <title>30 Minuten mit: Martin Suhrbier von Naturstrom</title>
		<link>https://www.endlich-montag.net/blog/podcast/30-minuten-mit-martin-suhrbier-von-naturstrom/</link>
		<pubDate>Mon, 31 Dec 2018 08:00:50 +0000</pubDate>
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    	<description><![CDATA[Wenn Du schon im offenen Arbeitsmarkt unterwegs bist, dann solltest Du wenigstens keine Chance zum persönlichen Kontakt auslassen. Mit Rückfragen zu Stellenanzeige einfach mal in der Personalabteilung anzurufen, ist eine gute Möglichkeit, ins Gespräch zu kommen. Finde ich. Ist das wirklich so? Und wie sieht es aus, wenn Du gleich die erste - und damit vermutlich auch die wichtigste - Anforderung in der Anzeige nicht erfüllst? Dann kannst Du doch eigentlich nur noch nerven, oder? Unter anderem darüber spreche ich in dieser Podcast-Episode mit Martin Suhrbier von Naturstrom in Düsseldorf. Außerdem verrät Dir der 35-jährige Referent für Personalbetreuung, Recruiting, Ausbildungsbetreuung und Marketingbetreuung, mit welchen Fragen Du im Vorstellungsgespräch bei Naturstrom rechnen musst, ob es praktische Aufgaben gibt und was Du am besten anziehst. Selbstverständlich kehre ich im Laufe des Interviews auf den rechten Weg zurück und frage meinen Interviewpartner nach Möglichkeiten der Kontaktaufnahme abseits des klassischen Bewerbungsverfahrens. ;-)

Ich hoffe, Du genießt diese Folge, weil Du jetzt eine Weile ohne den Jobsucher-Podcast auskommen musst. Die Winterpause werde ich nutzen, um die neue "Staffel", mit der es ab Montag, dem 04. März 2019 weiter geht, zu produzieren. Falls Du eine Karriereberatung buchen möchtest, dann kannst Du mich selbstverständlich auch während der Podcast-Pause kontaktieren. Daran sollen Deine an Silvester gefassten guten Vorsätze fürs neue Jahr schließlich nicht scheitern! ;-)]]></description>
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		<itunes:author>Heiko Link</itunes:author>
		<itunes:subtitle>Bewerber sind keine Bittsteller mehr. Der Prozess ist sehr viel mehr auf Augenhöhe, als noch vor einigen Jahren. Trotzdem gibt es Rückfragen zu Stellenanzeigen, mit denen Du nicht gerade punktest. Martin Suhrbier von Naturstrom verrät sie Dir im Podcast.</itunes:subtitle>
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		<itunes:summary><![CDATA[Wenn Du schon im offenen Arbeitsmarkt unterwegs bist, dann solltest Du wenigstens keine Chance zum persönlichen Kontakt auslassen. Mit Rückfragen zu Stellenanzeige einfach mal in der Personalabteilung anzurufen, ist eine gute Möglichkeit, ins Gespräch zu kommen. Finde ich. Ist das wirklich so? Und wie sieht es aus, wenn Du gleich die erste - und damit vermutlich auch die wichtigste - Anforderung in der Anzeige nicht erfüllst? Dann kannst Du doch eigentlich nur noch nerven, oder? Unter anderem darüber spreche ich in dieser Podcast-Episode mit Martin Suhrbier von Naturstrom in Düsseldorf. Außerdem verrät Dir der 35-jährige Referent für Personalbetreuung, Recruiting, Ausbildungsbetreuung und Marketingbetreuung, mit welchen Fragen Du im Vorstellungsgespräch bei Naturstrom rechnen musst, ob es praktische Aufgaben gibt und was Du am besten anziehst. Selbstverständlich kehre ich im Laufe des Interviews auf den rechten Weg zurück und frage meinen Interviewpartner nach Möglichkeiten der Kontaktaufnahme abseits des klassischen Bewerbungsverfahrens. ;-)

Ich hoffe, Du genießt diese Folge, weil Du jetzt eine Weile ohne den Jobsucher-Podcast auskommen musst. Die Winterpause werde ich nutzen, um die neue &quot;Staffel&quot;, mit der es ab Montag, dem 04. März 2019 weiter geht, zu produzieren. Falls Du eine Karriereberatung buchen möchtest, dann kannst Du mich selbstverständlich auch während der Podcast-Pause kontaktieren. Daran sollen Deine an Silvester gefassten guten Vorsätze fürs neue Jahr schließlich nicht scheitern! ;-)]]></itunes:summary>
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		<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_11140" style="width: 310px" class="wp-caption alignright"><a href="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/12/martin-suhrbier.jpg" target="_blank" rel="noopener"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-11140" class="wp-image-11140 size-medium" src="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/12/martin-suhrbier-300x246.jpg" alt="Martin Suhrbier" width="300" height="246" srcset="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/12/martin-suhrbier-300x246.jpg 300w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/12/martin-suhrbier-768x631.jpg 768w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/12/martin-suhrbier-1024x841.jpg 1024w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/12/martin-suhrbier-600x493.jpg 600w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/12/martin-suhrbier-1080x887.jpg 1080w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><p id="caption-attachment-11140" class="wp-caption-text"><strong>Martin Suhrbier</strong> &#8211; Referent Personalbetreuung, Recruiting, Ausbildungsbetreuung und Marketingbetreuung bei Naturstrom in Düsseldorf</p></div>
<p>Wenn Du schon im offenen Arbeitsmarkt unterwegs bist, dann solltest Du wenigstens keine Chance zum persönlichen Kontakt auslassen. Mit <strong>Rückfragen zu Stellenanzeige</strong> einfach mal in der Personalabteilung anzurufen, ist eine gute Möglichkeit, ins Gespräch zu kommen. Finde ich. Ist das wirklich so? Und wie sieht es aus, wenn Du gleich die erste &#8211; und damit vermutlich auch die wichtigste &#8211; Anforderung in der Anzeige nicht erfüllst? Dann kannst Du doch eigentlich nur noch nerven, oder? Unter anderem darüber spreche ich in dieser Podcast-Episode mit Martin Suhrbier von <a href="https://www.naturstrom.de" target="_blank" rel="noopener">Naturstrom</a> in Düsseldorf. Außerdem verrät Dir der 35-jährige Referent für Personalbetreuung, Recruiting, Ausbildungsbetreuung und Marketingbetreuung, mit welchen Fragen Du im Vorstellungsgespräch bei Naturstrom rechnen musst, ob es praktische Aufgaben gibt und was Du am besten anziehst. Selbstverständlich kehre ich im Laufe des Interviews auf den rechten Weg zurück und frage meinen Interviewpartner nach Möglichkeiten der Kontaktaufnahme abseits des klassischen Bewerbungsverfahrens. 😉</p>
<p>Ich hoffe, Du genießt diese Folge, weil Du jetzt eine Weile ohne den Jobsucher-Podcast auskommen musst. Die Winterpause werde ich nutzen, um die neue &#8222;Staffel&#8220;, mit der es <strong>ab Montag, dem 04. März 2019 weiter geht</strong>, zu produzieren. Falls Du eine <a href="https://www.endlich-montag.net/karriereberatung/">Karriereberatung</a> buchen möchtest, dann kannst Du mich selbstverständlich auch während der Podcast-Pause <a href="https://www.endlich-montag.net/kontakt/">kontaktieren</a>. Daran sollen Deine an Silvester gefassten guten Vorsätze fürs neue Jahr schließlich nicht scheitern! 😉</p>
<p><span id="more-11134"></span></p>
<h2>Zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen</h2>
<p>Auf die Idee, mal nach telefonischen Rückfragen zu Stellenanzeigen zu fragen, brachte mich eine junge Dame im erweiterten Freundeskreis. Sie ist gerade mit Ihrem Studium fertig und fragt mich gelegentlich, was mit der einen oder anderen Formulierung in der Stellenanzeige wohl gemeint sein könnte. Ich freue mich ja, dass Sie mich fragt, aber mal ganz ehrlich: Woher soll ich das wissen? Ich habe die Stellenanzeige schließlich nicht geschrieben. Dazu kommt, dass ich der Meinung bin, dass sehr viele Stellenanzeigen doch eher lieblos und nach <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Schema_F" target="_blank" rel="noopener">Schema F</a> verfasst werden. (Analog zu Bewerbungsanschreiben. Da tun sich beide Seiten nichts.)</p>
<p>Davon abgesehen geht es ja nicht nur im Informationsgewinnung. Als Bewerberin kann ich bei dem Anruf doch zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen und auch gleich einen persönlichen Eindruck hinterlassen. Im Idealfall landet die Bewerbungsmappe dann beim Personaler und er denkt: &#8222;Ach, ja! Das ist die Bewerbung von der sympathischen, jungen Dame, mit der ich neulich telefoniert habe.&#8220; Und schon bist Du mit wenig Aufwand etwas weiter oben auf dem Kandidatenstapel.</p>
<p>Was soll ich sagen &#8230; Bei meiner Bekannten zieht das Argument irgendwie nicht. Sie hat wohl mehr als einmal die Erfahrung gemacht, dass in der Personalabteilung auf ihre Rückfragen genervt reagiert wurde. Dann entsteht vielleicht der Eindruck, das wäre ganz normal oder müsse gar so sein.</p>
<p><a href="https://open.spotify.com/show/7oB4Pc8QwKfQMGnsQaj2ZR?si=43haAosoQqeyPBi3dTGDzQ" target="_blank" rel="noopener"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-10596 " src="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/10/spotify-300x203.jpg" alt="Spotify" width="195" height="132" srcset="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/10/spotify-300x203.jpg 300w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/10/spotify-768x520.jpg 768w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/10/spotify-1024x694.jpg 1024w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/10/spotify-600x406.jpg 600w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/10/spotify.jpg 1698w" sizes="(max-width: 195px) 100vw, 195px" /></a></p>
<h2>Martin Suhrbier: Bewerber sind keine Bittsteller mehr</h2>
<p>Ich finde: Wenn der Personaler auf Deine telefonische Rückfrage genervt reagiert, dann hat er Dir gerade die wichtige Information gegeben, dass Du in dem Laden nicht arbeiten willst. Denn das ginge, wenn Du da fest angestellt wärst, später genau so weiter. Wenn Du mal wegen einer Weiterbildung, Deinem nächsten Karriereschritt, Krankheit oder Urlaub mit der Personalabteilung zu tun hast, dann werden die wieder genervt sein. Und es würde mich nicht wundern, wenn Du auch lauter genervte Kollegen um Dich rum hast. Wenn Du Pech hast, dann ist &#8222;genervt sein&#8220; Teil der Unternehmenskultur. 😉</p>
<p>Bei Naturstrom kannst Du laut Martin Suhrbier gerne anrufen: &#8222;Bewerber sind keine Bittsteller mehr. Der Prozess ist sehr viel mehr auf Augenhöhe, als noch vor einigen Jahren.&#8220; Das sich das auch so gehört, da sind Martin Suhrbier und ich uns einig. Also: Tu Dir selbst den Gefallen, freundliche Reaktionen von Personalern als Normalfall anzusehen und lass von den genervten einfach die Finger. 😉 Die Namen, Mailadressen und auch Telefonnummern mit Durchwahl der Mitarbeiter in der Naturstrom-Personalabteilung, findest Du auf der Webseite immer rechts neben den <a href="https://www.naturstrom.de/ueber-uns/karriere/aktuelle-stellenangebote/" target="_blank" rel="noopener">Stellenangeboten</a>.</p>
<div id="attachment_11142" style="width: 1034px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/12/naturstrom-buerogebaeude-duesseldorf-q.jpg" target="_blank" rel="noopener"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-11142" class="wp-image-11142 size-large" src="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/12/naturstrom-buerogebaeude-duesseldorf-q-1024x642.jpg" alt="Naturstrom Bürogebäude Düsseldorf" width="1024" height="642" srcset="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/12/naturstrom-buerogebaeude-duesseldorf-q-1024x642.jpg 1024w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/12/naturstrom-buerogebaeude-duesseldorf-q-300x188.jpg 300w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/12/naturstrom-buerogebaeude-duesseldorf-q-768x481.jpg 768w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/12/naturstrom-buerogebaeude-duesseldorf-q-600x376.jpg 600w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/12/naturstrom-buerogebaeude-duesseldorf-q-400x250.jpg 400w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/12/naturstrom-buerogebaeude-duesseldorf-q-1080x677.jpg 1080w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a><p id="caption-attachment-11142" class="wp-caption-text">Bürogebäude am Hauptsitz von Naturstrom in Düsseldorf.</p></div>
<h2>Anruf beim Unternehmen lohnt sich auf jeden Fall</h2>
<p>Im Interview komme ich mit einer ganz konkreten Rückfrage zu einer Stellenanzeige um die Ecke.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Es geht um die Stelle &#8222;Assistenz Marketing (m/w/d) in Teilzeit&#8220; mit folgendem Aufgabengebiet:</span></p>
<ul>
<li>Unterstützung von Kommunikationsprojekten, Planung, Organisation und Optimierung von Arbeitsabläufen</li>
<li>Erstellung von Präsentationen, Berichten, Analysen und Auswertungen</li>
<li>Übernahme administrativer Tätigkeiten wie Bearbeitung von Post- und E-Mail-Eingang, sowie eingehenden Anrufen, Informationsverteilung, Materialbeschaffung, Termin- und Reisekoordination, Organisation, Vor- und Nachbereitung von Besprechungen</li>
<li>Organisation von Schnittstellen mit anderen Abteilungen</li>
</ul>
<p><span style="text-decoration: underline;">Die erstgenannte Anforderung an die Kandidaten ist:</span></p>
<ul>
<li>Ein abgeschlossenes Bachelor-Studium mit technischem, betriebswirtschaftlichen oder Kommunikationsschwerpunkt und idealerweise bereits erster Berufserfahrung</li>
</ul>
<p>Meine Frage: Braucht man dafür unbedingt ein Studium?</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Ich sehe dabei zwei Risiken:</span></p>
<ol>
<li>Dem Unternehmen gehen Kandidaten ohne Studium durch die Lappen, die den Job super gemacht hätten.</li>
<li>Der eingestellte Akademiker fühlt sich unterfordert und verlässt das Unternehmen wieder, macht Dienst nach Vorschrift,  &#8230;</li>
</ol>
<p><strong>Wie siehst Du das? Schreib mir Deine Meinung dazu gerne per <a href="https://www.endlich-montag.net/kontakt/">Mail</a> oder hinterlasse einen Kommentar. Vielen Dank!</strong></p>
<p>Wie schon gesagt, lohnt es sich in jedem Fall, beim Unternehmen anzurufen und nachzufragen. Im Podcast antwortet Martin Suhrbier auf meine Frage nach dem Studium: &#8222;Es hilft, aber wenn das Gesamtprofil passt, dann ist der Ausbildungshintergrund nicht ganz so relevant.&#8220;</p>
<p>Und, ganz ehrlich: Viele Unternehmen machen sich darüber keine Gedanken. Die schreiben das Studium rein, weil es immer drin steht. Oder weil sie sich mit weniger als fünf Bulletpoints irgendwie nicht wohl fühlen. Ich war mal bei einem Workshop dabei, in dem Geschäftsführer kleinerer Unternehmen ohne Personalabteilung lernten, Stellenanzeigen zu formulieren. Du machst Dir echt kein Bild davon, unter welch skurrilen Bedingungen solche Anzeigen manchmal entstehen. 😉 Und selbst wenn die Anzeige hundertprozentig auf die Stelle passt: <strong>Vielleicht kommt ihr im Gespräch auf einen anderen Job im Unternehmen zu sprechen, der genau der richtige für Dich ist.</strong> Ein guter Personaler hält nach so etwas Ausschau, anstatt über Fachkräftemangel zu jammern! Siehe dazu auch meinen <a href="https://www.endlich-montag.net/blog/jobsucher-podcast/petra-barsch-im-interview-interner-wechsel-mit-life-work-planning/">Podcast mit Petra Barsch</a>.</p>
<p><strong><a href="https://itunes.apple.com/de/podcast/endlich-montag!/id1083066806" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-4389 aligncenter" src="http://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/itunes-logo-300x111-300x111.jpg" alt="iTunes Logo" width="178" height="66" /></a></strong></p>
<h2>Ingenieure wählen bewusst den nachhaltigen Arbeitgeber</h2>
<p>Was mich bei Naturstrom besonders interessiert, ist, ob die Kandidaten bei der Arbeitgeberwahl auch &#8222;nachhaltig&#8220; drauf sind. Oder ob die einfach wahllos sagen: Buchhalter bei Naturstrom, bei einem Autohersteller oder sonst wo, das macht für mich keinen großen Unterschied. Buchhalter ist Buchhalter. Zu meiner Freude ist die Antwort, dass die Bewerber bei Naturstrom bewusst hingucken, für wen sie arbeiten wollen. Laut dem Recruiter gilt das insbesondere für Ingenieure: &#8222;Die bewerben sich bei uns, weil Naturstrom bestimmte Wege beschreitet und mit erneuerbaren Energien so stark zu tun hat. Weil wir Dinge machen wie Mieterstrom und Quartierskonzepte oder weil wir Windenergieanlagen bauen und projektieren. Wir spüren, dass die da Bock drauf haben.&#8220; Das zu hören fand ich super spannend, weil Ingenieure am Arbeitsmarkt ja sehr gefragt sind, und alle wissen wollen, wie sie die für sich gewinnen können. Ein nachhaltiges Geschäftsmodell ist eine mögliche Antwort. 🙂</p>
<p>Und das allerbeste ist: Wenn Du mit Deiner Arbeit einen Beitrag zu etwas leisten kannst, das Dir persönlich wichtig ist, dann bleibt der Bock darauf auch lange erhalten. Deswegen gucken wir in der <a href="https://www.endlich-montag.net/karriereberatung/">Karriereberatung</a> bei Deinen <strong>Werten</strong> und auch bei Deinen <strong>Interessen</strong> ganz genau hin. 🙂</p>
<div id="attachment_11144" style="width: 1034px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/12/naturstrom-windkraft.jpg" target="_blank" rel="noopener"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-11144" class="wp-image-11144 size-large" src="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/12/naturstrom-windkraft-1024x562.jpg" alt="Naturstrom Windkraft" width="1024" height="562" srcset="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/12/naturstrom-windkraft-1024x562.jpg 1024w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/12/naturstrom-windkraft-300x165.jpg 300w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/12/naturstrom-windkraft-768x422.jpg 768w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/12/naturstrom-windkraft-600x329.jpg 600w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/12/naturstrom-windkraft-1080x593.jpg 1080w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a><p id="caption-attachment-11144" class="wp-caption-text">Nachhaltige Windenergieanlagen ziehen Ingenieure an.</p></div>
<h2>Hier triffst Du Mitarbeiter von Naturstrom</h2>
<p>Kommen wir zum Netzwerken. 🙂 Wenn Du Mitarbeiter von Naturstrom mal &#8222;auf freier Wildbahn&#8220; kennenlernen möchtest, dann bieten sich Messen an. Bei der <a href="https://www.heldenmarkt.de" target="_blank" rel="noopener"><strong>Verbrauchermesse für nachhaltigen Konsum &#8222;Heldenmarkt&#8220;</strong></a>, die in Hamburg, Nürnberg, München, Stuttgart und Berlin stattfindet, ist Naturstrom auf jeden Fall dabei. Das Tagesticket kostet schlanke 8,- Euro. Wenn Du es online im Vorverkauf kaufst, sogar nur 7,- Euro. Ich finde: Das Geld kannst Du mal investieren.</p>
<p>Weitere Messen müsstest Du googeln oder auf der <a href="https://www.naturstrom.de/index.php?id=122&amp;tx_news_pi1%5BoverwriteDemand%5D%5Bmonth%5D=&amp;tx_news_pi1%5BoverwriteDemand%5D%5Byear%5D=0" target="_blank" rel="noopener">Veranstaltungsseite bei Naturstrom</a> gucken. Im Moment gibt es dort keine Einträge. Vermutlich werden die neuen Termine gerade festgelegt. Dass das Thema Mitarbeitergewinnung präsent ist, siehst Du daran, dass die Naturstrom-Vertriebler auf Veranstaltungen immer Flyer dabei haben, die Naturstrom als Arbeitgeber vorstellen. Je nachdem, an welchen Job Du so gedachst hast, würde ich den Vertriebler einfach mal nach einem Kontakt im Unternehmen fragen.</p>
<p>Anzutreffen ist Naturstrom auch bei Veranstaltungen an Hochschulen oder in Projekten an Hochschulen. Auch wenn Du als Jobsucher nicht mehr an der Uni bist, würde ich einfach mal spontan vorbeischauen, um Mitarbeiter kennenzulernen. Für alle, die noch nie eine Uni von innen gesehen haben: Man kann da einfach rein latschen. Da hält einen keiner auf. 😉</p>
<p>Ich wünsche Dir gutes Gelingen, tolle Gespräche und Kontakte und vor allen Dingen eine nachhaltige Jobsuche. Wenn Du dabei spannende Sachen erlebst, dann <a href="https://www.endlich-montag.net/kontakt/">berichte mir</a> gerne davon.</p>
<p>In diesem Sinne: Guten Rutsch! Frohes Neues! Und immer heiter weiter auch in 2019! 🙂</p>
<p><a href="http://tunein.com/radio/Jobsucher-Podcast-von-Endlich-Montag-p961209/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-medium wp-image-7393" src="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/TuneIn_Logo-300x116.jpg" alt="TuneIn" width="300" height="116" srcset="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/TuneIn_Logo-300x116.jpg 300w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/TuneIn_Logo-768x296.jpg 768w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/TuneIn_Logo-1024x394.jpg 1024w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/TuneIn_Logo-600x231.jpg 600w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/TuneIn_Logo.jpg 2000w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a></p>
<h2>Naturstrom im Internet</h2>
<ul>
<li><a href="https://www.naturstrom.de" target="_blank" rel="noopener">Firmenhomepage</a></li>
<li><a href="https://www.naturstrom.de/ueber-uns/karriere/bewerber-faq/" target="_blank" rel="noopener">Bewerber FAQ</a></li>
<li><a href="https://blog.naturstrom.de" target="_blank" rel="noopener">Naturstrom Blog</a></li>
<li><a href="https://www.facebook.com/naturstrom" target="_blank" rel="noopener">Facbook-Profil</a></li>
<li><a href="https://www.energiezukunft.eu" target="_blank" rel="noopener">Energieportal</a></li>
<li><a href="https://www.youtube.com/user/naturstromTV" target="_blank" rel="noopener">YouTube-Kanal</a></li>
</ul>
<p><strong>Wenn Du Fragen an mich oder meine Interviewpartner hast, dann hinterlasse einen Kommentar oder <a href="https://www.endlich-montag.net/kontakt/">schick mir eine Mail</a>. Auch Themenvorschläge sind jederzeit willkommen.<br />
</strong></p>
<p><a href="http://www.stitcher.com/podcast/jobsucherpodcast-von-endlich-montag" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-4924 alignnone" src="http://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/stitcher-button-300x110.png" alt="Stitcher" width="177" height="65" /></a><a href="http://www.podcast.de/podcast/339724/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-4390 alignright" src="http://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/podcast.delogo-300x135-300x135.jpg" alt="podcast.delogo-300x135" width="159" height="72" /></a></p>
]]></content:encoded>
<podcast:chapters url="https://www.endlich-montag.net/blog/podcast/30-minuten-mit-martin-suhrbier-von-naturstrom/?chapters_format=pijson" type="application/json+chapters"/>	</item>
	
	<item>
        <title>Petra Barsch im Interview: Interner Wechsel mit Life/Work Planning</title>
		<link>https://www.endlich-montag.net/blog/podcast/petra-barsch-im-interview-interner-wechsel-mit-life-work-planning/</link>
		<pubDate>Mon, 17 Dec 2018 08:00:46 +0000</pubDate>
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    	<description><![CDATA[Du bist unzufrieden in Deinem Job und würdest trotzdem gerne bei Deinem jetzigen Arbeitgeber bleiben? Wie Du Life/Work Planning (L/WP) einsetzen kannst, um Dich betriebsintern weiter zu entwickeln, darüber spreche ich mit meiner 56-jährigen Kollegin Petra Barsch aus Berlin. Außerdem reden wir in dieser Jobsucher-Podcast-Episode darüber, ob auch Führungskräfte L/WP einsetzen können. Am Schluss stellen wir die Sinn-Frage: Müssen Jobsucher sich bei der aktuellen Lage am Arbeitsmarkt überhaupt noch die Mühe machen, sich mit sich selbst zu beschäftigen und Gespräche mit anderen Menschen zu führen? Zum Beispiel in IT-Berufen kann ich doch auch - ohne großen Aufwand - einfach aus dem Vollen schöpfen und zugreifen.]]></description>
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		<itunes:author>Heiko Link</itunes:author>
		<itunes:subtitle>Was kann ich als Mitarbeiter tun, wenn mein Chef mich hängen lässt? Wer kann überhaupt etwas dazu beitragen, dass es bei mir läuft? Mit Petra Barsch rede ich über interne Wechsel, die Personalabteilung und Life/Work Planning (L/WP) für Führungskräfte.</itunes:subtitle>
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		<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_11084" style="width: 310px" class="wp-caption alignleft"><a href="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/12/petra-barsch.jpeg" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-11084" class="wp-image-11084 size-medium" src="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/12/petra-barsch-300x217.jpeg" alt="Betra Barsch" width="300" height="217" srcset="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/12/petra-barsch-300x217.jpeg 300w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/12/petra-barsch-768x554.jpeg 768w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/12/petra-barsch-600x433.jpeg 600w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/12/petra-barsch.jpeg 1000w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><p id="caption-attachment-11084" class="wp-caption-text"><strong>Petra Barsch</strong> &#8211; Karriereberaterin, Unternehmensberaterin und Buchautorin aus Berlin</p></div>
<p>Du bist unzufrieden in Deinem Job und würdest trotzdem gerne bei Deinem jetzigen Arbeitgeber bleiben? Wie Du <a href="https://www.endlich-montag.net/life-work-planning/">Life/Work Planning (L/WP)</a> einsetzen kannst, um Dich betriebsintern weiter zu entwickeln, darüber spreche ich mit meiner 56-jährigen Kollegin <a href="https://www.petrabarsch.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Petra Barsch</a> aus Berlin. Außerdem reden wir in dieser Jobsucher-Podcast-Episode darüber, ob auch <strong>Führungskräfte</strong> L/WP einsetzen können. Am Schluss stellen wir die Sinn-Frage: Müssen Jobsucher sich bei der aktuellen Lage am Arbeitsmarkt überhaupt noch die Mühe machen, sich mit sich selbst zu beschäftigen und Gespräche mit anderen Menschen zu führen? Zum Beispiel in IT-Berufen kann ich doch auch &#8211; ohne großen Aufwand &#8211; einfach aus dem Vollen schöpfen und zugreifen.<span id="more-11066"></span></p>
<h2>Beim internen Wechsel Personalabteilung mit einbeziehen</h2>
<p>Ausgerechnet meine Lieblingskollegin Petra Barsch hat jahrelang selbst als Personalerin gearbeitet und Bewerber ausgesucht. Gib es ruhig zu: Dass ich mir so jemanden als Lieblingskollegin aussuche, das hättest Du nicht gedacht! 😉 Vor 12 Jahren kam Petra dann zu dem Entschluss, dass es so nicht weiter gehen kann. Sie machte sich als Karriereberaterin selbstständig. Seitdem arbeitet sie mit dem Life/Work Planning Verfahren. Petra ist also genau wie ich im <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Verdeckter_Arbeitsmarkt" target="_blank" rel="noopener noreferrer">verdeckten Arbeitsmarkt</a> unterwegs, wo man bei der Jobsuche ganz bewusst und aus guten Gründen einen großen Bogen um die Personalabteilung macht.</p>
<p>Anders gestaltet sich die Lage, wenn Du intern wechseln möchtest. In dem Fall solltest Du die Personaler mit einbeziehen. Insbesondere in großen Unternehmen, haben die laut Petra Barsch einfach den besten Überblick: &#8222;Eine gute Personalabteilung weiß, wo es im Unternehmen noch Möglichkeiten gibt.&#8220; Wenn die das wissen, dann ist das gut. Das entbindet Dich aber nicht davon, Dir erstmal selbst ein paar Gedanken zu machen. 😉</p>
<p><a href="https://open.spotify.com/show/7oB4Pc8QwKfQMGnsQaj2ZR?si=43haAosoQqeyPBi3dTGDzQ" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-10596 " src="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/10/spotify-300x203.jpg" alt="Spotify" width="195" height="132" srcset="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/10/spotify-300x203.jpg 300w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/10/spotify-768x520.jpg 768w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/10/spotify-1024x694.jpg 1024w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/10/spotify-600x406.jpg 600w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/10/spotify.jpg 1698w" sizes="(max-width: 195px) 100vw, 195px" /></a></p>
<h2>Erster Schritt: Guck bei Dir selbst</h2>
<p>Bevor Du beim Personaler aufschlägst, solltest Du laut Petra <strong>herausfinden, was genau Dir nicht gefällt.</strong> Magst Du die Tätigkeiten auf Deiner jetzigen Stelle nicht? Kommst Du mit den Kollegen nicht klar? Oder hast Du vielleicht einen neuen Chef bekommen, mit dem Du so gar nicht warm werden kannst?</p>
<p>Im nächsten Schritt formulierst Du, wie Du es gerne hättest. Hast Du Fähigkeiten, die Du beruflichen gerne einsetzen würdest? Welche sind das ganz konkret? Bei den meisten Arbeitsplätzen brauchst Du nur einen Bruchteil der Fähigkeiten, die Du als Mensch hast. Deswegen gibt es da <strong>reichlich Potential zur Verbesserung Deiner Situation</strong>.</p>
<p>Vorgesetzte haben im Grunde keine Chance, im Arbeitsalltag herauszufinden, was Du sonst noch so alles kannst. Dafür müssen auch Petra und ich uns in der Karriereberatung schon etwas mehr Zeit nehmen. 😉 Deswegen hilft es ungemein, wenn Du klar benennen kannst, was Du gerne tun würdest. <a href="https://www.endlich-montag.net/blog/jobsucher-podcast/faehigkeiten-finden-mit-lifework-planning-lwp/">Wie Du an Deine Fähigkeiten kommst, zeige ich Dir in dieser Podcast-Episode.</a></p>
<h2>Praxisbeispiel interner Wechsel</h2>
<p>Unter Umständen sorgen bestimmte <strong>Rahmenbedingungen</strong> dafür, dass der Spaß zurückkommt oder erhalten bleibt.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><strong>Ein Beispiel:</strong> </span></p>
<p>Eine Klientin von mir hat intern die Stelle und auch den Fachbereich gewechselt. Nicht ganz ein Jahr später, bekommt sie eine Weiterbildung angeboten, mit der sie bei ihrem langjährigen Arbeitgeber in Zukunft noch weiter aufsteigen kann. Das sind gute Nachrichten. Keine Frage. Es ist aber auch eine Doppelbelastung. Und zwar aus folgenden Gründen:</p>
<ul>
<li>Im neuen Job ist nach der kurzen Zeit noch keine Routine eingekehrt.</li>
<li>Die Weiterbildung wird parallel dazu laufen und sich über einen längeren Zeitraum erstrecken.</li>
</ul>
<p><span style="text-decoration: underline;">Dazu kommt:</span> Nach Abschluss der Weiterbildung müsste meine Klientin sofort wieder den Job wechseln, um in der dann passenden Gehaltsgruppe zu landen. Das ist auch wieder doppelt blöd, weil sie ihren jetzigen Job (auch wenn sie den bestimmt nicht bis zur Rente machen wird) mag. Außerdem ist unklar, in welcher Abteilung sie später landen wird. Das Problem ist, dass es im Unternehmen Fachbereiche gibt, die definitiv ein Kündigungsgrund wären.</p>
<p>Meine Klientin würde gerne selbst entscheiden, wann sie das nächste Mal wechselt und natürlich auch wohin sie dann wechselt!</p>
<p><strong><a href="https://itunes.apple.com/de/podcast/endlich-montag!/id1083066806" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-4389 aligncenter" src="http://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/itunes-logo-300x111-300x111.jpg" alt="iTunes Logo" width="178" height="66" /></a></strong></p>
<h2>Die Personalabteilung sollte den Rahmen schaffen</h2>
<p>Im ersten Schritt sprach meine Klientin mit Kollegen, die die Weiterbildung schon gemacht haben. Mit klassischen <a href="https://www.endlich-montag.net/blog/jobsucher-podcast/traumjob-finden/">Info-Gesprächen (wie sie auch in der externen Jobsuche eingesetzt werden)</a> hat sie für sich geklärt, ob die Fortbildung in Frage kommt oder nicht. Das Ergebnis: Sie kommt in Frage.</p>
<p>Mit den unschönen Rahmenbedingungen ging sie dann in die Personalabteilung. Dort kam im Gespräch heraus, dass im Hintergrund gerade darüber nachgedacht wird, die Gehaltsgruppe ihrer jetzige Stelle anzuheben. Wenn das passiert, dann könnte sie nach der Weiterbildung so lange auf der Stelle bleiben, wie sie möchte. Außerdem erfuhr meine Klientin, dass die Fortbildung im nächsten Jahr auf jeden Fall wieder angeboten wird. Das war vorher nicht klar! Jetzt ist der Stand so, dass sie schon als Teilnehmerin für das Jahr 2019 vorgemerkt ist. Wenn die Fortbildung wieder startet, wird meine Klientin wissen, ob ihr jetziger Job abgehoben wurde und sie wird mehr Routine in ihrer Tätigkeit haben. Die Chancen stehen also gut, dass die Rahmenbedingungen in naher Zukunft für sie passen werden.</p>
<p>Meine Klientin hat anfänglich gezögert, mit jemandem in der Personalabteilung zu sprechen. Petra Barsch meint dazu: &#8222;Die Personalabteilung sollte die Möglichkeiten und den Rahmen schaffen, dass Wechsel im Unternehmen gelingen können.&#8220; Laut meiner Lieblingskollegin muss aber auch die Geschäftsleitung mitspielen: &#8222;Die muss die Kultur dazu entwickelt haben, dass das auch möglich und gewünscht ist.&#8220;</p>
<p><a href="http://tunein.com/radio/Jobsucher-Podcast-von-Endlich-Montag-p961209/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-medium wp-image-7393" src="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/TuneIn_Logo-300x116.jpg" alt="TuneIn" width="300" height="116" srcset="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/TuneIn_Logo-300x116.jpg 300w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/TuneIn_Logo-768x296.jpg 768w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/TuneIn_Logo-1024x394.jpg 1024w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/TuneIn_Logo-600x231.jpg 600w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/TuneIn_Logo.jpg 2000w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a></p>
<h2>Als Mitarbeiter die Personaler-Brille aufsetzen</h2>
<p>Ich finde es hilfreich, wenn Mitarbeiter vor dem Gang in die Personalabteilung mal die &#8222;Personaler-Brille&#8220; aufzusetzen. Was hat der Personaler eigentlich davon, vielleicht mit viel Aufwand nach Wegen zu suchen, um Dich als Mitarbeiter zu halten?</p>
<p>Er spart sich zum Beispiel den Aufwand, die Stelle neu zu besetzen. Inklusive Einarbeitung und allem was sonst noch so dazu gehört. Blöd wäre auch, einen für viel Geld besser ausgebildeten Mitarbeiter zu haben, der aber leider keine Leistung mehr bringt, weil er in einer für ihn gruseligen Abteilung gelandet ist.</p>
<p>Ganz fies wäre folgende Nummer: Das Unternehmen würde die Fachkräfte gerne weiter entwickeln, um auch selbst im Markt voran zu kommen, es gelingt aber nicht. Zu den angebotenen Fortbildungen gibt es weder Anmeldungen noch Rückmeldungen. Der Personaler zerbricht sich den Kopf darüber, warum zur Hölle so viele Mitarbeiter auf ihrem Level stehen bleiben. Wo es doch so viele Angebote gibt &#8230;</p>
<p>Im konkreten Beispiel kommt noch dazu, dass das Unternehmen Schwierigkeiten hat, Stellen zu besetzen. Die Geschäftsleitung forderte die Mitarbeiter dazu auf, aktiv Werbung für ihren Arbeitgeber zu machen. Wer könnte das besser tun, als jemand, dem intern so geholfen wurde?! Der Personaler steht also verdammt gut da, wenn er es mit einem kreativen Lösungsweg geschafft hat, einen Mitarbeiter zu halten und auch noch für positive Werbung im Bekanntenkreis zu sorgen! In dem Punkt darf man in der Personalabteilung übrigens auch ruhig mal mit dem Zaunpfahl winken &#8230; 😉</p>
<p>Du siehst: Das Ganze ist ein klassischer Fall von: <strong>Win-Win!</strong> 🙂</p>
<h2><a href="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/12/karriere-mit-knicken.jpg" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright wp-image-11083 size-medium" src="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/12/karriere-mit-knicken-214x300.jpg" alt="Jobhuntig Geht doch! Karriere mit Knicken" width="214" height="300" srcset="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/12/karriere-mit-knicken-214x300.jpg 214w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/12/karriere-mit-knicken-600x840.jpg 600w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/12/karriere-mit-knicken.jpg 714w" sizes="(max-width: 214px) 100vw, 214px" /></a>Kontakt zu Petra Barsch</h2>
<p>Wie Du siehst, kannst Du auch intern viel erreichen. Grundvoraussetzung ist (intern wie extern), dass Du selbst aktiv wirst und Dir auch Mühe gibst. Ganz egal, wie der Arbeitsmarkt gerade ist. Denn wenn Deine (berufliche) Reise in eine Richtung gehen soll, die Dir gefällt, dann musst Du Deinen Teil dazu beitragen. Alternativ kannst Du Dich natürlich auch treiben lassen und einfach Glück haben &#8230; 😉</p>
<p><strong>Petra und <a href="https://www.endlich-montag.net/kontakt/">ich</a> unterstützen Dich natürlich gerne dabei, die Richtung festzulegen oder auch Entscheidungen zu treffen.</strong> <a href="https://www.petrabarsch.de/#kontakt" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Die Kontaktdaten von Petra findest Du auf Ihrer Webseite.</a></p>
<p>(Nicht nur) Quereinsteiger sollten Petras Buch &#8222;Jobhunting &#8211; Geht doch! Karriere mit Knicken&#8220; lesen, das Du zum Beispiel <a href="https://www.mayersche.de/buecher/Jobhunting-taschenbuch-Petra-Barsch.html?listtype=search&amp;searchparam=Petra+Barsch&amp;_artperpage=3" target="_blank" rel="noopener noreferrer">hier bestellen</a> kannst.</p>
<h1>Angebot für Unternehmen</h1>
<p>Petra Barsch und mich verbindet auch die Zusammenarbeit in der <a href="http://workwithothers.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Unternehmensberatung &#8222;WorkWithOthers&#8220;</a>. Als Sparringspartner helfen wir Unternehmen unter anderem dabei, <strong>neue Wege bei der Mitarbeitersuche zu gehen</strong>.</p>
<p><a href="http://workwithothers.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-11106 aligncenter" src="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/12/WorkWithOthers_Logo-1024x197.jpg" alt="WorkWithOthers Logo" width="400" height="77" srcset="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/12/WorkWithOthers_Logo-1024x197.jpg 1024w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/12/WorkWithOthers_Logo-300x58.jpg 300w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/12/WorkWithOthers_Logo-768x147.jpg 768w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/12/WorkWithOthers_Logo-600x115.jpg 600w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/12/WorkWithOthers_Logo-1080x207.jpg 1080w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/12/WorkWithOthers_Logo.jpg 1281w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a></p>
<p>Bei WorkWithOthers ist übrigens auch Peter Müller mit dabei, den ich im Frühjahr im Jobsucher-Podcast interviewt habe. Hier geht es zu den Episoden mit Peter:</p>
<ul>
<li><a href="https://www.endlich-montag.net/blog/jobsucher-podcast/60-minuten-mit-peter-mueller-teil-1-mobbing/">Teil 1 &#8211; Mobbing</a></li>
<li><a href="https://www.endlich-montag.net/blog/jobsucher-podcast/60-minuten-mit-peter-mueller-teil-2-bankenturm-stuermen/">Teil 2 &#8211; Bankenturm stürmen</a></li>
</ul>
<p><a href="https://www.thalia.de/shop/home/artikeldetails/ID104707481.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright wp-image-11082 size-medium" src="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/12/chefsache-fachkraeftesicherung-211x300.jpg" alt="Chefsache Fachkräftesicherung" width="211" height="300" srcset="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/12/chefsache-fachkraeftesicherung-211x300.jpg 211w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/12/chefsache-fachkraeftesicherung.jpg 422w" sizes="(max-width: 211px) 100vw, 211px" /></a>Unternehmen, die das Thema &#8222;<strong>Fachkräfte finden und binden</strong>&#8220; umtreibt, lege ich das Buch &#8222;Chefsache Fachkräftesicherung&#8220; ans Herz, das Petra Barsch zusammen mit Gabriele Trachsel in diesem Jahr herausgebracht hat. Das Buch kannst Du zum Beispiel <a href="https://www.mayersche.de/Chefsache-Fachkraeftesicherung-gemischt-Petra-Barsch.html?listtype=search&amp;searchparam=Petra+Barsch&amp;_artperpage=3" target="_blank" rel="noopener noreferrer">hier bestellen</a>.</p>
<p>Am Schluss bedanke ich mich noch bei &#8222;Carlos139&#8220; für die tolle iTunes-Bewertung und die Frage, ob meine interessanten Ansätze auch bei Führungskräften funktionieren. Ich hoffe, dass wir sie im Podcast beantworten. Falls nicht, dann <a href="https://www.endlich-montag.net/kontakt/">melde Dich</a> gerne bei mir. Dann greife ich das Thema noch mal auf.</p>
<p><strong>Ansonsten gilt wie immer: Heiter weiter! 🙂<br />
</strong></p>
<p><strong>Und wenn Du Fragen an mich oder meine Interviewpartner hast, dann hinterlasse einen Kommentar oder <a href="https://www.endlich-montag.net/kontakt/">schick mir eine Mail</a>. Auch Themenvorschläge sind jederzeit willkommen.<br />
</strong></p>
<p><a href="http://www.stitcher.com/podcast/jobsucherpodcast-von-endlich-montag" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-4924 alignnone" src="http://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/stitcher-button-300x110.png" alt="Stitcher" width="177" height="65" /></a><a href="http://www.podcast.de/podcast/339724/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-4390 alignright" src="http://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/podcast.delogo-300x135-300x135.jpg" alt="podcast.delogo-300x135" width="159" height="72" /></a></p>
]]></content:encoded>
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	<item>
        <title>60 Minuten mit: Verkaufstrainer Oliver Schumacher</title>
		<link>https://www.endlich-montag.net/blog/podcast/60-minuten-mit-verkaufstrainer-oliver-schumacher/</link>
		<pubDate>Mon, 03 Dec 2018 08:00:34 +0000</pubDate>
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    	<description><![CDATA[Stell Dir vor, Du bist Verkaufstrainer und kannst selbst nicht verkaufen. Genau dieses Problem hatte Oliver Schumacher, als er sich im Jahr 2009 selbständig gemacht hat. "Plastikallergie" sagt er dazu, weil er schlicht und einfach nicht in der Lage war, den Telefonhörer anzufassen und abzuheben. Diese Allergie kenne ich nur zu gut. ;-) Für meine Klienten ist das auch kein Fremdwort. Wenn die im Rahmen der Karriereberatung (und erst recht danach) einfach so in Firmen gehen, um dort mit Mitarbeitern zu reden, dann steigt die Nervosität. Manchmal fühlt es sich an, wie Kaltakquise, auch wenn es definitiv keine ist. Und wenn das passiert: Was kannst Du dann machen? Wie kannst Du die Plastikallergie wieder los werden? Um dieser Frage auf den Grund zu gehen, und ein paar zusätzliche Praxis-Tipps zu bekommen, habe ich Oliver Schumacher in den Jobsucher-Podcast eingeladen. Und wo wir schon mal dabei sind, sprechen wir auch über über so wichtige Themen wie Interessen, Netzwerken und den richtigen Zeitpunkt, um über Geld zu reden. Bei der Jobsuche und im Verkauf.]]></description>
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		<itunes:author>Heiko Link</itunes:author>
		<itunes:subtitle>Einem Einbeinigen das letzte Bein weghauen, macht nur wenigen Menschen Spaß! Damit macht der Verkaufstrainer Oliver Schumacher Menschen Mut, die nervös sind, wenn sie auf Fremde zugehen sollen. Diese Erfahrung kann ich aus der Jobsucher-Praxis bestätigen!</itunes:subtitle>
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		<itunes:summary><![CDATA[Stell Dir vor, Du bist Verkaufstrainer und kannst selbst nicht verkaufen. Genau dieses Problem hatte Oliver Schumacher, als er sich im Jahr 2009 selbständig gemacht hat. &quot;Plastikallergie&quot; sagt er dazu, weil er schlicht und einfach nicht in der Lage war, den Telefonhörer anzufassen und abzuheben. Diese Allergie kenne ich nur zu gut. ;-) Für meine Klienten ist das auch kein Fremdwort. Wenn die im Rahmen der Karriereberatung (und erst recht danach) einfach so in Firmen gehen, um dort mit Mitarbeitern zu reden, dann steigt die Nervosität. Manchmal fühlt es sich an, wie Kaltakquise, auch wenn es definitiv keine ist. Und wenn das passiert: Was kannst Du dann machen? Wie kannst Du die Plastikallergie wieder los werden? Um dieser Frage auf den Grund zu gehen, und ein paar zusätzliche Praxis-Tipps zu bekommen, habe ich Oliver Schumacher in den Jobsucher-Podcast eingeladen. Und wo wir schon mal dabei sind, sprechen wir auch über über so wichtige Themen wie Interessen, Netzwerken und den richtigen Zeitpunkt, um über Geld zu reden. Bei der Jobsuche und im Verkauf.]]></itunes:summary>
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		<content:encoded><![CDATA[<p>Stell Dir vor, Du bist Verkaufstrainer und kannst selbst nicht verkaufen. Genau dieses Problem hatte <a href="https://oliver-schumacher.de" target="_blank" rel="noopener">Oliver Schumacher</a>, als er sich im Jahr 2009 selbständig gemacht hat. &#8222;<strong>Plastikallergie</strong>&#8220; sagt er dazu, weil er schlicht und einfach nicht in der Lage war, den Telefonhörer anzufassen und abzuheben. Diese Allergie kenne ich nur zu gut. 😉 Für meine Klienten ist das auch kein Fremdwort. Wenn die im Rahmen der Karriereberatung (und erst recht danach) einfach so in Firmen gehen, um dort mit Mitarbeitern zu reden, dann steigt die <strong>Nervosität</strong>. Manchmal fühlt es sich an, wie Kaltakquise, auch wenn es definitiv keine ist. Und wenn das passiert: Was kannst Du dann machen? Wie kannst Du die Plastikallergie wieder los werden? Um dieser Frage auf den Grund zu gehen, und ein paar zusätzliche <strong>Praxis-Tipps</strong> zu bekommen, habe ich Oliver Schumacher in den Jobsucher-Podcast eingeladen. Und wo wir schon mal dabei sind, sprechen wir auch über über so wichtige Themen wie Interessen, Netzwerken und den richtigen Zeitpunkt, um über Geld zu reden. Bei der Jobsuche und im Verkauf.</p>
<div id="attachment_11015" style="width: 1034px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/11/oliver-schumacher.jpg" target="_blank" rel="noopener"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-11015" class="wp-image-11015 size-large" src="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/11/oliver-schumacher-1024x576.jpg" alt="Oliver Schumacher" width="1024" height="576" srcset="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/11/oliver-schumacher-1024x576.jpg 1024w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/11/oliver-schumacher-300x169.jpg 300w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/11/oliver-schumacher-768x432.jpg 768w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/11/oliver-schumacher-600x338.jpg 600w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/11/oliver-schumacher-1080x608.jpg 1080w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a><p id="caption-attachment-11015" class="wp-caption-text"><strong>Oliver Schumacher</strong> &#8211; Verkaufstrainer, Redner und Autor</p></div>
<h2></h2>
<h2>Der Angerufene / Angesprochene hat Pech gehabt</h2>
<p>Oliver arbeitete als fest angestellter Verkäufer, bevor er sich als Verkaufstrainer selbstständig machte. Deswegen war ihm klar, dass man in seinem Job regelmäßig ein Nein und damit Ablehnung bekommt. Unter den neuen Rahmenbedingungen, nahm er sich das Nein allerdings plötzlich sehr zu Herzen. Ein Coach half ihm dabei, seine Einstellung zum Verkauf wieder gerade zu rücken. Oliver wusste, dass er ein guter Verkäufer ist. Außerdem arbeitet er seriös und hat ein gutes Angebot für denjenigen, den er anruft. Eine Chance für den Angerufenen, um selbst besser zu werden, um genau zu sein. Wenn der diese Chance nicht erkennt oder nutzt, dann hat der Angerufene Pech gehabt. Nicht der Verkäufer!</p>
<p>Wenn ein Jobsucher in einem Unternehmen freundliche, ehrliche und die Arbeitszeit der Mitarbeiter wertschätzende Gespräche führen möchte, und dann kalt abgewiesen wird, dann hat man ihm gerade gesagt: <strong>&#8222;Du willst hier nicht arbeiten!&#8220;</strong> Das ist &#8211; gerade in Zeiten des so oft beschrieenen Fachkräftemangels &#8211; ganz großes Pech für &#8230; das Unternehmen! Es gibt nämlich die, die im Anschreiben behaupten: Ich bin engagiert und motiviert. Und die, die das nicht schreiben, sondern in der Praxis beweisen.</p>
<p>Davon mal ganz abgesehen: Neulich hat mir jemand erzählt, dass in einer Personalabteilung genervt auf eine telefonische Rückfrage zu einer Stellenausschreibung reagiert wurde. Wie schlecht kann man Bewerber behandeln? Das ist echt unfassbar &#8230;</p>
<p><a href="https://open.spotify.com/show/7oB4Pc8QwKfQMGnsQaj2ZR?si=43haAosoQqeyPBi3dTGDzQ" target="_blank" rel="noopener"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-10596 " src="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/10/spotify-300x203.jpg" alt="Spotify" width="195" height="132" srcset="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/10/spotify-300x203.jpg 300w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/10/spotify-768x520.jpg 768w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/10/spotify-1024x694.jpg 1024w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/10/spotify-600x406.jpg 600w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/10/spotify.jpg 1698w" sizes="(max-width: 195px) 100vw, 195px" /></a></p>
<h2>Macht keinen Spaß: Dem Einbeinigen das letzte Bein weghauen</h2>
<p>Ein weiteres Problem ist Druck. Manch einer ist in einer Situation, in der er dringend einen Job (oder Abschluss) haben muss. Oft kommt dazu hausgemachter Druck, in Form von eigenen Ansprüchen. Es muss immer gleich geschliffen sein und richtig professionell rüber kommen. Das kenne ich auch. Während meiner <a href="https://www.endlich-montag.net/life-work-planning/">Life/Work Planning</a> (L/WP) Trainerausbildung habe ich einmal eine Jobsucherin begleitet, die so nervös war, dass es nur schwer mit anzusehen war. Sie konnte wirklich gerade noch so sprechen. Oder sollte ich besser stammeln sagen? 😉 Und dann ist genau das passiert, was Oliver Schumacher im Podcast auch sagt: &#8222;Es macht nur sehr wenigen Menschen Spaß, einem Einbeinigen das letzte Bein weg zu hauen.&#8220; Und genau so war es: Dieser Frau wurde nicht das letzte Bein weg gehauen, sondern geholfen! Am Ende des Gesprächs war sie zwar immer noch nervös, aber der Unterschied zu den ersten Sätzen war deutlich zu bemerken!</p>
<p>Deswegen rät Oliver Schumacher: &#8222;Einfach machen! Wenn die Angst kommt, dann erst recht schnell den Hörer abnehmen (oder in die Firma rein gehen).&#8220; Ran ans Telefon! Rauf auf die Bühne! <strong>Tür aufreißen, rein gehen und: Hoppla, da bin ich!</strong> Das ist laut dem 45-jährigen besser, als groß zu überlegen: &#8222;Wenn man im Tun ist, dann ist man im Automatikmodus. Außerdem geht der Stresspegel extrem runter, wenn Du es gerade tust.&#8220; Ich habe ich mal in Kaltakquise versucht und möchte ergänzen: Gib dem Stresspegel unter Umständen ein bisschen Zeit, um extrem runter zu kommen. 😉 Davon abgesehen finde ich nach hunderten von <a href="https://www.endlich-montag.net/life-work-planning/">Life/Work Planning</a> <a href="https://www.endlich-montag.net/blog/jobsucher-podcast/traumjob-finden/">Info-Gesprächen</a>, dass ein gewisser Level an Lampenfieber immer bleibt. Das ist auch in Ordnung, weil es die Konzentration schärft.</p>
<p>Zu ungeschliffen sein oder reden ist laut Oliver Schuhmacher auch nicht das Problem. Dann schon eher zu perfekt sein. Denn wenn alles komplett rund läuft, dann denkt Dein Gegenüber schnell mal: &#8222;Da geht irgendwas nicht mit rechten Dingen zu.&#8220; Also: <strong>Mut zur Lücke!</strong></p>
<p><strong><a href="https://itunes.apple.com/de/podcast/endlich-montag!/id1083066806" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-4389 aligncenter" src="http://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/itunes-logo-300x111-300x111.jpg" alt="iTunes Logo" width="178" height="66" /></a></strong></p>
<h2>Die Kraft der leuchtenden Augen</h2>
<p>Ich selbst habe zweimal eine Festanstellung gekündigt (können auch drei gewesen sein), weil man mich in den Vertrieb versetzt hat. Eine Aussage, die ich überhaupt gar nicht leiden kann ist: &#8222;Ein guter Verkäufer verkauft alles. Von Omas klein Häuschen über Staubsauger bis hin zum Auto.&#8220; Ich finde, dass das völliger Schwachsinn ist! Als Karriereberater hat das für mich ganz viel mit <strong>Interessen</strong> zu tun, die viele Leute für mein Empfinden bei der Jobwahl völlig Außer-Acht-Lassen. Deswegen war ich sehr froh, Oliver nach seiner Meinung fragen zu können.</p>
<p>&#8222;Wenn Du etwas verkaufen sollst, bei dem Du keine leuchtenden Augen bekommst, dann ist es das falsche Produkt&#8220;, findet Oliver. Danke! Das vom Verkaufstrainer und -profi zu hören &#8230; Da ist mir echt ein Stein vom Herzen gefallen. Dann ist das ja hoffentlich ein für allemal geklärt! 😉 &#8222;Gerade im Verkauf musst Du Dich sehr viel selbst motivieren, weil Du viel mit Ablehnung zu tun hast&#8220;, betont Oliver.</p>
<p>Das Gleiche möchte ich vom ganz normalen Berufsalltag in allen Jobs behaupten. Irgendwie gibt&#8217;s immer mal Ärger, Probleme, Hindernisse, &#8230; Wenn Du in solchen Situationen leuchtende Augen bei dem Produkt oder der Dienstleistung Deines Arbeitgebers hast, dann gibt Dir das Kraft. Ganz besonders gilt das schon für die eigentliche Jobsuche im verdeckten Arbeitsmarkt. Auch wenn die unterm Strich sehr viel Spaß macht, gibt es definitiv Situationen, in denen Du die Kraft der leuchtenden Augen gut gebrauchen kannst. Es macht nämlich nicht <strong>*PLOPP*</strong> und aus der Jobkatastrophe wird in nur einem Augenblick der Traumjob. <strong>Das ist ein Weg, der beim Gehen entsteht</strong>.</p>
<p><iframe loading="lazy" src="https://www.youtube.com/embed/IcRYL_XXrDI" width="560" height="315" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe></p>
<h2>Zu unverbindlich, zu faul, zu träge</h2>
<p>Den Weg zum Traumjob zu gehen, lohnt sich. Auf dem Programm steht aber auch: Kämpfen, leiden und sich quälen. Als Oliver mit dem Satz um die Ecke kam, war ich erstmal grundsätzlich bei ihm. Sein Jogging-Beispiel behagte mir allerdings nicht so. Als wir das Ganze dann aufs Drachen- und Gleitschirmfliegen übertragen hatten, war ich wieder d&#8217;accord! 😉 Ich wollte sicher stellen, dass wir nicht über die Art von Qual reden, die einen am Ende in den <strong>Burnout</strong> treibt. Worum es uns beiden geht ist <strong>Biss</strong>, der des Öfteren fehlt. &#8222;Ich habe das Gefühl, dass viele Menschen heutzutage zu unverbindlich, zu faul und zu träge sind und sich sagen: Lass die anderen mal machen&#8220;, findet Oliver Schumacher. Was soll ich sagen: Da regt sich in mir kein spontaner Widerspruch. 😉 &#8222;Leute die konkret weiter kommen wollen, die eine Hands-On-Mentalität haben und die Verantwortung für sich übernehmen, die werden heute gesucht&#8220;, sagt Oliver. Stimmt! Das sind eben nicht die, die schreiben, wie motiviert und engagiert sie sind. Sondern die, die wirklich los gehen. Mit allen Risiken und Nebenwirkungen. Siehe oben &#8230;</p>
<h2>Oberstes Gebot für Selbständige und Jobsucher: Gesichtsmarketing</h2>
<p>Wer los geht, betreibt ganz automatisch auch Gesichtsmarketing. Den Begriff kannte ich auch noch nicht. Für Selbstständige heißt das, sich jeden Tag zu fragen: Wo trifft sich heute irgendein Verband oder Club? Wo sind die Menschen, die ich suche? Wie könnte ich mit Leuten ins Gespräch kommen? Und dann jeden Tag irgendwie raus zu kommen.</p>
<p>Bei mir heißt das: <strong>Die Jobs bekommen immer die Leute, die mit Namen und Gesicht bekannt sind.</strong> Und mit Gesicht meine ich <strong>nicht </strong>das Profilbild bei Xing! *lacht* Ich rede vom Netzwerken und finde, dass das auch in digitalen Zeiten immer noch im echten Leben stattfindet. Was Dich natürlich nicht davon abhalten sollte, mich mit dem Stichwort &#8222;Podcast-Hörer&#8220; <a href="https://www.xing.com/profile/Heiko_Link7" target="_blank" rel="noopener">bei Xing anzufunken</a>. 😉</p>
<p><a href="http://tunein.com/radio/Jobsucher-Podcast-von-Endlich-Montag-p961209/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-medium wp-image-7393" src="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/TuneIn_Logo-300x116.jpg" alt="TuneIn" width="300" height="116" srcset="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/TuneIn_Logo-300x116.jpg 300w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/TuneIn_Logo-768x296.jpg 768w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/TuneIn_Logo-1024x394.jpg 1024w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/TuneIn_Logo-600x231.jpg 600w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/TuneIn_Logo.jpg 2000w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a></p>
<h2>Bewerbungsgespräche sind Lügengespräche</h2>
<p>Wenn man sich im echten Leben schon etwas besser kennt, dann hat das auch den Vorteil, dass man nicht mehr lügen muss. Oliver Schumacher findet nämlich: &#8222;Bewerbungsgespräche sind Lügengespräche!&#8220; Der Mann haut echt am laufenden Band Sätze raus, für die ich ihm die Füsse küssen könnte! Ich muss dringend mal nach Lingen ins Emsland fahren, wo Oliver wohnt. 😉 <strong>(An dieser Stelle sei mir die schlechte Tonqualität über Skype verziehen. Ich habe ein anderes Mikro ausprobiert und schwöre, dieses Mikro NIE WIEDER beim Podcasten zu benutzen!)</strong></p>
<p>Warum das so ist? Wenn Du den Job haben möchtest und der Arbeitgeber fragt Dich, ob Du etwas bestimmtes kannst, was sagst Du dann? Gerne mal &#8222;Ja&#8220;, auch wenn es nicht (ganz) stimmt. 😉 Andersherum ist es das gleiche Spiel. Der Arbeitgeber möchte Dich unbedingt einstellen und Du fragst nach so abgefahrenen Dingen wie: Bezahlter Weiterbildung, kurzfristigem Urlaub, wenns mal sein muss, und so weiter &#8230; Wie ist die Antwort? &#8222;Ja klar, das kriegen wir schon irgendwie hin.&#8220; Mein Tipp: Lass Dir das schriftlich geben! 😉</p>
<p>Natürlich sind nicht alle böse. Und natürlich bist Du auch nicht hundertprozentig vor Lügen sicher, wenn Du jemanden vorher schon kennst. Trotzdem: Es minimiert das Risiko, dass es schief geht, deutlich. Ich finde: Dafür lohnt sich der &#8222;Aufwand des Kennenlernens und Netzwerkens&#8220; im Vorfeld.</p>
<p>Bei Oliver Schumacher bist Du in jedem Fall in guten Händen, denn sein Motto ist: Ehrlichkeit verkauft. Und, ganz ehrlich: Nach unserem Podcast-Interview, kauf ich ihm das ab. 🙂</p>
<h2>Kontakt zu Oliver Schumacher</h2>
<p>Jetzt wünsche ich Dir viel Spaß beim Hören und <strong>wenn Du Hilfe im Vertrieb oder bei der Jobsuche im verdeckten Arbeitsmarkt brauchst, dann meld Dich gerne <a href="https://oliver-schumacher.de/" target="_blank" rel="noopener">beim Verkaufstrainer Oliver Schumacher</a> oder <a href="https://www.endlich-montag.net/kontakt/">mir</a></strong>.</p>
<p><strong>Heiter weiter!</strong></p>
<p><a href="http://www.stitcher.com/podcast/jobsucherpodcast-von-endlich-montag" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-4924 alignnone" src="http://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/stitcher-button-300x110.png" alt="Stitcher" width="177" height="65" /></a><a href="http://www.podcast.de/podcast/339724/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-4390 alignright" src="http://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/podcast.delogo-300x135-300x135.jpg" alt="podcast.delogo-300x135" width="159" height="72" /></a></p>
<p>_________________________________________________</p>
<p><em>Wenn Du Fragen an mich oder meine Interviewpartner hast, dann hinterlasse einen Kommentar. Auch Themenvorschläge sind jederzeit willkommen.</em></p>
]]></content:encoded>
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	<item>
        <title>60 Minuten mit: Birgit Wintermann von der Bertelsmann Stiftung</title>
		<link>https://www.endlich-montag.net/blog/podcast/60-minuten-mit-birgit-wintermann-von-der-bertelsmann-stiftung/</link>
		<pubDate>Mon, 19 Nov 2018 08:00:57 +0000</pubDate>
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    	<description><![CDATA[Über das Thema "Vereinbarkeit von Arbeit und Beruf" spreche ich mit Birgit Wintermann, von der Bertelsmann Stiftung in Gütersloh. Arbeit und Beruf zusammen bringen ... das ist eine voll krasse Kombi! Ich weiß. ;-) Da hat laut der 48-jährigen Projekt Managerin "Zukunft der Arbeit" doch glatt jemand von der Bertelsmann Stiftung herausgefunden, dass Mitarbeiter viel mehr Fähigkeiten haben, als die, die sie bei der Arbeit einsetzen. Ist das denn zu fassen?! *lacht* Als das die Personalchefin eines großen, deutschen Unternehmens erfuhr, hat die sich ihre Mitarbeiter mal genauer angeguckt. Danach war sie fast zu Tränen gerührt. "Die können alle so viele tolle Sachen. Wir haben ja noch nie die Menschen hinter unseren Mitarbeitern gesehen", soll sie gesagt haben. Manchmal kann die Lösung so einfach sein ...]]></description>
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		<itunes:author>Heiko Link</itunes:author>
		<itunes:subtitle>Die schlechten Gallup-Ergebnisse sprechen nicht gerade für die Arbeitgeber. Ja! Aber: Die Verantwortung für Zufriedenheit im Job liegt hauptsächlich beim Arbeitnehmer. Mit Birgit Wintermann spreche ich unter anderem über das Thema Selbstverantwortung.</itunes:subtitle>
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		<itunes:summary><![CDATA[Über das Thema &quot;Vereinbarkeit von Arbeit und Beruf&quot; spreche ich mit Birgit Wintermann, von der Bertelsmann Stiftung in Gütersloh. Arbeit und Beruf zusammen bringen ... das ist eine voll krasse Kombi! Ich weiß. ;-) Da hat laut der 48-jährigen Projekt Managerin &quot;Zukunft der Arbeit&quot; doch glatt jemand von der Bertelsmann Stiftung herausgefunden, dass Mitarbeiter viel mehr Fähigkeiten haben, als die, die sie bei der Arbeit einsetzen. Ist das denn zu fassen?! *lacht* Als das die Personalchefin eines großen, deutschen Unternehmens erfuhr, hat die sich ihre Mitarbeiter mal genauer angeguckt. Danach war sie fast zu Tränen gerührt. &quot;Die können alle so viele tolle Sachen. Wir haben ja noch nie die Menschen hinter unseren Mitarbeitern gesehen&quot;, soll sie gesagt haben. Manchmal kann die Lösung so einfach sein ...]]></itunes:summary>
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		<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_10853" style="width: 310px" class="wp-caption alignright"><a href="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/11/birgit-wintermann.jpg" target="_blank" rel="noopener"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-10853" class="wp-image-10853 size-medium" src="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/11/birgit-wintermann-300x200.jpg" alt="Birgit Wintermann" width="300" height="200" srcset="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/11/birgit-wintermann-300x200.jpg 300w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/11/birgit-wintermann-768x512.jpg 768w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/11/birgit-wintermann-1024x683.jpg 1024w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/11/birgit-wintermann-600x400.jpg 600w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/11/birgit-wintermann-1080x720.jpg 1080w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><p id="caption-attachment-10853" class="wp-caption-text"><strong>Birgit Wintermann</strong> &#8211; Projekt Managerin &#8222;Zukunft der Arbeit&#8220; bei der Bertelsmann Stiftung in Gütersloh.</p></div>
<p>Über das Thema &#8222;<strong>Vereinbarkeit von Arbeit und Beruf</strong>&#8220; spreche ich mit Birgit Wintermann, von der <a href="https://www.bertelsmann-stiftung.de/de/startseite/" target="_blank" rel="noopener">Bertelsmann Stiftung</a> in <strong>Gütersloh</strong>. Arbeit und Beruf zusammen bringen &#8230; das ist eine voll krasse Kombi! Ich weiß. 😉 Da hat laut der 48-jährigen Projekt Managerin &#8222;Zukunft der Arbeit&#8220; doch glatt jemand von der Bertelsmann Stiftung herausgefunden, dass Mitarbeiter <strong>viel mehr Fähigkeiten</strong> haben, als die, die sie bei der Arbeit einsetzen. Ist das denn zu fassen?! <strong>*lacht*</strong> Als das die Personalchefin eines großen, deutschen Unternehmens erfuhr, hat die sich ihre Mitarbeiter mal genauer angeguckt. Danach war sie fast zu Tränen gerührt. &#8222;Die können alle so viele tolle Sachen. Wir haben ja noch nie die Menschen hinter unseren Mitarbeitern gesehen&#8220;, soll sie gesagt haben. Manchmal kann die Lösung so einfach sein &#8230;<span id="more-10852"></span></p>
<h2>Der Depp sitzt auf der anderen Seite vom Tisch</h2>
<p>In den Beruf des Karriereberaters startete ich mit der Zielgruppe Schüler und Jugendliche. Heute gönne ich mir die &#8222;Kids&#8220; nur noch einmal im Jahr. Ende Oktober war es mal wieder so weit. Im Auftrag einer Krankenkasse aus Bielefeld habe ich einen ganzen Tag mit circa 60 <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Bundesfreiwilligendienst" target="_blank" rel="noopener">Bufdis</a> gearbeitet. Am Ende des Tages war es für mich nicht mehr ansatzweise nachvollziehbar, wie ein Unternehmer sagen kann, dass die Jugendlichen heute nichts mehr können, wenn Sie aus der Schule kommen. In dem Fall sitzt der wahre Depp echt auf der anderen Seite vom Schreibtisch! 😉 Bei den Bufdis war ich total begeistert, was die alles auf dem Kasten haben und wie engagiert die sind. Bei meinen Klienten über 30, 40 oder 50 Jahre ist es genau das Gleiche. Meine Welt ist voll mit &#8222;Sahneschnitten-Mitarbeitern&#8220;. Die können alle total viel! <strong>Aber fast niemand guckt richtig hin.</strong></p>
<p><a href="https://open.spotify.com/show/7oB4Pc8QwKfQMGnsQaj2ZR?si=43haAosoQqeyPBi3dTGDzQ" target="_blank" rel="noopener"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-10596 " src="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/10/spotify-300x203.jpg" alt="Spotify" width="195" height="132" srcset="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/10/spotify-300x203.jpg 300w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/10/spotify-768x520.jpg 768w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/10/spotify-1024x694.jpg 1024w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/10/spotify-600x406.jpg 600w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/10/spotify.jpg 1698w" sizes="(max-width: 195px) 100vw, 195px" /></a></p>
<h2>Das Können steht im Widerspruch zur Stellenbeschreibung</h2>
<p>Deswegen ist es trotz der derzeitigen, guten Lage am Arbeitsmarkt, eine super Idee, wenn Du das Hingucken als Jobsucher selbst in die Hand nimmst. (<a href="https://www.endlich-montag.net/blog/jobsucher-podcast/faehigkeiten-finden-mit-lifework-planning-lwp/" target="_blank" rel="noopener">Tipps dazu gibt es in dieser Podcast-Episode.</a>) Na klar findest Du im Moment auch ohne bei Deinen Fähigkeiten genauer hinzugucken, einen Job. Aber wer sorgt dann dafür, dass es eine Arbeit ist, die Du gerne machst? Kriegst Du so die Vereinbarkeit von Arbeit und Beruf auf die Kette? Oder möchtest Du das Deinem Chef überlassen, der vielleicht gerade mal Zeit hat, mit Dir über Effizienz und Betriebsergebnisse zu reden?</p>
<p>Birgit Wintermann fiel auf, dass es eine immer größere Rolle spielt, was Menschen insgesamt können. Außerdem bemerkte sie, in welchem Widerspruch das zu den Stellenanzeigen steht. Dadurch entstand der Begriff &#8222;Vereinbarkeit von Arbeit und Beruf&#8220;. &#8222;Es hilft Unternehmen, zu realisieren, welche Vielzahl von Kompetenzen Mitarbeiter haben, die sie auch mit einbringen können&#8220;, findet die 48-jährige. Und wenn man das mal wirklich macht, dann kriegt man mindestens eine Gänsehaut, wenn nicht sogar Pippi in die Augen. 😉 Ich kann es aus eigener Erfahrung bestätigen.</p>
<p><a href="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/11/schwan-bertelsmannstiftung.jpg" target="_blank" rel="noopener"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-10854 size-large" src="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/11/schwan-bertelsmannstiftung-1024x768.jpg" alt="Bertelsmann Stiftung" width="1024" height="768" srcset="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/11/schwan-bertelsmannstiftung-1024x768.jpg 1024w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/11/schwan-bertelsmannstiftung-300x225.jpg 300w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/11/schwan-bertelsmannstiftung-768x576.jpg 768w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/11/schwan-bertelsmannstiftung-600x450.jpg 600w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/11/schwan-bertelsmannstiftung-510x382.jpg 510w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/11/schwan-bertelsmannstiftung-1080x810.jpg 1080w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a><strong>Beschauliches Gütersloh:</strong> Auf dem Bertelsmann-Gelände kommen regelmäßig friedliche Schwäne vorbei.</p>
<h2>Warum Berufserfahrung kein gutes Auswahlkriterium ist</h2>
<p>Gänsehaut bekommen Personaler unter Umständen auch, wenn sie einen Lebenslauf mit perfekter Berufserfahrung vor sich haben. Das ist wirklich ein 1A-Auswahlkriterium. Voll die Nummer Sicher! <strong>Sollte man meinen!</strong> Warum das ein großer Irrtum ist, erklärt Dir Prof. Dr. Uwe P. Kanning von der <a href="https://www.hs-osnabrueck.de" target="_blank" rel="noopener">Hochschule Osnabrück</a> in diesem Video. Wie im Podcast versprochen, habe ich es Dir hier in die Shownotes gepackt. Ich habe eigentlich nie Zeit für YouTube, aber dieses Video ist echt Pflicht! Übrigens auch für Führungskräfte, die Wert auf Erfahrung als Führungskraft legen, bevor jemand den Chef-Posten bekommt. Mehr will ich an dieser Stelle gar nicht verraten. Vielleicht noch so viel: Es ist komplett frei von Katzen und Schminktipps! *puh*</p>
<p><iframe loading="lazy" src="https://www.youtube.com/embed/R0oCKKhX28c" width="560" height="315" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe></p>
<h2>Düsteres Ergebnis bei der Arbeitnehmer-Zufriedenheit</h2>
<p>Vereinbarkeit von Arbeit und Beruf hat ja auch ganz viel damit zu tun, ob ich meine Arbeit <strong>gerne</strong> mache. Ob ich zufrieden bin, oder nicht. Wie in diesem Punkt die Lage der berufstätigen Nation ist, wird einmal jährlich in der <strong>Gallup-Studie</strong> veröffentlicht. Die Ergebnisse sind laut Birgit Wintermann seit dem Jahr 2001 eigentlich fast immer gleich: 15 Prozent der Leute sind happy. Weitere 15 Prozent haben sozusagen innerlich gekündigt und schaden mitunter absichtlich ihrem eigenen Arbeitgeber. Die verbleibenden 70 Prozent machen Dienst nach Vorschrift.</p>
<p>Natürlich habe ich die Projekt Managerin der Bertelsmann Stiftung gefragt, wie das denn sein kann. So richtig erklären kann sie sich das nicht: &#8222;Ich fand es eigentlich immer ganz plausibel, wenn ein Arbeitgeber nett zu seinen Mitarbeitern ist, dass die dann auch durchaus sehr bemüht und motiviert sind, ihr Bestes zu geben.&#8220; Warum die &#8222;Geben-und-Nehmen-Kultur&#8220; für viele Arbeitgeber so schwer zu sein scheint, ist ein Rätsel. Insbesondere vor dem Hintergrund, dass Unternehmenskultur ja schon seit vielen Jahren ein Top-Thema ist. Vermutlich haben Themen wie Effizienz und Betriebsergebnisse eine höhere Priorität.</p>
<p><strong><a href="https://itunes.apple.com/de/podcast/endlich-montag!/id1083066806" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-4389 aligncenter" src="http://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/itunes-logo-300x111-300x111.jpg" alt="iTunes Logo" width="178" height="66" /></a></strong></p>
<h2>Zufriedenheit ist natürlich Hauptaufgabe der Mitarbeiter</h2>
<p>Wobei sich der Schwarze Peter nicht einfach den Unternehmen in die Schuhe schieben lässt. Genau wie bei den Fähigkeiten, kommen wir auch in diesem Punkt wieder bei der <strong>Selbstverantwortung</strong> und Selbstorganisation raus. Die eigene Zufriedenheit ist laut Birgit Wintermann natürlich die Hauptaufgabe der Mitarbeiter: &#8222;Ich kann nicht einfach irgendwo hin kommen und sagen, dass es jetzt tolle Arbeitsbedingungen auf mich herunter regnen soll.&#8220; Ein Arbeitgeber kann Dir schließlich nicht in den Kopf gucken, sondern nur davor. Falten auf der Stirn können alles Mögliche bedeuten! In Ostwestfalen vermutlich sogar Freude! 😉 Jeder kennt seine Grenzen, Probleme und Schwierigkeiten nur selbst. Die müssen ausgesprochen werden. <strong>Der Arbeitgeber kommt laut Birgit Wintermann dann ins Spiel, indem er offen dafür ist, sich das anzuhören und auch darauf einzugehen.</strong></p>
<p>In der Karriereberatung gehe ich sogar noch einen Schritt weiter. Meine Klienten überlegen sich und formulieren ganz genau, wie es im Unternehmen sein muss, damit sie zufrieden sind und sich wohl fühlen. Mit ganz konkreten Beispielen und Begründungen in verschiedenen Bereichen. Da wird nichts dem Chef oder gar Zufall überlassen! 😉 <a href="https://www.endlich-montag.net/blog/jobsucher-podcast/randbedingungen-mit-life-work-planning-bestimmen/">Weitere Infos und Tipps dazu gibt es in dieser Jobsucher-Podcast-Episode.</a><strong> Falls Du Fragen hast, dann meld&#8216; Dich gerne bei mir. <a href="https://www.endlich-montag.net/kontakt/">Hier geht&#8217;s zum Kontaktformular.</a></strong> Auch Anrufe sind herzlich willkommen. 🙂</p>
<p><a href="http://tunein.com/radio/Jobsucher-Podcast-von-Endlich-Montag-p961209/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-medium wp-image-7393" src="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/TuneIn_Logo-300x116.jpg" alt="TuneIn" width="300" height="116" srcset="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/TuneIn_Logo-300x116.jpg 300w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/TuneIn_Logo-768x296.jpg 768w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/TuneIn_Logo-1024x394.jpg 1024w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/TuneIn_Logo-600x231.jpg 600w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/TuneIn_Logo.jpg 2000w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a></p>
<h2>Birgit Wintermann glaubt, dass es besser wird</h2>
<p>Am Ende dieser Podcast-Episode wagt Birgit Wintermann von der Bertelsmann Stiftung in Gütersloh einen Blick in die Glaskugel. Wird sich das Gallup-Ergebnis in den kommenden zehn Jahren verbessern? Und wird sich damit auch die Vereinbarkeit von Arbeit und Beruf verbessern? Da es weiter runter ja im Grunde nicht gehen kann, ist sie mit der Antwort, dass es besser werden wird, meiner Einschätzung nach auf der sicheren Seite. 😉 Ich gehe da mit.</p>
<p>Dass der Digitale Wandel ein Treiber in diese Richtung sein könnte, habe ich bisher noch gar nicht so gesehen. Es wäre ja schön, wenn&#8217;s so wäre. Also: Schluss mit Konjunktiv und stattdessen Daumen drücken! Falls es in die Hose geht, dann hören Birgit Wintermann und ich uns diese Folge in zehn Jahren noch mal gemeinsam an und versuchen dabei, über unsere Fehleinschätzung herzlich zu lachen. Das wird bestimmt nicht leicht. Wobei: Im Grunde geht&#8217;s ja sowieso immer <strong>heiter weiter &#8230;</strong> 🙂</p>
<h2>Link zum Bertelsmann Blog und Podcast</h2>
<p>Wie im Podcast versprochen, gibt es am Schluss noch die Links zu Bertelsmann:</p>
<ul>
<li><a href="https://www.bertelsmann-stiftung.de/de/startseite/" target="_blank" rel="noopener">Bertelsmann Stiftung</a></li>
<li><a href="https://www.zukunftderarbeit.de" target="_blank" rel="noopener">Zukunft der Arbeit Blog</a></li>
<li><a href="https://itunes.apple.com/de/podcast/future-of-work-podcast/id1415574893?mt=2" target="_blank" rel="noopener">Future of Work Podcast bei iTunes</a></li>
</ul>
<p><a href="http://www.stitcher.com/podcast/jobsucherpodcast-von-endlich-montag" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-4924 alignnone" src="http://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/stitcher-button-300x110.png" alt="Stitcher" width="177" height="65" /></a><a href="http://www.podcast.de/podcast/339724/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-4390 alignright" src="http://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/podcast.delogo-300x135-300x135.jpg" alt="podcast.delogo-300x135" width="159" height="72" /></a></p>
<p>_________________________________________________</p>
<p><em>Wenn Du Fragen an mich oder meine Interviewpartner hast, dann hinterlasse einen Kommentar. Auch Themenvorschläge sind jederzeit willkommen.</em></p>
]]></content:encoded>
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	<item>
        <title>30 Minuten mit: Uwe Hetberg von Brax Leineweber in Herford</title>
		<link>https://www.endlich-montag.net/blog/podcast/30-minuten-mit-uwe-hetberg-von-brax-leineweber-in-herford/</link>
		<pubDate>Mon, 05 Nov 2018 05:00:14 +0000</pubDate>
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    	<description><![CDATA[Den Personalleiter der Brax Leineweber GmbH & Co. KG in Herford, Uwe Hetberg, habe ich vor dem Podcast-Interview gefragt, ob ich ihn auf das Thema kununu ansprechen darf. Er hat ja gesagt. Das fand ich gut, weil ich auf seine Antworten wirklich gespannt war. Davon abgesehen guckt man als Personaler in den Lebensläufen ja auch auf die Lücken oder kurzen Episoden und fragt beim Kandidaten mal nach, was da los war. Da ist es doch nur fair, den Spieß mal umzudrehen. ;-) Den Spieß umgedreht hätte ich sehr gerne auch bei der Entscheidung, ob ein Kandidat ins Team passt. In dem Punkt müssen sich Bewerber, die über dem klassischen Weg mit Anschreiben, Lebenslauf und Vorstellungsgespräch kommen, ja auf die Einschätzung ihres zukünftigen Vorgesetzten verlassen. Nicht nur bei Brax. Ich persönlich mache mir gerne ein eigenes Bild und entscheide auch gerne auf Augenhöhe mit. Bei Brax ist das über den klassischen Weg sogar machbar, wenn Du im Vorstellungsgespräch die richtige Frage stellst.]]></description>
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		<itunes:author>Heiko Link</itunes:author>
		<itunes:subtitle>Nach einem Probetag fragen, ist im Vorstellungsgespräch bei Brax Leineweber in Herford legitim. Hör Dir an, welche Fragen sonst noch auf Dich zukommen und welchen Dresscode man in der Modebranche im Einstellungsgespräch (nicht) hat.</itunes:subtitle>
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		<itunes:summary><![CDATA[Den Personalleiter der Brax Leineweber GmbH &amp; Co. KG in Herford, Uwe Hetberg, habe ich vor dem Podcast-Interview gefragt, ob ich ihn auf das Thema kununu ansprechen darf. Er hat ja gesagt. Das fand ich gut, weil ich auf seine Antworten wirklich gespannt war. Davon abgesehen guckt man als Personaler in den Lebensläufen ja auch auf die Lücken oder kurzen Episoden und fragt beim Kandidaten mal nach, was da los war. Da ist es doch nur fair, den Spieß mal umzudrehen. ;-) Den Spieß umgedreht hätte ich sehr gerne auch bei der Entscheidung, ob ein Kandidat ins Team passt. In dem Punkt müssen sich Bewerber, die über dem klassischen Weg mit Anschreiben, Lebenslauf und Vorstellungsgespräch kommen, ja auf die Einschätzung ihres zukünftigen Vorgesetzten verlassen. Nicht nur bei Brax. Ich persönlich mache mir gerne ein eigenes Bild und entscheide auch gerne auf Augenhöhe mit. Bei Brax ist das über den klassischen Weg sogar machbar, wenn Du im Vorstellungsgespräch die richtige Frage stellst.]]></itunes:summary>
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		<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_10531" style="width: 310px" class="wp-caption alignright"><a href="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/09/uwe-hetberg.jpg" target="_blank" rel="noopener"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-10531" class="wp-image-10531 size-medium" src="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/09/uwe-hetberg-300x200.jpg" alt="Uwe Hetberg" width="300" height="200" srcset="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/09/uwe-hetberg-300x200.jpg 300w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/09/uwe-hetberg-768x512.jpg 768w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/09/uwe-hetberg-1024x683.jpg 1024w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/09/uwe-hetberg-600x400.jpg 600w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><p id="caption-attachment-10531" class="wp-caption-text"><strong>Uwe Hetberg</strong> &#8211; Personalleiter bei Brax Leineweber in Herford</p></div>
<p>Den Personalleiter der Brax Leineweber GmbH &amp; Co. KG in Herford, Uwe Hetberg, habe ich vor dem Podcast-Interview gefragt, ob ich ihn auf das Thema kununu ansprechen darf. Er hat ja gesagt. Das fand ich gut, weil ich auf seine Antworten wirklich gespannt war. Davon abgesehen guckt man als Personaler in den Lebensläufen ja auch auf die Lücken oder kurzen Episoden und fragt beim Kandidaten mal nach, was da los war. Da ist es doch nur fair, den Spieß mal umzudrehen. 😉 Den Spieß umgedreht hätte ich sehr gerne auch bei der Entscheidung, ob ein Kandidat ins Team passt. In dem Punkt müssen sich Bewerber, die über dem klassischen Weg mit Anschreiben, Lebenslauf und Vorstellungsgespräch kommen, ja auf die Einschätzung ihres zukünftigen Vorgesetzten verlassen. Nicht nur bei Brax. Ich persönlich mache mir gerne ein eigenes Bild und entscheide auch gerne auf Augenhöhe mit. Bei Brax ist das über den klassischen Weg sogar machbar, wenn Du im Vorstellungsgespräch die richtige Frage stellst.<span id="more-10497"></span></p>
<h2>Bis zu 5.000 Bewerbungen im Jahr</h2>
<p>Wer regelmäßig meinen Podcast hört, der weiß, dass ich normalerweise nicht vom Fachkräftemangel rede. Ich glaube nämlich nicht so recht daran. Es gibt ein paar Berufe, das gebe ich zu, da kann man vielleicht schon davon reden. In den allermeisten Fällen wird der Fachkräftemangel aber hausgemacht sein. Es gibt einfach Firmen, die fast niemand kennt oder bei denen keiner arbeiten will. Aus den unterschiedlichsten Gründen. Der Standort kann einer davon sein und weil Herford keine Stadt wie München oder Hamburg ist, kann sich das schon mal auswirken. Bei Brax Leineweber gibt es manchmal Schwierigkeiten, Mitarbeiter aus Großstädten ins schöne Herford zu holen. Im Grunde läuft es laut dem 54-jährigen Personalleiter aber rund: &#8222;Im Jahr kommen 3.000 bis 5.000 Bewerbungen rein.&#8220;</p>
<p>Bei den technischen Stellen wird die Luft manchmal dünn. Wenn das passiert, dann werden die Vorgesetzten dazu angehalten, <strong>ihre persönlichen Netzwerke zu durchforsten</strong> und nach geeigneten Kandidaten Ausschau zu halten. Wenn nichts mehr geht, dann geht <a href="https://www.endlich-montag.net/jobsuche/">der verdecke Arbeitsmarkt</a>. Meine Rede! 😉</p>
<p><strong><a href="https://itunes.apple.com/de/podcast/endlich-montag!/id1083066806" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-4389 aligncenter" src="http://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/itunes-logo-300x111-300x111.jpg" alt="iTunes Logo" width="178" height="66" /></a></strong></p>
<h2>Alle Bewerbungen landen in Herford</h2>
<div id="attachment_10530" style="width: 310px" class="wp-caption alignright"><a href="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/09/brax-leineweber-herford.jpg" target="_blank" rel="noopener"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-10530" class="wp-image-10530 size-medium" src="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/09/brax-leineweber-herford-300x300.jpg" alt="Brax Leineweber Herford" width="300" height="300" srcset="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/09/brax-leineweber-herford-300x300.jpg 300w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/09/brax-leineweber-herford-150x150.jpg 150w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/09/brax-leineweber-herford-768x768.jpg 768w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/09/brax-leineweber-herford-1024x1024.jpg 1024w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/09/brax-leineweber-herford-600x600.jpg 600w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/09/brax-leineweber-herford.jpg 1832w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><p id="caption-attachment-10530" class="wp-caption-text">Der Hauptsitz von Brax Leineweber in Herford. In Ostwestfalen werden sämtliche Bewerbungen bearbeitet.</p></div>
<p>Ausgeschrieben werden bei Brax Leineweber Stellen im ganzen Bundesgebiet. Der gesamte Bewerbungsprozess läuft aber über Herford, wo das Personalwesen zu Hause ist. Personalwesen meint in diesem Falle echte Menschen. 🙂 Eine Vorauswahl der Kandidaten über Softwarelösungen oder mit sonstiger technischer Unterstützung, gibt es bei Brax nicht. Das Team in Ostwestfalen liest laut Uwe Hetberg alle Anschreiben und Lebensläufe. Die Personaler nehmen sich für den ersten Scan der Unterlagen mit mindestens zehn Minuten pro Bewerbung sogar richtig viel Zeit. Ich war echt überrascht, weil meine Interviewpartner mir fast immer einen Richtwert von zwei Minuten nennen. Wenn die Unterlagen interessant sind, dann beschäftigt sich der Mitarbeiter in der Personalabteilung intensiver mit dem Absender und schaut sich unter anderem die Zeugnisse an. Die genauere Betrachtung dauert laut dem Personalchef dann schon noch mal eine zusätzliche halbe Stunde.</p>
<h2>Die Persönlichkeit steht nicht im Lebenslauf</h2>
<p>Das wichtigste Einstellungskriterium &#8211; die Persönlichkeit des Kandidaten &#8211; finden die Personaler trotzdem weder im Anschreiben noch im Lebenslauf. &#8222;Das erfolgt über das Gespräch. Ich nehme immer den, der gefühlt perfekt ins Team passt, auch wenn er fachlich vielleicht einige Defizite hat&#8220;, sagt Uwe Hetberg. Denn: Fachliche Defizite kann er aufholen. In der Regel werden <strong>fünf bis sieben Interviews pro Stelle</strong> geführt. Falls dann kein geeigneter Kandidat dabei gewesen sein sollte, werden größere Kreise gezogen.</p>
<p><a href="https://open.spotify.com/show/7oB4Pc8QwKfQMGnsQaj2ZR?si=43haAosoQqeyPBi3dTGDzQ" target="_blank" rel="noopener"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-10596 " src="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/10/spotify-300x203.jpg" alt="Spotify" width="195" height="132" srcset="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/10/spotify-300x203.jpg 300w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/10/spotify-768x520.jpg 768w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/10/spotify-1024x694.jpg 1024w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/10/spotify-600x406.jpg 600w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/10/spotify.jpg 1698w" sizes="(max-width: 195px) 100vw, 195px" /></a></p>
<h2>Uwe Hetberg hat sich vom Azubi hochgearbeitet</h2>
<p>Jetzt musst Du wissen, dass bei Brax Leineweber im ersten Schritt viel Wert darauf gelegt wird, den vorhandenen Mitarbeitern Chancen zu bieten. Deswegen setzt das Unternehmen aus Herford bei der Personalgewinnung stark auf den Bereich Ausbildung. Der Personalchef Uwe Hetberg ist dafür ein gutes Beispiel: Er war selbst mal Azubi bei Brax und hat sich dann bis in die Geschäftsleitung hochgearbeitet. Die eigenen Leute, die seit vielen Jahren im Unternehmen sind, will sich natürlich niemand mit schlecht ausgewählten Externen vergraulen. Deswegen sind Persönlichkeit und die daraus resultierende Teampassung richtig wichtige Faktoren bei der Personalauswahl.</p>
<p><iframe loading="lazy" src="https://www.youtube.com/embed/4w-Hk87bko4" width="560" height="315" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe></p>
<h2>Keine Drucksituation im Vorstellungsgespräch</h2>
<p>Im Vorstellungsgespräch, wo es in Sachen Persönlichkeit sozusagen um die Wurst geht, erwarten Dich immer mindestens zwei Unternehmensvertreter: Einer aus der Personalabteilung und einer aus dem Fachbereich. Die gleichen Fragen für alle Bewerber gibt es nicht, aber schon einen Fragenkatalog. &#8222;Was wir daraus fragen ist vom Gespräch abhängig. Wichtig ist uns eine lockere Atmosphäre. Wir wollen auf gar keinen Fall eine Drucksituation aufbauen&#8220;, betont der Personalchef. Gefragt wirst Du dann zum Beispiel, was Du über Brax weißt. Oder ob Du von dem Wandel, der sich in der Bekleidungsbranche gerade vollzieht, schon etwas mitbekommen hast. Bei den persönlichen Fragen, die den Kandidaten gestellt werden, wollte sich Uwe Hetberg nicht in die Karten gucken lassen. 😉<a href="http://tunein.com/radio/Jobsucher-Podcast-von-Endlich-Montag-p961209/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-medium wp-image-7393" src="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/TuneIn_Logo-300x116.jpg" alt="TuneIn" width="300" height="116" srcset="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/TuneIn_Logo-300x116.jpg 300w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/TuneIn_Logo-768x296.jpg 768w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/TuneIn_Logo-1024x394.jpg 1024w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/TuneIn_Logo-600x231.jpg 600w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/TuneIn_Logo.jpg 2000w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a></p>
<h2>Besorg Dir mehr Infos, als Google ausspuckt</h2>
<p>Von den Bewerbern wird ja immer erwartet, dass sie sich mit dem Unternhemen auseinandergesetzt haben. Das soll in den Unterlagen sichtbar werden und natürlich erst recht im Vorstellungsgespräch. Ich verstehe das sehr gut und gehe da auch definitiv voll mit. Auf dem klassischen Weg über Stellenausschreibungen im offenen Arbeitsmarkt, finde ich das für die Jobsucher allerdings sehr schwierig. Da kriegst Du ja im Grunde nur die offiziellen Infos über die Firmenwebseite, vielleicht mal einen Presseartikel und was Google sonst so ausspuckt. Wobei es für Bewerber sicherlich auch mal eine spannende Herausforderung wäre, kununu ins Gespräch zu bringen. 😉 Den meisten Arbeitgebern reichen die Infos aus diesen Quellen glaube ich auch. Wenn Du so richtig fett mit Insiderwissen punkten willst, dann <a href="https://www.endlich-montag.net/blog/jobsucher-podcast/traumjob-finden/">führst Du vorher Gespräche in den Unternehmen</a>. Das kennst Du ja schon. 🙂</p>
<h2>Frage nach einem Probetag ist legitim</h2>
<p>Bei Brax kannst Du mit der richtigen Frage im Vorstellungsgespräch auch zu etwas tieferen Einblicken kommen. Das hatte ich eingangs ja schon angedeutet. 😉 Laut Uwe Hetberg ist es legitim, im Vorstellungsgespräch nach einem &#8222;Probetag&#8220; zu fragen. In dem Fall könntest Du für ein paar Stunden vorbeikommen, Dich im Umfeld Deines zukünftigen Arbeitsplatzes bewegen und vor allen Dingen Deine zukünftigen Kollegen kennenlernen. <strong>Dann kannst Du auf Augenhöhe in Sachen Teampassung mitentscheiden</strong> und musst Dich bei der Einstellung nicht nur auf die Einschätzung Deines späteren Chefs verlassen. Wenn man bedenkt, dass Du im offenen Arbeitsmarkt unterwegs bist, dann hast Du damit glaube ich schon eine Menge rausgeholt.</p>
<p>In diesem Sinne: Heiter weiter! 🙂</p>
<p><strong>Wenn Du Unterstützung brauchst, dann meld&#8216; Dich gerne. 😉</strong></p>
<p><a class="button-red" href="https://www.endlich-montag.net/kontakt/">Nimm jetzt Kontakt zu mir auf.</a></p>
<p><a href="http://www.stitcher.com/podcast/jobsucherpodcast-von-endlich-montag" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-4924 alignnone" src="http://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/stitcher-button-300x110.png" alt="Stitcher" width="177" height="65" /></a><a href="http://www.podcast.de/podcast/339724/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-4390 alignright" src="http://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/podcast.delogo-300x135-300x135.jpg" alt="podcast.delogo-300x135" width="159" height="72" /></a></p>
<p>_________________________________________________</p>
<p><em>Wenn Du Fragen an mich oder meine Interviewpartner hast, dann hinterlasse einen Kommentar. Auch Themenvorschläge sind jederzeit willkommen.</em></p>
]]></content:encoded>
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	<item>
        <title>60 Minuten Improvisationstheater mit: Dr. Bernhard Eickenberg</title>
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		<pubDate>Mon, 22 Oct 2018 08:00:20 +0000</pubDate>
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    	<description><![CDATA[Welche Techniken aus dem Improvisationstheater (Impro) helfen Dir bei der Jobsuche? Oder auch bei der täglichen Arbeit, im Umgang mit Deinen Kollegen, im Meeting, im Gespräch mit Deinem Chef, ...? Darüber rede ich mit Dr. Bernhard Eickenberg aus Bielefeld im Jobsucher-Podcast. Was das Improvisieren betrifft, sind wir in dieser Episode natürlich mit gutem Beispiel voran gegangen. Am Ende haben wir uns gefragt, ob es ein "Laberpodcast" geworden ist? Das stehe ich nämlich nicht so drauf. Bernhard dagegen, hört die mal ganz gerne. Also: Sind wir heiter gescheitert? Top oder Flop? Wir sind auf Deine Meinung gespannt! ;-)]]></description>
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		<itunes:author>Heiko Link</itunes:author>
		<itunes:subtitle>Mit Status (dominant oder devot) und der daraus resultierenden Körpersprache, spielen Menschen ständig. Nicht nur im Vorstellungsgespräch oder Meeting. Dr. Bernhard Eickenberg aus Bielefeld gibt Dir wertvolle Tipps und verrät, wie Du auf Augenhöhe kommst.</itunes:subtitle>
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		<itunes:summary><![CDATA[Welche Techniken aus dem Improvisationstheater (Impro) helfen Dir bei der Jobsuche? Oder auch bei der täglichen Arbeit, im Umgang mit Deinen Kollegen, im Meeting, im Gespräch mit Deinem Chef, ...? Darüber rede ich mit Dr. Bernhard Eickenberg aus Bielefeld im Jobsucher-Podcast. Was das Improvisieren betrifft, sind wir in dieser Episode natürlich mit gutem Beispiel voran gegangen. Am Ende haben wir uns gefragt, ob es ein &quot;Laberpodcast&quot; geworden ist? Das stehe ich nämlich nicht so drauf. Bernhard dagegen, hört die mal ganz gerne. Also: Sind wir heiter gescheitert? Top oder Flop? Wir sind auf Deine Meinung gespannt! ;-)]]></itunes:summary>
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		<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_10419" style="width: 310px" class="wp-caption alignright"><a href="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/09/dr-bernhard-eickenberg.jpg" target="_blank" rel="noopener"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-10419" class="wp-image-10419 size-medium" src="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/09/dr-bernhard-eickenberg-300x300.jpg" alt="Dr. Bernhard Eickenberg" width="300" height="300" srcset="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/09/dr-bernhard-eickenberg-300x300.jpg 300w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/09/dr-bernhard-eickenberg-150x150.jpg 150w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/09/dr-bernhard-eickenberg.jpg 768w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/09/dr-bernhard-eickenberg-600x600.jpg 600w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><p id="caption-attachment-10419" class="wp-caption-text"><strong>Dr. Bernhard Eickenberg</strong> &#8211; Improtrainer und Coach for Agile Practices in Bielefeld</p></div>
<p>Welche Techniken aus dem <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Improvisationstheater" target="_blank" rel="noopener">Improvisationstheater (Impro)</a> helfen Dir bei der Jobsuche? Oder auch bei der täglichen Arbeit, im Umgang mit Deinen Kollegen, im Meeting, im Gespräch mit Deinem Chef, &#8230;? Darüber rede ich mit Dr. Bernhard Eickenberg aus Bielefeld im Jobsucher-Podcast. Was das Improvisieren betrifft, sind wir in dieser Episode natürlich mit gutem Beispiel voran gegangen. Am Ende haben wir uns gefragt, ob es ein &#8222;Laberpodcast&#8220; geworden ist? Das stehe ich nämlich nicht so drauf. Bernhard dagegen, hört die mal ganz gerne. Also: Sind wir heiter gescheitert? Top oder Flop? Wir sind auf Deine Meinung gespannt! 😉<span id="more-10416"></span></p>
<h2>Perfektionismus adé!</h2>
<p>Eigentlich &#8211; und das mein ich ernst &#8211; ist Improtheater sowas wie eine <strong>Selbsttherapie</strong>. Und ich glaube schon, dass es an der ein oder anderen Stelle vielleicht sogar den Gang zum Therapeuten ersetzen kann. In einer spielerischen Umgebung lerne ich nämlich, mit anderen zusammenzuarbeiten und sie zu unterstützen. Ich lerne, meine Gedankenmuster so umzustellen, dass aus dem puren Nichts oder vielleicht sogar aus völlig widersprüchlichen Komponenten, plötzlich ein sinnvolles Ergebnis heraus kommt. Ich sage &#8222;Ja, und &#8230;&#8220; anstelle von &#8222;Ja, aber &#8230;&#8220; (was ein Nein ist) und lerne, wieder auf meine Instinkte zu vertrauen. Und ich übe mich darin, im Moment zu sein und zuzuhören. Ganz wichtig! Fast vergessen &#8230; Das hilft mir nicht nur auf der Bühne, sondern überall im (Berufs-) Leben.</p>
<p>Ein wichtiger Punkt dabei ist Perfektionismus. Den finde ich im Job an sooooo vielen Stellen und erst recht bei der Berufswahl und Jobsuche. Schließlich will ich aus guten Gründen bei einem so wichtigen Thema alles richtig machen. Ich habe Ansprüche und Erwartungen an den Arbeitgeber und an mich und ich versuche, <strong>Fehler um jeden Preis zu vermeiden</strong>. Der Preis für die vermiedenen Fehler ist am Ende allerdings sehr hoch und es kann dauern, bis diese Erkenntnis in mir reift. Auf der Improbühne sehe ich das Problem dagegen in Sekundenschnelle. 😉 Wenn Du beim Improtheater mit hohen Ansprüchen auf die Bühne gehst und auf Teufel komm raus versuchst, richtig gute Szenen zu spielen, dann wirst Du dabei keinen Spaß haben.</p>
<p><strong><a href="https://itunes.apple.com/de/podcast/endlich-montag!/id1083066806" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-4389 aligncenter" src="http://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/itunes-logo-300x111-300x111.jpg" alt="iTunes Logo" width="178" height="66" /></a></strong></p>
<h2>Heiter scheitern!</h2>
<p>Problem erkannt ist leider nicht gleich Problem gebannt. Bis Du gelernt hast, die alten Muster im Kopf zu durchbrechen, braucht es ein bisschen Zeit. Ich persönlich finde Impro sehr schwierig und sehr anspruchsvoll. Anderseits ist es für mein Empfinden ganz großer Sport und es macht irre viel Spaß. 🙂 Du lernst unheimlich viel durch Scheitern. Im echten Leben versuchst Du Scheitern auszuschließen. Beim Impro wäre das schlicht und ergreifend viel zu viel Aufwand. Nicht ins Risiko zu gehen kostet oft mehr Energie, als ins Risiko zu gehen.</p>
<div id="attachment_10445" style="width: 249px" class="wp-caption alignright"><a href="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/09/improtheater.jpg" target="_blank" rel="noopener"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-10445" class="wp-image-10445 size-medium" src="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/09/improtheater-239x300.jpg" alt="Heiko Link Improtheater" width="239" height="300" srcset="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/09/improtheater-239x300.jpg 239w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/09/improtheater-768x964.jpg 768w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/09/improtheater-816x1024.jpg 816w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/09/improtheater-600x753.jpg 600w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/09/improtheater.jpg 1482w" sizes="(max-width: 239px) 100vw, 239px" /></a><p id="caption-attachment-10445" class="wp-caption-text">Das Improspiel &#8222;Klau den Hut&#8220;, macht in engen Räumen am meisten Spaß.</p></div>
<p>Oft, aber nicht immer. Beim Impro-Spiel &#8222;Klau den Hut&#8220; beispielsweise, spielen zwei Schauspieler eine Szene und versuchen dabei, sich gegenseitig den Hut zu klauen. Wer auf Nummer sicher gehen will, der spielt die Szene in einer imaginären Bahnhofshalle. Ein Mensch mit Hut steht auf Gleis 1. Der andere auf Gleis 10. Jetzt sind die Hüte aufgrund des großen Abstands in Sicherheit. Genau so bombensicher ist allerdings gähnende Langeweile beim Publikum und auch bei den Schauspielern. Hier wird definitiv nichts spannendes passieren! Bernhard sagt im Podcast: <strong>&#8222;Das ist wie Fangen spielen mit Oma.&#8220;</strong> Genau so kann auch ein Berufsleben oder die Jobsuche verlaufen &#8230; Dann wirst Du so alt wie eine <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Galapagos-Riesenschildkröte" target="_blank" rel="noopener">Galapagos-Schildkröte</a> und hast in all den Jahren fast keinen Spaß gehabt. 😉</p>
<h2>Training fürs Management</h2>
<p>Beim Improtheater trainierst Du neben Deiner Kommunikationsfähigkeit eben auch, im spielerischen Rahmen ins Risiko zu gehen und Dinge auszuprobieren. Bei den regelmäßig vorkommenden, misslungenen Szenen, trainierst Du gleichzeitig den <strong>Umgang mit schlechtem Feedback</strong>. Weil Du das natürlich nicht ständig haben willst, übst Du Dich darin, sämtliche Vorschläge und Ideen von Deinem Gegenüber anzunehmen und darauf aufzubauen. Und seien sie noch so bescheuert!</p>
<p>Das würde im echten Leben natürlich ganz anders laufen! Da lehnst Du alles, was nicht zu Deinem Plan passt und / oder neu ist, vorsichtshalber erstmal ab, um in Deiner sicheren <strong>Komfortzone</strong> zu bleiben. &#8222;Dabei ist es gerade in der Unternehmenskultur oft unnötig, zu früh mit Gegenargumenten zu kommen&#8220;, findet Dr. Bernhard Eickenberg.</p>
<p><a href="https://open.spotify.com/show/7oB4Pc8QwKfQMGnsQaj2ZR?si=43haAosoQqeyPBi3dTGDzQ" target="_blank" rel="noopener"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-10596 " src="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/10/spotify-300x203.jpg" alt="Spotify" width="195" height="132" srcset="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/10/spotify-300x203.jpg 300w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/10/spotify-768x520.jpg 768w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/10/spotify-1024x694.jpg 1024w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/10/spotify-600x406.jpg 600w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/10/spotify.jpg 1698w" sizes="(max-width: 195px) 100vw, 195px" /></a></p>
<p>Das viele Üben klingt nach Arbeit und Anstrengung? Ja, und trotzdem macht es Spaß. Der Rahmen drumherum ist ja äußerst unterhaltsam. 😉 Davon mal ganz abgesehen ist es laut Bernhard Eickenberg im Sport ganz normal, <strong>regelmäßig zu trainieren</strong>,<strong> bevor man in den Wettkampf geht</strong>: &#8222;Im Management, das ja auch in Teams funktioniert, gibt es sowas nicht.&#8220; Warum also nicht als Manager oder Mitarbeiter im Fachbereich ein paar Impro-Trainingseinheiten vor die Meetings, Mitarbeiter- oder Kundengespräche legen? Oder als Jobsucher vor die Einstellungsgespräche?</p>
<div id="attachment_10475" style="width: 1034px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/09/dr.-bernhard-eickenberg.jpg" target="_blank" rel="noopener"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-10475" class="wp-image-10475 size-large" src="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/09/dr.-bernhard-eickenberg-1024x595.jpg" alt="Dr. Bernhard Eickenberg" width="1024" height="595" srcset="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/09/dr.-bernhard-eickenberg-1024x595.jpg 1024w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/09/dr.-bernhard-eickenberg-300x174.jpg 300w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/09/dr.-bernhard-eickenberg-768x446.jpg 768w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/09/dr.-bernhard-eickenberg-600x349.jpg 600w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a><p id="caption-attachment-10475" class="wp-caption-text"><strong>Bernhard findet:</strong> Gerade in der Unternehmenskultur ist es oft unnötig, zu früh mit Gegenargumenten zu kommen.</p></div>
<h2>Statusspiele: Das Ziel ist Augenhöhe</h2>
<p>Ein weiterer Schwerpunkt dieser Podcast-Episode sind <strong>Status und Körpersprache</strong>. Es gibt den Hoch- und den Tiefstatus, also Dominanz und Unterwerfung. Beides drückt sich unter anderem in der Körpersprache aus. Beim Improtheater arbeitest Du ganz bewusst mit dem Status.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Hier ein Beispiel:</span></p>
<p>Du spielst auf der Bühne eine Szene. Deine Vorgabe lautet: Vorstellungsgespräch. Los geht es ganz klassisch. Der alte Hase von Personalchef ist routiniert und selbstbewußt. Er ist im Hochstatus. Der nervöse und unsichere Bewerber ist im Tiefstatus. Mitten in der Szene tauschen die beiden völlig unerwartet nicht etwa die Rollen, sondern &#8211; nur &#8211; den Status. Plötzlich richtet sich der Bewerber auf, während der Personalchef in sich zusammensackt. Auch die laute, feste und die leise, zittrige Stimme werden getauscht. Warum? Was ist passiert? Wie geht es jetzt weiter? Die Szene wird durch den &#8222;falschen Status&#8220; spannend.</p>
<p>Wenn Du Dich beim Impro mit dem Thema Status beschäftigt hast, dann wird Dir im Alltag auffallen, dass Menschen im Umgang miteinander ständig mit Statusspielen beschäftigt sind. Besonders wichtig ist der Status natürlich in Gesprächen, wo es um etwas geht, wie zum Beispiel im Jobinterview. Mit den Erfahrungen aus dem Improtheater kannst Du Dir bewusst machen, wer gerade in welchen Status ist und dann aktiv Änderungen herbeiführen. Natürlich geht es &#8211; nicht &#8211; darum, im Status über den anderen zu kommen. Das Ziel ist: Augenhöhe! Wie das geht und noch viel mehr zu diesem Thema verrät Dir Dr. Bernhard Eickenberg im Podcast.</p>
<p><a href="http://tunein.com/radio/Jobsucher-Podcast-von-Endlich-Montag-p961209/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-medium wp-image-7393" src="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/TuneIn_Logo-300x116.jpg" alt="TuneIn" width="300" height="116" srcset="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/TuneIn_Logo-300x116.jpg 300w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/TuneIn_Logo-768x296.jpg 768w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/TuneIn_Logo-1024x394.jpg 1024w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/TuneIn_Logo-600x231.jpg 600w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/TuneIn_Logo.jpg 2000w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a></p>
<h2>*äh* &#8211; Inner Game Coaching</h2>
<p>Etwas durcheinander gekommen sind wir im Podcast mit dem Beispiel aus dem <a href="https://www.mayersche.de/Inner-Game-Coaching-buch-W-Timothy-Gallwey.html?listtype=search&amp;searchparam=Inner+Game+Coaching&amp;_artperpage=3" target="_blank" rel="noopener">Buch &#8222;Inner Game Coaching &#8211; Warum Erfahrungen der beste Lehrmeister sind&#8220; von Tim Gallway</a>. Weil es schon eine ganze Weile her ist, dass ich dieses Buch gelesen habe, musste ich unser Podcast-Beispiel noch mal nachschlagen.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Hier die Kurzfassung:</span></p>
<p>Tim Gallway ist Tennislehrer. Beim Tennistraining hat er festgestellt, dass Sportler ihr Spiel fast mühelos verbessern, wenn sie sich nicht mehr anstrengen irgendetwas besser oder anders zu machen. Zum Beispiel, um ihre Rückhand zu verbessern. Stattdessen vertrauen sie auf ihre Fähigkeiten und lernen aus Erfahrung. Klingt sehr nach Improtheater, oder? 😉</p>
<p>Gallway hat außerdem bemerkt, dass es nicht funktioniert, wenn er Anweisungen wie beispielsweise &#8222;Schlag den Ball vor dem Körper&#8220; gibt. Der Spieler hört das und versucht dann angestrengt, nicht zu tun, was er nicht tun soll. Und zwingt sich das zu tun, was er tun soll. Der Lehrer gleicht den Schlag dann im Kopf mit dem perfekten Schlag aus dem Lehrbuch ab und bewertet ihn. Beim Spieler löst das gewöhnlich Widerstand, Zweifel und Versagensängste aus. Das Vorgehen führt zu einen inneren Dialog, der die Fokussierung des Tennisspielers auf das Spiel stört. In unserem Podcast-Beispiel zwingen wir uns, nicht mehr *äh* zu sagen.</p>
<p>Anstelle von Anweisungen arbeitet Tim Gallway mit nicht wertender Beobachtung. Da wir beiden Ostwestfalen uns nicht wirklich an den *ähs* gestört haben, sind wir mit gutem Beispiel voran gegangen und am Vermeiden der *ähs* gescheitert. So ungefähr muss es gewesen sein &#8230; 😉 Beim Impro machen wir das anders. Da muss derjenige, der *äh* sagt, um den Kreis laufen. Das fanden wir beim Podcast aber irgendwie blöd &#8230; 😉</p>
<p>Tim Gallway dröselt das in seinem Buch noch viel besser auf und gibt eine ganze Menge wirklich guter und hilfreicher Tipps. Ich finde: Das Buch ist ein must read! Deswegen liest Du es am besten selbst.</p>
<h2>Hier kommt Deine Chance, Impro auszuprobieren</h2>
<div id="attachment_10478" style="width: 233px" class="wp-caption alignright"><a href="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/09/impro-hiddenhausen-1.jpg" target="_blank" rel="noopener"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-10478" class="wp-image-10478 size-medium" src="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/09/impro-hiddenhausen-1-223x300.jpg" alt="Improtheater Hiddenhausen" width="223" height="300" srcset="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/09/impro-hiddenhausen-1-223x300.jpg 223w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/09/impro-hiddenhausen-1-768x1034.jpg 768w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/09/impro-hiddenhausen-1-761x1024.jpg 761w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/09/impro-hiddenhausen-1-600x807.jpg 600w" sizes="(max-width: 223px) 100vw, 223px" /></a><p id="caption-attachment-10478" class="wp-caption-text"><strong>Unsere Improgruppe &#8222;Ungebremst&#8220;:</strong> Sind wir nicht herzallerliebst?!</p></div>
<p>Wenn Du nach dem Hören dieses Podcasts Lust bekommen hast, Improtheater selbst auszuprobieren, dann kommt hier Deine große Chance! 🙂 Du kannst nämlich einfach zu der <strong>Improtheater-Gruppe &#8222;Ungebremst&#8220;</strong> kommen, die ich zusammen mit Bernhard im Februar gegründet habe (wenn Du aus dem Raum Herford / Bielefeld kommst). Wir trainieren jeden Freitagabend in Hiddenhausen-Schweicheln und freuen uns über neue Mitspieler. Falls Du mehr über uns wissen möchtest, dann kann ich Dir <a href="https://www.nw.de/lokal/kreis_herford/hiddenhausen/22049616_Improvisierende-Theatergruppe-aus-Hiddenhausen-sucht-Schauspieler.html" target="_blank" rel="noopener">diesen Zeitungsbericht der Neuen Westfälischen</a> ans Herz legen. Und natürlich <a href="https://improtheater-hiddenhausen.webnode.com" target="_blank" rel="noopener">unsere Impro-Homepage</a>. Ansonsten muss Du Dich einfach nur kurz <a href="https://www.endlich-montag.net/kontakt/">per Mail oder Telefon bei mir anmelden</a>, dann schicke ich Dir die Wegbeschreibung und die Uhrzeit und schon bist Du dabei! 🙂</p>
<p><strong>Unternehmen können Bernhard Eickenberg und / oder mich <a href="https://www.endlich-montag.net/kontakt/">für Workshops buchen</a></strong>, in denen es darum geht, Impro im Jobkontext aufzubereiten und mal so richtig in verschiedene Situationen rein zu gehen. Auf meiner Webseite läuft dieses Angebot unter dem Oberbegriff <a href="https://www.endlich-montag.net/kommunikation-teambildung/">&#8222;Kommunikation &amp; Teambildung&#8220;</a>. Inhaltlich werden die Workshops natürlich auf Deine individuellen Anforderungen abgestimmt.</p>
<p style="text-align: left;"><a class="button-red" href="https://www.endlich-montag.net/kontakt/">Nimm Kontakt zu mir auf.</a></p>
<p><a href="http://www.stitcher.com/podcast/jobsucherpodcast-von-endlich-montag" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-4924 alignnone" src="http://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/stitcher-button-300x110.png" alt="Stitcher" width="177" height="65" /></a><a href="http://www.podcast.de/podcast/339724/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-4390 alignright" src="http://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/podcast.delogo-300x135-300x135.jpg" alt="podcast.delogo-300x135" width="159" height="72" /></a></p>
<p>_________________________________________________</p>
<p><em>Wenn Du Fragen an mich oder meine Interviewpartner hast, dann hinterlasse einen Kommentar. Auch Themenvorschläge sind jederzeit willkommen.</em></p>
]]></content:encoded>
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	<item>
        <title>Crossover mit: Beziehungs-Coach und Paartherapeut Olaf Schwantes</title>
		<link>https://www.endlich-montag.net/blog/podcast/crossover-mit-beziehungs-coach-und-paartherapeut-olaf-schwantes/</link>
		<pubDate>Wed, 17 Oct 2018 17:30:48 +0000</pubDate>
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    	<description><![CDATA[Personalsuche und Partnersuche, das funktioniert doch sehr ähnlich. Wenn ich im Interview mit Personalentscheidern diese steile These aufgestellt habe, dann kam in der Regel eine Abwehrreaktion. Unsere schöne Personalauswahl mit Partnersuche in einen Topf schmeißen? Das geht ja mal gar nicht! Was soll ich sagen: Diese Reaktion hat mich angespornt. ;-) Jetzt wollte ich es erst recht auf die Spitze treiben! *harhar* Mit ins Boot geholt habe ich mir den Beziehungs-Coach und Paartherapeuten Olaf Schwantes aus Hannover. Der Mann hat sich nicht nur auf langjährige private Beziehungen spezialisiert, sondern auch auf (in der Regel) lebenslang haltende Jobverbindungen. Der 49-jährige Ex-Beamte (!) unterstützt nämlich öffentliche Verwaltungen bei der Personalauswahl für Beamtenjobs. Total klasse finde ich auch, dass er sofort ja gesagt hat, als er von meinem perfiden Plan erfuhr! :-) Freu Dich also auf die erste Jobsucher-Podcast Crossover-Episode, mit dem "Frischer Wind für langjährige Beziehungen" Podcast von Olaf Schwantes.]]></description>
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		<itunes:author>Heiko Link</itunes:author>
		<itunes:subtitle>Was denkt der Mann vorm Traualtar? Hoffentlich ändert sich meine Frau nie! Was denkt die Frau? Meinen Mann, den biege ich mir schon hin! Wie ist Dein Mindset beim Job? Soll alles perfekt sein und so bleiben? Oder bist Du bereit, Dich rein zu entwickeln?</itunes:subtitle>
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		<itunes:summary><![CDATA[Personalsuche und Partnersuche, das funktioniert doch sehr ähnlich. Wenn ich im Interview mit Personalentscheidern diese steile These aufgestellt habe, dann kam in der Regel eine Abwehrreaktion. Unsere schöne Personalauswahl mit Partnersuche in einen Topf schmeißen? Das geht ja mal gar nicht! Was soll ich sagen: Diese Reaktion hat mich angespornt. ;-) Jetzt wollte ich es erst recht auf die Spitze treiben! *harhar* Mit ins Boot geholt habe ich mir den Beziehungs-Coach und Paartherapeuten Olaf Schwantes aus Hannover. Der Mann hat sich nicht nur auf langjährige private Beziehungen spezialisiert, sondern auch auf (in der Regel) lebenslang haltende Jobverbindungen. Der 49-jährige Ex-Beamte (!) unterstützt nämlich öffentliche Verwaltungen bei der Personalauswahl für Beamtenjobs. Total klasse finde ich auch, dass er sofort ja gesagt hat, als er von meinem perfiden Plan erfuhr! :-) Freu Dich also auf die erste Jobsucher-Podcast Crossover-Episode, mit dem &quot;Frischer Wind für langjährige Beziehungen&quot; Podcast von Olaf Schwantes.]]></itunes:summary>
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		<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_10547" style="width: 310px" class="wp-caption alignleft"><a href="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/09/olaf-schwantes.jpg" target="_blank" rel="noopener"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-10547" class="wp-image-10547 size-medium" src="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/09/olaf-schwantes-300x271.jpg" alt="Olaf Schwantes" width="300" height="271" srcset="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/09/olaf-schwantes-300x271.jpg 300w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/09/olaf-schwantes-768x693.jpg 768w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/09/olaf-schwantes-1024x924.jpg 1024w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/09/olaf-schwantes-600x541.jpg 600w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><p id="caption-attachment-10547" class="wp-caption-text"><strong>Olaf Schwantes</strong> &#8211; Beziehungs-Coach und Paartherapeut aus Hannover</p></div>
<p>Personalsuche und Partnersuche, das funktioniert doch sehr ähnlich. Wenn ich im Interview mit Personalentscheidern diese steile These aufgestellt habe, dann kam in der Regel eine Abwehrreaktion. Unsere schöne Personalauswahl mit Partnersuche in einen Topf schmeißen? Das geht ja mal gar nicht! Was soll ich sagen: Diese Reaktion hat mich angespornt. 😉 Jetzt wollte ich es erst recht auf die Spitze treiben! <strong>*harhar*</strong> Mit ins Boot geholt habe ich mir den <a href="https://www.olaf-schwantes.de" target="_blank" rel="noopener">Beziehungs-Coach und Paartherapeuten Olaf Schwantes</a> aus Hannover. Der Mann hat sich nicht nur auf langjährige private Beziehungen spezialisiert, sondern auch auf (in der Regel) lebenslang haltende Jobverbindungen. Der 49-jährige <strong>Ex-Beamte (!)</strong> unterstützt nämlich öffentliche Verwaltungen bei der <strong>Personalauswahl für Beamtenjobs</strong>. Total klasse finde ich auch, dass er sofort ja gesagt hat, als er von meinem perfiden Plan erfuhr! 🙂 Freu Dich also auf die erste Jobsucher-Podcast Crossover-Episode, mit dem <strong>&#8222;Frischer Wind für langjährige Beziehungen&#8220; Podcast</strong> von Olaf Schwantes.<span id="more-10548"></span></p>
<h2>Was ist ein Crossover-Podcast?</h2>
<p>Auf der Suche nach einer Idee für einen Crossover-Podcast, bin ich seit dem Podcamp 2017 in Essen. Da traf ich nämlich die Macher des gesellschaftlich-theologischen Podcast &#8222;Gretchenfrage&#8220;, die eine Crossover-Episode mit dem Podcast &#8222;Mythos: Die Lust der Frau&#8220; aufgenommen haben. Der Untertitel lautet: &#8222;Fromm ficken!&#8220;. Falls Du da mal rein hören möchtest, dann einfach <a href="https://www.gretchenfrage.net/2016/02/28/gretchenfragespecial-ein-crossover-mit-mythos-die-lust-der-frau/" target="_blank" rel="noopener">hier klicken</a>. <strong>Dass ausgerechnet die Jungs von der katholischen Kirche sich darauf eingelassen haben, finde ich genial.</strong> Hut ab! Das Thema Liebe hält jetzt also auch bei mir Einzug, auch wenn Olaf Schwantes und ich außerhalb der Unterwäsche geblieben sind (dienstlich und privat). Unser Episode ist definitiv jugendfrei! 😉</p>
<p><strong><a href="https://itunes.apple.com/de/podcast/endlich-montag!/id1083066806" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-4389 aligncenter" src="http://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/itunes-logo-300x111-300x111.jpg" alt="iTunes Logo" width="178" height="66" /></a></strong></p>
<h2>&#8222;Bonustrack&#8220; mit Olaf Schwantes außer der Reihe</h2>
<p>Falls Du noch nicht wusstest, was ein &#8222;Crossover-Podcast&#8220; ist, müsstest Du jetzt zumindest eine Ahnung haben. 😉 In dieser Episode gehen die Fragen nicht wie beim klassischen Jobsucher-Podcast-Interview in eine Richtung. Olaf und ich suchen nach Gemeinsamkeiten und tauschen uns aus. Jeder ist mal dran, mit fragen und antworten. Diese Episode erscheint gleichzeitig in beiden Podcast-Shows und unterscheidet sich dabei nur durch das Intro und das Outro. Bei der Veröffentlichung habe ich mich nach Olaf gerichtet. Deswegen bekommst Du diese Episode bei mir sozusagen als &#8222;Bonustrack&#8220; außer der Reihe. <strong>An meinem zweiwöchigen Montagsrhythmus hat sich nichts geändert.</strong></p>
<p><a href="https://open.spotify.com/show/7oB4Pc8QwKfQMGnsQaj2ZR?si=43haAosoQqeyPBi3dTGDzQ" target="_blank" rel="noopener"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-10596 " src="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/10/spotify-300x203.jpg" alt="Spotify" width="195" height="132" srcset="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/10/spotify-300x203.jpg 300w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/10/spotify-768x520.jpg 768w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/10/spotify-1024x694.jpg 1024w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/10/spotify-600x406.jpg 600w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/10/spotify.jpg 1698w" sizes="(max-width: 195px) 100vw, 195px" /></a></p>
<h2>Das Tinder für Jobsucher</h2>
<p>Doch zurück zum Thema. Die Verbindung Personalsuche und Partnersuche rückte bei mir so richtig in den Vordergrund, als ich zum ersten Mal von der App <a href="https://truffls.de/de/" target="_blank" rel="noopener">Truffls</a> hörte. Diese App funktioniert nämlich genauso wie die App <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Tinder" target="_blank" rel="noopener">Tinder</a>, nur für Jobs. Personalentscheider die Truffls nicht kennen, kommen bei meiner steilen &#8222;Personal-und-Partnersuche-These&#8220; spätestens dann ins Grübeln, wenn ich sie mit diesem Beispiel untermauere. 😉 Das war also ein Grund mehr, diese Crossover-Episode anzugehen, auch wenn wir bei den beiden Apps nicht tiefer einsteigen. Denn: Wir sind beide weder bei Truffls noch bei Tinder angemeldet. Wenn Du meinen Podcast öfter hörst, dann wirst Du Dir schon denken, dass links uns rechts wischen ganz sicher nicht mein Weg zum (Traum-) Job wäre. Einen Tinder-Account würde meine Frau mir zu Recht übel nehmen! 😉</p>
<p><iframe loading="lazy" src="https://www.youtube.com/embed/6lvs_OdYdDs" width="560" height="315" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe></p>
<h2>Wie perfekt muss es passen?</h2>
<p>Ein wichtiges Thema für mich ist die Übereinstimmung. Wie genau / perfekt muss es denn eigentlich passen? Welchen Beitrag kann digitale Technik dabei leisten? Und welchen lieber nicht?</p>
<p>Wenn es um die <strong>Liebe</strong> geht, wird die Traumfrau / der Traummann gesucht. Im Idealfall passen beide perfekt zusammen. Beim Online Dating wird der perfekte Match per Software und Algorithmen unterstützt. Es werden Menschen zusammengebracht, deren Profile zum Beispiel zu 90 Prozent übereinstimmen. Ich frage mich: Klappt es bei der hohen Übereinstimmung dann auch immer mit den beiden? Und was ist, wenn ich in der Kneipe zufällig eine &#8222;30-Prozent-Übereinstimmung&#8220; kennenlerne, wir heiraten und für immer glücklich zusammen bleiben? Darf das überhaupt funktionieren? 😉</p>
<p>Bei der <strong>Personalsuche</strong> geht&#8217;s nicht um die Traumfrau, sondern um die &#8222;Eierlegende Wollmilchsau&#8220;. Auch da rüsten die Unternehmen auf. Algorithmen, Filter und Bots sollen es richten. Mal ganz blöd gefragt: <strong>Warum soll in der Personalabteilung eine Technik funktionieren, die bei der Partnersuche schon nicht wirklich hin haut? </strong>Oder hast Du da andere Erfahrungen? Dann schreib gerne einen Kommentar. Das ist, wie schon gesagt, nicht mein Fachgebiet &#8230; 😉<strong><br />
</strong></p>
<p>Vielleicht sollte ich Personalentscheider mal fragen, ob sie Ihre Frauen / Männer genau so suchen würden (gesucht haben), wie sie es bei den Mitarbeitern tun. Das wäre ja mal spannend &#8230;</p>
<p><a href="http://tunein.com/radio/Jobsucher-Podcast-von-Endlich-Montag-p961209/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-medium wp-image-7393" src="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/TuneIn_Logo-300x116.jpg" alt="TuneIn" width="300" height="116" srcset="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/TuneIn_Logo-300x116.jpg 300w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/TuneIn_Logo-768x296.jpg 768w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/TuneIn_Logo-1024x394.jpg 1024w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/TuneIn_Logo-600x231.jpg 600w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/TuneIn_Logo.jpg 2000w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a></p>
<h2>Der Weg entsteht beim Gehen</h2>
<p>Das schöne ist ja, dass Paare mit wenig Übereinstimmung eine tolle Chance haben, sich weiterzuentwickeln. Die mit der hohen Übereinstimmung aber hoffentlich auch! 😉 Olaf bringt ein ein tolles Beispiel, wie unterschiedlich Mann und Frau vorm Traualtar damit umgehen:</p>
<p><strong>Der Mann denkt: Hoffentlich verändert sich meine Frau nie.</strong></p>
<p><strong>Die Frau denkt: Den Mann biege ich mir schon passend hin.</strong></p>
<p>Wie sieht&#8217;s denn da im Job aus? Suchst Du ab sofort den perfekten Job, der dann am besten für immer so bleibt? Vielleicht sogar mit Garantie auf Lebenszeit als Beamter? Oder steigst Du schon mit weniger Prozent bei der Übereinstimmung ein und entwickelst Deine Karriere dann nach und nach weiter?</p>
<p>Ich persönlich bin eigentlich kein Freund von &#8222;Kalendersprüchen&#8220;, weil man da einmal so herzergreifend und einsichtig seufzen kann und dann einfach weiter macht wie immer. Aber der hier, der hat mir echt geholfen: <strong>Der Weg entsteht beim Gehen.</strong></p>
<div id="attachment_7364" style="width: 1034px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-7364" class="wp-image-7364 size-large" src="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2017/03/der-weg-entsteht-beim-gehen-1024x687.jpg" alt="der-weg-entsteht-beim-gehen" width="1024" height="687" srcset="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2017/03/der-weg-entsteht-beim-gehen-1024x687.jpg 1024w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2017/03/der-weg-entsteht-beim-gehen-300x201.jpg 300w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2017/03/der-weg-entsteht-beim-gehen-768x515.jpg 768w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2017/03/der-weg-entsteht-beim-gehen-600x402.jpg 600w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2017/03/der-weg-entsteht-beim-gehen.jpg 1594w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><p id="caption-attachment-7364" class="wp-caption-text">Du kannst alles erreichen, was Du Dir vorstellen kannst? Quatsch! Darauf solltest Du Dich nicht beschränken &#8230;</p></div>
<h2>Wegbegleiter oder Startschussgeber gesucht?</h2>
<p>Wenn Du einen Wegbegleiter brauchst oder jemanden, der Dir den Startschuss gibt, dann melde Dich <a href="https://www.olaf-schwantes.de" target="_blank" rel="noopener">bei Olaf Schwantes</a> oder bei mir. Insbesondere Provokative Beratung hat sich in Sachen Startschuss sehr bewährt! 🙂</p>
<p><a class="button-red" href="https://www.endlich-montag.net/kontakt/">Nimm jetzt Kontakt zu mir auf.</a></p>
<p><strong>Und hier geht&#8217;s zu Olaf:</strong></p>
<ul>
<li><a href="https://www.olaf-schwantes.de/" target="_blank" rel="noopener">Homepage von Olaf Schwantes</a></li>
<li><a href="https://www.youtube.com/user/OlafSchwantes" target="_blank" rel="noopener">YouTube-Kanal von Olaf Schwantes</a></li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="http://www.stitcher.com/podcast/jobsucherpodcast-von-endlich-montag" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-4924 alignnone" src="http://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/stitcher-button-300x110.png" alt="Stitcher" width="177" height="65" /></a><a href="http://www.podcast.de/podcast/339724/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-4390 alignright" src="http://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/podcast.delogo-300x135-300x135.jpg" alt="podcast.delogo-300x135" width="159" height="72" /></a></p>
<p>_________________________________________________</p>
<p><em>Wenn Du Fragen an mich oder meine Interviewpartner hast, dann hinterlasse einen Kommentar. Auch Themenvorschläge sind jederzeit willkommen.</em></p>
]]></content:encoded>
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	<item>
        <title>30 Minuten mit: Georg Heeren von mayato</title>
		<link>https://www.endlich-montag.net/blog/podcast/30-minuten-mit-georg-heeren-von-mayato/</link>
		<pubDate>Mon, 08 Oct 2018 08:00:49 +0000</pubDate>
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    	<description><![CDATA["So gewinnst du Zuhörer?", fragt mich Georg Heeren von mayato GmbH nach etwa 20 Minuten im Podcast-Interview. Vorausgegangen war sein Rat an meine Hörer, immer erstmal eine Bewerbung zu schicken. Auch dann, wenn man zum Beispiel das in der Ausschreibung geforderte Studium nicht mitbringt. Daraufhin konnte ich es mir einfach nicht verkneifen, zu sagen: "Nicht bewerben! Schickt keine Bewerbung! Ich sage Euch, wie es besser geht." ;-) Weil man bei Georg Heeren auch immer mit einem liebevoll bissigen Kommentar rechnen muss (da stehen wir beiden Ostwestfalen uns in nichts nach), freue ich mich riesig, ihn bei mir im Podcast zu haben. Das macht das Interview nämlich herrlich spannend. Ein Vorstellungsgespräch bei dem 45-jährigen allerdings auch. Da kommst Du als Jobsucher auf jeden Fall raus, aus Deiner Komfortzone. Genau so jemanden brauchen wir natürlich, um uns für die anspruchsvollen Vorstellungsgespräche zu wappnen. Das wir uns wappnen, indem wir am mayato Standort in Bielefeld über den offenen Arbeitsmarkt sprechen, sei uns verziehen. Es hilft Dir trotzdem! Da bin ich ganz sicher. :-)]]></description>
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		<itunes:author>Heiko Link</itunes:author>
		<itunes:subtitle>Den Mix aus harten, fachlichen Anforderungen, Bauchgefühl und Menschlichkeit finde ich im Podcast mit Georg Heeren von mayato echt spannend. Hör Dir an, warum der Geschäftsführer aus Bielefeld, Dich im Vorstellungsgespräch aus Deiner Komfortzone bringt.</itunes:subtitle>
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		<itunes:summary><![CDATA[&quot;So gewinnst du Zuhörer?&quot;, fragt mich Georg Heeren von mayato GmbH nach etwa 20 Minuten im Podcast-Interview. Vorausgegangen war sein Rat an meine Hörer, immer erstmal eine Bewerbung zu schicken. Auch dann, wenn man zum Beispiel das in der Ausschreibung geforderte Studium nicht mitbringt. Daraufhin konnte ich es mir einfach nicht verkneifen, zu sagen: &quot;Nicht bewerben! Schickt keine Bewerbung! Ich sage Euch, wie es besser geht.&quot; ;-) Weil man bei Georg Heeren auch immer mit einem liebevoll bissigen Kommentar rechnen muss (da stehen wir beiden Ostwestfalen uns in nichts nach), freue ich mich riesig, ihn bei mir im Podcast zu haben. Das macht das Interview nämlich herrlich spannend. Ein Vorstellungsgespräch bei dem 45-jährigen allerdings auch. Da kommst Du als Jobsucher auf jeden Fall raus, aus Deiner Komfortzone. Genau so jemanden brauchen wir natürlich, um uns für die anspruchsvollen Vorstellungsgespräche zu wappnen. Das wir uns wappnen, indem wir am mayato Standort in Bielefeld über den offenen Arbeitsmarkt sprechen, sei uns verziehen. Es hilft Dir trotzdem! Da bin ich ganz sicher. :-)]]></itunes:summary>
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		<content:encoded><![CDATA[<p>&#8222;So gewinnst du Zuhörer?&#8220;, fragt mich Georg Heeren von <a href="https://www.mayato.com" target="_blank" rel="noopener">mayato GmbH</a> nach etwa 20 Minuten im Podcast-Interview. Vorausgegangen war sein Rat an meine Hörer, immer erstmal eine <strong>Bewerbung</strong> zu schicken. Auch dann, wenn man zum Beispiel das in der Ausschreibung geforderte Studium nicht mitbringt. Daraufhin konnte ich es mir einfach nicht verkneifen, zu sagen: &#8222;Nicht bewerben! Schickt keine Bewerbung! Ich sage Euch, wie es besser geht.&#8220; 😉 Weil man bei Georg Heeren auch immer mit einem liebevoll bissigen Kommentar rechnen muss (da stehen wir beiden Ostwestfalen uns in nichts nach), freue ich mich riesig, ihn bei mir im Podcast zu haben. Das macht das Interview nämlich herrlich spannend. Ein Vorstellungsgespräch bei dem 45-jährigen allerdings auch. Da kommst Du als Jobsucher auf jeden Fall raus, aus Deiner Komfortzone. Genau so jemanden brauchen wir natürlich, um uns für die anspruchsvollen Vorstellungsgespräche zu wappnen. Das wir uns wappnen, indem wir am mayato Standort in Bielefeld über den <a href="https://www.endlich-montag.net/jobsuche/">offenen Arbeitsmarkt</a> sprechen, sei uns verziehen. Es hilft Dir trotzdem! Da bin ich ganz sicher. 🙂</p>
<div id="attachment_10305" style="width: 1034px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/08/georg_heeren.jpg" target="_blank" rel="noopener"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-10305" class="wp-image-10305 size-large" src="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/08/georg_heeren-1024x683.jpg" alt="Georg Heeren" width="1024" height="683" srcset="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/08/georg_heeren-1024x683.jpg 1024w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/08/georg_heeren-300x200.jpg 300w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/08/georg_heeren-768x512.jpg 768w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/08/georg_heeren-600x400.jpg 600w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a><p id="caption-attachment-10305" class="wp-caption-text"><strong>Georg Heeren</strong> &#8211; Geschäftsführer der Unternehmensberatung mayato aus Berlin, die einen Standort in Bielefeld hat.</p></div>
<p><span id="more-10304"></span></p>
<h2>1.800 Bewerber im Jahr bei mayato</h2>
<p>Die klassische Bewerbung kommt bei mayato für mein Empfinden recht häufig auf den Tisch. Im Jahr 2017 gingen 800 Bewerbungen bei der Unternehmensberatung ein. Zum Zeitpunkt unseres Interviews Ende August waren es bereits 1.200. Bis zum Ende diesen Jahres rechnet das Unternehmen mit 1.800 Bewerbungen. Übung im Bewerbungsprozess, an dessen Ende Du auf Georg Heeren triffst, ist also reichlich vorhanden.</p>
<p>Bei meiner Recherche vorab lieferte mir <a href="https://www.kununu.com/de/mayato" target="_blank" rel="noopener">kununu reichlich Informationen über mayato</a>, die ich bei meinem Interview ins Spiel bringen konnte. Der Score als Arbeitgeber und auch der für den Bewerbungsprozess sieht gut aus. Außerdem gehört mayato zu den zwei Prozent der Unternehmen, die auf kununu-Kommentare antworten. Nicht auf jeden, aber immerhin. Die Lücke kam mir ganz gelegen, weil Du fehlende und tiefer gehende Antworten jetzt bei mir im Jobsucher-Podcast bekommst. 😉</p>
<p><strong><a href="https://itunes.apple.com/de/podcast/endlich-montag!/id1083066806" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-4389 aligncenter" src="http://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/itunes-logo-300x111-300x111.jpg" alt="iTunes Logo" width="178" height="66" /></a></strong></p>
<h2>In Bielefeld den Test komplett verkackt</h2>
<p>Beim rum klicken im kununu-Profil von mayato gucke ich mir natürlich auch die etwas härteren Bewertungen an. 😉 Von &#8222;psychologischen Tricks im Vorstellungsgespräch&#8220; ist da die Rede, wenn im Jobinterview ins Englische gewechselt wird. Aber auch von tiefgehenden Fragen, um das Fachwissen der Kandidaten zu testen. &#8222;Aus der Komfortzone bringen&#8220;, nennt Georg das. Und sagt: &#8222;Wir müssen ja herausfinden, wo wir den Mitarbeiter noch weiterentwickeln und schulen müssen, damit er gewissen Rollen übernehmen kann.&#8220; Deswegen arbeitet er sich im Gespräch an den Grenzbereich des Kandidatenwissens vor.</p>
<p><a href="https://open.spotify.com/show/7oB4Pc8QwKfQMGnsQaj2ZR?si=43haAosoQqeyPBi3dTGDzQ" target="_blank" rel="noopener"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-10596 " src="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/10/spotify-300x203.jpg" alt="Spotify" width="195" height="132" srcset="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/10/spotify-300x203.jpg 300w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/10/spotify-768x520.jpg 768w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/10/spotify-1024x694.jpg 1024w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/10/spotify-600x406.jpg 600w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/10/spotify.jpg 1698w" sizes="(max-width: 195px) 100vw, 195px" /></a></p>
<p>Wie das abläuft hat er nach dem Interview direkt mal mit mir durchgespielt. Ich muss ehrlich sagen: Ich habe es komplett verkackt. *lol* Diese Tests &#8230; das ist nicht meins. Es ist aber auch gut, wenn ich da direkt durchfalle, weil die Jobs, für die Georg Leute einstellt, auch so gar nicht meins sind. Davon abgesehen würde ich als Jobsucher natürlich alles dafür tun, um mich an dieser Testsituation vorbeizumanövrieren. Oder &#8211; wenn mir das nicht gelingen sollte &#8211; zumindest nicht als Kandidat Nummer 147, von dem man nur den Lebenslauf kennt, in das Gespräch rein zu gehen. Da darf die Ausgangsbasis schon etwas komfortabler sein. 😉</p>
<p><iframe loading="lazy" src="https://www.youtube.com/embed/C_NV0Yh3hFM" width="560" height="315" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe></p>
<h2>Spannender Mix aus Anforderungen und Bauchgefühl</h2>
<p>Diese &#8222;harte&#8220; oder besser gesagt klare Linie, ist das eine. Andererseits schreibt mayato auf der Firmenhomepage aber auch, dass man <strong>für nicht so stromlinienförmige Lebensläufe offen</strong> ist. Wie passt das zusammen?</p>
<p>Diese Frage kam mir vermutlich auch deshalb sofort in den Kopf, weil das Gespräch für mich ein echt interessanter Mix aus harten Anforderungen einerseits und ganz viel Bauchgefühl und Menschlichkeit andererseits war. Aus: Wir wünschen uns Leute mit Uni-Abschluss. Und: Zertifiziert und qualifiziert, das sind nicht ohne Grund zwei ganz verschiedene Begriffe. Und nicht zu vergessen Georgs Antwort auf meine Frage nach digitalen HR-Prozessen in der Zukunft: &#8222;Für beide Seiten ist das persönliche kennenlernen das A und O.&#8220; Außerdem findet der Geschäftsführer aus Bielefeld, dass Noten, Lebensläufe und alles andere letzten endes Makulatur ist, wenn man sich gegenüber sitzt und der andere total super ist oder man ein komisches Bauchgefühl hat. Das sind wir doch komplett auf einer Linie! 🙂 Deswegen finde ich: Erst persönlich kennenlernen. Dann &#8222;alles andere&#8220; für die Personalabteilung nachliefern.</p>
<p><a href="http://tunein.com/radio/Jobsucher-Podcast-von-Endlich-Montag-p961209/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-medium wp-image-7393" src="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/TuneIn_Logo-300x116.jpg" alt="TuneIn" width="300" height="116" srcset="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/TuneIn_Logo-300x116.jpg 300w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/TuneIn_Logo-768x296.jpg 768w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/TuneIn_Logo-1024x394.jpg 1024w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/TuneIn_Logo-600x231.jpg 600w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/TuneIn_Logo.jpg 2000w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a></p>
<h2>Georg Heeren findet: Du musst Bock drauf haben!</h2>
<p>Auf dem gemeinsamen Nenner (um mich mal todesmutig ins Mathematische vorzuwagen) bleiben wir, als es um einen sehr wichtigen &#8211; vermutlich den alles entscheidenden! &#8211; Faktor bei der Arbeit geht: Bock drauf haben! Georg Heeren glaubt, dass man nur gut arbeiten kann, wenn man etwas macht, auf das man richtig Bock hat. Das kann ich aus jahrelanger, persönlicher (und auch schmerzlicher) Erfahrung nur bestätigen. Mir nützt der beste Abschluss überhaupt gar nichts, wenn ich keinen Bock auf das Thema habe, um das es bei der Arbeit geht. Und wenn die Noten grottig sein sollten, dann kann mich echtes Interesse am Thema durchstarten lassen. Georg und ich haben in dem Punkt auch eine persönliche Geschichte. Die erzähle ich Dir, wenn Du eine Karriereberatung bei mir buchst. 😉 <a class="button-red" href="https://www.endlich-montag.net/kontakt/">Nimm am besten jetzt gleich Kontakt zu mir auf.</a> *lacht* Bei der Gelegenheit können wir auch gleich Deine Interessen inklusive der beruflichen Umsetzung klären. 🙂</p>
<p>Fast vergessen: Jobsucher, die Bock haben, rät Georg, mal mit mayato in den Diskurs zu gehen. Sprich: Sich nach passenden Stellen und Profilen zu erkundigen. Der hätte von mir sein können. 😉 Falls Du Bock hast und in den Diskurs gehen möchtest: <strong><a href="https://www.mayato.com/kontakt/" target="_blank" rel="noopener">Die Adressen von mayato findest Du hier.</a></strong></p>
<p>In diesem Sinne: Viel Spaß beim Podcast hören und <strong>immer heiter weiter</strong>!</p>
<p><a href="http://www.stitcher.com/podcast/jobsucherpodcast-von-endlich-montag" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-4924 alignnone" src="http://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/stitcher-button-300x110.png" alt="Stitcher" width="177" height="65" /></a><a href="http://www.podcast.de/podcast/339724/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-4390 alignright" src="http://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/podcast.delogo-300x135-300x135.jpg" alt="podcast.delogo-300x135" width="159" height="72" /></a></p>
<p>_________________________________________________</p>
<p><em>Wenn Du Fragen an mich oder meine Interviewpartner hast, dann hinterlasse einen Kommentar. Auch Themenvorschläge sind jederzeit willkommen.</em></p>
]]></content:encoded>
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	<item>
        <title>30 Minuten mit: Johannes Prahl und Rouven Kasten von der GLS Bank</title>
		<link>https://www.endlich-montag.net/blog/podcast/30-minuten-mit-johannes-prahl-und-rouven-kasten-von-der-gls-bank/</link>
		<pubDate>Mon, 24 Sep 2018 08:00:13 +0000</pubDate>
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    	<description><![CDATA[Wovon hättest Du gerne mehr in der Welt? Die Antwort auf diese Frage geben Dir Deine Interessen. Ein Beispiel: Du magst Luftfahrt und arbeitest in einem Unternehmen der Luftfahrtbranche. Das sorgt für Zufriedenheit bei der Arbeit. Und zwar unabhängig davon, ob Du der Mechaniker, der Buchhalter oder der Vorstand bist. Du leistest Deinen Beitrag zu einem Thema, das Dir persönlich wichtig ist. Du machst es größer! Wenn Du noch mehr Zufriedenheit willst, dann guck auf Deine Werte. Wie wäre es mit Nachhaltigkeit? Mit einem extrem positiven Menschenbild als Einstellungskriterium? Dem Unternehmensziel, die Gesellschaft positiv zu entwickeln? Wenn Dir das wichtig ist, dann wird Dir diese Podcast-Episode gefallen. :-) Vorhang auf für: Den Leiter der Mitarbeiterentwicklung (MEW) Johannes Prahl und Rouven Kasten aus der Kommunikationsabteilung der GLS Bank in Bochum.]]></description>
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		<itunes:author>Heiko Link</itunes:author>
		<itunes:subtitle>&amp;quot;Zu einer Bank? Ich?! Bist Du bescheuert?&amp;quot;, war die Reaktion von Rouven Kasten auf das Angebot bei der GLS Bank zu arbeiten. Nach nur 5 weiteren Minuten fragte er: &amp;quot;Wann soll ich anfangen?&amp;quot; Ein nachhaltiger Podcast mit Johannes Prahl und Rouven Kasten.</itunes:subtitle>
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		<itunes:summary><![CDATA[Wovon hättest Du gerne mehr in der Welt? Die Antwort auf diese Frage geben Dir Deine Interessen. Ein Beispiel: Du magst Luftfahrt und arbeitest in einem Unternehmen der Luftfahrtbranche. Das sorgt für Zufriedenheit bei der Arbeit. Und zwar unabhängig davon, ob Du der Mechaniker, der Buchhalter oder der Vorstand bist. Du leistest Deinen Beitrag zu einem Thema, das Dir persönlich wichtig ist. Du machst es größer! Wenn Du noch mehr Zufriedenheit willst, dann guck auf Deine Werte. Wie wäre es mit Nachhaltigkeit? Mit einem extrem positiven Menschenbild als Einstellungskriterium? Dem Unternehmensziel, die Gesellschaft positiv zu entwickeln? Wenn Dir das wichtig ist, dann wird Dir diese Podcast-Episode gefallen. :-) Vorhang auf für: Den Leiter der Mitarbeiterentwicklung (MEW) Johannes Prahl und Rouven Kasten aus der Kommunikationsabteilung der GLS Bank in Bochum.]]></itunes:summary>
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		<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Wovon hättest Du gerne mehr in der Welt?</strong> Die Antwort auf diese Frage geben Dir Deine Interessen. Ein Beispiel: Du magst Luftfahrt und arbeitest in einem Unternehmen der Luftfahrtbranche. Das sorgt für Zufriedenheit bei der Arbeit. Und zwar unabhängig davon, ob Du der Mechaniker, der Buchhalter oder der Vorstand bist. Du leistest Deinen Beitrag zu einem Thema, das Dir persönlich wichtig ist. Du machst es größer! Wenn Du noch mehr Zufriedenheit willst, dann guck auf Deine <strong>Werte</strong>. Wie wäre es mit Nachhaltigkeit? Mit einem extrem positiven Menschenbild als Einstellungskriterium? Dem Unternehmensziel, die Gesellschaft positiv zu entwickeln? Wenn Dir das wichtig ist, dann wird Dir diese Podcast-Episode gefallen. 🙂 Vorhang auf für: Den Leiter der Mitarbeiterentwicklung (MEW) Johannes Prahl und Rouven Kasten aus der Kommunikationsabteilung der <a href="https://www.gls.de/privatkunden/" target="_blank" rel="noopener">GLS Bank</a> in Bochum.</p>
<div id="attachment_10366" style="width: 1034px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/09/johannes-prahl-rouven-kasten.jpg" target="_blank" rel="noopener"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-10366" class="wp-image-10366 size-large" src="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/09/johannes-prahl-rouven-kasten-1024x640.jpg" alt="Rouven Kasten und Johannes Prahl" width="1024" height="640" srcset="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/09/johannes-prahl-rouven-kasten-1024x640.jpg 1024w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/09/johannes-prahl-rouven-kasten-300x188.jpg 300w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/09/johannes-prahl-rouven-kasten-768x480.jpg 768w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/09/johannes-prahl-rouven-kasten-600x375.jpg 600w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a><p id="caption-attachment-10366" class="wp-caption-text">Rouven Kasten (links) und Johannes Prahl von der GLS Bank in Bochum</p></div>
<p><span id="more-10267"></span></p>
<h2>Vom Waffenhersteller zur Ökobank?</h2>
<div id="attachment_10367" style="width: 310px" class="wp-caption alignright"><a href="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/09/johannes-prahl.jpg" target="_blank" rel="noopener"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-10367" class="wp-image-10367 size-medium" src="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/09/johannes-prahl-300x300.jpg" alt="Johannes Prahl" width="300" height="300" srcset="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/09/johannes-prahl-300x300.jpg 300w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/09/johannes-prahl-150x150.jpg 150w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/09/johannes-prahl-768x768.jpg 768w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/09/johannes-prahl-600x600.jpg 600w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/09/johannes-prahl.jpg 1024w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><p id="caption-attachment-10367" class="wp-caption-text"><strong>Johannes Prahl</strong> &#8211; Leiter der Mitarbeiterentwicklung</p></div>
<p>Spannend finde ich das <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/GLS_Gemeinschaftsbank" target="_blank" rel="noopener">Geschäftsprinzip der GLS Bank</a>, das die Finanzierung bestimmter Projekte ausschließt. Tabak und Rüstung gehören unter anderem dazu. Wie kommt dann ein Bewerber an, der aus der Rüstungsindustrie zur Ökobank wechseln möchte? Die Antwort ist: Gut! &#8222;Als verantwortungsvoll agierende Menschen kommen wir irgendwann an einen Punkt, wo wir uns hinterfragen. Ist es richtig, dass ich mich für ein Unternehmen engagiere, das vielleicht etwas herstellt, was gar nicht mehr meins ist? Hinter dem ich gar nicht stehen kann &#8230; &#8222;, sagt der 42-jährige Johannes Prahl. Das (Berufs-) Leben wird dann nicht mehr auf Geld und Rendite als wichtigste Faktoren ausgerichtet. Andere Werte sollen sich in der Arbeit wieder finden. <strong>Bestehendes wird hinterfragt.</strong> An diesen Punkt zu kommen, das findet der Leiter der Mitarbeiterentwicklung wertvoll. Deswegen wäre er sehr gespannt, auf einen solchen Kandidaten.</p>
<p>Ich finde, dass Du auch durch bestimmte Ereignisse im Leben an diesen Punkt kommen kannst. Bei mir waren es Freunde und Kollegen, die viel zu jung gestorben sind. Dazu kam der ein oder andere Unfall, den ich hatte. Irgendwann denkst Du: &#8222;Okay &#8230; den Spaß im Leben und das Herausfinden und Ausleben Deiner Interessen auf die Zeit der Rente schieben &#8230; das scheint keine gute Idee zu sein.&#8220; Du kannst diesen Punkt aber auch auf positivem Wege erreichen. Eine Klientin hat sich bei mir gemeldet, als Kind Nummer zwei da war.</p>
<p><strong><a href="https://itunes.apple.com/de/podcast/endlich-montag!/id1083066806" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-4389 aligncenter" src="http://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/itunes-logo-300x111-300x111.jpg" alt="iTunes Logo" width="178" height="66" /></a></strong></p>
<h2>Womit verdiene ich gerade mein Geld?</h2>
<p>Den &#8222;Wendepunkt&#8220; kannst Du übrigens auch im Job erreichen. Als ich noch bei der Lokalzeitung war, kam ich mal zufällig an einem Unfall vorbei. Die Kameraausrüstung lag im Kofferraum. Da habe ich kurz in der Redaktion bescheid gesagt (das ich schon vor Ort bin), die Kamera rausgeholt und angefangen Fotos zu machen. Durch das Teleobjektiv sah ich, wie sich ein Sanitäter vor den Fahrer eines der Unfallwagen stellte. Der schien mir nur leicht verletzt zu sein. Blut war jedenfalls nirgendwo zu sehen. Trotzdem saß der Fahrer ziemlich betrübt und in eine Decke gehüllt auf dem Rücksitz. Es war mein erster Unfall als Lokalreporter. Und auch mein letzter, weil ich in dem Moment, wo sich der Sanitäter vor den Mann stellte, dachte: &#8222;Womit verdiene ich eigentlich gerade mein Geld?&#8220;</p>
<p>Kurz darauf lernte ich einen Reporter von der Bild-Zeitung kennen. Für die Bild oder die Rüstungsindustrie arbeiten &#8230; Da muss ich kurz nachdenken, ob ich eins von beidem schlimmer finde. Und wenn ja: Was? 😉 Den mal zu fragen, wie er zum Geld verdienen mit den Unfällen anderer steht, das versprach sehr interessant zu werden. Er meinte, dass er früher sehr oft über Unfälle berichtet hat, ohne sich was dabei zu denken. Dann kam der Tag, an dem das Unfallopfer eine gute Freundin von ihm war. Das war sein letzter Unfall.</p>
<p>Johannes Prahl kann ich deswegen nur zustimmen: Es ist wertvoll an diesen Punkt zu kommen. Solche Menschen als Gesprächspartner oder sogar Klienten zu haben, ist die pure Freude. 🙂</p>
<p><a href="https://open.spotify.com/show/7oB4Pc8QwKfQMGnsQaj2ZR?si=43haAosoQqeyPBi3dTGDzQ" target="_blank" rel="noopener"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-10596 " src="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/10/spotify-300x203.jpg" alt="Spotify" width="195" height="132" srcset="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/10/spotify-300x203.jpg 300w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/10/spotify-768x520.jpg 768w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/10/spotify-1024x694.jpg 1024w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/10/spotify-600x406.jpg 600w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/10/spotify.jpg 1698w" sizes="(max-width: 195px) 100vw, 195px" /></a></p>
<h2>Die Unternehmenskultur spüren</h2>
<p>Was ich auch richtig klasse finde, ist, dass die Kandidaten der zweiten Runde bei der GLS Bank eine Führung durchs Haus bekommen. Und warum? Die Bewerber sollen in die Büros rein gucken und dabei die Unternehmenskultur spüren. &#8222;Dafür hat man Antennen. Das merkt man schon. Da spürt man was&#8220;, sagt Johannes Prahl. Ja, genau! Das ist ein wichtiger Grund, <a href="https://www.endlich-montag.net/blog/jobsucher-podcast/traumjob-finden/">warum ich meine Klienten in die Unternehmen schicke.</a> Die spüren da was! Und wie! 🙂 Außerdem bekommen sie laut Johannes Prahl einen guten Einblick in die Aufgabe und die nötigen Informationen, um eine gute Entscheidung treffen zu können. Ich hätte es nicht besser sagen können. 😉</p>
<p><a href="http://tunein.com/radio/Jobsucher-Podcast-von-Endlich-Montag-p961209/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-medium wp-image-7393" src="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/TuneIn_Logo-300x116.jpg" alt="TuneIn" width="300" height="116" srcset="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/TuneIn_Logo-300x116.jpg 300w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/TuneIn_Logo-768x296.jpg 768w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/TuneIn_Logo-1024x394.jpg 1024w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/TuneIn_Logo-600x231.jpg 600w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/TuneIn_Logo.jpg 2000w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a></p>
<h2>Quereinstieg sind das Salz in der Suppe</h2>
<div id="attachment_10368" style="width: 310px" class="wp-caption alignright"><a href="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/09/rouven-kasten-gls-bank-foto-by-rankin.jpg" target="_blank" rel="noopener"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-10368" class="wp-image-10368 size-medium" src="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/09/rouven-kasten-gls-bank-foto-by-rankin-300x225.jpg" alt="Rouven Kasten" width="300" height="225" srcset="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/09/rouven-kasten-gls-bank-foto-by-rankin-300x225.jpg 300w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/09/rouven-kasten-gls-bank-foto-by-rankin-768x575.jpg 768w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/09/rouven-kasten-gls-bank-foto-by-rankin-1024x767.jpg 1024w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/09/rouven-kasten-gls-bank-foto-by-rankin-600x450.jpg 600w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><p id="caption-attachment-10368" class="wp-caption-text"><strong>Rouven Kasten</strong> &#8211; Kommunikationsabteilung</p></div>
<p>Mit <strong>Rouven Kasten</strong>, der für die GLS Bank die digitale Kommunikation macht, ist im Interview übrigens auch ein echter Quereinsteiger dabei. Der 44-jährige hat den Beruf des Elektrikers gelernt und arbeitet jetzt seit fast 20 Jahren im und mit dem Internet. Als er vor viereinhalb Jahren von einem ehemaligen Mitarbeiter der Bank darauf angesprochen wurde, ob er nicht den Job in der Kommunikationsabteilung machen wolle, antwortete er: <strong>&#8222;Zu einer Bank? Ich?! Bist Du bescheuert?&#8220;</strong> Ein nur fünfminütiger Bericht über das Werte- und Geschäftsmodell führte dann zu folgender Antwort von Rouven Kasten: &#8222;Okay. Wann soll ich anfangen?&#8220; Sowas kann Dir bei persönlichen Gesprächen passieren. Auch, wenn sie nur sehr kurz sind. <strong>Also: Augen auf im verdeckten Arbeitsmarkt!</strong> 😉 Laut dem Leiter der Mitarbeiterentwicklung sind Quereinsteiger übrigens das Salz in der Suppe in einem Bewerbungsprozess.</p>
<h2>Podcast der GLS Bank</h2>
<p>Weil die GLS Bank ein Sponsor des <a href="https://podcamp.de" target="_blank" rel="noopener">Podcamp in Essen</a> (<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Barcamp" target="_blank" rel="noopener">Barcamp</a> für Podcaster und Menschen, die es werden wollen) ist, darf natürlich auch der hauseigene Podcast nicht unerwähnt bleiben.</p>
<p><a href="https://itunes.apple.com/de/podcast/gls-bank-podcast/id1351698461?mt=2" target="_blank" rel="noopener">Hier geht&#8217;s zum GLS Podcast bei iTunes.</a></p>
<h2>Jetzt Karriereberatung buchen</h2>
<p><strong>Sinn bei der Arbeit, Werte und auch Interessen</strong>, sind Schwerpunkte in meiner Karriereberatung. Wenn Du Deine Werte und Interessen auch gerne beruflich umsetzen möchtest, dann <a class="button-red" href="https://www.endlich-montag.net/kontakt/">nimm jetzt Kontakt zu mir auf.</a> 🙂</p>
<p><a href="http://www.stitcher.com/podcast/jobsucherpodcast-von-endlich-montag" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-4924 alignnone" src="http://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/stitcher-button-300x110.png" alt="Stitcher" width="177" height="65" /></a><a href="http://www.podcast.de/podcast/339724/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-4390 alignright" src="http://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/podcast.delogo-300x135-300x135.jpg" alt="podcast.delogo-300x135" width="159" height="72" /></a></p>
<p>_________________________________________________</p>
<p><em>Wenn Du Fragen an mich oder meine Interviewpartner hast, dann hinterlasse einen Kommentar. Auch Themenvorschläge sind jederzeit willkommen.</em></p>
]]></content:encoded>
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	<item>
        <title>60 Minuten mit: Nina Eckhardt von der Unternehmer Initiative Rheine</title>
		<link>https://www.endlich-montag.net/blog/podcast/60-minuten-mit-nina-eckhardt-von-der-unternehmer-initiative-rheine/</link>
		<pubDate>Mon, 10 Sep 2018 08:00:06 +0000</pubDate>
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    	<description><![CDATA[Mit Nina Eckhardt, der Chefin der Marketingagentur "zweites frühstück", spreche ich im Jobsucher-Podcast über den Nutzen von Unternehmernetzwerken für Jobsucher. Ich persönlich finde ja, das man als Jobsucher einfach überfallmäßig (ohne Termin) in Unternehmen rein gehen und dort mit Mitarbeitern sprechen sollte. Dann hast Du eine spitzen Erfolgsquote von 82 Prozent. Ab dem ersten Versuch. Auch, wenn Du irre nervös bist. Und das alles ganz ohne "Vereins-Getöse". Du wirst es mir wahrscheinlich nicht glauben, aber: Es gibt doch tatsächlich Leute, die sich Alternativen zu dieser Vorgehensweise wünschen. ;-) In dem Fall bieten sich Unternehmernetzwerke an, die nicht zwingend in Vereinsform daher kommen müssen. Ein Beispiel dafür ist die Unternehmer Initiative Rheine (UI Rheine), die Nina Eckhardt vor sechs Jahren als einen Ableger von zweites frühstück ins Leben gerufen hat. Im Podcast berichtet die 38-jährige, wie man als Jobsucher in Unternehmer-Kreise kommt, wie Netzwerken funktioniert und wie Du über die Chefs an weitere Ansprechpartner im Unternehmen kommst. Und als wäre das nicht schon genug, gibt Nina on top auch noch Tipps für Schüchterne und für Menschen, die Smalltalk ätzend finden. :-)]]></description>
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		<itunes:author>Heiko Link</itunes:author>
		<itunes:subtitle>Augen auf bei der Netzwerkwahl: Welches Netzwerk passt für Dich? Die knallhart durchstrukturierte Vertriebsvariante? Oder eher die Ausrichtung nach Fachgebieten oder Branchen? Vielleicht der Stammtisch? Nina Eckhardt gibt Tipps, worauf Du achten solltest.</itunes:subtitle>
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		<itunes:summary><![CDATA[Mit Nina Eckhardt, der Chefin der Marketingagentur &quot;zweites frühstück&quot;, spreche ich im Jobsucher-Podcast über den Nutzen von Unternehmernetzwerken für Jobsucher. Ich persönlich finde ja, das man als Jobsucher einfach überfallmäßig (ohne Termin) in Unternehmen rein gehen und dort mit Mitarbeitern sprechen sollte. Dann hast Du eine spitzen Erfolgsquote von 82 Prozent. Ab dem ersten Versuch. Auch, wenn Du irre nervös bist. Und das alles ganz ohne &quot;Vereins-Getöse&quot;. Du wirst es mir wahrscheinlich nicht glauben, aber: Es gibt doch tatsächlich Leute, die sich Alternativen zu dieser Vorgehensweise wünschen. ;-) In dem Fall bieten sich Unternehmernetzwerke an, die nicht zwingend in Vereinsform daher kommen müssen. Ein Beispiel dafür ist die Unternehmer Initiative Rheine (UI Rheine), die Nina Eckhardt vor sechs Jahren als einen Ableger von zweites frühstück ins Leben gerufen hat. Im Podcast berichtet die 38-jährige, wie man als Jobsucher in Unternehmer-Kreise kommt, wie Netzwerken funktioniert und wie Du über die Chefs an weitere Ansprechpartner im Unternehmen kommst. Und als wäre das nicht schon genug, gibt Nina on top auch noch Tipps für Schüchterne und für Menschen, die Smalltalk ätzend finden. :-)]]></itunes:summary>
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		<content:encoded><![CDATA[<p>Mit Nina Eckhardt, der Chefin der <a href="https://www.zweites-fruehstueck.de" target="_blank" rel="noopener">Marketingagentur &#8222;zweites frühstück&#8220;</a>, spreche ich im Jobsucher-Podcast über den <strong>Nutzen von Unternehmernetzwerken für Jobsucher</strong>. Ich persönlich finde ja, das man als Jobsucher <a href="https://www.endlich-montag.net/blog/jobsucher-podcast/traumjob-finden/">einfach überfallmäßig (ohne Termin) in Unternehmen rein gehen und dort mit Mitarbeitern sprechen sollte</a>. Dann hast Du eine spitzen Erfolgsquote von 82 Prozent. Ab dem ersten Versuch. Auch, wenn Du irre nervös bist. Und das alles ganz ohne &#8222;Vereins-Getöse&#8220;. Du wirst es mir wahrscheinlich nicht glauben, aber: Es gibt doch tatsächlich Leute, die sich Alternativen zu dieser Vorgehensweise wünschen. 😉 In dem Fall bieten sich Unternehmernetzwerke an, die nicht zwingend in Vereinsform daher kommen müssen. Ein Beispiel dafür ist die <strong><a href="https://ui-rheine.de" target="_blank" rel="noopener">Unternehmer Initiative Rheine (UI Rheine)</a></strong>, die Nina Eckhardt vor sechs Jahren als einen Ableger von zweites frühstück ins Leben gerufen hat. Im Podcast berichtet die 38-jährige, wie man als Jobsucher in Unternehmer-Kreise kommt, wie Netzwerken funktioniert und wie Du über die Chefs an weitere Ansprechpartner im Unternehmen kommst. Und als wäre das nicht schon genug, gibt Nina on top auch noch <strong>Tipps für Schüchterne</strong> und für Menschen, die <strong>Smalltalk</strong> ätzend finden. 🙂</p>
<div id="attachment_10257" style="width: 1034px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/08/nina-eckhardt.jpg" target="_blank" rel="noopener"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-10257" class="wp-image-10257 size-large" src="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/08/nina-eckhardt-1024x683.jpg" alt="Nina Eckhardt" width="1024" height="683" srcset="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/08/nina-eckhardt-1024x683.jpg 1024w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/08/nina-eckhardt-300x200.jpg 300w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/08/nina-eckhardt-768x512.jpg 768w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/08/nina-eckhardt-600x400.jpg 600w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/08/nina-eckhardt.jpg 1410w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a><p id="caption-attachment-10257" class="wp-caption-text"><strong>Nina Eckhardt</strong> &#8211; Gründerin der Unternehmer Initiative Rheine und Chefin der Marketingagentur &#8222;zweites frühstück&#8220;</p></div>
<p><span id="more-10219"></span></p>
<h2>Erst der Mensch, dann die Unterlagen</h2>
<p>Bevor ich mit Nina zum Thema Netzwerken komme, sprechen wir 20 Minuten darüber, wie Sie es selbst mit der Einstellung so hält. Bei zweites frühstück landen die eingehenden Bewerbungen nämlich erstmal alle in der Buchhaltung. Ja, in der Buchhaltung. Du hast richtig gelesen. Dort sortiert Ninas Mitarbeiterin nur die ganz groben Schnitzer aus. Im Grunde werden also (fast) alle Bewerber zu einem Schnuppertag bei zweites frühstück eingeladen. Denn bei der Marketingagentur wird auf diese Reihenfolge wert gelegt:</p>
<ol>
<li>Die Menschen angucken und kennenlernen.</li>
<li>Die Unterlagen angucken.</li>
</ol>
<p>Wozu man dann am Ende noch mal in die Unterlagen gucken muss &#8230; das &#8230; konnte mir Nina Eckhardt auch nicht sagen. 😛</p>
<p><strong><a href="https://itunes.apple.com/de/podcast/endlich-montag!/id1083066806" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-4389 aligncenter" src="http://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/itunes-logo-300x111-300x111.jpg" alt="iTunes Logo" width="178" height="66" /></a></strong></p>
<p>Der Schnuppertag klingt für mich ziemlich spannend und ermöglicht den Jobsuchern das, worum es mir auch bei den überfallmäßigen Gesprächen geht:</p>
<ul>
<li>Leute (zukünftige Kollegen) kennenlernen.</li>
<li>Hinter die Firmenkulissen gucken.</li>
<li>Den Job kennenlernen.</li>
<li>Herausfinden, was ich persönlich toll und was ich blöd finde.</li>
<li>Ideen, Anregungen und Tipps von Leuten aus einer für mich interessanten Branche bekommen.</li>
</ul>
<p>Transparenz und Offenheit eben. Der einzige Nachteil für die Jobsucher: Sie bekommen nur in einem Unternehmen Einblicke und Kontakte. Wenn Du mehr willst (wozu ich rate), dann musst Du eben doch überfallmäßig woanders aufschlagen und / oder zu Unternehmernetzwerken gehen.</p>
<div id="attachment_10258" style="width: 1034px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/08/zweites-fruehstueck-team.jpg" target="_blank" rel="noopener"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-10258" class="wp-image-10258 size-large" src="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/08/zweites-fruehstueck-team-1024x484.jpg" alt="Team Zweites Frühstück Rheine" width="1024" height="484" srcset="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/08/zweites-fruehstueck-team-1024x484.jpg 1024w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/08/zweites-fruehstueck-team-300x142.jpg 300w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/08/zweites-fruehstueck-team-768x363.jpg 768w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/08/zweites-fruehstueck-team-600x284.jpg 600w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a><p id="caption-attachment-10258" class="wp-caption-text"><strong>Das Team der Marketingagentur &#8222;zweites frühstück&#8220; in Rheine:</strong> Die Kollegen lernst Du alle beim Schnuppertag persönlich kennen.</p></div>
<h2>Augen auf bei der Netzwerkwahl</h2>
<p>Bei Unternehmernetzwerken ist zu beachten, dass es ganz verschiedene gibt. Wenn Du also zu einem hin gehst und es total ätzend findest, kann es trotzdem sein, dass Dir das nächste super gefällt. Deswegen lohnt es sich, bei mehreren vorbeizuschauen und mal reinzuschnuppern. In der Regel kann man als Gast drei Mal kommen, bevor man für die Teilnahme an weiteren Veranstaltungen Mitglied werden muss. Wenn es sich denn um einen Verein handelt.</p>
<p>Ich bekomme mittlerweile ganz viele eMails mit Einladungen zu allen möglichen Veranstaltungen, Vorträgen und Treffen, wo ich ganz unverbindlich und ohne jede Verpflichtung so oft ich mag hingehen kann. Wenn man da einmal irgendwo in den richtigen Verteiler gerutscht ist, dann wird es immer mehr. 🙂 Das ist jedenfalls mein Gefühl. Nina sagt im Podcast, dass Du mit einem geringen Eintrittsgeld für die Veranstaltungen rechnen solltest. Bei den Einladungen, die ich so bekomme, ist der Eintritt meistens frei. Auch da gibt es Unterschiede.</p>
<p><a href="https://open.spotify.com/show/7oB4Pc8QwKfQMGnsQaj2ZR?si=43haAosoQqeyPBi3dTGDzQ" target="_blank" rel="noopener"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-10596 " src="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/10/spotify-300x203.jpg" alt="Spotify" width="195" height="132" srcset="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/10/spotify-300x203.jpg 300w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/10/spotify-768x520.jpg 768w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/10/spotify-1024x694.jpg 1024w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/10/spotify-600x406.jpg 600w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/10/spotify.jpg 1698w" sizes="(max-width: 195px) 100vw, 195px" /></a></p>
<h2>Bitte keine weiteren BNI-Anfragen</h2>
<p>Es gibt einen Verteiler, in dem ich persönlich lieber nicht gelandet wäre. Das ist der vom <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Business_Network_International" target="_blank" rel="noopener">BNI</a>. Ich kenne nette Menschen, die dort Mitglied sind. Und ich akzeptiere diese Art zu Netzwerken, auch wenn sie definitiv nicht mein Ding ist. Was mich unter anderem nervt, ist: Immer und immer wieder von unterschiedlichen Leuten drauf angesprochen zu werden, doch mal als Gast vorbeizukommen. Wenn ich dann sage, dass ich schon mal da war, mir den BNI also angeguckt habe und nicht wiederkommen möchte, dann geht das Gespräch gerne mal in eine Diskussion über. Auf die habe ich mittlerweile auch keine Lust mehr, weil sie nach dem immer gleichen Muster verläuft. Weil ich keine weiteren Einladungen, Anfragen und vor allen Dingen Diskussionen haben möchte, habe ich dieses Netzwerk namentlich im Podcast und in diesem Blogbeitrag genannt. Wer Spaß am BNI hat, der soll gerne hin gehen. Mir macht diese Art zu Netzwerken genau so wenig Freude, wie Fußball gucken. Da wäre ich auch genervt, wenn mich ständig jemand überreden wollte, doch mal mit ins Stadion zu kommen. Das ist meine persönliche Meinung, die ich hier gerne mal kundtun wollte, um Ruhe in die Anfragen rein zu bringen. Wie Nina Eckhardt dazu steht, weiß ich nicht. Wir haben das Thema im Podcast nur kurz angerissen und weder im Vorgespräch noch nach der Aufnahme darüber gesprochen.</p>
<div id="attachment_10259" style="width: 1034px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/08/fruehstueck-mit-nina-eckhardt-selfie.jpg" target="_blank" rel="noopener"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-10259" class="wp-image-10259 size-large" src="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/08/fruehstueck-mit-nina-eckhardt-selfie-1024x768.jpg" alt="Frühstück mit Nina Eckhardt" width="1024" height="768" srcset="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/08/fruehstueck-mit-nina-eckhardt-selfie-1024x768.jpg 1024w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/08/fruehstueck-mit-nina-eckhardt-selfie-300x225.jpg 300w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/08/fruehstueck-mit-nina-eckhardt-selfie-768x576.jpg 768w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/08/fruehstueck-mit-nina-eckhardt-selfie-600x450.jpg 600w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a><p id="caption-attachment-10259" class="wp-caption-text">Eigentlich bin ich eher von der Spätschicht und nicht so der &#8222;Frühstücker&#8220;. Für Nina habe ich gerne mal eine Ausnahme gemacht. 🙂</p></div>
<h2>Die Netzwerkwelt ist bunt</h2>
<p>Wichtig für Dich ist: Guck Dir die verschiedenen Formen der Netzwerke an. Es gibt knallhart durchstrukturierte und auf Vertrieb ausgerichtete Netzwerke, genau wie eine fachliche Ausrichtung oder eine nach Branchen oder Themen bis hin zum Stammtisch. Die Netzwerkwelt da draußen ist ziemlich bunt. 🙂 <strong>Und guck mal, wer Dich wie dabei unterstützt, mit anderen Mitgliedern in Kontakt zu kommen.</strong> Die UI Rheine scheint da ziemlich gut zu sein. Falls Du den ganzen Abend alleine am Stehtisch stehst und Dich dabei an einem Glas festhältst, dann liegt das nicht unbedingt daran, dass Du zu schüchtern bist. Vielleicht ist es einfach nur das falsche Netzwerk für Dich.</p>
<p><a href="http://tunein.com/radio/Jobsucher-Podcast-von-Endlich-Montag-p961209/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-medium wp-image-7393" src="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/TuneIn_Logo-300x116.jpg" alt="TuneIn" width="300" height="116" srcset="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/TuneIn_Logo-300x116.jpg 300w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/TuneIn_Logo-768x296.jpg 768w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/TuneIn_Logo-1024x394.jpg 1024w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/TuneIn_Logo-600x231.jpg 600w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/TuneIn_Logo.jpg 2000w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a></p>
<p>Als Unternehmer hat mir persönlich die Mitgliedschaft in gleich mehreren Netzwerken in den ersten Jahren unheimlich geholfen, in meiner Region schnell viele Kontakte aufzubauen. Auch fachlich bin ich durch diverse Vorträgen schnell voran gekommen. Ich bin nach wie vor regelmäßig bei den unterschiedlichsten Netzwerktreffen (ich liebe es!), aber nirgendwo mehr Mitglied. Dafür gibt es unterschiedliche Gründe und ich war richtig erleichtert, als Nina mir von einer ähnlichen Situation berichtet hat. 🙂 Irgendwie passte für Sie nichts mehr so richtig. Deswegen hat sie dann mit der Unternehmer Initiative Rheine selbst ein neues Netzwerk gegründet. <strong>Unternehmernetzwerke mal auszuprobieren, lohnt sich für Jobsucher auf jeden Fall. Ich bin davon überzeugt, dass da viel Potenzial drin ist!</strong> Berichte mir sehr gerne per Kommentar, Mail oder Anruf von den Erfahrungen, die Du gemacht hast. Ich bin gespannt. 🙂</p>
<p><a class="button-red" href="https://www.endlich-montag.net/kontakt/">Jetzt Kontakt zu Heiko aufnehmen.</a></p>
<p>Und falls ich es irgendwann mal so mache wie Nina und mein eigenes Unternehmernetzwerk gründe, dann sage ich Dir auf jeden Fall bescheid. 😉</p>
<h2>Die Links zu Nina Eckhardt</h2>
<p>Wie im Podcast versprochen, gibt&#8217;s hier noch mal die Links zu Nina Eckhardt:</p>
<ul>
<li><a href="https://nina-eckhardt.de" target="_blank" rel="noopener">Nina als Person</a></li>
<li><a href="https://www.zweites-fruehstueck.de" target="_blank" rel="noopener">zweites frühstück Marketingagentur</a></li>
<li><a href="https://ui-rheine.de" target="_blank" rel="noopener">Unternehmer Initiative Rheine</a></li>
<li><a href="https://fraimework.de" target="_blank" rel="noopener">Fraimework 2.x Podcast</a></li>
</ul>
<p><a href="http://www.stitcher.com/podcast/jobsucherpodcast-von-endlich-montag" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-4924 alignnone" src="http://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/stitcher-button-300x110.png" alt="Stitcher" width="177" height="65" /></a><a href="http://www.podcast.de/podcast/339724/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-4390 alignright" src="http://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/podcast.delogo-300x135-300x135.jpg" alt="podcast.delogo-300x135" width="159" height="72" /></a></p>
<p>_________________________________________________</p>
<p><em>Wenn Du Fragen an mich oder meine Interviewpartner hast, dann hinterlasse einen Kommentar. Auch Themenvorschläge sind jederzeit willkommen.</em></p>
]]></content:encoded>
<podcast:chapters url="https://www.endlich-montag.net/blog/podcast/60-minuten-mit-nina-eckhardt-von-der-unternehmer-initiative-rheine/?chapters_format=pijson" type="application/json+chapters"/>	</item>
	
	<item>
        <title>30 Minuten mit: Stefan Freise von code-x</title>
		<link>https://www.endlich-montag.net/blog/podcast/30-minuten-mit-stefan-freise-von-code-x/</link>
		<pubDate>Mon, 09 Jul 2018 08:20:10 +0000</pubDate>
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    	<description><![CDATA[Das Interview mit Stefan Freise von der code-x GmbH aus Paderborn hat mir richtig viel Spaß gemacht. Es war aber auch nicht so ganz ohne (was den Spaßfaktor noch erhöhte). Der 50-jährige dreht den Spieß einfach mal blitzschnell um, und fragt mich, was ich kann und was ich nicht kann. Es ist wirklich erstaunlich, wie schnell man auch als erfahrener Interviewer, Coach und Improschauspieler, bei zwei so simplen Fragen ins Schleudern kommt. Ohne auch nur eine Millisekunde zu zögern, tappe ich in die gleiche "Falle", wie alle anderen auch. Was für ein cooles Learning! Herrlich! :-) Im Interview lerne ich übrigens auch, wie man das beste Team der Welt zusammenstellt. Denn nicht weniger als das, werde ich laut der Homepage von code-x in der Paderborner Internet-Agentur antreffen. Diese Jobsucher-Podcast-Episode ist ein absolutes Muss! Alleine schon deswegen, weil zwei schlagfertige Ostwestfalen aufeinander treffen, die beide sehr gerade raus sind. :-)]]></description>
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		<itunes:author>Heiko Link</itunes:author>
		<itunes:subtitle>Stefan Freise von code-x aus Paderborn hat eine &amp;quot;windige Unkarriere&amp;quot; gestartet. Im Interview spreche ich mit dem 50-jährigen, der sehr gerade raus ist, über das Herz auf der Zunge, No-Gos bei Kandidaten und darüber, wie klar die bei der Jobsuche sind.</itunes:subtitle>
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		<itunes:summary><![CDATA[Das Interview mit Stefan Freise von der code-x GmbH aus Paderborn hat mir richtig viel Spaß gemacht. Es war aber auch nicht so ganz ohne (was den Spaßfaktor noch erhöhte). Der 50-jährige dreht den Spieß einfach mal blitzschnell um, und fragt mich, was ich kann und was ich nicht kann. Es ist wirklich erstaunlich, wie schnell man auch als erfahrener Interviewer, Coach und Improschauspieler, bei zwei so simplen Fragen ins Schleudern kommt. Ohne auch nur eine Millisekunde zu zögern, tappe ich in die gleiche &quot;Falle&quot;, wie alle anderen auch. Was für ein cooles Learning! Herrlich! :-) Im Interview lerne ich übrigens auch, wie man das beste Team der Welt zusammenstellt. Denn nicht weniger als das, werde ich laut der Homepage von code-x in der Paderborner Internet-Agentur antreffen. Diese Jobsucher-Podcast-Episode ist ein absolutes Muss! Alleine schon deswegen, weil zwei schlagfertige Ostwestfalen aufeinander treffen, die beide sehr gerade raus sind. :-)]]></itunes:summary>
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		<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_10108" style="width: 310px" class="wp-caption alignright"><a href="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/07/stefan-freise.jpg" target="_blank" rel="noopener"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-10108" class="wp-image-10108 size-medium" src="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/07/stefan-freise-300x200.jpg" alt="Stefan Freise" width="300" height="200" srcset="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/07/stefan-freise-300x200.jpg 300w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/07/stefan-freise-768x513.jpg 768w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/07/stefan-freise-1024x684.jpg 1024w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/07/stefan-freise-600x401.jpg 600w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><p id="caption-attachment-10108" class="wp-caption-text"><strong>Stefan Freise</strong> &#8211; Geschäftsführer und Inhaber der Internetagentur code-x in Paderborn</p></div>
<p>Das Interview mit Stefan Freise von der <a href="https://www.code-x.de" target="_blank" rel="noopener">code-x GmbH</a> aus Paderborn hat mir richtig viel Spaß gemacht. Es war aber auch nicht so ganz ohne (was den Spaßfaktor noch erhöhte). Der 50-jährige dreht den Spieß einfach mal blitzschnell um, und fragt mich, was ich kann und was ich nicht kann. Es ist wirklich erstaunlich, wie schnell man auch als erfahrener Interviewer, Coach und <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Improvisationstheater" target="_blank" rel="noopener">Improschauspieler</a>, bei zwei so simplen Fragen ins Schleudern kommt. Ohne auch nur eine Millisekunde zu zögern, tappe ich in die gleiche &#8222;Falle&#8220;, wie alle anderen auch. <strong>Was für ein cooles Learning!</strong> Herrlich! 🙂 Im Interview lerne ich übrigens auch, wie man <strong>das beste Team der Welt</strong> zusammenstellt. Denn nicht weniger als das, werde ich laut der Homepage von code-x in der Paderborner Internet-Agentur antreffen. Diese Jobsucher-Podcast-Episode ist ein absolutes Muss! Alleine schon deswegen, weil zwei schlagfertige Ostwestfalen aufeinander treffen, die beide sehr gerade raus sind. 🙂<span id="more-10107"></span></p>
<h2>Was kannst Du?</h2>
<p>Stell Dir vor, Du sitzt im Vorstellungsgespräch und Dein Gegenüber fragt Dich: &#8222;Kannst Du Tennis spielen?&#8220; Was passiert in Deinem Kopf? Wenn es Dir so geht wir mir, dann ist die Antwort: Zu viel! Spontan kommt: &#8222;Pfffff &#8230;..&#8220;, um Zeit zu gewinnen. Und zwar für folgende Fragen, die Du gedanklich durchspielst:</p>
<ul>
<li>Warum fragt er das im Vorstellungsgespräch?</li>
<li>Wie komme ich vom Sport-Thema wieder weg? Das ist ja so gar nicht meins &#8230;</li>
<li>Fragt er mich gleich, wer letztes Mal Wimbledon gewonnen hat? (Keine Ahnung!)</li>
<li>Worauf will er hinaus?</li>
<li>Er ist sehr sportlich. Wie hoch ist seine Messlatte / wie definiert er &#8222;Tennis spielen können&#8220;?</li>
<li>Wie passt meine Art Tennis zu spielen (ist ewig her) da rein?</li>
<li>&#8230;</li>
</ul>
<p>Okay, ich gebe zu: Ganz so viele Fragen waren es nicht. 😉 Aber mal ehrlich: Da ist doch auch für Dich was passendes dabei, oder? 😉</p>
<p><strong><a href="https://itunes.apple.com/de/podcast/endlich-montag!/id1083066806" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-4389 aligncenter" src="http://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/itunes-logo-300x111-300x111.jpg" alt="iTunes Logo" width="178" height="66" /></a></strong></p>
<h2>Was kannst Du nicht?</h2>
<p>Die gleiche Schleudergefahr hat die Frage: &#8222;Was kannst Du nicht?&#8220; Die zu stellen macht Stefan Freise Spaß, weil viele Jobsucher auf die Frage nach den Schwächen vorbereitet sind. Dass fiese an dieser Frage ist, dass das Zeit bringende &#8222;Pffffff&#8230;.&#8220; nicht so automatisch kommt, wie bei der ersten. Irgendwie passt es in diesem Fall nicht so gut. Ganz ohne Zeitgewinn, geht im Kopf dann ein ähnlicher Film los:</p>
<ul>
<li>Was will er jetzt?</li>
<li>Was kann ich sagen, ohne als ein vom Selbstbewußtsein befreites Wesen da zu stehen?</li>
<li>Welche Antwort ist unverfänglich?</li>
<li>Was wäre zu arrogant?</li>
<li>Komme ich vielleicht mit &#8222;Das kann ich nicht so besonders gut &#8230;&#8220; aus der Nummer raus?</li>
<li>Mist! Was antworte ich jetzt darauf? Das ist ja genau so schwierig &#8230;</li>
<li>&#8230;</li>
</ul>
<p>Plötzlich finde ich mich in einem Gespräch zum Thema &#8222;Menschen fotografieren&#8220; wieder. Wo kam das jetzt so schnell her?!? &#8230;</p>
<div id="attachment_10129" style="width: 1034px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/07/stop-aufnahme-code-x.jpg" target="_blank" rel="noopener"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-10129" class="wp-image-10129 size-large" src="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/07/stop-aufnahme-code-x-1024x429.jpg" alt="Stop! Aufnahme!" width="1024" height="429" srcset="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/07/stop-aufnahme-code-x-1024x429.jpg 1024w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/07/stop-aufnahme-code-x-300x126.jpg 300w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/07/stop-aufnahme-code-x-768x322.jpg 768w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/07/stop-aufnahme-code-x-600x252.jpg 600w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a><p id="caption-attachment-10129" class="wp-caption-text"><strong>Stop! Aufnahme!</strong> Beim Podcast-Interview steht die Tür vom Chef ausnahmsweise mal nicht offen.</p></div>
<h2>Stefan Freise möchte Dich so, wie Du bist</h2>
<p>Müssen sich Bewerber im Vorstellungsgespräch mit Stefan Freise also <strong>besonders warm anziehen</strong>? Er findet: &#8222;Nein, das müssen Sie nicht. Sie sollen einfach nur sie selbst bleiben.&#8220; Diese Aussage bekommst Du, wenn Du zum Vorstellungsgespräch eingeladen wirst, sogar schriftlich. &#8222;Komm so, wie Du Dich wohl fühlst&#8220;, steht in der Mail von Stefan, der selbst keine Krawatte und keinen Anzug mehr trägt. Sogar Punks mit Löchern im T-Shirt sind willkommen. &#8222;Wenn die Löcher sauber sind, dann ist meine Welt in Ordnung&#8220;, sagt der Chef von code-x in Paderborn. 😉</p>
<p><a href="https://open.spotify.com/show/7oB4Pc8QwKfQMGnsQaj2ZR?si=43haAosoQqeyPBi3dTGDzQ" target="_blank" rel="noopener"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-10596 " src="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/10/spotify-300x203.jpg" alt="Spotify" width="195" height="132" srcset="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/10/spotify-300x203.jpg 300w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/10/spotify-768x520.jpg 768w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/10/spotify-1024x694.jpg 1024w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/10/spotify-600x406.jpg 600w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/10/spotify.jpg 1698w" sizes="(max-width: 195px) 100vw, 195px" /></a></p>
<p>Beim Outfit kannst Du also nicht viel falsch machen. 🙂 <strong>Absolute No-Gos</strong> sind bei Stefan Freise: Nähe zur AfD, sexuelle Übergriffe auf die Kolleginnen, Fremden- und Menschenfeindlichkeit aller Art, &#8230; <strong>Ich finde: Recht hat er!</strong> Solche Leute wären auch bei mir als fest angestellte oder auch freie Mitarbeiter sofort raus. Auch Klienten, die so etwas gut finden, passen nicht zu meinen Werten und meiner Art zu arbeiten. Wenn Du so drauf bist, dann melde Dich bitte nicht bei mir. Eine Ausnahme wäre vielleicht, wenn Du aussteigen möchtest.</p>
<p><a href="http://tunein.com/radio/Jobsucher-Podcast-von-Endlich-Montag-p961209/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-medium wp-image-7393" src="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/TuneIn_Logo-300x116.jpg" alt="TuneIn" width="300" height="116" srcset="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/TuneIn_Logo-300x116.jpg 300w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/TuneIn_Logo-768x296.jpg 768w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/TuneIn_Logo-1024x394.jpg 1024w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/TuneIn_Logo-600x231.jpg 600w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/TuneIn_Logo.jpg 2000w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a></p>
<h2>Versuch nicht, die richtige Antwort zu geben</h2>
<p>Doch zurück zu den beiden Fragen: Woher kommt die &#8222;Gedankenschleife / Blockade im Kopf&#8220;? Wahrscheinlich daher, dass Du nicht einfach irgendeine Antwort geben willst. Nein, nein! Es soll <strong>die richtige Antwort</strong> sein. Und wenn Dir die (spontan) nicht einfällt, dann wenigstens eine besonders originelle, witzige, coole, &#8230; Antwort. Genau das Gleiche passiert auch bei der <a href="https://www.endlich-montag.net/provokatives-coaching/">Provokativen Beratung</a> und beim <a href="https://www.endlich-montag.net/kommunikation-teambildung/">Improvisationstheater</a>. Es ist unheimlich schwer, sich davon zu befreien, die einzig wahre und der höchsten Stufe der Erleuchtung entsprechende Antwort geben zu wollen. Genauso schwer ist es, beim improvisierten Theaterspiel auf der Bühne den ersten Gedanken zu nehmen, der kommt, anstatt nach einer besonders kreativen und originellen Idee zu suchen. Denn wenn ein Schauspieler letzteres macht, dann ruiniert er die Szene ganz sicher. 😉 Übung macht in beiden Fällen den Meister.</p>
<p><strong>Und wenn es schief geht, dann: Scheiter heiter!</strong> 🙂</p>
<p>Davon mal ganz abgesehen, bin ich natürlich absolut dafür, <strong>dass Du Dich auf das fokussierst, was Du kannst</strong>. Und wenn Du das tust, dann ist es ja ganz normal und logisch, dass Du die Sachen, die Du nicht kannst, spontan nicht parat hast &#8230; Am Ende hast Du dann doch alles richtig gemacht. Na also. Es geht doch! 😉</p>
<p>Jetzt viel Spaß beim Hören, dieser echt ostwestfälischen Jobsucher-Podcast-Episode.</p>
<p><a href="http://www.stitcher.com/podcast/jobsucherpodcast-von-endlich-montag" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-4924 alignnone" src="http://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/stitcher-button-300x110.png" alt="Stitcher" width="177" height="65" /></a><a href="http://www.podcast.de/podcast/339724/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-4390 alignright" src="http://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/podcast.delogo-300x135-300x135.jpg" alt="podcast.delogo-300x135" width="159" height="72" /></a></p>
<p>_________________________________________________</p>
<p><em>Wenn Du Fragen an mich oder meine Interviewpartner hast, dann hinterlasse einen Kommentar. Auch Themenvorschläge sind jederzeit willkommen.</em></p>
]]></content:encoded>
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	<item>
        <title>30 Minuten mit: Michael Lorenz von Kundenfokussiert</title>
		<link>https://www.endlich-montag.net/blog/podcast/30-minuten-mit-michael-lorenz-von-kundenfokussiert/</link>
		<pubDate>Mon, 25 Jun 2018 09:07:49 +0000</pubDate>
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    	<description><![CDATA[Nach zwei Absagen im dritten Versuch - ohne - Bewerbungsunterlagen und - ohne - Vorstellungsgespräch einen Job im Bertelsmann-Konzern bekommen. Du willst wissen, wie das geht? Dann hör Dir diesen Jobsucher-Podcast mit Michael Lorenz, dem Inhaber von "Kundenfokussiert" in Bielefeld, an. Außerdem vertiefen wir nach der Episode "Bankenturm stürmen" mit Peter Müller, noch mal das Thema Konzern vs. Startup / kleines Unternehmen. Mein persönliches Highlight bringt Michael, der auch ein Podcast-Kollege ist, am Schluss dieser Episode. "Einen Arbeitgeberwechsel stelle ich mich total schlimm vor", sagen viele in seinem Freundeskreis. Da musste ich natürlich einhaken und nachfragen, was der 37-jährige seinen Freunden rät, wenn sie so denken und gleichzeitig unzufrieden im Job sind. ;-)]]></description>
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		<itunes:author>Heiko Link</itunes:author>
		<itunes:subtitle>Mit Michael Lorenz spreche ich darüber, was er Freunden rät, die unzufrieden im Job sind und sich einen Arbeitgeberwechsel schlimm vorstellen. Außerdem über große vs. kleine Firmen und darüber, wie er ohne Bewerbung einen Job im Bertelsmann-Konzern bekam.</itunes:subtitle>
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		<itunes:summary><![CDATA[Nach zwei Absagen im dritten Versuch - ohne - Bewerbungsunterlagen und - ohne - Vorstellungsgespräch einen Job im Bertelsmann-Konzern bekommen. Du willst wissen, wie das geht? Dann hör Dir diesen Jobsucher-Podcast mit Michael Lorenz, dem Inhaber von &quot;Kundenfokussiert&quot; in Bielefeld, an. Außerdem vertiefen wir nach der Episode &quot;Bankenturm stürmen&quot; mit Peter Müller, noch mal das Thema Konzern vs. Startup / kleines Unternehmen. Mein persönliches Highlight bringt Michael, der auch ein Podcast-Kollege ist, am Schluss dieser Episode. &quot;Einen Arbeitgeberwechsel stelle ich mich total schlimm vor&quot;, sagen viele in seinem Freundeskreis. Da musste ich natürlich einhaken und nachfragen, was der 37-jährige seinen Freunden rät, wenn sie so denken und gleichzeitig unzufrieden im Job sind. ;-)]]></itunes:summary>
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		<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_10062" style="width: 310px" class="wp-caption alignleft"><a href="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/06/michael-lorenz.jpeg" target="_blank" rel="noopener"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-10062" class="wp-image-10062 size-medium" src="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/06/michael-lorenz-300x300.jpeg" alt="Michael Lorenz" width="300" height="300" srcset="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/06/michael-lorenz-300x300.jpeg 300w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/06/michael-lorenz-150x150.jpeg 150w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/06/michael-lorenz-768x768.jpeg 768w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/06/michael-lorenz-600x600.jpeg 600w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/06/michael-lorenz.jpeg 960w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><p id="caption-attachment-10062" class="wp-caption-text"><strong>Michael Lorenz</strong> &#8211; Inhaber und Geschäftsführer von Kundenfokussiert in Bielefeld.</p></div>
<p>Nach zwei Absagen im dritten Versuch &#8211; ohne &#8211; Bewerbungsunterlagen und &#8211; ohne &#8211; Vorstellungsgespräch einen Job im Bertelsmann-Konzern bekommen. Du willst wissen, wie das geht? Dann hör Dir diesen Jobsucher-Podcast mit Michael Lorenz, dem Inhaber von &#8222;<a href="http://kundenfokussiert.de" target="_blank" rel="noopener">Kundenfokussiert</a>&#8220; in Bielefeld, an. Außerdem vertiefen wir nach der <a href="https://www.endlich-montag.net/blog/podcast/60-minuten-mit-peter-mueller-teil-2-bankenturm-stuermen/">Episode &#8222;Bankenturm stürmen&#8220; mit Peter Müller</a>, noch mal das Thema <strong>Konzern vs. Startup / kleines Unternehmen</strong>. Mein persönliches Highlight bringt Michael, der auch ein <a href="http://miteinanderreden-podcast.de" target="_blank" rel="noopener">Podcast-Kollege</a> ist, am Schluss dieser Episode. &#8222;Einen Arbeitgeberwechsel stelle ich mich total schlimm vor&#8220;, sagen viele in seinem Freundeskreis. Da musste ich natürlich einhaken und nachfragen, was der 37-jährige seinen Freunden rät, wenn sie so denken und gleichzeitig unzufrieden im Job sind. 😉<span id="more-10055"></span></p>
<h2>Michael Lorenz rät: Jetzt den Job wechseln!</h2>
<p>&#8222;Ich rate meinen Freunden den Job zu wechseln. Die Umwälzung der Arbeitswelt ist schon so groß und in vollem Gange, dass Veränderungen sowieso nicht mehr aufzuhalten sind&#8220;, sagt Michael Lorenz. Dass jemand, der bisher zehn Jahre oder mehr bei einem Arbeitgeber war, weitere zehn Jahre schafft, glaubt er nicht. Die Zeiten sind vorbei. Ich lasse das Wort &#8211; leider &#8211; hier übrigens bewusst weg. Denn: Manchmal beginnt etwas schlecht, zum Beispiel mit dem Verlust des Jobs, und nimmt dann eine gute Wendung. 🙂</p>
<p><strong><a href="https://itunes.apple.com/de/podcast/endlich-montag!/id1083066806" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-4389 aligncenter" src="http://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/itunes-logo-300x111-300x111.jpg" alt="iTunes Logo" width="178" height="66" /></a></strong></p>
<p>Wenn die Zeiten für einen Jobwechsel gerade so günstig sind, warum machen viele es dann nicht? &#8222;Ich muss mich in einem neuen Umfeld wieder zurecht finden und muss mich auch wieder neu etablieren&#8220;, vermutet Michael Lorenz als Hinderungsgrund. Weitere, mögliche Risiken sind:</p>
<ul>
<li>Das Team passt nicht.</li>
<li>Der Vorgesetzte passt nicht.</li>
<li>Die Aufgaben stellen sich anders dar, als im Vorstellungsgespräch besprochen.</li>
</ul>
<p>Das sind alles Risiken, die ich im Vorfeld recht leicht mit <a href="https://www.endlich-montag.net/blog/podcast/traumjob-finden/">Info-Gesprächen</a> ausschließen kann. Mit der klassischen Bewerbung laufe ich natürlich unter Umständen ins offene Messer. 😉</p>
<p><a href="https://open.spotify.com/show/7oB4Pc8QwKfQMGnsQaj2ZR?si=43haAosoQqeyPBi3dTGDzQ" target="_blank" rel="noopener"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-10596 " src="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/10/spotify-300x203.jpg" alt="Spotify" width="195" height="132" srcset="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/10/spotify-300x203.jpg 300w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/10/spotify-768x520.jpg 768w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/10/spotify-1024x694.jpg 1024w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/10/spotify-600x406.jpg 600w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/10/spotify.jpg 1698w" sizes="(max-width: 195px) 100vw, 195px" /></a></p>
<h2>Der Personaler rät: Riskier es mit dem Startup!</h2>
<div id="attachment_10061" style="width: 284px" class="wp-caption alignright"><a href="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/06/michael-lorenz-heiko-link.jpeg" target="_blank" rel="noopener"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-10061" class="wp-image-10061 size-medium" src="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/06/michael-lorenz-heiko-link-274x300.jpeg" alt="Michael Lorenz und Heiko Link" width="274" height="300" srcset="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/06/michael-lorenz-heiko-link-274x300.jpeg 274w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/06/michael-lorenz-heiko-link-768x841.jpeg 768w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/06/michael-lorenz-heiko-link-935x1024.jpeg 935w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/06/michael-lorenz-heiko-link-600x657.jpeg 600w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/06/michael-lorenz-heiko-link.jpeg 952w" sizes="(max-width: 274px) 100vw, 274px" /></a><p id="caption-attachment-10061" class="wp-caption-text"><strong>Risiko voraus:</strong> Michael und Heiko im Büro von &#8222;Endlich Montag!&#8220;, wo man bei Bedarf auch mal was riskiert. 😉</p></div>
<p>Eine Fragestellung für die nächsten Podcast-Episoden hat mir Michael in unserem Interview auch mitgegeben. Bevor er sich selbstständig machte, hat er nämlich auf eigene Faust Personaler befragt, ob das mit der Gründung eines Startup denn eine gute Idee wäre. Immerhin scheitern ja so viele Gründer, was sich anschließend nicht gut im Lebenslauf macht. Zu seiner und auch meiner Überraschung sagten die Personaler, dass er es riskieren soll: &#8222;Wir würden uns freuen, Leute zu bekommen, die das gewagt haben und die flexibel genug sind, so viele unterschiedliche Aufgaben zu übernehmen.&#8220; Er hat es dann gemacht. Den Personalern sei Dank! 🙂 Ich bin gespannt, welche Antworten ich im Podcast bekomme. Und ob es einen Unterschied macht, wie lange ich selbstständig war und ob ich ein einzelkämpfender Freelancer oder ein Firmengründer mit Team war. Falls Du in die (ostwestfälische) Startup-Szene einsteigen möchtest, dann empfehle ich Dir die Podcast-Episoden mit <a href="https://www.endlich-montag.net/blog/podcast/30-minuten-mit-oliver-flaskaemper/">Oliver Flaskämper</a> und <a href="https://www.endlich-montag.net/blog/podcast/30-minuten-mit-prof-dr-jan-brinckmann/">Prof. Dr. Jan Brinckmann</a>.</p>
<p><a href="http://tunein.com/radio/Jobsucher-Podcast-von-Endlich-Montag-p961209/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-medium wp-image-7393" src="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/TuneIn_Logo-300x116.jpg" alt="TuneIn" width="300" height="116" srcset="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/TuneIn_Logo-300x116.jpg 300w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/TuneIn_Logo-768x296.jpg 768w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/TuneIn_Logo-1024x394.jpg 1024w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/TuneIn_Logo-600x231.jpg 600w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/TuneIn_Logo.jpg 2000w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a></p>
<p><strong>In diesem Sinne:</strong></p>
<p>Hör in das Interview mit Michael Lorenz rein, riskier mal was und wenn es schief geht, dann scheiter heiter! 🙂</p>
<p><a href="http://www.stitcher.com/podcast/jobsucherpodcast-von-endlich-montag" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-4924 alignnone" src="http://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/stitcher-button-300x110.png" alt="Stitcher" width="177" height="65" /></a><a href="http://www.podcast.de/podcast/339724/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-4390 alignright" src="http://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/podcast.delogo-300x135-300x135.jpg" alt="podcast.delogo-300x135" width="159" height="72" /></a></p>
<p>_________________________________________________</p>
<p><em>Wenn Du Fragen an mich oder meine Interviewpartner hast, dann hinterlasse einen Kommentar. Auch Themenvorschläge sind jederzeit willkommen.</em></p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
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	<item>
        <title>Unfassbar viel gelernt: David Polte über seine Jobsuche mit Life/Work Planning</title>
		<link>https://www.endlich-montag.net/blog/podcast/unfassbar-viel-gelernt-david-polte-ueber-seine-jobsuche-mit-life-work-planning/</link>
		<pubDate>Mon, 11 Jun 2018 09:07:07 +0000</pubDate>
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    	<description><![CDATA[Eines der schönsten Dinge, die David Polte in seinem Leben gemacht hat, war seine Jobsuche mit Life/Work Planning (L/WP). Ich kann es nachvollziehen. Aber wie soll man das jemandem erklären? Im Grunde gibt es nur eine Möglichkeit: Du musst es selbst mal ausprobieren und erleben. Dafür musst Du noch nicht mal einen riesigen Aufwand betreiben, wenn Du nicht willst. David hat sich L/WP im Schnelldurchlauf von einem Kollegen von mir erklären lassen und sich den Rest mit dem Buch "Durchstarten zum Traumjob" von Richard N. Bolles erarbeitet. Dann ist er los gelaufen und war überrascht, wie das seinen Mindset verändert hat. "Ich habe unfassbar viel gelernt", sagt der 30- jährige, der für den härtesten Schlag auf seinem Weg unendlich dankbar ist!]]></description>
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		<itunes:author>Heiko Link</itunes:author>
		<itunes:subtitle>Für den härtesten Schlag, den David Polte bei seiner Jobsuche mit Life/Work Planning bekam, ist er unendlich dankbar. Warum das so ist? Das erfährst Du in dieser Podcast-Episode über einen Aufsehen erregenden Weg zum neuen Job.</itunes:subtitle>
		<itunes:episode>76</itunes:episode>
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		<itunes:summary><![CDATA[Eines der schönsten Dinge, die David Polte in seinem Leben gemacht hat, war seine Jobsuche mit Life/Work Planning (L/WP). Ich kann es nachvollziehen. Aber wie soll man das jemandem erklären? Im Grunde gibt es nur eine Möglichkeit: Du musst es selbst mal ausprobieren und erleben. Dafür musst Du noch nicht mal einen riesigen Aufwand betreiben, wenn Du nicht willst. David hat sich L/WP im Schnelldurchlauf von einem Kollegen von mir erklären lassen und sich den Rest mit dem Buch &quot;Durchstarten zum Traumjob&quot; von Richard N. Bolles erarbeitet. Dann ist er los gelaufen und war überrascht, wie das seinen Mindset verändert hat. &quot;Ich habe unfassbar viel gelernt&quot;, sagt der 30- jährige, der für den härtesten Schlag auf seinem Weg unendlich dankbar ist!]]></itunes:summary>
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		<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_10023" style="width: 224px" class="wp-caption alignleft"><a href="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/05/david-polte.jpeg" target="_blank" rel="noopener"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-10023" class="wp-image-10023 size-medium" src="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/05/david-polte-214x300.jpeg" alt="David Polte" width="214" height="300" srcset="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/05/david-polte-214x300.jpeg 214w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/05/david-polte.jpeg 456w" sizes="(max-width: 214px) 100vw, 214px" /></a><p id="caption-attachment-10023" class="wp-caption-text"><strong>David Polte</strong> &#8211; Seine Jobsuche war für ihn eines der schönsten Dinge, in seinem Leben.</p></div>
<p>Eines der schönsten Dinge, die David Polte in seinem Leben gemacht hat, war seine Jobsuche mit <a href="https://www.endlich-montag.net/life-work-planning/" target="_blank" rel="noopener">Life/Work Planning (L/WP)</a>. Ich kann es nachvollziehen. Aber wie soll man das jemandem erklären? Im Grunde gibt es nur eine Möglichkeit: Du musst es selbst mal ausprobieren und erleben. Dafür musst Du noch nicht mal einen riesigen Aufwand betreiben, wenn Du nicht willst. David hat sich L/WP im Schnelldurchlauf von einem Kollegen von mir erklären lassen und sich den Rest mit dem Buch &#8222;<a href="https://www.mayersche.de/Durchstarten-zum-Traumjob-taschenbuch-Richard-Nelson-Bolles.html" target="_blank" rel="noopener">Durchstarten zum Traumjob</a>&#8220; von Richard N. Bolles erarbeitet. Dann ist er los gelaufen und war überrascht, wie das seinen Mindset verändert hat. &#8222;Ich habe unfassbar viel gelernt&#8220;, sagt der 30- jährige, der für den <strong>härtesten Schlag</strong> auf seinem Weg unendlich dankbar ist!<span id="more-10022"></span></p>
<h2>9 Monate Suche im verdeckten Arbeitsmarkt</h2>
<p>Ich bin richtig, richtig froh, dass David Polte in meinem Podcast über seine Jobsuche mit Life/Work Planning berichtet. Weil es einfach eine tolle Geschichte ist. So toll, dass ich es nicht mal übers Herz gebracht habe, aus der einen Stunde die sonst üblichen zwei Episoden á 30 Minuten zu machen. Und das will schon was heißen!</p>
<p><strong>Ein weiterer Grund ist, dass es von <a href="https://www.endlich-montag.net/blog/podcast/eine-echte-jobsuche-live-im-podcast/">&#8222;Eine echte Jobsuche live im Podcast&#8220;</a>, keine weiteren Episoden mehr geben wird.</strong> Heike macht aus persönlichen Gründen nicht weiter. Um David live bei seiner Jobsuche mit Life/Work Planning zu begleiten, komme ich zu spät. Er wollte von Hamburg nach Heidelberg ziehen und ist dort nach neun Monaten Suche bei dem Unternehmen &#8222;<a href="http://vorsprungat.work" target="_blank" rel="noopener">VORSPRUNGatwork</a>&#8220; bereits fündig geworden. Deswegen bleibt es bei dieser einen Folge. Außer, meine lieben Hörer schicken mir noch ganz viele Fragen dazu. 😉 Dann ist David bestimmt bereit, noch mal in meine Show zu kommen.</p>
<p><strong><a href="https://itunes.apple.com/de/podcast/endlich-montag!/id1083066806" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-4389 aligncenter" src="http://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/itunes-logo-300x111-300x111.jpg" alt="iTunes Logo" width="178" height="66" /></a></strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<h2>Von David Polte gelernt</h2>
<p>Ein wichtiges Learning von David bei der Jobsuche war, bei den <a href="https://www.endlich-montag.net/blog/podcast/traumjob-finden/">Info-Gesprächen</a> zuzuhören und nicht von sich selbst zu erzählen oder gar in den Selbstdarsteller-Modus zu gehen. Als ich mit L/WP im verdeckten Arbeitsmarkt los gezogen bin, war ich genau so alt, wie David heute. Und ich hatte das gleiche Learning. Selbst nichts sagen und &#8222;nur&#8220; zuhören ist zu Anfang &#8211; gerade bei der Jobsuche &#8211; echt ungewohnt und demzufolge schwer in der Umsetzung. Irgendwann ist Zuhören und wenig reden so drin, dass es der Normalfall ist, den man selbst gar nicht mehr bemerkt.</p>
<p>David hat das gerade wieder in mein Bewusstsein geholt, was ab sofort Auswirkungen auf meine Podcast-Episoden haben wird. Am Ende der Interviews werde ich nur noch in Ausnahmefällen &#8222;das letzte Wort&#8220; haben. Bei Ausnahmefällen denke ich im Moment nur Terminankündigungen. Mal gucken, ob später noch was dazu kommt. Zum Inhalt des Interviews werde ich jedenfalls nichts mehr sagen. Deine eigene Denkmurmel hilft Dir bestens weiter. 😉</p>
<p><a href="https://open.spotify.com/show/7oB4Pc8QwKfQMGnsQaj2ZR?si=43haAosoQqeyPBi3dTGDzQ" target="_blank" rel="noopener"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-10596 " src="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/10/spotify-300x203.jpg" alt="Spotify" width="195" height="132" srcset="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/10/spotify-300x203.jpg 300w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/10/spotify-768x520.jpg 768w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/10/spotify-1024x694.jpg 1024w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/10/spotify-600x406.jpg 600w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/10/spotify.jpg 1698w" sizes="(max-width: 195px) 100vw, 195px" /></a></p>
<p>Außerdem werden die Shownotes deutlich kürzer. Gar nicht auf den Inhalt des Interviews eingehen wird vermutlich schwierig. 😉 Ich werde aber versuchen möglichst nicht viel mehr als die 300 Wörter zu schreiben, die Google für gute Suchmaschinenoptimierung gerne hätte. Du hörst ja eh noch mal alles.</p>
<p><strong>Deswegen: Hör Dir jetzt an, warum man für harte Schläge mitunter seeeeehr dankbar sein kann! 🙂</strong></p>
<p><a href="http://tunein.com/radio/Jobsucher-Podcast-von-Endlich-Montag-p961209/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-medium wp-image-7393" src="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/TuneIn_Logo-300x116.jpg" alt="TuneIn" width="300" height="116" srcset="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/TuneIn_Logo-300x116.jpg 300w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/TuneIn_Logo-768x296.jpg 768w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/TuneIn_Logo-1024x394.jpg 1024w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/TuneIn_Logo-600x231.jpg 600w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/TuneIn_Logo.jpg 2000w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a></p>
<h2>Ich unterstütze Dich</h2>
<p>David Polte hat sich bei den Fähigkeiten coachen lassen und die Info-Gespräche selbst mit dem Life/Work Planning Buch erarbeitet. Ich hatte schon Rückmeldungen von Leuten, die in Unternehmen Info-Gespräche geführt haben, nachdem sie mein Video dazu gesehen oder <a href="https://www.endlich-montag.net/blog/podcast/traumjob-finden/">den Podcast dazu</a> gehört haben. Diese Gespräche erfolgreich zu führen ist wirklich &#8211; viel einfacher &#8211; als man denkt. *doppelschwör* Du musst dafür auch keine besondere Gabe haben. Ich habe Leute gesehen, die so dermaßen ängstlich und nervös waren, das ich selbst schon ganz kribbelig wurde. Es hat trotzdem geklappt!</p>
<p><iframe loading="lazy" src="https://www.youtube.com/embed/M4ItXFJm1fU" width="560" height="315" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe></p>
<p>Wenn Du vor oder auch nach Deinen ersten Info-Gesprächen bei der Jobsuche im verdeckten Arbeitsmarkt gerne Unterstützung hättest, dann <strong>nimm <a href="https://www.endlich-montag.net/kontakt/">Kontakt zu mir</a></strong> auf. Nach meinem eigenen L/WP-Seminar im September 2004 habe ich bei der Umsetzung auch Unterstützung bekommen und fand das sehr hilfreich. Manchmal hängt man irgendwo fest oder man bekommt auf bestimmte Fragen keine Antworten und kommt selbst nicht darauf, woran das liegen könnte. Dann hilft der Blick von Außen. Sehr gerne helfe ich Dir auch dabei, wenn Du <strong><a href="https://www.endlich-montag.net/blog/podcast/das-lifework-planning-einstellungsgespraech/">Einstellungsgespräche mit Arbeitgebern</a> aktiv selbst einfädeln</strong> möchtest. Da habe ich ein paar richtig gute Tipps für Dich! 🙂</p>
<p>In diesem Sinne: Heiter weiter!</p>
<h2>Kontakt zu David Polte</h2>
<p>David erreichst Du über <a href="https://www.xing.com" target="_blank" rel="noopener">Xing</a>, <a href="https://de.linkedin.com" target="_blank" rel="noopener">LinkedIn</a>, <a href="https://www.facebook.com" target="_blank" rel="noopener">Facebook</a> und auch per Mail unter d.polte(at)davidpolte.de</p>
<p><a href="http://www.stitcher.com/podcast/jobsucherpodcast-von-endlich-montag" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-4924 alignnone" src="http://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/stitcher-button-300x110.png" alt="Stitcher" width="177" height="65" /></a><a href="http://www.podcast.de/podcast/339724/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-4390 alignright" src="http://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/podcast.delogo-300x135-300x135.jpg" alt="podcast.delogo-300x135" width="159" height="72" /></a></p>
<p>_________________________________________________</p>
<p><em>Wenn Du Fragen an mich oder meine Interviewpartner hast, dann hinterlasse einen Kommentar. Auch Themenvorschläge sind jederzeit willkommen.</em></p>
]]></content:encoded>
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	<item>
        <title>30 Minuten mit: Henric Peeters vom Caritasverband</title>
		<link>https://www.endlich-montag.net/blog/podcast/30-minuten-mit-henric-peeters-vom-caritasverband/</link>
		<pubDate>Mon, 28 May 2018 07:45:20 +0000</pubDate>
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    	<description><![CDATA[Verrückte Welt: Einfach anrufen, sagen dass Du den Job haben willst und schon kannst Du zur Unterschrift vorbei kommen. Das ist doch mal ein echt schickes "Bewerbungsverfahren"! :-) Wo es das gibt? Beim Caritasverband in Düsseldorf, wenn Du eine Ausbildung als Altenpfleger machen willst. Da musste ich beim Vorstandsvorsitzenden Henric Peeters doch direkt mal nachfragen, wie diese kühne Aktion gelaufen ist und ob denn auch alle brav "Hurra!!!" geschrien haben. Immerhin gab es keine Stellenanzeige mit (einer langen Liste an unnötigen) Anforderungen. Wobei: Keine Anforderungen kann man so auch nicht sagen. Drei Kriterien mussten die Kandidaten am Ende dann doch erfüllen. Die Latte lag aber so niedrig, wie es nur ging. Hurra-Rufe gab es auch, aber nicht von allen Seiten.

Den Kritikern zum Trotz steht das Angebot nach wie vor. Wenn Du auf der Suche nach einem Ausbildungsplatz bist, dann kannst Du weiterhin rund um die Uhr (!) die 02 11 / 16 02 - 10 00 wählen und los geht's. Für berufserfahrene finde ich die Frage spannend, ob nicht vielleicht bei viel mehr Jobs auf diese Weise eingestellt werden könnte. Wie fändest Du es, wenn neue Kollegen so zu Dir ins Team kämen?]]></description>
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		<itunes:duration>00:00:00</itunes:duration>
		<itunes:author>Heiko Link</itunes:author>
		<itunes:subtitle>Englisch und Mathe brauchen wir nicht. Dafür Spaß an der Arbeit mit Senioren. Der Caritasverband Düsseldorf legte die Latte an Anforderung so tief, wie es ging. Und war erfreut, dass sich auch qualifizierte Kandidaten meldeten. Sogar mitten in der Nacht!</itunes:subtitle>
		<itunes:episode>75</itunes:episode>
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		<itunes:summary><![CDATA[Verrückte Welt: Einfach anrufen, sagen dass Du den Job haben willst und schon kannst Du zur Unterschrift vorbei kommen. Das ist doch mal ein echt schickes &quot;Bewerbungsverfahren&quot;! :-) Wo es das gibt? Beim Caritasverband in Düsseldorf, wenn Du eine Ausbildung als Altenpfleger machen willst. Da musste ich beim Vorstandsvorsitzenden Henric Peeters doch direkt mal nachfragen, wie diese kühne Aktion gelaufen ist und ob denn auch alle brav &quot;Hurra!!!&quot; geschrien haben. Immerhin gab es keine Stellenanzeige mit (einer langen Liste an unnötigen) Anforderungen. Wobei: Keine Anforderungen kann man so auch nicht sagen. Drei Kriterien mussten die Kandidaten am Ende dann doch erfüllen. Die Latte lag aber so niedrig, wie es nur ging. Hurra-Rufe gab es auch, aber nicht von allen Seiten.

Den Kritikern zum Trotz steht das Angebot nach wie vor. Wenn Du auf der Suche nach einem Ausbildungsplatz bist, dann kannst Du weiterhin rund um die Uhr (!) die 02 11 / 16 02 - 10 00 wählen und los geht&#039;s. Für berufserfahrene finde ich die Frage spannend, ob nicht vielleicht bei viel mehr Jobs auf diese Weise eingestellt werden könnte. Wie fändest Du es, wenn neue Kollegen so zu Dir ins Team kämen?]]></itunes:summary>
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		<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_9933" style="width: 224px" class="wp-caption alignright"><a href="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/05/henric-peeters.jpg" target="_blank" rel="noopener"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-9933" class="wp-image-9933 size-medium" src="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/05/henric-peeters-214x300.jpg" alt="Henric Peeters" width="214" height="300" srcset="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/05/henric-peeters-214x300.jpg 214w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/05/henric-peeters-768x1077.jpg 768w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/05/henric-peeters-730x1024.jpg 730w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/05/henric-peeters-600x841.jpg 600w" sizes="(max-width: 214px) 100vw, 214px" /></a><p id="caption-attachment-9933" class="wp-caption-text"><strong>Henric Peeters</strong> &#8211; Vorstandvorsitzender vom Caritasverband Düsseldorf e.V.</p></div>
<p><strong>Verrückte Welt:</strong> Einfach anrufen, sagen dass Du den Job haben willst und schon kannst Du zur Unterschrift vorbei kommen. Das ist doch mal ein echt schickes &#8222;Bewerbungsverfahren&#8220;! 🙂 Wo es das gibt? Beim <a href="http://caritas.erzbistum-koeln.de/duesseldorf-cv/" target="_blank" rel="noopener">Caritasverband in Düsseldorf</a>, wenn Du eine Ausbildung als Altenpfleger machen willst. Da musste ich beim Vorstandsvorsitzenden Henric Peeters doch direkt mal nachfragen, wie diese im Juli 2017 gesartete, kühne Aktion gelaufen ist und ob denn auch alle brav &#8222;Hurra!!!&#8220; geschrien haben. Immerhin gab es keine Stellenanzeige mit (einer langen Liste an unnötigen) Anforderungen. Wobei: Keine Anforderungen kann man so auch nicht sagen. Drei Kriterien mussten die Kandidaten am Ende dann doch erfüllen. Die Latte lag aber so niedrig, wie es nur ging. Hurra-Rufe gab es auch, aber nicht von allen Seiten.</p>
<p><strong>Den Kritikern zum Trotz steht das Angebot nach wie vor.</strong> Wenn Du auf der Suche nach einem Ausbildungsplatz bist, dann kannst Du weiterhin rund um die Uhr (!) die <strong>02 11 / 16 02 &#8211; 10 00</strong> wählen und los geht&#8217;s. <strong>Für berufserfahrene</strong> finde ich die Frage spannend, ob nicht vielleicht bei viel mehr Jobs auf diese Weise eingestellt werden könnte. Wie fändest Du es, wenn neue Kollegen so zu Dir ins Team kämen?<span id="more-9931"></span></p>
<h2>Die Caritas nimmt jetzt jeden</h2>
<p>&#8222;Die Caritas nimmt jetzt jeden!&#8220;, sagte der ein oder andere Mittbewerber. Wo soll das hin führen? Was wird aus unserem schönen Beruf, wenn jetzt jeder Trottel einfach anrufen und dann garantiert eine Ausbildung machen kann? Ich gebe zu: Das Wort &#8222;Trottel&#8220; hat niemand in den Mund genommen, aber ich wette, dass es jemand gedacht hat. 😉 Und ich könnte es auch nachvollziehen.</p>
<p>Jedenfalls betont Henric Peeters: <strong>&#8222;Das wir jeden nehmen ist so nicht richtig.&#8220;</strong> Mindestens 16 Jahre alt müssen die Kandidaten sein. Nach oben gab es keine Altersgrenze. Außerdem schreibt das Gesetz vor, dass die neuen Azubis keine Vorstrafe haben dürfen. Was es auch noch braucht, ist ein Schulabschluss. Hauptschule reicht. Wie das Abschlusszeugnis ausgefallen ist, spielt keine Rolle.</p>
<p>Für <strong>Kandidaten ohne Schulabschluss</strong> findet sich im Gespräch auch eine Lösung, zum Beispiel ein Job als Pflegehelfer. &#8222;Uns kommt es darauf an, dass man ein Gespür dafür hat, mit alten Menschen umzugehen&#8220;, sagt der Vorstandsvorsitzende. Und womit kriegt man das nicht raus? Richtig! Mit einer Bewerbungsmappe! Ich finde: Manchmal ist die Welt einfach in Ordnung. 🙂</p>
<p>(An der Stelle sehe ich übrigens eine (Erfolgs-)Parallele zu <a href="https://www.endlich-montag.net/blog/podcast/30-minuten-mit-sven-sterz-von-glaserei-sterz/">Glaser Sterz</a>: <strong>Bei Schwierigkeiten im Job gibt es massive Unterstützung vom Arbeitgeber!</strong>)</p>
<p><strong><a href="https://itunes.apple.com/de/podcast/endlich-montag!/id1083066806" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-4389 aligncenter" src="http://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/itunes-logo-300x111-300x111.jpg" alt="iTunes Logo" width="178" height="66" /></a></strong></p>
<h2>Auswahlgespräche gibt es nicht</h2>
<p>Keine Bewerbungsmappe. Okay. Aber wie geht&#8217;s denn dann? Nach dem Anruf kommt es zu einem persönlichen Kennenlernen mit den Leitungskräften, bei dem die klassischen Unterlagen durchgeguckt werden. Fragen an den Bewerber gibt es natürlich auch. Ich gebe zu, dass bei mir die Bewerbungsprozess-Alarmglocke an der Stelle zumindest schon mal gezuckt hat. Henric Peeters konnte mich aber beruhigen: &#8222;Ein Auswahlgespräch findet nicht statt!&#8220; Es wird also nicht gesiebt und auch niemandem gesagt, dass er nicht genommen wird.</p>
<p>Die Interessenten werden gefragt, ob sie sich vorstellen können, mit alten Menschen umzugehen oder nicht. Einige der Berufseinsteiger hatten schon Erfahrungen und konnten zum Beispiel von ihren pflegebedürftigen Großeltern berichten. Es gab aber auch Kandidaten, die noch keine Berührungspunkte mit der Pflege hatten und die wissen wollten: &#8222;Kann ich das bei Euch denn mal ausprobieren, bevor ich unterschreibe?&#8220; Mit der Frage rannten sie offene Türen ein. Ausprobieren? Ja selbstverständlich! &#8222;Genau so soll es sein&#8220;, betont Henric Peeters. Wer nach dem Ausprobieren (oder auch gleich sofort beim ersten Gespräch) sagt, dass er die Ausbildung anfangen möchte, der ist an Bord. Und das haben viele gemacht.</p>
<p><a href="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/05/caritas-anzeige.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-9965" src="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/05/caritas-anzeige.jpg" alt="Caritas Anzeige" width="605" height="329" srcset="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/05/caritas-anzeige.jpg 605w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/05/caritas-anzeige-300x163.jpg 300w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/05/caritas-anzeige-600x326.jpg 600w" sizes="(max-width: 605px) 100vw, 605px" /></a></p>
<h2>Zu wenig Schulplätze</h2>
<p>53 neue Azubis starteten in die Ausbildung zum Altenpfleger. Zum Vergleich: Der Caritasverband Düsseldorf hat 1.500 Mitarbeiter. Davon 14 Azubis die gerade im letzten Jahr ihrer Ausbildung sind und 20 Lehrlinge im zweiten Lehrjahr. &#8222;Wir hätten sogar noch mehr einstellen können, aber es gab nur begrenzt Schulplätze&#8220;, bedauert Henric Peeters. Das führte dazu, dass einige in Sachen Ausbildungsstart leider vertröstet werden mussten. Der Caritasverband bot in diesen Fällen ein Praktikum, die Vermittlung in ein <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Freiwilliges_Soziales_Jahr" target="_blank" rel="noopener">Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ)</a>, den <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Bundesfreiwilligendienst" target="_blank" rel="noopener">Bundesfreiwilligendienst (BFD)</a> oder einen Job als Pflegehelfer für die Dauer der Wartezeit an. Zum nächsten Ausbildungsstart möchte der Caritasverband Düsseldorf deutlich mehr Schulplätze akquirieren, um die Zahl der Einstellungen noch steigern zu können. Deswegen sollen sich Jobsucher laut dem Vorstandsvorsitzenden ruhig weiterhin melden: &#8222;Wir haben für alle immer noch irgendeine Lösung gefunden.&#8220;</p>
<p><a href="https://open.spotify.com/show/7oB4Pc8QwKfQMGnsQaj2ZR?si=43haAosoQqeyPBi3dTGDzQ" target="_blank" rel="noopener"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-10596 " src="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/10/spotify-300x203.jpg" alt="Spotify" width="195" height="132" srcset="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/10/spotify-300x203.jpg 300w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/10/spotify-768x520.jpg 768w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/10/spotify-1024x694.jpg 1024w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/10/spotify-600x406.jpg 600w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/10/spotify.jpg 1698w" sizes="(max-width: 195px) 100vw, 195px" /></a></p>
<h2>Die Altenpflege wird schlecht geredet</h2>
<p>Durch die Aktion werden plötzlich Menschen auf den Beruf des Altenpflegers aufmerksam, die den vorher nicht auf dem Schirm hatten. Man mag es kaum glauben &#8230; Ich hätte andere Gründe dafür vermutet, warum immer weniger Jobsucher in die Pflege gehen wollen. &#8222;Die Altenpflege wird von allen schlecht geredet. Sogar von denen, die sie ausüben&#8220;, bedauert Henric Peeters. Als Erstes kommt er dabei auf die Arbeitszeiten zu sprechen. Früh-, Spät- und Nachtschicht und das auch noch am Wochenende, das gibt es laut dem Vorstandvorsitzenden in anderen Berufen auch: &#8222;Bei Polizei, Feuerwehr und an der Kasse im Einzelhandel ist das nicht das Thema. In der Altenpflege scheint es dagegen ein großes Thema zu sein.&#8220; Punkt zwei ist das Geld. Peeters findet: &#8222;Ja, es gibt schlechte Bezahlung in der Altenpflege. Aber bei etablierten, guten Trägern, wozu ich die Caritas jetzt mal zählen würde, ist die Bezahlung absolut in Ordnung.&#8220; Konkret in Zahlen ausgedrückt heißt das: <strong>Azubis im 1. Lehrjahr verdienen über 1.000,- Euro brutto</strong>. Fertig ausgelernte Altenpfleger in einer vollen Stelle bekommen mit Zulagen und Weihnachtsgeld über 3.000,- Euro brutto im Monat.</p>
<p><a href="http://tunein.com/radio/Jobsucher-Podcast-von-Endlich-Montag-p961209/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-medium wp-image-7393" src="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/TuneIn_Logo-300x116.jpg" alt="TuneIn" width="300" height="116" srcset="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/TuneIn_Logo-300x116.jpg 300w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/TuneIn_Logo-768x296.jpg 768w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/TuneIn_Logo-1024x394.jpg 1024w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/TuneIn_Logo-600x231.jpg 600w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/TuneIn_Logo.jpg 2000w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a></p>
<h2>Mal was riskieren</h2>
<p>Ob das viel oder wenig Geld ist, ob die Arbeitszeiten ein K.O.-Kriterium sind oder nicht oder was einen sonst so stören oder gefallen mag, ist ja immer auch individuelles Empfinden. Von daher finde ich es gut, beim Caritasverband Düsseldorf einen leichten Zugang zum selbst Ausprobieren zu haben. Wenn sich daraus kurze Episoden im Lebenslauf ergeben sollten, kann es natürlich &#8211; auf dem klassischen Bewerbungsweg &#8211; schwierig werden, woanders unterzukommen. Es sind schließlich nicht alle so offen für&#8217;s Ausprobieren und dann eben auch mal Scheitern, was für meinen Geschmack zu einem guten Karriereverlauf dazugehört &#8230; Ich finde: Man muss auch mal was riskieren. Auch wenn es schief gehen sollte, ist das immer noch besser, als sich mit einem blöden Job zu arrangieren und über Jahrzehnte unzufrieden darin fest zu hängen. Davon haben weder der Arbeitnehmer noch der Arbeitgeber was. Und wieder rein kommst Du &#8211; auch mit einer kurzen Episode &#8211; ja auf jeden Fall im <a href="https://www.endlich-montag.net/jobsuche/">verdeckten Arbeitsmarkt</a>. 😉</p>
<h2>Die Kollegen finden&#8217;s gut</h2>
<p>Gespannt war ich auf die Reaktion der vorhandenen Mitarbeiter. Ich dachte, dass die es vielleicht wie die Mitbewerber des Caritasverbandes Düsseldorf sehen und sagen: &#8222;Ich habe mühevoll meine Qualifikationen erworben und jetzt nimmt mein Arbeitgeber jeden! Was wird aus meinem Beruf? Wo kommen wir denn da hin?!&#8220; Dem war aber nicht so. <strong>Wider Erwarten war die Belegschaft auf Seiten den Hurra-Rufer!</strong> 🙂 Das Personal freut sich über frischen Wind, Hilfe bei der Arbeit, neue Fragen und Ideen. Vorher herrschte ein solcher Mangel an Azubis, dass einige Mitarbeiter trotz langer Betriebszugehörigkeit zum ersten Mal einen Lehrling an ihrer Seite hatten.</p>
<p>Ich würde an der Frage aber gerne dran bleiben. Deswegen frage ich Dich: Wie würdest Du reagieren, wenn Dein Arbeitgeber so Deine neuen Kollegen einstellen würde? Schreib mir dazu doch einen Kommentar oder <a href="https://www.endlich-montag.net/kontakt/">eine Mail</a>. Und natürlich nehme ich auch sehr gerne Kommentare zu den Arbeitsbedingungen in der Altenpflege. Danke! 🙂</p>
<p><iframe loading="lazy" src="https://www.youtube.com/embed/2plYMjHfQug" width="560" height="315" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe></p>
<h2>Inhaltsübersicht Podcast mit Henric Peeters</h2>
<ul>
<li><strong>Kaltstart:</strong><br />
Henric Peeters stellt sich und den Caritasverband vor.</li>
<li><strong>Was tun, wenn die Bewerbungen ausbleiben?</strong><br />
So entstand &#8222;Bei Anruf Ausbildung&#8220;.</li>
<li><strong>Brauchen wir nicht:</strong><br />
Englisch, Mathe, &#8230;</li>
<li><strong>Brauchen wir:</strong><br />
Spaß beim Arbeiten mit Senioren.</li>
<li><strong>Drei Kriterien:</strong><br />
Die Du trotzdem erfüllen musst.</li>
<li><strong>Kein Schulabschluss?</strong><br />
Der Caritasverband Düsseldorf findet eine Lösung.</li>
<li><strong>Gesetzliche Auflage:</strong><br />
50 Prozent der Mitarbeiter müssen ein Examen haben.</li>
<li><strong>Nach dem Anruf:</strong><br />
Unterlagen checken, Fragen stellen, aber nicht auswählen!</li>
<li><strong>Erstmal schnuppern?</strong><br />
Komm rein!</li>
<li><strong>Liegt&#8217;s am Ende an den &#8222;Öffnungszeiten&#8220;?</strong><br />
Jobsucher meldeten sich auch noch um 23:30 Uhr!</li>
<li><strong>Neue Erkenntnis für Jobsucher:</strong><br />
Es gibt einen Ausbildungsberuf zum Altenpfleger.</li>
<li><strong>Schimpfende &#8211; und neidische &#8211; Mitbewerber:</strong><br />
Die Caritas nimmt jetzt jeden!</li>
<li><strong>Überraschten mit positiver Resonanz:</strong><br />
Die zukünftigen Kollegen der Azubis.</li>
<li><strong>Ausbildung kann ein Kraftakt sein:</strong><br />
Medizinisches und psychologisches Verständnis wird herausgefordert.</li>
<li><strong>Voller Erfolg:</strong><br />
Neueinstellungen fast verdreifacht.</li>
<li><strong>Von wegen nur hoffnungslose Fälle:</strong><br />
Neue Azubis kommen aus allen Qualifikationsschichten.</li>
<li><strong>Wieso will keiner in die Altenpflege?</strong><br />
Die Meinung des Vorstandsvorsitzenden zu Arbeitszeit und Geld.</li>
<li><strong>Henric Peeters empfiehlt:</strong><br />
Geh einfach mal hin und mach Dich über Berufe schlau.</li>
<li><strong>Für den menschlichen Austausch:</strong><br />
Die Einstiegsvoraussetzungen ein bisschen gelockert.</li>
<li><strong>Sei nicht einer von 100:</strong><br />
Beim Caritasverband kommst Du zum Zuge!</li>
<li><strong>Das Manko der tollen Aktion:</strong><br />
Zu wenige Schulplätze!</li>
<li><strong>Was denkt der Kunde?</strong><br />
Anforderungen an Kandidaten in den Pflege vs. andere Branchen.</li>
<li><strong>(Erfolgs-)Parallele zu <a href="https://www.endlich-montag.net/blog/podcast/30-minuten-mit-sven-sterz-von-glaserei-sterz/">Glaser Sterz</a>:</strong><br />
Bei Schwierigkeiten gibt&#8217;s massive Unterstützung vom Arbeitgeber.</li>
<li><strong>Keine Chance im freien Markt:</strong><br />
Selber ausbilden, um dem Loch in der Personaldecke vorzubeugen.</li>
<li><strong>Sind nicht alleine Unterwegs:</strong><br />
Azubis kommen zusätzlich zur vorhandenen Pflegekraft.</li>
<li><strong>Die Erkenntnis kommt im Job:</strong><br />
Einfach mal ausprobieren, ob Pflege was für mich ist.</li>
<li><strong>Kandidaten Ü40:</strong><br />
Von Langzeitarbeitslosen und Quereinsteigern.</li>
<li><strong>Mit 50+ noch mal in der Berufsschule:</strong><br />
Warum es auch für Berufserfahrene eine Ausbildung sein soll.</li>
<li><strong>Drei Tipps für Jobsucher:</strong><br />
Verstell Dich nicht!</li>
</ul>
<p><a href="http://www.stitcher.com/podcast/jobsucherpodcast-von-endlich-montag" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-4924 alignnone" src="http://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/stitcher-button-300x110.png" alt="Stitcher" width="177" height="65" /></a><a href="http://www.podcast.de/podcast/339724/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-4390 alignright" src="http://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/podcast.delogo-300x135-300x135.jpg" alt="podcast.delogo-300x135" width="159" height="72" /></a></p>
<p>_________________________________________________</p>
<p><em>Wenn Du Fragen an mich oder meine Interviewpartner hast, dann hinterlasse einen Kommentar. Auch Themenvorschläge sind jederzeit willkommen.</em></p>
]]></content:encoded>
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	<item>
        <title>60 Minuten mit: Peter Müller - Teil 2 / Bankenturm stürmen</title>
		<link>https://www.endlich-montag.net/blog/podcast/60-minuten-mit-peter-mueller-teil-2-bankenturm-stuermen/</link>
		<pubDate>Mon, 14 May 2018 08:36:30 +0000</pubDate>
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    	<description><![CDATA[Bei einem großen und bekannten Unternehmen arbeiten. Ist das nicht herrlich? Stell Dir vor: Auf einer Party fragt Dich jemand, was Du beruflich machst. Jetzt haust Du ganz entspannt eine bekannte Marke als Arbeitgeber raus. *BAMM!* Schon hast Du ordentlich Eindruck gemacht. Das ist ein Effekt, auf den viele auch im Lebenslauf setzen. Mit welchen Strukturen Du als Arbeitnehmer in einem Konzern oder kleinen Unternehmen klar kommen solltest, darüber spreche ich in dieser Podcast-Episode mit meinem Life/Work Planning (L/WP) Trainerkollegen Peter Müller aus Berlin. Natürlich lassen wir auch die Bewerbungsprozesse - und Technologien, die da auf Dich lauern könnten - nicht aus. Recht schnell kommen wir zu dem Einwand, den Peter und ich in unseren Seminaren und Coachings immer zu hören bekommen: "Da kommt man mit Eurer L/WP-Methode niemals rein!" Oh doch! Kommt man! Hör Dir an, wie überraschend leicht Jobsucher das von der Kaserne übers Rechenzentrum bis hin zum Bankenturm immer wieder schaffen.]]></description>
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		<itunes:author>Heiko Link</itunes:author>
		<itunes:subtitle>Peter Müller geht es darum, frei zu sein. Frei von Existenzsorgen zum Beispiel. In dieser Episode sprechen wir darüber, wie Du mit Life/Work Planning (L/WP) in hoch gesicherte Gebäude und an Sekretärinnen und Pförtnern vorbei kommst.</itunes:subtitle>
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		<itunes:summary><![CDATA[Bei einem großen und bekannten Unternehmen arbeiten. Ist das nicht herrlich? Stell Dir vor: Auf einer Party fragt Dich jemand, was Du beruflich machst. Jetzt haust Du ganz entspannt eine bekannte Marke als Arbeitgeber raus. *BAMM!* Schon hast Du ordentlich Eindruck gemacht. Das ist ein Effekt, auf den viele auch im Lebenslauf setzen. Mit welchen Strukturen Du als Arbeitnehmer in einem Konzern oder kleinen Unternehmen klar kommen solltest, darüber spreche ich in dieser Podcast-Episode mit meinem Life/Work Planning (L/WP) Trainerkollegen Peter Müller aus Berlin. Natürlich lassen wir auch die Bewerbungsprozesse - und Technologien, die da auf Dich lauern könnten - nicht aus. Recht schnell kommen wir zu dem Einwand, den Peter und ich in unseren Seminaren und Coachings immer zu hören bekommen: &quot;Da kommt man mit Eurer L/WP-Methode niemals rein!&quot; Oh doch! Kommt man! Hör Dir an, wie überraschend leicht Jobsucher das von der Kaserne übers Rechenzentrum bis hin zum Bankenturm immer wieder schaffen.]]></itunes:summary>
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		<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_9806" style="width: 288px" class="wp-caption alignright"><a href="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/04/peter-mueller.jpg" target="_blank" rel="noopener"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-9806" class="wp-image-9806 size-medium" src="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/04/peter-mueller-278x300.jpg" alt="Peter Müller" width="278" height="300" srcset="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/04/peter-mueller-278x300.jpg 278w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/04/peter-mueller-768x828.jpg 768w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/04/peter-mueller-950x1024.jpg 950w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/04/peter-mueller-600x647.jpg 600w" sizes="(max-width: 278px) 100vw, 278px" /></a><p id="caption-attachment-9806" class="wp-caption-text"><strong>Peter Müller</strong> – Life/Work Planning Trainer und Kommunikationsberater für die Themen Immobilien und Kapitalmarkt.</p></div>
<p>Bei einem großen und bekannten Unternehmen arbeiten. Ist das nicht herrlich? Stell Dir vor: Auf einer Party fragt Dich jemand, was Du beruflich machst. Jetzt haust Du ganz entspannt eine bekannte Marke als Arbeitgeber raus. <strong>*BAMM!*</strong> Schon hast Du ordentlich Eindruck gemacht. Das ist ein Effekt, auf den viele auch im Lebenslauf setzen. Mit welchen Strukturen Du als Arbeitnehmer in einem Konzern oder kleinen Unternehmen klar kommen solltest, darüber spreche ich in dieser Podcast-Episode mit meinem <a href="https://www.endlich-montag.net/life-work-planning/">Life/Work Planning (L/WP)</a> Trainerkollegen <a href="http://findedeineaufgabe.de/lifework-planning.html" target="_blank" rel="noopener">Peter Müller aus Berlin</a>. Natürlich lassen wir auch die <strong>Bewerbungsprozesse</strong> &#8211; und Technologien, die da auf Dich lauern könnten &#8211; nicht aus. Recht schnell kommen wir zu dem Einwand, den Peter und ich in unseren Seminaren und Coachings immer zu hören bekommen: <strong>&#8222;Da kommt man mit Eurer L/WP-Methode niemals rein!&#8220;</strong> Oh doch! Kommt man! Hör Dir an, wie überraschend leicht Jobsucher das von der Kaserne übers Rechenzentrum bis hin zum Bankenturm immer wieder schaffen.<span id="more-9823"></span></p>
<h2>Setz Dir richtig hohe Ziele</h2>
<p>&#8222;Setzt Euch die Ziele richtig hoch und versucht es einfach&#8220;, sagt Peter Müller. Er weiß von jemandem, der eines seiner YouTube-Videos gesehen und die <a href="https://www.endlich-montag.net/life-work-planning/">L/WP-Methode</a> dann gleich mal ganz sportlich an einem super gesicherten Großrechenzentrum ausprobiert hat. Am Ende bekam er nicht nur Zutritt, sondern auch einen exklusive Führung durch das Gebäude! Womit der Mann vermutlich die englische Kaserne geschlagen hat, in die ich selbst mal rein gekommen bin. Ich habe es nur auf direktem Weg in die Pressestelle geschafft. Gut &#8230; über den Truppenübungsplatz gleiten musste für jemanden wie mich, der sich lieber auf acht Jahre beim <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Technisches_Hilfswerk" target="_blank" rel="noopener">THW</a> verpflichtet hat, als ein Jahr zum Bund zu gehen, auch nicht unbedingt sein. 😉</p>
<p>Um Dir besagtes Video von Peter anzuschauen, brauchst Du etwas Zeit. Er hat ein 4,5 Stunden dauerndes Seminar gefilmt und in drei Teile aufgeteilt. Teil 1 findest Du hier. YouTube schickt Dich dann automatisch weiter, wenn Du dran bleibst. 😉 <a href="https://www.endlich-montag.net/blog/video/traumjob-finden-the-movie/">Meine Kurzfassung kannst Du Dir hier ansehen.</a></p>
<p><iframe loading="lazy" src="https://www.youtube.com/embed/AJBpya2rQog" width="560" height="315" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe></p>
<h2>87,5 Prozent Erfolgsquote in den Bankentürmen</h2>
<p>Peter selbst hat sich einen Anzug angezogen, ist nach Frankfurt am Main gefahren und da in Bankentürme reinspaziert. Dort wollte er mit den Leuten aus dem <strong>Bereich Immobilien Investment Banking</strong> sprechen, die die ganz großen Räder drehen. Sein Ziel: Acht Gespräche bekommen und dann wieder nach Hause fahren. Sein zentraler Gedanke vor den Hochhäusern mit Sicherheitsdienst und allem Pipapo: <strong>&#8222;Du hast keine Chance da rein zu kommen!&#8220;</strong> Im Ergebnis bekam er sechs Gespräche an dem Tag uns eins später per Telefon. &#8222;Der hat mich um 1 Uhr Nachts aus dem Büro angerufen und mit mir gesprochen. Danach habe ich ihn von der Liste gestrichen, weil die Arbeitszeit für mich nicht akzeptabel ist&#8220;, berichtet Peter Müller. Das Entspricht einer <strong>Erfolgsquote von 87,5 Prozent</strong>, bei gut gesicherten Gebäuden großer Unternehmen! Bei dem zum Seminar / Coaching gehörenden Ausgehtag liegt die Erfolgsquote im ersten Versuch auch so hoch. <a href="https://www.endlich-montag.net/blog/job-coaching/der-beste-coach-ist-das-echte-leben/">Ein Beispiel von zwei Teilnehmern, die in <strong>Bielefeld</strong> unterwegs waren, gibt es hier.</a> Das muss ein Bewerbungsschreiber erstmal nachmachen. 😉</p>
<p><strong><a href="https://itunes.apple.com/de/podcast/endlich-montag!/id1083066806" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-4389 aligncenter" src="http://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/itunes-logo-300x111-300x111.jpg" alt="iTunes Logo" width="178" height="66" /></a></strong></p>
<h2>Warum funktioniert das?</h2>
<p>Die Frage ist: Warum funktioniert das so einfach und dann auch noch mit Erfolgsquoten, von denen Top-Vertriebler träumen? &#8222;Weil niemand auf die bescheuerte Idee kommt, sich einen Anzug anzuziehen, ins Foyer eines Bankenturms zu laufen und den Pförtner nach einen Gesprächspartner zu fragen, der großvolumige Kaufverträge im Millionenbereich verhandelt&#8220;, findet Peter. Je abgefahrener es klingt, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass es funktioniert. Deswegen schau Dir Peters oder mein Video an <a href="https://www.endlich-montag.net/kontakt/"><strong>&#8211; oder buch uns auch gerne *lächelt* &#8211;</strong></a> und probier es einfach aus. Du muss ja nicht mit der Kaserne oder dem Bankenturm los legen. <strong>Und dann sag uns bitte, bitte, bitte, wie es bei Dir gelaufen ist.</strong> Wir wollen schließlich auch unseren Spaß haben! 😉</p>
<div id="attachment_9805" style="width: 1034px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/04/peter-mueller-2.jpg" target="_blank" rel="noopener"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-9805" class="wp-image-9805 size-large" src="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/04/peter-mueller-2-1024x638.jpg" alt="Peter Müller" width="1024" height="638" srcset="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/04/peter-mueller-2-1024x638.jpg 1024w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/04/peter-mueller-2-300x187.jpg 300w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/04/peter-mueller-2-768x478.jpg 768w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/04/peter-mueller-2-600x374.jpg 600w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a><p id="caption-attachment-9805" class="wp-caption-text"><strong>Wenn schon, denn schon:</strong> In dem Outfit hat Peter Müller sein Glück in 1A gesicherten Bankentürmen in Frankfurt am Main versucht.</p></div>
<h2>Selbst gucken statt vorkauen lassen</h2>
<p>Im Podcast haben wir noch weitere, echt coole Beispiele, wie Jobsucher in Unternehmen rein gekommen sind. Du merkst schon: Da haben wir uns ganz schön festgebissen. Aber mal ganz ehrlich: Wenn Du bei für Dich interessanten Unternehmen <strong>selbst hinter die Kulissen guckst</strong>, dann ist das ja auch viel besser, als wenn wir Dir das vorkauen. Deswegen: Nur Mut! Es ist im Grunde ganz einfach und macht auch noch irre viel Spaß. Doppelschwör! 🙂</p>
<p><a href="https://open.spotify.com/show/7oB4Pc8QwKfQMGnsQaj2ZR?si=43haAosoQqeyPBi3dTGDzQ" target="_blank" rel="noopener"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-10596 " src="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/10/spotify-300x203.jpg" alt="Spotify" width="195" height="132" srcset="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/10/spotify-300x203.jpg 300w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/10/spotify-768x520.jpg 768w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/10/spotify-1024x694.jpg 1024w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/10/spotify-600x406.jpg 600w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/10/spotify.jpg 1698w" sizes="(max-width: 195px) 100vw, 195px" /></a></p>
<h2>Am Ende gewinnt der Mensch</h2>
<p>Am Schluss kommen Peter Müller und ich dann noch auf die Bewerbungsprozesse der Großen, mit denen wir im verdeckten Arbeitsmarkt Gott sei Dank nichts zu tun haben! Vom Chatbot aussortieren lassen? Da klicken wir das Fenster lieber gleich wieder zu! Im Vorstellungsgespräch gefilmt werden, um dann von einer Software auch die kleinste Muskelzuckung im Gesicht analysieren zu lassen? Wo bleibt da die Augenhöhe?! Oder bekomme ich die Auswertung etwa auch vom Gesicht des Personalers? 😉 Unternehmen die solche Methoden anwenden, müssen laut Peter echt hilflos sein: &#8222;Das zeugt von schlechter Sozialkompetenz, einem schlechten Netzwerk und ist ein <strong>Armutszeugnis für das Unternehmen</strong>.&#8220; Am Ende wird der Mensch gewinnen. Davon ist Peter Müller überzeugt: &#8222;Wenn Du einen Menschen für Dich gewonnen hast, dann wird er das schlechte Ergebnis einer Maschine überstimmen. Wir können uns das Menschsein nicht abgewöhnen.&#8220; <strong>Und genau deswegen sind wir der Meinung, dass Jobsucher die klassischen Bewerbungsprozesse umgehen sollten.</strong> Oder lässt Du gerne eine Maschine die Entscheidung treffen, ob Du geeignet bist oder nicht?</p>
<p style="text-align: center;"><strong>Du willst wissen, ob das wirklich so einfach geht, wie wir sagen?<br />
Dann <a href="https://www.endlich-montag.net/kontakt/">meld&#8216; Dich doch zum Coaching an</a> und probier es selber aus! 🙂</strong></p>
<p><a href="http://tunein.com/radio/Jobsucher-Podcast-von-Endlich-Montag-p961209/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-medium wp-image-7393" src="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/TuneIn_Logo-300x116.jpg" alt="TuneIn" width="300" height="116" srcset="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/TuneIn_Logo-300x116.jpg 300w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/TuneIn_Logo-768x296.jpg 768w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/TuneIn_Logo-1024x394.jpg 1024w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/TuneIn_Logo-600x231.jpg 600w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/TuneIn_Logo.jpg 2000w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a></p>
<h2>Inhaltsübersicht Podcast mit Peter Müller</h2>
<ul>
<li><strong>Besser groß oder klein?</strong><br />
Kommt auf Deine Lebensphase an.</li>
<li><strong>Was ist Dir wichtig:</strong><br />
Zusammenhalt oder Status?</li>
<li><strong>Braucht es, damit große Strukturen funktionieren:</strong><br />
Ungeschriebene Regeln und Gesetze.</li>
<li><strong>Im Konzern halt&#8216; ich mich davon fern:</strong><br />
Persönliche Verantwortung.</li>
<li><strong>Peters Buchtipp:</strong><br />
<a href="http://www.mayersche.de/Business-Karriere-Wahnsinnskarriere-taschenbuch.html?listtype=search&amp;searchparam=wahnsinnskarriere&amp;_artperpage=3" target="_blank" rel="noopener">Wahnsinnskarriere von Wolfgang Schur und Günter Weick.</a></li>
<li><strong>Wie im Kindergarten oder noch schlimmer:</strong><br />
Peter über große Strukturen und Behörden.</li>
<li><strong>Schneller am Entscheider:</strong><br />
Peter mag es persönlicher.</li>
<li><strong>Keine Chance rein zu kommen?</strong><br />
<a href="https://www.endlich-montag.net/life-work-planning/" target="_blank" rel="noopener">Life/Work Planning (L/WP)</a> im Konzern!</li>
<li><strong>Exklusive Führung bekommen:</strong><br />
Nach einem YouTube-Video gleich ins Rechenzentrum.</li>
<li><strong>Ey Alter, was geht bei Euch?</strong><br />
Mit Basecap und Hoodie zum Versicherungschef.</li>
<li><strong>Unterstützung von A &#8211; Z:</strong><br />
Karriereangebote beim <a href="https://www.endlich-montag.net/blog/video/traumjob-finden-the-movie/">Info-Gespräch</a>.</li>
<li><strong>Sieht von außen betrachtet toll aus:</strong><br />
Immobilien Investment Banking im gläsernen Hochhaus.</li>
<li><strong>Funktioniert auch, wenn man nicht daran glaubt:</strong><br />
<a href="https://www.endlich-montag.net/blog/podcast/traumjob-finden/">L/WP Info-Gespräche</a> im Bankenturm.</li>
<li><strong>87,5 % Erfolgsquote:</strong><br />
Gespräche bis um 1 Uhr Nachts.</li>
<li><strong>Setz Dir richtig hohe Ziele!</strong><br />
Und es funktioniert, weil es sonst keiner macht.</li>
<li><strong>So kommst Du an Pförtner und Sekretärin vorbei:</strong><br />
Peters Tipps und Tricks.</li>
<li><strong>Geh raus und mach!</strong><br />
Denn vor Ort sieht die Welt ganz anders aus, als in Deinem Kopf.</li>
<li><a href="https://www.endlich-montag.net/life-work-planning/"><strong>Life/Work Planning (L/WP)</strong></a><strong> ist wie Partnersuche:</strong><br />
Erst unverbindlich kennenlernen, dann Gefühle entwickeln.</li>
<li><strong>Mieser Bauchgefühl-Ersatz:</strong><br />
Videoanalyse im Vorstellungsgespräch.</li>
<li><strong>Armutszeugnis für Unternehmen:</strong><br />
Bots und Analysesoftware im Bewerbungsprozess.</li>
<li><strong>Pfeif aufs schlechte Technik-Ergebnis:</strong><br />
Denn am Ende siegt der Mensch!</li>
<li><strong>Über Jahrzehnte eingetrichterte Bewerbungsprozesse:</strong><br />
Warum Menschlichkeit uns komisch vorkommt.</li>
</ul>
<p><a href="http://www.stitcher.com/podcast/jobsucherpodcast-von-endlich-montag" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-4924 alignnone" src="http://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/stitcher-button-300x110.png" alt="Stitcher" width="177" height="65" /></a><a href="http://www.podcast.de/podcast/339724/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-4390 alignright" src="http://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/podcast.delogo-300x135-300x135.jpg" alt="podcast.delogo-300x135" width="159" height="72" /></a></p>
<p>_________________________________________________</p>
<p><em>Wenn Du Fragen an mich oder meine Interviewpartner hast, dann hinterlasse einen Kommentar. Auch Themenvorschläge sind jederzeit willkommen.</em></p>
]]></content:encoded>
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	<item>
        <title>60 Minuten mit: Peter Müller - Teil 1 / Mobbing</title>
		<link>https://www.endlich-montag.net/blog/podcast/60-minuten-mit-peter-mueller-teil-1-mobbing/</link>
		<pubDate>Mon, 30 Apr 2018 07:58:34 +0000</pubDate>
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    	<description><![CDATA[Mit meinem Life/Work Planning (L/WP) Trainerkollegen Peter Müller aus Berlin spreche ich im ersten Teil dieser Podcast-Episode über Mobbing. Peter kam zu diesem Thema, weil er selbst mal betroffen war. Sein Weg raus aus dem Mobbing war die L/WP-Methode. Nachdem er sie bereits einmal erfolgreich eingesetzt hatte, wusste er, dass er jederzeit frei war aus dem alten Job raus zu gehen. Wenn es ihm schlecht geht, Druck auf ihn ausgeübt wird, er unter seiner Arbeit, seinen Kollegen oder seinem Vorgesetzten leidet, dann kann er einfach einen Schlussstrich ziehen und sagen: "Macht Euren Sch*** doch alleine!" Weil er sich diese Freiheit für möglichst alle Menschen auf der Welt wünscht, ist er Life/Work Planning Trainer geworden. Im Jobsucher-Podcast gibt er Tipps rund um das Thema Mobbing, damit es gar nicht erst zum letzten Schritt der Kündigung kommt.]]></description>
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		<itunes:author>Heiko Link</itunes:author>
		<itunes:subtitle>Der letzte Schritt beim Mobbing ist, den Arbeitgeber zu wechseln. Doch wie kann ich von vornherein verhindern, dass es zu Mobbing kommt? Im Jobsucher-Podcast gibt Peter Tipps vom unterlassenen Lästern hin zum eben - nicht! - unterlassenen Netzwerken.</itunes:subtitle>
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		<itunes:summary><![CDATA[Mit meinem Life/Work Planning (L/WP) Trainerkollegen Peter Müller aus Berlin spreche ich im ersten Teil dieser Podcast-Episode über Mobbing. Peter kam zu diesem Thema, weil er selbst mal betroffen war. Sein Weg raus aus dem Mobbing war die L/WP-Methode. Nachdem er sie bereits einmal erfolgreich eingesetzt hatte, wusste er, dass er jederzeit frei war aus dem alten Job raus zu gehen. Wenn es ihm schlecht geht, Druck auf ihn ausgeübt wird, er unter seiner Arbeit, seinen Kollegen oder seinem Vorgesetzten leidet, dann kann er einfach einen Schlussstrich ziehen und sagen: &quot;Macht Euren Sch*** doch alleine!&quot; Weil er sich diese Freiheit für möglichst alle Menschen auf der Welt wünscht, ist er Life/Work Planning Trainer geworden. Im Jobsucher-Podcast gibt er Tipps rund um das Thema Mobbing, damit es gar nicht erst zum letzten Schritt der Kündigung kommt.]]></itunes:summary>
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		<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_9806" style="width: 288px" class="wp-caption alignleft"><a href="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/04/peter-mueller.jpg" target="_blank" rel="noopener"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-9806" class="wp-image-9806 size-medium" src="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/04/peter-mueller-278x300.jpg" alt="Peter Müller" width="278" height="300" srcset="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/04/peter-mueller-278x300.jpg 278w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/04/peter-mueller-768x828.jpg 768w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/04/peter-mueller-950x1024.jpg 950w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/04/peter-mueller-600x647.jpg 600w" sizes="(max-width: 278px) 100vw, 278px" /></a><p id="caption-attachment-9806" class="wp-caption-text"><strong>Peter Müller</strong> &#8211; Life/Work Planning Trainer und Kommunikationsberater für die Themen Immobilien und Kapitalmarkt.</p></div>
<p>Über <strong>Mobbing</strong> am Arbeitsplatz spreche ich mit meinem <a href="https://www.endlich-montag.net/life-work-planning/">Life/Work Planning (L/WP)</a> Trainerkollegen <a href="http://findedeineaufgabe.de/lifework-planning.html" target="_blank" rel="noopener">Peter Müller aus Berlin</a> im ersten Teil dieser Podcast-Episode. Peter kam zu diesem Thema, weil er selbst mal betroffen war. Sein Weg raus aus dem Mobbing war die L/WP-Methode. Nachdem er sie bereits einmal erfolgreich eingesetzt hatte, wusste er, dass er jederzeit frei war aus dem alten Job raus zu gehen. Wenn es ihm schlecht geht, Druck auf ihn ausgeübt wird, er unter seiner Arbeit, seinen Kollegen oder seinem Vorgesetzten leidet, dann kann er einfach einen Schlussstrich ziehen und sagen: &#8222;Macht Euren Sch*** doch alleine!&#8220; Weil er sich diese <strong>Freiheit</strong> für möglichst alle Menschen auf der Welt wünscht, ist er Life/Work Planning Trainer geworden. Im Jobsucher-Podcast gibt er Tipps rund um das Thema Mobbing, damit es gar nicht erst zum letzten Schritt der Kündigung kommt.</p>
<p>Am 14. Mai erscheint der zweite Teil des Interviews, in dem wir über das Arbeiten in großen bekannten und kleinen unbekannten Unternehmen sprechen. Was ist / macht sich besser? Worauf kommt es an? Und natürlich vieles mehr.<span id="more-9803"></span></p>
<h2>Das Unternehmen verlassen ist der letzte Schritt</h2>
<p>Aus der Mobbing-Situation flüchten und sich auf nimmer Wiedersehen von einem Arbeitgeber verabschieden, ist für Peter Müller die letzte Eskalationsstufe, die man erreichen kann. Wenn man da angekommen ist, dann sollte man laut dem 42-jährigen das Unternehmen auch unbedingt verlassen: &#8222;Das ist man seiner geistigen und später auch körperlichen Gesundheit schuldig.&#8220; Doch welche Stufen gibt es noch davor?</p>
<ol>
<li>Erste Ansätze erkennen und im Keim ersticken.</li>
<li>Mobbing-Tagebuch führen und gegen den Aggressor konkret vorgehen.</li>
<li>Unternehmen verlassen.</li>
</ol>
<p>Im Jobsucher-Podcast gehen wir auf die einzelnen Stufen ein. Vorher sprechen wir noch darüber, wie Du die Anfänge von Mobbing erkennen kannst und welche Möglichkeiten der Prävention es gibt.</p>
<p><strong><a href="https://itunes.apple.com/de/podcast/endlich-montag!/id1083066806" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-4389 aligncenter" src="http://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/itunes-logo-300x111-300x111.jpg" alt="iTunes Logo" width="178" height="66" /></a></strong></p>
<h2>Die Anfänge von Mobbing erkennen</h2>
<p>Mobbing erkennen ist nicht leicht, weil es in unterschiedlichen Formen auftritt. Manchmal verschwinden laut Peter Gegenstände, was mich persönlich an die Schulzeit erinnert, wo der eine dem anderen die Mütze oder Federmappe klaut. Es kann aber auch sein, dass man über ein paar Ecken erfährt, dass schlecht über einen geredet wird. Oft ist es ein sehr diffuses Gefühl, das sich objektiv schwer feststellen lässt. Deswegen würde Peter auf die subjektive Ebene gehen: &#8222;Man erkennt es ganz klar daran, dass man das Gefühl hat, Energie zu verlieren. Man weiß nicht, was eigentlich los ist, aber man fühlt sich irgendwie schlecht, wenn man zur Arbeit geht und mit den Kollegen und dem Vorgesetzten zu tun hat.&#8220; Für den Anfang reicht laut Peter Müller ein diffuses Gefühl, das dazu führt, das man seine seine Antennen aufstellt um zu gucken, woher das kommt und dadurch objektivere Gründe zu finden.</p>
<p><strong>&#8222;Warum ich?&#8220;</strong>, ist eine Frage, die auch eine Rolle spielen kann. &#8222;Man hat zwangsläufig immer selbst einen Anteil an einer Situation, in der es nicht rund läuft&#8220;, findet Peter. Denn zum Mobbing gehören für ihn immer zwei Seiten: Der Aggressor und derjenige, der darauf einsteigt oder reagiert.</p>
<div id="attachment_9805" style="width: 1034px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/04/peter-mueller-2.jpg" target="_blank" rel="noopener"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-9805" class="wp-image-9805 size-large" src="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/04/peter-mueller-2-1024x638.jpg" alt="Peter Müller" width="1024" height="638" srcset="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/04/peter-mueller-2-1024x638.jpg 1024w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/04/peter-mueller-2-300x187.jpg 300w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/04/peter-mueller-2-768x478.jpg 768w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/04/peter-mueller-2-600x374.jpg 600w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a><p id="caption-attachment-9805" class="wp-caption-text"><strong>Sympathischer Anzugträger:</strong> Bei Peter darf man sich vom Äußeren nicht täuschen lassen. 😉 Diese Regel gilt übrigens auch in jedem Bewerbungsgespräch!</p></div>
<h2>Mobbing-Prävention</h2>
<p>&#8222;Die meisten Menschen werden zu Mobbing-Opfern, wenn sie keinen klaren Prinzipien folgen und keine klaren Grenzen setzen&#8220;, berichtet Peter. Zu wissen, wann ich &#8222;Bis hierhin und nicht weiter!&#8220; sage und es dann auch wirklich zu tun, ist wichtig. &#8222;Wenn ich nicht meine Grenzen aufzeige und transparent kommuniziere, dann habe ich selbst einen erheblichen Anteil Verantwortung an der unangenehmen Situation, weil ich es mit sich machen lasse&#8220;, betont Peter Müller. Grenzen setzen fällt einem in der Praxis unter Umständen schwer. Erst recht, wenn man es gerne harmonisch hat. (Falls Du damit Schwierigkeiten hast, dann <a href="https://www.endlich-montag.net/kontakt/">nimm gerne Kontakt zu mir auf</a>. Eventuell wäre ein <a href="https://www.endlich-montag.net/provokatives-coaching/">provokatives Coaching</a> hilfreich für Dich.) Peter macht folgende Erfahrung: &#8222;Grenzen deutlich machen, vereinfacht den anderen den Umgang mit Dir.&#8220;</p>
<p>Mobbing-Prävention betreibt auch, wer nicht schlecht über andere redet: &#8222;Konflikte bespricht man immer mit der betreffenden Person unter vier Augen und Ausschluss der Öffentlichkeit und jeglichen dritten Personen.&#8220;</p>
<p>Last but not least gibt es noch etwas, das sehr gut dabei hilft, Mobbing vorzubeugen: Ein Netzwerk im Unternehmen. Die Kollegen ein Stockwerk höher eben nicht nur per Mail und Telefon zu kennen, sondern auch persönlich. &#8222;In ein lächelndes Gesicht spuckt man nicht gerne&#8220;, zitiert Peter. Wenn Du Dir Deinen Job mit <a href="https://www.endlich-montag.net/life-work-planning/">Life/Work Planning</a> gesucht hast, dann bist Du in dem Punkt ab dem ersten Arbeitstag auf der sicheren Seite. 😉 Übrigens hilft Dir ein Netzwerk auch dann, wenn Du freiberuflich / selbstständig arbeitest! Mir halfen erst vor Kurzem Hintergrundinfos aus der Branche sehr dabei, mich nicht mehr über jemanden aufzuregen. Da ging es mir gleich besser. 🙂</p>
<p><a href="https://open.spotify.com/show/7oB4Pc8QwKfQMGnsQaj2ZR?si=43haAosoQqeyPBi3dTGDzQ" target="_blank" rel="noopener"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-10596 " src="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/10/spotify-300x203.jpg" alt="Spotify" width="195" height="132" srcset="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/10/spotify-300x203.jpg 300w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/10/spotify-768x520.jpg 768w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/10/spotify-1024x694.jpg 1024w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/10/spotify-600x406.jpg 600w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/10/spotify.jpg 1698w" sizes="(max-width: 195px) 100vw, 195px" /></a></p>
<h2>Ehrlichkeit im Vorstellungsgespräch</h2>
<p>Im Podcast sprechen wir auch über den Fall einer Hörerin, die im Vorstellungsgespräch gefragt wurde, warum sie ihren jetzigen Arbeitgeber verlassen möchte. &#8222;Wegen Mobbing&#8220;, wäre die ehrliche Antwort gewesen. Das wollte sie aber nicht sagen, aus Sorge, als grundsätzlich zu zart besaitet eingestuft und deswegen abgelehnt zu werden. Was könnte sie also antworten? Peter ist in dem Punkt kein Verfechter einer gnadenlosen Ehrlichkeit. Er würde eher allgemein und ausweichend antworten. An der Stelle diskutieren wir ganz schön. Deswegen würde mich brennend interessieren, wie Du das siehst. Hinterlass uns doch gerne einen Kommentar mit Deiner Meinung unter diesem Blogbeitrag. Dankeschön!</p>
<h2>Tiefenentspannt dank Alternativen</h2>
<p>Das aller wertvollste im Umgang mit schwierigen Situati0nen sind für Peter Müller Alternativen. Da schließt sich für ihn wieder der Kreis, weil das der Grund ist, warum er Life/Work Planning Trainer wurde: &#8222;Wenn Du am Puls der Zeit bleibst, mit anderen Leuten vernetzt bist, eine gewisse Motivation und ein Interesse für bestimmte Themen mitbringst und das auch nach außen kommunizierst, dann kriegst Du regelmäßig Gelegenheiten oder Angebote über eine Mitarbeit in einem anderen Unternehmen.&#8220; Dann reagierst Du auch in schwierigen Situationen tiefenentspannt, weil Dir eigentlich nichts passieren kann. Besser geht es doch echt nicht, oder? 😉</p>
<p>Wenn Du Unterstützung dabei brauchst, für Alternativen zu sorgen und damit tiefenentspannt zu werden, dann melde Dich gerne bei <a href="http://www.finde-deine-aufgabe.de/lifework-planning.html" target="_blank" rel="noopener">Peter Müller</a> oder <a href="https://www.endlich-montag.net/kontakt/" target="_blank" rel="noopener">mir</a>. Wir können Dir beide zeigen, wie das mit <a href="https://www.endlich-montag.net/life-work-planning/" target="_blank" rel="noopener">Life/Work Planning</a> funktioniert.</p>
<p>Ganz konkret zum Thema <strong>Mobbing</strong> bietet Peter Müller telefonische Beratung an. Seine Kontaktdaten findest Du auf <a href="http://www.finde-deine-aufgabe.de/lifework-planning.html" target="_blank" rel="noopener">Peters Webseite</a>.</p>
<p>Falls Du <strong>Schwierigkeiten in Sachen Harmonie oder mit dem Setzen von Grenzen</strong> haben solltest, dann würde ich Dich übrigens sehr gerne <a href="https://www.endlich-montag.net/provokatives-coaching/">provokativ coachen</a>. 🙂<a href="https://www.endlich-montag.net/kontakt/"> Meld&#8216; Dich dann einfach bei mir.</a></p>
<p><a href="http://tunein.com/radio/Jobsucher-Podcast-von-Endlich-Montag-p961209/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-medium wp-image-7393" src="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/TuneIn_Logo-300x116.jpg" alt="TuneIn" width="300" height="116" srcset="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/TuneIn_Logo-300x116.jpg 300w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/TuneIn_Logo-768x296.jpg 768w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/TuneIn_Logo-1024x394.jpg 1024w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/TuneIn_Logo-600x231.jpg 600w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/TuneIn_Logo.jpg 2000w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a></p>
<h2>Inhaltsübersicht:</h2>
<ul>
<li><strong>L/WP-Trainer und Kommunikationsberater:</strong><br />
Peter Müller aus Berlin stellt sich vor.</li>
<li><strong>Will die Bewerbungsindustrie aushebeln:</strong><br />
Mit <a href="https://www.endlich-montag.net/life-work-planning/">Life/Work Planning</a> abseits des Mainstreams unterwegs.</li>
<li><strong>War persönlich betroffen:</strong><br />
Peter Müller und Mobbing.</li>
<li><strong>Freiheit durch Alternativen:</strong><br />
Jeder soll die Möglichkeit bekommen, einfach in den Sack zu hauen.</li>
<li><strong>Die letzte Eskalationsstufe:</strong><br />
Wann Flucht unausweichlich wird.</li>
<li><strong>Anfänge von Mobbing erkennen:</strong><br />
Vom diffusen Gefühl zu objektiven Gründen.</li>
<li><strong>Warum ich?</strong><br />
Über die eigene Verantwortung an der unangenehmen Situation.</li>
<li><strong>So wirst Du zum Mobbing-Opfer:</strong><br />
Über fehlende Prinzipien und nicht gesetzte Grenzen.</li>
<li><strong>Was sind das für Menschen?</strong><br />
Über Choleriker, Narzissten und andere Persönlichkeiten.</li>
<li><strong>Ruhig bleiben dank Informationen:</strong><br />
Das kannst Du tun, wenn Du vor Wut kochst.</li>
<li><strong>Hilfreiches Netzwerk:</strong><br />
In ein lächelndes Gesicht spuckt man nicht.</li>
<li><strong>Erste Präventionsregel:</strong><br />
Rede niemals schlecht über andere.</li>
<li><strong>Freund oder Lehrer:</strong><br />
Was bei starken Emotionen auch noch hilft.</li>
<li><strong>Gehören zum Leben einfach dazu:</strong><br />
Konflikte und Reibereien.</li>
<li><strong>Ehrlichkeit im Vorstellungsgespräch:</strong><br />
Was soll ich sagen, wenn Mobbing der Grund für den Wechsel ist?</li>
<li><strong>Etwas wertvolleres gibt es nicht:</strong><br />
Alternativen in schwierigen Situationen.</li>
<li><strong>Sei offensiv und transparent:</strong><br />
Vom Umgang mit eigenen Fehlern.</li>
</ul>
<p><a href="http://www.stitcher.com/podcast/jobsucherpodcast-von-endlich-montag" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-4924 alignnone" src="http://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/stitcher-button-300x110.png" alt="Stitcher" width="177" height="65" /></a><a href="http://www.podcast.de/podcast/339724/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-4390 alignright" src="http://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/podcast.delogo-300x135-300x135.jpg" alt="podcast.delogo-300x135" width="159" height="72" /></a></p>
<p>_________________________________________________</p>
<p><em>Wenn Du Fragen an mich oder meine Interviewpartner hast, dann hinterlasse einen Kommentar. Auch Themenvorschläge sind jederzeit willkommen.</em></p>
]]></content:encoded>
<podcast:chapters url="https://www.endlich-montag.net/blog/podcast/60-minuten-mit-peter-mueller-teil-1-mobbing/?chapters_format=pijson" type="application/json+chapters"/>	</item>
	
	<item>
        <title>30 Minuten mit: Sven Sterz von Glaserei Sterz</title>
		<link>https://www.endlich-montag.net/blog/podcast/30-minuten-mit-sven-sterz-von-glaserei-sterz/</link>
		<pubDate>Mon, 16 Apr 2018 07:50:03 +0000</pubDate>
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    	<description><![CDATA[Geld oder Liebe? Die Frage stellt sich eigentlich, nachdem man das Video von Glaser Sven Sterz bei Facebook gesehen hat. Auf der Suche nach neuen Auszubildenden macht der 48-jährige ein Angebot, das finanziell interessant ist und lockt. Er verspricht aber auch, immer für die Azubis da zu sein, wenn es Probleme gibt. Dass es die geben könnte, ist nicht ganz unwahrscheinlich, denn er sagt: "Mich interessiert nicht, wo du her kommst oder welche Schulbildung du hast." Das 1:18 Minuten dauernde Video geht viral und wird Stand heute fast 4 Millionen mal angeschaut. Aus null Bewerbern werden 36. Und tatsächlich haben sich einige des Geldes wegen für diesen Betrieb entschieden. Andere wiederum wollten die versprochenen Prämien gar nicht haben, sondern dem Chef lieber zeigen, dass sie es besser können als bisher. Hör Dir eine Jobsucher-Podcast-Episode an, in der soooo viel drin ist, dass ich mich beim Schreiben dieses Blogbeitrags gar nicht entscheiden kann, womit ich anfangen soll. :-)]]></description>
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		<itunes:author>Heiko Link</itunes:author>
		<itunes:subtitle>Die Ausbildung abbrechen und sagen, dass die anderen schuld sind, das kann Glaser Sven Sterz gar nicht leiden. Deswegen gibt der Chef Arbeits- und Lebenshilfe, auch nach Feierabend und am Wochenende. Denn: Aufgeben ist für ihn keine Option!</itunes:subtitle>
		<itunes:title>30 Minuten mit: Sven Sterz von Glaserei Sterz</itunes:title>
		<itunes:episode>72</itunes:episode>
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		<itunes:summary><![CDATA[Geld oder Liebe? Die Frage stellt sich eigentlich, nachdem man das Video von Glaser Sven Sterz bei Facebook gesehen hat. Auf der Suche nach neuen Auszubildenden macht der 48-jährige ein Angebot, das finanziell interessant ist und lockt. Er verspricht aber auch, immer für die Azubis da zu sein, wenn es Probleme gibt. Dass es die geben könnte, ist nicht ganz unwahrscheinlich, denn er sagt: &quot;Mich interessiert nicht, wo du her kommst oder welche Schulbildung du hast.&quot; Das 1:18 Minuten dauernde Video geht viral und wird Stand heute fast 4 Millionen mal angeschaut. Aus null Bewerbern werden 36. Und tatsächlich haben sich einige des Geldes wegen für diesen Betrieb entschieden. Andere wiederum wollten die versprochenen Prämien gar nicht haben, sondern dem Chef lieber zeigen, dass sie es besser können als bisher. Hör Dir eine Jobsucher-Podcast-Episode an, in der soooo viel drin ist, dass ich mich beim Schreiben dieses Blogbeitrags gar nicht entscheiden kann, womit ich anfangen soll. :-)]]></itunes:summary>
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		<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_9703" style="width: 235px" class="wp-caption alignleft"><a href="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/04/sven-sterz-glaserei-sterz.jpg" target="_blank" rel="noopener"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-9703" class="wp-image-9703 size-medium" src="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/04/sven-sterz-glaserei-sterz-225x300.jpg" alt="Glaser Sterz" width="225" height="300" srcset="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/04/sven-sterz-glaserei-sterz-225x300.jpg 225w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/04/sven-sterz-glaserei-sterz-768x1022.jpg 768w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/04/sven-sterz-glaserei-sterz-769x1024.jpg 769w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/04/sven-sterz-glaserei-sterz-600x799.jpg 600w" sizes="(max-width: 225px) 100vw, 225px" /></a><p id="caption-attachment-9703" class="wp-caption-text"><strong>Sven Sterz</strong> &#8211; Geschäftsführer der Glaserei Sterz in Langen.</p></div>
<p>Geld oder Liebe? Die Frage stellt sich eigentlich, nachdem man das Video von <a href="http://www.glaserei-sterz.de" target="_blank" rel="noopener">Glaserei Sterz</a> bei Facebook gesehen hat. Auf der Suche nach neuen Auszubildenden macht der 48-jährige Sven Sterz ein Angebot, das finanziell interessant ist und lockt. Er verspricht aber auch, immer für die Azubis da zu sein, wenn es Probleme gibt. Dass es die geben könnte, ist nicht ganz unwahrscheinlich, denn er sagt: &#8222;Mich interessiert nicht, wo du her kommst oder welche Schulbildung du hast.&#8220; <a href="https://www.facebook.com/glaserei.sterz/videos/1625119947569928/" target="_blank" rel="noopener">Das 1:18 Minuten dauernde Video</a> geht viral und wird Stand heute fast 4 Millionen mal angeschaut. Aus null Bewerbern werden 36. Und tatsächlich haben sich einige des Geldes wegen für diesen Betrieb entschieden. Andere wiederum wollten die versprochenen Prämien gar nicht haben, sondern dem Chef lieber zeigen, dass sie es besser können als bisher. Hör Dir eine Jobsucher-Podcast-Episode an, in der soooo viel drin ist, dass ich mich beim Schreiben dieses Blogbeitrags gar nicht entscheiden kann, womit ich anfangen soll. 🙂<span id="more-9504"></span></p>
<h2>Personalmarketing lernen beim Handwerker</h2>
<p>Vorab mal ein paar Punkte, über die ich mich tierisch freue:</p>
<p>Ein Handwerksbetrieb hat diesen Personalmarketing-Hit gelandet. Ein vier Mitarbeiter (Chef inklusive) Handwerksbetrieb, um genau zu sein. Und eben nicht die Marketingabteilung eines riesigen Konzerns. Die Idee entstand nach einem ersten Versuch bei einer Tasse Kaffee und wurde nach nur einen kurzen Probelauf umgesetzt. Zum Aufnehmen wurde ganz offensichtlich genommen, was gerade da ist. Inklusive eines Selfies für diesen Blogbeitrag, der auf der Baustelle und nicht im Fotostudio entstanden ist. Da darf&#8217;s auch ruhig mal etwas unscharf und verwaschen sein. Das macht diesen Aufruf und die darin enthaltenen Versprechen so authentisch. Das geht ans Herz. Und es schlägt das große Marketingbudget und den Gehirnschmalz der Marketingexperten um Längen. Es kommt eben doch auf den <strong>Inhalt</strong> und vor allen Dingen auf <strong>Menschlichkeit</strong> an.</p>
<p>Menschlichkeit, die sich auch darin zeigt, dass sich jemand die Lebensgeschichten anhört und Kandidaten mit schwierigen Startvoraussetzungen unter seine Fittiche nimmt und einarbeitet. Was am Ende mit zehn Jahren Betriebszugehörigkeit belohnt wird. Das ist die Gegenwart und Zukunft der Personalgewinnung, liebe Arbeitgeber! 🙂</p>
<p><a href="https://itunes.apple.com/de/podcast/endlich-montag!/id1083066806" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-4389 aligncenter" src="http://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/itunes-logo-300x111-300x111.jpg" alt="iTunes Logo" width="178" height="66" /></a></p>
<h2>Karriere voll verbockt und reingeschrieben</h2>
<p>Auf der Seite der Bewerber kommt genau das gleiche Vorgehen gut an. Ein Kandidat gibt seine Mappe persönlich bei der Frau vom Chef ab und sagt: &#8222;Was da drin steht, kann ich ihnen auch in drei Minuten erklären. Ich habe in meinem Leben alles verkehrt gemacht, was man verkehrt machen kann.&#8220; All die Fehlschläge und Fehler finden sich auch schriftlich in den Unterlagen. Auf dem Deckblatt der Bewerbung geht&#8217;s gleich damit los. Und die Reaktion vom Chef? Eine Einladung an den Kandidaten: &#8222;Den wollte ich kennenlernen, weil man aus den Unterlagen nicht raus liest, das die anderen Schuld haben.&#8220; Das kann der Glaser nämlich gar nicht leiden. Stumpf rein schreiben, was ich verbockt habe, kommt dagegen super an. Die Frage vom Podcast-Hörer Lars, ob der <a href="http://www.spiegel.de/karriere/bewerbung-mit-misserfolgen-im-lebenslauf-zum-vorstellungsgespraech-a-1060045.html" target="_blank" rel="noopener">&#8222;Honest CV&#8220; des Amerikaners Jeff Scardino</a> auch in Deutschland funktionieren würde, dürfte damit beantwortet sein. 😉</p>
<p><a href="https://open.spotify.com/show/7oB4Pc8QwKfQMGnsQaj2ZR?si=43haAosoQqeyPBi3dTGDzQ" target="_blank" rel="noopener"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-10596 " src="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/10/spotify-300x203.jpg" alt="Spotify" width="195" height="132" srcset="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/10/spotify-300x203.jpg 300w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/10/spotify-768x520.jpg 768w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/10/spotify-1024x694.jpg 1024w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/10/spotify-600x406.jpg 600w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/10/spotify.jpg 1698w" sizes="(max-width: 195px) 100vw, 195px" /></a></p>
<h2>Vorne team- und leistungsfähig, hinten ein Flop</h2>
<p>Endlich mal ein Betrieb, der ehrlich ist, wird dem ein oder anderen Jobsucher jetzt auf der Zunge liegen. Immer dieses Hochglanzmarketing der Konzerne mit den großen Budgets, die ihre Versprechen am Ende doch nicht halten. Ja, das kann man sagen. Unter Umständen ist das aber ein bisschen wie Steine werfen, während man im Glashaus sitzt. 😉 Auf Bewerberseite gibt&#8217;s das nämlich auch. Im Anschreiben ist der Kandidat laut Sven Sterz teamfähig, leistungsfähig und hat ein super Sozialverhalten: &#8222;Hinten sind dann Zeugnisse dran, in denen das genaue Gegenteil steht.&#8220; Das &#8222;Schaulaufen&#8220; im klassischen Bewerbungsprozess, das in der Regel auf beiden Seiten anzutreffen ist, törnt mich ehrlich gesagt voll ab. (Genau wie Zeugnisse auch.) Auf Dauer bringt das niemanden weiter. Für mich ist das ein guter Grund, die <a href="https://www.endlich-montag.net/jobsuche/">Jobsuche über Netzwerke im verdeckten Arbeitsmarkt</a> anzugehen.</p>
<p><a href="http://tunein.com/radio/Jobsucher-Podcast-von-Endlich-Montag-p961209/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-medium wp-image-7393" src="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/TuneIn_Logo-300x116.jpg" alt="TuneIn" width="300" height="116" srcset="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/TuneIn_Logo-300x116.jpg 300w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/TuneIn_Logo-768x296.jpg 768w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/TuneIn_Logo-1024x394.jpg 1024w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/TuneIn_Logo-600x231.jpg 600w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/TuneIn_Logo.jpg 2000w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a></p>
<h2>Blöd für den Bewerber: Viel Konkurrenz</h2>
<p>Die Konkurrenzsituation ist noch ein Grund für den <a href="https://www.endlich-montag.net/jobsuche/">verdeckten Arbeitsmarkt</a>. So schön der virale Hit für Glaser Sterz auch ist, bringt er für die Jobsucher den Nachteil mit, einer von vielen Bewerbern zu sein. „Hättest Du Dich nach dem ersten Video gemeldet, dann wäre die Konkurrenz nicht so groß gewesen“, sagt Sven Sterz zu einem Kandidaten im Vorstellungsgespräch, der direkt genommen werden möchte. Der Chef hat fest versprochen, dass er sich <strong>&#8211; alle &#8211;</strong> anguckt und dann macht er das natürlich auch. Komme, was da wolle! Und ganz ehrlich: Ich würde es genau so machen.</p>
<h2>Kein Einstellungstest bei Sven Sterz</h2>
<div id="attachment_9704" style="width: 289px" class="wp-caption alignright"><a href="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/04/sven-sterz.jpg" target="_blank" rel="noopener"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-9704" class="wp-image-9704 size-medium" src="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/04/sven-sterz-279x300.jpg" alt="Sven Sterz" width="279" height="300" srcset="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/04/sven-sterz-279x300.jpg 279w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/04/sven-sterz-768x827.jpg 768w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/04/sven-sterz-600x646.jpg 600w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/04/sven-sterz.jpg 795w" sizes="(max-width: 279px) 100vw, 279px" /></a><p id="caption-attachment-9704" class="wp-caption-text"><strong>Sven Sterz:</strong> In scharf. Ohne Bommelmütze. Kann auch lächeln. 🙂</p></div>
<p>Genau so hätte ich es auch mit einem Einstellungstest gehalten. Ich hätte nämlich auch keinen gemacht. Dass es Bewerber geben soll, die auf einen Test anstelle eines Gesprächs hoffen, hat mich fast aus den Puschen gehauen. Für mich war immer klar: Das blödeste, was mir beim Vorstellungstermin passieren kann, ist ein Einstellungstest. Wenn ich in Ruhe darüber nachdenke, dann fallen mir Gründe ein, die aus Bewerbersicht für einen Test sprechen. Außerdem fällt mir der Podcast mit <a href="https://www.endlich-montag.net/blog/podcast/30-minuten-mit-judith-oldekop-von-siroop/">Judith Oldekop von Siroop</a> ein, wo die Kandidaten den Test als eine positive Challenge empfinden, der auch Einblicke in das Unternehmen gibt. Jetzt interessiert mich natürlich brennend, wie Du das siehst, lieber Leser / Podcast-Hörer. Freust Du Dich über einen Einstellungstest oder kriegst Du die Krise? Und warum? Hinterlass mir doch gerne einen Kommentar mit Deiner Meinung unter diesem Beitrag. 🙂</p>
<h2>Liegt&#8217;s an der Bommelmütze?</h2>
<p>Und wo wir schon mal beim Kommentieren sind, würde mich auch interessieren, was Dir an dem Video gefällt. Was glaubst Du, warum das viral gegangen ist?</p>
<p>Sven Sterz hat auf den Knalleffekt gesetzt. Nach dem ersten Video-Versuch, auf den sich niemand gemeldet hat, meinte er: &#8222;Da muss was knallen. Brennen. Irgendwas passieren. Und wenn was explodiert.&#8220; Deswegen hat er zum Einstieg die Glastür runter geschmissen.</p>
<p>Ich finde, es liegt an den Versprechen, die er gegeben hat. Und daran, dass er total authentisch rüber kommt und in nur 1 Minute und 18 Sekunden <strong>viel mehr</strong> rein gebracht hat, als nur bessere Konditionen für die Azubis. Das soll ihm erstmal einer nachmachen!</p>
<p>Wahrscheinlich liegen wir am Ende aber beide falsch und es liegt in Wirklichkeit an seiner Liebe zur Bommelmütze! 😉</p>
<h2>Inhaltsübersicht</h2>
<ul>
<li><strong>Moin. Sterz am Apparat:</strong><br />
Sven Sterz stellt sich vor.</li>
<li><strong>Null aus 6.000:</strong><br />
Der zweite Versuch ging viral.</li>
<li><strong>Es geht doch nichts über&#8217;n Kaffee:</strong><br />
Ideenfindung im Hause Sterz.</li>
<li><strong>Stellenanzeige in der Zeitung bringt nichts:</strong><br />
18,- € bei Facebook dagegen 36 Kandidaten.</li>
<li><strong>Er liest sie alle:</strong><br />
Von der ordentlichen Mappe bis zur Klarsichtfolie.</li>
<li><strong>Er spricht mit allen:</strong><br />
Versprochen ist schließlich versprochen und wird nicht gebrochen.</li>
<li><strong>Die anderen sind (doch nicht) schuld:</strong><br />
Im Vorstellungsgespräch mit dem zweifachen Abbrecher.</li>
<li><strong>Es nützt ja nix:</strong><br />
Lieber ehrlich alles auf den Tisch, als Schaulaufen.</li>
<li><strong>Aufgeben ist keine Option:</strong><br />
Vom Umgang mit Abbrecher-Kandidaten.</li>
<li><strong>Der Chef ist immer für dich da:</strong><br />
Arbeits- und Lebenshilfe nach Feierabend und am Wochenende.</li>
<li><strong>Will keinen hohen Erfolgsdruck aufbauen:</strong><br />
Wenn du eine drei schaffst, ist der Chef zufrieden.</li>
<li><strong>Schickimicki und rumeiern ist nicht:</strong><br />
Außerhalb vom abgesteckten Korridor gibt&#8217;s ein bisschen Druck.</li>
<li><strong>Interessante Frage vom Personalentscheider:</strong><br />
Was machen sie eigentlich, wenn sie den Ausbildungsplatz hier nicht bekommen?</li>
<li><strong>Missverständnis auf Bewerber-Seite:</strong><br />
Der Chef wirft das Geld nicht zum Fenster raus.<br />
Das wär&#8216; ja auch komisch, bei einem Glaser. 😉</li>
<li><strong>Manchmal kommt&#8217;s im Leben dicke:</strong><br />
Was der Blick ins Zeugnis nicht verrät!</li>
<li><strong>Unentschuldigte Fehlstunden:</strong><br />
Wer danach fragt, kriegt einiges zu hören.</li>
<li><strong>Kein Einstellungstest bei Glaserei Sterz:</strong><br />
Der Ausbilder setzt auf das persönliche Gespräch.</li>
<li><strong>Wen einer abbricht, muss der Chef was verändern:</strong><br />
Von einem Ausbilder, der jeden Tag dazu lernen will.</li>
<li><strong>Bei dieser Einstellung hilft Bewegung:</strong><br />
Das geht nicht. Ich kann nicht. Die anderen sind schuld.</li>
<li><strong>Sei anders, als andere:</strong><br />
Dazu musst Du nicht mal bunt sein.</li>
<li><strong>Ein mieses Berufsleben in 3 Minuten:</strong><br />
Damit sammelst Du Punkte beim Chef.</li>
<li><strong>Sven Sterz ist nicht der Ausbildungspapst:</strong><br />
Jetzt schon rekrutieren für die nächste Generation.</li>
<li><strong>Er weiß ja, wer noch Azubis sucht:</strong><br />
Abgesagte Kandidaten empfiehlt der Glaser bei der Innungsversammlung.</li>
</ul>
<p><a href="http://www.stitcher.com/podcast/jobsucherpodcast-von-endlich-montag" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-4924 alignnone" src="http://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/stitcher-button-300x110.png" alt="Stitcher" width="177" height="65" /></a><a href="http://www.podcast.de/podcast/339724/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-4390 alignright" src="http://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/podcast.delogo-300x135-300x135.jpg" alt="podcast.delogo-300x135" width="159" height="72" /></a></p>
<p>_________________________________________________</p>
<p><em>Wenn Du Fragen an mich oder meine Interviewpartner hast, dann hinterlasse einen Kommentar. Auch Themenvorschläge sind jederzeit willkommen.</em></p>
]]></content:encoded>
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	<item>
        <title>30 Minuten mit: Lasse Rheingans</title>
		<link>https://www.endlich-montag.net/blog/podcast/30-minuten-mit-lasse-rheingans/</link>
		<pubDate>Mon, 02 Apr 2018 09:42:24 +0000</pubDate>
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    	<description><![CDATA[Lasse Rheingans von Rheingans Digital Enabler startet die Revolution der Arbeitszeit aus dem ostwestfälischen Bielefeld heraus. Auch wenn er das nach einem amerikanischen Vorbild tut, hat darüber mittlerweile die ganze Welt berichtet. Deswegen sprechen wir im Jobsucher-Podcast nur kurz über das, was zu schön klingt, um wirklich wahr zu sein: Fünf Stunden arbeiten am Tag, bei gleichem Lohn und Urlaub. Aber auch fünf Stunden, in denen die Mitarbeiter intrinsisch motiviert und konzentriert voll durchziehen und Höchstleistung bringen.

Wie Du einen solchen Job ergattern kannst und ob Lasse in Sachen Personalgewinnung auch fortschrittlich unterwegs ist, darum geht's im Podcast. Immerhin hat der 37-jährige sein heutiges Unternehmen erst im Oktober 2017 vom Vorbesitzer übernommen. Eine seiner ersten Amtshandlungen war die Einführung des neuen Arbeitszeitmodells, was dazu führte, dass seine IT-Firma vom Presserummel und Bewerbern im Grunde überrollt wurde.]]></description>
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		<itunes:author>Heiko Link</itunes:author>
		<itunes:subtitle>Nur 5 Stunden arbeiten am Tag, bei vollem Lohn und Urlaub! Mit diesem Arbeitszeitmodell ist Lasse Rheingans von Rheingans Digital Enabler in Bielefeld gerade in den Medien. Doch wie kommt man an einen solchen Job?!? Darum geht&amp;#039;s in dieser Podcast-Episode.</itunes:subtitle>
		<itunes:title>30 Minuten mit: Lasse Rheingans</itunes:title>
		<itunes:episode>71</itunes:episode>
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		<itunes:summary><![CDATA[Lasse Rheingans von Rheingans Digital Enabler startet die Revolution der Arbeitszeit aus dem ostwestfälischen Bielefeld heraus. Auch wenn er das nach einem amerikanischen Vorbild tut, hat darüber mittlerweile die ganze Welt berichtet. Deswegen sprechen wir im Jobsucher-Podcast nur kurz über das, was zu schön klingt, um wirklich wahr zu sein: Fünf Stunden arbeiten am Tag, bei gleichem Lohn und Urlaub. Aber auch fünf Stunden, in denen die Mitarbeiter intrinsisch motiviert und konzentriert voll durchziehen und Höchstleistung bringen.

Wie Du einen solchen Job ergattern kannst und ob Lasse in Sachen Personalgewinnung auch fortschrittlich unterwegs ist, darum geht&#039;s im Podcast. Immerhin hat der 37-jährige sein heutiges Unternehmen erst im Oktober 2017 vom Vorbesitzer übernommen. Eine seiner ersten Amtshandlungen war die Einführung des neuen Arbeitszeitmodells, was dazu führte, dass seine IT-Firma vom Presserummel und Bewerbern im Grunde überrollt wurde.]]></itunes:summary>
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		<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_9601" style="width: 210px" class="wp-caption alignright"><a href="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/03/lasse-rheingans.jpg" target="_blank" rel="noopener"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-9601" class="wp-image-9601 size-medium" src="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/03/lasse-rheingans-200x300.jpg" alt="Lasse Rheingans" width="200" height="300" srcset="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/03/lasse-rheingans-200x300.jpg 200w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/03/lasse-rheingans-768x1152.jpg 768w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/03/lasse-rheingans-682x1024.jpg 682w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/03/lasse-rheingans-600x900.jpg 600w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/03/lasse-rheingans.jpg 1181w" sizes="(max-width: 200px) 100vw, 200px" /></a><p id="caption-attachment-9601" class="wp-caption-text"><strong>Lasse Rheingans</strong> &#8211; Geschäftsführer und Inhaber von Rheingans Digital Enabler in Bielefeld. <em><a href="http://margareteklenner.de" target="_blank" rel="noopener">Foto: Margarete Klenner</a><br /></em></p></div>
<p>Lasse Rheingans von <a href="https://digitalenabler.de" target="_blank" rel="noopener">Rheingans Digital Enabler</a> startet die Revolution der Arbeitszeit aus dem ostwestfälischen Bielefeld heraus. Auch wenn er das nach einem amerikanischen Vorbild tut, hat darüber mittlerweile die ganze Welt berichtet. Deswegen sprechen wir im Jobsucher-Podcast nur kurz über das, was zu schön klingt, um wirklich wahr zu sein: Fünf Stunden arbeiten am Tag, bei gleichem Lohn und Urlaub. Aber auch fünf Stunden, in denen die Mitarbeiter intrinsisch motiviert und konzentriert voll durchziehen und Höchstleistung bringen.</p>
<p>Wie Du einen solchen Job ergattern kannst und ob Lasse in Sachen Personalgewinnung auch fortschrittlich unterwegs ist, darum geht&#8217;s im Podcast. Immerhin hat der 37-jährige sein heutiges Unternehmen erst im Oktober 2017 vom Vorbesitzer übernommen. Eine seiner ersten Amtshandlungen war die Einführung des neuen Arbeitszeitmodells, was dazu führte, dass seine IT-Firma vom Presserummel und Bewerbern im Grunde überrollt wurde.</p>
<p><span id="more-9600"></span></p>
<h2>Um 13 Uhr machen alle Feierabend</h2>
<p>Von 8 bis 13 Uhr wird gearbeitet. Dann ist Feierabend und alle gehen nach Hause. (Wenn Du vorher nicht Zeit zum Beispiel mit Facebook verdamelt hast und ein Kundenauftrag noch fertig werden muss.) Konzentriert arbeiten und durchziehen, lautet das Motto bei Rheingans Digital Enabler. Auf unnötigen Schnück kann ein Ostwestfale gut verzichten. Dazu gehört auch eine Mittagspause, nach der erstmal die Fressnarkose überwunden werden muss. Mittagspause und Fressnarkose, das können Mitarbeiter besser zu Hause erledigen. Wer so strukturiert und schnörkellos an den Arbeitstag heran geht, der schafft in fünf Stunden das, wofür er sonst acht bräuchte. Darüber berichtet und diskutiert die Welt. Wenn Du mehr dazu erfahren möchtest, <a href="https://digitalenabler.de/presse/" target="_blank" rel="noopener"><strong>dann klick einfach hier</strong></a> und guck Dir den Fundus an, der sich mittlerweile auf der Homepage des Bielefelder Unternehmens angesammelt hat. Falls Du einen Kommentar dazu los werden möchtest, dann komm gerne zurück auf meine Seite und schreib ihn hier. Ich bin gespannt und nehme das vielleicht als Anregung für weitere Podcasts mit. 🙂</p>
<p><a href="https://itunes.apple.com/de/podcast/endlich-montag!/id1083066806" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-4389 aligncenter" src="http://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/itunes-logo-300x111-300x111.jpg" alt="iTunes Logo" width="178" height="66" /></a></p>
<h2>Aktion zieht &#8222;Trantüten&#8220; an</h2>
<p>Wenn Du einen Job bei Lasse haben möchtest, dann solltest Du für Dein (und damit auch sein) Thema brennen. Das 5-Stunden-Arbeistzeitmodell hatte zum Zeitpunkt unseres Interviews im Februar zu 100 Bewerbungen geführt. Mindestens 80 Absender werden nicht zum Vorstellungsgespräch eingeladen. &#8222;Man muss einfach sagen, dass viele Bewerber dabei sind, die gerne mal nicht arbeiten. Die es cool finden, für das gleiche Geld kaum ins Büro gehen zu müssen&#8220;, berichtet der Chef. Aus den vielen Bewerbungen die passenden Kandidaten herauszusuchen, das empfindet Lasse als eine Herausforderung im Bewerbungsprozess.</p>
<p>&#8222;Chefs suchen Leute die Bock haben&#8220;, sage ich im Coaching und in meinen <a href="https://www.endlich-montag.net/life-work-planning/">Life/Work Planning Seminaren (L/WP)</a>. Jetzt ist natürlich die große Frage, worauf Du &#8211; wirklich &#8211; Bock hast und wofür Du brennst. Als ich vor 14 Jahren ohne Vorkenntnisse beruflich neu gestartet bin, stand ich sozusagen knietief im Brandbeschleuniger und habe nicht viel mehr gespürt als nasse Füße. Wofür brennst du denn so richtig? Auf diese Frage hätte ich keine Antwort aus tiefster Überzeugung heraus gehabt. Deswegen mach Dir keine Sorgen sondern Dich auf die Suche, falls es Dir auch so gehen sollte. Der Weg entsteht beim Gehen.</p>
<p><a href="https://open.spotify.com/show/7oB4Pc8QwKfQMGnsQaj2ZR?si=43haAosoQqeyPBi3dTGDzQ" target="_blank" rel="noopener"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-10596 " src="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/10/spotify-300x203.jpg" alt="Spotify" width="195" height="132" srcset="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/10/spotify-300x203.jpg 300w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/10/spotify-768x520.jpg 768w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/10/spotify-1024x694.jpg 1024w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/10/spotify-600x406.jpg 600w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/10/spotify.jpg 1698w" sizes="(max-width: 195px) 100vw, 195px" /></a></p>
<h2>Mit Leidenschaft Höchstleistung bringen</h2>
<p>Bei Lasse Rheingans soll zum Brennen fürs Thema und die Unternehmenswerte auch noch Leidenschaft dazu kommen. Die befähigt Dich nämlich dazu, Höchstleistung zu bringen. Das klingt schrecklich aufreibend und anstrengend, oder nicht? Wie Du es schaffen kannst, mit Leichtigkeit Höchstleistung zu bringen, erfährst Du in der Podcast-Episode: <a href="https://www.endlich-montag.net/blog/podcast/faehigkeiten-finden-mit-lifework-planning-lwp/">Fähigkeiten finden mit Life/Work Planning (L/WP)</a>.</p>
<div id="attachment_9659" style="width: 1034px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-9659" class="wp-image-9659 size-large" src="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/03/lasse-rheingans-sitzecke-1024x682.jpg" alt="Lasse Rheingans Sitzecke" width="1024" height="682" srcset="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/03/lasse-rheingans-sitzecke-1024x682.jpg 1024w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/03/lasse-rheingans-sitzecke-300x200.jpg 300w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/03/lasse-rheingans-sitzecke-768x512.jpg 768w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/03/lasse-rheingans-sitzecke-600x400.jpg 600w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/03/lasse-rheingans-sitzecke.jpg 1772w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><p id="caption-attachment-9659" class="wp-caption-text"><strong>Entspannt trotz Höchstleistung:</strong> Lasse auf der Sitzecke im Eingangsbereich. <a href="http://margareteklenner.de" target="_blank" rel="noopener"><em>Foto: Margarete Klenner</em></a></p></div>
<h2>So wird aussortiert</h2>
<p>Bei Rheingans Digital Enabler bewirbst Du Dich per Mail. <strong>Dein Text</strong> sollte rüber bringen, dass Du Dich mit dem Bielefelder Unternehmen beschäftigt hast und die gleichen Werte teilst.  Außerdem berichtest Du kurz aus Deinem Leben und zeigst damit, dass Du ein intrinsisch motivierter Macher-Typ bist, der in seinem Job echt durchzieht und ihn verdammt gut machen möchte. Ein Patentrezept für Texte dieser Art gibt es natürlich nicht. Lasse findet es selbst schwierig, Tipps für ein gutes &#8222;Anschreiben&#8220; zu geben. Unterm Strich gilt: Wenn Dein Text nicht zu gekünstelt ist und Lasse bei Dir den Bock auf den Job erkennt, dann geht es mit einem Vorstellungsgespräch weiter. Die Entscheidung, wer eingeladen wird, fällt der Chef sehr schnell und aus dem Bauch heraus.</p>
<p><a href="http://tunein.com/radio/Jobsucher-Podcast-von-Endlich-Montag-p961209/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-medium wp-image-7393" src="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/TuneIn_Logo-300x116.jpg" alt="TuneIn" width="300" height="116" srcset="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/TuneIn_Logo-300x116.jpg 300w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/TuneIn_Logo-768x296.jpg 768w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/TuneIn_Logo-1024x394.jpg 1024w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/TuneIn_Logo-600x231.jpg 600w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/TuneIn_Logo.jpg 2000w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a></p>
<h2>Zeugnisse sind Lasse Rheingans wumpe</h2>
<p>Überhaupt gar keine Rolle spielen <strong>Schulzeugnisse</strong> bei der Auswahl: &#8222;Ich war auch mal in der Schule und weiß, dass Zeugnisse gar nichts darüber aussagen, wie ich arbeite.&#8220; Die lückenlos seit der Grundschule zur Bewerbung zu packen, macht demzufolge überhaupt keinen Sinn. Lasse guckt sich Zeugnisse eh nicht an. Bei <strong>Arbeitszeugnissen</strong> sieht er es genau so: &#8222;Es gibt so viele Unternehmen in denen die Kultur derbe schief hängt und das Verhältnis zum Vorgesetzten derbe im A**** ist, da hat nicht unbedingt der Mitarbeiter was damit zu tun.&#8220; In dem Fall läuft es dann wie in der Schule: Wenn man sich gegenseitig nicht mag, dann gibt&#8217;s auch keine guten Noten.</p>
<h2>Im Vorstellungsgespräch mit Lasse Rheingans</h2>
<p>Vorstellungsgespräche gibt es eins oder zwei. In der Regel redest Du nur mit Lasse. Manchmal ist eine Kollegin mit dabei. Lasse möchte von Dir wissen, warum Du Morgens aufstehst. Was ist Dein Tagesziel? Was ist Dein Wochenziel? Wo willst Du hin mit Deinem Leben? Wenn ich jetzt böse wäre, dann würde ich auf die letzte Frage antworten: Frag mich noch mal, wenn ich 85 bin. 😉 Wobei die Frage natürlich gut ist. Genau darum geht es auch im <a href="https://www.endlich-montag.net/jobcoaching/">Jobcoaching</a>. Nur wenn Du weißt, was Du willst, kannst Du Dir einen Job suchen, in dem Du zufrieden bist. &#8222;Wenn jemand nicht da ist, wo er richtig zufrieden ist, dann wird das auch mit der Leistung nicht vernünftig funktionieren&#8220;, findet Lasse Rheingans.</p>
<p>Was der Chef auch von Dir wissen möchte ist, was Du bisher so gemacht hast. Außerdem wird eine Antwort auf die Frage gesucht, wo Du Dich im Team siehst und wie Du mit dem Team zusammenarbeiten könntest. Um das vernünftig beantworten zu können, empfehle ich Gespräche mit den Mitarbeitern. 😉 Mehr dazu im nächsten Absatz.</p>
<div id="attachment_9662" style="width: 1034px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-9662" class="wp-image-9662 size-large" src="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/03/eingangsbereich-rheingans-digital-enabler-1024x768.jpg" alt="Rheingans Digital Enabler" width="1024" height="768" srcset="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/03/eingangsbereich-rheingans-digital-enabler-1024x768.jpg 1024w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/03/eingangsbereich-rheingans-digital-enabler-300x225.jpg 300w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/03/eingangsbereich-rheingans-digital-enabler-768x576.jpg 768w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/03/eingangsbereich-rheingans-digital-enabler-600x450.jpg 600w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><p id="caption-attachment-9662" class="wp-caption-text"><strong>Arbeitsplatz in Bielefeld:</strong> Da kann man 5 Stunden gut aushalten. <a href="http://urbanyards.de" target="_blank" rel="noopener"><em>Foto: Urban Yards</em></a></p></div>
<h2>Keine Zeit für Quereinsteiger</h2>
<p>Zeit, Quereinsteigern eine Chance zu geben, hat Lasse bei dem strammen Tagespensum leider nicht. Aber: Sich bei seinen Mitarbeitern umzuhören, wie der Job so ist und wie man da rein kommen könnte, das findet er super: &#8222;Mitarbeiter sind die Markenbotschafter Nummer 1. Die wissen doch, wie es läuft.&#8220; Lasse rät dazu, sie über Soziale Medien einfach mal anzumailen oder auf der Straße oder in der Raucherecke anzusprechen.</p>
<p>Das ist ein sehr guter Tipp, wie ich finde. Finde raus, wo die rauchen oder Mittagessen oder an welchen Ausgängen die Mitarbeiter am Feierabend raus kommen und geh da hin. Das klappt auch sehr gut bei großen Unternehmen, die von hohen Mauern und einem Sicherheitsdienst abgeschirmt werden. Wenn Du draußen erstmal Kontakte hast, dann kommst Du irgendwann auch rein. Ich selbst habe es jedenfalls mit der Life/Work Planning Methode (L/WP) geschafft, an schwer bewaffneten Soldaten vorbei in eine Englische Kaserne rein zu kommen. Also: Wo ist das Limit? 😉 Tipps, wie es geht, gibt es in der Podcast-Episode &#8222;<a href="https://www.endlich-montag.net/blog/podcast/traumjob-finden/">Traumjob finden</a>&#8222;.</p>
<h2>Lasse Rheingans ist ein starker Netzwerker</h2>
<p>Gefunden werden kannst Du von Lasse übrigens auch. Er guckt bei Xing, Facebook und Linkedin und allgemein in seiner Branche wer gerade was macht und kommt ins Gespräch: &#8222;Im Gespräch guckt man auch immer, wie man vielleicht zusammenarbeiten könnte.&#8220; Selbstverständlich nutzt er auch <strong>private Netzwerke</strong>: &#8222;Ich arbeite lieber mit Leuten, die ich schon kenne und schätze, als mit Leuten, die ich auf Verdacht eingestellt habe. Ich bin ein starker Netzwerker.&#8220;</p>
<h2>5-Stunden-Tag: Es bleibt spannend</h2>
<p>Wie Du siehst, gibt es bei Rheingans Digital Enabler nicht nur in Sachen neue Arbeitszeitmodelle einiges zu holen. Wobei der 5-Stunden-Tag wohl noch eine Weile das beherrschende Thema bei dem Unternehmen aus Bielefeld mit (zur Zeit) 13 Mitarbeitern bleiben wird. Das Arbeitszeitmodell wurde zunächst von November 2017 bis Februar 2018 getestet. Als wir den Podcast aufgenommen haben, war gerade die Entscheidung gefallen, die Testphase bis Oktober diesen Jahres zu verlängern. Es bleibt also weiterhin spannend, wie das Ganze ausgeht. Einen Versuch ist es in jedem Fall wert und eines kann ich Dir hoch und heilig schwören: Wer es in Ostwestfalen schafft, der schafft es überall! 😉</p>
<h2>Inhaltsübersicht:</h2>
<ul>
<li><strong>Der digitale und neue Arbeitszeit Ermöglicher:</strong><br />
Lasse Rheingans stellt sich und sein Unternehmen vor.</li>
<li><strong>Mach früh Feierabend und hab&#8216; mehr vom Leben:</strong><br />
In Bielefeld wird jeden Tag um 13 Uhr Feierabend gemacht.</li>
<li><strong>Herausforderung im Bewerbungsprozess:</strong><br />
Die Trantüten aussortieren.</li>
<li><strong>Zeig mir, dass Du ein Macher-Typ bist:</strong><br />
Lasses Anforderungen an das &#8222;Anschreiben&#8220;.</li>
<li><strong>Wo willst Du hin im Leben?</strong><br />
Lasses Fragen im Vorstellungsgespräch.</li>
<li><strong>Schnelle Entscheidung aus dem Bauch:</strong><br />
Eingeladen wird, wer zeigt, dass er richtig Bock hat.</li>
<li><strong>Sinn und Werte im Job:</strong><br />
Mehrwert schlägt bei Lasse Rheingans Geld.</li>
<li><strong>Bielefelder Vision:</strong><br />
Den deutschen Mittelstand retten.</li>
<li><strong>Auch ein bisschen Öko:</strong><br />
Arbeiten mit Naturstrom, Bio-Essen und ohne Plastikflaschen.</li>
<li><strong>Lebe Deine Leidenschaft:</strong><br />
Dann bringst Du auch Höchstleistung.</li>
<li><strong>Der Chef als Schiedsrichter und Spielfeldgeber:</strong><br />
Lasse Rheingans setzt auf Eigenverantwortung.</li>
<li><strong>Modernes Arbeitsumfeld mit altmodischen Stellenanzeigen?</strong><br />
So entwickelte sich die Karriereseite von Rheingans Digital Enabler.</li>
<li><strong>Statt aussagekräftigen und vollständigen Unterlagen:</strong><br />
Schick uns, was Du meinst, was für uns relevant sein könnte.</li>
<li><strong>Schul- und Arbeitszeugnisse:</strong><br />
Brauchst Du ganz sicher &#8211; nicht! &#8211; mitschicken.</li>
<li><strong>Das Rezept für das perfekte Anschreiben?</strong><br />
Jetzt wird&#8217;s auch für Lasse schwierig. 😉</li>
<li><strong>Am besten einfach auf der Straße ansprechen:</strong><br />
Mitarbeiter sind Markenbotschafter, die wissen, wie es läuft.</li>
<li><strong>Verbote sind der falsche Weg:</strong><br />
Ergebnisorientierung bringt das Team zur gemeinsamen Lösung.</li>
<li><strong>Keine Zeit für Quereinsteiger:</strong><br />
Die Mindestanforderungen von Lasse Rheingans.</li>
<li><strong>Möglichkeiten für unerfahrene Talente</strong>:<br />
Neues lernen, ohne irgendwo gearbeitet oder studiert zu haben.</li>
<li><strong>Zufriedenheits-Check im Vorstellungsgespräch:</strong><br />
Nur beim Zufriedenen funktioniert es auch mit der Leistung.</li>
<li><strong>Active Sourcing:</strong><br />
So geht Lasse Rheingans selbst auf Mitarbeitersuche.</li>
<li><strong>Privates Netzwerk vs. auf Verdacht eingestellt:</strong><br />
Lasse arbeitet am liebsten mit Leuten, die er kennt und schätzt.</li>
<li><strong>Lasse will den Menschen sehen:</strong><br />
Bewerber-Recherche bei Facebook.</li>
<li><strong>Lasses Tipp für Bewerber:</strong><br />
Sei selbstsicher über Deine eigene Leistung.</li>
<li><strong>Hobby zum Beruf machen:</strong><br />
Super Idee, die auch eine große Gefahr birgt.</li>
</ul>
<p><a href="http://www.stitcher.com/podcast/jobsucherpodcast-von-endlich-montag" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-4924 alignnone" src="http://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/stitcher-button-300x110.png" alt="Stitcher" width="177" height="65" /></a><a href="http://www.podcast.de/podcast/339724/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-4390 alignright" src="http://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/podcast.delogo-300x135-300x135.jpg" alt="podcast.delogo-300x135" width="159" height="72" /></a></p>
<p>_________________________________________________</p>
<p><em>Wenn Du Fragen an mich oder meine Interviewpartner hast, dann hinterlasse einen Kommentar. Auch Themenvorschläge sind jederzeit willkommen.</em></p>
]]></content:encoded>
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	<item>
        <title>30 Minuten mit: Christina Zweigle von Connext</title>
		<link>https://www.endlich-montag.net/blog/podcast/30-minuten-mit-christina-zweigle-von-connext/</link>
		<pubDate>Mon, 19 Mar 2018 10:49:23 +0000</pubDate>
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    	<description><![CDATA[Christina Zweigle ist Personalleiterin in Teilzeit und im Home Office bei der Connext Communication GmbH in Paderborn. Was Absagen auf Bewerbungen betrifft, ist die gelernte Hörgeräteakustikerin sehr erfahren. Als Jobsucherin, wohlgemerkt! Circa 200 Bewerbungen hat die 38-jährige in ihrem Leben bisher verschickt. Davon alleine 63 für ihre Ausbildung. Sie bekam drei Zusagen, alle anderen hatten kein Interesse. Das ist für 60 Betriebe mal echt blöd gelaufen! ;-) *lacht*

Im Jobsucher-Podcast sprechen wir über die ätzenden Seiten der klassischen Bewerbung, Quereinstieg, den richtigen Mindset beim Bewerber, spontane Besuche bei Connext, Probleme mit Visitenkarten, Vorstellungsgespräche und vieles mehr.]]></description>
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		<itunes:author>Heiko Link</itunes:author>
		<itunes:subtitle>Ich will zu einem großen / guten Unternehmen! Darf es sonst noch was sein? Da fällt mir gerade nichts ein. Mit Christina Zweigle von der Connext Communications GmbH in Paderborn, spreche ich unter anderem über den richtigen Mindset beim Bewerber.</itunes:subtitle>
		<itunes:title>30 Minuten mit: Christina Zweigle von Connext</itunes:title>
		<itunes:episode>70</itunes:episode>
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		<itunes:summary><![CDATA[Christina Zweigle ist Personalleiterin in Teilzeit und im Home Office bei der Connext Communication GmbH in Paderborn. Was Absagen auf Bewerbungen betrifft, ist die gelernte Hörgeräteakustikerin sehr erfahren. Als Jobsucherin, wohlgemerkt! Circa 200 Bewerbungen hat die 38-jährige in ihrem Leben bisher verschickt. Davon alleine 63 für ihre Ausbildung. Sie bekam drei Zusagen, alle anderen hatten kein Interesse. Das ist für 60 Betriebe mal echt blöd gelaufen! ;-) *lacht*

Im Jobsucher-Podcast sprechen wir über die ätzenden Seiten der klassischen Bewerbung, Quereinstieg, den richtigen Mindset beim Bewerber, spontane Besuche bei Connext, Probleme mit Visitenkarten, Vorstellungsgespräche und vieles mehr.]]></itunes:summary>
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		<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_9469" style="width: 250px" class="wp-caption alignleft"><a href="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/03/christina-zweigle.jpg" target="_blank" rel="noopener"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-9469" class="wp-image-9469 size-medium" src="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/03/christina-zweigle-240x300.jpg" alt="Christina Zweigle" width="240" height="300" srcset="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/03/christina-zweigle-240x300.jpg 240w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/03/christina-zweigle.jpg 485w" sizes="(max-width: 240px) 100vw, 240px" /></a><p id="caption-attachment-9469" class="wp-caption-text"><strong>Christina Zweigle</strong> &#8211; Personalleiterin bei der Connext Communication GmbH in Paderborn</p></div>
<p>Christina Zweigle ist Personalleiterin in Teilzeit und im Home Office bei der <a href="https://www.connext.de" target="_blank" rel="noopener">Connext Communication GmbH</a> in Paderborn. Was <strong>Absagen</strong> auf Bewerbungen betrifft, ist die gelernte Hörgeräteakustikerin sehr erfahren. Als Jobsucherin, wohlgemerkt! Circa 200 Bewerbungen hat die 38-jährige in ihrem Leben bisher verschickt. Davon alleine 63 für ihre Ausbildung. Sie bekam drei Zusagen, alle anderen hatten kein Interesse. Das ist für 60 Betriebe mal echt blöd gelaufen! 😉 *lacht*</p>
<p>Im Jobsucher-Podcast sprechen wir über die ätzenden Seiten der klassischen Bewerbung, Quereinstieg, den richtigen Mindset beim Bewerber, spontane Besuche bei Connext, Probleme mit Visitenkarten, Vorstellungsgespräche und vieles mehr. <span id="more-9467"></span></p>
<h2>So geht Berufswahl</h2>
<p>Von der Hörgeräteakustikerin zur Personalleiterin. Dass ich da vor Freude Pippi in den Augen hatte, muss ich glaube ich nicht extra erwähnen. 😉 Ich habe mich nach der vorangegangenen Podcast-Folge gefragt, ob ich es mit meinem Fokus auf Quereinstiege so langsam nicht vielleicht ein bisschen übertreibe. Aber das hier, das war wie ein Elfmeter ohne Torwart. Da musste ich einfach nachfragen. Ich hoffe, Du bist als Hörer und Leser trotzdem noch dabei.</p>
<p>In jedem Fall kannst Du in dieser Podcast-Episode echt was zum Thema Berufswahl lernen. Als Christina überlegte, welcher Ausbildungsberuf es denn für sie sein könnte, hörte sie zum ersten Mal vom Hörgeräteakustiker: &#8222;Das fand ich mega spannend, weil ich den Beruf noch gar nicht kannte.&#8220; Um Licht ins berufliche Dunkel zu bringen, ist sie einfach mal zu Akustikern gegangen und hat sich erkundigt. Ich kann mir nicht helfen, aber irgendwie kommt mir diese Herangehensweise bekannt vor. 😉 Und ich kann Dir aus eigener Erfahrung sagen: Das klappt nicht nur bei Ausbildungsberufen, sondern auch noch &#8211; viel &#8211; später im Berufsleben. Wann Du nach Christinas Meinung beruflich spätestens auf die richtige Spur kommen solltest, sagt sie Dir im Podcast. Ich persönlich halte es da eher mit <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Frank_Farrelly" target="_blank" rel="noopener">Frank Farrelly</a> und sage: So lange der Körper noch warm ist, kann man noch was machen! 😉</p>
<div id="attachment_9494" style="width: 1034px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/03/connext-firmengebaeude-paderborn.jpg" target="_blank" rel="noopener"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-9494" class="wp-image-9494 size-large" src="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/03/connext-firmengebaeude-paderborn-1024x683.jpg" alt="Connext Firmengebäude Paderborn" width="1024" height="683" srcset="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/03/connext-firmengebaeude-paderborn.jpg 1024w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/03/connext-firmengebaeude-paderborn-300x200.jpg 300w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/03/connext-firmengebaeude-paderborn-768x512.jpg 768w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/03/connext-firmengebaeude-paderborn-600x400.jpg 600w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a><p id="caption-attachment-9494" class="wp-caption-text"><strong>Hauptsitz in Ostwestfalen:</strong> Die Zentrale befindet sich in Paderborn. Weitere Unternehmensstandorte sind Hamburg, Frankfurt, München, Berlin, Stuttgart und Wels in Österreich. <em>Foto: Connext GmbH</em></p></div>
<h2>Die Idee ist cool!</h2>
<p>Wo wir schon mal beim Erkundigen waren, habe ich Christina gefragt, wie es denn so wäre, wenn ein Jobsucher einfach mal auf ein paar Minuten spontan vorbei käme? Sie war nicht die erste Personalentscheiderin, der ich diese Frage gestellt habe. Im Gegensatz zu meinen Interviewpartnern in der vergangenen und in der nächsten Folge hat sie aber ja gesagt: &#8222;Die Idee ist cool. So ein Info-Gespräch würde ich auf jeden Fall machen wollen.&#8220; Da waren sie wieder, die Freudentränen in meinen Augen. Du siehst schon: Ich kam aus dem Heulen gar nicht mehr raus. *lacht*</p>
<p><a href="https://itunes.apple.com/de/podcast/endlich-montag!/id1083066806" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-4389 aligncenter" src="http://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/itunes-logo-300x111-300x111.jpg" alt="iTunes Logo" width="178" height="66" /></a></p>
<h2>Frag <span style="text-decoration: underline;">nicht</span> die Entscheider!</h2>
<p>Jetzt musst Du wissen, dass Du als Jobsucher um die Entscheider eigentlich erstmal einen großen Bogen machen solltest. Warum das so ist, erkläre ich in der Podcast-Episode &#8222;<a href="https://www.endlich-montag.net/blog/podcast/traumjob-finden/" target="_blank" rel="noopener">Traumjob finden</a>&#8222;. In der Folge erfährst Du auch, wie Du Deine Erfolgsquote, bei der Frage nach einem kurzen Info-Gespräch im Unternehmen, auf 82 Prozent steigern kannst.</p>
<p>Mich hat es einfach mal in den Fingern gejuckt, die Frage bei den Entscheidern auszuprobieren. Man weiß ja nie &#8230; Und wenn dann wider Erwarten ein Ja kommt, dann weiß ich doch: Hier bin ich als Bewerber willkommen. Was im Umkehrschluss nicht automatisch heißen soll, dass ich bei den &#8222;Nein-Sagern&#8220; nicht willkommen bin. Es gibt eben gute Gründe dafür, lieber die Mitarbeiter zu fragen.</p>
<h2>Hauptsache ein geiles Unternehmen</h2>
<div id="attachment_9496" style="width: 310px" class="wp-caption alignright"><a href="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/03/connext-paderborn-buero.jpg" target="_blank" rel="noopener"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-9496" class="wp-image-9496 size-medium" src="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/03/connext-paderborn-buero-300x200.jpg" alt="Connext Paderborn Büro" width="300" height="200" srcset="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/03/connext-paderborn-buero-300x200.jpg 300w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/03/connext-paderborn-buero-768x512.jpg 768w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/03/connext-paderborn-buero.jpg 1024w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/03/connext-paderborn-buero-600x400.jpg 600w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><p id="caption-attachment-9496" class="wp-caption-text"><strong>Schön hell:</strong> Die Büros bei Connext in Paderborn. <em>Foto: Connext GmbH<br /></em></p></div>
<p>Mir persönlich hat die Stelle des Interviews viel gegeben, an der es um den <strong>Mindset der Bewerber</strong> ging. Ich erlebe recht häufig im Coaching, dass Klienten zu einem ganz bestimmten Unternehmen wollen. Das finde ich grundsätzlich erstmal gut. Mich interessiert natürlich der Grund dafür. Dem Personaler in dem betreffenden Unternehmen wird es sicherlich genauso gehen. Fast schon ein Klassiker bei den Antworten ist: &#8222;Die sind schön groß.&#8220; Auch auf Nachfragen kommt meistens nicht wirklich was dazu. Die Gründe, sich auf die Unternehmensgröße zu fokussieren, sind für mich nachvollziehbar.</p>
<p>Ein Klient von mir hatte beispielsweise mit 50+ seinen Job bei einem kleinen Mittelständler verloren, weil der Pleite gegangen ist. Jetzt wollte er die (meiner Meinung nach trügerische) Sicherheit eines großen Konzerns, um nicht mehr um seinen Job bangen zu müssen. Bei allem Verständnis für dies Situation, würde ich als Personaler trotzdem das Gefühl haben wollen, dass der Kandidat wirklich unser Unternehmen meint. Also nicht nur unsere Größe und der Rest ist wumpe. Das ist ja so, als wenn ich zu einer Frau sagen würde: Ich liebe dich, weil Du 1,70 Meter groß bist. Auch wenn das vielleicht die perfekte Höhe zum Knutschen sein sollte, darf sich da doch gerne noch (mindestens) ein weiterer Grund hinzugesellen. Oder etwa nicht? Falls Du im nächsten Vorstellungsgespräch an eine 1,70 Meter große Frau denken musst, lass es mich unbedingt wissen! 😉</p>
<p><a href="https://open.spotify.com/show/7oB4Pc8QwKfQMGnsQaj2ZR?si=43haAosoQqeyPBi3dTGDzQ" target="_blank" rel="noopener"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-10596 " src="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/10/spotify-300x203.jpg" alt="Spotify" width="195" height="132" srcset="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/10/spotify-300x203.jpg 300w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/10/spotify-768x520.jpg 768w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/10/spotify-1024x694.jpg 1024w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/10/spotify-600x406.jpg 600w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/10/spotify.jpg 1698w" sizes="(max-width: 195px) 100vw, 195px" /></a></p>
<p>Connext ist kein riesiger Konzern, hat aber wohl ein ziemlich gutes Image in der Region. Darüber freut man sich als Arbeitgeber natürlich. Trotzdem will Christina auf die Frage, warum jemand bei Connext arbeiten will, natürlich mehr hören als nur: &#8222;Ihr seid ein geiles Unternehmen.&#8220; Also: Mich persönlich würde bei Connext am allermeisten die <strong>betriebseigene Sauna</strong> reizen. Selbstverständlich nicht nur! 😉</p>
<h2>Christina Zweigle ruft 10 von 10 an</h2>
<p>Mit Christina Zweigle spreche ich auch über die ätzenden Seiten der klassischen Bewerbung. Als Jobsucherin hat sie in Excel immer genau nachgehalten, wo sie sich wann beworben hat und wer wann geantwortet hat. Am schlimmsten fand sie es, gar keine Rückmeldung zu bekommen. Das war bei der Hälfte der Unternehmen der Fall.</p>
<p>Deswegen gibt es bei ihr eine Eingangsbestätigung innerhalb von einem Tag. Nach einer Woche weißt Du bescheid, wie es weiter geht. Zu einem ersten Telefoninterview werden übrigens 10 von 10 Bewerbern angerufen, sofern kein ganz grober Schnitzer, wie zum Beispiel das falsche Unternehmen im Adressfeld, vorliegt. Falls Dir diese Fauxpas passiert sein sollte, bekommst Du trotzdem eine Antwort. Christina teilt Dir dann mit, wo Du Dich eigentlich bewerben wolltest. Ein bisschen Spaß muss sein. 😉</p>
<p><a href="http://tunein.com/radio/Jobsucher-Podcast-von-Endlich-Montag-p961209/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-medium wp-image-7393" src="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/TuneIn_Logo-300x116.jpg" alt="TuneIn" width="300" height="116" srcset="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/TuneIn_Logo-300x116.jpg 300w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/TuneIn_Logo-768x296.jpg 768w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/TuneIn_Logo-1024x394.jpg 1024w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/TuneIn_Logo-600x231.jpg 600w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/TuneIn_Logo.jpg 2000w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a></p>
<h2>Die coolste Frage im Vorstellungsgespräch</h2>
<p>Im Vorstellungsgespräch fragt Christina weder nach Schwächen noch nach Stärken. Dafür hat sie eine wirklich coole Fragen im Gepäck, die noch fast jeden Kandidaten ins Schleudern gebracht haben:</p>
<ul>
<li>Wie sieht Dein 1. Arbeitstag bei Connext aus?</li>
<li>Wie sieht Dein 368. Arbeitstag bei Connext aus?</li>
<li>Wie sieht Dein 725. Arbeitstag bei Connext aus?</li>
</ul>
<p>Da muss man erstmal drüber nachdenken. Christina geht es bei den Antworten übrigens nicht besser, wie Du im Podcast-Interview hören kannst. 😉</p>
<h2>Das Augenhöhe Filmprojekt</h2>
<p>Ein nach meiner bescheidenen Meinung wichtiger Erfolgsfaktor nicht nur im Bewerbungsprozess ist Augenhöhe. Christina Zweigle unterstützt das Augenhöhe-Projekt, bei dem es darum geht, die Arbeitswelt so zu gestalten, dass Menschen ihre Potentiale entfalten und ihre <a href="https://www.endlich-montag.net/blog/podcast/faehigkeiten-finden-mit-lifework-planning-lwp/">Fähigkeiten</a> einbringen können. Und zwar zu ihrem eigenen Wohl und auch zu dem des Unternehmens, für das sie arbeiten. Wie im Podcast versprochen, gibt es den Film hier in den Shownotes.</p>
<p><iframe loading="lazy" src="https://player.vimeo.com/video/118219210?byline=0&amp;portrait=0" width="640" height="360" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe></p>
<p><a href="https://vimeo.com/118219210">AUGENHÖHE OmU (dt.)</a> from <a href="https://vimeo.com/augenhoehe">AUGENHÖHEworks</a> on <a href="https://vimeo.com">Vimeo</a>.</p>
<p>Ich würde sagen, jetzt wird es höchste Zeit Deine Hörgeräte (seien sie nun vom Akustiker oder einfache Kopfhörer) Ihren Job machen zu lassen und Dir den Podcast anzuhören. Ich wünsche Dir viel Spaß dabei und freue mich über Rückmeldungen.</p>
<p><strong>Heiter weiter!</strong> 🙂</p>
<h2>Inhaltsübersicht:</h2>
<ul>
<li><strong>Personalleiterin, Hörgeräteakustikerin und Mama:</strong><br />
Christina Zweigle stellt sich vor.</li>
<li><strong>Die Connext-Software:</strong><br />
Arbeitserleichterung im Gesundheits- und Sozialwesen.</li>
<li><strong>Der Beruf, den sie nicht kannte:</strong><br />
Vor Ort Recherche beim Hörgeräteakustiker.</li>
<li><strong>Schon wieder eine Absage:</strong><br />
200 Bewerbungen bis zum Personalleiter-Job.</li>
<li><strong>Ätzend hoch 3:</strong><br />
Keine Rückmeldung auf Bewerbungen.</li>
<li><strong>Bei Connext most wanted:</strong><br />
Consultants, Softwareentwickler, Anwendungsunterstützer, Personaler.</li>
<li><strong>Christinas Quereinstieg:</strong><br />
Von der Akustikerin zur Personalchefin.</li>
<li><strong>Mindset-Check beim Bewerber:</strong><br />
Ist es dem Kandidaten egal, wo er arbeitet?</li>
<li><strong>Jetzt wird es höchste Zeit:</strong><br />
Spätestens nach sechs Versuchen solltest Du genau hingucken.</li>
<li><strong>Da gibt es Infos fürs Vorstellungsgespräch:</strong><br />
Webseite und Karrieretag bei Connext.</li>
<li><strong>Spontan vorbeikommen?</strong><br />
Coole Idee!</li>
<li><strong>Mögen Männer eher nicht:</strong><br />
Flache Hierarchien und &#8222;unspannende&#8220; Jobtitel.</li>
<li><strong>Erster Check immer telefonisch:</strong><br />
Hat der Bewerber reale Vorstellungen von der Tätigkeit?</li>
<li><strong>Bei der Frage kommen die Kandidaten in Schleudern:</strong><br />
Wie sieht dein 725. Tag bei Connext aus?</li>
<li><strong>Wird sehr, sehr oft gemacht:</strong><br />
Neue Kollegen über Mitarbeiter-Empfehlungen.</li>
<li><strong>Bombastische Quote:</strong><br />
10 von 10 Bewerbern werden angerufen.</li>
<li><strong>Eher unangenehm:</strong><br />
Eltern, die für ihre Kinder anrufen.</li>
<li><strong>Fände Christina Zweigle furchtbar und nicht sinnvoll:</strong><br />
Gesichtsscan beim Bewerbungsgespräch.</li>
<li><strong>Manchmal unbequem, aber sinnvoll:</strong><br />
Augenhöhe im Unternehmen.</li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="http://www.stitcher.com/podcast/jobsucherpodcast-von-endlich-montag" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-4924 alignnone" src="http://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/stitcher-button-300x110.png" alt="Stitcher" width="177" height="65" /></a><a href="http://www.podcast.de/podcast/339724/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-4390 alignright" src="http://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/podcast.delogo-300x135-300x135.jpg" alt="podcast.delogo-300x135" width="159" height="72" /></a></p>
<p>_________________________________________________</p>
<p><em>Wenn Du Fragen an mich oder meine Interviewpartner hast, dann hinterlasse einen Kommentar. Auch Themenvorschläge sind jederzeit willkommen.</em></p>
]]></content:encoded>
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	<item>
        <title>30 Minuten mit: Klemens Lübeck von UKL iT &amp; Logistik</title>
		<link>https://www.endlich-montag.net/blog/podcast/30-minuten-mit-klemens-luebeck-von-ukl-it-logistik/</link>
		<pubDate>Mon, 05 Mar 2018 09:30:01 +0000</pubDate>
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    	<description><![CDATA[Seit über 25 Jahren ist Klemens Lübeck mit seinem Unternehmen UKL iT & Logistik im Geschäft. Was er jetzt sehr deutlich spürt, ist der Fachkräftemangel. Mit dem 60-jährigen Geschäftsführer aus Bad Driburg spreche ich über hoch anspruchsvolle Aufgaben, Quereinstiege - da reiben wir uns ganz vorsichtig aneinander ;-) -,  Kennenlerntage, den Ablauf und Kündigung in der Probezeit, gute und schlechte Antworten im Vorstellungsgespräch und natürlich noch viel mehr. Einen echten Fauxpas leiste ich mir bei dem Interview auch noch. Doch dazu später mehr.]]></description>
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		<itunes:author>Heiko Link</itunes:author>
		<itunes:subtitle>Die namhaften Kunden von UKL iT &amp;amp; Logistik haben hohe Anforderungen und damit auch Einfluss auf die Personalgewinnung. Abstriche machen bei den Kandidaten geht leider nicht. Im Interview erklärt der Geschäftsführer Klemens Lübeck, warum das so ist.</itunes:subtitle>
		<itunes:title>30 Minuten mit: Klemens Lübeck von UKL iT &amp; Logistik</itunes:title>
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		<itunes:summary><![CDATA[Seit über 25 Jahren ist Klemens Lübeck mit seinem Unternehmen UKL iT &amp; Logistik im Geschäft. Was er jetzt sehr deutlich spürt, ist der Fachkräftemangel. Mit dem 60-jährigen Geschäftsführer aus Bad Driburg spreche ich über hoch anspruchsvolle Aufgaben, Quereinstiege - da reiben wir uns ganz vorsichtig aneinander ;-) -,  Kennenlerntage, den Ablauf und Kündigung in der Probezeit, gute und schlechte Antworten im Vorstellungsgespräch und natürlich noch viel mehr. Einen echten Fauxpas leiste ich mir bei dem Interview auch noch. Doch dazu später mehr.]]></itunes:summary>
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		<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_9399" style="width: 310px" class="wp-caption alignright"><a href="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/02/klemens-luebeck.jpg" target="_blank" rel="noopener"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-9399" class="wp-image-9399 size-medium" src="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/02/klemens-luebeck-300x242.jpg" alt="Klemens Lübeck" width="300" height="242" srcset="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/02/klemens-luebeck-300x242.jpg 300w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/02/klemens-luebeck-768x621.jpg 768w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/02/klemens-luebeck-1024x827.jpg 1024w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/02/klemens-luebeck-600x485.jpg 600w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><p id="caption-attachment-9399" class="wp-caption-text"><strong>Klemens Lübeck</strong> &#8211; Geschäftsführer von UKL iT &amp; Logistik in Bad Driburg.</p></div>
<p>Seit über 25 Jahren ist Klemens Lübeck mit seinem Unternehmen <a href="http://www.ukl.de" target="_blank" rel="noopener">UKL iT &amp; Logistik</a> im Geschäft. Was er jetzt sehr deutlich spürt, ist der Fachkräftemangel. Mit dem 60-jährigen Geschäftsführer aus Bad Driburg spreche ich über hoch anspruchsvolle Aufgaben, Quereinstiege &#8211; da reiben wir uns ganz vorsichtig aneinander 😉 -,  Kennenlerntage, den Ablauf und Kündigung in der Probezeit, gute und schlechte Antworten im Vorstellungsgespräch und natürlich noch viel mehr. Einen echten Fauxpas leiste ich mir bei dem Interview auch noch. Doch dazu später mehr.<span id="more-9398"></span></p>
<h2>Definiere: Quereinstieg</h2>
<p>Ich sage es ganz ehrlich: Von der Bankkauffrau in einen anderen kaufmännischen Beruf bei einem IT &amp; Logistik Dienstleister, das läuft bei mir nicht unter &#8222;Quereinstieg&#8220;. Da bin ich anderes gewohnt. 😉 Aus einem künstlerischen oder sozialen Beruf in die kaufmännische Logistikwelt einsteigen (oder wegen mir auch umgekehrt), da kommen wir der Sache schon deutlich näher. Und genau in dem Punkt sind Klemens Lübeck und ich anderer Meinung: &#8222;Das Berufsleben ist dann geprägt von ganz anderen Themen. So jemand wird sich schwer tun, bei uns hineinzufinden und Fuß zu fassen. Ich glaube, das wird kaum gelingen.&#8220; Ich (Heiko) glaube, dass 80 Prozent der Jobs von 80 Prozent der Leute gemacht werden können. Nun scheint es bei UKL sehr anspruchsvoll zuzugehen, was ich von außen nicht beurteilen kann. Anderer Meinung sein, finde ich persönlich (fast) immer gut, weil man dann konstruktiv darüber diskutieren kann.</p>
<p>Deswegen meine Frage an Dich, lieber Hörer / Leser: Wie siehst Du das? Was ist für Dich ein Quereinstieg? Welche Erfahrungen hast Du vielleicht schon gemacht? Oder was würdest Du Dir zutrauen? Ich freue mich auf Kommentare und Diskussion! Der Journalist in mir ist immer auf der Suche nach zwei Seiten! 😉</p>
<p><a href="https://itunes.apple.com/de/podcast/endlich-montag!/id1083066806" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-4389 aligncenter" src="http://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/itunes-logo-300x111-300x111.jpg" alt="iTunes Logo" width="178" height="66" /></a></p>
<h2>Ein Tag zum gegenseitigen Kennenlernen</h2>
<p>Grundsätzlich ist auch Klemens Lübeck für Quereinsteiger offen. Es kommt eben darauf an, wie er sich im Bewerbungsprozess präsentiert. Deswegen sprechen wir natürlich darüber, wie eben dieser bei UKL iT &amp; Logistik in Bad Driburg aussieht.</p>
<p>Anders ist bei diesem Unternehmen ein so genannter &#8222;Kennenlerntag&#8220;. Der Kandidat ist an diesem Tag von 9 bis 16 Uhr im Haus und muss sich dafür &#8211; wenn er woanders noch in Lohn und Brot steht &#8211; eventuell einen Tag Urlaub nehmen. Gerade für solche Kandidaten findet Klemens Lübeck den Kennenlerntag gut: &#8222;Das größere Risiko trägt der, der ein unbefristetes Arbeitsverhältnis kündigt, um bei uns anzufangen.&#8220;</p>
<p><iframe loading="lazy" style="border: 0;" src="https://www.google.com/maps/embed?pb=!1m18!1m12!1m3!1d1747.1705143201189!2d9.030204661026222!3d51.72842495344659!2m3!1f0!2f0!3f0!3m2!1i1024!2i768!4f13.1!3m3!1m2!1s0x417018789d64288b%3A0xe59a08bbfe0306ca!2sUKL+IT+%26+Logistik+GmbH!5e1!3m2!1sde!2sde!4v1519042632049" width="600" height="450" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe></p>
<p>Was ich in Interviews und vielen Gesprächen so höre und auch an diversen Stellen lese ist, dass Unternehmen in Deutschland die Probezeit nicht &#8222;so wirklich&#8220; nutzen. Dass man jemanden wirklich wieder rausschmeißt ist ein Mittel, zu dem am liebsten gar nicht und wenn, dann nur im äußersten Notfall gegriffen wird. Auch das scheint bei UKL anders zu sein. Nach vier bis acht Wochen Probezeit sieht Klemens Lübeck schon, ob sich die Investition der intensiven Einarbeitung führ das Unternehmen lohnt: &#8222;Es gibt mehr als ein Beispiel, wo ich in der Probezeit leider die Reißleine ziehen musste.&#8220; Das merkt man dann doch lieber beim Kennenlerntag. Oder bei <a href="https://www.endlich-montag.net/blog/podcast/traumjob-finden/">Info-Gesprächen in Unternehmen</a>. 😉 Aufgrund des Fachkräftemangels mit den Anforderungen runter zu gehen, ist laut dem Geschäftsführer ausgeschlossen: &#8222;Dann wäre ich meine namhaften Kunden, die Dienstleistungen auf hohem Niveau erwarten, los.&#8220;</p>
<p><a href="https://open.spotify.com/show/7oB4Pc8QwKfQMGnsQaj2ZR?si=43haAosoQqeyPBi3dTGDzQ" target="_blank" rel="noopener"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-10596 " src="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/10/spotify-300x203.jpg" alt="Spotify" width="195" height="132" srcset="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/10/spotify-300x203.jpg 300w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/10/spotify-768x520.jpg 768w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/10/spotify-1024x694.jpg 1024w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/10/spotify-600x406.jpg 600w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/10/spotify.jpg 1698w" sizes="(max-width: 195px) 100vw, 195px" /></a></p>
<h2>Notendurchschnitt von 3,2 disqualifiziert nicht sofort</h2>
<p>Wenn das so ist, dann müssen wir natürlich auch noch ein bisschen über die Vorauswahl sprechen. Wie sieht es denn zum Beispiel mit Schul- oder Arbeitszeugnissen aus? Bei Arbeitszeugnissen liest Lübeck zwischen den Zeilen, guckt sich IHK-Abschlüsse an und welche zusätzlichen Qualifikationen jemand während seines Berufslebens erworben hat. Bei Schülern nimmt er am liebsten die, mit der 2 in Mathe: &#8222;Meine Kollegen weisen mich dann zu recht darauf hin, dass ich auch mal denen mit einer 4 eine Chance geben muss. Denn wer weiß, was zu dieser Note geführt hat &#8230;&#8220; Deswegen ist jemand mit einem Notendurchschnitt von 2,8 oder 3,2 nicht von vornherein disqualifiziert. Jemanden mit meinem Abschlusszeugnis würde er bestimmt nicht zum Vorstellungsgespräch einladen. So viel ist sicher &#8230; 😉</p>
<h2>Bei Klemens Lübeck gerne gesehen: Generation Y</h2>
<p>Junge Menschen aus der Generation Y stellt Klemens Lübeck gerne ein. Die Vorteile liegen für ihn auf der Hand:</p>
<ul>
<li>Junge Menschen haben von sich aus erkannt, dass sie noch eine Menge zu lernen haben.</li>
<li>Sie bringen nicht die Prägung von zehn oder fünfzehn Jahren Berufserfahrung mit, die möglicherweise den Schlendrian hat einziehen lassen.</li>
<li><a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Millennials" target="_blank" rel="noopener">Millennials</a> bringen Neugier mit.</li>
<li>Es macht Spaß, junge Menschen in den Ausbildungsberuf hinein zu bringen, sie für das Unternehmen einzunehmen und so für eine Identifikation mit dem Arbeitgeber zu sorgen.</li>
</ul>
<p>Was übrigens <strong>nicht</strong> bedeutet, das Ältere keine Chance haben. Zum Zeitpunkt unseres Interviews im Dezember 2017 hatte Klemens Lübeck gerade eine Mitarbeiterin 40+ und einen Mitarbeiter 50+ eingestellt.</p>
<p><a href="http://tunein.com/radio/Jobsucher-Podcast-von-Endlich-Montag-p961209/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-medium wp-image-7393" src="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/TuneIn_Logo-300x116.jpg" alt="TuneIn" width="300" height="116" srcset="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/TuneIn_Logo-300x116.jpg 300w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/TuneIn_Logo-768x296.jpg 768w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/TuneIn_Logo-1024x394.jpg 1024w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/TuneIn_Logo-600x231.jpg 600w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/TuneIn_Logo.jpg 2000w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a></p>
<h2>Die Fragen im Vorstellungsgespräch</h2>
<p>Ich war gespannt, welche Fragen der Chef an mich hätte, wenn ich ihm im Vorstellungsgespräch gegenüber sitzen würde. Worauf sollte ich eine Antwort haben? Hier eine kleine Auswahl:</p>
<ul>
<li>Was macht sie aus?</li>
<li>Wo wollen sie in ihrem Leben hin?</li>
<li>Welche Hobbys haben sie?</li>
<li>Warum empfehlen sie sich im Vergleich zu den anderen Bewerbern in besonderer Weise für diese Stelle?</li>
<li>Was wissen sie schon von dem Unternehmen, bei dem sie sich bewerben?</li>
<li>Bei Azubis: Was wissen sie von dem Beruf, in dem sie sich ausbilden lassen?</li>
<li>Warum sind Büromanagement, Spedition und Logistik Themen, die sie ganz persönlich interessieren?</li>
</ul>
<p>Mir ist in dem Interview noch mal aufgefallen, wie wichtig es ist, nicht nur &#8222;Quereinstieg&#8220; sondern auch einen Begriff wie &#8222;Interesse&#8220; zu definieren. Das merke ich auch immer wieder in den Coachings.</p>
<p>Zu Beginn des Interviews sagt Klemens Lübeck, dass es reicht, wenn das &#8222;Logistik-Herz &#8220; erst in zweiter oder dritter Instanz aufgeht. Es ginge viel mehr darum, als Dienstleister erfolgreich sein zu wollen. Eine Dienstleister-Mentalität finde ich auch sehr gut, die fällt für mich aber eher in den Bereich der <a href="https://www.endlich-montag.net/blog/podcast/faehigkeiten-finden-mit-lifework-planning-lwp/">Fähigkeiten</a>. Um eine gute Antwort auf die letzte Frage geben zu können, wäre es für beide Seiten ja doch ganz schön, wenn ich mich wirklich für Büromanagement, Spedition und Logistik interessieren würde. Was nicht nur zu einer guten Antwort, sondern auch zu Zufriedenheit im Job führen würde.</p>
<p><strong>Beispiele für gute und schlechte Antworten</strong> auf einige der oben genannten Fragen bringt Klemens Lübeck übrigens im Podcast. 🙂</p>
<h2>Heikos Fauxpas</h2>
<p>Zum Schluss will ich Dir meinen Fauxpas natürlich nicht vorenthalten. Das Spreche ich mit dem Geschäftsführer von UKL iT &amp; Logistik über Stellenausschreibungen, Auswahl anhand von Unterlangen und Zeugnissen und den klassischen Bewerbungsprozess an sich, das sagt Klemens Lübeck: &#8222;Um Mitarbeiter zu finden haben wir Kontakte zu Unis geknüpft, gehen neue Wege im Netz, nutzen unseren eigenen Webauftritt und nutzen immer auch die eigenen Mitarbeiter um regelmäßig über offen Stellen zu informieren. Sie sollen das in ihre Nachbarschaft, ihren Freundeskreis und die Familien hinein tragen.&#8220;</p>
<p><strong>Und was mache ich nicht? Nachfragen!</strong></p>
<p>Ich lasse den <strong>verdeckten Arbeitsmarkt</strong> einfach mal so links liegen. Ich war fassungslos, als ich mir das Interview selbst noch mal angehört habe! Das kannst Du mal sehen, wie fies dieser klassische Bewerbungsweg die Gehirnzellen infiltriert und manipuliert. 😉 Nicht mal ich bin davor sicher! *lacht* In diesem Sinne: Heiter weiter!</p>
<h2>Inhaltsübersicht:</h2>
<ul>
<li><strong>iT &amp; Logistik:</strong><br />
Klemens Lübeck stellt sich und sein Unternehmen vor.</li>
<li><strong>Berufe bei UKL:</strong><br />
Und das Verhältnis von Männern und Frauen.</li>
<li><strong>Sehr spezielle Dienstleistungen:</strong><br />
Die Eierlegende Wollmilchsau ist nicht zu finden.</li>
<li><strong>Langer und intensiver Einstieg bei UKL:</strong><br />
Ein bis zwei Jahre Einarbeitungszeit in anspruchsvolle Aufgaben.</li>
<li><strong>Interesse erst in zweiter Instanz:</strong><br />
Dienstleister-Typen gesucht.</li>
<li><strong>Langfristige Personalplanung:</strong><br />
Mitarbeiter am besten für zehn Jahre und mehr halten.</li>
<li><strong>Die Gretchenfrage:</strong><br />
Wie sieht&#8217;s aus mit Quereinsteigern?</li>
<li><strong>Vor der Probezeit gründlich kennenlernen:</strong><br />
Ein ganzer Tag bei UKL.</li>
<li><strong>So läuft&#8217;s bei UKL:</strong><br />
Auswahl anhand der Bewerbungsunterlagen.</li>
<li><strong>Reißleine ziehen in der Probezeit:</strong><br />
Kommt leider gelegentlich vor.</li>
<li><strong>Herausforderung der heutigen Zeit:</strong><br />
Fachkräftemangel ist &#8211; deutlich &#8211; zu spüren.</li>
<li><strong>Neue Wege zu mehr Personal:</strong><br />
Mitarbeiter sollen offene Stellen in ihr Netzwerk tragen.</li>
<li><strong>Völlig ausgeschlossen:</strong><br />
Anforderungen an Bewerber können nicht gesenkt werden.</li>
<li><strong>Einen Versuch ist es wert:</strong><br />
Notendurchschnitt von 2,8 oder 3,2 disqualifiziert nicht von vornherein.</li>
<li><strong>Die sind noch formbar:</strong><br />
Die Vorteile der Generation Y.</li>
<li><strong>Wer sind sie?</strong><br />
Fragen und Antworten im Vorstellungsgespräch.</li>
<li><strong>Vorab mal kurz über den Job informieren?</strong><br />
Schick am besten eine Anfrage per Mail.</li>
</ul>
<p><a href="http://www.stitcher.com/podcast/jobsucherpodcast-von-endlich-montag" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-4924 alignnone" src="http://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/stitcher-button-300x110.png" alt="Stitcher" width="177" height="65" /></a><a href="http://www.podcast.de/podcast/339724/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-4390 alignright" src="http://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/podcast.delogo-300x135-300x135.jpg" alt="podcast.delogo-300x135" width="159" height="72" /></a></p>
<p>_________________________________________________</p>
<p><em>Wenn Du Fragen an mich oder meine Interviewpartner hast, dann hinterlasse einen Kommentar. Auch Themenvorschläge sind jederzeit willkommen.</em></p>
]]></content:encoded>
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	<item>
        <title>Provokative Therapie Teil 2: Interview mit Dr. Charlotte Cordes</title>
		<link>https://www.endlich-montag.net/blog/podcast/provokative-therapie-teil-2-interview-mit-dr-charlotte-cordes/</link>
		<pubDate>Mon, 19 Feb 2018 09:36:44 +0000</pubDate>
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    	<description><![CDATA["Gerade in Firmen und im Business ist vieles unter der Oberfläche, was brodelt, was aber keiner anspricht", sagt Dr. Charlotte Cordes vom Deutschen Institut für Provokative Therapie (DIP) im Podcast-Interview. Stattdessen gibt es zum Beispiel "freundliches Getue", was ich persönlich echt schrecklich finde. Oder so richtig verbal in die Fresse. Auch nicht schön! Provokative Arbeiten ist dann sozusagen der goldene Mittelweg. Ja, Du hast richtig gelesen -> Provokativ ist der Mittelweg. Ich war auch erst etwas überrascht. ;-) Im Podcast wird das aber ganz plausibel erklärt. Also stürzen wir uns hinein, in die Welt von Konfliktmanagement und Kommunikationstrainings. Eine Welt, die ich sehr mag und die man durchaus auch sportlich sehen kann.]]></description>
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		<itunes:author>Heiko Link</itunes:author>
		<itunes:subtitle>Mitarbeitern in Unternehmen provokative Techniken beizubringen ist gescheitert. Was sehr gut funktioniert, sind Konfliktmanagement- und Kommunikationstrainings, in denen der Trainer provokativ wird und an Problemen arbeitet. Hör Dir an warum und wieso ...</itunes:subtitle>
		<itunes:title>Provokative Therapie Teil 2: Interview mit Dr. Charlotte Cordes</itunes:title>
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		<itunes:summary><![CDATA[&quot;Gerade in Firmen und im Business ist vieles unter der Oberfläche, was brodelt, was aber keiner anspricht&quot;, sagt Dr. Charlotte Cordes vom Deutschen Institut für Provokative Therapie (DIP) im Podcast-Interview. Stattdessen gibt es zum Beispiel &quot;freundliches Getue&quot;, was ich persönlich echt schrecklich finde. Oder so richtig verbal in die Fresse. Auch nicht schön! Provokative Arbeiten ist dann sozusagen der goldene Mittelweg. Ja, Du hast richtig gelesen -&gt; Provokativ ist der Mittelweg. Ich war auch erst etwas überrascht. ;-) Im Podcast wird das aber ganz plausibel erklärt. Also stürzen wir uns hinein, in die Welt von Konfliktmanagement und Kommunikationstrainings. Eine Welt, die ich sehr mag und die man durchaus auch sportlich sehen kann.]]></itunes:summary>
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		<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_9240" style="width: 210px" class="wp-caption alignleft"><a href="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/01/charlotte-cordes.jpeg" target="_blank" rel="noopener"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-9240" class="wp-image-9240 size-medium" src="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/01/charlotte-cordes-200x300.jpeg" alt="Dr. Charlotte Cordes" width="200" height="300" srcset="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/01/charlotte-cordes-200x300.jpeg 200w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/01/charlotte-cordes-768x1150.jpeg 768w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/01/charlotte-cordes-684x1024.jpeg 684w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/01/charlotte-cordes-600x898.jpeg 600w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/01/charlotte-cordes.jpeg 855w" sizes="(max-width: 200px) 100vw, 200px" /></a><p id="caption-attachment-9240" class="wp-caption-text"><strong>Dr. Charlotte Cordes</strong> &#8211; Institutsleiterin beim Deutschen Institut für Provokative Therapie (DIP) <em>Foto: Jean-Marc Turmes</em></p></div>
<p>&#8222;Gerade in Firmen und im Business ist vieles unter der Oberfläche, was brodelt, was aber keiner anspricht&#8220;, sagt Dr. Charlotte Cordes vom <a href="https://provokativ.com" target="_blank" rel="noopener">Deutschen Institut für Provokative Therapie (DIP)</a> im Podcast-Interview. Stattdessen gibt es zum Beispiel &#8222;freundliches Getue&#8220;, was ich persönlich echt schrecklich finde. Oder so richtig verbal in die Fresse. Auch nicht schön! Provokative Arbeiten ist dann sozusagen der goldene Mittelweg. Ja, Du hast richtig gelesen -&gt; Provokativ ist der Mittelweg. Ich war auch erst etwas überrascht. 😉 Im Podcast wird das aber ganz plausibel erklärt. Also stürzen wir uns hinein, in die Welt von Konfliktmanagement und Kommunikationstrainings. Eine Welt, die ich sehr mag und die man durchaus auch sportlich sehen kann.<span id="more-9280"></span></p>
<h2>Vier Kontraindikationen für Provokative Therapie</h2>
<p>Ist Provokative Therapie / Provokatives Coaching für jeden Klienten geeignet? Im Zweifel würde ich sagen: Ausprobieren. Allerdings gibt es vier Kontraindikationen, bei denen man lieber die Finger davon lassen sollte. Die sind übrigens allesamt beim Coach zu finden.</p>
<ol>
<li><strong>Das Problem des Klienten ist zu weit weg.</strong><br />
Der Coach versteht nicht, wovon der Klient spricht.</li>
<li><strong>Das Problem des Klienten ist zu nah.</strong><br />
Der Coach hat gerade den gleichen Mist am Laufen! 😉</li>
<li><strong>Der Coach hat eine Beißhemmung.</strong><br />
Dieser arme depressive Klient tut mir soooo leid &#8230;</li>
<li><strong>Der Coach kann den Klienten nicht leiden.</strong><br />
Wenn das Liebevolle fehlt, sollte der Coach auf keinen Fall provokativ arbeiten.</li>
</ol>
<p>Wenn Du an diese vier Punkte einen Haken machen kannst, dann kann es los gehen. Und dann ist das &#8222;freundliche Getue&#8220; vom Aussterben bedroht. 😉</p>
<p><a href="https://itunes.apple.com/de/podcast/endlich-montag!/id1083066806" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-4389 aligncenter" src="http://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/itunes-logo-300x111-300x111.jpg" alt="iTunes Logo" width="178" height="66" /></a></p>
<h2>Im ersten Versuch gescheitert</h2>
<p>Die erste Idee für Provokatives Coaching in Firmen war: Wir bringen das den Mitarbeitern bei. Der Schuss ist laut Lotte aber nach hinten los gegangen, weil die Methode dann immer angewendet wurde, um jemanden zu manipulieren. Frei nach dem Motto: &#8222;Mein Kollege nervt. Zeig mir bitte ein Tool, mit dem ich ihn ändern kann.&#8220; So geht&#8217;s natürlich nicht! Derjenige, der provokativ arbeitet, muss frei von Zielen sein. Es muss ihm egal sein, ob der Klient sich ändert oder nicht. Das hinzukriegen, ist gar nicht so einfach. Auch als externer Coach möchte man ja gerne helfen. Und vor allen Dingen möchte man ja auch, dass der Klient mit dem Gefühl nach Hause geht, dass es was gebracht hat. Da muss man selber erstmal lernen los zu lassen. Dann macht man die Erfahrung: &#8222;Im Coaching ist immer der am stärksten, der weniger vom anderen will.&#8220;</p>
<h2>Provokatives Coaching in Unternehmen</h2>
<p>Was in Unternehmen funktioniert, sind Konfliktmanagement oder Kommunikationstrainings, bei denen die Trainer dann Livearbeiten machen, in denen sie provokativ werden: &#8222;Wir arbeiten mit den Teilnehmern an Problemen, das wissen die aber vorher nicht.&#8220; Auch auf Kongressen gibt es immer Live-Demos, teilweise vor 300 Leuten. Vorträge macht Lotte nie, was mir sehr sympathisch ist. Am schlimmsten finde ich ellenlange PowerPoint-Vorträge mit Folien, die mit Text vollgeballert wurden. Beim Gedanken daran, läuft mir selbst bei 40 Grad im Schatten ein eiskalter Schauer über den Rücken. Von meiner Abneigung gegenüber PowerPoint mal ganz abgesehen, finde ich, dass Lernen wie im Klassenraum heute durch angeleitete Workshops ersetzt werden sollte. Workshops, in denen Leute zusammengebracht werden, um Probleme zu diskutieren und selbst Lösungen zu entwickeln, die traditioneller Unterricht einfach nicht entwickeln kann.&#8220;Schlauer sterben mit dem weisen und erleuchteten Dozenten&#8220;, ist eben nur gefühlt eine gute Lösung! 😉</p>
<p><a href="https://open.spotify.com/show/7oB4Pc8QwKfQMGnsQaj2ZR?si=43haAosoQqeyPBi3dTGDzQ" target="_blank" rel="noopener"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-10596 " src="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/10/spotify-300x203.jpg" alt="Spotify" width="195" height="132" srcset="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/10/spotify-300x203.jpg 300w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/10/spotify-768x520.jpg 768w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/10/spotify-1024x694.jpg 1024w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/10/spotify-600x406.jpg 600w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/10/spotify.jpg 1698w" sizes="(max-width: 195px) 100vw, 195px" /></a></p>
<h2>Den Chef mal menschlich erleben</h2>
<p>Bei den Livearbeiten finde ich spannend, dass Geschäftliches und Privates ja oft zusammenhängt. Da kann es natürlich schon mal sein, dass die Ehekrise des Vorgesetzten auf den Tisch kommt. Und damit natürlich auch die Sorge beim Chef, seinen Status zu verlieren. Lotte hat durchweg gute Erfahrungen damit gemacht, wenn die Mitarbeiter auch mal die menschliche Seite des Chefs kennenlernen. Und gerade wenn man Skeptiker im Seminar hat, wird das Ganze für den Trainer herrlich spannend. Da kann man ja dann so richtig was rocken. 🙂</p>
<p>Und wo wir bei Skeptikern sind, sprechen wir natürlich auch übers Scheitern und über Fehlerkultur. &#8222;Wenn wir uns immer diesen Stress machen würden, alles richtig machen zu müssen, wenn wir nie Fehler machen würden, wir würden ja heute noch au den Bäumen sitzen&#8220;, findet Lotte. Das ist doch mal ein schönes Schlusswort!</p>
<p><a href="http://tunein.com/radio/Jobsucher-Podcast-von-Endlich-Montag-p961209/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-medium wp-image-7393" src="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/TuneIn_Logo-300x116.jpg" alt="TuneIn" width="300" height="116" srcset="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/TuneIn_Logo-300x116.jpg 300w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/TuneIn_Logo-768x296.jpg 768w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/TuneIn_Logo-1024x394.jpg 1024w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/TuneIn_Logo-600x231.jpg 600w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/TuneIn_Logo.jpg 2000w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a></p>
<h2>Weitere Fallbeispiele im Buch von Charlotte Cordes</h2>
<p>Du möchtest mehr wissen und hättest gerne auch noch weitere Fallbeispiele? Dann lies doch Lottes neues Buch:</p>
<ul>
<li><a href="https://provokativ.com/sielachendasschon/" target="_blank" rel="noopener">Sie lachen das schon!</a>
<div id="attachment_9258" style="width: 204px" class="wp-caption alignright"><a href="https://provokativ.com/buecher/" target="_blank" rel="noopener"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-9258" class="wp-image-9258 size-medium" src="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/01/sie-lachen-das-schon-cover-194x300.jpg" alt="Sie lachen das schon!" width="194" height="300" srcset="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/01/sie-lachen-das-schon-cover-194x300.jpg 194w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/01/sie-lachen-das-schon-cover-768x1187.jpg 768w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/01/sie-lachen-das-schon-cover-662x1024.jpg 662w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/01/sie-lachen-das-schon-cover-600x928.jpg 600w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/01/sie-lachen-das-schon-cover.jpg 828w" sizes="(max-width: 194px) 100vw, 194px" /></a><p id="caption-attachment-9258" class="wp-caption-text"><em>Grafik: Emil Tracht</em></p></div>
<p>edition Coaching &amp; More</li>
</ul>
<p>Sehr empfehlen kann ich auch:</p>
<ul>
<li><a href="https://provokativ.com/glauben-sie-ja-nicht-wer-sie-sind/" target="_blank" rel="noopener">Glauben Sie ja nicht, wer Sie sind!</a><br />
Grundlagen und Fallbeispiele des Provokativen Stils.<br />
E. Noni Höfner, Carl-Auer Verlag</li>
<li><a href="https://provokativ.com/mut-zur-improvisation/" target="_blank" rel="noopener">Mut zur Improvisation!</a><br />
Ungewöhnliche Tools für Beratung und Coaching.<br />
Charlotte Cordes (Tracht), K&amp;P Verlag</li>
</ul>
<p><a href="https://provokativ.com/buecher/" target="_blank" rel="noopener">Bestellen kannst Du die Bücher über das DIP</a> oder beim Online-Buchhändler Deiner Wahl (Mayersche.de, Thalia.de, &#8230;)</p>
<p><strong>Falls Du den Provokativen Ansatz für Konfliktmanagement- und Kommunikationstrainings und Kongresse spannend findest – oder Dich für Improtheater für Unternehmen interessierst – dann kannst das beim <a href="https://provokativ.com" target="_blank" rel="noopener">Deutschen Institut für Provokative Therapie in München</a> oder (für alle Norddeutschen) <a href="https://www.endlich-montag.net/kontakt/">bei mir</a> buchen.</strong></p>
<h2>Inhaltsübersicht</h2>
<ul>
<li><strong>Provokativ auch bei Depression und Burnout?</strong><br />
Vier Kontraindikationen, die alle beim Coach liegen.</li>
<li><strong>Der Wurm in Deinem Bauch:</strong><br />
Einsatz von Bildern im Provokativen Coaching.</li>
<li><strong>Unter der Oberfläche brodelt es:</strong><br />
Warum in Firmen vieles nicht angesprochen wird.</li>
<li><strong>Provokativ ist keine Nummer Sicher:</strong><br />
Vom richtigen Umgang mit Messern.</li>
<li><strong>Provokativ in Unternehmen:</strong><br />
Vorsicht vor Manipulationsversuchen.</li>
<li><strong>Oberstes Gebot:</strong><br />
Habe als Coach kein Ziel!</li>
<li><strong>Das haut hin:</strong><br />
Provokative Konfliktmanagement- und Kommunikationstrainings.</li>
<li><strong>Beim Kongress geht&#8217;s auch:</strong><br />
Live-Demos vor 300 Leuten.</li>
<li><strong>Vortrag?</strong><br />
Kommt nicht in die Tüte!</li>
<li><strong>Privatleben meet Business:</strong><br />
Wenn die Ehekrise des Chefs ans Tageslicht kommt.</li>
<li><strong>Skeptiker sind herzlich willkommen:</strong><br />
Als Trainer mag man&#8217;s eben gerne sportlich.</li>
<li><strong>Scheiter heiter:</strong><br />
Warum wir heute nicht mehr auf Bäumen sitzen.</li>
<li><strong>Das nehmen wir mit in den Beruf:</strong><br />
Fehlerkultur aus Schulzeiten.</li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="http://www.stitcher.com/podcast/jobsucherpodcast-von-endlich-montag" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-4924 alignnone" src="http://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/stitcher-button-300x110.png" alt="Stitcher" width="177" height="65" /></a><a href="http://www.podcast.de/podcast/339724/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-4390 alignright" src="http://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/podcast.delogo-300x135-300x135.jpg" alt="podcast.delogo-300x135" width="159" height="72" /></a></p>
<p>_________________________________________________</p>
<p><em>Wenn Du Fragen an mich oder meine Interviewpartner hast, dann hinterlasse einen Kommentar. Auch Themenvorschläge sind jederzeit willkommen.</em></p>
]]></content:encoded>
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	<item>
        <title>60 Minuten mit: Dr. Charlotte Cordes Teil 1</title>
		<link>https://www.endlich-montag.net/blog/podcast/60-minuten-mit-dr-charlotte-cordes-teil-1/</link>
		<pubDate>Mon, 05 Feb 2018 10:29:35 +0000</pubDate>
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    	<description><![CDATA["Sag mal, Heiko: Wofür braucht man eigentlich Provokatives Coaching? Mit was kommt man da zu dir?" Das sind Fragen, die ich sehr häufig gestellt bekomme. Wer könnte besser Licht ins Dunkel bringen, als Dr. Charlotte Cordes, die das Deutsche Institut für Provokative Therapie (DIP) zusammen mit Ihrer Mutter Noni Höfner leitet? Die Ausbildung bei den beiden ist ein Genuss (wenn ich das mal so direkt sagen darf) und ich war mir sicher, dass eine Podcastepisode mit der 42-jährigen Lotte ganz viel Spaß machen und interessante Inhalte bringen würde. Diese Prophezeiung hat sich selbst erfüllt. :-) Deshalb habe ich es ausnahmsweise auch zeitlich mal wieder krachen lassen und gleich einen Zweiteiler aufgenommen.

In diesem ersten Teil erklären wir, was Provokatives Coaching (nicht) ist und wie es erfunden wurde. Außerdem hat Lotte zum Thema Jobsuche und Job passende Fallbeispiele aus ihrer Coaching-Praxis dabei, über die wir sprechen.

Im zweiten Teil geht es darum, wie Provokatives Coaching in Unternehmen bei Konfliktmanagement- und Kommunikationstrainings und auf Kongressen eingesetzt wird. Wir sprechen unter anderem auch übers Scheitern, Ehekrisen bei Chefs, Depression und Burnout. Der zweite Teil erscheint am 19. Februar.]]></description>
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		<itunes:duration>00:00:00</itunes:duration>
		<itunes:author>Heiko Link</itunes:author>
		<itunes:subtitle>Wofür braucht man Provokatives Coaching bei der Jobsuche und im Job? Mit was genau wendet man sich an den Coach? Im ersten Teil des Podcasts spreche ich mit Dr. Charlotte Cordes über Fallbeispiele und sie erklärt, was Provokatives Coaching (nicht) ist.</itunes:subtitle>
		<itunes:title>60 Minuten mit: Dr. Charlotte Cordes Teil 1</itunes:title>
		<itunes:episode>67</itunes:episode>
		<itunes:episodeType>full</itunes:episodeType>
		<itunes:summary><![CDATA[&quot;Sag mal, Heiko: Wofür braucht man eigentlich Provokatives Coaching? Mit was kommt man da zu dir?&quot; Das sind Fragen, die ich sehr häufig gestellt bekomme. Wer könnte besser Licht ins Dunkel bringen, als Dr. Charlotte Cordes, die das Deutsche Institut für Provokative Therapie (DIP) zusammen mit Ihrer Mutter Noni Höfner leitet? Die Ausbildung bei den beiden ist ein Genuss (wenn ich das mal so direkt sagen darf) und ich war mir sicher, dass eine Podcastepisode mit der 42-jährigen Lotte ganz viel Spaß machen und interessante Inhalte bringen würde. Diese Prophezeiung hat sich selbst erfüllt. :-) Deshalb habe ich es ausnahmsweise auch zeitlich mal wieder krachen lassen und gleich einen Zweiteiler aufgenommen.

In diesem ersten Teil erklären wir, was Provokatives Coaching (nicht) ist und wie es erfunden wurde. Außerdem hat Lotte zum Thema Jobsuche und Job passende Fallbeispiele aus ihrer Coaching-Praxis dabei, über die wir sprechen.

Im zweiten Teil geht es darum, wie Provokatives Coaching in Unternehmen bei Konfliktmanagement- und Kommunikationstrainings und auf Kongressen eingesetzt wird. Wir sprechen unter anderem auch übers Scheitern, Ehekrisen bei Chefs, Depression und Burnout. Der zweite Teil erscheint am 19. Februar.]]></itunes:summary>
		<itunes:image href="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/01/charlotte-cordes.jpeg"/>
		<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_9240" style="width: 210px" class="wp-caption alignleft"><a href="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/01/charlotte-cordes.jpeg" target="_blank" rel="noopener"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-9240" class="wp-image-9240 size-medium" src="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/01/charlotte-cordes-200x300.jpeg" alt="Dr. Charlotte Cordes" width="200" height="300" srcset="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/01/charlotte-cordes-200x300.jpeg 200w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/01/charlotte-cordes-768x1150.jpeg 768w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/01/charlotte-cordes-684x1024.jpeg 684w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/01/charlotte-cordes-600x898.jpeg 600w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/01/charlotte-cordes.jpeg 855w" sizes="(max-width: 200px) 100vw, 200px" /></a><p id="caption-attachment-9240" class="wp-caption-text"><strong>Dr. Charlotte Cordes</strong> &#8211; Institutsleiterin beim Deutschen Institut für Provokative Therapie (DIP) <em>Foto: Jean-Marc Turmes</em></p></div>
<p>&#8222;Sag mal, Heiko: Wofür braucht man eigentlich Provokatives Coaching? Mit was kommt man da zu dir?&#8220; Das sind Fragen, die ich sehr häufig gestellt bekomme. Wer könnte besser Licht ins Dunkel bringen, als Dr. Charlotte Cordes, die das <a href="https://provokativ.com" target="_blank" rel="noopener">Deutsche Institut für Provokative Therapie (DIP)</a> zusammen mit Ihrer Mutter Noni Höfner leitet? Die Ausbildung bei den beiden ist ein Genuss (wenn ich das mal so direkt sagen darf) und ich war mir sicher, dass eine Podcastepisode mit der 42-jährigen Lotte ganz viel Spaß machen und interessante Inhalte bringen würde. Diese Prophezeiung hat sich selbst erfüllt. 🙂 Deshalb habe ich es ausnahmsweise auch zeitlich mal wieder krachen lassen und gleich einen Zweiteiler aufgenommen.</p>
<p><strong>In diesem ersten Teil</strong> erklären wir, was Provokatives Coaching (nicht) ist und wie es erfunden wurde. Außerdem hat Lotte zum Thema Jobsuche und Job passende <strong>Fallbeispiele</strong> aus ihrer Coaching-Praxis dabei, über die wir sprechen.</p>
<p><strong>Im zweiten Teil</strong> geht es darum, wie Provokatives Coaching in Unternehmen bei <strong>Konfliktmanagement- und Kommunikationstrainings</strong> und auf <strong>Kongressen</strong> eingesetzt wird. Wir sprechen unter anderem auch übers Scheitern, Ehekrisen bei Chefs, Depression und Burnout. Der zweite Teil erscheint am 19. Februar.<span id="more-9239"></span></p>
<h2>Gut Zureden bringt nichts</h2>
<p>Bevor ich angefangen habe, provokativ zu coachen, war ich manchmal echt verzweifelt. Da habe ich dem Klienten aus tiefstem Herzen, voller Überzeugung auch auch ganz ehrlich (!) gut zugeredet, seine tollen Fähigkeiten mit ihm erarbeitet, die gute Ausgangslage hervorgehoben und Wege aufgezeigt. Die Reaktion war immer die gleiche: &#8222;Echt cool. Danke! Das sind auch super Ideen. Bei mir funktioniert das aber nicht, weil &#8230;&#8220; Und dann kommen wie aus der Pistole geschossen Argumente, denen (wie ich mal ganz kühn behaupte) kein Coach gewachsen ist. Provokatives Coaching hat mich davon befreit. Anders kann ich es nicht sagen. Es ist jetzt <strong>viel</strong> leichter für mich, für alle Beteiligten <strong>viel</strong> lustiger und vor allen Dingen sagt der Klient jetzt das, was er bei mir gleich abschmettern würde: &#8222;Moment mal! Na klar kann ich das schaffen! Das habe ich auf jeden Fall auf dem Kasten!&#8220; Mehr kann man echt nicht verlangen. 🙂 Charlotte Cordes erklärt im Podcast sehr schön, wie das funktioniert und wie sich pauschale und differenzierte Aussagen bei der Kommunikation auswirken.</p>
<p><a href="https://itunes.apple.com/de/podcast/endlich-montag!/id1083066806" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-4389 aligncenter" src="http://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/itunes-logo-300x111-300x111.jpg" alt="iTunes Logo" width="178" height="66" /></a></p>
<h2>Ohne Umschweife gleich zur Sache</h2>
<p>Was mir am Provokativen auch richtig gut gefällt ist, dass nicht lange um den heißen Brei herumgeredet werden kann. Es geht ohne Umschweife gleich zur Sache. Lotte hat ein sehr schönes Beispiel von einem Klienten, der ein <strong>Vorstellungsgespräch</strong> nach dem anderen verkackt. Normalerweise würde der Coach vielleicht fragen: &#8222;Möchtest du unterbewusst das Vorstellungsgespräch vielleicht gar nicht schaffen, weil Du vor etwas, was dann käme, Angst hast?&#8220; Provokativ wird mit Behauptungen gearbeitet: &#8222;Du hast Schiss!&#8220; Laut Lotte kommen viele Klienten mit einer vorgefertigten Reportage zu ihr, die sie schon 20 Leuten erzählt haben: &#8222;Da ist keine <strong>Emotion</strong> mehr drin.&#8220; Die gilt es, wieder rein zu bringen, weil nur emotional Veränderungen passieren: &#8222;Im Kopf kann man eine nette <strong>Einsicht</strong> haben und dann genau so weiter machen wie vorher.&#8220; Da habe ich prompt ein gutes Beispiel von mir selbst: Ich sehe ein, dass weniger Zucker echt gut wäre! Anmerkung der Redaktion: Der Autor hat gerade ein Stück Kuchen verputzt! 😉</p>
<h2>Der Vorteil des Risikos</h2>
<p>Was es beim provokativen Coaching nicht geben darf, ist ein Plan, wohin der Coach den Klienten haben will. Kein Ziel zu haben und auch nichts zu haben, was man auf jeden Fall bringen und abhaken kann, verunsichert einen als Coach erstmal. Zusammen mit dem Plan, fehlen Dir dann gefühlt auch das Netz und der doppelte Boden. Dieses Risiko einzugehen lohnt sich aber, weil es Dich dazu zwingt, Dich auf den Moment einzulassen und beim Klienten ganz genau hinzugucken. Das fängt schon bei der telefonischen Terminvereinbarung an. Da verzichtest Du als Coach nämlich bewusst auf eine ausführliche Schilderung des Problems, weil Dir dann gleich ein paar Provokationen einfallen würden. Wenn Du die erstmal im Kopf hast, dann nimmst Du im Coaching eben nicht mehr wahr, was gerade passiert. 😉 Wer das im &#8222;geschützten Raum&#8220; üben möchte, dem empfehle ich, <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Improvisationstheater" target="_blank" rel="noopener">Improvisationstheater</a> zu spielen. <a href="https://www.endlich-montag.net/kommunikation-teambildung/" target="_blank" rel="noopener">Für Unternehmen habe ich dazu übrigens auch was im Angebot.</a> 🙂</p>
<p><a href="https://open.spotify.com/show/7oB4Pc8QwKfQMGnsQaj2ZR?si=43haAosoQqeyPBi3dTGDzQ" target="_blank" rel="noopener"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-10596 " src="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/10/spotify-300x203.jpg" alt="Spotify" width="195" height="132" srcset="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/10/spotify-300x203.jpg 300w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/10/spotify-768x520.jpg 768w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/10/spotify-1024x694.jpg 1024w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/10/spotify-600x406.jpg 600w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/10/spotify.jpg 1698w" sizes="(max-width: 195px) 100vw, 195px" /></a></p>
<h2>Das Provokative ist wie ein Messer</h2>
<p>Meine Frau sagt immer, dass Provokatives Coaching nicht für jeden geeignet ist. Da musste ich bei Lotte natürlich noch mal nachfragen, ob das auch wirklich stimmt. 😉 Sie meinte: &#8222;Deine Frau hat Recht. Das ist nicht für jeden &#8211; Coach &#8211; was!&#8220; Das Provokative ist keine Nummer Sicher. Es ist wie ein Messer, mit dem Du jemanden erstechen oder auch ein Brot schmieren kannst. Die Kunst ist, den &#8222;Brotschmier-Modus&#8220; hinzukriegen. Doch dazu mehr im zweiten Teil, der Montag in zwei Wochen an dieser Stelle erscheint.</p>
<h2>Weitere Fallbeispiele im Buch von Charlotte Cordes</h2>
<p>Du möchtest mehr wissen und hättest gerne auch noch weitere Fallbeispiele? Dann lies doch Lottes neues Buch:</p>
<ul>
<li><a href="https://provokativ.com/sielachendasschon/" target="_blank" rel="noopener">Sie lachen das schon!</a>
<div id="attachment_9258" style="width: 204px" class="wp-caption alignright"><a href="https://provokativ.com/buecher/" target="_blank" rel="noopener"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-9258" class="wp-image-9258 size-medium" src="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/01/sie-lachen-das-schon-cover-194x300.jpg" alt="Sie lachen das schon!" width="194" height="300" srcset="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/01/sie-lachen-das-schon-cover-194x300.jpg 194w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/01/sie-lachen-das-schon-cover-768x1187.jpg 768w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/01/sie-lachen-das-schon-cover-662x1024.jpg 662w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/01/sie-lachen-das-schon-cover-600x928.jpg 600w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/01/sie-lachen-das-schon-cover.jpg 828w" sizes="(max-width: 194px) 100vw, 194px" /></a><p id="caption-attachment-9258" class="wp-caption-text"><em>Grafik: Emil Tracht</em></p></div>
<p>edition Coaching &amp; More</li>
</ul>
<p>Sehr empfehlen kann ich auch:</p>
<ul>
<li><a href="https://provokativ.com/glauben-sie-ja-nicht-wer-sie-sind/" target="_blank" rel="noopener">Glauben Sie ja nicht, wer Sie sind!</a><br />
Grundlagen und Fallbeispiele des Provokativen Stils.<br />
E. Noni Höfner, Carl-Auer Verlag</li>
<li><a href="https://provokativ.com/mut-zur-improvisation/" target="_blank" rel="noopener">Mut zur Improvisation!</a><br />
Ungewöhnliche Tools für Beratung und Coaching.<br />
Charlotte Cordes (Tracht), K&amp;P Verlag</li>
</ul>
<p><a href="https://provokativ.com/buecher/" target="_blank" rel="noopener">Bestellen kannst Du die Bücher über das DIP</a> oder beim Online-Buchhändler Deiner Wahl (Mayersche.de, Thalia.de, &#8230;)</p>
<p><strong>Wenn Du Interesse an einem Provokativen Coaching hast, dann trau Dich ruhig einen Termin <a href="https://provokativ.com/einzelberatung/" target="_blank" rel="noopener">mit Dr. Charlotte Cordes</a> oder <a href="https://www.endlich-montag.net/kontakt/">mit mir</a> zu vereinbaren. Du wirst schon sehen: Es klingt erstmal böse, macht Dir aber in Wirklichkeit sehr viel Spaß. Der Begriff &#8222;Provokativ&#8220; führt einen da echt in die Irre &#8230; 😉<br />
</strong></p>
<p><a href="http://tunein.com/radio/Jobsucher-Podcast-von-Endlich-Montag-p961209/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-medium wp-image-7393" src="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/TuneIn_Logo-300x116.jpg" alt="TuneIn" width="300" height="116" srcset="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/TuneIn_Logo-300x116.jpg 300w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/TuneIn_Logo-768x296.jpg 768w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/TuneIn_Logo-1024x394.jpg 1024w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/TuneIn_Logo-600x231.jpg 600w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/TuneIn_Logo.jpg 2000w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a></p>
<h2>Inhaltsübersicht</h2>
<ul>
<li class="profile-mini-vcard-occupation-title"><strong>Trainerin, Coach, Improspielerin, Autorin</strong><br />
Dr. Charlotte Cordes stellt sich vor.</li>
<li><strong>Warum tut man sich das an?</strong><br />
Provokative Einsatzmöglichkeiten im Job.</li>
<li><strong>Das Wort &#8222;Provokativ&#8220; führt in die Irre:</strong><br />
Von verbalen Unverschämtheiten bei nonverbalen Wohlwollen.</li>
<li><strong>Stolpersteine ans Licht zerren:</strong><br />
Einstieg in das Weltbild des Klienten.</li>
<li><strong>Gib mir ein Patentrezept:</strong><br />
Warum Verwirrung für den Klienten viel besser ist.</li>
<li><strong>Bei mir geht das aber nicht:</strong><br />
Warum gut Zureden nichts bringt.</li>
<li><strong>Behauptungen statt Fragen:</strong><br />
Du hast Schiss!</li>
<li><strong>Vorgefertigte Reportage ohne Emotion:</strong><br />
Warum Einsicht alleine nichts nützt.</li>
<li><strong>Der arbeitet unmöglich, aber das Ergebnis ist toll:</strong><br />
Wie und von wem die Provokative Therapie erfunden wurde.</li>
<li><strong>Warum stehst du nicht auf und gehst?!?</strong><br />
Zuschauerreaktion beim Livearbeiten.</li>
<li><strong>Mein Plan macht alles kaputt:</strong><br />
Wie wir uns zwingen, genau hinzugucken.</li>
<li><strong>Zahlen, Daten, Fakten:</strong><br />
Warum es keine Studien zum Provokativen Coaching gibt.</li>
<li><strong>Das Wichtigste:</strong><br />
Den Klienten aus seinem Kopf bringen.</li>
<li><strong>Bewegung ins festgefahrene System bringen:</strong><br />
Warum Verwirrung beim Klienten gut ist.</li>
<li><strong>Absurdes Leben:</strong><br />
Ohne Lachen gäbe es Mord und Totschlag.</li>
<li><strong>Ein Grund sich nicht zu verändern:</strong><br />
Die anderen denken ich habe &#8217;nen Knall!</li>
<li><strong>Effizienter als der moralische Zeigefinger:</strong><br />
Der Klient trifft die Entscheidung was er macht und was nicht.</li>
<li><strong>Auf der Suche nach Widerstand:</strong><br />
Manchmal muss man ganz schön provozieren.</li>
<li><strong>Saure Klienten?</strong><br />
Hat Lotte noch nie erlebt!</li>
</ul>
<p><a href="http://www.stitcher.com/podcast/jobsucherpodcast-von-endlich-montag" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-4924 alignnone" src="http://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/stitcher-button-300x110.png" alt="Stitcher" width="177" height="65" /></a><a href="http://www.podcast.de/podcast/339724/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-4390 alignright" src="http://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/podcast.delogo-300x135-300x135.jpg" alt="podcast.delogo-300x135" width="159" height="72" /></a></p>
<p>_________________________________________________</p>
<p><em>Wenn Du Fragen an mich oder meine Interviewpartner hast, dann hinterlasse einen Kommentar. Auch Themenvorschläge sind jederzeit willkommen.</em></p>
]]></content:encoded>
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	<item>
        <title>Gedanken zur Podcast-Pause und Einladung zum Hörertreffen</title>
		<link>https://www.endlich-montag.net/blog/podcast/gedanken-zur-podcast-pause-und-einladung-zum-hoerertreffen/</link>
		<pubDate>Mon, 05 Feb 2018 10:28:38 +0000</pubDate>
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    	<description><![CDATA[Herzlich willkommen zurück aus der Jobsucher-Podcast Weihnachts- und Winterpause! :-) Zum Start gibt es heute gleich zwei Podcast-Folgen. Diese kurze Folge, mit ein paar Gedanken von mir zu Pausen bei Podcasts und einer Ankündigung, wo Du mich mal live treffen kannst. Sozusagen in einem Rutsch lade ich dann auch gleich die erste "richtige" Podcast-Folge im neuen Jahr hoch. Die ist so lang geworden, dass ich gleich einen Zweiteiler daraus gemacht habe. Bei der tollen Interviewpartnerin konnte ich einfach nicht anders. ;-)]]></description>
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		<itunes:author>Heiko Link</itunes:author>
		<itunes:subtitle>Hör Dir an, warum ich Pausen (nicht nur beim Podcasten) wichtig finde. Und sei herzlich eingeladen, zum Hörertreffen beim Podcaster-Barcamp, dem Podcamp 2018, im Unperfekthaus in Essen am 10. März ab 19 Uhr. Ich freue mich, wenn Du kommst.</itunes:subtitle>
		<itunes:title>Gedanken zur Podcast-Pause und Einladung zum Hörertreffen</itunes:title>
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		<itunes:summary><![CDATA[Herzlich willkommen zurück aus der Jobsucher-Podcast Weihnachts- und Winterpause! :-) Zum Start gibt es heute gleich zwei Podcast-Folgen. Diese kurze Folge, mit ein paar Gedanken von mir zu Pausen bei Podcasts und einer Ankündigung, wo Du mich mal live treffen kannst. Sozusagen in einem Rutsch lade ich dann auch gleich die erste &quot;richtige&quot; Podcast-Folge im neuen Jahr hoch. Die ist so lang geworden, dass ich gleich einen Zweiteiler daraus gemacht habe. Bei der tollen Interviewpartnerin konnte ich einfach nicht anders. ;-)]]></itunes:summary>
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		<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_9191" style="width: 310px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-9191" class="wp-image-9191 size-medium" src="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2017/12/heiko-link-297-300x200.jpg" alt="Heiko Link" width="300" height="200" srcset="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2017/12/heiko-link-297-300x200.jpg 300w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2017/12/heiko-link-297-768x512.jpg 768w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2017/12/heiko-link-297-1024x683.jpg 1024w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2017/12/heiko-link-297-600x400.jpg 600w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /><p id="caption-attachment-9191" class="wp-caption-text"><strong>Triff mich:</strong> Du bist herzlich eingeladen auf einen Schnack beim Hörertreffen das Podcamps am 10. März ab 19 Uhr im Uperfekthaus in Essen.</p></div>
<p>Herzlich willkommen zurück aus der Jobsucher-Podcast Weihnachts- und Winterpause! 🙂 Zum Start gibt es heute gleich zwei Podcast-Folgen. Diese kurze Folge, mit ein paar Gedanken von mir zu Pausen bei Podcasts und einer Ankündigung, wo Du mich mal live treffen kannst. Sozusagen in einem Rutsch lade ich dann auch gleich die erste &#8222;richtige&#8220; Podcast-Folge im neuen Jahr hoch. Die ist so lang geworden, dass ich gleich einen Zweiteiler daraus gemacht habe. Bei der tollen Interviewpartnerin konnte ich einfach nicht anders. 😉<span id="more-9324"></span></p>
<h2>Gedanken zur Podcast-Pause</h2>
<p>Während der <a href="https://www.endlich-montag.net/podcast-teilnehmer/">Jobsucher-Podcast</a> Pause gemacht hat, habe ich mal geguckt, was die Podcast-Kollegen über den Jahreswechsel so machen. Ein Freund von mir brachte mich auf die Idee, als er sagte: „Heiko, Du kannst doch über den Jahreswechsel keine Pause machen. Das ist doch eine super Zeit zum Podcasten, wenn die Leute sich gute Vorsätze fürs neue Jahr machen.“ Das ist ein guter Punkt!</p>
<p>Wenn ich das richtig sehe, dann bin ich der einzige, der eine Pause gemacht hat. Das scheint in der Branche nicht üblich zu sein. Vor längerer Zeit hatte ich mal einen Kollegen, der eine Episode mit einer Mordserkältung eingesprochen hat. Der hörte sich echt krank an und gehörte für meinen Geschmack eher aufs Sofa, als vor das Mikro. Und das sage ich nicht, weil mich seine kratzige Stimme gestört hat!</p>
<p>Jetzt stellst Du Dir vielleicht die Frage, warum ich regelmäßig Pausen mache. Habe ich meine Hörer etwa nicht lieb? Oder bin ich fauler Sack nicht engagiert genug? Und damit sind wir auch gleich schon beim ersten Punkt!</p>
<p><a href="https://itunes.apple.com/de/podcast/endlich-montag!/id1083066806" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-4389 aligncenter" src="http://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/itunes-logo-300x111-300x111.jpg" alt="iTunes Logo" width="178" height="66" /></a></p>
<h2>Nicht vom Druck mitreißen lassen</h2>
<p>Ich finde, da draußen gibt es ganz viel Druck. Druck regelmäßig abzuliefern. Druck, zig Sachen gleichzeitig auf die Reihe zu kriegen. Druck, keine Party auszulassen und immer noch einen mitzutrinken. Druck, keinen Post bei Facebook zu verpassen und die geilsten Urlaubsbilder von allen zu posten. Druck, die geilste Dienstleistung von allen abzuliefern. Der beste Online Marketer von allen zu sein. Der größte Experte. Und so weiter … Ich kann Dir genau sagen, welchen Preis ich zahle, wenn ich diesem Druck nachgebe. Welche Schmerzen und Beschwerden in meinem mittlerweile 44 Jahre alten Körper wo auftreten! 😉</p>
<p>In meinen Coachings geht es darum, eben nicht immer die Nummer 1 sein zu wollen, wofür es diverse Gründe gibt. Es geht darum, bei sich selbst zu gucken, was einem gut tut und was nicht. Manche meiner Klienten haben einen Burnout und da kann man gut sehen, wie man da hin kommt und worauf man achten sollte, wenn man wieder raus kommen will. Es geht darum, auch mal zu entspannen und sich eben nicht fremdgesteuert von Google-Regeln und dem was anscheinend alle anderen da draußen machen mit mit- und wegreißen zu lassen. Ich finde es ganz gut, wenn ich als Coach selber weiß wie das geht und da auch mal mit guten Beispiel voran gehe. 😉</p>
<p><strong>Und vor allen Dingen finde ich nicht, dass man unengagiert oder ein Schwächling ist, wenn man auf sich achten und auch mal Nein sagen kann. Das Gegenteil ist ganz klar der Fall!</strong></p>
<div id="attachment_3440" style="width: 1034px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-3440" class="wp-image-3440 size-large" src="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2015/08/IMG_2228_Blog-1024x687.jpg" alt="" width="1024" height="687" srcset="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2015/08/IMG_2228_Blog-1024x687.jpg 1024w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2015/08/IMG_2228_Blog-300x201.jpg 300w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><p id="caption-attachment-3440" class="wp-caption-text"><strong>Einfach mal abschalten:</strong> Im Sommer vor der Endlich-Montag-Blumenwiese sitzen und den Bienen bei der Arbeit zusehen und auch zuhören, das entspannt tierisch! 🙂</p></div>
<h2>Nicht überfressen</h2>
<div id="attachment_4894" style="width: 310px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-4894" class="wp-image-4894 size-medium" src="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/06/Heiko_Schokoladenseite-300x253.jpg" alt="Für Fachkräfte: Die Schokoladenseite" width="300" height="253" srcset="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/06/Heiko_Schokoladenseite-300x253.jpg 300w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/06/Heiko_Schokoladenseite-768x647.jpg 768w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/06/Heiko_Schokoladenseite-1024x863.jpg 1024w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/06/Heiko_Schokoladenseite-600x506.jpg 600w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/06/Heiko_Schokoladenseite.jpg 1132w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /><p id="caption-attachment-4894" class="wp-caption-text"><strong>All you can eat:</strong> Nach gleich zwei Tafeln Schokolade auf einmal, fühlst Du Dich garantiert nicht mehr glücklich.</p></div>
<p>In meinen Coachings geht es auch darum, mit Leichtigkeit Leistung zu bringen und darum, Spaß an der Arbeit zu haben. Mit schöner Arbeit kann man es genau so übertreiben, wie mit leckerer Schokolade. Zwei bis drei Riegel sind super. Nach einer ganzen Tafel – und es muss nicht die Maxiversion sein – ist Dir übel. Und wenn Du das regelmäßig machst, dann wirst Du vermutlich relativ schnell mit Schokolade durch sein. Mich triffst Du auch nie beim All-You-Can-Eat-Buffet, wo das Motto lautet: Entweder ich habe Hunger oder mir ist schlecht. Dazwischen gibt es nichts! Ich freue mich jetzt schon tierisch auf den ersten Spargel und vielleicht freust Du Dich genau so auf die erste Jobsucher-Podcast-Folge nach der Winterpause. Ich finde Genuss hinzukriegen ist die große Kunst. Ich wäre gerne als der Genießertyp bekannt, der auch seinen Podcast total genießt.</p>
<p><a href="https://open.spotify.com/show/7oB4Pc8QwKfQMGnsQaj2ZR?si=43haAosoQqeyPBi3dTGDzQ" target="_blank" rel="noopener"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-10596 " src="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/10/spotify-300x203.jpg" alt="Spotify" width="195" height="132" srcset="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/10/spotify-300x203.jpg 300w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/10/spotify-768x520.jpg 768w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/10/spotify-1024x694.jpg 1024w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/10/spotify-600x406.jpg 600w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/10/spotify.jpg 1698w" sizes="(max-width: 195px) 100vw, 195px" /></a></p>
<h2>Zeit zum Geldverdienen</h2>
<p>In meinem Podcast stecke ich recht viel Zeit rein. Um eine gewisse Qualität zu haben, aber ehrlich gesagt auch, weil ich für mich selbst gerne Zeit habe, jede einzelne Episode für mich noch mal zu reflektieren, unter anderem in Blogpost zu verarbeiten (die schreibe ich nicht nur für Google, sonder eher für mich) und mir zu überlegen, was ich gerade gelernt habe. Diese Lernzeit ist Zeit, in der ich kein Geld verdiene. Aber hey: Die Kohle muss natürlich kommen! 😉</p>
<p>Deswegen könnte ich mir vorstellen, wieder wöchentlich zu produzieren und trotzdem im Genuss-Bereich zu bleiben, falls sich Unternehmen finden würden, die Lust hätten, in meiem Podcast Werbung zu schalten. Ich könnte mir am Anfang der Episoden ein Minute dauernde Einsprecher vorstellen wie: &#8222;Diese Folge wird Dir präsentiert von &#8230;&#8220; Gefolgt von einer kurzen Unternehmensbeschreibung. Also: Falls Du Interesse daran hast, dann sprich mich gerne an. Ich würde auch einen Podcast für ein Unternehmen produzieren, wenn der Podcast und das Unternehmen zu mir passen. Da müsste man dann im Einzelfall gucken &#8230;</p>
<p><a href="http://tunein.com/radio/Jobsucher-Podcast-von-Endlich-Montag-p961209/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-medium wp-image-7393" src="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/TuneIn_Logo-300x116.jpg" alt="TuneIn" width="300" height="116" srcset="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/TuneIn_Logo-300x116.jpg 300w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/TuneIn_Logo-768x296.jpg 768w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/TuneIn_Logo-1024x394.jpg 1024w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/TuneIn_Logo-600x231.jpg 600w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/TuneIn_Logo.jpg 2000w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a></p>
<h2>Zeit zum Hören</h2>
<p>Ein weiterer Punkt ist, dass ich natürlich selbst auch Podcasts höre und bei den vielen Episoden, die täglich erscheinen, gar nicht hinterher komme. Deswegen fällt vieles hinten rüber. Vor allen Dingen schiebe ich alles, was länger als eine halbe Stunde dauert, erstmal nach hinten. Ich glaube, dass meine Episoden untergehen, wenn ich anfange, meine Hörer damit zu bombardieren. Und ich hoffe, dass Leute so zwar weniger von mir hören, dafür aber das Meiste mitbekommen. 😉</p>
<h2>Raus aus der Filterblase</h2>
<p>Last but not least findet der Journalist in mir es gut, wenn Menschen nicht in einer Filterblase unterwegs sind. Deswegen solltest Du auf jeden Fall auch andere Podcasts und Meinungen hören. Und dafür ist meine Pause doch ideal! 😉</p>
<p>Bei den Kollegen gibt es auch Inhalte, die Du bei mir nicht bekommen würdest, die Dir vielleicht weiterhelfen. Und darum dass Du weiter kommst, geht es ja schließlich!</p>
<p>Bei mir bekommst Du Werkzeuge und Anregungen, um Dir Dinge selbst und nur für Dich zu erarbeiten. Und natürlich auch mal meine Meinung, die Du mit anderen Meinungen abgleichen kannst, um dann Deine eigenen Schlüsse daraus zu ziehen. Selbst wenn der Schluss am Ende sein sollte, dass Du Bewerbungen schreibst. 😉</p>
<h2>Gut zureden bringt nichts!</h2>
<p>Konkrete Handlungsanweisungen für alle möglichen Situationen und einen 10-Punkte-Plan auf dem Silbertablett serviert zu bekommen, das ist natürlich viel schöner, als die eigene Denkmurmel zu bemühen und sich etwas mühsam selbst zu erarbeiten. Ich persönlich glaube aber nicht, dass das Silbertablett was bringt. Auch jemandem gut zureden bringt nichts. <strong>Warum das so ist, darum geht es übrigens in der neuen Podcast-Episode.</strong> Deswegen sage ich an dieser Stelle dazu nicht mehr.</p>
<p>Ich glaube auch nicht, dass Kalendersprüche einen in Bewegung bringen. Um etwas in der Art hat mich mal ein Hörer gebeten. Natürlich habe ich nicht immer recht. Das wäre mir auch viel zu anstrengend! 😉 Wenn Dir Silbertablett und Kalendersprüche helfen, dann ist es doch super, wenn es Leute gibt, die Dir genau das liefern.</p>
<p>Abschließend möchte ich noch sagen, dass das hier <strong>keine Rechtfertigung</strong> für die Podcast-Pause sein soll. Mir geht es einfach nur darum, mal zu zeigen, wie ich das sehe und wie ich so drauf bin. Könnte ja sein, dass Du darüber nachdenkst, ein Coaching bei mir zu buchen. Dann wäre es ja ganz gut, wenn das mit uns beiden passt. 😉 Falls Du jetzt spontan denkst: &#8222;Jau! Will ich buchen!&#8220;, dann <a href="https://www.endlich-montag.net/kontakt/"><strong>nimm doch gleich Kontakt zu mir</strong></a> auf. 🙂</p>
<h2>Triff mich beim Podcamp in Essen</h2>
<p>Falls Du jetzt Lust hast, mich mal zu treffen und eventuell noch mehr unter vier Augen zu erfahren, dann hast Du nächsten Monat die Gelegenheit dazu. Ich werde am 10. und 11. März beim <strong><a href="http://www.podcamp.de" target="_blank" rel="noopener">Podcamp – also dem Podcast-Barcamp – in Essen</a> im Unperfekthaus in der Friedrich-Ebert-Str. 18</strong> dabei sein. Am <strong>Samstag, den 10. März, wird es Abends ab 19 Uhr ein Hörertreffen</strong> geben. Die Podcaster die dabei sind, laden ihre Hörer ein. Also: Wenn Du Zeit und Lust hast, dann komm doch einfach vorbei. Ich würde mich freuen.</p>
<p><a href="http://www.stitcher.com/podcast/jobsucherpodcast-von-endlich-montag" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-4924 alignnone" src="http://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/stitcher-button-300x110.png" alt="Stitcher" width="177" height="65" /></a><a href="http://www.podcast.de/podcast/339724/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-4390 alignright" src="http://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/podcast.delogo-300x135-300x135.jpg" alt="podcast.delogo-300x135" width="159" height="72" /></a></p>
<p>_________________________________________________</p>
<p><em>Wenn Du Fragen an mich oder meine Interviewpartner hast, dann hinterlasse einen Kommentar. Auch Themenvorschläge sind jederzeit willkommen.</em></p>
]]></content:encoded>
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	<item>
        <title>30 Minuten mit: Manuela Schock vom Haus Stephanus</title>
		<link>https://www.endlich-montag.net/blog/podcast/30-minuten-mit-manuela-schock-vom-haus-stephanus/</link>
		<pubDate>Mon, 18 Dec 2017 10:38:00 +0000</pubDate>
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    	<description><![CDATA[Da arbeitet einer auf'm Bau und bewirbt sich auf einen Ausbildungsplatz als Altenpfleger. "Das ist ja total schräg. Was will der denn in der Altenhilfe?!?", erinnert sich Manuela Schock im Jobsucher-Podcast Interview an einen Bewerber. Die 56-jährige ist die Hausleiterin der zum Evangelischen Johanneswerk gehörenden Alten- und Pflegeeinrichtung "Haus Stephanus" im wunderschönen Hiddenhausen. Wenn man in einem der am härtesten umkämpften Arbeitsmärkte Personal sucht, dann guckt man sich so jemanden natürlich an. Und wenn man, so wie Manuela Schock, auch eine gewisse Offenheit mitbringt. ;-) Und was macht man dann? Ganz klar: Gute Erfahrungen!]]></description>
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		<itunes:author>Heiko Link</itunes:author>
		<itunes:subtitle>Schul- und Arbeitszeugnisse sind kein Kriterium, wenn es um die Einladung zum Vorstellungsgespräch geht. Fotos sind nicht aussagekräftig. Lücken im Lebenslauf sind spannend und ein super Aufhänger für das persönliche Gespräch. Manuela Schock im Interview.</itunes:subtitle>
		<itunes:title>30 Minuten mit: Manuela Schock vom Haus Stephanus</itunes:title>
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		<itunes:summary><![CDATA[Da arbeitet einer auf&#039;m Bau und bewirbt sich auf einen Ausbildungsplatz als Altenpfleger. &quot;Das ist ja total schräg. Was will der denn in der Altenhilfe?!?&quot;, erinnert sich Manuela Schock im Jobsucher-Podcast Interview an einen Bewerber. Die 56-jährige ist die Hausleiterin der zum Evangelischen Johanneswerk gehörenden Alten- und Pflegeeinrichtung &quot;Haus Stephanus&quot; im wunderschönen Hiddenhausen. Wenn man in einem der am härtesten umkämpften Arbeitsmärkte Personal sucht, dann guckt man sich so jemanden natürlich an. Und wenn man, so wie Manuela Schock, auch eine gewisse Offenheit mitbringt. ;-) Und was macht man dann? Ganz klar: Gute Erfahrungen!]]></itunes:summary>
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		<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_9130" style="width: 310px" class="wp-caption alignright"><a href="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2017/12/manuela-schock.jpg" target="_blank" rel="noopener"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-9130" class="wp-image-9130 size-medium" src="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2017/12/manuela-schock-300x251.jpg" alt="Manuela Schock" width="300" height="251" srcset="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2017/12/manuela-schock-300x251.jpg 300w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2017/12/manuela-schock-768x642.jpg 768w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2017/12/manuela-schock-1024x856.jpg 1024w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2017/12/manuela-schock-600x502.jpg 600w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><p id="caption-attachment-9130" class="wp-caption-text"><strong>Manuela Schock</strong> &#8211; Hausleiterin in der Alten- und Pflegeeinrichtung Haus Stephanus</p></div>
<p>Da arbeitet einer auf&#8217;m Bau und bewirbt sich auf einen Ausbildungsplatz als Altenpfleger. &#8222;Das ist ja total schräg. Was will der denn in der Altenhilfe?!?&#8220;, erinnert sich Manuela Schock im Jobsucher-Podcast Interview an einen Bewerber. Die 56-jährige ist die Hausleiterin der zum Evangelischen Johanneswerk gehörenden <a href="https://johanneswerk.de/de/einrichtungen/haus-stephanus/startseite.html" target="_blank" rel="noopener">Alten- und Pflegeeinrichtung &#8222;Haus Stephanus&#8220;</a> im wunderschönen Hiddenhausen. Wenn man in einem der am härtesten umkämpften Arbeitsmärkte Personal sucht, dann guckt man sich so jemanden natürlich an. Und wenn man, so wie Manuela Schock, auch eine gewisse Offenheit mitbringt. 😉 Und was macht man dann? Ganz klar: Gute Erfahrungen!<span id="more-9129"></span></p>
<h2>Alles Standard? Nö!</h2>
<p>Wenn Du Dich auf klassischem Wege im Haus Stephanus bewirbst, dann ist die Chance, zum  Vorstellungsgespräch eingeladen zu werden, ziemlich nah an 100 Prozent. Wenn Du nur einen Stempel für&#8217;s Arbeitsamt abholen willst, dann kannst Du verständlicher Weise gleich wieder abdackeln. Mit ein bisschen Interesse für den Job findest Du aber Gehör. Im Grunde geht es ja auch um nichts anderes, als die Chance zum persönlichen Kennenlernen zu bekommen. Und zwar auch als Besitzer eines lückenhaften Lebenslaufes, mit weniger schönen Schul- oder Arbeitszeugnissen oder als jemand, der immer gut gearbeitet und auch eine gute Qualifikation hat, aber leider im falschen Job. Quereinstieg mit Bewerbungsmappe &#8230; das kannst Du ja im Grunde voll vergessen. 😉</p>
<p>Manuela Schock habe ich um ein Interview gebeten, weil ich wissen wollte, was anders läuft in einem hart umkämpften Arbeitsmarkt. Als ich den Podcast selbst noch mal durchgehört habe, da habe ich für meinen Geschmack zu oft die bösen Wörter Bewerbung, Anschreiben und Lebenslauf gehört. 😉 Andererseits ist man bei genauer Betrachtung im Haus Stephanus doch schon sehr fortschrittlich unterwegs. Ganz sicher, was die Geisteshaltung Bewerbern gegenüber betrifft.</p>
<div id="attachment_9183" style="width: 1034px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2017/12/haus-stephanus-hiddenhausen.jpg" target="_blank" rel="noopener"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-9183" class="wp-image-9183 size-large" src="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2017/12/haus-stephanus-hiddenhausen-1024x524.jpg" alt="Haus Stephanus Hiddenhausen" width="1024" height="524" srcset="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2017/12/haus-stephanus-hiddenhausen-1024x524.jpg 1024w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2017/12/haus-stephanus-hiddenhausen-300x153.jpg 300w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2017/12/haus-stephanus-hiddenhausen-768x393.jpg 768w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2017/12/haus-stephanus-hiddenhausen-600x307.jpg 600w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a><p id="caption-attachment-9183" class="wp-caption-text"><strong>Eingangsbereich und Raucherecke:</strong> Im Haus Stephanus in Hiddenhausen bestimmt jeder selbst, was gut für ihn ist.</p></div>
<h2>Lücken im Lebenslauf? Spannend!</h2>
<p>Bei Lücken im Lebenslauf wird &#8211; wie bei allen anderen auch &#8211; ganz genau hingesehen. Aber: Aus anderen Gründen! Es geht nämlich mitnichten ums Aussortieren dieser Sorte Bewerber. Lücken machen Manuela Schock neugierig und sie freut sich über einen Aufhänger für das folgende Vorstellungsgespräch. Sie ist gespannt, auf die Lebensgeschichte dahinter.</p>
<p>Schul- oder Arbeitszeugnisse werden von der Hausleiterin zwar gelesen, sind aber kein Kriterium für oder gegen eine Einladung zum Vorstellungsgespräch. &#8222;Die sind nicht unbedingt aussagekräftig&#8220;, findet Manuela Schock. Von der Aussagekraft mal abgesehen, hat sie immer wieder die Erfahrung gemacht, dass jemand mit einem schlechteren Durchschnitt besser als Mitarbeiter geeignet ist, als der Einser- oder Zweierkandidat. Die guten Noten nützen eben nichts, wenn dafür vielleicht die Sozialkompetenz fehlt. Was in der Altenpflege übrigens die Qualifikation schlechthin zu sein scheint. Ich bin da im Interview auf starke Parallelen zum Coaching gestoßen. Das hat mich positiv überrascht. 🙂</p>
<p>Menschen mit nicht so guten Zeugnissen muss man laut Manuela Schock einfach mal ausprobieren. Das finde ich klasse! Denn wenn so jemand eine Chance bekommt, dann vergisst er das so schnell nicht. Davon kann ein Arbeitgeber eigentlich nur profitieren.</p>
<p><a href="https://itunes.apple.com/de/podcast/endlich-montag!/id1083066806" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-4389 aligncenter" src="http://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/itunes-logo-300x111-300x111.jpg" alt="iTunes Logo" width="178" height="66" /></a></p>
<h2>Transparenz gehört dazu</h2>
<p>Je schwieriger es wird, Mitarbeiter zu finden, umso spannender wird für meinen Geschmack das Thema Transparenz. Nach meinem Lieblingsthema musste ich im Interview natürlich auch unbedingt fragen. Immerhin hat die Altenpflege gleich einen ganzen Haufen abschreckender Aspekte bei der Arbeit zu bieten. Wobei man da ja aufpassen muss, denn: Was den einen abschreckt, dass findet der andere super toll. In dem Fall ist &#8222;der andere&#8220; der perfekte Mitarbeiter.</p>
<p>Manuela Schock spricht Punkte wie den Schichtdienst rund um die Uhr an 365 Tagen im Jahr im Vorstellungsgespräch offen an: &#8222;Wenn ich das nicht mache, kommt das hinterher wie ein Bumerang wieder zurück.&#8220; Bei der Gelegenheit werden aber auch Tage und Uhrzeiten abgefragt, an denen der Kandidat grundsätzlich nicht arbeiten kann. Bei der Einstellung werden die freien Tage und Zeiten im Arbeitsvertrag schriftlich fixiert und damit auch zugesichert.</p>
<p><a href="https://open.spotify.com/show/7oB4Pc8QwKfQMGnsQaj2ZR?si=43haAosoQqeyPBi3dTGDzQ" target="_blank" rel="noopener"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-10596 " src="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/10/spotify-300x203.jpg" alt="Spotify" width="195" height="132" srcset="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/10/spotify-300x203.jpg 300w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/10/spotify-768x520.jpg 768w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/10/spotify-1024x694.jpg 1024w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/10/spotify-600x406.jpg 600w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/10/spotify.jpg 1698w" sizes="(max-width: 195px) 100vw, 195px" /></a></p>
<h2>Mit Teilzeitjobs voll im Trend</h2>
<p>Arbeitsverträge sind im Haus Stephanus schon seit langer Zeit immer Teilzeitverträge. Mehrere Hände an Bord zu haben, die mit anpacken können, ist in der Altenpflege ein wichtiger Punkt. &#8222;Früher wollten junge Mitarbeiter immer volle Stellen. Seit fünf bis sechs Jahren merken wir, dass sich das ändert&#8220;, freut sich die Hausleiterin. Die <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Generation_Y" target="_blank" rel="noopener">Generation Y</a> fragt in der Regel: &#8222;Was verdiene ich Vollzeit? Und was verdiene ich mit 30 Stunden in der Woche?&#8220; Nach einem Blick auf die Zahlen lautet die Antwort dann meistens: &#8222;Mit 30 Stunden komme ich aus. Mehr brauche ich nicht.&#8220; Der Rest der Zeit ist zum Chillen. 😉</p>
<h2>Hochzufriedener Bauarbeiter</h2>
<p>Nicht unerwähnt lassen möchte ich &#8211; wo es doch jetzt so viel um Bewerbungen ging -, dass die in der Regel über Mund-zu-Mund-Propaganda rein kommen! 😉 Und dass auch öfter mal Jobsucher einfach so vorbeikommen, was auch gut ankommt, wenn es nicht gerade voll stressig zugeht. Bei meinem Besuch im Haus Stephanus hatte zum Beispiel gerade irgendein Rüpel eine Beule in den Bulli des Altenheims gefahren und dann Fahrerflucht begangen. Weil die Polizei gerade da war um den Schaden aufzunehmen, musste ich auf das Interview etwas warten. Trotzdem gab es einen sehr freundlichen Empfang. Deswegen finde ich, dass man einen persönlichen Besuch ruhig mal riskieren kann. 😉</p>
<p>Ob die Bewerbung des Bauarbeiters auch über Mund-zu-Mund-Propaganda ein kam, habe ich leider vergessen zu fragen. Was ich aber sagen kann ist, dass der Mann in seinem neuen Job hochzufrieden ist. Zu seiner Chefin hat er gesagt: &#8222;So viel Rückmeldung und Wertschätzung habe ich vorher bei der Arbeit nicht bekommen.&#8220; Da hat es sich doch richtig gelohnt, mal einen total schrägen Bewerber zum Vorstellungsgespräch einzuladen! 🙂</p>
<p><a href="http://tunein.com/radio/Jobsucher-Podcast-von-Endlich-Montag-p961209/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-medium wp-image-7393" src="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/TuneIn_Logo-300x116.jpg" alt="TuneIn" width="300" height="116" srcset="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/TuneIn_Logo-300x116.jpg 300w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/TuneIn_Logo-768x296.jpg 768w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/TuneIn_Logo-1024x394.jpg 1024w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/TuneIn_Logo-600x231.jpg 600w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/TuneIn_Logo.jpg 2000w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a></p>
<h2>Gute Job-Vorsätze? Ruf mich an!</h2>
<p>Ich wünsche Dir frohe Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr. Falls es zu Deinen <strong>guten Vorsätzen fürs neue Jahr</strong> gehören sollte, das Thema Job anzupacken, <a href="https://www.endlich-montag.net/kontakt/">dann meld&#8216; Dich doch sehr gerne bei mir</a>. Dann rocken wir das neue Jahr zusammen und Du suchst Dir endlich Deinen Traumjob. 🙂</p>
<p><strong>Im Jobsucher-Podcast hören wir uns dann nach der Weihnachtspause am 5. Februar 2018 wieder.</strong></p>
<h2>Inhaltsübersicht</h2>
<ul>
<li><strong>Seit 36 Jahren beim gleichen Arbeitgeber:</strong><br />
Die Hausleiterin Manuela Schock stellt sich vor.</li>
<li><strong>Fachkräftemangel Vorteil:</strong><br />
Großer Arbeitgeber auf dem Land.</li>
<li><strong>Vorsorge für die Zukunft:</strong><br />
Acht Azubis im Haus.</li>
<li><strong>Verschiedene Möglichkeiten:</strong><br />
Diese Jobs gibt es im Altenheim.</li>
<li><strong>Ich weiß nicht, was gut für dich ist:</strong><br />
Selbstbestimmung und Sozialkompetenz in der Altenpflege.</li>
<li><strong>Gute Chancen für Quereinsteiger:</strong><br />
Einstieg übers Praktikum.</li>
<li><strong>Kein Kriterium, wenn es ums Vorstellungsgespräch geht:</strong><br />
Schul- und Arbeitszeugnisse.</li>
<li><strong>Total schräger Bewerber:</strong><br />
Vom Bau in die Altenpflege.</li>
<li><strong>Wichtigstes Kriterium der Bewerbung:</strong><br />
Sie muss neugierig machen.</li>
<li><strong>Nimm den, mit dem schlechteren Schnitt:</strong><br />
Warum gute Noten nicht immer ein Vorteil sind.</li>
<li><strong>Kommt gut an:</strong><br />
Spontaner Besuch vom Jobsucher.</li>
<li><strong>Schlechteste Antwort ever:</strong><br />
Ich brauche &#8217;nen Stempel fürs Arbeitsamt.</li>
<li><strong>Es ist weiß Gott nicht immer schön:</strong><br />
Die Job-Nachteile in der Altenpflege.</li>
<li><strong>Vom gutem Umgang mit Transparenz:</strong><br />
Offene Kommunikation nicht nur im Vorstellungsgespräch.</li>
<li><strong>An diesen Tagen kann ich nicht:</strong><br />
Sondervereinbarungen im Arbeitsvertrag.</li>
<li><strong>Die neue Lust am Chillen:</strong><br />
Teilzeit ist plötzlich angesagt.</li>
<li><strong>Was haben Sie zu bieten?</strong><br />
Damit lockt die Altenpflege.</li>
<li><strong>Von der Lungenkrebs-Chemo in die Raucherecke:</strong><br />
Respekt und Selbstbestimmung sind ein hohes Gut.</li>
<li><strong>Lücken im Lebenslauf?</strong><br />
Wie spannend! Dann komm mal rein &#8230;</li>
<li><strong>Durchschleifen ist nicht:</strong><br />
Die Probezeit im Haus Stephanus.</li>
<li><strong>So gut wie keine Print-Anzeigen mehr:</strong><br />
Bewerbungen kommen über Mund-zu-Mund-Propaganda.</li>
<li><strong>Befristeter Vertrag trotz Fachkräftemangel:</strong><br />
Gründe für das zeitliche Limit.</li>
</ul>
<p><a href="http://www.stitcher.com/podcast/jobsucherpodcast-von-endlich-montag" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-4924 alignnone" src="http://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/stitcher-button-300x110.png" alt="Stitcher" width="177" height="65" /></a><a href="http://www.podcast.de/podcast/339724/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-4390 alignright" src="http://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/podcast.delogo-300x135-300x135.jpg" alt="podcast.delogo-300x135" width="159" height="72" /></a></p>
<p>_________________________________________________</p>
<p><em>Wenn Du Fragen an mich oder meine Interviewpartner hast, dann hinterlasse einen Kommentar. Auch Themenvorschläge sind jederzeit willkommen.</em></p>
]]></content:encoded>
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	<item>
        <title>20 Minuten mit: Stephan Rathgeber von Manpower</title>
		<link>https://www.endlich-montag.net/blog/podcast/20-minuten-mit-stephan-rathgeber-von-manpower/</link>
		<pubDate>Mon, 04 Dec 2017 10:22:40 +0000</pubDate>
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    	<description><![CDATA[Die Manpower Gruppe hat das Anschreiben und den Lebenslauf abgeschafft. Wie schade, dass der 33-jährige Stephan Rathgeber und ich auf dieses Thema erst ganz am Schluss gekommen sind. Dass es überhaupt geklappt hat, verdanke ich dem Hörer Lars, der mich bat, doch mal was zum "Honest CV" von Jeff Scardino zu machen. Trotzdem lohnt es sich natürlich reinzuhören. Wir sprechen im Jobsucher-Podcast darüber, wie Millennials (Generation Y) und Zeitarbeit zusammen passen. Wie ich meine Fähigkeiten und Interessen mit meinem Job verbinden kann. Woran es laut den im Rahmen der Manpower Fachkräftemangel-Studie befragten Unternehmen bei den Bewerbern hapert. Und auch darüber, dass Arbeitnehmer lieber massiv pendeln, anstatt für den nächsten Karriereschritt umzuziehen. Was übrigens ein ziemlich heißes Thema zu sein scheint, wie ich bei meinem Life/Work Planning Seminar in der VHS Herford von einem Teilnehmer erfahren habe. ;-)]]></description>
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		<itunes:author>Heiko Link</itunes:author>
		<itunes:subtitle>Ein ganzes Berufsleben als Zeitarbeiter: Laut Stephan Rathgeber von der Manpower Gruppe ist das für die Generation Y durchaus eine interessante Perspektive, weil sie ihre Interessen und Fähigkeiten in einen flexiblen Job einbringen können.</itunes:subtitle>
		<itunes:title>20 Minuten mit: Stephan Rathgeber von Manpower</itunes:title>
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		<itunes:summary><![CDATA[Die Manpower Gruppe hat das Anschreiben und den Lebenslauf abgeschafft. Wie schade, dass der 33-jährige Stephan Rathgeber und ich auf dieses Thema erst ganz am Schluss gekommen sind. Dass es überhaupt geklappt hat, verdanke ich dem Hörer Lars, der mich bat, doch mal was zum &quot;Honest CV&quot; von Jeff Scardino zu machen. Trotzdem lohnt es sich natürlich reinzuhören. Wir sprechen im Jobsucher-Podcast darüber, wie Millennials (Generation Y) und Zeitarbeit zusammen passen. Wie ich meine Fähigkeiten und Interessen mit meinem Job verbinden kann. Woran es laut den im Rahmen der Manpower Fachkräftemangel-Studie befragten Unternehmen bei den Bewerbern hapert. Und auch darüber, dass Arbeitnehmer lieber massiv pendeln, anstatt für den nächsten Karriereschritt umzuziehen. Was übrigens ein ziemlich heißes Thema zu sein scheint, wie ich bei meinem Life/Work Planning Seminar in der VHS Herford von einem Teilnehmer erfahren habe. ;-)]]></itunes:summary>
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		<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_9076" style="width: 266px" class="wp-caption alignleft"><a href="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2017/11/stephan-rathgeber.jpg" target="_blank" rel="noopener"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-9076" class="wp-image-9076 size-full" src="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2017/11/stephan-rathgeber.jpg" alt="Stephan Rathgeber" width="256" height="256" srcset="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2017/11/stephan-rathgeber.jpg 256w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2017/11/stephan-rathgeber-150x150.jpg 150w" sizes="(max-width: 256px) 100vw, 256px" /></a><p id="caption-attachment-9076" class="wp-caption-text"><strong>Stephan Rathgeber</strong> &#8211; Director Marketing, Communications &amp; Digital bei der ManpowerGroup Deutschland</p></div>
<p>Die <a href="https://www.manpowergroup.de" target="_blank" rel="noopener">Manpower Gruppe</a> hat das Anschreiben und den Lebenslauf abgeschafft. Wie schade, dass der 33-jährige Stephan Rathgeber und ich auf dieses Thema erst ganz am Schluss gekommen sind. Dass es überhaupt geklappt hat, verdanke ich dem Hörer Lars, der mich bat, doch mal was zum <a href="http://www.spiegel.de/karriere/bewerbung-mit-misserfolgen-im-lebenslauf-zum-vorstellungsgespraech-a-1060045.html" target="_blank" rel="noopener">&#8222;Honest CV&#8220; von Jeff Scardino</a> zu machen. Trotzdem lohnt es sich natürlich reinzuhören. Wir sprechen im Jobsucher-Podcast darüber, wie <a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Millennials" target="_blank" rel="noopener">Millennials (Generation Y)</a> und Zeitarbeit zusammen passen. Wie ich meine Fähigkeiten und Interessen mit meinem Job verbinden kann. Woran es laut den im Rahmen der Manpower Fachkräftemangel-Studie befragten Unternehmen bei den Bewerbern hapert. Und auch darüber, dass Arbeitnehmer lieber massiv pendeln, anstatt für den nächsten Karriereschritt umzuziehen. Was übrigens ein ziemlich heißes Thema zu sein scheint, wie ich bei meinem <a href="https://www.endlich-montag.net/life-work-planning/">Life/Work Planning</a> <a href="https://www.endlich-montag.net/blog/termine/life-work-planning-in-der-vhs-herford/">Seminar in der VHS Herford</a> von einem Teilnehmer erfahren habe. 😉</p>
<p><span id="more-9075"></span></p>
<h2>&#8222;One-Klick-Bewerbung&#8220; nur mobil</h2>
<p>Der (im Grunde) abgeschaffte Lebenslauf ließ mir nach dem Podcast-Interview natürlich keine Ruhe. Deswegen habe ich mich auf der Manpower-Webseite auf die Suche nach dem &#8222;Gefällt mir&#8220; Knopf gemacht, den ich nur kurz anklicke und schon bin ich an Bord. Ich war schwer überrascht, als ich den Button nicht gefunden habe. Ich habe unterschiedliche Jobs und Niederlassungen probiert und auch mal bei kununu geguckt, ob einer was dazu schreibt. Überall Fehlanzeige.</p>
<p><strong>Dann fand ich heraus, wo der Fehler lag:</strong> Ich bin kein Millennial! 😉 Deswegen habe ich alter Knochen die Manpower-Seite ganz antiquiert mit meinem Desktop-Rechner angesurft. Auf dem Smartphone sehe sogar ich den <strong>&#8222;Ja, interessiert mich&#8220; Button</strong>, der einen schnellen Kontakt zu Manpower herstellt. Stephan Rathgeber habe ich nach der Erfahrung noch mal kurz per Mail angefunkt und ihm geschrieben, dass es so ganz ohne Lebenslauf ja irgendwie doch nicht geht. Seine Antwort: &#8222;Sie brauchen keinen CV, einfach Kontaktdaten eingeben, Datenschutz bestätigten und los geht&#8217;s.&#8220; Manpower hat jetzt eine Bewerbung von Max Mustermann auf eine Verpacker-Stelle. Sorry! Das war ich. 😉</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_9085" style="width: 1009px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2017/11/bewerbungsformular-manpower.jpg" target="_blank" rel="noopener"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-9085" class="wp-image-9085 size-full" src="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2017/11/bewerbungsformular-manpower.jpg" alt="Bewerbungsformular Manpower" width="999" height="884" srcset="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2017/11/bewerbungsformular-manpower.jpg 999w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2017/11/bewerbungsformular-manpower-300x265.jpg 300w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2017/11/bewerbungsformular-manpower-768x680.jpg 768w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2017/11/bewerbungsformular-manpower-600x531.jpg 600w" sizes="(max-width: 999px) 100vw, 999px" /></a><p id="caption-attachment-9085" class="wp-caption-text"><strong>Wenn Du das hier siehst, bist Du ein alter Knochen:</strong> Als Nicht-Millennial war ich ohne Smartphone im Netz unterwegs und habe mich gewundert, wo der Button für den schnellen Einstieg bei Manpower ist. &#8222;Den gibt es natürlich nur mobil. Da brauchen wir ihn ja&#8220;, sagt Stephan Rathgeber. <em>Quelle: Manpower</em></p></div>
<h2>Definiere: Interessen</h2>
<p>Den Beruf mit den eigenen Interessen kombinieren ist erfahrungsgemäß eine spannende Angelegenheit. Deswegen war ich froh, als Stephan Rathgeber von sich aus auf dieses Thema zu sprechen kam. Was ich mitnehme ist, dass ich mir als Jobsucher Gedanken dazu machen sollte, wie ich für mich &#8222;Interessen&#8220; definiere. Darüber wird auch im Coaching immer heiß diskutiert. 😉 Ein Klassiker ist: &#8222;Ich interessiere mich fürs Fotografieren.&#8220; Fast alle meinen damit, dass sie gerne selbst auf den Auslöser drücken. Das ist dann kein Interesse, sondern das <a href="https://www.endlich-montag.net/blog/podcast/faehigkeiten-finden-mit-lifework-planning-lwp/">Tun bei den Fähigkeiten</a>.</p>
<p>Sehr gerne werden Interessen auch möglichst weit gefasst. Schließlich soll mir nichts durch die Lappen gehen! &#8222;Fremde Kulturen&#8220; und &#8222;Technik&#8220; sind zwei Beispiele dafür. Wer damit auf Jobsuche geht, merkt recht schnell, dass das nicht wirklich funktioniert. Mit &#8222;Eskimos&#8220; oder &#8222;Schließtechnik von Banktresoren&#8220; kommst Du besser voran. Ich weiß, wovon ich rede, weil ich selbst mal mit &#8222;Ich interessiere mich für fremde Kulturen.&#8220; losgegangen bin. 😉</p>
<p>Im Podcast ist die Interessen-Definition für meinen Geschmack leider etwas untergegangen. Ich hätte in Minute 17 nichts sagen sollen, dann wären wir vielleicht noch darauf gekommen. Sei&#8217;s drum &#8230;</p>
<p><a href="https://itunes.apple.com/de/podcast/endlich-montag!/id1083066806" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-4389 aligncenter" src="http://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/itunes-logo-300x111-300x111.jpg" alt="iTunes Logo" width="178" height="66" /></a></p>
<h2>Kein Umzug für die Karriere</h2>
<p>Wo ich mich wirklich über Rückmeldung von meinen Hörern freuen würde, ist der Punkt: Umzug für den nächsten Karriereschritt. Für mich spielen bei dieser Entscheidung viele Aspekte eine Rolle:</p>
<ul>
<li>Welche Verpflichtungen habe ich an meinem jetzigen Wohnort?<br />
Zum Beispiel: <em>Haus gebaut, Partnerschaft, Kinder, &#8230;</em></li>
<li>Würde mir der neue Arbeitsort gefallen?<br />
Zum Beispiel: <em>Großstadt, Dorf, Region, &#8230;</em></li>
<li>Ist es gerade wichtig für mich, meine Freunde in der Nähe zu haben?</li>
<li>Ist der Karriereschritt groß genug, um dafür umzuziehen?</li>
<li>Glaube ich dem Unternehmen, dass der tolle Job nicht nur in der Stellenanzeige existiert?<br />
<em>Bei der klassischen Bewerbung weiß man ja nie &#8230;</em> 😉</li>
<li>Und so weiter &#8230;</li>
</ul>
<p><a href="https://open.spotify.com/show/7oB4Pc8QwKfQMGnsQaj2ZR?si=43haAosoQqeyPBi3dTGDzQ" target="_blank" rel="noopener"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-10596 " src="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/10/spotify-300x203.jpg" alt="Spotify" width="195" height="132" srcset="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/10/spotify-300x203.jpg 300w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/10/spotify-768x520.jpg 768w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/10/spotify-1024x694.jpg 1024w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/10/spotify-600x406.jpg 600w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/10/spotify.jpg 1698w" sizes="(max-width: 195px) 100vw, 195px" /></a></p>
<p>Interessant ist auch die Frage: Wie lange darf die An- und Abfahrt zur Arbeit für Dich maximal dauern?</p>
<p>Ich habe schon Karriereschritte abgelehnt, weil ich ein Landei bin und nicht in der Stadt wohnen möchte. Und je mehr der Digitale Wandel voran schreitet, umso besser sollte es mit der freien Wahl des Wohnorts ja auch klappen. Da bin ich trotz Jahrgang &#8217;74 ganz Millennial! 😉</p>
<p>Was mich interessiert sind Deine Erfahrungen. Hast Du auch schon mal abgelehnt? Warum hast das gemacht oder auch nicht gemacht? Bist Du für den Job schonmal umgezogen, obwohl Du eigentlich nicht wolltest? Wie ist es ausgegangen? Manchmal stellen sich Dinge, die man eigentlich abgelehnt hat, im Nachhinein ja doch als gut heraus. 😉 Wenn Du Zeit und Lust hast, hinterlass mir gerne einen Kommentar oder schreib eine Mail.</p>
<p><strong><a href="http://tunein.com/radio/Jobsucher-Podcast-von-Endlich-Montag-p961209/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-medium wp-image-7393" src="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/TuneIn_Logo-300x116.jpg" alt="TuneIn" width="300" height="116" srcset="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/TuneIn_Logo-300x116.jpg 300w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/TuneIn_Logo-768x296.jpg 768w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/TuneIn_Logo-1024x394.jpg 1024w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/TuneIn_Logo-600x231.jpg 600w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/TuneIn_Logo.jpg 2000w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a></strong></p>
<h2>Inhaltsübersicht Interview mit Stephan Rathgeber:</h2>
<ul>
<li><strong>Director Marketing, Communications &amp; Digital:</strong><br />
Stephan Rathgeber stellt sich vor.</li>
<li><strong>Zeitarbeit und &#8222;fordernde&#8220; Millennials:</strong><br />
Das geht?!?</li>
<li><strong>Interessen und Fähigkeiten im Job:</strong><br />
Die Möglichkeiten bei der Zeitarbeit.</li>
<li><strong>Ein ganzes Berufsleben als Zeitarbeiter:</strong><br />
Personalentwicklung bei Manpower.</li>
<li><strong>Auch mal kein Traumjob:</strong><br />
Das Geschäftsmodell basiert auf hoher Produktivität.</li>
<li><strong>Schwierig, weil einschränkend:</strong><br />
Vom Job, der von der Lehre bis zur Rente reichen soll.</li>
<li><strong>Ist nicht zwingend in Schulen und Unis zu Hause:</strong><br />
Das Wissen über die Jobwelt der Gegenwart und Zukunft.</li>
<li><strong>Daran hapert es bei den Bewerbern:</strong><br />
Sie sind keine Eierlegende Wollmilchsau.</li>
<li><strong>Mobilität als Überraschung:</strong><br />
Umziehen für den nächsten Karriereschritt.</li>
<li><strong>No CV? No Problem!</strong><br />
Ein Klick und Du bist bei Manpower an Bord.</li>
</ul>
<p><a href="http://www.stitcher.com/podcast/jobsucherpodcast-von-endlich-montag" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-4924 alignnone" src="http://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/stitcher-button-300x110.png" alt="Stitcher" width="177" height="65" /></a><a href="http://www.podcast.de/podcast/339724/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-4390 alignright" src="http://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/podcast.delogo-300x135-300x135.jpg" alt="podcast.delogo-300x135" width="159" height="72" /></a></p>
<p>_________________________________________________</p>
<p><em>Wenn Du Fragen an mich oder meine Interviewpartner hast, dann hinterlasse einen Kommentar. Auch Themenvorschläge sind jederzeit willkommen.</em></p>
]]></content:encoded>
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	<item>
        <title>Randbedingungen mit Life/Work Planning bestimmen</title>
		<link>https://www.endlich-montag.net/blog/podcast/randbedingungen-mit-life-work-planning-bestimmen/</link>
		<pubDate>Mon, 20 Nov 2017 09:43:48 +0000</pubDate>
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    	<description><![CDATA[Bei der Jobsuche die Randbedingungen bis ins Kleinste aufzudröseln, klingt im ersten Augenblick vielleicht etwas übertrieben. Es kann ja sein, dass ich schon froh bin, wenn ich überhaupt einen Job bekomme, der mir einigermaßen Spaß macht. Jetzt auch noch genau darauf zu achten, wie mein Chef, meine Kollegen, die Kunden und obendrein auch noch Räume und Orte sein sollen, macht die Angelegenheit ziemlich sportlich. Dabei kann genau in diesen Punkten der Hase im Pfeffer liegen. Was mir persönlich zum Beispiel die eigentlich schöne Arbeit völlig vermiesen würde, wären Klienten, die nicht freiwillig zu mir kommen. Wenn ich mich dann frage, warum das eigentlich so ist, dann lerne ich viel über mich selbst. Das hilft mir bei der Jobsuche auch an anderer Stelle weiter.]]></description>
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		<itunes:author>Heiko Link</itunes:author>
		<itunes:subtitle>Wie soll Dein Chef sein? Deine Kollegen? Oder die Kunden, mit denen Du zu tun hast? Magst Du lieber Schüler oder Senioren? Und was ist mit den Arbeitsräumen und dem Ort? In dieser Episode geht es um die Randbedingungen zum Job.</itunes:subtitle>
		<itunes:title>Randbedingungen mit Life/Work Planning bestimmen</itunes:title>
		<itunes:episode>63</itunes:episode>
		<itunes:episodeType>full</itunes:episodeType>
		<itunes:summary><![CDATA[Bei der Jobsuche die Randbedingungen bis ins Kleinste aufzudröseln, klingt im ersten Augenblick vielleicht etwas übertrieben. Es kann ja sein, dass ich schon froh bin, wenn ich überhaupt einen Job bekomme, der mir einigermaßen Spaß macht. Jetzt auch noch genau darauf zu achten, wie mein Chef, meine Kollegen, die Kunden und obendrein auch noch Räume und Orte sein sollen, macht die Angelegenheit ziemlich sportlich. Dabei kann genau in diesen Punkten der Hase im Pfeffer liegen. Was mir persönlich zum Beispiel die eigentlich schöne Arbeit völlig vermiesen würde, wären Klienten, die nicht freiwillig zu mir kommen. Wenn ich mich dann frage, warum das eigentlich so ist, dann lerne ich viel über mich selbst. Das hilft mir bei der Jobsuche auch an anderer Stelle weiter.]]></itunes:summary>
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		<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_9025" style="width: 234px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-9025" class="wp-image-9025 size-medium" src="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2017/11/randbedingungen-224x300.jpg" alt="Randbedingungen - Life/Work Planning" width="224" height="300" srcset="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2017/11/randbedingungen-224x300.jpg 224w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2017/11/randbedingungen-768x1027.jpg 768w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2017/11/randbedingungen-766x1024.jpg 766w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2017/11/randbedingungen-600x802.jpg 600w" sizes="(max-width: 224px) 100vw, 224px" /><p id="caption-attachment-9025" class="wp-caption-text"><strong>Fünf Randbedingungen:</strong> Drei davon haben mit Menschen zu tun. Die beiden anderen nicht.</p></div>
<p>Bei der Jobsuche mit <a href="https://www.endlich-montag.net/life-work-planning/">Life/Work Planning (L/WP)</a> die Randbedingungen bis ins Kleinste aufzudröseln, klingt im ersten Augenblick vielleicht etwas übertrieben. Es kann ja sein, dass ich schon froh bin, wenn ich überhaupt einen Job bekomme, der mir einigermaßen Spaß macht. Jetzt auch noch genau darauf zu achten, wie mein Chef, meine Kollegen, die Kunden und obendrein auch noch Räume und Orte sein sollen, macht die Angelegenheit ziemlich sportlich. Dabei kann genau in diesen Punkten der Hase im Pfeffer liegen. Was mir persönlich zum Beispiel die eigentlich schöne Arbeit völlig vermiesen würde, wären Klienten, die nicht freiwillig zu mir kommen. Wenn ich mich dann frage, warum das eigentlich so ist, dann lerne ich viel über mich selbst. Das hilft mir bei der Jobsuche auch an anderer Stelle weiter.</p>
<p><span id="more-8980"></span></p>
<h2>Geht gar nicht: Unfreiwillige Klienten</h2>
<p>Unfreiwillige Klienten, das habe ich mal probiert. Der Vorteil ist schließlich nicht von der Hand zu weisen: Seminare kommen immer zustande, sind vielleicht sogar recht voll und du kannst als Coach und Trainer finanziell besser planen. In meinem Fall handelte es sich um einen großen Träger, der mir den Raum mit Leuten vollpackte, die in einer Maßnahme steckten. Wären die freiwillig gekommen, dann wäre der Tag mit Sicherheit ganz anders gelaufen. Was ich mir auch nicht vorstellen kann ist, mit Leuten zu arbeiten, zu denen jemand beim Arbeitsamt sagt: &#8222;Entweder sie gehen zu Herrn Link oder wir streichen die Leistungen.&#8220; Das passt überhaupt nicht zu meinem Coaching, in dem Klienten viel an sich selbst arbeiten. Eine weitere Zielgruppe, bei der in Sachen Freiwilligkeit Vorsicht geboten ist, sind übrigens Schüler. 😉</p>
<p><a href="https://itunes.apple.com/de/podcast/endlich-montag!/id1083066806" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-4389 aligncenter" src="http://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/itunes-logo-300x111-300x111.jpg" alt="iTunes Logo" width="178" height="66" /></a></p>
<h2>Wo sind meine empfindlichen Knöpfe?</h2>
<p>Wenn sie im Coaching das Life/Work Planning Kreismodell füllen, dann gucken meine Klienten auch, wo ihre empfindlichen &#8222;Knöpfe&#8220; sind. Bei mir ist Freiwilligkeit etwas, wo ich keine Abstriche mehr mache. Du zuckst bei dem Punkt vielleicht noch nicht mal ansatzweise. Dafür gehen bei Dir ganz andere Sachen gar nicht. Es ist gut, diese Sachen auf dem Schirm zu haben. Manchmal fallen die einem im Alltag nicht unbedingt sofort auf. Außerdem ist es gut, diese Punkte für sich zu definieren. Was genau ist zum Beispiel &#8222;Freiwilligkeit&#8220; für Dich? Wenn jemand durch berufliche Umstände zum Jobwechsel gezwungen wird und der sich dann notgedrungen selbst anmeldet: Ist das noch freiwillig? Ich finde schon. Du siehst das vielleicht anders &#8230;</p>
<div id="attachment_6068" style="width: 228px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/11/LWP_Kreismodell_Endlich_Montag_web.jpg" target="_blank" rel="noopener"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-6068" class="wp-image-6068 size-medium" src="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/11/LWP_Kreismodell_Endlich_Montag_web-218x300.jpg" alt="Life/Work Planning (L/WP) Kreismodell" width="218" height="300" srcset="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/11/LWP_Kreismodell_Endlich_Montag_web-218x300.jpg 218w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/11/LWP_Kreismodell_Endlich_Montag_web-742x1024.jpg 742w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/11/LWP_Kreismodell_Endlich_Montag_web-600x828.jpg 600w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/11/LWP_Kreismodell_Endlich_Montag_web.jpg 754w" sizes="(max-width: 218px) 100vw, 218px" /></a><p id="caption-attachment-6068" class="wp-caption-text"><strong>Das L/WP Kreismodell:</strong> Was ist mir wichtig und wo befinden sich meine empfindlichen &#8222;Knöpfe&#8220;, wo ich keine Abstriche machen will?</p></div>
<h2>Gut für das Einstellungsgespräch</h2>
<p>Im Coaching gucken wir uns <strong>fünf Randbedingungen</strong> an:</p>
<ul>
<li>Chefs</li>
<li>Kollegen</li>
<li>Kunden</li>
<li>Raum</li>
<li>Ort</li>
</ul>
<p>Wie immer bei L/WP machen wir erstmal die Raute auf und sammeln möglichst viele Punkte, bevor wir dann auf <strong>die Top 3</strong> reduzieren. Die Top 3 brauchst Du bei Deiner Jobsuche und auch im Einstellungsgespräch. Damit Du da nicht lange überlegen musst, was genau Du mit &#8222;Freiwilligkeit&#8220; meinst, schreibst Du für Deine wichtigsten Punkte ein paar Sätze auf.</p>
<div id="attachment_8240" style="width: 1034px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-8240" class="wp-image-8240 size-large" src="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2017/06/heiko-link-hs-owl-1024x351.jpg" alt="Heiko Link Hochschule Ostwestfalen-Lippe" width="1024" height="351" srcset="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2017/06/heiko-link-hs-owl-1024x351.jpg 1024w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2017/06/heiko-link-hs-owl-300x103.jpg 300w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2017/06/heiko-link-hs-owl-768x263.jpg 768w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2017/06/heiko-link-hs-owl-600x205.jpg 600w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><p id="caption-attachment-8240" class="wp-caption-text"><strong>Die Life/Work Planning Raute:</strong> Raute auf heißt erstmal viele Punkte sammeln. Raute zu heißt reduzieren auf meine Top 3 Punkte.</p></div>
<h2>Definition oder &#8222;Ist mir wichtig, weil &#8230;&#8220;</h2>
<p>Das kann eine <strong>Definition</strong> sein. Also zum Beispiel: <em>&#8222;Freiwilligkeit heißt, dass Klienten frei entscheiden, am Coaching teilzunehmen. Wenn sie aus einer Notsituation heraus kommen, ist das für mich okay. Wenn sie von Eltern oder Partnern &gt; geschickt &lt; werden, dann nicht.&#8220;</em></p>
<p><strong>Alternativ</strong> kannst Du ein paar Sätze schreiben, die beginnen mit &#8222;<strong>Diese Randbedingung ist mir wichtig, weil &#8230;</strong>&#8222;. Das könnte beispielsweise so aussehen: <em>&#8222;Freiwilligkeit ist mir wichtig, weil Klienten im Coaching an sich selbst arbeiten müssen. Sehr viel passiert nach dem Coaching, wenn die Klienten im verdeckten Arbeitsmarkt unterwegs sind. Menschen, die unfreiwillig kommen, sind wahrscheinlich nicht motiviert. Sie arbeiten im Coaching nicht mit und machen danach nicht weiter. Damit wird meine Arbeit sehr anstrengend und fühlt sich sinnlos an. Außerdem fand ich es als Schüler schon richtig blöd, mir Fächer reinziehen zu müssen, die mich nicht die Bohne interessierten. Das will ich nicht fortführen!&#8220;</em></p>
<p><a href="https://open.spotify.com/show/7oB4Pc8QwKfQMGnsQaj2ZR?si=43haAosoQqeyPBi3dTGDzQ" target="_blank" rel="noopener"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-10596 " src="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/10/spotify-300x203.jpg" alt="Spotify" width="195" height="132" srcset="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/10/spotify-300x203.jpg 300w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/10/spotify-768x520.jpg 768w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/10/spotify-1024x694.jpg 1024w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/10/spotify-600x406.jpg 600w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/10/spotify.jpg 1698w" sizes="(max-width: 195px) 100vw, 195px" /></a></p>
<h2>Augen auf in den Unternehmen</h2>
<p>Wenn Du Dir über Deine Randbedingungen Gedanken gemacht hast, dann hast Du die bei Info-Gesprächen in Unternehmen besser auf dem Schirm. Sehen kannst Du übrigens nicht nur die von Dir gewünschte Ausstattung der Räume. Auch zum Beispiel Hilfsbereitschaft, fällt schon mal ins Auge. Da steht vielleicht jemand am Kopierer und flucht, weil er zur Unzeit einen Papierstau hat. Plötzlich kommt eine Kollegin um die Ecke und sagt: &#8222;Ich mache das hier für dich und bringe dir gleich die Kopien. Mach du mal lieber an deinem dringenden Fall weiter.&#8220; Wenn Dir wichtig ist, dass Deine Kollegen hilfsbereit sind, dann bist Du hier wahrscheinlich goldrichtig. 😉 Und wenn Du <a href="https://www.endlich-montag.net/blog/podcast/das-lifework-planning-einstellungsgespraech/">im Einstellungsgespräch</a> gefragt wirst, warum Du gerade hier arbeiten willst, dann kannst Du sagen: &#8222;Wegen der hilfsbereiten Kollegen. Das ist mir wichtig!&#8220; Und Du hast auch gleich ein echtes Beispiel aus dem Unternehmen zur Hand. Vergleich das mal mit: &#8222;Ich habe gehört, dass die Kollegen hier so nett sind.&#8220; Auch nicht schlecht, aber: Was genau ist für Dich ein netter Kollege? Vielleicht sagst Du ja: &#8222;Den Papierstau behebe ich selbst! Meine doofe Kollegin traut mir wohl gar nichts zu!&#8220; 😉</p>
<p><strong><a href="http://tunein.com/radio/Jobsucher-Podcast-von-Endlich-Montag-p961209/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-medium wp-image-7393" src="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/TuneIn_Logo-300x116.jpg" alt="TuneIn" width="300" height="116" srcset="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/TuneIn_Logo-300x116.jpg 300w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/TuneIn_Logo-768x296.jpg 768w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/TuneIn_Logo-1024x394.jpg 1024w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/TuneIn_Logo-600x231.jpg 600w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/TuneIn_Logo.jpg 2000w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a></strong></p>
<h2>Beispiele für Randbedingungen im Podcast</h2>
<div id="attachment_9030" style="width: 240px" class="wp-caption alignright"><a href="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2017/11/aetzendblatt-lwp.jpg" target="_blank" rel="noopener"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-9030" class="wp-image-9030 size-medium" src="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2017/11/aetzendblatt-lwp-230x300.jpg" alt="Ätzendblatt Life/Work Planning" width="230" height="300" srcset="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2017/11/aetzendblatt-lwp-230x300.jpg 230w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2017/11/aetzendblatt-lwp-768x1001.jpg 768w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2017/11/aetzendblatt-lwp-786x1024.jpg 786w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2017/11/aetzendblatt-lwp-600x782.jpg 600w" sizes="(max-width: 230px) 100vw, 230px" /></a><p id="caption-attachment-9030" class="wp-caption-text"><strong>Ätzend-Blatt:</strong> Die Überschrift ist immer das Wort &gt; Ätzend!!! &lt;, darunter steht die jeweilige Randbedingung.</p></div>
<p>Im Podcast bringe ich weitere Beispiele für die einzelnen Randbedingungen. Deswegen lohnt es sich auf jeden Fall, den anzuhören, auch wenn Du diesen Blogbeitrag schon gelesen hast. 😉</p>
<p>An die Randbedingungen kommst Du in so genannten &#8222;Ätzend-Runden&#8220;. Das ist eine recht lustige Angelegenheit, weil Du erstmal so richtig schön ablästern darfst. 🙂 <strong>Wie genau das geht erkläre ich im Jobsucher-Podcast.</strong> Hier in den Shownotes findest Du wie im Podcast versprochen ein Muster für das &#8222;Ätzend-Blatt&#8220;.</p>
<p>Ich wünsche Dir viel Spaß und tolle Erkenntnisse bei den Ätzend-Runden! Was ich übrigens voll nicht ätzend, sondern total klasse fände, wäre eine iTunes-Bewertung von Dir! Oder eine tolle Bewertung bei Google oder auf meiner Facebook-Seite. 🙂</p>
<p>Heiter weiter! Und wenn Du Fragen oder Themenwünsche hast, dann schreib einfach einen Kommentar. Ich freu&#8216; mich! 🙂</p>
<p><a href="http://www.stitcher.com/podcast/jobsucherpodcast-von-endlich-montag" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-4924 alignnone" src="http://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/stitcher-button-300x110.png" alt="Stitcher" width="177" height="65" /></a><a href="http://www.podcast.de/podcast/339724/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-4390 alignright" src="http://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/podcast.delogo-300x135-300x135.jpg" alt="podcast.delogo-300x135" width="159" height="72" /></a></p>
<p>_________________________________________________</p>
<p><em>Wenn Du Fragen an mich oder meine Interviewpartner hast, dann hinterlasse einen Kommentar. Auch Themenvorschläge sind jederzeit willkommen.</em></p>
]]></content:encoded>
<podcast:chapters url="https://www.endlich-montag.net/blog/podcast/randbedingungen-mit-life-work-planning-bestimmen/?chapters_format=pijson" type="application/json+chapters"/>	</item>
	
	<item>
        <title>Eine echte Jobsuche live im Podcast</title>
		<link>https://www.endlich-montag.net/blog/podcast/eine-echte-jobsuche-live-im-podcast/</link>
		<pubDate>Mon, 06 Nov 2017 09:14:18 +0000</pubDate>
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    	<description><![CDATA[Religionswissenschaft und Schweißtechnik und vielleicht noch ein ganz neues Thema: Wie kommt das beruflich zusammen? Die 48-jährige Heike, die vergangene Woche ein Life/Work Planning (L/WP) Jobcoaching bei mir begonnen hat, macht sich jetzt auf den Weg, um genau das herauszufinden. "Wahrscheinlich werden viele die Hände über dem Kopf zusammenschlagen, wenn sie sehen, welche Mäanderschlangen ich in meinem Berufsleben hinterlasse", findet Heike, die mit 36 ein Studium begonnen hat und die Promotion anstrebt. Im Podcast bist Du bei Heikes Jobsuche live dabei, kannst mitfiebern, ihr die Daumen drücken und auch von ihren Erfahrungen bei der Zielfindung und Jobsuche im verdeckten Arbeitsmarkt profitieren.]]></description>
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		<itunes:author>Heiko Link</itunes:author>
		<itunes:subtitle>Die Gelegenheit kommt so schnell nicht wieder: Begleite meine Klientin Heike live bei ihrer Jobsuche, fiebere mit, drück ihr die Daumen und profitiere von den Erfahrungen, die sie im offenen und vor allen Dingen im verdeckten Arbeitsmarkt macht.</itunes:subtitle>
		<itunes:title>Eine echte Jobsuche live im Podcast</itunes:title>
		<itunes:episode>62</itunes:episode>
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		<itunes:summary><![CDATA[Religionswissenschaft und Schweißtechnik und vielleicht noch ein ganz neues Thema: Wie kommt das beruflich zusammen? Die 48-jährige Heike, die vergangene Woche ein Life/Work Planning (L/WP) Jobcoaching bei mir begonnen hat, macht sich jetzt auf den Weg, um genau das herauszufinden. &quot;Wahrscheinlich werden viele die Hände über dem Kopf zusammenschlagen, wenn sie sehen, welche Mäanderschlangen ich in meinem Berufsleben hinterlasse&quot;, findet Heike, die mit 36 ein Studium begonnen hat und die Promotion anstrebt. Im Podcast bist Du bei Heikes Jobsuche live dabei, kannst mitfiebern, ihr die Daumen drücken und auch von ihren Erfahrungen bei der Zielfindung und Jobsuche im verdeckten Arbeitsmarkt profitieren.]]></itunes:summary>
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		<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_8526" style="width: 310px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-8526" class="wp-image-8526 size-medium" src="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2017/08/heiko-link-349-300x282.jpg" alt="Heiko Link Podcast" width="300" height="282" srcset="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2017/08/heiko-link-349-300x282.jpg 300w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2017/08/heiko-link-349-768x722.jpg 768w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2017/08/heiko-link-349-1024x963.jpg 1024w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2017/08/heiko-link-349-600x564.jpg 600w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /><p id="caption-attachment-8526" class="wp-caption-text"><strong>Dein Ohr:</strong> Mein Jobsucher-Podcast-Mikro hört für Dich live bei Heikes Jobsuche mit.</p></div>
<p>Religionswissenschaft und Schweißtechnik und vielleicht noch ein ganz neues Thema: Wie kommt das beruflich zusammen? Die 48-jährige Heike, die vergangene Woche ein <a href="https://www.endlich-montag.net/life-work-planning/">Life/Work Planning (L/WP)</a> Jobcoaching bei mir begonnen hat, macht sich jetzt auf den Weg, um genau das herauszufinden. &#8222;Wahrscheinlich werden viele die Hände über dem Kopf zusammenschlagen, wenn sie sehen, welche <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Mäander" target="_blank" rel="noopener">Mäander</a>schlangen ich in meinem Berufsleben hinterlasse&#8220;, findet Heike, die mit 36 ein Studium begonnen hat und die Promotion anstrebt. Im Podcast bist Du bei Heikes Jobsuche live dabei, kannst mitfiebern, ihr die Daumen drücken und auch von ihren Erfahrungen bei der Zielfindung und Jobsuche im verdeckten Arbeitsmarkt profitieren.<span id="more-8948"></span></p>
<h2>Vorname ohne Foto</h2>
<p>Ich bin Heike wirklich dankbar, dass ich ihre Jobsuche im Podcast begleiten darf. Möglich ist diese &#8222;öffentliche Suche&#8220; unter anderem auch, weil sie seit März keinen Arbeitgeber mehr hat, der mithören könnte. Trotzdem haben wir uns darauf geeinigt, nur ihren Vornamen zu verwenden und auch auf Fotos zu verzichten. Deswegen musst Du in diesem Punkt mit mir Vorlieb nehmen. 😉</p>
<p><a href="https://itunes.apple.com/de/podcast/endlich-montag!/id1083066806" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-4389 aligncenter" src="http://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/itunes-logo-300x111-300x111.jpg" alt="iTunes Logo" width="178" height="66" /></a></p>
<h2>Melde Dich, wenn es nicht funktioniert</h2>
<p>Ich persönlich freue mich auf ganz viele, tolle Erfahrungsberichte von den Gesprächen, die Heike in Firmen führen wird. Weil das vertrauliche Vier-Augen-Gespräche sind und wir niemanden ausspionieren wollen, werde ich auf eine gewisse Anonymisierung achten. Weil ich noch nie eine Jobsuche öffentlich begleitet habe, hoffe ich, dass wir einen guten Mittelweg finden werden. Schließlich soll es für meine Hörer verständlich und nachvollziehbar bleiben. Als reines &#8222;Unterhaltungsprogramm&#8220; würde ich das nicht machen. Du solltest schon etwas daraus mitnehmen können. Deswegen ist mir Feedback von Dir als Hörer wichtig! Bitte melde Dich <a href="https://www.endlich-montag.net/kontakt/">per Mail </a>oder Kommentar, wenn es nicht funktioniert.</p>
<p><a href="https://open.spotify.com/show/7oB4Pc8QwKfQMGnsQaj2ZR?si=43haAosoQqeyPBi3dTGDzQ" target="_blank" rel="noopener"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-10596 " src="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/10/spotify-300x203.jpg" alt="Spotify" width="195" height="132" srcset="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/10/spotify-300x203.jpg 300w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/10/spotify-768x520.jpg 768w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/10/spotify-1024x694.jpg 1024w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/10/spotify-600x406.jpg 600w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/10/spotify.jpg 1698w" sizes="(max-width: 195px) 100vw, 195px" /></a></p>
<h2>Jobsuche: Heike schreibt auch Bewerbungen</h2>
<p>Heike wird nicht nur mit L/WP im verdeckten Arbeitsmarkt suchen, sondern auch klassisch Bewerbungen schreiben. Das Arbeitsamt verpflichtet sie dazu. Wenn sie das nicht macht, dann werden ihre Leistungen gestrichen. Natürlich drücke ich ihr die Daumen, dass sie dabei vielleicht schon einen Treffer landet. Heike sagt im Podcast, dass sie trotzdem mit unserem Projekt weitermachen würde. Falls es so kommen sollte, dann gucken wir mal, wie die aktuelle Situation ist. Vielleicht kommen ja auch ein paar Erfahrungsberichte aus der klassischen Suche im offenen Arbeitsmarkt dabei heraus, die wir den Erfahrungen im verdeckten Arbeitsmarkt direkt gegenüber stellen können. Das wäre doch ein Gewinn.</p>
<p><strong><a href="http://tunein.com/radio/Jobsucher-Podcast-von-Endlich-Montag-p961209/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-medium wp-image-7393" src="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/TuneIn_Logo-300x116.jpg" alt="TuneIn" width="300" height="116" srcset="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/TuneIn_Logo-300x116.jpg 300w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/TuneIn_Logo-768x296.jpg 768w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/TuneIn_Logo-1024x394.jpg 1024w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/TuneIn_Logo-600x231.jpg 600w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/TuneIn_Logo.jpg 2000w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a></strong></p>
<p>Wie oft Podcast-Episoden mit Heike erscheinen, kann ich noch nicht sagen. Das hängt von ihrer Suche ab und zum Beispiel auch davon, welche Hindernisse das Leben so bereit hält. Ich möchte keinen Druck aufbauen, nur um für meinen Jobsucher-Podcast einen festen Turnus zu etablieren. Heike soll ganz normal suchen und sich die Zeit dafür nehmen, die sie braucht. Vor allen Dingen soll sie auch Spaß bei der Suche haben! Spaß und Druck kommen meiner Erfahrung nach eher nicht zusammen. 😉 Ob die Episoden mit ihr dann auch Montags erscheinen oder einfach mal zwischendurch, werden wir sehen.</p>
<h2>Auswahlkriterium: Gerne!</h2>
<div id="attachment_8245" style="width: 236px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-8245" class="wp-image-8245 size-medium" src="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2017/06/lwp-raute_1315-226x300.jpg" alt="Life/Work Planning (L/WP) Raute" width="226" height="300" srcset="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2017/06/lwp-raute_1315-226x300.jpg 226w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2017/06/lwp-raute_1315-768x1019.jpg 768w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2017/06/lwp-raute_1315-772x1024.jpg 772w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2017/06/lwp-raute_1315-600x796.jpg 600w" sizes="(max-width: 226px) 100vw, 226px" /><p id="caption-attachment-8245" class="wp-caption-text"><strong>Die L/WP-Raute:</strong> Die sieht nicht nur aus wie ein Salino-Lakritz. Sie schmeckt auch so lecker!</p></div>
<p>Bevor es mit der Suche im echten Arbeitsmarkt wahrscheinlich erst so richtig spannend wird, berichten wir aus dem Coaching in <a href="https://www.endlich-montag.net/seminarort/">meinem Büro</a>. Bei unserem ersten Termin haben wir uns auf die Suche nach Heikes <strong>Fähigkeiten</strong> und <strong>Interessen</strong> gemacht. Bei Life/Work Planning werden im ersten Schritt ganz viele Fähigkeiten, Interessen, &#8230; gesammelt, bevor aus der Fülle von Möglichkeiten wieder auf die drei wichtigsten Punkte reduziert wird. Im Trainer-Fachjargon heißt das: Raute auf und dann wieder zu machen. Das Auswahlkriterium beim Reduzieren ist: Gerne! Schließlich soll die Arbeit hinterher Spaß machen.</p>
<p>Zu sehen, wie viele Fähigkeiten sie haben, fühlt sich für Jobsucher gut an. Außerdem sind sie nach dem Reduzieren auf drei sicher, nichts Wichtiges vergessen zu haben. <a href="https://www.endlich-montag.net/blog/podcast/faehigkeiten-finden-mit-lifework-planning-lwp/">Zu den Fähigkeiten gibt es eine eigene Podcast-Episode.</a> Hör einfach mal rein, wenn Du mehr wissen möchtest.</p>
<p>Im Podcast berichtet Heike, wie sie das &#8222;Raute auf machen&#8220; findet und spricht über bewußte und unbewußte Prozesse, die bei ihr ablaufen. Ich bin schon jetzt gespannt darauf, wie sie es findet, wenn wir die Raute wieder zu machen. Bis es so weit ist, dauert es aber noch ein bisschen.</p>
<h2>Majestätischer Quereinstieg</h2>
<p>Ganz egal, was Heike sagen wird: Wenn ich meine Hände über dem Kopf zusammen schlagen sollte, dann nur zum Applaudieren. 🙂 Für diesen Beitrag habe ich <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Mäander" target="_blank" rel="noopener">Mänder mal bei Wikipedia</a> eingegeben und gleich ein Foto des wunderschönen Auenmäanderschlangen am Unterlauf des Nowitna River in Alaska gesehen. Im Vergleich zu einem gerade betonierten Fluss- oder Lebenslauf sieht das geradezu majestätisch schön aus. Vielleicht bin ich deswegen so ein großer Fan vom Quereinstieg. 🙂</p>
<p><a href="http://www.stitcher.com/podcast/jobsucherpodcast-von-endlich-montag" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-4924 alignnone" src="http://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/stitcher-button-300x110.png" alt="Stitcher" width="177" height="65" /></a><a href="http://www.podcast.de/podcast/339724/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-4390 alignright" src="http://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/podcast.delogo-300x135-300x135.jpg" alt="podcast.delogo-300x135" width="159" height="72" /></a></p>
<p>_________________________________________________</p>
<p><em>Wenn Du Fragen an mich oder meine Interviewpartner hast, dann hinterlasse einen Kommentar. Auch Themenvorschläge sind jederzeit willkommen.<br />
</em></p>
]]></content:encoded>
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	<item>
        <title>30 Minuten mit: Joachim Schmitt von Schmitt Consultants</title>
		<link>https://www.endlich-montag.net/blog/podcast/30-minuten-mit-joachim-schmitt-von-schmitt-consultants/</link>
		<pubDate>Mon, 23 Oct 2017 06:56:39 +0000</pubDate>
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    	<description><![CDATA[Brutto = Netto. Klingt doch super, oder? :-) Mit Joachim Schmitt vom Beratungshaus Schmitt Consultants in Herford spreche ich in dieser Jobsucher-Podcast Episode darüber, wie Du in der Gehaltsverhandlung oder auch im Jahresgespräch steuerfrei mehr Geld bekommen kannst, ohne dass es Deinen (zukünftigen) Arbeitgeber mehr kostet. Ganz legal möglich wird das durch so genannte Entgeltoptimierungsbausteine. Joachim stellt ein paar davon vor und gibt Tipps, worauf Du achten solltest.]]></description>
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		<itunes:author>Heiko Link</itunes:author>
		<itunes:subtitle>Waren- oder Tankgutschein, Restaurantscheck der auch bei EDEKA und REWE eingelöst werden kann, Autoaufkleber mit Firmenwerbung, Erholungsbeihilfe, Jobrad oder betriebliche Altersvorsorge, ...: Womit möchtest Du Dein Gehalt optimieren? Joachim gibt Tipps.</itunes:subtitle>
		<itunes:title>30 Minuten mit: Joachim Schmitt von Schmitt Consultants</itunes:title>
		<itunes:episode>61</itunes:episode>
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		<itunes:summary><![CDATA[Brutto = Netto. Klingt doch super, oder? :-) Mit Joachim Schmitt vom Beratungshaus Schmitt Consultants in Herford spreche ich in dieser Jobsucher-Podcast Episode darüber, wie Du in der Gehaltsverhandlung oder auch im Jahresgespräch steuerfrei mehr Geld bekommen kannst, ohne dass es Deinen (zukünftigen) Arbeitgeber mehr kostet. Ganz legal möglich wird das durch so genannte Entgeltoptimierungsbausteine. Joachim stellt ein paar davon vor und gibt Tipps, worauf Du achten solltest.]]></itunes:summary>
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		<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_8870" style="width: 310px" class="wp-caption alignright"><a href="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2017/10/joachim-schmitt.jpg" target="_blank" rel="noopener"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-8870" class="wp-image-8870 size-medium" src="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2017/10/joachim-schmitt-300x233.jpg" alt="Joachim Schmitt" width="300" height="233" srcset="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2017/10/joachim-schmitt-300x233.jpg 300w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2017/10/joachim-schmitt-768x596.jpg 768w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2017/10/joachim-schmitt-600x466.jpg 600w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2017/10/joachim-schmitt.jpg 769w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><p id="caption-attachment-8870" class="wp-caption-text"><strong>Joachim Schmitt</strong> &#8211; Geschäftsführer / Inhaber von Schmitt Consultants in Herford</p></div>
<p>Brutto = Netto. Klingt doch super, oder? 🙂 Mit Joachim Schmitt vom <a href="http://www.schmitt-consultants.de" target="_blank" rel="noopener">Beratungshaus Schmitt Consultants</a> in Herford spreche ich in dieser Jobsucher-Podcast Episode darüber, wie Du in der <strong>Gehaltsverhandlung</strong> oder auch im Jahresgespräch <strong>steuerfrei mehr Geld</strong> bekommen kannst, ohne dass es Deinen (zukünftigen) Arbeitgeber mehr kostet. Ganz legal möglich wird das durch so genannte Entgeltoptimierungsbausteine. Joachim stellt ein paar davon vor und gibt Tipps, worauf Du achten solltest.</p>
<p>Ich persönlich finde ja, dass man diese &#8222;Entgeltoptimierungsbiester&#8220; auch super zur Arbeitgebermarkenbildung einsetzen kann. Deswegen interessiert mich, ob Du als Jobsucher auf solche Benefits achtest und potentielle Arbeitgeber gezielt danach auswählst. Zum Beispiel beim Arbeitgeberbewertungsportal <a href="https://www.kununu.com" target="_blank" rel="noopener">kununu</a>, wo ja eine ganze Reihe Benefits aufgelistet sind. Falls dem so ist oder auch nicht, dann hinterlass mir doch bitte einen Kommentar unter diesem Beitrag. Danke!<span id="more-8868"></span></p>
<h2>Es geht nicht nur um Geld</h2>
<p>Zu einem Jobcoaching mit dem <a href="https://www.endlich-montag.net/life-work-planning/">Life/Work Planning Verfahren (L/WP)</a> gehört ab einem gewissen Punkt natürlich auch die <a href="https://www.endlich-montag.net/gehaltsverhandlung/">Gehaltsverhandlung</a> dazu. Schließlich sollen sich Deine Mühen und Dein Engagement bei der Suche im verdeckten Arbeitsmarkt am Ende auch für Dich auszahlen. 😉</p>
<p>Bei der Gehaltsverhandlung mit L/WP bereitest Du anhand der marktüblichen Gehälter und Deines persönlichen Bedarfs eine finanzielle Spanne vor. Bevor Du entscheidest, wo Du in dieser Spanne raus kommst, klopfst Du erstmal ein paar andere Punkte ab. Du sprichst im <a href="https://www.endlich-montag.net/blog/podcast/das-lifework-planning-einstellungsgespraech/">Einstellungsgepräch</a> über Deinen genauen Aufgabenbereich, eine mögliche Beförderung, Fort- und Weiterbildungen die Du gerne machen würdest und über <strong>Extras zum normalen Gehalt</strong>.</p>
<p><a href="https://itunes.apple.com/de/podcast/endlich-montag!/id1083066806" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-4389 aligncenter" src="http://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/itunes-logo-300x111-300x111.jpg" alt="iTunes Logo" width="178" height="66" /></a></p>
<p>Welche Extras in der von Dir angepeilten Branche üblich sind, erfährst Du am allerbesten während Deiner Suche im verdeckten Arbeitsmarkt. Und zwar von den Menschen, die jetzt schon in diesem Bereich arbeiten. Die Extras, die für Dich interessant sind, nimmst Du in Form einer Extras-Liste mit in die Verhandlung. Auch wenn Du nach den Gesprächen mit Mitarbeitern schon ein paar Punkte auf Deiner Liste hast, schadet es bestimmt nicht, wenn Du Dir noch ein paar allgemeine Anregungen holst. Wer weiß: Vielleicht bringst Du am Ende ja eine neue Idee mit in Deine neue Firma?! Und genau da kommt Joachim Schmitt ins Spiel &#8230;</p>
<div id="attachment_8886" style="width: 1034px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-8886" class="wp-image-8886 size-large" src="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2017/10/Geldtorte-1024x979.jpg" alt="Geldtorte Life/Work Planning L/WP" width="1024" height="979" srcset="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2017/10/Geldtorte-1024x979.jpg 1024w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2017/10/Geldtorte-300x287.jpg 300w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2017/10/Geldtorte-768x734.jpg 768w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2017/10/Geldtorte-600x574.jpg 600w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><p id="caption-attachment-8886" class="wp-caption-text"><strong>Die Life/Work Planning (L/WP) Geldtorte:</strong> Mit Joachim Schmitt sammle ich Punkte für die Extras-Liste.</p></div>
<h2>Joachim Schmitt berät die Personaler</h2>
<p>Joachim berät normalerweise die Mitarbeiter in der Personalabteilung und hat sich für unser Interview in die Lage der Jobsucher hineinversetzt. Ich frage ihn nach aktuellen Trends und danach, welche Extras vielleicht schon ausgereizt sind, weil einfach zu viele damit kommen. Außerdem interessiert mich natürlich, was für die Arbeitgeber leicht umzusetzen ist. Denn wenn die einen Mordsaufwand betreiben müssen, um Dein Extra zu verbuchen oder irgendwie im betrieblichen Ablauf &#8222;unterzubringen&#8220;, dann wird die Verhandlung für Dich natürlich sportlicher. 😉</p>
<p>Viele Personaler kennen sich laut Joachim in Sachen Entgeltoptimierung schon ganz gut aus. Die Frage ist, ob die das Thema bei der Gehaltsverhandlung von sich aus ansprechen. Oder ob es vielleicht ganz gut ist, wenn Du aktiv nachfragst. In beiden Fällen hilft es glaube ich, einen Überblick über die verschiedenen Möglichkeiten zu haben und vorbereitet zu sein.</p>
<p><a href="https://open.spotify.com/show/7oB4Pc8QwKfQMGnsQaj2ZR?si=43haAosoQqeyPBi3dTGDzQ" target="_blank" rel="noopener"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-10596 " src="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/10/spotify-300x203.jpg" alt="Spotify" width="195" height="132" srcset="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/10/spotify-300x203.jpg 300w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/10/spotify-768x520.jpg 768w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/10/spotify-1024x694.jpg 1024w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/10/spotify-600x406.jpg 600w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/10/spotify.jpg 1698w" sizes="(max-width: 195px) 100vw, 195px" /></a></p>
<h2>Die Entgeltoptimierungsbausteine im Podcast:</h2>
<ul>
<li><strong>Waren- und Tankgutscheine</strong><br />
Gibt es als Papiergutschein oder als Plastikkarte mit Firmenlogo von verschiedenen Anbietern. Der Arbeitgeber macht einen Vertrag mit einem Anbieter. Maximal 44,- Euro im Monat.</li>
<li><strong>Restaurantschecks</strong><br />
Die kannst Du auch beim Wocheneinkauf im EDEKA oder REWE einlösen. Es gibt 6,27 Euro pro Tag für maximal 15 Tage im Monat, also in Summe 94,05 Euro. (Für 2018 wird eine Anpassung auf 6,33 Euro erwartet.)</li>
<li><strong>Autoaufkleber mit Firmenwerbung</strong><br />
Wenn Du bisher keine Einnahmen aus Vermietungen hast, dann kannst Du für die Werbeflächenvermietung an Deinem Auto steuerfrei 20,- Euro extra im Monat bekommen.</li>
<li><strong>Erholungsbeihilfe</strong><br />
Urlaubs- und Weihnachtsgeld musst Du voll versteuern. Erholungsbeihilfe nicht! Außerdem ist die auch für Deinen Arbeitgeber günstiger bei der Auszahlung. Wie viel Du bekommst, hängt von Deinem Familienstand hab. Je mehr Frauen / Männer und Kinder Du hast, um so mehr Erholungsgeld hast Du nötig. Ist ja logisch! 😉 *lacht*</li>
<li><strong>Jobrad</strong><br />
Ein schickes E-Bike, dessen Leasingrate von Deinem Bruttolohn abgezogen wird, gibt es anstelle vom Firmenwagen. Oder auch noch oben drauf, wenn Du ein guter Verhandler bist. Ich dem Fall: Dachgepäckträger beim Verhandeln nicht vergessen &#8230; 😉</li>
<li><strong>Betriebliche Altersvorsorge</strong><br />
Das Spezialgebiet von Joachim Schmitt. 200,- Euro gehen in Deine Altersvorsorge, während Dein Nettolohn gleich bleibt!</li>
</ul>
<p><strong><a href="http://tunein.com/radio/Jobsucher-Podcast-von-Endlich-Montag-p961209/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-medium wp-image-7393" src="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/TuneIn_Logo-300x116.jpg" alt="TuneIn" width="300" height="116" srcset="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/TuneIn_Logo-300x116.jpg 300w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/TuneIn_Logo-768x296.jpg 768w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/TuneIn_Logo-1024x394.jpg 1024w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/TuneIn_Logo-600x231.jpg 600w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/TuneIn_Logo.jpg 2000w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a></strong></p>
<h2>Buchtipp:</h2>
<p>Wenn Du tiefer einsteigen möchtest, dann bekommst Du reichlich weitere Infos in dem Buch <a href="https://www.thalia.de/shop/home/suchartikel/ratgeber_gehaltsextras_3_auflage/birgit_ennemoser/EAN9783944505640/ID54742428.html" target="_blank" rel="noopener">&#8222;Ratgeber Gehaltsextras&#8220; von Birgit Ennemoser</a>. Laut Joachim kommt man damit auch gut zurecht, wenn man ein ganz normaler Jobsucher und kein ausgebildeter Steuerberater ist.</p>
<p>Auch wenn Joachim Schmitt eigentlich Firmenkunden berät, kannst Du Dich als Hörer des Endlich Montag! Jobsucher-Podcast an ihn wenden, wenn Du in Sachen Entgeltoptimierung Beratung brauchst. Einfach auf den Podcast hinweisen und schön von mir grüßen. 😉 <a href="http://www.schmitt-consultants.de" target="_blank" rel="noopener">HIER kannst Du Kontakt zu Joachim aufnehmen.</a></p>
<p>Außerdem steht Joachim auch für eine weitere Podcast-Episoden zur Verfügung. Falls Du mehr wissen möchtest, dann hinterlass mir einen Kommentar, was genau Dich interessiert. Je nachdem ob das dann &#8222;episodenfüllend&#8220; ist oder ob ich erst noch ein paar Fragen sammeln muss, werde ich Joachim dann mehr oder weniger zeitnah wieder in meine Show bitten.</p>
<p>Im Jobcoaching kümmern wir uns um die Gehaltsverhandlung, wenn es wirklich und ganz real so weit ist. Dann bereiten wir sie gemeinsam vor. Falls Du Dich auf den Weg machen und Dich dabei von mir unterstützen lassen möchtest, <strong><a href="https://www.endlich-montag.net/kontakt/" rel="noopener">nimm gerne Kontakt zu mir auf</a></strong>.</p>
<p>Jetzt viel Spaß beim Hören und danach mit optimiertem Entgelt: Heiter weiter!</p>
<p>Schließlich hast Du jetzt genügend Kohle, um die Puppen mal ordentlich tanzen zu lassen &#8230; 😉</p>
<p><a href="http://www.stitcher.com/podcast/jobsucherpodcast-von-endlich-montag" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-4924 alignnone" src="http://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/stitcher-button-300x110.png" alt="Stitcher" width="177" height="65" /></a><a href="http://www.podcast.de/podcast/339724/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-4390 alignright" src="http://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/podcast.delogo-300x135-300x135.jpg" alt="podcast.delogo-300x135" width="159" height="72" /></a></p>
<p>_________________________________________________</p>
<p><em>Wenn Du Fragen an mich oder meine Interviewpartner hast, dann hinterlasse einen Kommentar. Auch Themenvorschläge sind jederzeit willkommen.</em></p>
]]></content:encoded>
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	<item>
        <title>30 Minuten mit: Judith Oldekop von Siroop</title>
		<link>https://www.endlich-montag.net/blog/podcast/30-minuten-mit-judith-oldekop-von-siroop/</link>
		<pubDate>Mon, 09 Oct 2017 09:34:26 +0000</pubDate>
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    	<description><![CDATA[Judith Oldekop mag das Anschreiben. Ich nicht. Wenn das kein verdammt guter Grund für ein Interview ist, dann weiß ich es auch nicht! Ich sage nur: Raus aus der Filterblase! ;-) Die 43-jährige arbeitet bei dem Schweizer Online Marktplatz „Siroop“ und ist dort für alles zuständig, was mit Menschen und Kultur zu tun hat.

Spannenderweise kommen in dieser Jobsucher-Podcast-Episode eine ganze Menge Zahlen auf den Tisch. Du erfährst unter anderem, wie viele Mitarbeiter wie ins Unternehmen gekommen sind und was ein Personalvermittler genommen hätte, wenn er denn beauftragt worden wäre. Und es gibt eine super Idee, Mitarbeitern das Anwerben von neuen Kollegen mal so richtig schmackhaft zu machen. Ganz am Schluss kommen wir dann noch auf eine (für meinen Geschmack) Prüfung für Bewerber zu sprechen, auf die die potentiellen Kandidaten angeblich ganz heiß sein sollen. Im positiven Sinne, wohl gemerkt!]]></description>
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		<itunes:author>Heiko Link</itunes:author>
		<itunes:subtitle>Bis zu 18.000,- € würde laut Judith Oldekop ein Personalvermittler kosten. Für das Anwerben von Mitarbeitern sind in der Schweiz Prämienzahlungen von 2.600,- bis 4.000,- € üblich. Bei dem Online Marktplatz Siroop gibt es knapp 900,- € + 1 Tag frei.</itunes:subtitle>
		<itunes:title>30 Minuten mit: Judith Oldekop von Siroop</itunes:title>
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		<itunes:summary><![CDATA[Judith Oldekop mag das Anschreiben. Ich nicht. Wenn das kein verdammt guter Grund für ein Interview ist, dann weiß ich es auch nicht! Ich sage nur: Raus aus der Filterblase! ;-) Die 43-jährige arbeitet bei dem Schweizer Online Marktplatz „Siroop“ und ist dort für alles zuständig, was mit Menschen und Kultur zu tun hat.

Spannenderweise kommen in dieser Jobsucher-Podcast-Episode eine ganze Menge Zahlen auf den Tisch. Du erfährst unter anderem, wie viele Mitarbeiter wie ins Unternehmen gekommen sind und was ein Personalvermittler genommen hätte, wenn er denn beauftragt worden wäre. Und es gibt eine super Idee, Mitarbeitern das Anwerben von neuen Kollegen mal so richtig schmackhaft zu machen. Ganz am Schluss kommen wir dann noch auf eine (für meinen Geschmack) Prüfung für Bewerber zu sprechen, auf die die potentiellen Kandidaten angeblich ganz heiß sein sollen. Im positiven Sinne, wohl gemerkt!]]></itunes:summary>
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		<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_8852" style="width: 285px" class="wp-caption alignleft"><a href="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2017/10/judith-oldekop.jpg" target="_blank" rel="noopener"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-8852" class="wp-image-8852 size-medium" src="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2017/10/judith-oldekop-275x300.jpg" alt="Judith Oldekop" width="275" height="300" srcset="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2017/10/judith-oldekop-275x300.jpg 275w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2017/10/judith-oldekop-768x838.jpg 768w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2017/10/judith-oldekop-939x1024.jpg 939w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2017/10/judith-oldekop-600x654.jpg 600w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2017/10/judith-oldekop.jpg 1026w" sizes="(max-width: 275px) 100vw, 275px" /></a><p id="caption-attachment-8852" class="wp-caption-text"><strong>Judith Oldekop</strong> &#8211; Head of People and Culture bei der Siroop AG</p></div>
<p>Judith Oldekop mag das Anschreiben. Ich nicht. Wenn das kein verdammt guter Grund für ein Interview ist, dann weiß ich es auch nicht! Ich sage nur: Raus aus der Filterblase! 😉 Die 43-jährige arbeitet bei dem <a href="https://siroop.ch" target="_blank" rel="noopener">Schweizer Online Marktplatz „Siroop“</a> und ist dort für alles zuständig, was mit Menschen und Kultur zu tun hat.</p>
<p>Spannenderweise kommen in dieser Jobsucher-Podcast-Episode eine ganze Menge Zahlen auf den Tisch. Du erfährst unter anderem, wie viele Mitarbeiter wie ins Unternehmen gekommen sind und was ein Personalvermittler genommen hätte, wenn er denn beauftragt worden wäre. Und es gibt eine super Idee, Mitarbeitern das Anwerben von neuen Kollegen mal so richtig schmackhaft zu machen. Ganz am Schluss kommen wir dann noch auf eine (für meinen Geschmack) Prüfung für Bewerber zu sprechen, auf die die potentiellen Kandidaten angeblich ganz heiß sein sollen. Im positiven Sinne, wohl gemerkt!<span id="more-8851"></span></p>
<h2>Vorfreude brutal abgelöscht</h2>
<p>„Das Anschreiben ist eine persönliche Visitenkarte und eine gute Ergänzung zum Lebenslauf. Es hilft Quereinsteigern“, findet Judith. „Wenn es denn gelesen wird!“, finde ich. Jetzt muss man dazu sagen, dass Judith in diesem Punkt vorbildlich unterwegs ist. Sie guckt sogar dann noch ins Anschreiben, wenn der Lebenslauf (aus welchen Gründen auch immer) einfach grottig war. Und sie hat es auch schon erlebt, dass das Anschreiben den schlechten ersten Eindruck wieder rausgerissen hat. Allerdings gab es auch schon den umgekehrten Fall: Das Anschreiben löschte die nach dem Lesen des Lebenslaufs aufgekommene Vorfreude brutal wieder ab. In dem Fall hätte der Absender es besser weg gelassen. Was bei Siroop übrigens auch völlig in Ordnung gewesen wäre. <strong>Das Anschreiben ist mitnichten Pflicht!</strong></p>
<p><a href="https://itunes.apple.com/de/podcast/endlich-montag!/id1083066806" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-4389 aligncenter" src="http://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/itunes-logo-300x111-300x111.jpg" alt="iTunes Logo" width="178" height="66" /></a></p>
<h2>Für Judith Oldekop am besten humorvoll</h2>
<div id="attachment_8853" style="width: 210px" class="wp-caption alignright"><a href="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2017/10/siroop-buero.jpg" target="_blank" rel="noopener"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-8853" class="wp-image-8853 size-medium" src="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2017/10/siroop-buero-200x300.jpg" alt="siroop CH Büro" width="200" height="300" srcset="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2017/10/siroop-buero-200x300.jpg 200w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2017/10/siroop-buero-768x1152.jpg 768w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2017/10/siroop-buero-683x1024.jpg 683w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2017/10/siroop-buero-600x900.jpg 600w" sizes="(max-width: 200px) 100vw, 200px" /></a><p id="caption-attachment-8853" class="wp-caption-text"><strong>Du magst es locker und gesellig?</strong> Dann bist Du im Züricher Büro von Siroop genau richtig.</p></div>
<p>Dass Problem ist ja, dass man nie weiß, auf welchen Schreibstil der Personaler abfährt. Für Siroop kann ich das Geheimnis hier und jetzt lüften: Probier es am besten auf die lockere und humorvolle Art. Wobei das eigentlich kein richtiges Geheimnis ist, denn dass die bei Siroop eher spielerisch unterwegs sind, solltest Dir in der Bewerbungsphase eigentlich auffallen. Einen Hinweis darauf gibt Dir zum Beispiel <a href="https://jobs.siroop.ch/de/" target="_blank" rel="noopener">der Fake-Chatbot</a>, mit dem Bewerber auf der Siroop-Karriereseite kommunizieren. Außerdem ist es eine gute Idee, in Deinen Unterlagen das „Du“ aus dem Außenauftritt des Online Marktplatzes zu übernehmen. Deine Unterlagen werden nämlich einem <strong>Kulturcheck</strong> unterzogen. Dabei wird geguckt, ob Du verstanden hast, dass die Online Marktplätzler in der Schweiz spielerisch drauf sind. So wie ich gerade. 😉 Und ob Du demzufolge ins Unternehmen passt.</p>
<p>So gesehen kannst Du als konservativer Texter froh sein, wenn Du abgelehnt wirst. Auf Dauer würdest Du ohnehin nicht glücklich. Ich hätte als humorvoller Texter übrigens auch schlechte Karten, weil ich &#8211; Spaß bei der Arbeit hin oder her &#8211; konzentriert vor mich alleine hin wurschteln muss. Zumindest, wenn ich Texte schreibe. Wenn ich ein Gruppenseminar gebe, natürlich nicht. 😉 Einzelbüros waren für mich schon immer ein absolutes Träumchen. Das kannst Du bei Siroop knicken. Wie sich so etwas im Vorstellungsgespräch herauskristallisiert, darüber sprechen wir im Podcast.</p>
<p><a href="https://open.spotify.com/show/7oB4Pc8QwKfQMGnsQaj2ZR?si=43haAosoQqeyPBi3dTGDzQ" target="_blank" rel="noopener"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-10596 " src="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/10/spotify-300x203.jpg" alt="Spotify" width="195" height="132" srcset="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/10/spotify-300x203.jpg 300w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/10/spotify-768x520.jpg 768w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/10/spotify-1024x694.jpg 1024w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/10/spotify-600x406.jpg 600w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/10/spotify.jpg 1698w" sizes="(max-width: 195px) 100vw, 195px" /></a></p>
<h2>Anschreiben für Kandidaten ohne großes Netzwerk</h2>
<p>Das Anschreiben bietet sich laut Judith Oldekop auch für Jobsucher an, die eher introvertiert sind und es vorziehen, sich schriftlich auszudrücken. Und für Kandidaten, die kein großes Netzwerk haben. <a href="https://www.endlich-montag.net/kontakt/"><span style="color: #000000;">(Falls es Dir daran mangeln sollte, dann sprich mich gerne an. Da können wir im Coaching Abhilfe schaffen.)</span></a><span style="color: #000000;"> </span>Wenn jemand über das Netzwerk kommt, dann braucht er das Anschreiben auch nicht mehr für den Kulturcheck. Der ist dann schon durch die Empfehlung passiert. Deswegen bekommt so jemand einen Vorschuss. Das heißt, dass der Jobsucher in jedem Fall angerufen wird. „Ganz egal, was für einen Lebenslauf der hat. Der scheint interessant zu sein. Sonst hätte unser Mitarbeiter ihn nicht empfohlen“, betont Judith. Sie hat selbst schon davon profitiert, weil sie zwei ehemalige Kolleginnen zu ihrem jetzigen Arbeitgeber geholt hat.</p>
<h2>Mitarbeiter angeworben: 1.000 CHF + 1 freier Tag</h2>
<p>Siroop setzt auf Mitarbeiterempfehlungen. In der Schweiz ist eine Prämienzahlung von 2.600 bis knapp 4.000 Euro pro angeworbenen Mitarbeiter üblich. Laut Judith macht dieser Betrag auch Sinn, wenn man bedenkt, dass ein Arbeitgeber bei einem Personalvermittler für das gleiche Ergebnis 13.000 bis 18.000 Euro hinblättern müsste. (Stell Dir mal vor, das geht schief!) Trotzdem kann das „Startup“ (die Anführungszeichen erklären sich im Interview) bei diesen Beträgen nicht mitziehen. Deswegen hat man sich bei Siroop was Eigenes überlegt: Bei dem Online Marktplatz gibt es 1.000 Schweizer Franken (knapp 900,- €) und einen Tag frei. In Summe nennt sich dass dann „1.001 Nacht“ und kommt wegen dem freien Tag bei den Mitarbeitern richtig gut an.</p>
<p>Ich persönlich finde in diesem Zusammenhang, dass mich die Dienstleistung von Headhuntern doch stark an die von Immobilienmaklern erinnert. Beim Hauskauf bist Du ja auch gut beraten, wenn Du jemanden persönlich kennst, der die Hütte direkt an Dich verkauft. Notargebühr und Grunderwerbssteuer sind schließlich schon schlimm genug! Da brauche ich nicht zwingend noch was on Top &#8230; 😉</p>
<p><strong><a href="http://tunein.com/radio/Jobsucher-Podcast-von-Endlich-Montag-p961209/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-medium wp-image-7393" src="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/TuneIn_Logo-300x116.jpg" alt="TuneIn" width="300" height="116" srcset="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/TuneIn_Logo-300x116.jpg 300w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/TuneIn_Logo-768x296.jpg 768w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/TuneIn_Logo-1024x394.jpg 1024w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/TuneIn_Logo-600x231.jpg 600w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/TuneIn_Logo.jpg 2000w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a></strong></p>
<h2>Gesunde Grundeinstellung!</h2>
<p>Am Ende steht dann – wie ich finde – für alle (?) Kandidaten eine Prüfung auf dem Programm. Judith Oldekop meint, dass ich das nicht Prüfung nennen sollte. Und sie ist sich sicher, dass ich die „Bewerber-Aufgabe“ locker schaffen würde. Trotzdem kriege ich bei dem Gedanken daran ein paar Prüfungs-Schweißperlen auf die Stirn. 😉 Wie dem auch sei: Angeblich freuen sich die „Prüflinge“ sogar darauf. Was genau da auf den Jobsucher zukommt, hängt davon ab, für welche Stelle er sich bewirbt. Wenn Du zum Beispiel in den Vertrieb möchtest, dann musst Du ein Video von Dir machen und schicken. Wenn die IT Dein Ziel ist, machst Du ein „Online Assessment“, wo Du eine andere, zum Job passende Aufgabe bekommst.</p>
<p>Laut Judith gibt es bei IT-Jobs nichts, was besser nach außen transportiert, wie hoch die Messlatte bei Siroop liegt. Und die Bewerber finden es toll, wenn die Messlatte etwas über ihrer eigenen liegt, weil: <strong>Die wollen ja was lernen</strong> und sich weiterentwickeln. Das nenne ich mal eine gesunde Grundeinstellung! Ich persönlich hätte es ja gut gefunden, den ganzen Lebenslauf- und Zertifikate-Schnickschnack durch diese – ich nenne es jetzt mal Arbeitsprobe – zu ersetzen. Dann kann ich mich nämlich auch mit Fähigkeiten qualifizieren, die ich mir (vielleicht in meiner Freizeit) selbst angeeignet habe. Und für die ich genau deswegen eben kein Zeugnis und auch keine Station im Lebenslauf habe.</p>
<h2>Was brauchst Du?</h2>
<p>Wenn Du mit Judith Oldekop im Vorstellungsgespräch sitzt, wird sie Dich übrigens nicht nach Deinen Schwächen fragen. Genauso wenig wird sie Dich fragen, was Dich motiviert, bei Siroop arbeiten zu wollen. (Vielleicht hättest Du darauf trotzdem gerne eine Antwort? Und sei es nur für Dich &#8230;) Was Judith dagegen unbedingt von Dir wissen will ist: „Was brauchst Du, um bei uns einen guten Job zu machen?“ Denk da mal drüber nach … Dir fällt nichts ein? Denk gründlicher nach! Dir fällt immer noch nichts ein? <a href="https://www.endlich-montag.net/kontakt/"><span style="color: #000000;"><strong>Ruf mich an!</strong></span></a> 😉</p>
<p>In diesem Sinne: Viel Erfolg bei Deiner Jobsuche und Karriereplanung und immer heiter weiter!</p>
<h2>Inhaltsübersicht:</h2>
<ul>
<li><strong>People &amp; Culture:</strong><br />
Judith Oldekop stellt sich vor.</li>
<li><strong>Das „Amazon“ der Schweiz:</strong><br />
In zwei Jahren von vier auf 200 Mitarbeiter.</li>
<li><strong>Von der Rekrutierung bis zur Entlassung:</strong><br />
Der Aufgabenbereich von Judith Oldekop.</li>
<li><strong>Sie mag das Anschreiben:</strong><br />
Ist es wirklich gut für Quereinsteiger?</li>
<li><strong>Introvertiert oder ohne Netzwerk:</strong><br />
Dann vielleicht doch lieber per Bewerbung?</li>
<li><strong>Rausreißer oder brutaler Ablöscher:</strong><br />
Die zwei Seiten der „Anschreiben-Medaille“.</li>
<li><strong>Kultur- und Wertecheck für Jobsucher:</strong><br />
So hilft Dir die Siroop Außendarstellung.</li>
<li><strong>Netzwerk oder klassisch?</strong><br />
So hat Siroop bisher rekrutiert.</li>
<li><strong>Neugierige Kandidaten:</strong><br />
Was ist das für eine unbekannte, neue Firma?</li>
<li><strong>Vetternwirtschaft oder nicht?</strong><br />
Siroop setzt auf Mitarbeiterempfehlungen.</li>
<li><strong>1.001 Nacht:</strong><br />
Prämien müssen nicht immer große Summen sein.</li>
<li><strong>Mit Absicht nicht überall zu finden:</strong><br />
Die klassischen Plattformen im Netz sind für Siroop nicht geeignet.</li>
<li><strong>Willst Du einer davon sein?</strong><br />
5.200 Bewerbungen in 2,5 Jahren Firmengeschichte.</li>
<li><strong>Kandidaten sind nicht wie guter Wein:</strong><br />
In 28 Tagen bis zur Vertragsunterschrift.</li>
<li><strong>Vitamin B im Bewerbungsprozess:</strong><br />
Das bringt es Dir bei Siroop.</li>
<li><strong>Hausaufgaben für Bewerber:</strong><br />
Deine „Prüfung“ nach dem ersten Skype-Gespräch.</li>
<li><strong>Stärkten orientiert und ohne Standardfragen:</strong><br />
Das Vorstellungsgespräch mit Judith Oldekop.</li>
<li><strong>Sie wollen schließlich was lernen:</strong><br />
Jobsucher auf der Suche nach der hohen Messlatte.</li>
</ul>
<p><a href="http://www.stitcher.com/podcast/jobsucherpodcast-von-endlich-montag" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-4924 alignnone" src="http://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/stitcher-button-300x110.png" alt="Stitcher" width="177" height="65" /></a><a href="http://www.podcast.de/podcast/339724/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-4390 alignright" src="http://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/podcast.delogo-300x135-300x135.jpg" alt="podcast.delogo-300x135" width="159" height="72" /></a></p>
<p>_________________________________________________</p>
<p><em>Wenn Du Fragen an mich oder meine Interviewpartner hast, dann hinterlasse einen Kommentar. Auch Themenvorschläge sind jederzeit willkommen.</em></p>
]]></content:encoded>
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	<item>
        <title>30 Minuten mit: Matt Alder von Recruiting Future</title>
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		<pubDate>Mon, 25 Sep 2017 08:58:24 +0000</pubDate>
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    	<description><![CDATA[Mein heutiger Interviewpartner ist Matt Alder. Der 45-jährige Brite ist der Macher des Podcast "Recruiting Future".  Mit Matt habe ich die erste Jobsucher-Podcast-Episode in Englisch aufgenommen und ich bin sehr gespannt, wie Du das findest. Bitte hinterlass mir doch einen Kommentar, ob es Dir gefallen würde, wenn ich weitere Englisch sprechende Gäste in meine Show hole. Den Blick über den Tellerrand finde ich persönlich sehr spannend. Andererseits ist es beim Zuhören natürlich eine Herausforderung. Deswegen gibt es hier anstelle des sonst üblichen Blogbeitrags die deutsche Übersetzung des kompletten Interviews! Dass ich das bei jedem (eventuell noch folgendem) englischen Gast machen werde, kann ich Dir allerdings noch nicht versprechen. Wenn ich gut drauf bin und viel Zeit habe vielleicht. ;-) Deswegen interessiert mich ebenfalls, ob Du auch - ohne - Übersetzung mit weiteren englischen Folgen einverstanden wärst. Schon mal Danke für Dein Feedback!]]></description>
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		<itunes:author>Heiko Link</itunes:author>
		<itunes:subtitle>Sei immer auf der Jobsuche und hab&amp;#039; damit Dein Netzwerk einsatzbereit, wenn Du es brauchst. Mit Matt Alder von &amp;quot;Recruiting Future&amp;quot; spreche ich darüber, warum Jobsucher auch Online Marketer sein sollten und über die Verbindung von On- und Offline.</itunes:subtitle>
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		<itunes:summary><![CDATA[Mein heutiger Interviewpartner ist Matt Alder. Der 45-jährige Brite ist der Macher des Podcast &quot;Recruiting Future&quot;.  Mit Matt habe ich die erste Jobsucher-Podcast-Episode in Englisch aufgenommen und ich bin sehr gespannt, wie Du das findest. Bitte hinterlass mir doch einen Kommentar, ob es Dir gefallen würde, wenn ich weitere Englisch sprechende Gäste in meine Show hole. Den Blick über den Tellerrand finde ich persönlich sehr spannend. Andererseits ist es beim Zuhören natürlich eine Herausforderung. Deswegen gibt es hier anstelle des sonst üblichen Blogbeitrags die deutsche Übersetzung des kompletten Interviews! Dass ich das bei jedem (eventuell noch folgendem) englischen Gast machen werde, kann ich Dir allerdings noch nicht versprechen. Wenn ich gut drauf bin und viel Zeit habe vielleicht. ;-) Deswegen interessiert mich ebenfalls, ob Du auch - ohne - Übersetzung mit weiteren englischen Folgen einverstanden wärst. Schon mal Danke für Dein Feedback!]]></itunes:summary>
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		<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_8714" style="width: 310px" class="wp-caption alignleft"><a href="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2017/09/matt-alder.jpg" target="_blank" rel="noopener"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-8714" class="wp-image-8714 size-medium" src="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2017/09/matt-alder-300x212.jpg" alt="Matt Alder" width="300" height="212" srcset="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2017/09/matt-alder-300x212.jpg 300w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2017/09/matt-alder-768x543.jpg 768w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2017/09/matt-alder-1024x724.jpg 1024w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2017/09/matt-alder-600x424.jpg 600w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><p id="caption-attachment-8714" class="wp-caption-text"><strong>Matt Alder</strong> &#8211; Der Macher des englischen Podcast &#8222;Recruiting Future&#8220;.</p></div>
<p>Mein heutiger Interviewpartner ist Matt Alder. Der 45-jährige Brite ist der Macher des Podcast &#8222;<a href="https://rfpodcast.com" target="_blank" rel="noopener">Recruiting Future</a>&#8222;.  Mit Matt habe ich die erste Jobsucher-Podcast-Episode in Englisch aufgenommen und ich bin sehr gespannt, wie Du das findest. Bitte hinterlass mir doch einen Kommentar, ob es Dir gefallen würde, wenn ich weitere Englisch sprechende Gäste in meine Show hole. Den Blick über den Tellerrand finde ich persönlich sehr spannend. Andererseits ist es beim Zuhören natürlich eine Herausforderung. Deswegen gibt es hier anstelle des sonst üblichen Blogbeitrags die<strong> deutsche Übersetzung des kompletten Interviews!</strong> Dass ich das bei jedem (eventuell noch folgendem) englischen Gast machen werde, kann ich Dir allerdings noch nicht versprechen. Wenn ich gut drauf bin und viel Zeit habe vielleicht. 😉 Deswegen interessiert mich ebenfalls, ob Du auch &#8211; ohne &#8211; Übersetzung mit weiteren englischen Folgen einverstanden wärst. Schon mal Danke für Dein Feedback!<span id="more-8713"></span></p>
<h2>Deutsche Übersetzung</h2>
<p><span style="color: #000080;">Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Episode des Endlich Montag Jobsucher-Podcast! Heute habe ich einen Interviewpartner aus UK in meiner Show, sein Name ist Matt Alder und ich freue mich wirklich sehr darüber, ihn dabei zu haben und auch über meine erste Episode in Englisch. Hallo Matt.</span></p>
<p>Hallo und vielen Dank, dass ich in der Show sein darf.</p>
<p><span style="color: #000080;">Ich freue mich. Matt, bitte sag meinen Hörern, wer Du bist und was Dein Job ist. Was machst Du in UK?</span></p>
<p>Na klar. Mein Name ist Matt Alder und ich mache verschiedene Sachen.</p>
<p>Der Hauptteil meiner Arbeit besteht darin, mit unterschiedlichen Arbeitgebern zusammenzuarbeiten und ihnen dabei zu helfen, die Art und Weise, wie sie Talente auf ihre Organisationen aufmerksam machen, innovativer zu gestalten. Ich helfe ihnen bei den Rekrutierungsprozessen und beim Personalmarketing und beim Umgang mit Technologien, die die Arbeitgeber vielleicht dafür nutzen.</p>
<p>Außerdem bin Autor. Ich habe <a href="https://www.thalia.de/shop/home/suchartikel/ID46377428.html?sq=Exceptional%20Talent%20Matt%20Alder" target="_blank" rel="noopener">das Buch &#8222;Exceptional Talent&#8220;</a> (Außergewöhnliches Talent) geschrieben, das im Mai weltweit veröffentlich wurde. Darin geht es darum, was Unternehmen tun müssen, um ihre Organisationen für die besten Talente attraktiv zu machen.</p>
<p>Und drittens bin ich ein Podcast-Kollege. Ich veröffentliche einen wöchentlich erscheinenden <a href="https://rfpodcast.com" target="_blank" rel="noopener">Podcast zum Thema Rekrutierung</a>. Es ist eine interessante Erfahrung, in dieser Show auf der anderen Seite des Tisches zu sein.</p>
<p><span style="color: #000080;">Ich kann Deinen Podcast nur empfehlen. Ich denke darüber nach etwas ähnliches in Deutsch zu machen. Wer weiß, eines Tages ist es so weit &#8230; 😉</span></p>
<p><span style="color: #000080;"> Weißt Du, wie ähnlich oder unterschiedlich die Arbeitsmärkte in UK und Deutschland sind? Ich frage, weil ich vor ungefähr 20 Jahren in Irland gearbeitet habe. Bei der Jobsuche habe ich Anschreiben und Lebensläufe verschickt und dann festgestellt, dass alles über Arbeitsvermittler zu laufen scheint. Ich weiß nicht, was sich in den vergangenen 20 Jahren getan hat und wie die Lage in UK ist. Kannst Du uns etwas dazu sagen?</span></p>
<h2>Im Vollzeit-Markt spielen Vermittler keine Rolle</h2>
<p>Natürlich. Arbeitsvermittler spielen bei der Personalgewinnung in UK immer noch eine wichtige Rolle. Die meisten Arbeitgeber nutzen Arbeitsvermittler in größerem oder kleinerem Umfang. Speziell in Arbeitsmärkten mit Werk- und Zeitverträge haben Arbeitsvermittler einen großen Markt. Im Vollzeit-Arbeitsmarkt spielen die Arbeitsvermittler keine Rolle. Dort arbeiten die Arbeitgeber immer mehr daran, die Leute direkt zu rekrutieren. Damit wollen sie Zeit und Geld einsparen, das sie für Arbeitsvermittler aufwenden müssten.</p>
<p>UK bietet im Moment ein recht <strong>interessantes Bild</strong>. Es gibt immer noch eine Menge Stellen, die über Arbeitsvermittler besetzt werden. Aber da ist auch eine stark wachsende Zahl an Arbeitgebern, die die Leute direkt rekrutieren wollen. Die wollen sich die neuen Technologien und die neue Art über Rekrutierung zu denken, zunutze machen, um damit in der Lage zu sein, die Personalgewinnung selbst in die Hand zu nehmen.</p>
<h2>&#8222;Aktive Personalgewinnung nimmt definitiv zu!&#8220;</h2>
<p><span style="color: #000080;">Direkt rekrutieren: Meinst Du damit <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Active_Sourcing" target="_blank" rel="noopener">Active Sourcing</a>? Oder reden wir über Stellenanzeigen auf Firmenwebseiten? Oder was sonst meinst Du?</span></p>
<p>Um ehrlich zu sein, ist es ein bunter Mix aus Dingen, die gemacht werden. Vieles hängt davon ab, in welchen Kreisen ein Unternehmen unterwegs ist. Bei <strong>wissenschaftlichen und technischen Stellen</strong> gibt es zum Beispiel im Moment einen Mangel an Leuten mit den passenden Fähigkeiten in UK, weswegen die Unternehmen bei diesen Stellen in der Personalgewinnung viel proaktiver unterwegs sind.</p>
<p>Im <strong>Einzelhandel</strong> neigen Unternehmen tendenziell eher dazu, Stellen auf Karrierewebseiten auszuschreiben und dann auf die eingehenden Bewerbungen zu reagieren. Das, was gemacht wird, ergibt eine Art gemischtes Bild, aber <strong>aktive und direkte Personalgewinnung nimmt definitiv zu</strong>.</p>
<p><a href="https://itunes.apple.com/de/podcast/endlich-montag!/id1083066806" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-4389 aligncenter" src="http://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/itunes-logo-300x111-300x111.jpg" alt="iTunes Logo" width="178" height="66" /></a></p>
<h2>Arbeitgeber müssen sich anstrengen</h2>
<p><span style="color: #000080;">Liegt das daran, dass weniger Bewerbungen geschickt werden? Oder daran, dass es durch den demographischen Wandel einfach weniger Menschen gibt, die Bewerbungen schicken könnten?</span></p>
<p>Ich glaube es gibt mehrere Gründe.</p>
<p>Im Moment ist die Arbeitslosenquote im UK sehr gering. Es gibt also viele, viele Stellen, die nicht besetzt sind. Arbeitgeber müssen sich wirklich anstrengen, um Leute zu finden, die für sie arbeiten.</p>
<p>Eine andere Sache ist, dass sich gerade so unheimlich viel tut. <strong>Jobbörsen</strong> waren in UK immer sehr stark und sind immer noch eine wesentliche Kraft am Arbeitsmarkt. Aber es gibt sooo <strong>viel Wettbewerb durch Neuerungen</strong>, die bei den Jobsuchern auch Aufmerksamkeit bekommen. Das Internet und Handys sind voll mit unheimlich viel Ablenkung und allen Arten von Informationen. Deshalb empfinden es Unternehmen als immer schwerer, ihre Stellenausschreibungen da durchzubringen. Und auch die Leute dazu zu bringen, sie &#8211; und die Stellen, die sie zu besetzen haben &#8211; überhaupt zu bemerken. Im Moment ist es wirklich ein von den Bewerbern getriebener Markt. Arbeitgeber müssen hart dafür arbeiten, um die richtigen Leute für ihre Organisationen zu finden. Das ist der Grund, warum sie verschiedene Taktiken benutzen und vielleicht mehr proaktiv vorgehen, als noch vor fünf oder zehn Jahren.</p>
<h2>Jobs finden und gefunden werden</h2>
<p><span style="color: #000080;">Ich finde, das ist eine wirklich coole Entwicklung. Die Arbeitgeber bewerben sich jetzt bei den Arbeitnehmern, anstatt andersherum. Vor zehn Jahren hätten wir gesagt, dass das unmöglich ist. Wenn Du der Jobsucher wärst: Wie würdest Du vorgehen?</span></p>
<p>Das ist eine sehr interessante Frage. Ich finde, dass es eine Balance zwischen &#8222;einen Job finden&#8220; und &#8222;für einen Job gefunden werden&#8220; ist. Wenn ich jetzt nach einem Job suchen würde, dann würde ich immer noch in Jobbörsen gucken um zu sehen, wer Anzeigen schaltet. Ich würde aber gleichzeitig sicherstellen, dass ich von Leuten gefunden werde, die proaktiv zum Beispiel bei LinkedIn suchen.</p>
<p>Außerdem würde ich<strong> meinem Netzwerk sehr viel Aufmerksamkeit schenken</strong>, um herauszufinden, ob es Möglichkeiten für mich gibt, von denen die Menschen, die ich kenne, vielleicht etwas wissen. Ich würde einen starken Fokus auf mein Online Profil bei LinkedIn, oder wo auch immer das wäre, legen. Dort würde ich sicherstellen, dass es mich als einen potentiellen Arbeitnehmer widerspiegelt und verkauft.</p>
<p>Gleichzeitig würde ich aktiv an Orten schauen, wo Leute Anzeigen schalten. Ich würde das als persönliche, professionelle &#8222;Marke&#8220; sehen und sicherstellen, dass mein Profil mit den bestmöglichen Informationen über mich aktuell ist. <strong>Der Wert, den ich einem Arbeitgeber bringen könnte, wäre dabei der kritische Teil.</strong></p>
<p><a href="https://open.spotify.com/show/7oB4Pc8QwKfQMGnsQaj2ZR?si=43haAosoQqeyPBi3dTGDzQ" target="_blank" rel="noopener"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-10596 " src="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/10/spotify-300x203.jpg" alt="Spotify" width="195" height="132" srcset="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/10/spotify-300x203.jpg 300w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/10/spotify-768x520.jpg 768w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/10/spotify-1024x694.jpg 1024w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/10/spotify-600x406.jpg 600w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/10/spotify.jpg 1698w" sizes="(max-width: 195px) 100vw, 195px" /></a></p>
<h2>Offen dafür sein, dass sich alles verändert</h2>
<p><span style="color: #000080;">Ich finde, es fühlt sich toll an, wenn Dich jemand findet und Dir einen Job anbietet. Deine Karriereplanung liegt dann aber unter Umständen mehr in den Händen des Anbietenden. Ich denke, dass es für einen Jobsucher sehr gut ist, einen Plan zu haben, wohin die Reise gehen soll und dann aktiv danach zu suchen. Der Nachteil dabei ist, dass Du die Arbeit dann selbst machen musst, aber trotzdem: Wie denkst Du darüber? Ich finde, wenn Dich jemand anruft und Du entscheidest ob Du annimmst oder ablehnst, dann solltest Du Dir über Deine Ziele und darüber, wohin Du möchtest, sehr klar sein.</span></p>
<p>Ich denke, dass Du definitiv einen klaren Plan brauchst, wonach Du eigentlich suchst. Gleichzeitig denke ich, dass sich die Arbeitswelt sehr verändert. Dass sich Deine Möglichkeiten sehr verändern. Und dass sich sogar die Art, zu Arbeiten, verändert. Deswegen bin ich der Meinung, dass die Leute auch offen sein sollten.</p>
<p>Weißt Du: Ich habe seit sieben oder acht Jahren mein eigenes Unternehmen und arbeite für mich selbst. Wenn ich mich in die Vergangenheit zurückversetze, dann ist es für mich undenkbar, mich selbstständig zu machen. Aber ich habe es gemacht, weil sich die Gelegenheit von selbst bot und weil ich im Denken offen war. Und es ist wirklich gut ausgegangen. Einen Plan mit Zielen zu haben, ist entscheidend. Ich denke aber auch, dass Menschen offen dafür sein sollten, anders zu arbeiten, übers Internet zu arbeiten oder was auch immer. Eben weil die Arbeitswelt sich verändert und weil sich die Möglichkeiten, die ich habe, damit auch verändern.</p>
<h2>Starke Bedrohung für etablierte Karrieren</h2>
<p><span style="color: #000080;">Sind das für Dich positive Veränderungen? Wir erleben die digitale Transformation und viele unserer Jobs werden in Zukunft von Maschinen oder Software übernommen. Freust Du Dich auf die nächsten zehn bis fünfzehn Jahre?</span></p>
<p>Das ist wirklich schwer vorherzusagen. Ich glaube, dass es einige zweifellos sehr, sehr positive Dinge gibt, die vielleicht kommen werden. Aber natürlich gibt es auch negative Dinge. Durch die Automatisierung gibt es eine starke Bedrohung für einige etablierte Karrieren.</p>
<p>Gleichzeitig gibt es enorme Möglichkeiten von zu Hause aus zu arbeiten. Es gibt fantastische Ressourcen und Wege für Menschen, sich selbst etwas beizubringen, sowie unterschiedliche Erfahrungen und unterschiedliches Wissen zu bekommen. Die Menschen sollten wirklich selbst die Kontrolle über ihre Karriere und Bestimmung übernehmen. Sie sollten die Augen für Möglichkeiten offen halten und darüber nachdenken, was sie in der Zukunft vielleicht tun könnten. Und wenn sie sich anderes Wissen aneignen müssen, um das zu tun, dann sollten sie sich fragen, wie sie dieses Wissen erlangen können.</p>
<p>Es hängt wirklich stark am Einzelnen, was er daraus macht. Es ist sehr klar, dass die Dinge in Zukunft ganz anders sein werden. Und dass Jobs, die wir in der Vergangenheit als selbstverständlich angesehen haben, vielleicht nicht mehr existieren werden. Gleichzeitig wird es neue Jobs und neue Möglichkeiten geben, die wir uns noch nicht vorstellen können.</p>
<h2>Außergewöhnliches Talent = Passende Werte und Visionen</h2>
<p><span style="color: #333399;">Du hast gesagt, dass wir uns viele Dinge selbst beibringen können und das ist eine Erfahrung, die ich auch gemacht habe. Ich kann mir mit Büchern, dem Internet oder was auch immer alles Mögliche beibringen. Andererseits brauchst Du, wenn Du Bewerbungen mit Anschreiben und Lebenslauf verschickst, die perfekte Passung mit bestimmten Qualifikationen. Wenn Du Dir etwas selbst beigebracht hast, dann finde ich es sehr schwer, einen Job zu finden. Wie sind Deine Erfahrungen damit?</span></p>
<p>Da hast Du Recht. Arbeitgeber haben sehr oft ein sehr enges Blickfeld, was den perfekten Kandidaten für einen Job betrifft. Zum Beispiel wenn es darum geht, was genau der in der Vergangenheit gemacht hat und Dinge dieser Art. Aber, um ehrlich zu sein, finde ich auch <strong>immer mehr Offenheit bei Arbeitgebern</strong> vor. Ganz sicher im UK, weil sie hier offener sein müssen.</p>
<p>Das Buch, für das wir recherchiert und das wir geschrieben haben, heißt &#8222;Exceptional Talent&#8220;. Wenn ich &#8222;außergewöhnliches Talent&#8220; definiere, dann ist das jemand, dessen Werte und Visionen mit denen seines Arbeitgebers übereinstimmen. Denn die Fähigkeiten und Erfahrungen kannst Du ihm beibringen. Du hast Recht damit, dass einige Arbeitgeber bezogen auf diese Definition in ihrer Sicht sehr eingeschränkt sind. Es gibt aber auch offene Arbeitgeber, die anders denken über die Typen von Menschen, die für sie arbeiten sollen.</p>
<p><strong><a href="http://tunein.com/radio/Jobsucher-Podcast-von-Endlich-Montag-p961209/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-medium wp-image-7393" src="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/TuneIn_Logo-300x116.jpg" alt="TuneIn" width="300" height="116" srcset="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/TuneIn_Logo-300x116.jpg 300w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/TuneIn_Logo-768x296.jpg 768w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/TuneIn_Logo-1024x394.jpg 1024w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/TuneIn_Logo-600x231.jpg 600w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/TuneIn_Logo.jpg 2000w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a></strong></p>
<h2>Sehr verwirrende Situation für Jobsucher</h2>
<p><span style="color: #000080;">Habt Ihr im UK ein Anschreiben bei der Bewerbung? In Deutschland diskutieren wir gerade, ob wir ein Anschreiben brauchen oder nicht.</span></p>
<p>Wir führen gerade die gleiche Diskussion. In den Zeiten, als Du Dich noch mit Papier für einen Job beworben hast, hast Du traditionell Anschreiben und Lebenslauf geschickt. Wenn Du Dich für einen Job bei der Regierung oder im <strong>öffentlichen Dienst</strong> bewirbst, dann füllst Du ein Bewerbungsformular aus. Da gibt es einen Unterschied zwischen dem öffentlichen Dienst und der privaten Wirtschaft.</p>
<p>Im Moment befinden wir uns in einer für viele Jobsucher sehr unklaren und verwirrenden Situation. Am Ende scheint es auf die individuellen Präferenzen des Personalers und des Unternehmens hinauszulaufen. Ich kenne einige Menschen in Personalabteilungen, die <strong>niemals ein Anschreiben lesen</strong> würden und es gibt Leute, die das immer noch für wichtig halten. Ich denke, dass das ein Problem für Jobsucher ist, weil es sehr schwer ist, zu wissen, was ich tun soll.</p>
<p>Aus der UK-Perspektive schreiben die Leute immer noch Bewerbungsanschreiben und ich finde, dass ihnen dabei bewusst sein sollte, das ihr Anschreiben eventuell nicht gelesen wird. Oder das es bestimmt nicht vor dem Lebenslauf gelesen wird. Vermutlich wird die Situation so sein, dass erst der Lebenslauf gelesen wird und danach das Anschreiben. Ich finde es wichtig, dass Leute das realisieren, wenn sie ihre Bewerbung zusammenstellen.</p>
<p>Für mich klingt es so, als hättet ihr die gleichen Themen und das gleiche gemischte Bild, wie wir. Das ist ganz schön verwirrend. Ich würde sagen, dass es definitiv einen <strong>Trend weg von Bewerbungsanschreiben</strong> gibt. Die sind weniger wichtig, als noch vor ein paar Jahren. Der Trend geht davon weg, aber die aktuelle Situation ist leider sehr verwirrend.</p>
<h2>Menschliche Seite im Internet nachliefern</h2>
<p><span style="color: #000080;">So wie ich es verstanden habe, sagen die Leute, die das Anschreiben behalten möchten, dass es vor allen Dingen Quereinsteigern &#8211; denen die passenden Qualifikationen im Lebenslauf fehlen &#8211; nutzt. Die bekommen durch das Anschreiben die Möglichkeit, zu erklären, warum sie der richtige für den Job sind. Was ich persönlich sehr schwer finde, weil Du als Bewerber das Unternehmen / den Personaler ja nicht kennst.</span></p>
<p><span style="color: #000080;">Mein Freund <a href="http://www.hzaborowski.de" target="_blank" rel="noopener">Henrik Zaborowski</a>, der als Recruiting Coach arbeitet, vergleicht den Lebenslauf mit dem technischen Datenblatt einer Waschmaschine. Darin kannst Du den Stromverbrauch sehen, mit wie viel Umdrehungen sie schleudern kann, und so weiter. Das, was nicht in dem Datenblatt steht, kann die Waschmaschine auch nicht. Beim Lebenslauf ist es genau das gleiche: Was da nicht drin steht, das kann der Bewerber auch nicht. Jetzt reden wir aber von einem Menschen! Da gibt es vielleicht ein bisschen mehr, als das, was Du im Lebenslauf finden kannst. Deswegen finde ich das sehr, sehr schwer. Meiner Erfahrung nach, wird in der Personalabteilung zuerst in den Lebenslauf geguckt. Wie Du schon gesagt hast, kann es passieren, dass keiner Dein Anschreiben liest. Was kannst Du mit einem &#8222;Datenblatt&#8220; anfangen?</span></p>
<p>Ja, das stimmt. Ich glaube aber auch, dass es noch einen weiteren Aspekt gibt. Ich glaube, dass sich viele Personalentscheider und Unternehmen die online Profile der Bewerber angucken. Gleichzeitig schauen sie sich den Lebenslauf an. Wenn sich ein Personaler das LinkedIn-Profil und die gesamte online Präsenz eines Bewerbers anguckt, dann ergibt sich dort für den Jobsucher vielleicht die Möglichkeit, die extra Information &#8222;meine menschlichen Seite&#8220; / diesen Teil seiner &#8222;Marke&#8220;  zu zeigen.</p>
<p>Ich glaube dass das, die Anschreiben eventuell ersetzen könnte. Der Personaler hat die Möglichkeit, sich die online Profile von jemandem anzusehen und damit die Lücken zu füllen, die er mit dem &#8222;Datenblatt&#8220; nicht schließen kann. Ich glaube fest daran, dass das die Richtung ist, in die es im UK gehen wird. Dass Personaler die Leute recherchieren werden, deren Lebenslauf für sie Potential hat.</p>
<h2>Xing-Profil und Lebenslauf sind nicht das Gleiche</h2>
<p><span style="color: #000080;">Ist so ein Online Profil nicht das Gleiche, wie ein Lebenslauf? Nur dass es eben im Internet steht. Da stehen auch die Unternehmen wo Du warst, wann du angefangen und aufgehört hast. Wo ist der Unterschied?</span></p>
<p>Ja, die Struktur ist sehr ähnlich. Es gibt aber zum Beispiel bei LinkedIn die Möglichkeit, viel mehr von Dir zu zeigen. Das können Artikel sein, die Du veröffentlicht hast, Sachen, die Du geteilt hast, Videos, Präsentation oder Bilder oder sonstige Sachen, die Du gemacht hast. Ich glaube, dass Du bei solchen Plattformen die Möglichkeit hast, Dich selbst und Deine Karriere viel lebendiger erscheinen zu lassen, als im Lebenslauf. Ich glaube der Punkt ist, dass viele Jobsucher nicht unbedingt realisieren, dass sie diese Möglichkeit haben. Ihre online Präsenz spielt während des Rekrutierungsprozesses eine wichtige Rolle, weil danach gesucht und dann geschaut wird, welchen Eindruck ich bekomme. Ich glaube, dass es viele Dinge gibt, die Du tun kannst, um mit Deiner Online Präsenz ein &#8211; im Vergleich zum Lebenslauf &#8211; abgerundetes Bild vor Dir zu geben.</p>
<p><span style="color: #000080;">Ein guter Jobsucher ist also auch eine Art guter Online Marketer?</span></p>
<p>Absolut! Ich denke, dass das eine wichtige Sache ist. Du musst nicht zwingend ein Online Marketing Genie sein. Es geht darum, zu verstehen, dass Deine online Profile ein Schlüsselfaktor bei Deiner Jobsuche sind. Du solltest sicherstellen, das die aktuell sind und widerspiegeln wer Du bist und was Du gerne tun würdest. Das ist die wirklich wichtige Sache. Ich gehe davon aus, dass die meisten Leute das nicht unbedingt machen oder nicht in diese Richtung denken. Wenn Du einfach Deine online Präsenzen aktuell hältst und dafür sorgst, dass sie Deine aktuellen Ambitionen und Deine aktuelle Jobsuche widerspiegeln, dann ist das schon ein guter Weg um aufzufallen.</p>
<h2>Jobmöglichkeiten von den verrücktesten Stellen</h2>
<p><span style="color: #000080;">Du hast gesagt, dass Du als Jobsucher auch in Deinem Netzwerk gucken würdest. Ist das ein digitales Netzwerk, bei LinkedIn oder sonst wo im Internet? Oder guckst Du auch in realen Netzwerken, mit echten Menschen im echten Leben? 😉</span></p>
<p>Das ist eine Kombination verschiedener Faktoren. Für mich sind soziale Medien, wie Facebook, LinkedIn oder was auch immer, großartige Werkzeuge, um viel größere Netzwerke mit Menschen zu managen, als das in der Vergangenheit möglich war. Da bist Du vielleicht ein kleines Adressbuch und Leute durchgegangen, mit denen Du in ein paar vergangenen Jahren gesprochen hast. LinkedIn verbindet Dich mit fast jedem, den Du während Deiner Karriere jemals getroffen hast und Du kannst nie wissen, wer Dir vielleicht mal helfen könnte. Das ist der wichtige Punkt, den man dazu sagen sollte.</p>
<p>Es geht also nicht unbedingt darum, sich mit Fremden oder so vielen unbekannten Leute wie möglich zu vernetzen. Es geht viel mehr darum, die Möglichkeit zu haben, sich mit jedem zu vernetzen, den Du in Deinem Berufsleben getroffen hast. Und dann zu gucken, ob diese Leute Dir helfen können. Sehr, sehr oft kommen Jobmöglichkeiten von den verrücktesten Stellen oder den obskursten Verbindungen. Das ist Netzwerken für mich. Die sozialen Netzwerken unterstützen mich als Werkzeuge dabei, viel mehr Verbindungen zu haben, als das in der Vergangenheit möglich gewesen wäre.</p>
<p><span style="color: #000080;">Das ist genau das &#8222;Problem&#8220;: Es gibt Orte bei denen Du denkst, da ist es am aller wahrscheinlichsten, dass ich eine Chance oder ein Jobangebot bekomme. Und dann wird das nichts. Und am Ende bekommst Du es von jemandem, an den Du nie im Leben gedacht hättest.</span></p>
<p>Ja genau. Das passiert von Zeit zu Zeit wieder. Deswegen ist es wichtig, offen zu sein und sicherzustellen, dass Du Dich mit Leuten verbindest, mit denen Du gearbeitet hast oder denen Du im Berufsleben begegnet bist. Eben weil Du nie weißt, wer in Zukunft in der Lage sein könnte, Dir zu helfen.</p>
<h2>Netzwerken = Informationen sammeln</h2>
<p><span style="color: #000080;">Wie sähe das bei Dir in der Praxis aus, mit all Deinem Wissen von der Seite der Unternehmen. Wenn Du in Deinem Netzwerk nach einem Job suchst, wie würdest Du das machen? Würdest Du einfach jemanden eine Mail schicken, ihn anrufen oder treffen und sagen &#8222;Hey, ich bin Matt. Ich arbeite seit ein paar Jahren freiberuflich und jetzt hätte ich gerne einen Job als &#8230;&#8220;? Würdest Du die Leute einfach darüber informieren? Oder würdest Du ihnen Fragen stellen? Oder was würdest Du tun?</span></p>
<p>Es ist eine Kombination verschiedener Dinge. Leute fragen ist immer gut. Leute danach zu fragen, was sie vielleicht über bestimmte Möglichkeiten wissen könnten, ist sehr nützlich.</p>
<p>Ich würde aber sagen, dass &#8222;Dein Netzwerk nutzen&#8220; in der Praxis bedeutet, Informationen zu sammeln. Die bekommst Du, indem Du Menschen zu ihren Unternehmen befragst, zu ihrer Branche befragst, sie fragst, was gerade im Markt vor sich geht und so weiter. Es geht darum Informationen zu bekommen, die Dir bei Deiner Jobsuche vielleicht helfen. Ich denke, das ist sehr, sehr wichtig. Sehr viele Leute werden sowieso über die Stellen reden, die in ihren Unternehmen zu besetzen sind. Guck einfach worüber die Leute in Deinem Netzwerk gerade reden, ob es Möglichkeiten gibt, über die gerade gesprochen wird, die sich für Dich relevant anhören. Geh aber auch auf Leute zu, von denen Du denkst, das sie die Richtigen Verbindungen haben könnten, um Dir zu helfen. Das ist eine wirklich gute Vorgehensweise.</p>
<h2>Hilf anderen!</h2>
<p><span style="color: #000080;">Ich denke es ist wirklich schwer, nicht als jemand da zu stehen, der sagt: &#8222;Bitte, bitte, gib mir einen Job!&#8220; Auf der anderen Seite willst Du nicht der obercoole Typ sein. Ist das eine Frage des Zeitpunkts, wann Du damit anfängst, nach einem neuen Job zu suchen? Wann würdest Du damit anfangen, Dir einen neuen Job zu suchen? Wenn Du die Schnauze gestrichen voll hast? Oder &#8230;</span></p>
<p>Ich persönlich finde, dass Du <strong>immer auf der Suche nach einem neuen Job</strong> sein solltest. Niemand will derjenige sein, der verzweifelt sagt: &#8222;Ich brauche einen Job. Hilf mir! Hilf mir!&#8220; Deswegen musst Du das im Voraus machen. Du musst Dein <strong>Netzwerk einsatzbereit haben</strong>. Du musst den Leuten aufzeigen, was Deine Fähigkeiten sind, was Du erreicht hast und lauter solche Dinge. Und wenn Du anderen Leuten hilfst, dann ist es wahrscheinlicher, dass andere Leute Dir auch helfen.</p>
<p>Die Geschichte ist nicht, dass Du immer auf der Suche nach einem neuen Job bist. Aber <strong>es ist ein dauerhafter Prozess des Karrieremanagements</strong>. Und je mehr Netzwerke Du aufbauen kannst, je mehr guten Willen Du generieren kannst, und je mehr gute, eigene Inhalte Du von Dir nach draußen bringen kannst, umso leichter wird es, wenn Du an den Punkt kommst, wo Du unbedingt den neuen Job brauchst. Dann ist alles schon bereit und an der richtigen Stelle. Ich denke, es ist ein ständiger Prozess.</p>
<p><span style="color: #000080;">Matt, ich habe mich wirklich sehr, sehr gefreut, dass Du in meiner Show warst. Herzlichen Dank, dass Du mit mir gesprochen hast. Wenn meine Hörer zu Dir Kontakt aufnehmen möchten: Wo finden Sie Dich? Oder Deinen Podcast? Verrat es uns bitte.</span></p>
<p>Ganz leicht bin <a href="https://uk.linkedin.com/in/mattalder" target="_blank" rel="noopener">ich bei LinkedIn</a> zu finden. <a href="https://itunes.apple.com/us/podcast/recruiting-future-podcast-innovation-in-hr-recruitment/id963756980?mt=2" target="_blank" rel="noopener">Meinen &#8222;Recruiting Future Podcast&#8220; findest Du in iTunes</a> und allen anderen Stellen, wo es Podcasts gibt. Zum Podcast gibt auch eine <a href="https://rfpodcast.com" target="_blank" rel="noopener">eigene Webesite</a>, wo Du Dir die letzten Episoden anhören und ein bisschen mehr über mich herausfinden kannst.</p>
<p><a href="https://www.thalia.de/shop/home/suchartikel/ID46377428.html?sq=Exceptional%20Talent%20Matt%20Alder" target="_blank" rel="noopener">Hier kannst Du das Buch von Matt bestellen.</a></p>
<p><a href="http://www.stitcher.com/podcast/jobsucherpodcast-von-endlich-montag" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-4924 alignnone" src="http://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/stitcher-button-300x110.png" alt="Stitcher" width="177" height="65" /></a><a href="http://www.podcast.de/podcast/339724/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-4390 alignright" src="http://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/podcast.delogo-300x135-300x135.jpg" alt="podcast.delogo-300x135" width="159" height="72" /></a></p>
<p>_________________________________________________</p>
<p><em>Wenn Du Fragen an mich oder meine Interviewpartner hast, dann hinterlasse einen Kommentar. Auch Themenvorschläge sind jederzeit willkommen.</em></p>
]]></content:encoded>
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	<item>
        <title>30 Minuten mit: Johannes Prüller von kununu</title>
		<link>https://www.endlich-montag.net/blog/podcast/30-minuten-mit-johannes-prueller/</link>
		<pubDate>Mon, 11 Sep 2017 09:12:14 +0000</pubDate>
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    	<description><![CDATA[Was Du bei der Jobsuche echt so richtig gut gebrauchen kannst sind: Informationen. Je "nähkästchenmäßiger", desto besser! Genau damit will Dich das Unternehmen meines heutigen Interviewpartners versorgen. Johannes Prüller arbeitet als Pressesprecher bei dem Arbeitgeber-Bewertungsportal kununu. Das mittlerweile zu Xing gehörende Unternehmen wurde vor zehn Jahren von jemandem gegründet, der gerade selbst auf der Jobsuche war. Der spätere kununu-Gründer war zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen und fragte sich, was er am besten anziehen soll. Außerdem wollte er wissen, wie die Unternehmenskultur und die Stimmung untereinander so ist. Er suchte im Netz nach Informationen um sich gut auf das Gespräch vorzubereiten und fand: Nichts! Diese Lücke musste natürlich geschlossen werden. ;-)

Mit Johannes Prüller spreche ich im Podcast darüber, wie Jobsucher kununu idealerweise nutzen und was der eigentliche Wert der Plattform ist. Außerdem berichtet Johannes aus eigener Erfahrung, warum es bei der Jobsuche eine gute Idee ist, trotz der Infos im Netz den persönlichen Kontakt zum potentiellen Arbeitgeber zu suchen.]]></description>
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		<itunes:author>Heiko Link</itunes:author>
		<itunes:subtitle>Mal kurz bei kununu den Arbeitgeber eingeben, den Score checken und schon weißt Du bescheid? Ganz so einfach ist es nicht. Mit Johannes Prüller spreche ich über den wahren Wert der Plattform und darüber, wie Jobsucher und Firmen sie am besten nutzen.</itunes:subtitle>
		<itunes:title>30 Minuten mit: Johannes Prüller</itunes:title>
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		<itunes:summary><![CDATA[Was Du bei der Jobsuche echt so richtig gut gebrauchen kannst sind: Informationen. Je &quot;nähkästchenmäßiger&quot;, desto besser! Genau damit will Dich das Unternehmen meines heutigen Interviewpartners versorgen. Johannes Prüller arbeitet als Pressesprecher bei dem Arbeitgeber-Bewertungsportal kununu. Das mittlerweile zu Xing gehörende Unternehmen wurde vor zehn Jahren von jemandem gegründet, der gerade selbst auf der Jobsuche war. Der spätere kununu-Gründer war zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen und fragte sich, was er am besten anziehen soll. Außerdem wollte er wissen, wie die Unternehmenskultur und die Stimmung untereinander so ist. Er suchte im Netz nach Informationen um sich gut auf das Gespräch vorzubereiten und fand: Nichts! Diese Lücke musste natürlich geschlossen werden. ;-)

Mit Johannes Prüller spreche ich im Podcast darüber, wie Jobsucher kununu idealerweise nutzen und was der eigentliche Wert der Plattform ist. Außerdem berichtet Johannes aus eigener Erfahrung, warum es bei der Jobsuche eine gute Idee ist, trotz der Infos im Netz den persönlichen Kontakt zum potentiellen Arbeitgeber zu suchen.]]></itunes:summary>
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		<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_8635" style="width: 310px" class="wp-caption alignright"><a href="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2017/09/johannes-prueller.jpg" target="_blank" rel="noopener"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-8635" class="wp-image-8635 size-medium" src="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2017/09/johannes-prueller-300x200.jpg" alt="Johannes Prüller" width="300" height="200" srcset="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2017/09/johannes-prueller-300x200.jpg 300w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2017/09/johannes-prueller-768x512.jpg 768w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2017/09/johannes-prueller-1024x683.jpg 1024w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2017/09/johannes-prueller-600x400.jpg 600w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><p id="caption-attachment-8635" class="wp-caption-text"><strong>Johannes Prüller</strong> &#8211; Head of Global Communications &amp; Insights (oder auch Presse- und Unternehmenssprecher) bei der Kununu GmbH.</p></div>
<p>Was Du bei der Jobsuche echt so richtig gut gebrauchen kannst sind: Informationen. Je &#8222;nähkästchenmäßiger&#8220;, desto besser! Genau damit will Dich das Unternehmen meines heutigen Interviewpartners versorgen. Johannes Prüller arbeitet als Pressesprecher bei dem <a href="https://www.kununu.com" target="_blank" rel="noopener"><strong>Arbeitgeber-Bewertungsportal kununu</strong></a>. Das mittlerweile zu Xing gehörende Unternehmen wurde vor zehn Jahren von jemandem gegründet, der gerade selbst auf der Jobsuche war. Der spätere kununu-Mitgründer war zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen und fragte sich, was er am besten anziehen soll. Außerdem wollte er wissen, wie die Unternehmenskultur und die Stimmung untereinander so ist. Er suchte im Netz nach Informationen, um sich gut auf das Gespräch vorzubereiten und fand: Nichts! Diese Lücke musste natürlich geschlossen werden. 😉</p>
<p>Mit Johannes Prüller spreche ich im Podcast darüber, wie Jobsucher kununu idealerweise nutzen und was der eigentliche Wert der Plattform ist. Außerdem berichtet Johannes aus eigener Erfahrung, warum es bei der Jobsuche eine gute Idee ist, trotz der Infos im Netz den <strong>persönlichen Kontakt </strong>zum potentiellen Arbeitgeber zu suchen.<span id="more-8634"></span></p>
<h2>Wo soll mein Arbeitgeber gut performen?</h2>
<p>Wenn Du nicht gerade irgendeinen &#8222;Brotjob&#8220; suchst, sondern einen richtig guten, dann macht die Suche danach blöderweise Arbeit. Und zwar ganz egal, ob Du die Sache <a href="https://www.endlich-montag.net/blog/podcast/traumjob-finden/" rel="noopener">offline mit persönlichen Gesprächen in Unternehmen</a> oder online angehst. Mal kurz bei kununu den Firmennamen eintippen, Enter drücken und dann den Arbeitgeber-Score checken &#8230; So einfach ist es leider nicht. Denn wenn Du kununu nutzt, dann solltest Du ein paar Dinge beachten.</p>
<p>Wichtig ist, dass Du für Dich klar hast, worauf es Dir bei Deinem Traumjob und potentiellen Arbeitgeber ankommt. Laut Johannes ist es gut, wenn Du eine Antwort auf folgende Frage hast: &#8222;Welche Kriterien soll der neue Job mitbringen und wo soll mein zukünftiger Arbeitgeber gut performen?&#8220; Wenn Du das hast, dann kannst Du aus der Vielzahl der Bewertungen genau diese Kriterien herausfiltern. Ein Beispiel: Johannes Prüller ist Vater von zwei Kindern. Ihm sind flexible Arbeitszeiten und die Möglichkeit von zu Hause zu arbeiten sehr wichtig. Bist Du ein 25-jähriger Young Potential, der gerade von der Uni kommt? Dann bist Du vielleicht eher bereit, zeitliche Einbußen im Familien- und Privatleben hinzunehmen. Dafür sind Dir ganz andere Dinge wichtig, auf die Johannes vielleicht keinen Wert (mehr) legt. Jeder Jobsucher ist höchst individuell unterwegs. Und das ist auch gut so, denn sonst würde wir alle beim gleichen Arbeitgeber arbeiten wollen.</p>
<p><a href="https://itunes.apple.com/de/podcast/endlich-montag!/id1083066806" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-4389 aligncenter" src="http://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/itunes-logo-300x111-300x111.jpg" alt="iTunes Logo" width="178" height="66" /></a></p>
<h2>kununu als super Ergänzung</h2>
<p>Im <a href="https://www.endlich-montag.net/jobcoaching/">Jobcoaching</a> checken wir Deine Kriterien und Du schreibst sie auf. Ganz konkret, mit kurzen Definitionssätzen. Du kannst sie dann als Grundlage nehmen, um bei kununu genau danach zu suchen. Für meinen Geschmack ergänzt kununu Deine &#8222;Offline-Suche&#8220;. Warum? Ein realer Eindruck ist intensiver. Wenn zwei Menschen sich unterhalten komme ich &#8211; oder mein Gegenüber &#8211; im Gespräch manchmal auf einen wichtigen Punkt oder eine Idee, die mir beim Klicken und Lesen im stillen Kämmerlein nicht gekommen wäre. Manche Informationen stellt der (kluge) Arbeitnehmer nicht ins Netz. Und den unklugen möchtest Du wahrscheinlich nicht als Kollegen haben. 😉 Die Menschen, mit denen Du persönlich gesprochen hast, können Teil Deines Netzwerks werden (wenn Ihr Euch sympathisch seid). Sie denken vielleicht an Dich, wenn ein Job zu vergeben ist. Das wird derjenige, dessen Bewertung Du angeklickt und gelesen hast, nicht für Dich tun können.</p>
<h2>Die schlechten nicht automatisch aussortieren</h2>
<p>Ein Gedanke der sich an dieser Stelle aufdrängt, ist: Schlechte kununu-Bewertungen dazu nutzen, gewisse Arbeitgeber von vornherein auszusortieren. Also gar nicht erst zu versuchen, einen persönlichen Kontakt zu bekommen. Diesen Rat mag ich Dir <strong>&#8211; nicht! &#8211;</strong> geben, weil ich auf der anderen Seite immer predige, dass schlechte Zeugnisse nicht automatisch bedeuten, dass der Absender der Bewerbungsmappe ein ungeeigneter Kandidat ist. Gleiches gilt übrigens für gute Zeugnisse: Ein Abi mit Einser-Schnitt heißt noch lange nicht, dass es sich um einen ganz sicher geeigneten Kandidaten handelt. Als ich selbst auf der Jobsuche war, bin ich mit Überwindung in Gespräche gegangen, wo ich dachte: Das wird bestimmt ganz großer Mist. Hinterher war ich positiv überrascht. Leider war das Gegenteil auch schon mal der Fall &#8230; 😉</p>
<p><a href="https://open.spotify.com/show/7oB4Pc8QwKfQMGnsQaj2ZR?si=43haAosoQqeyPBi3dTGDzQ" target="_blank" rel="noopener"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-10596 " src="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/10/spotify-300x203.jpg" alt="Spotify" width="195" height="132" srcset="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/10/spotify-300x203.jpg 300w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/10/spotify-768x520.jpg 768w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/10/spotify-1024x694.jpg 1024w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/10/spotify-600x406.jpg 600w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/10/spotify.jpg 1698w" sizes="(max-width: 195px) 100vw, 195px" /></a></p>
<h2>Achte auf Diskrepanzen zwischen Fremd- und Selbstbild</h2>
<p>Johannes Prüller hat diesbezüglich einen Tipp, bei dem ich voll mitgehe: Guck Dir die Selbstdarstellung des Unternehmens zum Beispiel auf der Firmenwebseite an. Danach guckst Du Dir in den kununu-Bewertungen die Fremddarstellung des Arbeitgebers an. Am Schluß steht die Frage: Gibt es Diskrepanzen? Das könnte interessant werden. 😉 In jedem Fall liefert es Dir einen Aufhänger, um an persönliche Gespräche zu kommen. Ideal sind solche Infos auch, wenn Du im (klassischen) Vorstellungsgespräch an dem Punkt bist, wo Du selbst Fragen stellst. Einen absoluten Volltreffer hast Du gelandet, wenn Du das, was die anderen blöd finden, total gut findest.</p>
<p>Auch positive Punkte kannst Du als Aufhänger nehmen, um ein persönliches Gespräch zu bekommen: &#8222;Ich habe bei Kununu gelesen, dass ihr so familienfreundliche Arbeitszeiten habt. Da wollt&#8216; ich doch mal gucken, ob der Rest vielleicht auch zu mir passt.&#8220; Du kommst mit ein paar Informationen (als Kompliment!) rein, überprüfst die Infos (vielleicht hat sich in der Zwischenzeit ja was verändert) und checkst gleichzeitig, ob es noch mehr tolle Sachen gibt, die noch keiner in eine Bewertung geschrieben hat.</p>
<p><strong><a href="http://tunein.com/radio/Jobsucher-Podcast-von-Endlich-Montag-p961209/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-medium wp-image-7393" src="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/TuneIn_Logo-300x116.jpg" alt="TuneIn" width="300" height="116" srcset="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/TuneIn_Logo-300x116.jpg 300w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/TuneIn_Logo-768x296.jpg 768w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/TuneIn_Logo-1024x394.jpg 1024w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/TuneIn_Logo-600x231.jpg 600w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/TuneIn_Logo.jpg 2000w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a></strong></p>
<h2>Schon wieder das Outfit</h2>
<p>Wenn Du persönliche Kontakte hast, dann kannst Du Dir auch mal einen &#8222;Schnitzer&#8220; leisten. So war es auch bei Johannes, als er bei kununu einstieg. Er hatte <strong>mehrere persönliche Gespräche</strong>, bei denen sich sein Eindruck auf beiden Seiten immer mehr erhärtete, dass er gut bei kununu rein passt. Am Ende kam es zu einer (Proforma-) Bewerbung mit anschließendem (klassischen) Vorstellungsgespräch. Johannes Prüller hat zu der Zeit noch als Unternehmensberater gearbeitet und kam direkt von einem Kundentermin zum Gespräch. Im Anzug mit Manschettenknöpfen. Das brachte ihm sofort die Frage ein: &#8222;Ich hoffe, Du hast Dich nicht wegen uns so schick gemacht. Wir bei kununu sind nämlich erstens per Du und tragen zweitens gerne Sneaker.&#8220; Ich gehe davon aus, dass er das schon gewusst hat. Jemand, der sich von seinen Manschettenknöpfen absolut nicht trennen wollen würde, wäre an der Stelle sicher wieder gegangen. 😉</p>
<p>Also: Falls Du bei kununu ein Vorstellungsgespräch hast, dann such nicht im Netz nach dem passenden Outfit. Komm einfach in Sneakers und ohne Manschettenknöpfe!</p>
<p><strong>Wenn Du Unterstützung bei der Jobsuche brauchst oder jemand suchst, mit dem Du die Dir wichtigen Kriterien herausarbeiten kannst, dann:</strong></p>
<p><a class="button-red" href="https://www.endlich-montag.net/kontakt/">Nimm Kontakt zu mir auf.</a></p>
<h2>Inhaltsübersicht</h2>
<ul>
<li><strong>Auf internationalem Expansionskurs:</strong><br />
Johannes Prüller stellt sich und <a href="https://www.kununu.com" target="_blank" rel="noopener">kununu</a> vor.</li>
<li><strong>Datenanalyse und Forschung:</strong><br />
Was kununu so alles auswerten kann.</li>
<li><strong>Erstmal persönlich quatschen:</strong><br />
Johannes&#8216; Einstieg bei kununu</li>
<li><strong>Doch für etwas nützlich?!?</strong><br />
Die Bewerbung als Spiegel Deiner Beweggründe.</li>
<li><strong>Dresscode Sneaker:</strong><br />
Mit Manschettenknöpfen overdressed im Vorstellungsgespräch.</li>
<li><strong>Wieso eigentlich &#8222;kununu&#8220;???</strong><br />
Das &#8222;unbeschriebene Blatt&#8220; in Suaheli.</li>
<li><strong>Die Mission von kununu:</strong><br />
Volle Transparenz am Arbeitsmarkt!</li>
<li><strong>Wir glauben an:</strong><br />
Die Macht der Vielfalt von Meinungen und Perspektiven.</li>
<li><strong>Die kununu-Gründungsgeschichte:</strong><br />
Schon wieder Klamotten im Vorstellungsgespräch. 😉</li>
<li><strong>Der kununu-Beipackzettel:</strong><br />
So wendest Du das Arbeitgeber-Bewertungsportal am besten an.</li>
<li><strong>Brauchst Du, um loslegen zu können:</strong><br />
Kriterien, bei denen Dein potentieller Arbeitgeber gut performen soll.</li>
<li><strong>Jobsuche ist Analyse-Arbeit:</strong><br />
Infos suchen, zusammen bringen und bewerten. Online und offline.</li>
<li><strong>Sterne-Bewertung mit wenig Aussagekraft:</strong><br />
Der wahre Wert der Plattform sind Erfahrungsberichte.</li>
<li><strong>Nicht gemeckert ist Lob genug?</strong><br />
Über die unterschiedlichen Trigger, eine Bewertung zu schreiben.</li>
<li><strong>Tief Einsteigen:</strong><br />
Bei kununu Arbeitgeber in verschiedenen Dimensionen bewerten.</li>
<li><strong>Keine einseitige Geschichte:</strong><br />
Der kununu-Nutzen für Arbeitgeber.</li>
<li><strong>Dem Braten traue ich nicht:</strong><br />
Warum ein Top-Score von 5 möglich, aber nicht erstrebenswert ist.</li>
<li><strong>Der wahre kununu-Wert für Arbeitgeber:</strong><br />
Den Spiegel vorgehalten bekommen.</li>
<li><strong>Zeitvorteil für Arbeitgeber:</strong><br />
Feedback zwischen den Jahresgesprächen.</li>
<li><strong>Denk nicht mal daran, lieber Arbeitgeber:</strong><br />
Löschen von schlechten Bewertungen findet nicht statt.</li>
<li><strong>Steckt nicht doch ein Fünkchen Wahrheit drin?</strong><br />
Vom Umgang mit schlechten Bewertungen.</li>
<li><strong>Schlaue Nutzer:</strong><br />
Alles, was nicht authentisch ist, erkennen sie schnell.</li>
<li><strong>Bieten (fast) keinen Mehrwert:</strong><br />
Extreme Bewertungen, positiv wie negativ.</li>
<li><strong>David gegen Goliat?</strong><br />
Kleine Unternehmen vs. große.</li>
<li><strong>Leichter zu bekommen, als man denkt:</strong><br />
Das Top Company Siegel.</li>
<li><strong>Fremdbild und Selbstbild des Unternehmens:</strong><br />
Such nach Diskrepanzen!</li>
<li><strong>Die Gemeinsamkeiten der Top-Companies:</strong><br />
Ausgewogene Balance zwischen harten und weichen Faktoren.</li>
<li><strong>Weich schlägt hart:</strong><br />
Bewertungen zeigen, dass softe Faktoren immer wichtiger werden.</li>
<li><strong>Kommt nicht durch schicke Titel und viel Geld:</strong><br />
Langfristige Motivation und Mitarbeiter-Zufriedenheit.</li>
<li><strong>Die kleine Glaskugel für das Vorstellungsgespräch:</strong><br />
Das bringt Dir die Bewertung der Bewerbungsprozesse.</li>
</ul>
<p><a href="http://www.stitcher.com/podcast/jobsucherpodcast-von-endlich-montag" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-4924 alignnone" src="http://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/stitcher-button-300x110.png" alt="Stitcher" width="177" height="65" /></a><a href="http://www.podcast.de/podcast/339724/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-4390 alignright" src="http://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/podcast.delogo-300x135-300x135.jpg" alt="podcast.delogo-300x135" width="159" height="72" /></a></p>
<p>_________________________________________________</p>
<p><em>Wenn Du Fragen an mich oder meine Interviewpartner hast, dann hinterlasse einen Kommentar. Auch Themenvorschläge sind jederzeit willkommen.</em></p>
]]></content:encoded>
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	<item>
        <title>30 Minuten mit: Tugba Misir</title>
		<link>https://www.endlich-montag.net/blog/podcast/30-minuten-mit-tugba-misir/</link>
		<pubDate>Mon, 17 Jul 2017 09:58:42 +0000</pubDate>
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    	<description><![CDATA["Sprich doch mal mit Tugba Misir von Kühne + Nagel", hat jemand aus meinem Netzwerk zu mir gesagt. "Ich habe sie bei einem Vortrag zur Generation Y gesehen. Der war richtig klasse! Tugba Misir wäre ganz bestimmt eine tolle Interviewpartnerin für deinen Podcast", wurde mir noch mit auf den Weg gegeben. Ich habe nicht lange gefackelt und direkt mal in der Bielefelder Niederlassung des internationalen Speditions- und Logistikunternehmens, das schlanke 70.000 Mitarbeiter hat, angerufen. Die Zusage meiner 28-jährigen Interviewpartnerin kam so spontan, wie mein Anruf. Nach dem Auflegen dachte ich, dass ich jetzt einen Jobsucher-Podcast vorbereite, in dem wir im Wesentlichen über junge Mitarbeiter sprechen. Ein Blick auf die Karriereseite von Kühne + Nagel (K+N) und die dort veröffentlichten Stellenausschreibungen (nicht nur für Bielefeld) führte jedoch dazu, dass ich meinen Plan änderte. Beim Surfen erblickte ich ein (wie ich finde) klassisch / konservatives Design, gepaart mit dem deutlichen Hinweis sich online zu bewerben. Dazu Bewerbungstipps mit FAQs und allem Pipapo. Die Bewerbungsprozesse wurden mir fast schon aufgedrängt. Da musste ich einfach mal nachhaken. ;-)]]></description>
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		<itunes:author>Heiko Link</itunes:author>
		<itunes:subtitle>Einen Glücksgriff oder gutes Timing sind zwei Dinge, die Du auf dem klassischen Weg der Bewerbung brauchst. Mit der Personalreferentin Tugba Misir aus Bielefeld, spreche ich über die Bewerbungsprozesse in dem 70.000 Mitarbeiter-Unternehmen Kühne + Nagel.</itunes:subtitle>
		<itunes:title>30 Minuten mit: Tugba Misir</itunes:title>
		<itunes:episode>56</itunes:episode>
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		<itunes:summary><![CDATA[&quot;Sprich doch mal mit Tugba Misir von Kühne + Nagel&quot;, hat jemand aus meinem Netzwerk zu mir gesagt. &quot;Ich habe sie bei einem Vortrag zur Generation Y gesehen. Der war richtig klasse! Tugba Misir wäre ganz bestimmt eine tolle Interviewpartnerin für deinen Podcast&quot;, wurde mir noch mit auf den Weg gegeben. Ich habe nicht lange gefackelt und direkt mal in der Bielefelder Niederlassung des internationalen Speditions- und Logistikunternehmens, das schlanke 70.000 Mitarbeiter hat, angerufen. Die Zusage meiner 28-jährigen Interviewpartnerin kam so spontan, wie mein Anruf. Nach dem Auflegen dachte ich, dass ich jetzt einen Jobsucher-Podcast vorbereite, in dem wir im Wesentlichen über junge Mitarbeiter sprechen. Ein Blick auf die Karriereseite von Kühne + Nagel (K+N) und die dort veröffentlichten Stellenausschreibungen (nicht nur für Bielefeld) führte jedoch dazu, dass ich meinen Plan änderte. Beim Surfen erblickte ich ein (wie ich finde) klassisch / konservatives Design, gepaart mit dem deutlichen Hinweis sich online zu bewerben. Dazu Bewerbungstipps mit FAQs und allem Pipapo. Die Bewerbungsprozesse wurden mir fast schon aufgedrängt. Da musste ich einfach mal nachhaken. ;-)]]></itunes:summary>
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		<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_8346" style="width: 229px" class="wp-caption alignleft"><a href="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2017/07/tugba-misir.jpg" target="_blank" rel="noopener"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-8346" class="wp-image-8346 size-medium" src="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2017/07/tugba-misir-219x300.jpg" alt="Tugba Misir" width="219" height="300" srcset="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2017/07/tugba-misir-219x300.jpg 219w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2017/07/tugba-misir.jpg 374w" sizes="(max-width: 219px) 100vw, 219px" /></a><p id="caption-attachment-8346" class="wp-caption-text"><strong>Tugba Misir</strong> &#8211; Personalreferentin bei Kühne + Nagel in Bielefeld</p></div>
<p>&#8222;Sprich doch mal mit Tugba Misir von <a href="https://de.kuehne-nagel.com/de_de/" target="_blank" rel="noopener">Kühne + Nagel</a>&#8222;, hat jemand aus meinem Netzwerk zu mir gesagt. &#8222;Ich habe sie bei einem Vortrag zur <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Generation_Y" target="_blank" rel="noopener">Generation Y</a> gesehen. Der war richtig klasse! Tugba Misir wäre ganz bestimmt eine tolle Interviewpartnerin für deinen Podcast&#8220;, wurde mir noch mit auf den Weg gegeben. Ich habe nicht lange gefackelt und direkt mal in der Bielefelder Niederlassung des internationalen Speditions- und Logistikunternehmens, das schlanke 70.000 Mitarbeiter hat, angerufen. Die Zusage meiner 28-jährigen Interviewpartnerin kam so spontan, wie mein Anruf. Nach dem Auflegen dachte ich, dass ich jetzt einen Jobsucher-Podcast vorbereite, in dem wir im Wesentlichen über junge Mitarbeiter sprechen. Ein Blick auf die <a href="https://de.karriere.kuehne-nagel.com" target="_blank" rel="noopener">Karriereseite von Kühne + Nagel (K+N)</a> und die dort veröffentlichten Stellenausschreibungen (nicht nur für Bielefeld) führte jedoch dazu, dass ich meinen Plan änderte. Beim Surfen erblickte ich ein (wie ich finde) klassisch / konservatives Design, gepaart mit dem deutlichen Hinweis sich online zu bewerben. Dazu Bewerbungstipps mit FAQs und allem Pipapo. Die Bewerbungsprozesse wurden mir fast schon aufgedrängt. Da musste ich einfach mal nachhaken. 😉<span id="more-8345"></span></p>
<h2>Die Life/Work Planning Herausforderung in Bielefeld</h2>
<p>Eins mal vorweg: Der Kühne + Nagel Standort in Bielefeld wäre ein wahres Fest für alle, die an meiner Art der <a href="https://www.endlich-montag.net/jobsuche/">Jobsuche</a> mit dem <a href="https://www.endlich-montag.net/life-work-planning/">Life/Work Planning Verfahren (L/WP)</a> zweifeln. Da kommst Du nicht mal bis zum Empfang, weil sich drumherum ein hoher Zaun mit Videoüberwachung, Tür und Klingel befindet. Also eine echte Herausforderung. 😉 Wenn die &#8222;Zugbrücke&#8220; erstmal heruntergelassen ist, dann trifft man drinnen auf viele nette Menschen. Laut Tugba Misir sollt man mit denen durchaus auch mal reden, wenn man auf Jobsuche ist. Die Personalreferentin stellt Auszubildende ein und findet, dass die Unternehmenswebseite die<strong> allgemeine Beschreibung der Ausbildungsberufe</strong> Speditionskaufmann / -frau und Kaufmann / -frau für Speditions- und Logistikdienstleistung liefert: &#8222;Wenn ich jemanden kenne, der bei Kühne + Nagel die Ausbildung gemacht hat, dann bekomme ich aus erster Hand noch Informationen darüber, was auf mich zukommt.&#8220;</p>
<p><iframe loading="lazy" style="border: 0;" src="https://www.google.com/maps/embed?pb=!1m0!4v1500036746196!6m8!1m7!1sdP3YTnDDCvTDcRr6-JTB2A!2m2!1d52.0160153032795!2d8.625132097058241!3f102.08099735532062!4f-3.222243341680894!5f0.7820865974627469" width="600" height="450" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe></p>
<h2>Aufgepasst am Messestand</h2>
<p>Ein möglicher Kontaktpunkt sind Messen, wo K+N immer Azubis mit am Stand hat, die für Fragen bereit stehen. Ich finde auch, dass Messen gut für erste Gespräche geeignet sind, wobei man immer gucken muss, wer da am Messestand steht. Wenn ich in der Buchhaltung arbeiten will, rede ich im Idealfall mit jemandem aus der Buchhaltung. Die Chancen einen Buchhalter am Messestand zu treffen sind vermutlich verschwindend gering. Immerhin kann ich einen &#8222;persönlichen Fuß&#8220; in die Tür bekommen und mich durchfragen. So gesehen machen Azubis vor Ort definitiv Sinn. Wobei man fairerweise dazu sagen muss, dass es sich im konkreten Fall um Azubis aus einer Projektgruppe handelt, die darauf spezialisiert sind, das Bielefelder Unternehmen aktiv nach Außen zu präsentieren.</p>
<p><a href="https://itunes.apple.com/de/podcast/endlich-montag!/id1083066806" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-4389 aligncenter" src="http://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/itunes-logo-300x111-300x111.jpg" alt="iTunes Logo" width="178" height="66" /></a></p>
<p>Eine gute Ergänzung zum Messestand ist immer der eigene Bekanntenkreis. Gerade bei einem Unternehmen mit so vielen Mitarbeitern ist es relativ wahrscheinlich, dass man in Sachen Ansprechpartner schnell fündig wird. Auch in der Personalabteilung sieht man die Vorteile dieser Vorgehensweise: &#8222;Wir können unseren Mitarbeiter einfach mal fragen, wer der Kandidat ist, was der zur Zeit so macht und wie er so ist.&#8220; Und die Praxis zeigt, dass das kein Schleichweg, sondern eine gut ausgebaute Autobahn ist. Denn der Großteil der Azubi-Bewerber kommt laut Tugba Misir über <strong>Mundpropaganda und Empfehlungen von Bekannten</strong> ins Unternehmen. Über Berufserfahrene haben wir nicht gesprochen. Da es ein &#8222;Mitarbeiter empfehlen Mitarbeiter Programm&#8220; gibt, vermute ich, dass es da ähnlich läuft.</p>
<h2>Keine Massenabfertigung</h2>
<p>Personal findet das Logistikunternehmen über eine Vielzahl von Kanälen. Die klassische Anzeige ist natürlich mit dabei. Social Media spielt bei der Personalgewinnung keine große Rolle. Mit Ausnahme von Xing, das von einem <strong><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Active_Sourcing" target="_blank" rel="noopener">Active Sourcing</a></strong> Team in Hamburg dazu genutzt wird, interessante Kandidaten zu finden und persönlich anzusprechen. Den wahren Klassiker 😉 löst das aber nicht ab: &#8222;Persönliche Netzwerke sind immer besser, weil man Face-to-Face miteinander spricht. Das ist nicht mehr anonym und auch keine Massenabfertigung, sondern eine individuelle Betreuung, die man betreibt.&#8220; Herrlich: Nicht anonym und keine Massenabfertigung, genau das ist doch mein Herzensanliegen. 🙂</p>
<p><a href="https://open.spotify.com/show/7oB4Pc8QwKfQMGnsQaj2ZR?si=43haAosoQqeyPBi3dTGDzQ" target="_blank" rel="noopener"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-10596 " src="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/10/spotify-300x203.jpg" alt="Spotify" width="195" height="132" srcset="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/10/spotify-300x203.jpg 300w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/10/spotify-768x520.jpg 768w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/10/spotify-1024x694.jpg 1024w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/10/spotify-600x406.jpg 600w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/10/spotify.jpg 1698w" sizes="(max-width: 195px) 100vw, 195px" /></a></p>
<h2>Abgebrochenes Studium = Pluspunkt!</h2>
<p>Wirklich erstaunt hat mich, dass sich die 28-jährige Personalreferentin 15 bis 20 Minuten Zeit nimmt, um eine der 140 Azubi-Bewerbungen die pro Jahr rein kommen, durchzugucken. Drei bis vier Bewerbungen bearbeitet sie so am Tag, in denen sie nicht nur nichts überliest, sondern sogar zwischen den Zeilen liest. Die nächste Überraschung für mich war, dass ein abgebrochenes Studium (oder auch mehrere) bei der Bewerbung ein Pluspunkt ist! Ich dachte, ich höre nicht richtig. &#8222;Beim zweiten Versuch sind die Leute ehrgeiziger, weil sie nicht noch mal dasselbe erleben und nicht noch mal scheitern wollen&#8220;, erklärt mir Misir. Das kann ich mir gut vorstellen. Auch im Coaching mache ich regelmäßig die Erfahrung, dass der Leidensdruck leider erst eine doch recht hohe Schwelle überschreiten muss, bevor Menschen in Bewegung kommen. Andererseits setzt sich jemand, der auf keinen Fall noch mal scheitern will, natürlich auch selbst unter Druck. Wenn ich Klienten kurz vorm oder mit <a href="https://www.endlich-montag.net/burnout/">Burnout</a> habe, dann merke ich, dass man den nicht zu hoch dosieren sollte. <a href="https://www.endlich-montag.net/provokatives-coaching/">Provokatives Coaching</a> hilft meiner Erfahrung nach sehr gut, um selbst zu erkennen, wieviel &#8222;Bar&#8220; zu viel der leider oft hausgemachte Druck gerade hat. Und ja klar: Das kenne ich auch von mir selbst.</p>
<p>Wirklich klasse fand ich, dass man in der Personalabteilung bei Kühne + Nagel sogar für ganz bunte Lebensläufe mit viel Kreuz und Quer offen zu sein scheint. Da hätte ja vielleicht sogar ich eine Chance! 😉 *lacht* Was ich auch mitnehme, ist, über den ersten Eindruck auch mal hinauszugehen. In der Personalabteilung. Logo. Aber auch als Jobsucher. Mit dem (sicherlich aus guten Gründen installierten) hohen Zaun ums Firmengebäude und dem klassischen Webdesign erwarte ich im ersten Moment nicht so viel Offenheit, wie ich drinnen dann vorfinde.</p>
<p>Genug der Vorrede. Jetzt heißt es für Dich: Podcast anhören, <strong><a href="https://itunes.apple.com/de/podcast/endlich-montag!/id1083066806" target="_blank" rel="noopener">iTunes-Bewertung schreiben</a></strong> und dann wie immer <strong>heiter weiter!</strong> 🙂<strong><br />
</strong></p>
<p><strong>Und natürlich Danke an die Tippgeberin aus meinem Netzwerk!</strong></p>
<p><strong><a href="http://tunein.com/radio/Jobsucher-Podcast-von-Endlich-Montag-p961209/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-medium wp-image-7393" src="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/TuneIn_Logo-300x116.jpg" alt="TuneIn" width="300" height="116" srcset="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/TuneIn_Logo-300x116.jpg 300w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/TuneIn_Logo-768x296.jpg 768w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/TuneIn_Logo-1024x394.jpg 1024w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/TuneIn_Logo-600x231.jpg 600w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/TuneIn_Logo.jpg 2000w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a></strong></p>
<h2>Inhaltsübersicht:</h2>
<ul>
<li><strong>70.000 Mitarbeiter</strong><br />
Tugba Misir stellt sich und Kühne + Nagel vor.</li>
<li><strong>Alles berücksichtigen, nichts überlesen:</strong><br />
15 &#8211; 20 Minuten für den Unterlagen-Check.</li>
<li><strong>So lange dauert Personalauswahl:</strong><br />
1,5 Stunden vom Eingang bis zur Unterschrift.</li>
<li><strong>Informier Dich!</strong><br />
Am besten bei Bekannten und Freunden.</li>
<li><strong>Die wichtigsten Einstellungskriterien?</strong><br />
Eher so Softskills!</li>
<li><strong>Die, die zwischen den Zeilen liest:</strong><br />
Fehlzeiten und Hobbys im Lebenslauf.</li>
<li><strong>Schule war&#8217;s eher nicht?</strong><br />
Versuch schriftlich zu erklären, dass Du jetzt Gas gibst.</li>
<li><strong>Glücksgriff oder gutes Timing:</strong><br />
Das brauchst Du, damit der Job passt.</li>
<li><strong>Eingestellt, obwohl die Unterlagen eine Absage sind?</strong><br />
Kommt regelmäßig vor!</li>
<li><strong>Lebenslauf ist wie ein Produktdatenblatt:</strong><br />
Was da nicht drin steht, das kann er auch nicht.</li>
<li><strong>Was ist hier möglich?</strong><br />
Das Vorstellungsgespräch als Ideenbörse.</li>
<li><strong>Fehltritte im Leben:</strong><br />
Da muss sich der Personaler an die eigene Nase fassen.</li>
<li><strong>Das ist nichts persönliches:</strong><br />
Von unerfüllten Erwartungen beim Personaler.</li>
<li><strong>Wir fragen nicht nach Schwächen:</strong><br />
Wichtig ist, was für ein Typ da sitzt.</li>
<li><strong>Viele Rekrutierungskanäle:</strong><br />
Die meisten kommen über Empfehlung von Bekannten.</li>
<li><strong>Social Media?</strong><br />
Eher weniger.</li>
<li><strong>Persönliche Netzwerke sind immer besser:</strong><br />
Face2Face vs. anonym.</li>
<li><strong>Wer ist am Messestand?</strong><br />
Die auf externe Kontakte spezialisierte Azubi-Projektgruppe.</li>
<li><strong>Die Baustelle in der Personalgewinnung?</strong><br />
Geeignete Kandidaten für gewerblich-technische Berufe finden.</li>
<li><strong>Ernsthaft interessiert?</strong><br />
Von Jobsuchern, die sich auf alle Positionen bewerben.</li>
<li><strong>&#8222;Falsche&#8220; Fähigkeiten:</strong><br />
Berufskraftfahrer bei der Bewerbung.</li>
<li><strong>Abgebrochenes Studium als Pluspunkt:</strong><br />
Die Vorteile des Scheiterns.</li>
<li><strong>Gut für uns:</strong><br />
Ab dem zweiten Versuch ist man engagierter.</li>
<li><strong>Lebenslauf kreuz und quer?</strong><br />
Gucken wir uns an und wagen auch schon mal ein Abenteuer.</li>
<li><strong>Job-Entscheidung per Bewerbung abwälzen?</strong><br />
Teilweise schon &#8230;</li>
</ul>
<p><a href="http://www.stitcher.com/podcast/jobsucherpodcast-von-endlich-montag" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-4924 alignnone" src="http://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/stitcher-button-300x110.png" alt="Stitcher" width="177" height="65" /></a><a href="http://www.podcast.de/podcast/339724/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-4390 alignright" src="http://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/podcast.delogo-300x135-300x135.jpg" alt="podcast.delogo-300x135" width="159" height="72" /></a></p>
<p>_________________________________________________</p>
<p><em>Wenn Du Fragen an mich oder meine Interviewpartner hast, dann hinterlasse einen Kommentar. Auch Themenvorschläge sind jederzeit willkommen.</em></p>
]]></content:encoded>
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	<item>
        <title>30 Minuten mit: Johannes Kluge</title>
		<link>https://www.endlich-montag.net/blog/podcast/30-minuten-mit-johannes-kluge/</link>
		<pubDate>Mon, 03 Jul 2017 08:36:45 +0000</pubDate>
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    	<description><![CDATA["Zu seiner Persönlichkeit und seinem eigenen Weg zu finden, ist nicht immer eine gerade Linie", findet Johannes Kluge, Recruiter bei dem SAP-Dienstleister itelligence AG in Bielefeld. Aufgrund seiner eigenen Biografie hat der 31-jährige ein Herz für Jobsucher, mit einem nicht ganz so geraden Lebensweg. Deswegen ruft er auch mal Leute an, die aufgrund ihrer Bewerbungsunterlagen eigentlich eine klare Absage wären. Bei allem Verständnis ist da auf der anderen Seite aber auch die Rolle als Dienstleister gegenüber den Personalverantwortlichen in den einzelnen Fachbereichen, die er als Personaler übernimmt. Mich im Podcast mit Johannes über diese Situation und noch viele andere spannende Aspekte seiner täglichen Arbeit auszutauschen, hat mir großen Spaß gemacht. Insbesondere in einem Unternehmen, in das ich selbst als klassischer Bewerber (bitte nicht weiter sagen!!! *g*) vor 17 Jahren mal quer in die IT-Branche eingestiegen bin. Klasse finde ich, dass der Mann, der täglich mit hunderten von Bewerbungen zu tun hat, den Einstieg besser gemacht hat, als ich: Er kam über Kontakte im Unternehmen zu itelligence. Darüber sprechen wir natürlich auch. ;-)]]></description>
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		<itunes:author>Heiko Link</itunes:author>
		<itunes:subtitle>Je höherwertige die Stelle, desto wichtiger ist es, sie übers Netzwerk zu besetzen. Oder (falls sich da niemand findet) sich als Unternehmen die Mühe zu machen, durch zeitaufwändiges Active Sourcing an Kontakte zu kommen. Alternativ geht auch Fußball! ;-)</itunes:subtitle>
		<itunes:title>30 Minuten mit: Johannes Kluge</itunes:title>
		<itunes:episode>55</itunes:episode>
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		<itunes:summary><![CDATA[&quot;Zu seiner Persönlichkeit und seinem eigenen Weg zu finden, ist nicht immer eine gerade Linie&quot;, findet Johannes Kluge, Recruiter bei dem SAP-Dienstleister itelligence AG in Bielefeld. Aufgrund seiner eigenen Biografie hat der 31-jährige ein Herz für Jobsucher, mit einem nicht ganz so geraden Lebensweg. Deswegen ruft er auch mal Leute an, die aufgrund ihrer Bewerbungsunterlagen eigentlich eine klare Absage wären. Bei allem Verständnis ist da auf der anderen Seite aber auch die Rolle als Dienstleister gegenüber den Personalverantwortlichen in den einzelnen Fachbereichen, die er als Personaler übernimmt. Mich im Podcast mit Johannes über diese Situation und noch viele andere spannende Aspekte seiner täglichen Arbeit auszutauschen, hat mir großen Spaß gemacht. Insbesondere in einem Unternehmen, in das ich selbst als klassischer Bewerber (bitte nicht weiter sagen!!! *g*) vor 17 Jahren mal quer in die IT-Branche eingestiegen bin. Klasse finde ich, dass der Mann, der täglich mit hunderten von Bewerbungen zu tun hat, den Einstieg besser gemacht hat, als ich: Er kam über Kontakte im Unternehmen zu itelligence. Darüber sprechen wir natürlich auch. ;-)]]></itunes:summary>
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		<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_8286" style="width: 182px" class="wp-caption alignleft"><a href="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2017/06/johannes-kluge.jpg" target="_blank" rel="noopener"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-8286" class="wp-image-8286 size-medium" src="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2017/06/johannes-kluge-172x300.jpg" alt="Johannes Kluge" width="172" height="300" srcset="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2017/06/johannes-kluge-172x300.jpg 172w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2017/06/johannes-kluge-586x1024.jpg 586w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2017/06/johannes-kluge-600x1049.jpg 600w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2017/06/johannes-kluge.jpg 601w" sizes="(max-width: 172px) 100vw, 172px" /></a><p id="caption-attachment-8286" class="wp-caption-text"><strong>Johannes Kluge</strong> &#8211; Recruiter bei der itelligence AG in Bielefeld</p></div>
<p>&#8222;Zu seiner Persönlichkeit und seinem eigenen Weg zu finden, ist nicht immer eine gerade Linie&#8220;, findet Johannes Kluge, Recruiter bei dem <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/SAP" target="_blank" rel="noopener">SAP</a>-Dienstleister <a href="https://itelligencegroup.com/de/" target="_blank" rel="noopener">itelligence AG</a> in Bielefeld. Aufgrund seiner eigenen Biografie hat der 31-jährige ein Herz für Jobsucher, mit einem nicht ganz so geraden Lebensweg. Deswegen ruft er auch mal Leute an, die aufgrund ihrer Bewerbungsunterlagen eigentlich eine klare Absage wären. Bei allem Verständnis ist da auf der anderen Seite aber auch die Rolle als Dienstleister gegenüber den Personalverantwortlichen in den einzelnen Fachbereichen, die er als Personaler übernimmt. Mich im Podcast mit Johannes über diese Situation und noch viele andere spannende Aspekte seiner täglichen Arbeit auszutauschen, hat mir großen Spaß gemacht. Insbesondere in einem Unternehmen, in das ich selbst als klassischer Bewerber (bitte nicht weiter sagen!!! *g*) vor 17 Jahren mal quer in die IT-Branche eingestiegen bin. Klasse finde ich, dass der Mann, der täglich mit hunderten von Bewerbungen zu tun hat, den Einstieg besser gemacht hat, als ich: Er kam über Kontakte im Unternehmen zu itelligence. Darüber sprechen wir natürlich auch. 😉</p>
<p><span id="more-8285"></span></p>
<h2>itelligence: Klare Empfehlung</h2>
<p>Ehrlich gesagt finde ich es gerade ziemlich schwer, diesen Blogbeitrag zu schreiben. Weil da zwei Herzen in meiner Brust schlagen. Das des Jobcoaches und das des ehemaligen Mitarbeiters. Vorab: Als Arbeitgeber kann ich itelligence nach fünf Jahren an Bord in Bielefeld (auch wenn das schon eine Weiler her ist und itelligence jetzt zu einem japanischen Konzern gehört) auf jeden Fall empfehlen. Nur SAP muss man als Thema halt mögen. Mit der Software an sich hat das nichts zu tun, mir geht es eher um das Interesse dafür. Das kann vorhanden sein oder auch nicht. Genau wie zum Beispiel bei Autos oder Fußball auch. Autos könnte ich mir beruflich eventuell noch vorstellen, wenn es um Elektromobilität geht. Zum Thema Fußball fallen mir auch mit ganz viel Nachdenken keine geeigneten Umstände ein. 😉</p>
<p><a href="https://itunes.apple.com/de/podcast/endlich-montag!/id1083066806" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-4389 aligncenter" src="http://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/itunes-logo-300x111-300x111.jpg" alt="iTunes Logo" width="178" height="66" /></a></p>
<h2>Hinterher bist Du immer schlauer</h2>
<p>Der Punkt ist, dass es schon in grauer Vorzeit bei itelligence Leute wie Johannes gegeben haben muss, die Quereinsteigern eine Chance gaben. Im konkreten Fall mir. Weiterhin finde ich wichtig zu erwähnen, dass man sein <strong>Ziel nur durch Ausprobieren erreichen</strong> kann. Das gilt für beide Seiten. Und bringt blöderweise für beide Seiten das <strong>Risiko</strong> mit sich, zu scheitern. Deswegen finde ich es aus der Sicht eines Jobsuchers sehr schlau, sich gründlich Gedanken zu machen, was man selbst eigentlich will. Als ich bei itelligence gelandet bin, kannte ich <a href="https://www.endlich-montag.net/life-work-planning/">Life/Work Planning (L/WP)</a> noch nicht. Ich hatte nicht darüber nachgedacht, wie es ist, die meiste Zeit am Computer zu arbeiten. Außerdem bin ich vermutlich davon ausgegangen, dass das Thema IT und ich schon irgendwie miteinander warm werden. Immerhin dämmerte mir im Job, dass ich lieber mündlich kommuniziere, als per elektronischer Meldung. Und das es pfiffig wäre, mir zu überlegen, um welches Thema es bei der Arbeit gehen soll. Ich habe mir verschiedene SAP-Module angeguckt. Mal um die Ecke in die Personalabteilung zu schauen, darauf bin ich nicht gekommen. Das Thema Personal tauchte erst viel später auf meinem Radar auf.</p>
<p><strong><a href="http://tunein.com/radio/Jobsucher-Podcast-von-Endlich-Montag-p961209/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-medium wp-image-7393" src="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/TuneIn_Logo-300x116.jpg" alt="TuneIn" width="300" height="116" srcset="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/TuneIn_Logo-300x116.jpg 300w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/TuneIn_Logo-768x296.jpg 768w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/TuneIn_Logo-1024x394.jpg 1024w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/TuneIn_Logo-600x231.jpg 600w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/TuneIn_Logo.jpg 2000w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a></strong></p>
<h2>Raus aus der Lethargie!</h2>
<p><strong>Der Weg entsteht beim Gehen.</strong> Finde ich. Wenn ich nicht los gehe, dann passiert auch nichts (gutes). &#8222;Raus aus der Lethargie!&#8220;, sagen die bei itelligence in der Personalabteilung. Und setzen beim Personalmarketing auf provokative Motive. Einen Jockey auf einer Schildkröte zum Beispiel. Wobei die Schildkröte für den alten Arbeitgeber steht, der den ambitionierten Jockey ausbremst. Aktuell gehen die Jungs und Mädels mit einem &#8222;Nerd&#8220; in den Anzeigen auf Mitarbeitersuche. Laut Johannes Kluge soll das mit den klassischen Personalmarketing-Themen brechen. Das ist nämlich fast immer eine Gruppe von Menschen, die ganz angeregt über eine Aufgabe diskutiert. Am besten noch mit Frauen und Männer die selbstverständlich alle eine unterschiedliche Herkunft haben. Das soll dann sagen: So sieht unser Team aus. Komm zu uns! Bei itelligence haben sie sich gedacht, dass es das nicht ist. &#8222;Wir wollten keine Message die ohne Nachzudenken rein und wieder raus geht. Lieber etwas, an dem man erstmal hängen bleibt&#8220;, erklärt Johannes. Auch wenn der ein oder andere Kollege dann schon mal fragt: &#8222;Sag mal der Nerd, sollen wir das sein?&#8220; 😉</p>
<div id="attachment_8331" style="width: 624px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-8331" class="wp-image-8331" src="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2017/07/itelli-nerd-300x121.jpg" alt="itelligence Nerd" width="614" height="248" srcset="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2017/07/itelli-nerd-300x121.jpg 300w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2017/07/itelli-nerd.jpg 505w" sizes="(max-width: 614px) 100vw, 614px" /><p id="caption-attachment-8331" class="wp-caption-text"><strong>Sollen wir das sein?</strong> Der Nerd gibt es (vermutlich) nur in der Anzeige. Der Kaffee ist echt.</p></div>
<p>Super spannend finde ich, dass jemand <strong>ohne 1A-Premium Bewerbung / Lebenslauf</strong> Johannes im Gespräch von sich überzeugen kann, wenn zum Beispiel bei einem Telefonat die Story des Jobsuchers für ihn konsistent ist. Da spricht er mir echt aus der Seele. Meine Gedanken zum Quereinstieg habe ich im Nachgang zu diesem Podcast noch mal tief gehend hinterfragt. Das schöne bei der Suche im verdeckten Arbeitsmarkt ist für mich, dass Du Dir &#8211; ausgehend von (vermeintlich) schlechten Unterlagen &#8211; bei der Suche <strong>eine extrem konsistente und ehrliche Jobsucher-Story</strong> aufbaust. Und den Kontakt für das persönliche Gespräch gleich mit dazu. Wenn Du dazu mehr wissen möchtest, hör Dir (noch mal) die Podcast-Episoden &#8222;<a href="https://www.endlich-montag.net/blog/podcast/traumjob-finden/">Traumjob finden</a>&#8220; und &#8222;<a href="https://www.endlich-montag.net/blog/podcast/das-lifework-planning-einstellungsgespraech/">Das Life/Work Planning Einstellungsgespräch</a>&#8220; an.</p>
<p><iframe loading="lazy" src="https://www.youtube.com/embed/M4ItXFJm1fU" width="560" height="315" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe></p>
<p>&nbsp;</p>
<h2>60 Meter hoher Bewerbungsstapel</h2>
<p>Bei der itelligence AG in Bielefeld, gab es vor der eigentlichen Aufnahme das längste Vorgespräch, das ich bisher hatte. Nicht nur weil es herrlich spannend war, sondern auch, weil ich mit der itelligence AG nach längerer Zeit mal wieder ein großes Unternehmen im Jobsucher-Podcast habe. Also eines von der Sorte, wo im Coaching / Seminar der ein oder andere sagt: &#8222;Bei denen funktioniert deine Vorgehensweise ganz bestimmt nicht.&#8220; In der Tat spreche ich mit Johannes ganz viel über Bewerbungen. Kein Wunder, denn circa 6.000 davon gehen pro Jahr bei itelligence ein. Ich stelle mir vor, die würden alle noch echte Mappen schicken (statt PDFs). Eine Mappe ist, sagen wir, einen Zentimeter dick. Übereinander gelegt ergibt das einen Stapel, der 60 Meter hoch ist. 1 Zentimeter davon gehört Dir. Zugegeben: Nur wenn die alle ein Jahr lang gesammelt und nicht abgearbeitet würden. Außerdem verbergen sind dahinter natürlich mehrere Stellen. Dafür reden wir im Bereich IT von einem <strong>Bewerbermarkt</strong>. Deswgen meine Frage an Dich: Wie fühlt sich das an?</p>
<p>Du siehst schon: Da musste ich einfach ein bisschen nachhaken. 😉 Vor allen Dingen weil ich aus eigener Erfahrung, von Coaching- / Seminarteilnehmern, von Trainer-Kollegen und natürlich aus vielen Gesprächen mit Personalern weiß, das Netzwerke vor großen Firmen nicht Halt machen. Und das ist auch gut so. Für <strong>alle</strong> Beteiligten. Extrem spannend ist es natürlich zu sehen, welcher Rekrutierungsweg wie oft und wann genutzt wird und welche Veränderungen in den kommenden Jahren anstehen. Immerhin dreht sich der Arbeitsmarkt gerade komplett. Allen voran in der IT-Branche, wo heute schon von einem Bewerbermarkt gesprochen wird. Ich finde, dass alle anderen in dem Markt gut sehen können, was in den nächsten Jahren auf sie zukommt.</p>
<p>Ich stimme Johannes übrigens zu, dass es schwer ist, in diesem ganzen <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Tohuwabohu" target="_blank" rel="noopener">Tohuwabohu</a> seine Persönlichkeit und seinen eigenen Weg zu finden. Von meinem persönlichen Empfinden her würde sogar so weit gehen zu sagen, dass ein Lebensweg nur äußert selten eine gerade Linie ist. Ich bekomme aber auch so gut wie nie einen Lebenslauf zu Gesicht. 😉</p>
<p><a href="https://open.spotify.com/show/7oB4Pc8QwKfQMGnsQaj2ZR?si=43haAosoQqeyPBi3dTGDzQ" target="_blank" rel="noopener"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-10596 " src="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/10/spotify-300x203.jpg" alt="Spotify" width="195" height="132" srcset="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/10/spotify-300x203.jpg 300w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/10/spotify-768x520.jpg 768w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/10/spotify-1024x694.jpg 1024w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/10/spotify-600x406.jpg 600w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/10/spotify.jpg 1698w" sizes="(max-width: 195px) 100vw, 195px" /></a></p>
<h2>Inhaltsübersicht</h2>
<ul>
<li><strong>Der Recruiter vom <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/SAP" target="_blank" rel="noopener">SAP</a>-Dienstleister:</strong><br />
Johannes Kluge stellt sich und seinem Aufgabenbereich vor.</li>
<li><strong>Provokationen im Personalmarketing:</strong><br />
Von Nerds und Schildkröten.</li>
<li><strong>Scheitern und &#8222;komische&#8220; Lebensläufe:</strong><br />
Die Bewerber-Story muss passen.</li>
<li><strong>Die Personalabteilung als Dienstleister:</strong><br />
Vom Austausch mit dem Fachbereich.</li>
<li><strong>Der Personaler und sein privates Umfeld:</strong><br />
Karrierebewusstsein ist nicht alles.</li>
<li><strong>Papier schlecht, Arbeit richtig gut:</strong><br />
Von Bewerbern, die sich schriftlich nicht gut ausdrücken können.</li>
<li><strong>Steht über Allem, könnte aber aussagekräftiger sein:</strong><br />
Die schriftliche Bewerbung.</li>
<li><strong>Es geht auch ohne:</strong><br />
Johannes Kluge kam übers Netzwerk.</li>
<li><strong>Ein Fehler gleich im ersten Wort:</strong><br />
Die pro forma Bewerbung des Personalers.</li>
<li><strong>Zuspruch wird geschätzt:</strong><br />
Mitarbeiter empfehlen Mitarbeiter.</li>
<li><strong>Wäre mir nicht passiert:</strong><br />
Job gefunden auf dem Fußballplatz.</li>
<li><strong>Warum warten auf Vakanzen?</strong><br />
Mit eigenen Ideen Stellen schaffen.</li>
<li><strong>Nicht einschüchtern lassen:</strong><br />
Fast niemand erfüllt alle Kriterien der Anzeige.</li>
<li><strong>Es wird sehr eng:</strong><br />
Anzeige raushauen und zurücklehnen geht heute nicht mehr.</li>
<li><strong>Nimmt in der Bedeutung stetig ab:</strong><br />
Das klassische Bewerbungs-Prozedere.</li>
<li><strong>Der neue Stern am Himmel:</strong><br />
Mit <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Active_Sourcing" target="_blank" rel="noopener">Active Sourcing</a> raus aus der Wartehaltung.</li>
<li><strong>Funktioniert richtig gut:</strong><br />
Der persönliche Draht, der bei der Bewerberansprache entsteht.</li>
<li><strong>Haben die besseren Netzwerke:</strong><br />
Headhunter kommen bei schwierigen Vakanzen ins Spiel.</li>
<li><strong>Haschen nach Aufmerksamkeit:</strong><br />
Kreatives Personalmarketing in einem umkämpften Markt.</li>
<li><strong>And the Winner is:</strong><br />
Die Direktansprache des berufserfahrenen Jobsuchers.</li>
<li><strong>Ausschreibung erstmal nur intern:</strong><br />
Bring jemanden aus Deinem Bekanntenkreis zu itelligence.</li>
<li><strong>Je höherwertiger die Stelle, desto persönlicher die Ansprache:</strong><br />
Azubi-Gewinnung über online Anzeigen in Jobbörsen.</li>
<li><strong>Hilft den Unterlagen auf die Sprünge:</strong><br />
Das freundliche Telefonat vorab.</li>
<li><strong>Die beste Art, jemanden einzuschätzen:</strong><br />
Das persönliche Gespräch mit dem Kandidaten.</li>
<li><strong>Fachlich okay, aber:</strong><br />
Mitarbeiter müssen zur Unternehmenskultur passen.</li>
<li><strong>Nimmt sich für Bewerber Zeit:</strong><br />
15 Minuten mit dem Personaler, die Dich voran bringen können.</li>
</ul>
<p><a href="http://www.stitcher.com/podcast/jobsucherpodcast-von-endlich-montag" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-4924 alignnone" src="http://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/stitcher-button-300x110.png" alt="Stitcher" width="177" height="65" /></a><a href="http://www.podcast.de/podcast/339724/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-4390 alignright" src="http://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/podcast.delogo-300x135-300x135.jpg" alt="podcast.delogo-300x135" width="159" height="72" /></a></p>
<p>_________________________________________________</p>
<p><em>Wenn Du Fragen an mich oder meine Interviewpartner hast, dann hinterlasse einen Kommentar. Auch Themenvorschläge sind jederzeit willkommen.</em></p>
]]></content:encoded>
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	<item>
        <title>Fähigkeiten finden mit Life/Work Planning (L/WP)</title>
		<link>https://www.endlich-montag.net/blog/podcast/faehigkeiten-finden-mit-lifework-planning-lwp/</link>
		<pubDate>Thu, 15 Jun 2017 17:10:07 +0000</pubDate>
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    	<description><![CDATA[Weißt Du, was ich mit großem Abstand am allerschwierigsten finde, bei dem ganzen Job-Thema? In der Praxis die Dinge zu tun, die Du wirklich gerne tust. Das Einstiegsproblem ist noch recht leicht zu beheben: Die eigenen Fähigkeiten finden, ohne dabei in die ein oder andere Falle zu tappen. Danach kommt das dicke Ende in der Praxis. Wie ein unheimlich starker Sog, scheint Dich das Arbeitsleben von dem wegzuziehen, was Du gerne machst. Ich finde, dass fühlt sich manchmal an, wie schwimmen in der Nordsee. Und zwar dann, wenn die Ebbe einsetzt und Dich mit aufs offene Meer zieht. "Arbeit macht halt nicht immer Spaß", könnte Dein Chef sagen und Dir einen Stapel Akten auf den Tisch knallen. Und Du denkst: "Stimmt." Ohne Dich zu fragen, wie viel Prozent Spaß da sein müssten, damit der Job unterm Strich okay ist. Und was passiert, wenn es weniger ist und Du trotzdem weiter machst.]]></description>
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		<itunes:author>Heiko Link</itunes:author>
		<itunes:subtitle>Um Deine Top 3 Fähigkeiten zu finden, sammelst Du erstmal über 100 Deiner Fähigkeiten. Dann sortierst Du aus. Das erscheint Dir vielleicht unmöglich, ist aber ganz leicht. Dazu brauchst Du nur sechs kurze und positive Geschichten aus Deinem Leben.</itunes:subtitle>
		<itunes:title>Fähigkeiten finden mit Life/Work Planning (L/WP)</itunes:title>
		<itunes:episode>54</itunes:episode>
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		<itunes:summary><![CDATA[Weißt Du, was ich mit großem Abstand am allerschwierigsten finde, bei dem ganzen Job-Thema? In der Praxis die Dinge zu tun, die Du wirklich gerne tust. Das Einstiegsproblem ist noch recht leicht zu beheben: Die eigenen Fähigkeiten finden, ohne dabei in die ein oder andere Falle zu tappen. Danach kommt das dicke Ende in der Praxis. Wie ein unheimlich starker Sog, scheint Dich das Arbeitsleben von dem wegzuziehen, was Du gerne machst. Ich finde, dass fühlt sich manchmal an, wie schwimmen in der Nordsee. Und zwar dann, wenn die Ebbe einsetzt und Dich mit aufs offene Meer zieht. &quot;Arbeit macht halt nicht immer Spaß&quot;, könnte Dein Chef sagen und Dir einen Stapel Akten auf den Tisch knallen. Und Du denkst: &quot;Stimmt.&quot; Ohne Dich zu fragen, wie viel Prozent Spaß da sein müssten, damit der Job unterm Strich okay ist. Und was passiert, wenn es weniger ist und Du trotzdem weiter machst.]]></itunes:summary>
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		<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_8229" style="width: 226px" class="wp-caption alignright"><a href="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2017/06/lwp-besonderheiten-1299.jpg" target="_blank" rel="noopener"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-8229" class="wp-image-8229 size-medium" src="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2017/06/lwp-besonderheiten-1299-216x300.jpg" alt="Life/Work Planning (L/WP) Besonderheiten" width="216" height="300" srcset="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2017/06/lwp-besonderheiten-1299-216x300.jpg 216w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2017/06/lwp-besonderheiten-1299-768x1067.jpg 768w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2017/06/lwp-besonderheiten-1299-737x1024.jpg 737w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2017/06/lwp-besonderheiten-1299-600x834.jpg 600w" sizes="(max-width: 216px) 100vw, 216px" /></a><p id="caption-attachment-8229" class="wp-caption-text"><strong>Life/Work Planning (L/WP) Besonderheiten:</strong> Es geht nicht darum, der allerbeste zu sein. Der Mensch steht anstelle des Arbeitsmarktes im Mittelpunkt. Jobsuche ohne schriftliche Bewerbungen.</p></div>
<p>Weißt Du, was ich mit großem Abstand am aller schwierigsten finde, bei dem ganzen Job-Thema? In der Praxis die Dinge zu tun, die Du wirklich <strong>gerne</strong> tust. Das Einstiegsproblem ist noch recht leicht zu beheben: Die eigenen Fähigkeiten finden, ohne dabei in die ein oder andere Falle zu tappen. Danach kommt das dicke Ende in der Praxis. Wie ein unheimlich starker Sog, scheint Dich das Arbeitsleben von dem wegzuziehen, was Du <strong>gerne</strong> machst. Ich finde, dass fühlt sich manchmal an, wie schwimmen in der Nordsee. Und zwar dann, wenn die Ebbe einsetzt und Dich mit aufs offene Meer zieht. &#8222;Arbeit macht halt nicht immer Spaß&#8220;, könnte Dein Chef sagen und Dir einen Stapel Akten auf den Tisch knallen. Und Du denkst: &#8222;Stimmt.&#8220; Ohne Dich zu fragen, wie viel Prozent Spaß da sein müssten, damit der Job unterm Strich okay ist. Und was passiert, wenn es weniger ist und Du trotzdem weiter machst.<span id="more-8206"></span></p>
<h2>Wo ist Deine Grenze?</h2>
<p>Bei einem <a href="https://www.endlich-montag.net/life-work-planning/">Life/Work Planning-Workshop (L/WP)</a>, den ich neulich in der <a href="https://www.hs-owl.de" target="_blank" rel="noopener">Hochschule Ostwestfalen-Lippe</a> gegeben habe, sagte auch ein Teilnehmer, dass Arbeit eben nicht immer Spaß macht. Wenn man auf 50 Prozent Spaß komme, dann sei das schon gut. Für einen <a href="https://www.endlich-montag.net/provokatives-coaching/">provokativen Coach</a> wie mich, war diese Aussage natürlich eine Steilvorlage, mal auszutesten, wie weit der junge Mann und auch der Rest der Gruppe mitgehen. Deswegen sagte ich mit breitem Grinsen: &#8222;50 Prozent wären der Hammer! Wenn Du das schaffst, dann hast Du den absoluten Ausnahme-Traumjob! Eigentlich sage ich zu den Leuten immer, dass sie versuchen sollen, 30 Prozent Spaß zu erreichen. Auch wenn mir natürlich klar ist, dass das im echten Leben nicht zu schaffen ist. Es sei aber besser von 30 Prozent Abstriche zu machen, als von 20 Prozent. Denn ohne Abstriche käme ohnehin keiner davon.&#8220; Ich erntete Zustimmung, was mich nicht überraschte.</p>
<p><a href="https://itunes.apple.com/de/podcast/endlich-montag!/id1083066806" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-4389 aligncenter" src="http://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/itunes-logo-300x111-300x111.jpg" alt="iTunes Logo" width="178" height="66" /></a></p>
<p>Eine Frau neben ihm traute sich zaghaft anzumerken, dass ihr 50 Prozent etwas wenig vorkämen: &#8222;Das kann doch nicht alles sein, ODER?!?&#8220; Ich spielte den bass Erstaunten, widersprach inbrünstig und wiederholte, dass 30 Prozent Spaß schon wie ein Sechser im Lotto wären. Das brachte eine andere Teilnehmerin fast schon in Rage. 😉 Mit so wenig angenehmer Arbeit wollte sie sich nicht abspeisen lassen. Der Rest der Gruppe blieb ruhig. Wo ist Deine Grenze? Und was tust Du, wenn alle um Dich rum sagen: &#8222;Stimmt. 30 Prozent wären schon cool. Wer hat das schon? Ich jedenfalls nicht!&#8220;</p>
<div id="attachment_8240" style="width: 588px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-8240" class="wp-image-8240" src="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2017/06/heiko-link-hs-owl-300x103.jpg" alt="Heiko Link Hochschule Ostwestfalen-Lippe" width="578" height="198" srcset="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2017/06/heiko-link-hs-owl-300x103.jpg 300w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2017/06/heiko-link-hs-owl-768x263.jpg 768w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2017/06/heiko-link-hs-owl-1024x351.jpg 1024w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2017/06/heiko-link-hs-owl-600x205.jpg 600w" sizes="(max-width: 578px) 100vw, 578px" /><p id="caption-attachment-8240" class="wp-caption-text"><strong>Gastdozent:</strong> Ende Mai beim L/WP-Workshop an der Hochschule OWL. <em>Foto: HS OWL</em></p></div>
<h2>Fähigkeiten finden: Die Fallen</h2>
<p>Doch fangen wir mal von Vorne an: Beim Fähigkeiten finden. <strong>Falle Nummer 1</strong> in die fast alle tappen ist: Sie gucken, was sie gut machen. Das Problem: Ich mache Sachen gut, die ich ätzend finde. Abwaschen zum Beispiel. Hochzeiten fotografieren kann ich auch ganz gut. Damit mein Geld zu verdienen, ist für mich allerdings eine absolute Horror-Vorstellung. Was ich voll drauf habe ist: Vorm Rechner sitzen, in WordPress rumfummeln und Texte schreiben. Das mache ich sogar gerne. Den ganzen Tag im stillen Kämmerlein vorm Mac zu sitzen kann ich mir allerdings  nicht vorstellen. Das Schöne an den Podcasts sind für mich die Interviews. In Firmen gehen, Menschen treffen, mit denen reden und dabei zu versuchen, möglichst pfiffige Fragen zu stellen. Die Blogbeiträge sind fast so eine Art Nebenprodukt. Ich stelle mir vor, dass mir jemand die Interviews wegnehmen würde. Dass jemand anderes die macht und mich dafür bezahlt, die nachzubearbeiten, abzuhören und dann die Texte dazu zu schreiben. Den ganzen Tag. Jeden Tag. Ich würde das &#8211; auch wenn es mir Spaß macht &#8211; aufgrund der Konstellation ablehnen. Aus realen Kontakten ziehe ich meine gute Laune und Energie. Da bringe ich meine PS auf die Straße. Ohne geht&#8217;s nicht.</p>
<p><a href="https://open.spotify.com/show/7oB4Pc8QwKfQMGnsQaj2ZR?si=43haAosoQqeyPBi3dTGDzQ" target="_blank" rel="noopener"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-10596 " src="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/10/spotify-300x203.jpg" alt="Spotify" width="195" height="132" srcset="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/10/spotify-300x203.jpg 300w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/10/spotify-768x520.jpg 768w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/10/spotify-1024x694.jpg 1024w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/10/spotify-600x406.jpg 600w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2018/10/spotify.jpg 1698w" sizes="(max-width: 195px) 100vw, 195px" /></a></p>
<div id="attachment_8245" style="width: 236px" class="wp-caption alignright"><a href="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2017/06/lwp-raute_1315.jpg" target="_blank" rel="noopener"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-8245" class="wp-image-8245 size-medium" src="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2017/06/lwp-raute_1315-226x300.jpg" alt="Life/Work Planning (L/WP) Raute" width="226" height="300" srcset="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2017/06/lwp-raute_1315-226x300.jpg 226w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2017/06/lwp-raute_1315-768x1019.jpg 768w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2017/06/lwp-raute_1315-772x1024.jpg 772w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2017/06/lwp-raute_1315-600x796.jpg 600w" sizes="(max-width: 226px) 100vw, 226px" /></a><p id="caption-attachment-8245" class="wp-caption-text"><strong>Die Life/Work Planning (L/WP) Raute:</strong> Ich sammle erstmal über 100 meiner Fähigkeiten und reduziere dann auf die Top drei. Das fühlt sich richtig gut an!</p></div>
<p><strong>Falle Nummer 2</strong> ist, zu gucken, welche Fähigkeiten Zukunft haben. Und damit den Arbeitsmarkt anstelle des Menschen in den Mittelpunkt zu stellen. Also zum Beispiel in Zeiten des digitalen Wandels sich dann eben doch darauf einzulassen, den ganzen Tag im stillen Kämmerlein vorm Rechner zu sitzen. Weil ich für das, was ich eigentlich gerade machen will, keine Idee oder Option habe. Weil sich vorm Rechner gerade eine gute Gelegenheit bietet. Und weil ich damit Kohle machen kann. Frag mal den Psychologen Deines Vertrauens, wie die Nummer am Ende ausgeht. Und hör mal in den Podcast mit <a href="https://www.endlich-montag.net/blog/podcast/30-minuten-mit-albrecht-aupperle/">Albrecht Aupperle</a> rein. <strong>Diese Falle ist so richtig fies</strong>, weil sie so verführerisch ist, wie an einem 40° heißen Tag bei ablaufendem Wasser schnell noch mal rauszuschwimmen.</p>
<h2>Der Clou: Fähigkeiten sind übertragbar!</h2>
<p><strong>Falle Nummer 3</strong> ist, sich zu überlegen welche Fähigkeiten man hat und dann sofort die Frage zu stellen: Welcher Beruf passt dazu? Dann passiert Folgendes: Ich kann gut Witze erzählen. *grübel* Clown? Neeeee! Wie albern. Comedian wie Mario Barth? Schaffe ich nie! Ich krieg im Leben kein Stadion voll. *grübel* YouTuber werden und lustige Videos veröffentlichen? Och nö. Davon kann ich nicht leben. *grübel* Und dann kommt nichts mehr. &#8222;Witze erzählen&#8220; beinhaltet mehrere Fähigkeiten, die Du analysieren und einzeln herausziehen kannst. Und jetzt kommt der Clou: Das sind übertragbare Fähigkeiten! Das heißt, dass Du die Fähigkeiten aus dem privaten Witz in einen ganz seriösen, beruflichen Kontext übertragen kannst. Wie das geht erkläre ich im Podcast. Hier findest Du noch eine <a href="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2017/06/Beispielgeschichte_Heiko_Link.pdf">Beispielgeschichte mit Auswertung von mir zum Download</a>.</p>
<div id="attachment_8238" style="width: 224px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2017/06/faehigkeiten-finden-lwp-1317.jpg" target="_blank" rel="noopener"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-8238" class="wp-image-8238 size-medium" src="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2017/06/faehigkeiten-finden-lwp-1317-214x300.jpg" alt="Fähigkeiten finden" width="214" height="300" srcset="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2017/06/faehigkeiten-finden-lwp-1317-214x300.jpg 214w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2017/06/faehigkeiten-finden-lwp-1317-768x1076.jpg 768w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2017/06/faehigkeiten-finden-lwp-1317-731x1024.jpg 731w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2017/06/faehigkeiten-finden-lwp-1317-600x840.jpg 600w" sizes="(max-width: 214px) 100vw, 214px" /></a><p id="caption-attachment-8238" class="wp-caption-text"><strong>Fähigkeiten finden:</strong> Dazu brauchst Du kurze Geschichten aus Deinem Leben, die drei Kriterien erfüllen. Du warst aktiv. Das Tun war ein positives Erlebnis. Am Ende steht ein positives Ergebnis.</p></div>
<p>Arbeit zählt nur als Arbeit, wenn ich mich dabei anstrenge. Das ist <strong>Falle Nummer 4</strong>. Dafür, dass es anstrengend ist, bekomme ich mein Geld. Locker aus der Hüfte, dann wird nichts gezahlt. Wenn das so ist: Würdest Du für einen total angestrengten und vor Nervosität zitternden Mario Barth, der jede Pointe mühsam auf der Bühne konstruiert, Eintritt bezahlen? Und jetzt komm mir nicht mit: &#8222;Für den Deppen zahle ich eh keinen Eintritt.&#8220; Darum geht&#8217;s gerade nicht. 😉 Nimm als Beispiel zwei Vertriebler. Der scheint einfach ganz unstrukturiert mit den Leuten fast schon privat zu quasseln und kommt irgendwie ständig mit einem unterschriebenen Kaufvertrag nach Hause. Der andere hat zig Seminare und Weiterbildungen besucht, bereitet jedes Gespräch akribisch vor, zieht es strukturiert durch und kommt nur selten zum Abschluss, weil er so nervös ist. Oder sagen wir: Er kommt fast an die Verkaufsquote ran, ist Abends aber total erledigt, während der erste auch nach Feierabend noch gut drauf ist. Welchen von den beiden würdest Du besser bezahlen? Den zweiten, weil er brav nach Plan vorgeht, sich dabei anstrengt und mehr Zertifikate hat, oder? 😉</p>
<p><a href="http://tunein.com/radio/Jobsucher-Podcast-von-Endlich-Montag-p961209/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-medium wp-image-7393" src="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/TuneIn_Logo-300x116.jpg" alt="TuneIn" width="300" height="116" srcset="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/TuneIn_Logo-300x116.jpg 300w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/TuneIn_Logo-768x296.jpg 768w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/TuneIn_Logo-1024x394.jpg 1024w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/TuneIn_Logo-600x231.jpg 600w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/TuneIn_Logo.jpg 2000w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a></p>
<h2>Deine Top-Fähigkeiten sind für Dich unsichtbar</h2>
<div id="attachment_8208" style="width: 222px" class="wp-caption alignright"><a href="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2017/06/diagramm-bewusstsein-koennen-1319.jpg" target="_blank" rel="noopener"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-8208" class="wp-image-8208 size-medium" src="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2017/06/diagramm-bewusstsein-koennen-1319-212x300.jpg" alt="" width="212" height="300" srcset="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2017/06/diagramm-bewusstsein-koennen-1319-212x300.jpg 212w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2017/06/diagramm-bewusstsein-koennen-1319-768x1086.jpg 768w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2017/06/diagramm-bewusstsein-koennen-1319-724x1024.jpg 724w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2017/06/diagramm-bewusstsein-koennen-1319-600x849.jpg 600w" sizes="(max-width: 212px) 100vw, 212px" /></a><p id="caption-attachment-8208" class="wp-caption-text"><strong>Bewusstsein und Können:</strong> Das, was Du so richtig gut kannst, fällt Dir auch leicht. Blöderweise ist Dir dadurch gar nicht bewusst, was Du wirklich drauf hast. Deswegen sind Deine Top-Fähigkeiten für Dich selbst oft unsichtbar.</p></div>
<p>Eigentlich ist Falle Nummer 4 &#8222;Unsichtbarkeit&#8220;. Der lockere Vertriebler hat nämlich ein Problem: Wenn Du ihn nach seinen Fähigkeiten fragen würdest, dann hätte er die nicht auf dem Schirm. Für den ist es selbstverständlich und kinderleicht auf fremde Menschen zuzugehen, ein bisschen zu quatschen und am Ende vielleicht noch kurz was zu verkaufen. Wo jemand anderes sagen würde: &#8222;Für mich wäre das der absolute Wahnsinn!&#8220; Deswegen brauchst Du andere, um an Deine Top-Fähigkeiten zu kommen. Im Podcast erkläre ich, wie es geht.</p>
<h2>Die Superhelden-Falle</h2>
<p><strong>Falle Nummer 5</strong>: Ich suche nach etwas, worin ich der Beste bin. Viel Spaß dabei! Wenn Du etwas findest, worin es dauerhaft niemanden gibt, der besser ist als Du, dann vergiss nicht, Dich ins Guinness Buch der Rekorde eintragen zu lassen. Als Superheld &#8211; der Du dann ja zweifelsohne bist &#8211; gehörst Du da auf jeden Fall rein! 😉</p>
<h2>Fazit</h2>
<p>Als <a href="https://www.endlich-montag.net/life-work-planning/">Life/Work Planning Trainer</a> finde ich, dass es bei den Fähigkeiten, die ich berufliche einsetze, vor allen Dingen auf eines ankommt: <strong>Ich mache das gerne!</strong> Und na klar: 100 Prozent Spaß bei der Arbeit sind unrealistisch. (Bitte melde Dich unbedingt bei mir, wenn Du es doch geschafft hast!!!) Die spannende Frage ist, wie viel Prozent Du brauchst. Und mindestens genau so spannend ist die Frage: Was ist, wenn ich etwas sehr, sehr, sehr gerne mache, aber nicht besonders gut darin bin? Die Antwort gibt es im Podcast. 🙂</p>
<p>Zu dem Thema kann ich Dir auch noch das Pinguin-Prinzip von Dr. Eckart von Hirschhausen ans Herz legen. Das hat mir sehr viel gegeben.</p>
<p><iframe loading="lazy" src="https://www.youtube.com/embed/Az7lJfNiSAs" width="560" height="315" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe></p>
<p><strong>Bitte bewerte &#8222;Endlich Montag!&#8220; bei Google und <a href="https://www.facebook.com/jobcoachings" target="_blank" rel="noopener">Facebook</a>. Danke!</strong></p>
<p><a class="button-red" href="https://www.endlich-montag.net/kontakt/">Kontaktier mich jetzt &#8230;</a></p>
<p><strong>&#8230; wenn Du Deine Fähigkeiten finden möchtest. Im Jobcoaching machen wir gemeinsam Deine Potentialanalyse.<br />
</strong></p>
<p>Für Jobsucher, die aus Bielefeld, Herford oder einem anderen Ort kommen.</p>
<p><a href="http://www.stitcher.com/podcast/jobsucherpodcast-von-endlich-montag" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-4924 alignnone" src="http://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/stitcher-button-300x110.png" alt="Stitcher" width="177" height="65" /></a><a href="http://www.podcast.de/podcast/339724/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-4390 alignright" src="http://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/podcast.delogo-300x135-300x135.jpg" alt="podcast.delogo-300x135" width="159" height="72" /></a></p>
<p>_________________________________________________</p>
<p><em>Wenn Du Fragen an mich oder meine Interviewpartner hast, dann hinterlasse einen Kommentar. Auch Themenvorschläge sind jederzeit willkommen.</em></p>
]]></content:encoded>
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	<item>
        <title>30 Minuten mit: Klaus-Peter Jansen</title>
		<link>https://www.endlich-montag.net/blog/podcast/30-minuten-mit-klaus-peter-jansen/</link>
		<pubDate>Mon, 05 Jun 2017 13:17:07 +0000</pubDate>
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    	<description><![CDATA[Klaus-Peter Jansen von der "it‘s OWL Clustermanagement GmbH" und der "OstWestfalenLippe GmbH" habe ich in meinen Jobsucher-Podcast eingeladen, weil er sich mit so vielen, spannenden Themen beschäftigt. Mit dem Unterschied zwischen Bären und Menschen in der Berufsberatung. Zum Beispiel. Da kann man schon mal neugierig werden. Ein weiterer, wichtiger Grund, war ein Zitat von Jean-Luc Picard, das im Xing-Profil des 45-jährigen gleich ganz oben steht. Dass es sich bei dem Star-Trek-Zitat um ein Auswahlkriterium allererster Güte handelt, stellte ich im im Laufe unseres Gesprächs fest. Ich sollte mit gutem Beispiel voran gehen und das öfter so machen. :-) Als nette Überraschung kam dann während der Aufnahme noch heraus, dass mein Interviewpartner auch ein Personalentscheider ist. Da konnten wir natürlich noch mal etwas tiefer in die Bewerbungsprozesse einsteigen. Wobei ich zugeben muss, dass ich ein bisschen Muffensausen hatte, am Schluss die Frage aller Fragen zu stellen: "Welche Rolle spielen persönliche Kontakte und Netzwerke im Rekrutierungsprozess?" Wie Du siehst, erwartet Dich hier eine ungewöhnliche Podcast-Episode mit einem - so viel kann ich vorab schon verraten - richtig schönen Happy End.]]></description>
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		<itunes:author>Heiko Link</itunes:author>
		<itunes:subtitle>Mit Klaus-Peter Jansen rede ich u. a. über: Die Angst vor der falschen Entscheidung, Lebenslanges lernen und was das überhaupt für mich konkret bedeutet, den besten Treibstoff, den man im Tank haben kann und darüber, wie viel Spaß die Arbeit machen muss.</itunes:subtitle>
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		<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_8076" style="width: 293px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-8076" class="wp-image-8076 size-medium" src="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2017/05/klaus-peter-jansen-283x300.jpg" alt="Klaus-Peter Jansen" width="283" height="300" srcset="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2017/05/klaus-peter-jansen-283x300.jpg 283w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2017/05/klaus-peter-jansen-768x814.jpg 768w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2017/05/klaus-peter-jansen-966x1024.jpg 966w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2017/05/klaus-peter-jansen-600x636.jpg 600w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2017/05/klaus-peter-jansen.jpg 1993w" sizes="(max-width: 283px) 100vw, 283px" /><p id="caption-attachment-8076" class="wp-caption-text"><strong>Klaus-Peter Jansen</strong> &#8211; ist Projektreferent, Führungskraft, Personalentscheider und @erklaerbaer40 bei Twitter. Er arbeitet bei &#8222;it&#8217;s OWL&#8220; und der &#8222;OWL GmbH&#8220;.</p></div>
<p>Klaus-Peter Jansen von der &#8222;<a href="http://www.its-owl.de/home/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">it‘s OWL Clustermanagement GmbH</a>&#8220; und der &#8222;<a href="http://www.ostwestfalen-lippe.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">OstWestfalenLippe GmbH</a>&#8220; habe ich in meinen Jobsucher-Podcast eingeladen, weil er sich mit so vielen, spannenden Themen beschäftigt. Mit dem Unterschied zwischen Bären und Menschen in der Berufsberatung. Zum Beispiel. Da kann man schon mal neugierig werden. Ein weiterer, wichtiger Grund, war ein <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Figuren_im_Star-Trek-Universum#Captain_Jean-Luc_Picard" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Zitat von Jean-Luc Picard</a>, das im <a href="https://www.xing.com/profile/KlausPeter_Jansen" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Xing-Profil des 45-jährigen</a> gleich ganz oben steht. Dass es sich bei dem Star-Trek-Zitat um ein <strong>Auswahlkriterium allererster Güte</strong> handelt, stellte ich im im Laufe unseres Gesprächs fest. (Ich sollte mit gutem Beispiel voran gehen und das öfter so machen. *g*) Als nette Überraschung kam dann während der Aufnahme noch heraus, dass mein Interviewpartner auch ein Personalentscheider ist. Da konnten wir natürlich noch mal etwas tiefer in die Bewerbungsprozesse einsteigen. Wobei ich zugeben muss, dass ich ein bisschen Muffensausen hatte, am Schluss <strong>die Frage aller Fragen</strong> zu stellen: &#8222;Welche Rolle spielen persönliche Kontakte und Netzwerke im Rekrutierungsprozess?&#8220; Wie Du siehst, erwartet Dich hier eine ungewöhnliche Podcast-Episode mit einem &#8211; so viel kann ich vorab schon verraten &#8211; richtig schönen Happy End.<span id="more-8075"></span></p>
<h2>Angst vor der falschen Entscheidung</h2>
<p>Klaus (wir duzen uns mittlerweile) hat selbst ungefähr 100 Bewerbungen geschrieben und circa 25 Vorstellungsgespräche in der Rolle des Bewerbers geführt. In der Personalentwicklungs- und Weiterbildungsbranche ist er seit 20 Jahren unterwegs und wenn er die <strong>&#8222;Weltformel der richtigen Berufswahlentscheidung&#8220;</strong> gefunden hätte, dann würde er kluge Bücher schreiben und für viel Geld veröffentlichen. Fix runter geschrieben, wäre der Jobratgeber für Bären. Für uns Menschen wird die Sache leider immer komplizierter, weil es so viele Möglichkeiten gibt. 200.000 hat ein Schulabgänger heute. Tendenz steigend. Die kann ich schlecht alle mal kurz ausprobieren, bevor ich meine Wahl treffe: &#8222;Deswegen ist die Angst, vor der falschen Entscheidung, ein weit verbreitetes Phänomen.&#8220; Doch wie wichtig ist es eigentlich, dass ich mich richtig entscheide? Immerhin kennen wir aufgrund des <strong>digitalen Wandels</strong> <strong>in der Arbeitswelt</strong> heute nur einen Bruchteil der Jobs, die wir in Zukunft ausüben werden.</p>
<h2>Entschieden wird im Treppenhaus</h2>
<p>Im Grunde läuft es darauf hinaus, den Entscheidungsprozess nicht zu lang werden zu lassen und Jobs einfach mal auszuprobieren. Was bei der klassischen Art der Jobsuche unter Umständen den Haken hat, das ich nur eine sehr begrenzte Anzahl an Versuchen habe. Viele kurze Stationen im Lebenslauf sind nicht wirklich das, worauf Personaler beim Durchgucken von Bewerbungsunterlagen abfahren. Weswegen ich ein so großer Freund der <a href="https://www.endlich-montag.net/jobsuche/">Jobsuche im verdeckten Arbeitsmarkt</a> bin. 😉</p>
<p>Egal, wie ich meine Jobsuche angehe: Bei den heutigen Entwicklungen am Arbeitsmarkt sollte ich in jedem Fall flexibel bleiben. Immer wieder über den Tellerrand schauen. <strong>Lebenslang lernen</strong>. &#8222;Es ist aber ungeheuer schwierig, Menschen mit so einem generellen Statement zu adressieren&#8220;, findet Klaus-Peter Jansen. Was heißt das denn für mich und meinen Job jetzt ganz konkret? Und wie soll ich überhaupt die Kompetenz, mich lebenslang weiterentwickeln zu wollen, ausbilden? Wo viele Menschen Veränderungen doch genau so erleben, wie die Begegnung mit einem Bären in freier Wildbahn: Als Bedrohung. Sich auf unentdecktes Land zu bewegen? Da können sich viele echt was besseres vorstellen!</p>
<p><a href="https://itunes.apple.com/de/podcast/endlich-montag!/id1083066806" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-4389 aligncenter" src="http://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/itunes-logo-300x111-300x111.jpg" alt="iTunes Logo" width="178" height="66" /></a></p>
<h2>Nicht in Problemen denken, sondern in Möglichkeiten</h2>
<p>Witzigerweise hat mir ein Seminarteilnehmer eine gute Woche nach dem Podcast-Termin mit Klaus im Grunde genau die Frage nach der &#8222;<strong>Weiterentwicklungs-Kompetenz</strong>&#8220; gestellt. Ich war als Gastdozent an der <a href="https://www.hs-owl.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Hochschule Ostwestfalen-Lippe</a> und riet den Studierenden, nicht in Problemen zu denken, sondern in Möglichkeiten. Na klar wird nicht aus jeder gedachten Möglichkeit Realität. Aber Probleme &#8211; die mir sehr zahlreich, schnell und auch noch ganz leicht einfallen! &#8211; halten mich davon ab, mich in Bewegung zu setzen. &#8222;Es kommt auf den richtigen <strong>Mindset</strong> an, der es mir ermöglicht, mich selbst weiterzuentwickeln. Der mich Lerngelegenheiten aufsuchen lässt, auch da, wo es unangenehm ist&#8220;, sagt Klaus dazu. &#8222;Wie komme ich da hin?&#8220;, war die Frage des Studenten. Er könne super in Problemen denken, hat er gemeint: &#8222;Aber wie kann ich das ändern und auf Möglichkeiten umstellen?&#8220; Wahrscheinlich geht es nur so, wie im Sport. Wenn ich richtig gut in meiner Sportart werden will, dann muss ich jahrelang trainieren. Und ich darf mich von <strong>zahlreichen, versemmelten Versuchen</strong> nicht demotivieren lassen. Zum gelungenen Einstieg, könnte ich mit einem <a href="https://www.endlich-montag.net/provokatives-coaching/">provokativen Coaching</a> Starthilfe geben. 😉</p>
<h2>Entschieden wird im Stehen auf der Treppe</h2>
<p>Doch zurück zum <strong>Bewerbungsprozess</strong>. Wo fällt eigentlich die Entscheidung, ob der Absender einer Bewerbung eine Einladung zum Vorstellungsgespräch oder eine Absage bekommt? Die Frage habe ich noch nie gestellt! Was ich dringend ändern sollte &#8230; Klaus-Peter Jansen trifft die Entscheidung nämlich in 90 Prozent der Fälle im Stehen auf der Treppe. &#8222;Wir müssen noch mal eben über diese Bewerbung sprechen&#8220;, heißt es dort im Vorbeigehen unter Kollegen. Noch bevor das Treppenhaus verlassen wird, ist die Entscheidung gefallen. Mit den Unterlagen beschäftigt hat sich Klaus zu diesem Zeitpunkt circa drei Minuten. Sein erster Blick fällt auf die Abschlusssätze der Arbeitszeugnisse. Davon gibt es zwei Varianten:</p>
<ol>
<li>Wir wünschen Ihnen alles Gute und hoffen, dass Sie nicht wiederkommen.</li>
<li>Erkennbares Bedauern darüber, dass jemand das Unternehmen verlässt.</li>
</ol>
<h2>Der Jean-Luc-Picard-Faktor</h2>
<p>Variante Eins brachte uns über einen kleinen Heavy-Metal-Umweg zum &#8222;Jean-Luc-Picard-Faktor&#8220;. Ich verrate nur so viel: Der gleiche Musikgeschmack ging bei Klaus als Einstellungskriterium irgendwie nicht so richtig durch. Schade eigentlich! Das wären bestimmt richtig coole <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Headbanging" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Headbanging</a>-Mittagspausen. 😉 Ich habe es dann mit Jean-Luc Picard probiert und siehe da: Ein Trekkie bekommt den Job auf jeden Fall. Na also! Es geht doch! 😉</p>
<p>Jetzt wird es aber echt Zeit, dass Du Dir diesen bärenstarken Podcast mit dem<a href="https://twitter.com/erklaerbaer40?lang=de" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><strong> @erklaerbaer40</strong> (follow him on Twitter!)</a> und mir anhörst. Ich wünsche Dir viel Spaß dabei. 🙂 Und wie immer habe ich zum Schluss eine kleine Bitte an Dich:</p>
<p><strong>Falls Du mich in <a href="https://itunes.apple.com/de/podcast/endlich-montag!/id1083066806" target="_blank" rel="noopener noreferrer">iTunes</a> nicht bewerten kannst / möchtest: Ich freue mich auch tierisch über Likes und geteilte Posts bei <a href="https://www.facebook.com/jobcoachings" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Facebook</a> und <a href="https://twitter.com/endlich_montag" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Twitter</a>! Dafür schon mal Danke!<br />
</strong></p>
<p><a href="http://tunein.com/radio/Jobsucher-Podcast-von-Endlich-Montag-p961209/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-medium wp-image-7393" src="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/TuneIn_Logo-300x116.jpg" alt="TuneIn" width="300" height="116" srcset="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/TuneIn_Logo-300x116.jpg 300w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/TuneIn_Logo-768x296.jpg 768w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/TuneIn_Logo-1024x394.jpg 1024w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/TuneIn_Logo-600x231.jpg 600w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/TuneIn_Logo.jpg 2000w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a></p>
<h2>Inhaltsübersicht:</h2>
<ul>
<li><strong><a href="https://twitter.com/erklaerbaer40?lang=de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">@erklaerbaer40</a>:</strong><br />
Klaus-Peter Jansen stellt sich vor.</li>
<li><strong>Von den Eltern voll qualifiziert:</strong><br />
Bärenkinder brauchen keine Berufsberatung.</li>
<li><strong>Ein weit verbreitetes Phänomen:</strong><br />
Die Angst vor der falschen Entscheidung.</li>
<li><strong>Sich richtig entscheiden:</strong><br />
Ist das wirklich wichtig?</li>
<li><strong>Hat er in 20 Jahren nicht gefunden:</strong><br />
Die Weltformel der richtigen Berufswahlentscheidung.</li>
<li><strong>Lebenslanges lernen:</strong><br />
Was heißt das für mich konkret?</li>
<li><strong>Ohne Ziel schwer auszubilden:</strong><br />
Die Fähigkeit, sich lebenslang weiterzuentwickeln.</li>
<li><strong>Unentdecktes Land voraus:</strong><br />
Veränderung = Bedrohung.</li>
<li><strong>Nicht wichtig:</strong><br />
Berufswahl für den Rest des Lebens treffen.</li>
<li><strong>Wichtig:</strong><br />
Der richtige Mindset und Lerngelegenheiten suchen.</li>
<li><strong>Der beste Treibstoff, den man im Tank haben kann:</strong><br />
Interesse als Motivation.</li>
<li><strong>Gute Frage:</strong><br />
Wie viel Spaß muss Arbeit machen?</li>
<li><strong>Think small:</strong><br />
Kleine vs. große Unternehmen als Arbeitgeber.</li>
<li><strong>Angestellter Nr. 735 im Großkonzern:</strong><br />
Ich hab&#8216; da meinen Job gemacht.</li>
<li><strong>Baustellen in der Personalauswahl:</strong><br />
Transparenz &amp; Sichtbarkeit</li>
<li><strong>Schöne Webseite reicht nicht:</strong><br />
Wo im Betrieb finde ich die beschriebene Unternehmenskultur?</li>
<li><strong>Reicht das in Zukunft noch?</strong><br />
Die Abgleich-Tabelle &#8222;Lebenslauf&#8220; als Orientierungsmaßstab.</li>
<li><strong>Eher Kontinentaldrift als Quantensprung:</strong><br />
Wachsende Spielräume im Bewerbungsprozess.</li>
<li><strong>Hübsch oder häßlich?</strong><br />
Das Bewerbungsfoto und die Grundsympathie.</li>
<li><strong>Zwei Arten, es zu Ende zu bringen:</strong><br />
Der Abschlusssatz im Arbeitszeugnis.</li>
<li><strong>Kurz ein Bild machen und Kompetenzen checken:</strong><br />
Dein Leben in 3 Minuten.</li>
<li><strong>Zwischen Tür und Angel:</strong><br />
Die Entscheidung gegen / für den Bewerber fällt auf der Treppe.</li>
<li><strong>Das Bewerbungsanschreiben ist wie das erste Date:</strong><br />
Logischerweise nicht zu 100 Prozent authentisch.</li>
<li><strong>Die Frage aller Fragen:</strong><br />
Das Netzwerk ist der primäre Besetzungskanal.</li>
<li><strong>Lebe lang und in Frieden:</strong><br />
Pack den Trekkie in Dein Team.</li>
</ul>
<p><a href="http://www.stitcher.com/podcast/jobsucherpodcast-von-endlich-montag" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-4924 alignnone" src="http://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/stitcher-button-300x110.png" alt="Stitcher" width="177" height="65" /></a><a href="http://www.podcast.de/podcast/339724/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-4390 alignright" src="http://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/podcast.delogo-300x135-300x135.jpg" alt="podcast.delogo-300x135" width="159" height="72" /></a></p>
<p>_________________________________________________</p>
<p><em>Wenn Du Fragen an mich oder meine Interviewpartner hast, dann hinterlasse einen Kommentar. Auch Themenvorschläge sind jederzeit willkommen.</em></p>
]]></content:encoded>
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	<item>
        <title>30 Minuten mit: Prof. Dr. Jan Brinckmann</title>
		<link>https://www.endlich-montag.net/blog/podcast/30-minuten-mit-prof-dr-jan-brinckmann/</link>
		<pubDate>Mon, 22 May 2017 10:57:00 +0000</pubDate>
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    	<description><![CDATA[Mit der Existenzgründung ist das so 'ne Sache. Einerseits kann ich mein Ding durchziehen, werde ich meinen ätzenden Chef los, entscheide ich selbst, wer meine Kollegen sind, und so weiter und so fort. Andererseits scheitern 80 Prozent der Gründer. Die meisten sogar recht schnell. Mit Prof. Dr. Jan Brinckmann, dem Professor für Unternehmensgründungen an der ESADE Business School in Barcelona, spreche ich im Jobsucher-Podcast über die Überbewertung von Geschäftsideen, wie ich als Unternehmer erfolgreich sein kann und warum sich Gründen trotz des hohen Risikos lohnt.]]></description>
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		<itunes:author>Heiko Link</itunes:author>
		<itunes:subtitle>80% der Startups scheitern. Prof. Dr. Jan Brinckmann von der ESADE Business School in Barcelona verrät im Jobsucher-Podcast, woran das liegt. Außerdem sprechen wir darüber, wie ein gemeinsamer Kaffee mit dem potentiellen Kunden, Firmengründer retten kann.</itunes:subtitle>
		<itunes:title>30 Minuten mit: Prof. Dr. Jan Brinckmann</itunes:title>
		<itunes:episode>52</itunes:episode>
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		<itunes:summary><![CDATA[Mit der Existenzgründung ist das so &#039;ne Sache. Einerseits kann ich mein Ding durchziehen, werde ich meinen ätzenden Chef los, entscheide ich selbst, wer meine Kollegen sind, und so weiter und so fort. Andererseits scheitern 80 Prozent der Gründer. Die meisten sogar recht schnell. Mit Prof. Dr. Jan Brinckmann, dem Professor für Unternehmensgründungen an der ESADE Business School in Barcelona, spreche ich im Jobsucher-Podcast über die Überbewertung von Geschäftsideen, wie ich als Unternehmer erfolgreich sein kann und warum sich Gründen trotz des hohen Risikos lohnt.]]></itunes:summary>
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		<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_7943" style="width: 310px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-7943" class="wp-image-7943 size-medium" src="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2017/05/jan-brinckmann-300x283.jpg" alt="Prof. Dr. Jan Brinckmann" width="300" height="283" srcset="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2017/05/jan-brinckmann-300x283.jpg 300w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2017/05/jan-brinckmann-768x724.jpg 768w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2017/05/jan-brinckmann-600x566.jpg 600w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2017/05/jan-brinckmann.jpg 801w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /><p id="caption-attachment-7943" class="wp-caption-text"><strong>Prof. Dr. Jan Brinckmann</strong> &#8211; Professor für Unternehmensgründungen an der ESADE Business School in Barcelona.</p></div>
<p>Mit der Existenzgründung ist das so &#8217;ne Sache. Einerseits kann ich mein Ding durchziehen, werde ich meinen ätzenden Chef los, entscheide ich selbst, wer meine Kollegen sind, und so weiter und so fort. Andererseits <strong>scheitern 80 Prozent der Gründer</strong>. Die meisten sogar recht schnell. Mit Prof. Dr. Jan Brinckmann, dem 41-jährigen Professor für Unternehmensgründungen an der <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/ESADE" target="_blank" rel="noopener noreferrer">ESADE</a> Business School in Barcelona, spreche ich im Jobsucher-Podcast über die Überbewertung von Geschäftsideen, wie ich als Unternehmer erfolgreich sein kann und <strong>warum sich Gründen trotz des hohen Risikos lohnt</strong>.<span id="more-7905"></span></p>
<h2>Daran scheitern Startups</h2>
<p>Für das Scheitern von Startups gibt es viele Gründe. Die beiden wichtigsten sind: Probleme im / mit dem Team und dass die Geschäftsidee sich am Ende als doch nicht so toll entpuppt, wie der Gründer ursprünglich dachte. Der Kunde kauft schlicht und einfach nicht. Ich kann Dir sagen: Das kann einem Selbstständigen echt den Tag versauen! Die Lösung für dieses Problem ist, bereits während der Marktforschungsphase gezielt eine Situation zu schaffen, in der der Kunde vielleicht schon kauft. Oder in der er mir zumindest einen <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Absichtserklärung" target="_blank" rel="noopener noreferrer">&#8222;Letter of intent&#8220;  (LoI)</a> / eine Absichtserklärung unterschreibt. Was wiederum mit sich bringt, dass ich mein Produkt zu einem Zeitpunkt verkaufe, an dem es noch gar nicht fertig ist. &#8222;<strong>Sell it, before you make it!</strong>&#8220; heißt diese Praxis auf Englisch, für deren Umsetzung man für mein Empfinden eine gewisse Portion an Mut und Selbstsicherheit braucht. Wobei ich diese beiden Dinge als Gründer sowieso und nicht nur an dieser Stelle mitbringen sollte. 😉</p>
<div id="attachment_7364" style="width: 310px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-7364" class="wp-image-7364 size-medium" src="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2017/03/der-weg-entsteht-beim-gehen-300x201.jpg" alt="der-weg-entsteht-beim-gehen" width="300" height="201" srcset="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2017/03/der-weg-entsteht-beim-gehen-300x201.jpg 300w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2017/03/der-weg-entsteht-beim-gehen-768x515.jpg 768w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2017/03/der-weg-entsteht-beim-gehen-1024x687.jpg 1024w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2017/03/der-weg-entsteht-beim-gehen-600x402.jpg 600w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2017/03/der-weg-entsteht-beim-gehen.jpg 1594w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /><p id="caption-attachment-7364" class="wp-caption-text"><strong>Die Erfahrung zeigt:</strong> Der Weg entsteht (leider erst) beim Gehen. Deswegen ist es wichtig loszugehen, auch wenn ich nur die grobe Richtung kenne und noch unsicher bin.</p></div>
<h2>Niemand zahlt für die Lösung kleiner Probleme</h2>
<p>Eine Situation, in der ein Kunde vielleicht schon kauft, ist ein persönliches Gespräch. Jan Brinckmann, der international unterwegs ist,  sagt dazu: <strong>&#8222;Coffee type of interaction&#8220;</strong>. In der Praxis sitzt man sich dabei gegenüber und versucht bei einem lecker Käffchen herauszufinden, wo der potentielle Kunde (oder auch Arbeitgeber) Probleme hat. Und je größer die sind, umso besser ist es. Denn niemand gibt Geld für die Lösung kleiner Probleme aus. <strong>Mit jedem Gespräch / potentiellem Kundenkontakt, verändert und verfeinert sich die Geschäftsidee des Gründers.</strong> &#8222;Die erste Idee ist intuitiv überbewertet. Die Leute versuchen Businesspläne zu schreiben. Viel wichtiger ist es, schnell ins Doing zu kommen und zum Kunden hinzufahren&#8220;, findet Prof. Dr. Jan Brinckmann.</p>
<p><a href="https://itunes.apple.com/de/podcast/endlich-montag!/id1083066806" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-4389 aligncenter" src="http://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/itunes-logo-300x111-300x111.jpg" alt="iTunes Logo" width="178" height="66" /></a></p>
<h2>Über &#8222;Kaffee-Interaktion&#8220; denk&#8216; ich mal nach</h2>
<div id="attachment_7923" style="width: 247px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-7923" class="wp-image-7923 size-medium" src="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2017/05/Kaffeetasse_5172-237x300.jpg" alt="Kaffeetasse" width="237" height="300" srcset="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2017/05/Kaffeetasse_5172-237x300.jpg 237w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2017/05/Kaffeetasse_5172-768x971.jpg 768w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2017/05/Kaffeetasse_5172-810x1024.jpg 810w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2017/05/Kaffeetasse_5172-600x759.jpg 600w" sizes="(max-width: 237px) 100vw, 237px" /><p id="caption-attachment-7923" class="wp-caption-text"><strong>Kaffee-Interaktion:</strong> Wenn die Tasse so groß ist, wird das Gespräch zu lang. Ich rate zu &#8211; vielen! &#8211; kurzen Gesprächen, dank halbvoller oder kleinerer Tassen.</p></div>
<p>In Firmen gehen, vor Ort Ideen / eigene Vorstellungen in kurzen (eine &#8222;Kaffee-Länge&#8220;), persönlichen Gesprächen überprüfen und weiterentwickeln, dabei ein Netzwerk für den späteren Verkauf / eine Festanstellung aufbauen. Kommt Dir das irgendwie bekannt vor? Dann bist Du wahrscheinlich ein treuer Leser meines Blogs / Hörer meines Jobsucher-Podcasts. Bei mir heißt der &#8222;Coffee type of Interaction&#8220; <strong>Info-Gespräch</strong> und funktioniert ganz ähnlich. Erstmal eine angenehme Gesprächsatmosphäre schaffen und dann mit bestimmten Fragen ran an die Probleme. Danach gucken: Kann ich die lösen? Und vor allen Dingen: Hätte ich Spaß an dieser Aufgabe?</p>
<p>Als alter Journalist und Ostwestfale habe ich natürlich einen schönen, deutschen Begriff dafür. 😉 Ich denke aber mal darüber nach, aus &#8222;Info-Gespräch&#8220; in Zukunft &#8222;Kaffee-Interaktion&#8220; zu machen. Wenn Du mehr über Info-Gespräche wissen möchtest, dann hör Dir meine <a href="https://www.endlich-montag.net/blog/podcast/traumjob-finden/">Podcast-Episode &#8222;Traumjob finden&#8220;</a> an. Darin erkläre ich die Vorgehensweise mit <a href="https://www.endlich-montag.net/life-work-planning/"><strong>Life/Work Planning Verfahren (L/WP)</strong></a>. Das ist die aus Amerika stammende Coaching-Methode, mit der ich arbeite. Unter dem Titel <a href="https://www.endlich-montag.net/blog/video/traumjob-finden-the-movie/">&#8222;Traumjob finden &#8211; The Movie&#8220;</a> gibt es die gleiche Inhalte auch noch mal als Video, falls Du das lieber magst.</p>
<h2>Anstrengend und unangenehm: Zum Kunden gehen</h2>
<p>Zu Beginn dieser Jobsucher-Podcast-Episode spricht Jan Brinckmann von vielen die gründen wollen und zum Beispiel von Menschen wie dem <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Mark_Zuckerberg" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Facebook-Gründer Mark Zuckerberg</a> inspiriert sind. Die machen dann ein bisschen was und merken recht schnell: &#8222;Oh! Das ist ja tatsächlich anstrengend. Oh! Jetzt muss ich an Kunden heran gehen. Das ist ja unangenehm!&#8220; Und dann war&#8217;s das ganz schnell wieder.</p>
<p><a href="http://tunein.com/radio/Jobsucher-Podcast-von-Endlich-Montag-p961209/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-medium wp-image-7393" src="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/TuneIn_Logo-300x116.jpg" alt="TuneIn" width="300" height="116" srcset="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/TuneIn_Logo-300x116.jpg 300w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/TuneIn_Logo-768x296.jpg 768w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/TuneIn_Logo-1024x394.jpg 1024w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/TuneIn_Logo-600x231.jpg 600w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/TuneIn_Logo.jpg 2000w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a></p>
<p>Sehr zu meinem Bedauern gibt es auch hier eine Parallele zu meiner Vorgehensweise. Viele Jobsucher wollen einen tollen Job und finden es auch zu anstrengend und unangenehm, dafür in Unternehmen zu gehen oder andere Menschen anzusprechen. Wobei ich sehr gut und auch aus eigener Erfahrung nachvollziehen kann, dass dabei schnell mal ein echt ätzendes &#8222;Kaltakquise-Gefühl&#8220; entsteht. Und ich weiß auch, wie schwer es ist, darüber hinweg zu kommen. Trotzdem wüsste ich im Moment keine Alternative. Auch nicht in Form einer Software- oder Roboter-Lösung, über die wir auch im Podcast sprechen. Dass Jan die gleiche Erfahrung macht, tröstet mich aber auch irgendwie. Vor allen Dingen wenn ich daran denke, wie viele unglaublich tolle Chancen durch &#8222;gar nicht erst los gehen&#8220; verschenkt werden. Allein für den Trost in dieser Sache lohnt sich ja schon ein gemeinsamer Kaffee. 🙂</p>
<p><strong>An dieser Stelle bleibt mir nur, Dir ganz viel Mut und Energie zu wünschen, damit Du Dich auf den Weg machen kannst. Falls ich Dich dabei irgendwie unterstützen kann, dann nimm gerne Kontakt zu mir auf.</strong> <a class="button-red" href="https://www.endlich-montag.net/kontakt/">Zum Kontaktformular</a></p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Hier kommt der im Podcast versprochene Link. Dazu noch eine sehr gute Adresse für Gründer:</span></p>
<ul>
<li><a href="http://foundersfoundation.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Founders Foundation Bielefeld</a></li>
<li><a href="http://www.denkwerk-herford.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Denkwerk Herford</a></li>
</ul>
<div id="attachment_5922" style="width: 210px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-5922" class="wp-image-5922 size-medium" src="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/11/oliver_flaskaemper_denkwerk-200x300.jpg" alt="Denkwerk Herford" width="200" height="300" srcset="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/11/oliver_flaskaemper_denkwerk-200x300.jpg 200w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/11/oliver_flaskaemper_denkwerk-768x1152.jpg 768w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/11/oliver_flaskaemper_denkwerk-683x1024.jpg 683w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/11/oliver_flaskaemper_denkwerk-600x900.jpg 600w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/11/oliver_flaskaemper_denkwerk.jpg 1280w" sizes="(max-width: 200px) 100vw, 200px" /><p id="caption-attachment-5922" class="wp-caption-text"><strong>OWL hat Gründern viel zu bieten:</strong> Oliver Flaskämper vom &#8222;Denkwerk Herford&#8220; war auch schon im Jobsucher-Podcast zu Gast.</p></div>
<p>Falls Du mehr zum Denkwerk wissen willst, dann hör Dir den <a href="https://www.endlich-montag.net/blog/podcast/30-minuten-mit-oliver-flaskaemper/">Podcast mit Oliver Flaskämper</a> an. Mit dem Seriengründer habe ich auch über Startups und Existenzgründung gesprochen. Das Denkwerk ist bei mir um die Ecke und ich schwöre, es lohnt sich immer, da mal vorbeizuschauen. <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Ostwestfalen-Lippe" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Ostwestfalen-Lippe (OWL)</a> hat für Gründer echt so einiges zu bieten!</p>
<p><strong>Falls Dir mein Jobsucher-Podcast gefällt, <a href="https://itunes.apple.com/de/podcast/endlich-montag!/id1083066806" target="_blank" rel="noopener noreferrer">bewerte mich bitte in iTunes</a>. Danke!</strong></p>
<h2>Inhaltsübersicht:</h2>
<ul>
<li><strong>International unterwegs:</strong><br />
Prof. Dr. Jan Brinckmann stellt sich vor.</li>
<li><strong>Darum scheitern Startups:</strong><br />
Warum 80% auf der Strecke bleiben.</li>
<li><strong>Anstrengend und unangenehm:</strong><br />
Zum Kunden gehen.</li>
<li><strong>Augen auf bei der Teambildung:</strong><br />
Vor- und Nachteile beim Gründen mit Freunden.</li>
<li><strong>Das sind keine Übermenschen:</strong><br />
Man muss nicht so toll sein, um gründen zu können.</li>
<li><strong>Coffee type of interaction:</strong><br />
Kaffee-Genuss mal ganz anders.</li>
<li><strong>Warum kauft der Kunde nicht?</strong><br />
Auf der Suche nach dem richtigen Problem.</li>
<li><strong>Lern-Station:</strong><br />
Das Gespräch mit dem potentiellen Kunden.</li>
<li><strong>Intuitiv überbewertet:</strong><br />
Die Idee des Gründers ist nur ein Ausgangspunkt.</li>
<li><strong>Vergiss Businesspläne:</strong><br />
Komm möglichst schnell ins Doing!</li>
<li><strong>Finden was mich glücklich macht:</strong><br />
Viele Sachen ausprobieren ist das A&amp;O.</li>
<li><strong>Digitaler Wandel:</strong><br />
Werden Coaches in Zukunft noch gebraucht?</li>
<li><strong>Interessante Frage:</strong><br />
Wie kann ich als Mensch den Maschinen nutzen?</li>
<li><strong><a href="https://www.gruenderszene.de/lexikon/begriffe/skalieren" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Skalieren</a> über alles?</strong><br />
Oder darf&#8217;s auch einfach &#8222;nur&#8220; um Selbstbestimmung gehen?</li>
<li><strong>Wollen nicht wachsen:</strong><br />
80% der Gründer sind am liebsten alleine unterwegs.</li>
<li><strong>Gründen trotz hohen Risikos:</strong><br />
Warum ich das Wagnis eingehen sollte.</li>
</ul>
<p><a href="http://www.stitcher.com/podcast/jobsucherpodcast-von-endlich-montag" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-4924 alignnone" src="http://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/stitcher-button-300x110.png" alt="Stitcher" width="177" height="65" /></a><a href="http://www.podcast.de/podcast/339724/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-4390 alignright" src="http://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/podcast.delogo-300x135-300x135.jpg" alt="podcast.delogo-300x135" width="159" height="72" /></a></p>
<p>_________________________________________________</p>
<p><em>Wenn Du Fragen an mich oder meine Interviewpartner hast, dann hinterlasse einen Kommentar. Auch Themenvorschläge sind jederzeit willkommen.</em></p>
]]></content:encoded>
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	<item>
        <title>30 Minuten mit: Carolin Pfau</title>
		<link>https://www.endlich-montag.net/blog/jobsucher-jobcoaching/30-minuten-mit-carolin-pfau/</link>
		<pubDate>Tue, 09 May 2017 14:50:56 +0000</pubDate>
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    	<description><![CDATA[Im Vorstellungsgespräch gleich mal nach Überstundenausgleich, Sabbatical und Elternzeit für den Vater fragen, das könnte den Bewerber den Job kosten. Denn der Personaler denkt dann vielleicht, dass Arbeit einen sehr geringen Stellenwert beim potentiellen Kandidaten hat. Dass das Problem auch im Altersunterschied liegen könnte, findet Carolin Pfau von Progressive Coaching. Unterschiedliche Generationen haben laut der 30-jährigen ein unterschiedliches Grundverständnis von gemeinsam genutzten Begriffen. Arbeit, Flexibilität, Kommunikation, Teamarbeit und sogar Pünktlichkeit sind nur einige Beispiele dafür. In dieser Podcast-Episode sprechen wir über Generationskonflikte, sich in Jobs rein quetschen, Sinn bei der Arbeit und Ehrlichkeit auf beiden Seiten.]]></description>
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		<itunes:duration>00:00:00</itunes:duration>
		<itunes:author>Heiko Link</itunes:author>
		<itunes:subtitle>Für welchen Job bin ich ehrlich? Für welchen nicht? Und lohnt es sich überhaubt, Unterschiede zu machen? Mit Carolin Pfau spreche ich über den neuerdings nur noch schwer planbaren Tausch von Zeit gegen Geld.</itunes:subtitle>
		<itunes:title>30 Minuten mit: Carolin Pfau</itunes:title>
		<itunes:episode>51</itunes:episode>
		<itunes:episodeType>full</itunes:episodeType>
		<itunes:summary><![CDATA[Im Vorstellungsgespräch gleich mal nach Überstundenausgleich, Sabbatical und Elternzeit für den Vater fragen, das könnte den Bewerber den Job kosten. Denn der Personaler denkt dann vielleicht, dass Arbeit einen sehr geringen Stellenwert beim potentiellen Kandidaten hat. Dass das Problem auch im Altersunterschied liegen könnte, findet Carolin Pfau von Progressive Coaching. Unterschiedliche Generationen haben laut der 30-jährigen ein unterschiedliches Grundverständnis von gemeinsam genutzten Begriffen. Arbeit, Flexibilität, Kommunikation, Teamarbeit und sogar Pünktlichkeit sind nur einige Beispiele dafür. In dieser Podcast-Episode sprechen wir über Generationskonflikte, sich in Jobs rein quetschen, Sinn bei der Arbeit und Ehrlichkeit auf beiden Seiten.]]></itunes:summary>
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		<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_7887" style="width: 264px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-7887" class="wp-image-7887 size-medium" src="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2017/05/Carolin-Pfau-254x300.jpg" alt="Carolin Pfau" width="254" height="300" srcset="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2017/05/Carolin-Pfau-254x300.jpg 254w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2017/05/Carolin-Pfau.jpg 341w" sizes="(max-width: 254px) 100vw, 254px" /><p id="caption-attachment-7887" class="wp-caption-text"><strong>Carolin Pfau</strong> &#8211; Systemischer Coach und Inhaberin von Progressive Coaching</p></div>
<p>Im Vorstellungsgespräch gleich mal nach Überstundenausgleich, <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Sabbatical" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Sabbatical</a> und Elternzeit für den Vater fragen, das könnte den Bewerber den Job kosten. Denn der Personaler denkt dann vielleicht, dass Arbeit einen sehr geringen Stellenwert beim potentiellen Kandidaten hat. Dass das Problem auch im Altersunterschied liegen könnte, findet Carolin Pfau von <a href="http://progressive-coaching.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Progressive Coaching</a>. Unterschiedliche Generationen haben laut der 30-jährigen ein unterschiedliches Grundverständnis von gemeinsam genutzten Begriffen. Arbeit, Flexibilität, Kommunikation, Teamarbeit und sogar Pünktlichkeit sind nur einige Beispiele dafür. In dieser Podcast-Episode sprechen wir über Generationskonflikte, sich in Jobs rein quetschen, Sinn bei der Arbeit und Ehrlichkeit auf beiden Seiten.<span id="more-7878"></span></p>
<h2>Persönlichkeitsentwicklung in der Hängematte</h2>
<p>So richtig schön ehrlich wäre es, wenn der Bewerber im Vorstellungsgespräch auf die Frage nach der Lücke im Lebenslauf antworten würde: &#8222;Das Jahr habe ich in der Hängematte verbracht.&#8220; Wenn er also nicht versuchen würde, die pure Entspannung irgendwie zu kaschieren. Fliegt er deswegen raus, dann soll es so sein. Es hätte auf Dauer eh nicht gepasst. Carolin findet, dass ein <strong>cleverer Personalentscheider</strong> diesen Kandidaten nicht einfach aussortieren, sondern <strong>nach den Hintergründen für &#8222;ein Jahr chillen&#8220; fragen</strong> würde: &#8222;Auch wenn ich so lange <em>&#8222;nichts&#8220;</em> tue, habe ich einen Nutzen, Erkenntnisse für mein Leben und persönliche Entwicklung daraus gezogen. Und das ist der Punkt, der für das Unternehmen wichtig ist.&#8220; Jemand der immer durchgepowert hat, hat vielleicht noch gar nicht gemerkt, was ihm wichtig ist und was Arbeit für ihn bedeutet. Statt dem vermeintlichen &#8222;Faulenzer&#8220; so jemanden einzustellen, bringt dem Unternehmen laut Carolin Pfau auch nichts.</p>
<p>Ein Jahr im wahrsten Sinne des Wortes einfach nur abzuhängen, ist natürlich ein 1A-Regelbruch. Auf den man (als Personalentscheider) auch ruhig mal neidisch sein darf, wie ich finde. 😉 An dieser Stelle möchte ich noch mal an den <a href="https://www.endlich-montag.net/blog/podcast/30-minuten-mit-martin-gaedt/">Podcast mit Martin Gaedt</a> erinnern, der sagt: &#8222;Regelbruch = Innovation&#8220; Und wo sollte Dir was Gutes einfallen, wenn nicht in der Hängematte?!? 😉</p>
<p>Ich habe ja nun schon mit dem ein oder anderen <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Generation_Y" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Generation-Y</a>-Vertreter gesprochen und ich muss sagen, dass die Unterschiede der Generationen in diesem Podcast mal so richtig schön rausgekommen sind. Deswegen hör, falls Du es nicht schon getan hast, ihn Dir unbedingt an.</p>
<p><a href="https://itunes.apple.com/de/podcast/endlich-montag!/id1083066806" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-4389 aligncenter" src="http://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/itunes-logo-300x111-300x111.jpg" alt="iTunes Logo" width="178" height="66" /></a></p>
<h2>Präsenzpflicht war gestern</h2>
<p>Spannend fand ich, dass die jüngere Generation die Präsenzpflicht der älteren nicht mehr so ganz nachvollziehen kann. Warum soll ich im Büro sitzen, wenn ich gerade nicht produktiv bin? Und wieso soll ich am Wochenende nicht arbeiten, wenn mir dann was einfällt? Unter anderem an dieser Stelle kamen wir (mal wieder) beim Thema Sinn raus. &#8222;Ich möchte meine Arbeit so machen, wie es für mich Sinn macht&#8220;, findet Carolin.</p>
<p>Was uns wieder zu den Punkten Vertrauen und Ehrlichkeit bringt. Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass ich auch mal beim Waldspaziergang und in der Strandmuschel am Badesee arbeite. Für kreatives Arbeiten sind das zwei echt gute Orte. Ich versuche gerade, mir das in einer Festanstellung vorzustellen. Das ist mal &#8217;ne schwierige Aufgabe &#8230; 😉</p>
<p>Ich muss das jetzt ehrlich gesagt alles noch mal ein bisschen sacken lassen. Deshalb genug der Vorrede. Falls es Dir auch so geht, dann haben wir was Gutes erreicht. In dem Fall würde ich mich freuen, wenn Du meinen Jobsucher-Podcast in <a href="https://itunes.apple.com/de/podcast/endlich-montag!/id1083066806" target="_blank" rel="noopener noreferrer">iTunes</a> positiv bewertest und dazu eine kurze Rezension schreibst. Dafür schon mal herzlichen Dank.</p>
<p><a href="http://tunein.com/radio/Jobsucher-Podcast-von-Endlich-Montag-p961209/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-medium wp-image-7393" src="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/TuneIn_Logo-300x116.jpg" alt="TuneIn" width="300" height="116" srcset="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/TuneIn_Logo-300x116.jpg 300w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/TuneIn_Logo-768x296.jpg 768w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/TuneIn_Logo-1024x394.jpg 1024w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/TuneIn_Logo-600x231.jpg 600w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/TuneIn_Logo.jpg 2000w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a></p>
<h2>Inhaltsübersicht:</h2>
<ul>
<li><strong>Zusammenarbeit von Generationen:</strong><br />
Carolin Pfau stellt sich vor.</li>
<li><strong>Was ist Arbeit?</strong><br />
Gemeinsame Begriffe unterschiedlich definiert.</li>
<li><strong>Ehrlich sein:</strong><br />
Für welchen Job lohnt sich das?</li>
<li><strong>Dazu stehen:</strong><br />
Konservativ sein darf man kommunizieren.</li>
<li><strong>Einheitsbrei:</strong><br />
Unternehmen schreiben immer das Gleiche.</li>
<li><strong>Trends nicht hinterher rennen:</strong><br />
Lieber sagen, was für Typen wir sind.</li>
<li><strong>No-Go im Vorstellungsgespräch?</strong><br />
Überstundenausgleich, <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Sabbatical" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Sabbatical</a> und Elternzeit.</li>
<li><strong>Irritierte Wegbereiter:</strong><br />
Danke an die ältere Generation!</li>
<li><strong>Liegt tiefer als das Produkt:</strong><br />
Sinn bei der Arbeit.</li>
<li><strong>Verursacht Kopfschütteln:</strong><br />
Präsenzkultur in Unternehmen.</li>
<li><strong>Nichts für die Jugend:</strong><br />
Sieger sein im Überstunden-Battle.</li>
<li><strong>Gehört zwingend zusammen:</strong><br />
Arbeit und Ausgleich.</li>
<li><strong>Neuerdings schwer planbar:</strong><br />
Der Tausch Zeit gegen Geld.</li>
<li><strong>Was will ich?</strong><br />
Tollen Lebenslauf oder tollen Job?</li>
<li><strong>Ehrlichkeit in der Zwickmühle:</strong><br />
Irgendein Job vs. Traumjob.</li>
<li><strong>Sollte der Personaler rausfinden (wollen):</strong><br />
Wer ist die Person hinter der Rolle?</li>
<li><strong>Geht nur mit Ehrlichkeit:</strong><br />
Passung herausfinden.</li>
<li><strong>Einfach mal abhängen:</strong><br />
Persönlichkeitsentwicklung in der Hängematte.</li>
</ul>
<p><a href="http://www.stitcher.com/podcast/jobsucherpodcast-von-endlich-montag" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-4924 alignnone" src="http://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/stitcher-button-300x110.png" alt="Stitcher" width="177" height="65" /></a><a href="http://www.podcast.de/podcast/339724/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-4390 alignright" src="http://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/podcast.delogo-300x135-300x135.jpg" alt="podcast.delogo-300x135" width="159" height="72" /></a></p>
<p>_________________________________________________</p>
<p><em>Wenn Du Fragen an mich oder meine Interviewpartner hast, dann hinterlasse einen Kommentar. Auch Themenvorschläge sind jederzeit willkommen.</em></p>
]]></content:encoded>
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	<item>
        <title>30 Minuten mit: Tobias Busche</title>
		<link>https://www.endlich-montag.net/blog/podcast/30-minuten-mit-tobias-busche/</link>
		<pubDate>Mon, 24 Apr 2017 08:20:26 +0000</pubDate>
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    	<description><![CDATA["Warum sollte sich ein guter Bewerber drei Stunden Zeit nehmen, um die perfekten Bewerbungsunterlagen zu erstellen? Das ist für den doch eine unheimliche Verschwendung von Ressourcen, wenn er gar nicht weiß, ob das Unternehmen auch nur ansatzweise Interesse an ihm hat. Oder etwa nicht?" Mit dieser Frage bin ich in das Interview mit Tobias Busche von der Busche Personalmanagement GmbH aus Bielefeld eingestiegen. Ich wollte gleich mal zur Sache kommen. Der 27-jährige Leiter des Employer Brandings, bei dessen Unternehmen circa 350 Bewerbungen pro Monat eingehen, fand diese Frage im Vorgespräch schon gut. Er antwortete, dass das heute ja alles gar nicht mehr so wild sei, weil Bewerber bei der aktuellen Lage am Arbeitsmarkt in einer komfortablen Situation sind, aus der heraus sie meistens gute Stellen finden. Mein Pulver hatte ich mit dieser Frage noch nicht verschossen. Deswegen ist diese Podcast-Episode auf jeden Fall keine Zeitverschwendung. ;-)]]></description>
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		<itunes:author>Heiko Link</itunes:author>
		<itunes:subtitle>Warum soll ich mir bei Bewerbungen Mühe geben? Ist Unterlagengläubigkeit noch zeitgemäß? Warum sind so viele Menschen unzufrieden, obwohl viel Zeit in Bewerbungsprozesse gesteckt wird? Interview mit Thomas Busche von der Busche Personalmanagement GmbH.</itunes:subtitle>
		<itunes:title>30 Minuten mit: Tobias Busche</itunes:title>
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		<itunes:summary><![CDATA[&quot;Warum sollte sich ein guter Bewerber drei Stunden Zeit nehmen, um die perfekten Bewerbungsunterlagen zu erstellen? Das ist für den doch eine unheimliche Verschwendung von Ressourcen, wenn er gar nicht weiß, ob das Unternehmen auch nur ansatzweise Interesse an ihm hat. Oder etwa nicht?&quot; Mit dieser Frage bin ich in das Interview mit Tobias Busche von der Busche Personalmanagement GmbH aus Bielefeld eingestiegen. Ich wollte gleich mal zur Sache kommen. Der 27-jährige Leiter des Employer Brandings, bei dessen Unternehmen circa 350 Bewerbungen pro Monat eingehen, fand diese Frage im Vorgespräch schon gut. Er antwortete, dass das heute ja alles gar nicht mehr so wild sei, weil Bewerber bei der aktuellen Lage am Arbeitsmarkt in einer komfortablen Situation sind, aus der heraus sie meistens gute Stellen finden. Mein Pulver hatte ich mit dieser Frage noch nicht verschossen. Deswegen ist diese Podcast-Episode auf jeden Fall keine Zeitverschwendung. ;-)]]></itunes:summary>
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		<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_7691" style="width: 310px" class="wp-caption alignleft"><a href="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2017/04/tobias-busche.jpg" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-7691" class="wp-image-7691 size-medium" src="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2017/04/tobias-busche-300x259.jpg" alt="Tobias Busche" width="300" height="259" srcset="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2017/04/tobias-busche-300x259.jpg 300w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2017/04/tobias-busche-768x663.jpg 768w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2017/04/tobias-busche-1024x884.jpg 1024w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2017/04/tobias-busche-600x518.jpg 600w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2017/04/tobias-busche.jpg 1306w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><p id="caption-attachment-7691" class="wp-caption-text"><strong>Tobias Busche</strong> &#8211; Leiter Employer Branding bei der Busche Personalmanagement GmbH</p></div>
<p>&#8222;Warum sollte sich ein <strong>guter Bewerber </strong>drei Stunden Zeit nehmen, um die perfekten Bewerbungsunterlagen zu erstellen? Das ist für den doch eine unheimliche Verschwendung von Ressourcen, wenn er gar nicht weiß, ob das Unternehmen auch nur ansatzweise Interesse an ihm hat. Oder etwa nicht?&#8220; Mit dieser Frage bin ich in das Interview mit <strong>Tobias Busche</strong> von der <a href="http://www.busche-personal.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Busche Personalmanagement GmbH</a> aus Bielefeld eingestiegen. Ich wollte gleich mal zur Sache kommen. Der 27-jährige Leiter des <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Employer_Branding" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Employer Brandings,</a> bei dessen Unternehmen circa 350 Bewerbungen pro Monat eingehen, fand diese Frage im Vorgespräch schon gut. Er antwortete, dass das heute ja alles gar nicht mehr so wild sei, weil Bewerber bei der aktuellen Lage am Arbeitsmarkt in einer komfortablen Situation sind, aus der heraus sie meistens gute Stellen finden. Mein Pulver hatte ich mit dieser Frage noch nicht verschossen. Deswegen ist diese Podcast-Episode auf jeden Fall keine Zeitverschwendung. 😉<span id="more-7690"></span></p>
<h2>Eine Stunde pro Bewerbung</h2>
<p>Eine Stunde pro Bewerbung reicht aus, findet Tobias Busche. In der Zeit kann ein Bewerber seine Schwerpunkte und Spezialitäten in den Vordergrund stellen. Und natürlich das Anschreiben an das jeweilige Unternehmen anpassen. Dazu empfiehlt sich eine Recherche über drei Kanäle: Die Stellenanzeige, die Webseite und die Social-Media-Profile des potentiellen Arbeitgebers. Wenn ich diese Rechnung zugrunde lege, dann hat Tobias Busche 15 Stunden seines Lebens in das Erstellen von Bewerbungsunterlagen investiert und damit fünf Jobs bekommen. Wovon er zwei Jobs ganz ohne Bewerbung bekam. Einen davon im Familienunternehmen, wo er jetzt arbeitet. Auch wenn ich bei <a href="https://www.endlich-montag.net/lifework-planning-lwp/">meiner Art der Jobsuche</a> auf schriftliche Bewerbungen verzichte, finde ich, dass eine Stunde sehr knapp bemessen ist. Jetzt muss man bei Busche allerdings dazu sagen, dass das keine Erbsenzähler sind. Da fliegt man wegen ein paar Rechtschreib- oder Formfehlern nicht sofort raus. Die Einstellung dem Jobsucher gegenüber ist wohlwollend. Laut dem Leiter Employer Branding kommt es sogar häufig vor,<strong> dass Leute eingestellt werden, die anhand der Unterlagen eigentlich eine komplette Absage sind</strong>. Was daran liegen mag, dass es sich bei diesem Unternehmen um einen Personalvermittler und ein Zeitarbeitsunternehmen handelt. Mein Eindruck ist, dass Zeitarbeitsunternehmen in Sachen Bewerbungsunterlagen Kummer gewohnt sind. 😉</p>
<p><a href="https://itunes.apple.com/de/podcast/endlich-montag!/id1083066806" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-4389 aligncenter" src="http://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/itunes-logo-300x111-300x111.jpg" alt="iTunes Logo" width="178" height="66" /></a></p>
<h2>Wichtigstes Kriterium lässt sich schwer vermitteln</h2>
<p>Spannend wurde es auch beim Thema Stellenanzeige. Tobias Busche findet dass der Sinn der Anzeige darin liegt, dass der Bewerber sieht, ob das Unternehmen zu ihm passt, oder nicht. Um dieses hehre Ziel zu erreichen, muss ich mir als Ausschreibender vermutlich sehr viele Gedanken dazu machen. Ich wollte wissen, ob das in der Praxis der Fall ist. Laut dem 27-jährigen kommt das natürlich auf das jeweilige Unternehmen an. Grundsätzlich geht er aber davon aus, dass auf Arbeitgeberseite gründlich gearbeitet und Zeit investiert wird. Und das obwohl es bei der Stellenanzeige einen großen Nachteil gibt: Die persönlichen Eindrücke und Softskills des Unternehmens, die der wichtigste Faktor bei der Einstellung sind, lassen sich darin schwer vermitteln. Die Arbeitgeber haben also das gleiche Problem wie die Bewerber, die ihre Persönlichkeit auf Papier (oder elektronisch) auch nicht rüber bringen können.</p>
<h2>Schlechte Unterlagen ausbügeln</h2>
<p>Wo wir gerade beim &#8222;rüber bringen&#8220; sind: Aus den Unterlagen erstellt der Personalvermittler nach gewissen Normen ein Bewerberprofil für seinen Kunden. Dadurch bekommt der einen schnellen Blick auf die wichtigsten Informationen zum potentiellen Mitarbeiter. Gleichzeitig werden damit schlechte Bewerbungsunterlagen wieder ausgebügelt, weil der Kunde nur das Profil bekommt. &#8222;Wenn es menschlich passt und der Bewerber gerne arbeiten möchte, dann ist das für uns mehr wert, als ein Lebenslauf, der dann irgendwann hier rumliegt&#8220;, findet Tobias Busche. Zusätzlich zum schnellen Informationsüberblick weiß sein Kunde also, dass Busche den Bewerber im persönlichen Gespräch für gut befunden hat.</p>
<p><a href="http://tunein.com/radio/Jobsucher-Podcast-von-Endlich-Montag-p961209/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-medium wp-image-7393" src="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/TuneIn_Logo-300x116.jpg" alt="TuneIn" width="300" height="116" srcset="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/TuneIn_Logo-300x116.jpg 300w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/TuneIn_Logo-768x296.jpg 768w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/TuneIn_Logo-1024x394.jpg 1024w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/TuneIn_Logo-600x231.jpg 600w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/TuneIn_Logo.jpg 2000w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a></p>
<h2>Ist Unterlagengläubigkeit noch zeitgemäß?</h2>
<p>Die persönliche Passung schlägt damit &#8211; wie in allen anderen Interviews auch &#8211; mal wieder das Fachliche. Dass ich die Chance bekomme, persönlich zu punkten, scheitert meiner Meinung nach in der Praxis oft an der Unterlagengläubigkeit der Deutschen. Ich wollte wissen, ob das überhaupt noch zeitgemäß ist. Zum Beispiel digitales Wissen hat eine Halbwertzeit von anderthalb bis zwei Jahren. Wenn am Ende einer Weiterbildung das Zertifikat ausgedruckt wird, ist die Hälfte des erlernten Wissens nicht mehr aktuell. Außerdem werden immer weniger Menschen bis zur Rente ihren erlernten Beruf ausüben. Ohne gelegentlichen Quereinstieg wird es meiner Meinung nach schwierig, zukünftig durchzukommen. Tobias Busche räumt ein, dass es für einen Personaldienstleister schwierig ist, Können ohne Zertifikate zu validieren. Er sieht aber die aktuellen Entwicklungen in unserer Gesellschaft und ist dafür offen, im Rahmen einer Probezeit zu gucken, ob das (nicht zertifizierte) Können vorhanden ist. Davon abgesehen kann ein Quereinsteiger ein zwingend erforderliches Zertifikat, wie zum Beispiel einen Stapler-Führerschein, ja auch beim Arbeitgeber erwerben. Zumindest wenn der Staplerfahrer nicht gleich ab Morgen die Paletten durchs Lager fahren muss, weil sein Vorgänger plötzlich und unerwartet ausgefallen ist. Anmerkung von mir: Oder weil das Unternehmen sich nicht rechtzeitig drum gekümmert hat. 😉</p>
<h2>Zu rational gedacht</h2>
<p>Wenn so viel Zeit in die Bewerbungsprozesse gesteckt wird, warum sind dann laut Gallup-Studie die allermeisten Menschen unzufrieden mit ihrem Job? Tobias Busche meint, dass Firmen sich im Bewerbungsprozess oft zu viel Zeit für Prozesse nehmen, die sie lieber verschlanken sollten. Und zu wenig, für die wirklich wichtigen Sachen: &#8222;Das Persönliche und das Teamfeeling müssen mehr passen, als das Fachliche.&#8220; Das muss laut dem 27-jährigen im Bewerbungsprozess mehr abgeklopft werden. Das persönliche Gespräch gehört in den Vordergrund. Davon auszugehen, dass eine Bewerbung ausreichende Informationen über das Teammatching liefert, ist laut dem Personalvermittler zu rational gedacht. Wer so vorgeht, der hat bei der Einstellung vermutlich kein gutes Händchen.</p>
<p>Nach Schwächen fragt Tobias Busche im Vorstellungsgespräch übrigens nicht. Damit wird er einen guten Bewerber, der in kurzer Zeit ansprechende Bewerbungsunterlagen erstellt hat, vermutlich ohnehin nicht aus dem Konzept bringen. 😉</p>
<h2>Danke Bernd und Henrik!</h2>
<p>Zum Schluss möchte ich mich noch mal bei dem Geschäftsführercoach <a href="https://www.mehr-fuehren.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Bernd Geropp</a> und dem Recruitingcoach <a href="https://www.hzaborowski.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Henrik Zaborowski</a> bedanken. Bernd hat (genau wie ich) einen Podcast in zwei Teilen mit Henrik aufgenommen, aus dem ich für diese Jobsucher-Podcast Episode einige Fragen übernommen habe. Ein paar davon werde ich auch meinen folgenden Interviewpartner stellen. Ich war weder zu faul, noch zu unkreativ, um mir eigene Fragen zu überlegen. Diese beiden Episoden fand ich aber so klasse, dass ich ein paar Punkte daraus einfach mal in eigenen Gesprächen überprüfen wollte. Am besten hörst Du selbst mal rein.</p>
<ul>
<li><a href="https://www.mehr-fuehren.de/personalsuche-henrik-zaborowski/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Personalsuche mit Social Recruiting und Active Sourcing</a><br />
Podcast-Folge 166 von &#8222;Führung auf den Punkt gebracht.&#8220;</li>
<li><a href="https://www.mehr-fuehren.de/personalauswahl-henrik-zabarowski/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Personalauswahl – Interview mit Henrik Zaborowski Teil 2</a><br />
Podcast-Folge 167 von &#8222;Führung auf den Punkt gebracht.</li>
</ul>
<h2>Hier geht es zu meinen Podcast-Episoden mit Bernd und Henrik:</h2>
<ul>
<li><a href="https://www.endlich-montag.net/blog/podcast/geschaeftsfuehrercoach-bernd-geropp-im-interview/">Geschäftsführercoach Bernd Geropp im Interview</a></li>
<li><a href="https://www.endlich-montag.net/blog/podcast/woran-krankt-das-deutsche-bewerbungssystem/">Woran krankt das deutsche Bewerbungssystem?</a></li>
<li><a href="https://www.endlich-montag.net/blog/podcast/katastrophales-bewerbungssystem-teil-2/">Katastrophales Bewerbungssystem &#8211; Teil 2</a></li>
</ul>
<p><strong>Jetzt wünsche ich Dir viel Spaß beim hören und: Die <a href="https://itunes.apple.com/de/podcast/endlich-montag!/id1083066806" target="_blank" rel="noopener noreferrer">iTunes-Bewertung</a> bitte nicht vergessen. Herzlichen Dank!<br />
</strong></p>
<h2>Inhaltsübersicht:</h2>
<ul>
<li><strong>Leiter Employer Branding:</strong><br />
Tobias Busche stellt sich und das Unternehmen vor.</li>
<li><strong>Ressourcenverschwendung?!</strong><br />
So viel Zeit braucht eine Bewerbung.</li>
<li><strong>Passt es oder nicht?</strong><br />
Über den Sinn von Stellenanzeigen.</li>
<li><strong>Geht nicht gibt&#8217;s doch:</strong><br />
Softskills in der Stellenanzeige.</li>
<li><strong>Lügen haben kurze Beine:</strong><br />
Vorsicht vor &#8222;Social Media Natives&#8220;!</li>
<li><strong>Massig Zeit beim Personalvermittler:</strong><br />
15 bis 20 Minuten pro Bewerbung.</li>
<li><strong>Über zugedrückte Augen:</strong><br />
Wohlwollen im Bewerbungsprozess.</li>
<li><strong>Lieber nicht nachfragen:</strong><br />
Die grottenschlechte Bewerbung.</li>
<li><strong>Bewerbung mal ganz anders:</strong><br />
Absage geschickt.</li>
<li><strong>Kommt häufig vor:</strong><br />
Einstellung trotz schlechter Unterlagen.</li>
<li><strong>Dienstleistung für den Kunden:</strong><br />
Genormtes Bewerberprofil erstellen.</li>
<li><strong>Ist (eigentlich) nicht mehr zeitgemäß:</strong><br />
Unterlagengläubigkeit in Deutschland.</li>
<li><strong>Bewerberauswahl nach Fleiß und Ergebenheit:</strong><br />
Bringt das die Unternehmen weiter?</li>
<li><strong>Das einzig Beständige ist der Wechsel:</strong><br />
Zeitarbeit braucht flexible Mitarbeiter.</li>
<li><strong>Abgelöst vom Roboter?</strong><br />
Software und Filter in der Personalauswahl.</li>
<li><strong>Landeier mögen&#8217;s klein:</strong><br />
In Ostwestfalen führt der Mittelstand.</li>
<li><strong>Mit Bauchschmerzen zur Arbeit:</strong><br />
Höchste Zeit zum Wechseln.</li>
<li><strong>Gallup-Studie:</strong><br />
Zeit nehmen für die richtigen Sachen.</li>
<li><strong>Zu rational gedacht:</strong><br />
Die Bewerbung und das Teammatching.</li>
<li><strong>Bringt nichts:</strong><br />
Die Frage nach den Schwächen.</li>
</ul>
<p><a href="http://www.stitcher.com/podcast/jobsucherpodcast-von-endlich-montag" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-4924 alignnone" src="http://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/stitcher-button-300x110.png" alt="Stitcher" width="177" height="65" /></a><a href="http://www.podcast.de/podcast/339724/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-4390 alignright" src="http://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/podcast.delogo-300x135-300x135.jpg" alt="podcast.delogo-300x135" width="159" height="72" /></a></p>
<p>_________________________________________________</p>
<p><em>Wenn Du Fragen an mich oder meine Interviewpartner hast, dann hinterlasse einen Kommentar. Auch Themenvorschläge sind jederzeit willkommen.</em></p>
]]></content:encoded>
<podcast:chapters url="https://www.endlich-montag.net/blog/podcast/30-minuten-mit-tobias-busche/?chapters_format=pijson" type="application/json+chapters"/>	</item>
	
	<item>
        <title>30 Minuten mit: Jörg Brökel</title>
		<link>https://www.endlich-montag.net/blog/podcast/30-minuten-mit-joerg-broekel/</link>
		<pubDate>Wed, 12 Apr 2017 08:26:10 +0000</pubDate>
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    	<description><![CDATA[Die Frage nach den Schwächen, scheint unter Radio-Leuten im Vorstellungsgespräch sehr beliebt zu sein (siehe auch mein Interview mit Uwe Wollgramm). Genau wie die bevorzugte Antwort darauf: "Ich bin ungeduldig." Als mir der ehemalige Chefredakteur von Radio Herford, Jörg Brökel, von seinen Erfahrungen mit dieser Frage und ihren Auswirkungen berichtete, haben wir beide Tränen gelacht. Denn einerseits hat Jörg ungeduldige Bewerber gerne eingestellt. Andererseits wünschte er sich manchmal buddhistische Gelassenheit in der Redaktion. So läuft es eben, im deutschen Bewerbungsprozess. Und was willst Du dagegen machen?! Ungeduld ist wahrscheinlich genau wie Neugier eine der großen journalistischen Tugenden. Da muss der Personalentscheider persönliche Vorlieben schon mal hinten an stellen. Mit dieser Erkenntnis kam das Highlight punktgenau am Schluss dieser Jobsucher-Podcast-Episode. Doch fangen wir Vorne an.]]></description>
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		<itunes:duration>00:00:00</itunes:duration>
		<itunes:author>Heiko Link</itunes:author>
		<itunes:subtitle>Mit dem ehemaligen Chefredakteur Jörg Brökel spreche ich u. a. über Quereinstieg beim Radio und was ich als Quereinsteiger mitbringen muss, &amp;quot;ordentliche&amp;quot; Lebenläufe, ätzende Chefs, Reibungsverluste im Team und klassische Fragen im Vorstellungsgespräch.</itunes:subtitle>
		<itunes:title>30 Minuten mit: Jörg Brökel</itunes:title>
		<itunes:episode>49</itunes:episode>
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		<itunes:summary><![CDATA[Die Frage nach den Schwächen, scheint unter Radio-Leuten im Vorstellungsgespräch sehr beliebt zu sein (siehe auch mein Interview mit Uwe Wollgramm). Genau wie die bevorzugte Antwort darauf: &quot;Ich bin ungeduldig.&quot; Als mir der ehemalige Chefredakteur von Radio Herford, Jörg Brökel, von seinen Erfahrungen mit dieser Frage und ihren Auswirkungen berichtete, haben wir beide Tränen gelacht. Denn einerseits hat Jörg ungeduldige Bewerber gerne eingestellt. Andererseits wünschte er sich manchmal buddhistische Gelassenheit in der Redaktion. So läuft es eben, im deutschen Bewerbungsprozess. Und was willst Du dagegen machen?! Ungeduld ist wahrscheinlich genau wie Neugier eine der großen journalistischen Tugenden. Da muss der Personalentscheider persönliche Vorlieben schon mal hinten an stellen. Mit dieser Erkenntnis kam das Highlight punktgenau am Schluss dieser Jobsucher-Podcast-Episode. Doch fangen wir Vorne an.]]></itunes:summary>
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		<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_7524" style="width: 310px" class="wp-caption alignleft"><a href="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2017/03/joerg-broekel.jpg" target="_blank" rel="noopener"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-7524" class="wp-image-7524 size-medium" src="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2017/03/joerg-broekel-300x217.jpg" alt="Jörg Brökel" width="300" height="217" srcset="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2017/03/joerg-broekel-300x217.jpg 300w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2017/03/joerg-broekel-768x555.jpg 768w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2017/03/joerg-broekel-1024x739.jpg 1024w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2017/03/joerg-broekel-600x433.jpg 600w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><p id="caption-attachment-7524" class="wp-caption-text"><strong>Jörg Brökel</strong> &#8211; Freier Journalist und ehemaliger Chefredakteur von Radio Herford.</p></div>
<p>Die Frage nach den Schwächen, scheint unter Radio-Leuten im Vorstellungsgespräch sehr beliebt zu sein (<a href="https://www.endlich-montag.net/blog/podcast/30-minuten-mit-uwe-wollgramm/">siehe auch mein Interview mit Uwe Wollgramm</a>). Genau wie die bevorzugte Antwort darauf: &#8222;Ich bin ungeduldig.&#8220; Als mir der ehemalige Chefredakteur von <a href="https://www.radioherford.de/home.html" target="_blank" rel="noopener">Radio Herford</a>, <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Jörg_Brökel" target="_blank" rel="noopener">Jörg Brökel</a>, von seinen Erfahrungen mit dieser Frage und ihren Auswirkungen berichtete, haben wir beide Tränen gelacht. Denn einerseits hat Jörg ungeduldige Bewerber gerne eingestellt. Andererseits wünschte er sich manchmal buddhistische Gelassenheit in der Redaktion. So läuft es eben, im deutschen Bewerbungsprozess. Und was willst Du dagegen machen?! Ungeduld ist wahrscheinlich genau wie Neugier eine der großen journalistischen Tugenden. Da muss der Personalentscheider persönliche Vorlieben schon mal hinten an stellen. 😉 Mit dieser Erkenntnis kam das Highlight punktgenau am Schluss dieser Jobsucher-Podcast-Episode. Doch fangen wir Vorne an.<span id="more-7495"></span></p>
<h2>Vom Chefredakteur zum Freien Mitarbeiter</h2>
<p>Von 1993 bis 1995 war Jörg der stellvertretende Chefredakteur von Radio Bielefeld. Chefredakteur bei Radio Herford wurde er im Jahr 2010 und blieb es für drei Jahre. Heute arbeitet der 55-jährige wieder als freier Journalist. Da konnte ich mir die Frage, wie man vom schönen Chefredakteursposten zum Job als freier Mitarbeiter kommt, natürlich nicht verkneifen. Und er parierte gekonnt mit der Gegenfrage: &#8222;Ist ein Chefredakteursposten denn schön?&#8220; Die Antwort ist: &#8222;Ja, in diesem Fall war er es.&#8220; Aber irgendwie kam dann doch die Sehnsucht nach den positiven Aspekten auf, die ein Leben als &#8222;Freier&#8220; so mit sich bringt. Ich bin ja selbst auch einer von der Sorte und fand es richtig klasse, das zu hören.</p>
<p><a href="https://itunes.apple.com/de/podcast/endlich-montag!/id1083066806" target="_blank" rel="noopener"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-4389 aligncenter" src="http://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/itunes-logo-300x111-300x111.jpg" alt="iTunes Logo" width="178" height="66" /></a></p>
<h2>Auswahl mit journalistischer Neugier</h2>
<p>Das jemand für einen Job als Freier Mitarbeiter auch eine <strong>Bewerbung</strong> schicken soll, habe ich allerdings noch nie gehört, geschweige denn selbst erlebt. Als Freiberufler empfinde ich es auch als Normalfall, dass ich keine Bewerbungsmappe schicke. Ich will ja Aufträge und keinen Arbeitsvertrag. Beim Chefredakteur Jörg Brökel lief es anders. Ich wollte unbedingt wissen, warum. Im Wesentlichen geht es nach meinem Verständnis um <strong>Arbeitsproben</strong>, die man heute ja auf unterschiedlichste Art und Weise abliefern kann. Da gehört für mich nicht zwingend ein Lebenslauf dazu. Der durfte bei Jörg übrigens völlig aus der Art geschlagen sein: &#8222;Wenn sich ein Industriekaufmann als <strong>Quereinsteiger</strong> bei mir beworben hätte, dann hätte das meine journalistische Neugier geweckt.&#8220; Eine Einladung zum Vorstellungsgespräch wäre die Folge gewesen. Da ist sie auf jeden Fall für was gut, diese oberste journalistische Tugend! 😉</p>
<h2>Wen kann ich riechen?</h2>
<p>Als ich Jörg Brökel auf <strong>Stellenanzeigen</strong> angesprochen habe, hat er erstmal gestutzt. Die gibt es auf <a href="http://www.radioszene.de" target="_blank" rel="noopener">Radioszene.de</a>, wo Radiosender vom Chefredakteur bis zum Freien Mitarbeiter in ganz Deutschland alles suchen. Da werden dann aber auch in den Anzeigen <strong>die typischen Anforderungen</strong> gestellt, wo Du denkst: &#8222;Ach Du lieber Himmel. Da brauchst Du gar nicht anrufen oder Dich melden.&#8220; Bei Radio Herford lief das Meiste über <strong>Initiativbewerbungen</strong>. So fünf bis zehn hatte der Chefredakteur davon im Schnitt pro Monat auf dem Tisch. Jörg hat sich für eine Bewerbung bis zu einer halben Stunde Zeit genommen! Und die Eingänge dann auch noch mit erfahrenen Kollegen besprochen: &#8222;Die wussten genau, welche Anforderungen wir haben.&#8220; Damit ist er der absolute Spitzenreiter unter allen, mit denen ich bisher gesprochen habe. Übrigens: Komma- oder Rechtschreibfehler haben Dich als angehenden Radiojournalisten nicht zwingend aus dem Bewerbungsprozess geworfen. &#8222;Ich bin Hörfunk- und Fernsehjournalist geworden, damit man meine Texte nicht lesen muss&#8220;, berichtet Jörg mit einem Augenzwinkern. Am Ende hat er dann bei seiner Entscheidung oft <strong>den richtigen Riecher</strong> gehabt. Das wichtigste Instrument im Bewerbungsprozess, wie ich finde! Denn in Wirklichkeit geht es ja darum, wen ich riechen kann und wen nicht. 😉</p>
<h2>Die Szene ist klein und gut vernetzt</h2>
<p>Spielen denn persönliche Kontakte und Netzwerke bei jemandem wie Jörg, der sich sogar von Freien eine Bewerbung anguckt, auch eine Rolle? &#8222;Ja klar! Die Szene ist klein und gut vernetzt&#8220;, antwortet Jörg Brökel. Die kleinen Lokalradios schieben untereinander Leute hin und her. Wenn einer zum Beispiel in der einen Redaktion Probleme mit dem Chefredakteur hat, aber grundsätzlich ein guter Mitarbeiter ist, dann kann es beim nächsten Chef ganz anders laufen. Und wenn jemand von der Zeitung zum Radio möchte, geht er mit einem Vorsprung ins Rennen. Nicht nur, weil die Journalisten-Szene klein ist, sondern auch, weil er schon mal weiß, wie der Hase im Journalismus läuft.</p>
<p><a href="http://tunein.com/radio/Jobsucher-Podcast-von-Endlich-Montag-p961209/" target="_blank" rel="noopener"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-medium wp-image-7393" src="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/TuneIn_Logo-300x116.jpg" alt="TuneIn" width="300" height="116" srcset="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/TuneIn_Logo-300x116.jpg 300w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/TuneIn_Logo-768x296.jpg 768w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/TuneIn_Logo-1024x394.jpg 1024w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/TuneIn_Logo-600x231.jpg 600w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/TuneIn_Logo.jpg 2000w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a></p>
<h2>Was wissen Sie über meinen Betrieb?</h2>
<p>Die klassischen Fragen im Vorstellungsgespräch kennt Jörg Brökel aus &#8230; einem Bewerbungsratgeber. Den er selbst gelesen hat! 😉 <strong>&#8222;Wo möchten Sie in fünf Jahren sein&#8220;</strong>, findet er etwas abgedroschen. Bei nochmaligem darüber nachdenken, dann aber doch ganz hilfreich. &#8222;Was wissen sie über meinen Betrieb?&#8220;, gehört da schon eher zu seinen Favoriten. Und ich kann Dir sagen: Das, was er darauf hören möchte, hätte ich bei einer normalen Bewerbung nie im Leben auf die Kette gekriegt. Wenn Du wissen willst, wie Du an gute Antworten kommst und mit Insider-Wissen punkten kannst, dann hör Dir (noch mal) diese Jobsucher-Podcast Episode an: <strong>&#8222;<a href="https://www.endlich-montag.net/blog/podcast/das-lifework-planning-einstellungsgespraech/">Das Life/Work Planning Einstellungsgespräch</a>&#8222;</strong> Da gibt es reichlich Tipps von mir, wie Du Überraschungen vermeiden und bestimmt auch bei Jörg bestehen kannst. 😉</p>
<h2>Ihre Schwächen?! 🙂</h2>
<p>Super passend fand ich, dass Jörg Brökel seinerzeit bei Uwe Wollgramm im Vorstellungsgespräch gesessen hat. Das führte uns ganz wunderbar zu der Frage nach den Schwächen, auf die mich der Geschäftsführer von &#8222;<a href="https://www.ams-net.de/impressum.html" target="_blank" rel="noopener">ams &#8211; audio media service</a>&#8220; in Bielefeld seinerzeit gebracht hat. Und damit wären wir dann auch schon wieder am <del>Anfang</del> Ende der Geschichte.</p>
<p><strong>Jetzt wünsche ich Dir viel Spaß beim hören und: Die <a href="https://itunes.apple.com/de/podcast/endlich-montag!/id1083066806" target="_blank" rel="noopener">iTunes-Bewertung</a> bitte nicht vergessen! Herzlichen Dank.<br />
</strong></p>
<h2>Inhaltsübersicht:</h2>
<ul>
<li><strong>55 und immer noch ungeduldig:</strong><br />
Jörg Brökel stellt sich vor.</li>
<li><strong>Außendienst ist besser als Chef:</strong><br />
Ein &#8222;Rückschritt&#8220; als Fortschritt.</li>
<li><strong>Was soll das?!</strong><br />
Bewerbung als Freier.</li>
<li><strong>Gerne genommen:</strong><br />
Die Arbeitsprobe.</li>
<li><strong>Geht nicht auf Papier:</strong><br />
Die Stimme als Ausschlusskriterium.</li>
<li><strong>Quereinsteiger:</strong><br />
Das musst Du beim Radio mitbringen.</li>
<li><strong>Stellenanzeige:</strong><br />
*äh* &#8230; meistens lief&#8217;s initiativ.</li>
<li><strong>Ein gutes Zeichen:</strong><br />
Du kommst von der Zeitung.</li>
<li><strong>Zeit ohne Ende:</strong><br />
15 &#8211; 30 Minuten pro Bewerbung + Teambesprechung.</li>
<li><strong>Lieber nicht:</strong><br />
Die knallharte Wahrheit in der Absage.</li>
<li><strong>Herzblut hilft weiter:</strong><br />
Weiterführende Tipps trotz grottiger Bewerbung.</li>
<li><strong>KEIN K.O.-Kriterium:</strong><br />
Komma- und Rechtschreibfehler beim Radiojournalisten.</li>
<li><strong>Ein ordentlicher Lebenslauf:</strong><br />
Alles drin. Lücken erklärt.</li>
<li><strong>Mitarbeitersuche über Netzwerke:</strong><br />
Die Szene ist klein und gut vernetzt.</li>
<li><strong>Ätzender Chef:</strong><br />
Einfach mal die Redaktion tauschen.</li>
<li><strong>Persönlichkeit schlägt Fachwissen:</strong><br />
Reibungsverluste im Team kosten zu viel Arbeitskraft.</li>
<li><strong>Klassische Fragen im Vorstellungsgespräch?</strong><br />
Bitte nicht die! 😉</li>
<li><strong>Zu klein für Ressorts:</strong><br />
In der Lokalradio-Redaktion brauchst Du Interesse für &#8222;vieles&#8220;.</li>
<li><strong>Experten sind glücklich:</strong><br />
Special Interest Magazine für den, der jede Schraube beim Namen kennt.</li>
<li><strong>Journalismus:</strong><br />
Leidenschaft statt Geld.</li>
<li><strong>Bekommen KEINE (GEZ-) Gebühren:</strong><br />
Die Lokalradios.</li>
<li><strong>Wunsch fürs Alter:</strong><br />
Buddhistische Gelassenheit.</li>
</ul>
<p><a href="http://www.stitcher.com/podcast/jobsucherpodcast-von-endlich-montag" target="_blank" rel="noopener"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-4924 alignnone" src="http://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/stitcher-button-300x110.png" alt="Stitcher" width="177" height="65" /></a><a href="http://www.podcast.de/podcast/339724/" target="_blank" rel="noopener"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-4390 alignright" src="http://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/podcast.delogo-300x135-300x135.jpg" alt="podcast.delogo-300x135" width="159" height="72" /></a></p>
<p>_________________________________________________</p>
<p><em>Wenn Du Fragen an mich oder meine Interviewpartner hast, dann hinterlasse einen Kommentar. Auch Themenvorschläge sind jederzeit willkommen.</em></p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
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	<item>
        <title>30 Minuten mit: Oliver Hanke</title>
		<link>https://www.endlich-montag.net/blog/podcast/30-minuten-mit-oliver-hanke/</link>
		<pubDate>Mon, 27 Mar 2017 08:22:37 +0000</pubDate>
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    	<description><![CDATA[Soll ich den Podcast mit Oliver Hanke, dem Geschäftsführer von "LHL Die HR-Experten" machen, oder lieber nicht? Ich gebe zu, dass ich mir diese Frage kurz gestellt habe. Mit Hendrik Zaborowski hatte ich ja schon mal einen ehemaligen Headhunter in meiner Show. Dieses Mal ist es ein noch aktiver. Das dachte ich jedenfalls! Da könnte ganz schön Reibungshitze entstehen. ;-) Dann erinnerte ich mich daran, wie wir uns beim SMOWL-Talk in Bad Oeynhausen kennengelernt haben. An dem Tag machte Oliver einen sympathischen und vor allen Dingen sehr offenen Eindruck auf mich. Das hat mich beeindruckt. Deswegen habe ich entschieden, den 40-jährigen Wirtschaftspsychologen zu fragen, ob ich ihn interviewen darf. Er hat ja gesagt und ich finde: Es hat sich gelohnt!]]></description>
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		<itunes:author>Heiko Link</itunes:author>
		<itunes:subtitle>Von einer Software einfach rausgefiltert? Ohne, dass ein Mensch Deine Bewerbung gesehen hat? Mit dem Personalberater Oliver Hanke spreche ich über Bewerber-Filter, Trennungsmanagement, die Rolle von Sozialen Netzwerken bei der Jobsuche und vieles mehr.</itunes:subtitle>
		<itunes:title>30 Minuten mit: Oliver Hanke</itunes:title>
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		<itunes:summary><![CDATA[Soll ich den Podcast mit Oliver Hanke, dem Geschäftsführer von &quot;LHL Die HR-Experten&quot; machen, oder lieber nicht? Ich gebe zu, dass ich mir diese Frage kurz gestellt habe. Mit Hendrik Zaborowski hatte ich ja schon mal einen ehemaligen Headhunter in meiner Show. Dieses Mal ist es ein noch aktiver. Das dachte ich jedenfalls! Da könnte ganz schön Reibungshitze entstehen. ;-) Dann erinnerte ich mich daran, wie wir uns beim SMOWL-Talk in Bad Oeynhausen kennengelernt haben. An dem Tag machte Oliver einen sympathischen und vor allen Dingen sehr offenen Eindruck auf mich. Das hat mich beeindruckt. Deswegen habe ich entschieden, den 40-jährigen Wirtschaftspsychologen zu fragen, ob ich ihn interviewen darf. Er hat ja gesagt und ich finde: Es hat sich gelohnt!]]></itunes:summary>
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		<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_7461" style="width: 272px" class="wp-caption alignleft"><a href="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2017/03/oliver-hanke.jpg" target="_blank" rel="noopener"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-7461" class="wp-image-7461 size-medium" src="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2017/03/oliver-hanke-262x300.jpg" alt="Oliver Hanke" width="262" height="300" srcset="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2017/03/oliver-hanke-262x300.jpg 262w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2017/03/oliver-hanke-768x879.jpg 768w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2017/03/oliver-hanke-895x1024.jpg 895w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2017/03/oliver-hanke-600x687.jpg 600w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2017/03/oliver-hanke.jpg 1018w" sizes="(max-width: 262px) 100vw, 262px" /></a><p id="caption-attachment-7461" class="wp-caption-text"><strong>Oliver Hanke</strong> &#8211; Geschäftsführer von &#8222;LHL &#8211; Die HR-Experten&#8220;</p></div>
<p>Soll ich den Podcast mit Oliver Hanke, dem Geschäftsführer von &#8222;<a href="https://www.lhl-hr-experten.de" target="_blank" rel="noopener">LHL Die HR-Experten</a>&#8220; machen, oder lieber nicht? Ich gebe zu, dass ich mir diese Frage <strong>kurz</strong> gestellt habe. Mit <a href="https://www.endlich-montag.net/blog/podcast/woran-krankt-das-deutsche-bewerbungssystem/">Hendrik Zaborowski</a> hatte ich ja schon mal einen ehemaligen Headhunter in meiner Show. Dieses Mal ist es ein noch aktiver. Das dachte ich jedenfalls! Da könnte ganz schön Reibungshitze entstehen. 😉 Dann erinnerte ich mich daran, wie wir uns beim <a href="http://www.smowl.de/rueckblick-auf-den-smowl-talk-am-02-03-2017-in-bad-oeynhausen/" target="_blank" rel="noopener">SMOWL-Talk</a> in Bad Oeynhausen kennengelernt haben. An dem Tag machte Oliver einen sympathischen und vor allen Dingen sehr offenen Eindruck auf mich. Das hat mich beeindruckt. Deswegen habe ich entschieden, den 40-jährigen Wirtschaftspsychologen zu fragen, ob ich ihn interviewen darf. Er hat ja gesagt und ich finde: Es hat sich gelohnt!<span id="more-7460"></span></p>
<h2>Kündigung als Chance verstehen</h2>
<p>Oliver Hanke ist natürlich noch aktiv in der HR-Branche, aber <strong>&#8222;Headhunter&#8220;</strong> wollte er als Jobbezeichnung nicht durchgehen lassen. <strong>Personalberater</strong> ist die richtige Bezeichnung. Das haben wir gleich zu Beginn geklärt. Genau wie die Tatsache, dass Menschen mit seinem beruflichen Hintergrund in der Personalbranche eigentlich nicht anzutreffen sind. Er war nämliche viele Jahre <strong>Betriebsrat</strong> bei einem großen Handelsunternehmen und hat dann <strong>nicht ganz freiwillig</strong> die Seite gewechselt, als es bei seinem Arbeitgeber zu Massenentlassungen aufgrund einer Betriebsschließung kam. Die Entlassungen &#8222;durfte&#8220; er zunächst begleiten. Als dann alle Kollegen weg waren, war er selbst mit der Kündigung an der Reihe. Oliver sieht eine Trennung immer auch als Chance. Das führte dazu, dass heute ein Angebots-Baustein seines Unternehmens das <strong>Trennungsmanagement</strong> ist. Wobei er als Personalberater Wert darauf legt, nach den vielen Möglichkeiten Ausschau zu halten, mit denen sich Kündigungen verhindern lassen.</p>
<h2>200 Bewerbungen in drei Jahren</h2>
<p>Die Jobsucher- und Bewerberseite kennt er auch recht gut. Ich habe nicht schlecht gestaunt, als er mir erzählt hat, dass er innerhalb von drei Jahren sage und schreibe 200 Bewerbungen verschickt hat. Dabei hat er positive und negative Erfahrungen gemacht. Er erinnert sich an ein Vorstellungsgespräch, das er als Bewerber mittendrin abgebrochen hat. Es war nach kurzer Zeit einfach klar, dass er in dieses Unternehmen nicht rein passt. Das hat er dann auch gesagt und ist gegangen. &#8222;Im Vorstellungsgespräch geht es darum, dass beide Seiten einen persönlichen Eindruck voneinander bekommen&#8220;, findet Oliver. Deswegen ist ein Umgang auf Augenhöhe für ihn ganz wichtig. Jetzt, wo er selbst der Interviewer im Bewerbergespräch ist, versucht er immer eine lockere Atmosphäre zu entwickeln: &#8222;Man will ja nicht dickes Geld haben, sondern erstmal einen persönlichen Eindruck.&#8220;</p>
<p><a href="https://itunes.apple.com/de/podcast/endlich-montag!/id1083066806" target="_blank" rel="noopener"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-4389 aligncenter" src="http://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/itunes-logo-300x111-300x111.jpg" alt="iTunes Logo" width="178" height="66" /></a></p>
<h2>Reale Netzwerke bleiben wichtig</h2>
<p>&#8222;Persönlich&#8220; ist ein gutes Stichwort, weil ich ja rein auf den persönlichen Kontakt setze. Für mich ist es ein Rätsel, wie jemand aus Bewerbungsunterlagen etwas über den Menschen herauslesen will. Auch darüber sprechen wir im Podcast. Wir sind uns einig, dass das <strong>persönliche Gespräch</strong> immer ganz wichtig bleiben wird. Auch in Zeiten von sozialen Netzwerken wie Facebook &amp; Co.! Und auch reale Netzwerke im echten Leben bleiben, genau wie <strong>Empfehlungen</strong> und <strong>&#8222;Vitamin B&#8220;</strong>, in Zukunft sehr wichtig. Oliver kann jedem nur empfehlen, sich persönliche Netzwerke aufzubauen: &#8222;Ich kann nie wissen, ob mein Gesprächspartner einen Bekannten hat, der Geschäftsführer ist. Und schon bekomme ich ein Jobangebot.&#8220;</p>
<h2>Bewerber-Filter passend zu meinen Vorurteilen</h2>
<p>Was ich von Oliver unbedingt wissen wollte ist, wie lange es noch Menschen sein werden, die die Bewerber-Vorauswahl treffen. Beim SMOWL-Talk habe ich nämlich gehört, dass die Vorauswahl zum Teil schon von einem <strong>Algorithmus</strong> gemacht wird. Ähnlich wie ein Facebook-Nutzer, kann dann auch ein Personaler in seiner <strong><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Filterblase" target="_blank" rel="noopener">Filterblase</a></strong> bleiben. Außerdem gibt es heute schon Filter, die ich auf die vom Bewerber online eingegebenen Daten anwenden kann: Keine Frauen, keine Sportler, keine Ausländer, niemand über 50, und so weiter &#8230; Also erstmal schön regelkonform ausschreiben und dann vom System meine ganz persönlichen Vorurteile rausfiltern lassen. Wer durchs Raster fällt, <strong>erhält eine von der Software generierte automatische Absage</strong>. Und nimmt sich die zu Herzen! Vielleicht hat der Absender ganz viel Hoffnung und Mühe in diese Bewerbung gesteckt und fragt sich jetzt (ver-) zweifelnd, warum es nicht klappt. Dabei hat nie ein Mensch die Unterlagen gesehen.</p>
<h2>Zweite Runde mit Oliver Hanke?</h2>
<p>Am Ende des Gesprächs sind viele Fragen offen geblieben. Oliver und ich sind zu einer zweiten Runde bereit. Bitte gib mir doch eine Rückmeldung, ob Du auch Interesse daran hättest. <strong>Falls Du eigene Fragen hast, die Du Oliver Hanke gerne (anonym) stellen möchtest, dann schick sie mir.</strong> Ich nehme die sehr gerne mit und stelle sie stellvertretend für Dich. Auch Kommentare sind gerne gesehen. 🙂</p>
<p>Und natürlich freue ich mich sehr, wenn Du mir Deine Rückmeldung in Form einer <strong><a href="https://itunes.apple.com/de/podcast/endlich-montag!/id1083066806" target="_blank" rel="noopener">iTunes-Bewertung</a> mit Rezension</strong> gibst. 😉 Herzlichen Dank!</p>
<h2>Du brauchst Unterstützung?</h2>
<p>Wenn Du jemanden suchst, der Deine Bewerbungsunterlagen checkt, <a href="https://www.lhl-hr-experten.de" target="_blank" rel="noopener">dann frag doch mal Oliver Hanke</a>. Du kannst Dich auch direkt bei ihm für unterschiedliche Jobs bewerben.</p>
<p>Wenn Du Dich im verdeckten Arbeitsmarkt ganz ohne schriftliche Unterlagen auf die Jobsuche machen möchtest, dann <a href="https://www.endlich-montag.net/kontakt/">nimm gerne Kontakt zu mir auf</a>.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="text-align: center;"><strong><em>*NEU* *NEU* *NEU*</em></strong><br />
<em>Du möchtest meinen Jobsucher-Podcast gerne über Deine Amazon Lautsprecher hören? Kannst Du machen! Du findest meine Podcast jetzt auch bei TuneIn.</em></p>
<p><a href="http://tunein.com/radio/Jobsucher-Podcast-von-Endlich-Montag-p961209/" target="_blank" rel="noopener"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-medium wp-image-7393" src="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/TuneIn_Logo-300x116.jpg" alt="TuneIn" width="300" height="116" srcset="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/TuneIn_Logo-300x116.jpg 300w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/TuneIn_Logo-768x296.jpg 768w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/TuneIn_Logo-1024x394.jpg 1024w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/TuneIn_Logo-600x231.jpg 600w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/TuneIn_Logo.jpg 2000w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a></p>
<h2>Inhaltsübersicht</h2>
<ul>
<li><strong>Vom Betriebsrat zum Personalberater:</strong><br />
Oliver Hanke stellt sich vor.</li>
<li><strong>Trennungsmanagement:</strong><br />
Es gibt viele Möglichkeiten, Kündigungen zu verhindern.</li>
<li><strong>Anonyme Stellenausschreibung:</strong><br />
Wie entscheide ich mich für ein unbekanntes Unternehmen?</li>
<li><strong>Große Probleme was zu finden:</strong><br />
Jobsucher ohne Interesse.</li>
<li><strong>Unter Umständen voll mit leeren Worthülsen:</strong><br />
Die klassischen Bewerbungsunterlagen.</li>
<li><strong>Auf Augenhöhe gegenseitig kennenlernen:</strong><br />
Lockere Atmosphäre im Vorstellungsgespräch.</li>
<li><strong>Menschenkenntnis ersetzt Glaskugel:</strong><br />
Gute Angebote für Bewerber.</li>
<li><strong>Social Media bei der Jobsuche:</strong><br />
Welche Rolle spielen online Netzwerke?</li>
<li><strong>Falsche Fähigkeiten:</strong><br />
Muss ein Buchhalter Anschreiben gut formulieren können?</li>
<li><strong>Fachlich vs. Persönlich:</strong><br />
Bei Unpünktlichkeit und Unzuverlässigkeit hilft kein Seminar.</li>
<li><strong>Empfehlungen und Vitamin B bleiben wichtig:</strong><br />
Welche Rolle spielen reale Netzwerke bei der Jobsuche?</li>
<li><strong>Glatter Lebenslauf:</strong><br />
Was ist das? Und wie glatt muss er sein?</li>
<li><strong>Von der Software rausgefiltert:</strong><br />
Vorurteils- und Filterblasen in der Personalabteilung.</li>
<li><strong>Alles für die Katz:</strong><br />
Warum sind trotz aufwendiger Bewerbungsprozesse so viele unzufrieden?</li>
</ul>
<p><a href="http://www.stitcher.com/podcast/jobsucherpodcast-von-endlich-montag" target="_blank" rel="noopener"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-4924 alignnone" src="http://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/stitcher-button-300x110.png" alt="Stitcher" width="177" height="65" /></a><a href="http://www.podcast.de/podcast/339724/" target="_blank" rel="noopener"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-4390 alignright" src="http://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/podcast.delogo-300x135-300x135.jpg" alt="podcast.delogo-300x135" width="159" height="72" /></a></p>
<p>_________________________________________________</p>
<p><em>Wenn Du Fragen an mich oder meine Interviewpartner hast, dann hinterlasse einen Kommentar. Auch Themenvorschläge sind jederzeit willkommen.</em></p>
]]></content:encoded>
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	<item>
        <title>30 Minuten mit: Albrecht Aupperle</title>
		<link>https://www.endlich-montag.net/blog/podcast/30-minuten-mit-albrecht-aupperle/</link>
		<pubDate>Mon, 13 Mar 2017 10:17:32 +0000</pubDate>
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    	<description><![CDATA[Wenn es mir gut geht, gehe ich nicht auf Jobsuche. Wenn es mir schlecht geht, dann geht es mir vielleicht sogar so schlecht, dass ich mich gerne auf die Suche machen würde, aber nicht mehr kann. Im Übergang gibt mein Körper mir Signale wie Kopfschmerzen, Verspannungen, Bauchschmerzen, Tinnitus oder Schlafstörungen. Alles keine angenehmen Begleiter, wenn ich fröhlich netzwerken (oder von mir aus auch klassisch Vorstellungsgespräche führen) will. Mit dem 60-jährigen Albrecht Aupperle von iprevent, dem Institut für Prävention und Arbeitsfähigkeit spreche ich im Jobsucher-Podcast unter anderem über den richtigen Moment für einen Jobwechsel. Und darüber, was ich noch tun kann, wenn ich unter Druck stehe und das Gefühl habe, nichts mehr tun zu können.]]></description>
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		<itunes:author>Heiko Link</itunes:author>
		<itunes:subtitle>Setzt Dich nicht unter Druck! Diesen Ratschlag zu befolgen ist ungefähr so schwer, wie ein Kamel durch ein Nadelöhr zu bringen. Im Podcast spreche ich mit Albrecht u. a. über den inneren Kritiker, die Opferrolle und wie ich da rein und wieder raus komme.</itunes:subtitle>
		<itunes:title>30 Minuten mit: Albrecht Aupperle</itunes:title>
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		<itunes:summary><![CDATA[Wenn es mir gut geht, gehe ich nicht auf Jobsuche. Wenn es mir schlecht geht, dann geht es mir vielleicht sogar so schlecht, dass ich mich gerne auf die Suche machen würde, aber nicht mehr kann. Im Übergang gibt mein Körper mir Signale wie Kopfschmerzen, Verspannungen, Bauchschmerzen, Tinnitus oder Schlafstörungen. Alles keine angenehmen Begleiter, wenn ich fröhlich netzwerken (oder von mir aus auch klassisch Vorstellungsgespräche führen) will. Mit dem 60-jährigen Albrecht Aupperle von iprevent, dem Institut für Prävention und Arbeitsfähigkeit spreche ich im Jobsucher-Podcast unter anderem über den richtigen Moment für einen Jobwechsel. Und darüber, was ich noch tun kann, wenn ich unter Druck stehe und das Gefühl habe, nichts mehr tun zu können.]]></itunes:summary>
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		<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_7320" style="width: 222px" class="wp-caption alignleft"><a href="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2017/03/albrecht-aupperle.jpg" target="_blank" rel="noopener"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-7320" class="wp-image-7320 size-medium" src="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2017/03/albrecht-aupperle-212x300.jpg" alt="Albrecht Aupperle" width="212" height="300" srcset="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2017/03/albrecht-aupperle-212x300.jpg 212w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2017/03/albrecht-aupperle-768x1089.jpg 768w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2017/03/albrecht-aupperle-722x1024.jpg 722w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2017/03/albrecht-aupperle-600x851.jpg 600w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2017/03/albrecht-aupperle.jpg 1606w" sizes="(max-width: 212px) 100vw, 212px" /></a><p id="caption-attachment-7320" class="wp-caption-text"><strong>Albrecht Aupperle</strong> &#8211; Gründer und Inhaber von iprevent, dem Institut für Prävention und Arbeitsfähigkeit.</p></div>
<p>Wenn es mir gut geht, gehe ich nicht auf Jobsuche. Wenn es mir schlecht geht, dann geht es mir vielleicht sogar so schlecht, dass ich mich gerne auf die Suche machen würde, aber nicht mehr kann. Im Übergang gibt mein Körper mir Signale wie Kopfschmerzen, Verspannungen, Bauchschmerzen, Tinnitus oder Schlafstörungen. Alles keine angenehmen Begleiter, wenn ich fröhlich netzwerken (oder von mir aus auch klassisch Vorstellungsgespräche führen) will. Mit dem 60-jährigen Albrecht Aupperle von <a href="http://www.iprevent.de" target="_blank" rel="noopener">iprevent, dem Institut für Prävention und Arbeitsfähigkeit</a> spreche ich im Jobsucher-Podcast unter anderem über den <strong>richtigen Moment für einen Jobwechsel</strong>. Und darüber, was ich noch tun kann, wenn ich unter Druck stehe und das Gefühl habe, nichts mehr tun zu können.<span id="more-7319"></span></p>
<h2>Begeisterung ist wichtig</h2>
<p><strong>Wann habe ich keine andere Wahl mehr, als zu kündigen und mir was Neues zu suchen?</strong> Das war eine Sache, die ich von Albrecht Aupperle unbedingt wissen wollte. Mir ist natürlich klar, dass es darauf keine allgemeingültige Antwort gibt. Aber fragen kann man ja trotzdem mal. Wer weiß, was kommt! 😉 Und es kam was! 🙂 Albrecht meinte, dass Begeisterung schon wichtig wäre. Wenn die komplett weg ist und mir alles sinnlos erscheint, dann kommunizieren meine Synapsen nicht mehr. Das führt zur Depression.</p>
<p><a href="https://itunes.apple.com/de/podcast/endlich-montag!/id1083066806" target="_blank" rel="noopener"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-4389 aligncenter" src="http://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/itunes-logo-300x111-300x111.jpg" alt="iTunes Logo" width="178" height="66" /></a></p>
<div id="attachment_7363" style="width: 310px" class="wp-caption alignright"><a href="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2017/03/Mist.jpg" target="_blank" rel="noopener"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-7363" class="wp-image-7363 size-medium" src="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2017/03/Mist-300x213.jpg" alt="Mist" width="300" height="213" srcset="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2017/03/Mist-300x213.jpg 300w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2017/03/Mist-768x545.jpg 768w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2017/03/Mist-1024x727.jpg 1024w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2017/03/Mist-600x426.jpg 600w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><p id="caption-attachment-7363" class="wp-caption-text"><strong>Meine ganz persönliche Erfahrung:</strong> Manchmal ist großer Mist, der Dünger für was schönes, starkes, Neues.</p></div>
<p>Interessant fand ich dabei zu hören, dass seinen Klienten die Arbeit an sich eigentlich noch Spaß macht. Das Problem sind eher die Strukturen im Unternehmen. &#8222;So wie das hier läuft und wie die mit mir umgehen, das ist es echt beschissen!&#8220;, ist ein Satz der in diesem Zusammenhang gerne mal fällt. Der allerdings nicht zur Kündigung führt, weil viele davon ausgehen, beim nächsten Arbeitgeber ähnliche Strukturen anzutreffen.</p>
<h2>Optimistischer beim Chef?</h2>
<p>In den Sack gehauen wird nach Albrechts Erfahrung eher wegen der nächsten Führungskraft. Auch dazu gibt es einen Klassiker: &#8222;Mit meinem Chef halte ich es nicht länger aus.&#8220; Wer kennt diesen Satz nicht?! Mir fällt leider erst jetzt beim Schreiben dieses Blogbeitrags auf, dass ich Albrecht nicht gefragt habe, ob seine Klienten in diesem Punkt optimistischer auf den nächsten Arbeitgeber blicken. Es würde mich ehrlich gesagt wundern. 😉 <strong>Vielleicht magst Du mir einen Kommentar mit Deiner Meinung dazu hinterlassen?</strong></p>
<h2>Neue Wege statt Medikamente</h2>
<p>Auf der Suche nach einem guten Zeitpunkt (den richtigen / perfekten gibt es ja eh nicht) spreche ich mit Albrecht Aupperle unter anderem über <strong>Achtsamkeit</strong>. Das erinnert mich an die Fähigkeiten- und Zielfindung, die ich mit meinen Klienten mache. Denn: Nur wenn ich mir mal Gedanken dazu gemacht habe, wie ich es beruflich gerne hätte, dann kann ich auch darauf achten. Albrecht achtet eher auf die eingangs erwähnten Körpersignale, die viele leider mithilfe von Medikamenten einfach weg machen und damit ausblenden. Ich weiß aus eigener Erfahrung, wie heftig sich diese Körpersignale anfühlen können. Trotzdem entschied ich, neue Wege zu suchen, anstatt Medikamente zu nehmen. Auch wenn&#8217;s zeitweise echt hart war.</p>
<h2>Sucht und Burnout</h2>
<p>Albrecht weiß, wie es aussieht, wenn Menschen ganz unten ankommen. Bevor er sich im Bereich der Prävention mit iprevent selbstständig machte, hat er als <strong>Therapeut im Suchtbereich</strong> gearbeitet. Im Therapeuten-Job stellte er sich die Frage: <strong>&#8222;Wie kann man Menschen erreichen, bevor alles kaputt ist?&#8220;</strong> Das führte zum Seitenwechsel. Jetzt arbeitet er mit seinen Klienten daran, Sucht und Burnout &#8211; zwei Dinge, die für ihn zusammenhängen &#8211; lieber von vornherein zu verhindern, als hinterher gegen chronische Suchterfahrungen anzukämpfen.</p>
<div id="attachment_7364" style="width: 310px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2017/03/der-weg-entsteht-beim-gehen.jpg" target="_blank" rel="noopener"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-7364" class="wp-image-7364 size-medium" src="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2017/03/der-weg-entsteht-beim-gehen-300x201.jpg" alt="der-weg-entsteht-beim-gehen" width="300" height="201" srcset="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2017/03/der-weg-entsteht-beim-gehen-300x201.jpg 300w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2017/03/der-weg-entsteht-beim-gehen-768x515.jpg 768w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2017/03/der-weg-entsteht-beim-gehen-1024x687.jpg 1024w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2017/03/der-weg-entsteht-beim-gehen-600x402.jpg 600w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2017/03/der-weg-entsteht-beim-gehen.jpg 1594w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><p id="caption-attachment-7364" class="wp-caption-text"><strong>Der Weg entsteht beim Gehen:</strong> Wenn ich mit dem los gehen so lange warte, bis ich Weg und Ziel klar vor mir sehe, dann lande ich &#8211; ohne einen Schritt gemacht zu haben &#8211; in der Depression.</p></div>
<h2>Tipps für Jobsucher von Albrecht Aupperle</h2>
<p>Wer sich mit Sucht beschäftigt, der weiß auch, wie es ist, unter großem, inneren Druck zu stehen. Und er weiß: <strong>&#8222;Wenn ich mich innerlich stark unter Druck setze, kann ich wenig erreichen. Druck reduziert immer.&#8220;</strong> Ich schwöre: Der Mann hat Recht! Ich weiß es von mir selbst und ich sehe es bei meinen Klienten. Im Podcast sprechen wir über den <strong>inneren Kritiker</strong>, wie wir in die <strong>Opferrolle</strong> rein und auch wieder raus kommen.</p>
<p><strong>Was das Thema Begeisterung betrifft, rät Albrecht uns Jobsuchern, uns selbst folgende Fragen zu stellen:</strong></p>
<ul>
<li>Wie kann ich mir etwas erhalten, was mich begeistert?</li>
<li>Wie kann ich mir trotz schlechter Strukturen Begeisterung an der Arbeit erhalten?</li>
<li>Kann ich das ein Stück weit für mich trennen? Und wenn ja: Wie?</li>
</ul>
<p>Und wenn es dann so weit ist, dass die Wechselentscheidung ansteht, sollten wir wieder Druck rausnehmen. Denn ohne den Druck kann ich nicht nur abrufen, was mein Kopf sagt. Ich kann auch in mich hinein spüren und so <strong>mein Kopf-Gehirn mit mein Herz- und Bauchgehirn zusammenbringen</strong>. Die drei laufen nämlich normalerweise separat, was manchmal zu einem <strong>Unwohlsein</strong> führt, das ich mir nicht erklären kann. Ernst nehmen sollte ich es aber trotzdem! Außerdem sollte ich nicht versuchen, meinen Körper wie eine Maschine mit Medikamenten zu reparieren. &#8222;Unser Treibstoff ist die Sinnhaftigkeit&#8220;, findet Albrecht Aupperle.</p>
<p style="text-align: center;"><strong><em>*NEU* *NEU* *NEU*</em></strong><br />
<em>Du möchtest meinen Jobsucher-Podcast gerne über Deine Amazon Lautsprecher hören? Kannst Du machen! Du findest meine Podcast jetzt auch bei TuneIn.</em></p>
<p><a href="http://tunein.com/radio/Jobsucher-Podcast-von-Endlich-Montag-p961209/" target="_blank" rel="noopener"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-medium wp-image-7393" src="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/TuneIn_Logo-300x116.jpg" alt="TuneIn" width="300" height="116" srcset="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/TuneIn_Logo-300x116.jpg 300w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/TuneIn_Logo-768x296.jpg 768w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/TuneIn_Logo-1024x394.jpg 1024w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/TuneIn_Logo-600x231.jpg 600w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/TuneIn_Logo.jpg 2000w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a></p>
<h2>Inhaltsübersicht:</h2>
<ul>
<li><strong>Jungunternehmer mit 60:</strong><br />
Albrecht Aupperle stellt sich vor.</li>
<li><strong>Menschen erreichen, bevor alles kaputt ist:</strong><br />
Von der Reha in die Prävention.</li>
<li><strong>Mögliche Vorstufen zur Sucht:</strong><br />
Schlafstörung, Burnout und Erschöpfung.</li>
<li><strong>Hat auch der Arbeitgeber was davon:</strong><br />
Probleme vermeiden und sich selbst stabilisieren.</li>
<li><strong>Der Auftrag muss zum Menschen passen:</strong><br />
Die psychische Gefährdungsbeurteilung.</li>
<li><strong>Struktur-Problem:</strong><br />
Wenn die Arbeit eigentlich Spaß macht.</li>
<li><strong>Kündigungsgründe:</strong><br />
Chef schlägt Unternehmen.</li>
<li><strong>Angenehmes Nebenprodukt:</strong><br />
Die Gesundheit.</li>
<li><strong>Schlechte Streitkultur:</strong><br />
Harmonie vs. Zoff</li>
<li><strong>Fehlende Begeisterung:</strong><br />
Ein guter Grund zu gehen.</li>
<li><strong>Der Frosch im Topf:</strong><br />
Bei körperlichen Symptomen nicht zu lange warten.</li>
<li><strong>Auch wenn&#8217;s weh tut:</strong><br />
Ich muss mich mit mir selbst beschäftigen.</li>
<li><strong>Die Opferrolle:</strong><br />
So schön. So vertraut.</li>
<li><strong>Druck-Blockade:</strong><br />
Unter starkem Druck kann ich wenig erreichen.</li>
<li><strong>Ablehnung als Chance:</strong><br />
Es einfach nicht mehr allen recht machen.</li>
<li><strong>Der innere Kritiker:</strong><br />
Lässt sich nicht abstellen, aber ablenken.</li>
<li><strong>Falsch gedacht:</strong><br />
Wir denken, dass wir denken würden.</li>
<li><strong>Drei Gehirne (oft) ohne Einklang:</strong><br />
Kopf, Bauch und Herz.</li>
<li><strong>Diffuses Unwohlsein:</strong><br />
Ernst nehmen, auch wenn es nicht erklärbar ist.</li>
<li><strong>Sinnhaftigkeit:</strong><br />
Der Treibstoff des Menschen</li>
</ul>
<p><a href="http://www.stitcher.com/podcast/jobsucherpodcast-von-endlich-montag" target="_blank" rel="noopener"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-4924 alignnone" src="http://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/stitcher-button-300x110.png" alt="Stitcher" width="177" height="65" /></a><a href="http://www.podcast.de/podcast/339724/" target="_blank" rel="noopener"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-4390 alignright" src="http://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/podcast.delogo-300x135-300x135.jpg" alt="podcast.delogo-300x135" width="159" height="72" /></a></p>
<p>_________________________________________________</p>
<p><em>Wenn Du Fragen an mich oder meine Interviewpartner hast, dann hinterlasse einen Kommentar. Auch Themenvorschläge sind jederzeit willkommen.</em></p>
]]></content:encoded>
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	<item>
        <title>30 Minuten mit: Prof. Dr. Anja Iseke</title>
		<link>https://www.endlich-montag.net/blog/podcast/30-minuten-mit-prof-dr-anja-iseke/</link>
		<pubDate>Mon, 27 Feb 2017 10:38:30 +0000</pubDate>
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    	<description><![CDATA[Ein großes Problem haben viele Jobsucher: Sie wissen nur wenig über das Unternehmen, bei dem sie sich gerade bewerben. Es kommt vor, dass Bewerber noch nicht mal wissen, was genau ihr potentieller Arbeitgeber herstellt. "Irgendwas in der Elektrobranche. Was genau kapiere ich nicht, weil die Produkte nicht selbsterklärend sind", ist laut der Professorin Dr. Anja Iseke eine mögliche Ausgangssituation bei der Jobsuche. Employer Branding (Arbeitgebermarkenbildung) soll Abhilfe schaffen. Mit der 40-jährigen Wissenschaftlerin, deren Fachgebiet "Betriebswirtschaftslehre, insbesondere Personalmanagement" heißt, spreche ich im Podcast darüber, was genau sich hinter Employer Branding verbirgt, was Unternehmen falsch und richtig machen können und worauf Jobsucher achten sollten.]]></description>
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		<itunes:duration>00:00:00</itunes:duration>
		<itunes:author>Heiko Link</itunes:author>
		<itunes:subtitle>Mit Prof. Dr. Anja Iseke spreche ich über das Informationsdefizit vieler Jobsucher und auch darüber, was Unternehmen beim Employer Branding falsch und richtig machen können, wenn Sie gezielt Frauen ansprechen wollen.</itunes:subtitle>
		<itunes:title>30 Minuten mit: Prof. Dr. Anja Iseke</itunes:title>
		<itunes:episode>46</itunes:episode>
		<itunes:episodeType>full</itunes:episodeType>
		<itunes:summary><![CDATA[Ein großes Problem haben viele Jobsucher: Sie wissen nur wenig über das Unternehmen, bei dem sie sich gerade bewerben. Es kommt vor, dass Bewerber noch nicht mal wissen, was genau ihr potentieller Arbeitgeber herstellt. &quot;Irgendwas in der Elektrobranche. Was genau kapiere ich nicht, weil die Produkte nicht selbsterklärend sind&quot;, ist laut der Professorin Dr. Anja Iseke eine mögliche Ausgangssituation bei der Jobsuche. Employer Branding (Arbeitgebermarkenbildung) soll Abhilfe schaffen. Mit der 40-jährigen Wissenschaftlerin, deren Fachgebiet &quot;Betriebswirtschaftslehre, insbesondere Personalmanagement&quot; heißt, spreche ich im Podcast darüber, was genau sich hinter Employer Branding verbirgt, was Unternehmen falsch und richtig machen können und worauf Jobsucher achten sollten.]]></itunes:summary>
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		<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_7164" style="width: 210px" class="wp-caption alignleft"><a href="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2017/02/anja-iseke.jpg" target="_blank" rel="noopener"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-7164" class="wp-image-7164 size-medium" src="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2017/02/anja-iseke-200x300.jpg" alt="Jun.-Prof. Dr. Anja Iseke" width="200" height="300" srcset="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2017/02/anja-iseke-200x300.jpg 200w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2017/02/anja-iseke-768x1151.jpg 768w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2017/02/anja-iseke-683x1024.jpg 683w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2017/02/anja-iseke-600x899.jpg 600w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2017/02/anja-iseke.jpg 854w" sizes="(max-width: 200px) 100vw, 200px" /></a><p id="caption-attachment-7164" class="wp-caption-text"><strong>Prof. Dr. Anja Iseke</strong> &#8211; Fakultät für Wirtschaftswissenschaften</p></div>
<p>Ein großes Problem haben viele Jobsucher: Sie wissen nur wenig über das Unternehmen, bei dem sie sich gerade bewerben. Es kommt vor, dass Bewerber noch nicht mal wissen, was genau ihr potentieller Arbeitgeber herstellt. &#8222;Irgendwas in der Elektrobranche. Was genau kapiere ich nicht, weil die Produkte nicht selbsterklärend sind&#8220;, ist laut der Professorin Dr. Anja Iseke eine mögliche Ausgangssituation bei der Jobsuche. <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Employer_Branding" target="_blank" rel="noopener">Employer Branding (Arbeitgebermarkenbildung)</a> soll Abhilfe schaffen. Mit der 40-jährigen Wissenschaftlerin von der <a href="https://www.hs-owl.de" target="_blank" rel="noopener">Hochschule Ostwestfalen-Lippe</a> in Lemgo, deren Fachgebiet &#8222;Betriebswirtschaftslehre, insbesondere Personalmanagement&#8220; heißt, spreche ich im Podcast darüber, was genau sich hinter Employer Branding verbirgt, was Unternehmen falsch und richtig machen können und worauf Jobsucher achten sollten.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span id="more-7163"></span></p>
<h2>Lieber ausgewogen als überzogen positiv</h2>
<p>Employer Branding ist ein Instrument, das das Informationsdefizit beim Jobsucher reduzieren soll. Eine <strong>vorher genau festgelegte Zielgruppe von Bewerbern</strong> erhält Informationen darüber, wie es ist, in dem Arbeitgebermarkenbildung betreibenden Unternehmen zu arbeiten. Richtig wichtig ist dabei, <strong>authentische und realistische Einblicke in den Arbeitsalltag</strong> zu geben. &#8222;Studien zeigen, dass eine ausgewogene Darstellung im Endeffekt positiver ist, als eine überzogen positive&#8220;, berichtet Anja Iseke. Wenn das Unternehmen es schafft, nicht in den &#8222;Wir-sind-die-aller-aller-besten-Modus&#8220; zu verfallen, dann sind die neuen Mitarbeiter mit dem Prozess zufriedener und kündigen mit geringerer Wahrscheinlichkeit kurz nach dem Jobeintritt. Das Unternehmen hat also die Aufgabe, ein realistisches Bild davon zu produzieren, wie es ist, dort zu arbeiten. Die Jobsucher brauchen unter anderem Antworten auf diese Fragen:</p>
<ul>
<li>Wie ist es tatsächlich dort zu arbeiten?</li>
<li>Wie sind die Arbeitszeiten?</li>
<li>Sind die Kollegen nett? Wie ist das Betriebsklima?</li>
<li>Welche Vorstellung von Hierarchie hat das Unternehmen?</li>
<li>Welche Möglichkeiten der Personalentwicklung gibt es tatsächlich?</li>
<li>Wie ist die Wettbewerbssituation? Gibt es die in zehn Jahren noch?</li>
<li>&#8230;</li>
</ul>
<p><a href="https://itunes.apple.com/de/podcast/endlich-montag!/id1083066806" target="_blank" rel="noopener"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-4389 aligncenter" src="http://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/itunes-logo-300x111-300x111.jpg" alt="iTunes Logo" width="178" height="66" /></a></p>
<h2>Psychologischen Arbeitsvertrag nicht brechen</h2>
<p>Ich bin mir ziemlich sicher, dass das für die Unternehmen eine sehr große und vor allen Dingen sehr schwierige Aufgabe ist. 😉 Wie für die Jobsucher übrigens auch. Denn ein Bewerber kommt ja auch nicht zur Tür rein und haut erstmal ganz entspannt raus, was bei ihm alles nicht so toll ist. Das Problem beim Schaulaufen ist der &#8222;Psychologische Arbeitsvertrag&#8220;, den ich &#8211; im Geiste &#8211; bei der Einstellung mit abschließe. Darin sind Erwartungen an meinen Arbeitgeber enthalten (und auch umgekehrt), die nicht im eigentlichen, schriftlichen Arbeitsvertrag stehen. Wenn das Unternehmen zum Beispiel in Hochglanz Bewerberbroschüren im Vorfeld Versprechungen macht, die es später nicht einhält, dann wird der psychologische Arbeitsvertrag gebrochen. Unzufriedenheit, eine geringe Bindung an den Arbeitgeber und Fluktuation sind die möglichen Folgen.</p>
<h2>Gezielt Bewerber abschrecken</h2>
<p>Die nächste und vermutlich ebenfalls schwere Aufgabe für die Unternehmen ist: Konkret festlegen, welche Bewerber angesprochen werden sollen und alle anderen gezielt abschrecken. Das Ziel des Employer Brandings ist nämlich <strong>nicht</strong>, möglichst viele Bewerbungen zu bekommen! Es geht vielmehr darum, spezifische Zielgruppen zu selektieren. Also <strong>schon im Vorfeld</strong> zwischen den zum Unternehmen passenden und unpassenden Bewerbern zu unterscheiden. Wir stellen uns vor, dass diese Rechnung zu 100 Prozent aufgeht. Dann nehmen die Jobsucher dem Personaler die Entscheidungsarbeit ab. Die Unpassenden würden nämlich erst gar keine Bewerbung schicken. Alle anderen könnte er guten Gewissens zum Vorstellungsgespräch einladen. Und die, die rein passen, wollen dann auch langfristig im Unternehmen bleiben. Der Fachbegriff dafür ist: Den &#8222;Person-Organization Fit&#8220; hinbekommen. Also die Übereinstimmung der individuellen Werte mit den Werten, die die Organisation vertritt.</p>
<p>Laut Anja Iseke muss das Unternehmen dabei auch mal polarisieren, um ins Gespräch zu kommen: <strong>&#8222;Schlechte Presse ist dann besser als keine Presse.&#8220;</strong> Die große Kunst dabei ist, die Balance zwischen negativ und positiv hinzubekommen. Und &#8211; wie ich persönlich finde -, das Negative auszuhalten. Erst recht, wenn einige meiner Mitarbeiter vielleicht noch ins gleiche Horn stoßen. Wobei sich ja dann die Frage stellt, ob ich diese Mitarbeiter nicht vielleicht auch abschrecken möchte. Sozusagen im Nachhinein. 😉</p>
<p><a href="http://www.stitcher.com/podcast/jobsucherpodcast-von-endlich-montag" target="_blank" rel="noopener"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-4924 aligncenter" src="http://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/stitcher-button-300x110.png" alt="Stitcher" width="177" height="65" /></a></p>
<h2>Bedeutung von Gehalt wird überschätzt</h2>
<p>Die Zielgruppenselektion macht Arbeitgebermarkenbildung auch für große Unternehmen interessant, deren Posteingang vielleicht (noch) vor lauter Bewerbungen überquillt. Gut gemacht reduziert es den Bewerbungsmappenstapel, verkürzt den Auswahlprozess und erspart das Schreiben von unzähligen Absagen. Wobei die Jobsucher es bei den Großen etwas leichter haben, aus eigenem Antrieb ihr Informationsdefizit zu minimieren. Über einen Konzern findet sich eher mal ein Bericht in den Medien. Und bei den vielen Mitarbeitern ist die Chance größer, dass ich jemanden kenne, der da arbeitet oder der mal da gearbeitet hat. In dem Fall bekomme ich Infos aus erster Hand und aus dem Nähkästchen.</p>
<p>Bei kleineren und mittelständischen Unternehmen wird es schwieriger. Da muss ich <strong>als Jobsucher eine Entscheidung mit großer Tragweite auf Basis spärlicher Informationen treffen</strong>. Dazu kommt, dass viele Kleine unter Umständen gar nicht auf dem Radar der Suchenden sind. Und was ist mit dem Gehalt? Können die so viel zahlen, wie die Großen? Interessanterweise kam bei den Studien heraus, dass die Bedeutung von Gehalt überschätzt wird. Es gibt gleich mehrere andere Punkte, die gerade bei der jüngeren Generation eine wichtigere Rolle spielen:</p>
<ul>
<li><strong>Work/Life Balance</strong><br />
Der Job sollte mir erlauben, auch andere Dinge im Leben zu realisieren.</li>
<li><strong>Gutes kollegiales Klima</strong><br />
Und damit positive Beziehungen am Arbeitsplatz.</li>
<li><strong>Keine Hierarchien / Gestaltungsmöglichkeiten / Empowerment</strong><br />
Als Mitarbeiter kann ich mitgestalten und mitentscheiden, anstatt einfach nur auszuführen.</li>
</ul>
<p>Außerdem wird wichtiger, was genau das Unternehmen macht / herstellt. Es braucht eben auch eine Antwort auf die Sinnfrage: Warum soll ich da arbeiten? Gerade der <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Generation_Y" target="_blank" rel="noopener">Generation Y</a>  (und älteren Gleichgesinnten) ist wichtig, <strong>einen positiven Beitrag zur Gesellschaft zu leisten</strong>. Die Vision von Mobilität schlägt das Statussymbol Auto.</p>
<p>Wenn ich als Unternehmer all das biete und dann daraus schließe, dass ein Hungerlohn im Gegenzug in Ordnung ist, bin ich allerdings schwer auf dem Holzweg. 😉</p>
<p><a href="http://www.podcast.de/podcast/339724/" target="_blank" rel="noopener"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-4390 aligncenter" src="http://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/podcast.delogo-300x135-300x135.jpg" alt="podcast.delogo-300x135" width="159" height="72" /></a></p>
<h2>Tipps für Jobsucher von Prof. Dr. Anja Iseke</h2>
<p>Welche Tipps hat Prof. Dr. Anja Iseke, die sich mit allen <strong>Fragestellungen rund um Menschen in Organisationen</strong> beschäftigt, am Ende für uns Jobsucher? Beseitige das Informationsdefizit! Wer hätte das gedacht? 😉 Ein ernst gemeinter und wie auch ich finde wirklich guter Rat, der noch ergänzt wird:</p>
<ul>
<li><strong>Holf Dir Infos über verschiedene Wege.</strong><br />
Nicht nur beim Arbeitgeberbewertungsportal Kununu und über Google.</li>
<li><strong>Versuch Kontakt zu (ehemaligen) Mitarbeitern zu bekommen.</strong><br />
Kannst Du von den Erfahrungen profitieren, die andere gemacht haben?</li>
<li><strong>Nutze jede Möglichkeit, Dir ein Bild vom Unternehmen zu machen.</strong><br />
Auch das Vorstellungsgespräch! Das ist nämlich keine Info-Einbahnstraße!<br />
Frag darin doch einfach mal: &#8222;Was ist in ihrem Unternehmen schlecht?&#8220;</li>
</ul>
<p><strong>Stellenanzeigen werden laut Prof. Dr. Anja Iseke übrigens immer unwichtiger</strong>, weil viele Jobs nicht mehr ausgeschrieben werden. Und weil auch immer mehr Jobsucher andere Wege zum Einstieg nutzen. Für die Unternehmen hat das einen großen Vorteil: &#8222;Wenn Leute über Empfehlungen oder Mitarbeiterkontakte anstatt über Stellenanzeigen kommen, dann sind sie mit größerer Wahrscheinlichkeit zufrieden im Job. Mit geringerer Wahrscheinlichkeit werden sie das Unternehmen nach kurzer Zeit wieder verlassen.&#8220; Schöner hätte ich es nicht sagen können. 🙂</p>
<p><strong>Werde jetzt selbst aktiv, anstatt auf die Unternehmen zu warten! Wenn Du Dich bei kleinen und großen Unternehmen vom Informationsdefizit verabschieden und auch noch sicherer und effektiver bei der Jobsuche unterwegs sein willst, <a href="https://www.endlich-montag.net/kontakt/">dann nimm gerne Kontakt zu mir auf</a>.</strong></p>
<h2>Inhaltsübersicht:</h2>
<ul>
<li><strong>Das Fachgebiet von Prof. Dr. Anja Iseke:</strong><br />
Organizational Behaviour</li>
<li><strong>Employer Branding:</strong><br />
Was ist das?</li>
<li><strong>Ehrliche Infos oder &#8222;Werbeblase&#8220;?</strong><br />
Worauf es bei der Arbeitgebermarkenbildung ankommt.</li>
<li><strong>Bereit zu investieren:</strong><br />
Erkenntnisgewinn bei den Unternehmen</li>
<li><strong>Ehrlichkeit in der Praxis:</strong><br />
Offen sagen, was nicht so toll ist?</li>
<li><strong>Führungskräfte auf dem Holzweg:</strong><br />
Das schätzen die Mitarbeiter wirklich am Unternehmen.</li>
<li><strong>Unsichtbar und trotzdem sehr wichtig:</strong><br />
Der &#8222;Psychologische Arbeitsvertrag&#8220;.</li>
<li><strong>Muss ich machen:</strong><br />
Angeben ist auf beiden Seiten Teil des Spiels.</li>
<li><strong>Geld spielt nicht die Hauptrolle:</strong><br />
Auf der Job- und Sinnsuche.</li>
<li><strong>Stehen hoch im Kurs:</strong><br />
Work/Life Balance, positive Beziehungen, Gestaltungsmöglichkeiten.</li>
<li><strong>Dafür ist das Arbeitgeberimage da:</strong><br />
Informationsdefizit beim Jobsucher reduzieren.</li>
<li><strong>Das Problem Nummer 1:</strong><br />
Unwissenheit auf beiden Seiten.</li>
<li><strong>Infos besorgen:</strong><br />
Große vs. kleine Unternehmen</li>
<li><strong>Ausgewogen besser als rein positiv:</strong><br />
Augen auf bei der Selbstdarstellung!</li>
<li><strong>Veränderter Arbeitsmarkt:</strong><br />
Medienpräsenz wird von Unternehmen erwartet.</li>
<li><strong>Nicht dem Zufall überlassen:</strong><br />
Arbeitgeberimage aktiv mitgestalten.</li>
<li><strong>Mitarbeiter aus dem Netzwerk:</strong><br />
Die Stellenanzeige wird immer unwichtiger.</li>
<li><span style="color: #000000;"><strong>Naiver Versuch:</strong></span><br />
<span style="color: #000000;"> Frauen mit Familienförderung ansprechen.</span></li>
<li><span style="color: #000000;"><strong>Darauf fahren die Frauen ab:</strong></span><br />
<span style="color: #000000;"> Mit Stereotypen brechen.</span></li>
<li><span style="color: #000000;"><strong>Alles, nur nicht Quotenfrau:</strong></span><br />
<span style="color: #000000;"> Frauen schrecken manchmal Frauen ab.</span></li>
<li><span style="color: #000000;"><strong>Vordergründig gemäß Gesetz neutral formuliert:</strong></span><br />
<span style="color: #000000;"> Geschlechtertrennung im Auswahlprozess</span></li>
<li><strong>Polarisieren und Bewerber bewusst abschrecken:</strong><br />
Wann schlechte Presse besser ist, als keine Presse.</li>
<li><strong>Tipps für Jobsucher:</strong><br />
Informier Dich nicht nur über Google.</li>
</ul>
<p>_________________________________________________</p>
<p><em>Wenn Du Fragen an mich oder meine Interviewpartner hast, dann hinterlasse einen Kommentar. Dann nehme ich Deine Fragen mit zum nächsten Interview. Auch Themenvorschläge sind jederzeit willkommen.</em></p>
]]></content:encoded>
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	<item>
        <title>(Gute) 30 Minuten von Nicolas Devantié</title>
		<link>https://www.endlich-montag.net/blog/podcast/gute-30-minuten-von-nicolas-devantie/</link>
		<pubDate>Mon, 13 Feb 2017 11:17:21 +0000</pubDate>
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    	<description><![CDATA[Ja, lieber Leser, Du hast richtig gelesen. In der Überschrift steht "30 Minuten von Nicolas Devantié" und nicht "mit". Denn wir haben den Spieß einfach mal umgedreht. Nico war der Erste, der mir eine Rückmeldung per Mail zu meinem Jobsucher-Podcast gegeben hat. Und dann stand da auch noch drin: "(...) Du hast jetzt in Österreich einen neuen Fan. (...)" :-) Wir haben erst gemailt, dann geskypet (schreibt man das so?) und dann habe ich ihn gefragt, ob er nicht mal eine Show schmeißen will. Bei der Gelegenheit könnte er wie im echten Coaching alle seine Fragen stellen. Und: Meine Hörer haben auch noch was davon! Nico hat zugesagt und sogar im Freundeskreis noch ein paar Fragen gesammelt. Darüber habe ich mich sehr gefreut. Denn: Wenn ein Hörer höchstpersönlich die Fragen stellt, dann bin ich ja vermutlich so dicht dran an den Bedürfnissen der Zuhörer, wie es nur geht. ;-)]]></description>
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		<itunes:author>Heiko Link</itunes:author>
		<itunes:subtitle>Nico schmeißt heute die Show und sein Thema ist Netzwerken. Wie kann ich das zielgerichtet machen? Wie geht das mit Leuten, deren Terminkalender voll ist. Klappt das bei allen Positionen? Und: Wie kann ich netzwerken, wenn ich gerade sch*** drauf bin?!?</itunes:subtitle>
		<itunes:title>30 Minuten von Nicolas Devantié</itunes:title>
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		<itunes:summary><![CDATA[Ja, lieber Leser, Du hast richtig gelesen. In der Überschrift steht &quot;30 Minuten von Nicolas Devantié&quot; und nicht &quot;mit&quot;. Denn wir haben den Spieß einfach mal umgedreht. Nico war der Erste, der mir eine Rückmeldung per Mail zu meinem Jobsucher-Podcast gegeben hat. Und dann stand da auch noch drin: &quot;(...) Du hast jetzt in Österreich einen neuen Fan. (...)&quot; :-) Wir haben erst gemailt, dann geskypet (schreibt man das so?) und dann habe ich ihn gefragt, ob er nicht mal eine Show schmeißen will. Bei der Gelegenheit könnte er wie im echten Coaching alle seine Fragen stellen. Und: Meine Hörer haben auch noch was davon! Nico hat zugesagt und sogar im Freundeskreis noch ein paar Fragen gesammelt. Darüber habe ich mich sehr gefreut. Denn: Wenn ein Hörer höchstpersönlich die Fragen stellt, dann bin ich ja vermutlich so dicht dran an den Bedürfnissen der Zuhörer, wie es nur geht. ;-)]]></itunes:summary>
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		<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_6877" style="width: 224px" class="wp-caption alignleft"><a href="http://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2017/02/nicolas-devantie.jpg" target="_blank" rel="noopener"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-6877" class="wp-image-6877 size-medium" src="http://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2017/02/nicolas-devantie-214x300.jpg" alt="nicolas devantie" width="214" height="300" srcset="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2017/02/nicolas-devantie-214x300.jpg 214w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2017/02/nicolas-devantie.jpg 731w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2017/02/nicolas-devantie-600x840.jpg 600w" sizes="(max-width: 214px) 100vw, 214px" /></a><p id="caption-attachment-6877" class="wp-caption-text"><strong>Nicolas Devantié</strong> &#8211; Der 32-jährige hört den Jobsucher-Podcast in Wien / Österreich.</p></div>
<p>Ja, lieber Leser, Du hast richtig gelesen. In der Überschrift steht &#8222;30 Minuten <strong>von</strong> Nicolas Devantié&#8220; und nicht &#8222;mit&#8220;. Denn wir haben den Spieß einfach mal umgedreht. Nico war der Erste, der mir eine Rückmeldung per Mail zu meinem Jobsucher-Podcast gegeben hat. Und dann stand da auch noch drin:<em> &#8222;(&#8230;) Du hast jetzt in Österreich einen neuen Fan. (&#8230;)&#8220;</em> 🙂 Wir haben erst gemailt, dann geskypet (schreibt man das so?) und dann habe ich ihn gefragt, ob er nicht mal eine Show schmeißen will. Bei der Gelegenheit könnte er wie im echten Coaching alle seine Fragen stellen. Und: Meine Hörer haben auch noch was davon! Nico hat zugesagt und sogar im Freundeskreis noch ein paar Fragen gesammelt. Darüber habe ich mich sehr gefreut. Denn: Wenn ein Hörer höchstpersönlich die Fragen stellt, dann bin ich ja vermutlich so dicht dran an den Bedürfnissen der Zuhörer, wie es nur geht. 😉<span id="more-6876"></span></p>
<h2>Nico&#8217;s Schwerpunkt: Netzwerken</h2>
<p>Als Nico mich vergangenes Jahr ansprach, hatte er gerade auf dem klassischen Weg einen neuen Job gefunden. Ich finde es schön, dass wir diese Episode trotzdem machen konnten. So richtig mit vollem, echten Namen und Foto. Denn ich habe das Gefühl, dass viele lieber anonym bleiben wollen. Es könnten ja Kollegen oder der Chef per Zufall darauf stossen. Im Coaching gehen jedenfalls viele Fragen in diese Richtung, wenn es ums Netzwerken geht und mir selbst ging es auch mal so.</p>
<p>Sein neuer Job ist für Nico der Erste, den er ganz klassisch per Bewerbung gefunden hat. Die beiden davor bekam der 32-jährige über Netzwerke. Networking ist auch das Thema, das ihn bewegt. Wie kann ich das zielgerichtet machen? Wie kann ich das mit Leuten machen, deren Terminkalender rappel voll ist. Klappt das bei allen Positionen im Unternehmen? <strong>Und, ganz wichtig: Wie kann ich netzwerken, wenn ich gerade sch*** drauf bin?!?</strong></p>
<p><a href="https://itunes.apple.com/de/podcast/endlich-montag!/id1083066806" target="_blank" rel="noopener"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-4389 aligncenter" src="http://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/itunes-logo-300x111-300x111.jpg" alt="iTunes Logo" width="178" height="66" /></a></p>
<p><strong>Hier ein Ausschnitt aus seiner ersten Mail:</strong></p>
<p><em>&#8220; (&#8230;) Wie Du bin ich der Meinung, dass Netzwerken unheimlich sinnvoll sein kann und oft viel zielführender ist, als nur in bestehenden Strukturen zu denken und zum Beispiel klassische Bewerbungen zu schreiben. Bei mir hat aktuell der klassische Bewerbungsweg auch funktioniert und ich kann mir auch vorstellen, dass Deine Methode nicht in allen Bereiche und Hierarchiestufen gleich gut funktioniert. Wenn ich mich zum Beispiel für den Beruf des Optikers interessiere, kann ich natürlich einfach ins Geschäft laufen. Wenn ich aber zum Beispiel als Führungskraft oder in einem Job mit viel Verantwortung arbeiten will, sind meine potenziellen Gesprächspartner in der Regel auch viel beschäftigte Menschen, die oft einen sehr eng getakteten Terminkalender haben und an die man meist nicht ganz so leicht herankommt. Außer man bewegt  sich schon in den entsprechenden Kreisen oder ist zur richtigen Zeit am richtigen Ort. Meinen letzten Chef habe ich beispielsweise im Flugzeug kennengelernt. (&#8230;)&#8220;</em></p>
<h2>Die eigene Medizin verabreicht</h2>
<p>Ich habe Fragen erwartet, die in diese Richtung gehen. Darüber haben wir auch vorher gesprochen. Zu Beginn unseres Gesprächs hat Nico mir dann erstmal meine eigene Medizin verabreicht. Dass er mir die klassischen Fragen des <a href="https://www.endlich-montag.net/life-work-planning/">Life/Work Planning Verfahrens (L/WP)</a> stellt, damit habe ich echt nicht gerechnet. Das war einfach zu naheliegend! <strong>Was ist nicht so toll am Job des Jobcoaches? Auweia!</strong> 😉</p>
<p>Mehr möchte ich an dieser Stelle auch gar nicht sagen. Wenn ich selbst der Interviewte bin, fühlt es sich irgendwie komisch an, die eigenen Worte noch mal zusammenzufassen. Darum geht hier gleich weiter mit dem Inhaltsverzeichnis. Ich wünsche Dir viel Spaß beim Hören.</p>
<p><strong>Wenn Du Fragen hast oder einen Coaching-Termin vereinbaren möchtest, <a href="http://www.endlich-montag.net/kontakt/">dann melde Dich gerne bei mir</a>.</strong></p>
<p><strong>Und nicht vergessen: <a href="https://itunes.apple.com/de/podcast/endlich-montag!/id1083066806" target="_blank" rel="noopener">Bitte bewerte meinen Podcast mit einer kurzen Rezension in iTunes</a>.</strong></p>
<h2>Inhaltsübersicht:</h2>
<ul>
<li><strong>Eigene Medizin verabreicht:</strong><br />
Was ist nicht so toll am Job des Jobcoaches?</li>
<li><strong>Vom Bäcker zum Mechaniker:</strong><br />
Provokatives Coaching im Einsatz.</li>
<li><strong>Qualitätskriterien:</strong><br />
Woran erkenne ich einen guten Coach?</li>
<li><strong>Skeptiker-Alarm:</strong><br />
Wie motivierst Du Leute zu Gesprächen?</li>
<li><strong>Alle fröhlich, außer mir:</strong><br />
Netzwerken im Stimmungstief.</li>
<li><strong>Scheitern?</strong><br />
Gehört dazu!</li>
<li><strong>Mindset, wenn&#8217;s nicht gut läuft:</strong><br />
Sofort kündigen oder erst was Neues suchen?</li>
<li><strong>Heißes Eisen für Angestellte?</strong><br />
Für den neuen Job netzwerken ohne aufzufliegen.</li>
<li><strong>Weiter Weg?</strong><br />
Wie viele Gespräche bis zum neuen Netzwerk?</li>
<li><strong>Gute Gespräche:</strong><br />
Netzwerke mit Leuten, mit denen Du Dich auch ohne Jobsuche unterhalten würdest.</li>
<li><strong>Was tun?</strong><br />
Chef-Alarm beim Info-Gespräch.</li>
<li><strong>Die Beschützerin vor fremden Einflüssen:</strong><br />
Wie komme ich an der Sekretärin vorbei?</li>
</ul>
<p><a href="http://www.stitcher.com/podcast/jobsucherpodcast-von-endlich-montag" target="_blank" rel="noopener"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-4924 alignnone" src="http://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/stitcher-button-300x110.png" alt="Stitcher" width="177" height="65" /></a><a href="http://www.podcast.de/podcast/339724/" target="_blank" rel="noopener"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-4390 alignright" src="http://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/podcast.delogo-300x135-300x135.jpg" alt="podcast.delogo-300x135" width="159" height="72" /></a></p>
<p>_________________________________________________</p>
<p><em>Wenn Du Fragen an mich oder meine Interviewpartner hast, dann hinterlasse einen Kommentar. Auch Themenvorschläge sind jederzeit willkommen.</em></p>
]]></content:encoded>
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	<item>
        <title>30 Minuten mit: Martin Gaedt</title>
		<link>https://www.endlich-montag.net/blog/podcast/30-minuten-mit-martin-gaedt/</link>
		<pubDate>Sun, 29 Jan 2017 23:08:05 +0000</pubDate>
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    	<description><![CDATA[Provotainment nennt der 48-jährige Vortragsredner Martin Gaedt seine Mischung aus Provokation und Entertainment. Am deutschen Bewerbungssystem lässt der Innovationsmanager mit dem Fokus Arbeitsmarkt und Buchautor kein gutes Haar. Er behauptet: "Alles, was öffentlich über den Arbeitsmarkt gesagt wird, ist falsch!" Der Fachkräftemangel zum Beispiel, ist ein Mythos. Martin geht eher davon aus, dass es in den nächsten zehn Jahren zu einer Massenarbeitslosigkeit kommt. Trotz dieser Prognose ist und bleibt er ein Optimist, der Unternehmern rät, Regelbrecher einzustellen. Denn ohne Regelbruch ist Innovation nicht möglich. Eine schrecklich schwere "Innovations-Geburt" ist es, den Sharing-Gedanken endlich auch in den Arbeitsmarkt zu bringen. Da existiert er nämlich nicht. Und zwar weder bei den Arbeitgebern, noch bei den Arbeitnehmern. Dabei sind doch alle Beteiligten vom Bewerbungssystem frustriert.]]></description>
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		<itunes:author>Heiko Link</itunes:author>
		<itunes:subtitle>Extreme Umbrüche kommen auf das kaputte Bewerbungssystem in Deutschland zu. Enden wir in der Massenarbeitslosigkeit oder ist das Ganze vielleicht sogar eine Chance? Der Provotainer und Innovationsmanager Martin Gaedt im Jobsucher-Podcast-Interview.</itunes:subtitle>
		<itunes:title>30 Minuten mit: Martin Gaedt</itunes:title>
		<itunes:episode>44</itunes:episode>
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		<itunes:summary><![CDATA[Provotainment nennt der 48-jährige Vortragsredner Martin Gaedt seine Mischung aus Provokation und Entertainment. Am deutschen Bewerbungssystem lässt der Innovationsmanager mit dem Fokus Arbeitsmarkt und Buchautor kein gutes Haar. Er behauptet: &quot;Alles, was öffentlich über den Arbeitsmarkt gesagt wird, ist falsch!&quot; Der Fachkräftemangel zum Beispiel, ist ein Mythos. Martin geht eher davon aus, dass es in den nächsten zehn Jahren zu einer Massenarbeitslosigkeit kommt. Trotz dieser Prognose ist und bleibt er ein Optimist, der Unternehmern rät, Regelbrecher einzustellen. Denn ohne Regelbruch ist Innovation nicht möglich. Eine schrecklich schwere &quot;Innovations-Geburt&quot; ist es, den Sharing-Gedanken endlich auch in den Arbeitsmarkt zu bringen. Da existiert er nämlich nicht. Und zwar weder bei den Arbeitgebern, noch bei den Arbeitnehmern. Dabei sind doch alle Beteiligten vom Bewerbungssystem frustriert.]]></itunes:summary>
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		<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_6578" style="width: 250px" class="wp-caption alignleft"><a href="http://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2017/01/Martin_Gaedt_Portrait.jpg" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-6578" class="wp-image-6578 size-medium" src="http://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2017/01/Martin_Gaedt_Portrait-240x300.jpg" alt="Martin Gaedt" width="240" height="300" srcset="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2017/01/Martin_Gaedt_Portrait-240x300.jpg 240w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2017/01/Martin_Gaedt_Portrait-768x959.jpg 768w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2017/01/Martin_Gaedt_Portrait-820x1024.jpg 820w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2017/01/Martin_Gaedt_Portrait-600x749.jpg 600w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2017/01/Martin_Gaedt_Portrait.jpg 1660w" sizes="(max-width: 240px) 100vw, 240px" /></a><p id="caption-attachment-6578" class="wp-caption-text"><strong>Martin Gaedt</strong> &#8211; Provotainer, Innovationsmanager, Firmengründer, Buchautor, Ideenentwickler und vor allen Dingen Unternehmer.</p></div>
<p>Provotainment nennt der 48-jährige Vortragsredner <a href="http://martingaedt.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Martin Gaedt</a> seine Mischung aus Provokation und Entertainment. Am deutschen Bewerbungssystem lässt der Innovationsmanager mit dem Fokus Arbeitsmarkt und Buchautor kein gutes Haar. Er behauptet: <strong>&#8222;Alles, was öffentlich über den Arbeitsmarkt gesagt wird, ist falsch!&#8220;</strong> Der Fachkräftemangel zum Beispiel, ist ein Mythos. Martin geht eher davon aus, dass es in den nächsten zehn Jahren zu einer Massenarbeitslosigkeit kommt. Trotz dieser Prognose ist und bleibt er ein Optimist, der Unternehmern rät, Regelbrecher einzustellen. Denn ohne Regelbruch ist Innovation nicht möglich. Eine schrecklich schwere &#8222;Innovations-Geburt&#8220; ist es, den Sharing-Gedanken endlich auch in den Arbeitsmarkt zu bringen. Da existiert er nämlich nicht. Und zwar weder bei den Arbeitgebern, noch bei den Arbeitnehmern. Dabei sind doch alle Beteiligten vom Bewerbungssystem frustriert. <span id="more-6577"></span></p>
<h2>Stellenbörsen und Headhunter machen Kohle</h2>
<div id="attachment_6609" style="width: 210px" class="wp-caption alignleft"><a href="http://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2017/01/Martin_Gaedt_mit_Bewerbertonne.jpg" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-6609" class="wp-image-6609 size-medium" src="http://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2017/01/Martin_Gaedt_mit_Bewerbertonne-200x300.jpg" alt="Mülltonne für Bewerber" width="200" height="300" srcset="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2017/01/Martin_Gaedt_mit_Bewerbertonne-200x300.jpg 200w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2017/01/Martin_Gaedt_mit_Bewerbertonne-768x1152.jpg 768w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2017/01/Martin_Gaedt_mit_Bewerbertonne-683x1024.jpg 683w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2017/01/Martin_Gaedt_mit_Bewerbertonne-600x900.jpg 600w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2017/01/Martin_Gaedt_mit_Bewerbertonne.jpg 800w" sizes="(max-width: 200px) 100vw, 200px" /></a><p id="caption-attachment-6609" class="wp-caption-text"><strong>Wertvoller Müll:</strong> Jemanden an die Konkurrenz weiterempfehlen? Nie! Viele Unternehmer schmeißen die Mappen der guten Bewerber, die sie nicht einstellen können, lieber in die Tonne.</p></div>
<p>Die Unternehmer jammern: &#8222;Wir bekommen keine guten Bewerbungen mehr!&#8220; Die Personalverantwortlichen stimmen in das Klagelied mit ein. Komplett überlastet seien sie. Alle hacken auf ihnen rum. Die Fachabteilungen antworten nicht und die Bewerber jammern, dass sie keine Antwort bekommen. Denn die schreiben 300 Bewerbungen, bekommen trotzdem keinen Job und werden dabei irgendwie nöckelig. Doch es gibt auch Gewinner: Stellenbörsen und Headhunter machen ordentlich Kohle mit diesem Bewerbungssystem, das eigentlich alle ankotzt. Aber teilen? Welch ein kühner Gedanke! Nicht mit uns! Lieber schmeiße ich als Arbeitgeber von 20 guten Bewerbungen 19 in die Tonne, als deren Absender an die Konkurrenz weiterzuempfehlen. (Als ob die nicht selbst darauf kämen, dass dieses Unternehmen nicht das einzige im Universum ist.) Als treuer Hörer meines Podcasts weißt Du, dass es auch anders geht: <a href="http://www.endlich-montag.net/blog/podcast/30-minuten-mit-thomas-kilian/">Thomas Kilian von der Agentur für neue Medien &#8222;Thoxan&#8220;</a><a href="http://www.endlich-montag.net/blog/podcast/30-minuten-mit-thomas-kilian/"> nutzt Absagen heute schon als Chance zum Netzwerken</a>.</p>
<p><a href="https://itunes.apple.com/de/podcast/endlich-montag!/id1083066806" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-4389 aligncenter" src="http://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/itunes-logo-300x111-300x111.jpg" alt="iTunes Logo" width="178" height="66" /></a></p>
<h2>Du bist einer von 14 Millionen</h2>
<p>Und die Jobsucher? Jeder kocht sein eigenes Süppchen. Austausch findet über Arbeitgeberbewertungsportale wie <a href="https://www.kununu.com" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Kununu</a> statt, doch wie aussagekräftig sind die Informationen, die Du dort bekommst? Mal ehrlich: Ein persönlicher Austausch unter vier Augen, das wäre ein ganz anderes Kaliber! Aber irgendwie fühlt sich Jobsuche oft an, als wäre ich ganz alleine unterwegs. Dabei sind laut Martin Gaedt ein Drittel aller Beschäftigten (latent) auf der Suche. Das bedeutet, dass Du als Jobsucher einer von 14 Millionen bist, die zusammen mit Dir auf der Suche sind. Stell Dir mal vor, welche Kraft die mit einer Vernetzung entfalten würden! Im Kleinen merke ich das schon im Coaching, wenn ich zwei Klienten aus dem Einzelcoaching zusammenbringe, die im gleichen Markt unterwegs sind. Die sich auf die gleiche Stelle beworben haben. Oder wo einer sich bei dem Unternehmen bewirbt, das der andere gerade verlassen hat. Da gibt&#8217;s Infos satt aus dem Nähkästchen! 😉</p>
<h2>Massenarbeitslosigkeit voraus</h2>
<p>Die große Frage ist, wie sich die Situation in den nächsten zehn Jahren entwickeln wird. &#8222;Es wird extreme Umbrüche geben und wir wissen nicht, welche kommen&#8220;, sagt Martin Gaedt. Er geht davon aus, dass durch die Digitalisierung sogar im Handwerk Jobs wegfallen werden und das uns eine Massenarbeitslosigkeit erwartet. Jetzt müssen laut Martin beide Seiten &#8211; die Arbeitgeber und die Arbeitnehmer &#8211; sich mit aktuellen Themen beschäftigen und fortbilden: &#8222;Ich bin skeptisch, wie viele up to date sind.&#8220; Für Jobsucher ist das erstmal eine gruselige Vorstellung. Für diejenigen, die die Energie aufbringen etwas zu verändern, kann es aber auch eine Chance sein. Speziell für Menschen, die offen für Neues sind und die vielleicht noch mal umsatteln wollen. <strong>Laut den Prognosen kennen wir von den Berufen, die wir in zehn Jahren ausüben werden, heute erst 30 Prozent.</strong> Es ist sozusagen noch alles offen. Es kommt auf Eigeninitiative an.</p>
<div id="attachment_6634" style="width: 310px" class="wp-caption aligncenter"><a href="http://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2017/01/Martin_Gaedt_Roter_Faden.jpg" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-6634" class="wp-image-6634 size-medium" src="http://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2017/01/Martin_Gaedt_Roter_Faden-300x200.jpg" alt="Martin Gaedt Roter Faden" width="300" height="200" srcset="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2017/01/Martin_Gaedt_Roter_Faden-300x200.jpg 300w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2017/01/Martin_Gaedt_Roter_Faden-768x512.jpg 768w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2017/01/Martin_Gaedt_Roter_Faden-1024x683.jpg 1024w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2017/01/Martin_Gaedt_Roter_Faden-600x400.jpg 600w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><p id="caption-attachment-6634" class="wp-caption-text"><strong>Martins Markenzeichen:</strong> Die rote Trainingsjacke (und der rote Faden), weil Ideenfitness Training bedeutet.</p></div>
<h2>Langweilig, ineffektiv und ineffizient</h2>
<p>Und Eigeninitiative ist auf beiden Seiten nicht so richtig angesagt. Die einen hauen Standardbewerbungen raus. Die andern nerven mit den immer gleichen Stellenanzeigen. &#8222;Das alle sich über einen Lebenslauf bewerben sollen ist langweilig, völlig ineffektiv und ineffizient&#8220;, findet Martin Gaedt. Dabei findet sich ein guter Buchhalter auf kreative Weise mit einem Kostenaufwand von ein paar mal 3 Cent. Selbst Ingenieure, die absolute Mangelware im Bewerbungseingang sind, kann ich dazu bringen, mir die Bude förmlich einzurennen. <strong>Das funktioniert, indem ich eine Frage stelle, die sonst keiner stellt:</strong> Welche Musik hören Ingenieure? Die Antwort: Heavy Metal. Was liegt also näher, als unter allen qualifizierten Bewerbern vier (sehr schwer zu bekommende) Karten für das <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Wacken_Open_Air" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Wacken Open Air Festival</a> zu verlosen? 🙂</p>
<h2>Regelbruch = Innovation</h2>
<p>Wer das macht, der rockt im wahrsten Sinne auch die (Firmen-) Bude. Der sollte damit klar kommen, wenn der Bewerber für den Ingenieursposten zum Vorstellungsgespräch im Wacken-T-Shirt auftaucht. Das ist Regelbruch. Und ohne Regelbruch gibt es laut Martin Gaedt keine Innovation. Und ohne Innovation kannst Du Dein Unternehmen einstampfen. Auch der Typ mit den schlechten Noten, dem abgebrochenen Studium, den häßlichen Lücken im Lebenslauf, den schlechten Arbeitszeugnissen, dem Wunsch mit über 50 noch mal eine Ausbildung zu machen, und so weiter &#8230; ist ein Regelbrecher. <strong>Und sein Regelbruch ist ein Argument <span style="text-decoration: underline;">dafür</span>, ihn einzustellen!</strong> Nur mit dem langweiligen, klassischen Weg über den tabellarischen Lebenslauf haut das nicht hin. &#8222;Da muss man einfach mal einen anderen Weg gehen. Und vielleicht auch mal einen kürzeren&#8220;, findet Martin, der damit meint, <a href="http://www.endlich-montag.net/blog/podcast/traumjob-finden/">ohne Umwege direkt im Unternehmen aufzuschlagen</a>.</p>
<p><a href="http://www.stitcher.com/podcast/jobsucherpodcast-von-endlich-montag" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-4924 aligncenter" src="http://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/stitcher-button-300x110.png" alt="Stitcher" width="177" height="65" /></a></p>
<h2>Für die Gesundheit: Ausbildung 70+</h2>
<p>Eine Ausbildung mit über 50 zu machen ist übrigens ein gutes Stichwort. Martin meint, dass viel dafür spricht, sogar mit 70 noch mal eine Ausbildung zu machen: &#8222;Das ist das wirksamste Mittel gegen Demenz und Alzheimer. Was Neues machen und sich überraschen lassen, ist Gesundheitsvorsorge für Ältere.&#8220;</p>
<p>Wenn Du jetzt noch keine Lust hast, Dir diese Jobsucher-Podcast-Episode anzuhören, dann ist Dir nicht mehr zu helfen. 😉 Ich wünsche Dir viel Spaß und nicht vergessen: <strong><a href="https://itunes.apple.com/de/podcast/endlich-montag!/id1083066806" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Bewerte diesen Podcast in iTunes.</a> Das ist mir ganz wichtig! Vielen Dank!</strong></p>
<p><a href="http://www.podcast.de/podcast/339724/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-4390 aligncenter" src="http://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/podcast.delogo-300x135-300x135.jpg" alt="podcast.delogo-300x135" width="159" height="72" /></a></p>
<h2>Martin Gaedt im Netz:</h2>
<ul>
<li><a href="http://martingaedt.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Martins Homepage</a></li>
<li><a href="http://www.humanresourcesmanager.de/ressorts/artikel/rock-your-recruiting-635009301" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Rock your Recruiting &#8211; Gastbeitrag im &#8222;Human Resources Manager&#8220;</a></li>
<li><a href="https://www.xing.com/news/insiders/articles/513-299-absagen-um-7-701-stellen-in-253-firmen-zu-besetzen-366712" target="_blank" rel="noopener noreferrer">513.299 Absagen um 7.701 Stellen in 253 Firmen zu besetzen. &#8211; Frei zugänglicher Beitrag bei Xing</a></li>
</ul>
<h2><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-6622 size-full alignright" src="http://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2017/01/buch-rock-your-idea.jpg" alt="Rock Your Idea Buch" width="144" height="229" />Martins Bücher:</h2>
<ul>
<li><a href="http://www.thalia.de/shop/home/suche/?sq=mythos+fachkr%E4ftemangel&amp;sswg=ANY&amp;timestamp=1485352594986" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><strong>Mythos Fachkräftemangel</strong></a><br />
Was auf Deutschlands Arbeitsmarkt gewaltig schief läuft.</li>
<li><a href="http://www.thalia.de/shop/home/suggestartikel/ID45344355.html?sswg=ANY&amp;sq=Rock%20your%20Idea.&amp;stype=productName" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><strong>Rock your idea.</strong></a><br />
Mit Ideen die Welt verändern.</li>
</ul>
<h2>Inhaltsübersicht:</h2>
<ul>
<li><strong>Martin Gaedt:</strong><br />
Provotainer, Innovationsmanager, Ideenentwickler, Firmengründer und Buchautor.</li>
<li><strong>Mythos Arbeitsmarkt:</strong><br />
Alles, was öffentlich gesagt wird, ist falsch.</li>
<li><strong>Absolute Minderheit:</strong><br />
Fünf Prozent der Unternehmen strengen sich an.</li>
<li><strong>Massenarbeitslosigkeit voraus:</strong><br />
Martin setzt auf Ideen und hofft, dass wir die Dinge anpacken und gestalten.</li>
<li><strong>Die Kernfrage:</strong><br />
Will ich Energie aufwenden um etwas zu ändern oder nicht?</li>
<li><strong>Extreme Umbrüche:</strong><br />
Von den Berufen, die wir in zehn Jahren ausüben, kennen wir heute erst 30 Prozent.</li>
<li><strong>Aufs richtige Pferd setzen:</strong><br />
Beide Seiten müssen sich fortbilden und dran bleiben.</li>
<li><strong>Selbstverantwortung und Eigeninitiative:</strong><br />
Wer aktiv mitgestaltet nimmt Einfluss auf sein Berufsbild.</li>
<li><strong>Kaputt und frustrierend:</strong><br />
Das deutsche Bewerbungssystem</li>
<li><strong>Machen die dicke Kohle:</strong><br />
Stellenbörsen und Headhunter.</li>
<li><strong>Vereint im Jammertal:</strong><br />
Unternehmer, Personalverantwortliche und Bewerber.</li>
<li><strong>Hätte man auch sinnvoll anlegen können</strong>:<br />
3,2 Milliarden Euro für Stellenanzeigen in 2016.</li>
<li><strong>Zu viel gezahlt und trotzdem gespart:</strong><br />
Ein guter Buchhalter für 3 Cent.</li>
<li><strong>Langweilig, völlig ineffektiv und ineffizient:</strong><br />
Bewerbung mit Lebenslauf.</li>
<li><strong>Auf die metallharte Tour:</strong><br />
Bewerbersuche beim Wacken Open Air (WOA).</li>
<li><strong>Pro Regelbrecher:</strong><br />
Ohne sie gibt es keine Innovation.</li>
<li><strong>Einstieg für Regelbrecher:</strong><br />
Geh einfach mal einen anderen (kürzeren) Weg.</li>
<li><strong>Du bist nicht allein:</strong><br />
14 Millionen auf der Suche.</li>
<li><strong>Warum nicht teilen?</strong><br />
Wie Konkurrenzdenken den Arbeitsmarkt blockiert.</li>
<li><strong>Azubis 50+:</strong><br />
Gerne gesehen bei einer Online Bank.</li>
<li><strong>Immer heiter weiter machen:</strong><br />
Ausbildung mit 70 ist aktive Gesundheitsvorsorge.</li>
<li><strong>Drei Tipps für Jobsucher:</strong><br />
Mit Leuten sprechen, Veranstaltungen besuchen und Unternehmen besuchen.</li>
</ul>
<p>_________________________________________________</p>
<p><em>Wenn Du Fragen an mich oder meine Interviewpartner hast, dann hinterlasse einen Kommentar. Auch Themenvorschläge sind jederzeit willkommen.</em></p>
]]></content:encoded>
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	<item>
        <title>30 Minuten mit: Eike-Jan Diestelkamp</title>
		<link>https://www.endlich-montag.net/blog/podcast/30-minuten-mit-eike-jan-diestelkamp/</link>
		<pubDate>Mon, 16 Jan 2017 10:12:26 +0000</pubDate>
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    	<description><![CDATA[Eike-Jan Diestelkamp, der 36-jährige Geschäftsführer von HDNET in Werther glaubt, dass die größte Wechselbarriere für Bewerber der Verlust der alten Kollegen ist. Der aktuelle Chef soll weg. Klare Sache! Aber doch bitte nicht das tolle Team. Deswegen lautet das Motto bei dem Unternehmen, in dem große Onlineprojekte entwickelt werden: "Wenn ihr mit eurem Chef unzufrieden seid, könnt ihr einfach komplett zu uns rüber kommen." Am Ende bekommt dann laut der Stellenanzeige jeder ein Angebot - oder keiner. Weil HDNET einen hohen Personalbedarf hat und als Arbeitgeber heute schon in einem nachfragegetriebenen Markt unterwegs ist, werden Bewerber sehr umworben. Trotzdem ist mein Eindruck nach dem Podcast-Interview, dass ein Vorstellungsgespräch mit Eike echt was für Fortgeschrittene ist. Oder nicht?]]></description>
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		<itunes:author>Heiko Link</itunes:author>
		<itunes:subtitle>Eike Diestelkamp grillt die eingeladenen Kandidaten zum Einstieg mit einem schriftlichen Bewerbertest. Wenn Du gar bist, steht beim anschließenden Vorstellungsgespräch möglichst lockeres Quatschen auf dem (Kontrast-)Programm. Trotzdem ist er ein Netter.</itunes:subtitle>
		<itunes:title>30 Minuten mit: Eike-Jan Diestelkamp</itunes:title>
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		<itunes:summary><![CDATA[Eike-Jan Diestelkamp, der 36-jährige Geschäftsführer von HDNET in Werther glaubt, dass die größte Wechselbarriere für Bewerber der Verlust der alten Kollegen ist. Der aktuelle Chef soll weg. Klare Sache! Aber doch bitte nicht das tolle Team. Deswegen lautet das Motto bei dem Unternehmen, in dem große Onlineprojekte entwickelt werden: &quot;Wenn ihr mit eurem Chef unzufrieden seid, könnt ihr einfach komplett zu uns rüber kommen.&quot; Am Ende bekommt dann laut der Stellenanzeige jeder ein Angebot - oder keiner. Weil HDNET einen hohen Personalbedarf hat und als Arbeitgeber heute schon in einem nachfragegetriebenen Markt unterwegs ist, werden Bewerber sehr umworben. Trotzdem ist mein Eindruck nach dem Podcast-Interview, dass ein Vorstellungsgespräch mit Eike echt was für Fortgeschrittene ist. Oder nicht?]]></itunes:summary>
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		<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_6296" style="width: 210px" class="wp-caption alignleft"><a href="http://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2017/01/Eike-Jan_Diestelkamp.jpg" target="_blank" rel="noopener"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-6296" class="wp-image-6296 size-medium" src="http://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2017/01/Eike-Jan_Diestelkamp-200x300.jpg" width="200" height="300" srcset="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2017/01/Eike-Jan_Diestelkamp-200x300.jpg 200w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2017/01/Eike-Jan_Diestelkamp-768x1152.jpg 768w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2017/01/Eike-Jan_Diestelkamp-683x1024.jpg 683w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2017/01/Eike-Jan_Diestelkamp-600x900.jpg 600w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2017/01/Eike-Jan_Diestelkamp.jpg 1000w" sizes="(max-width: 200px) 100vw, 200px" /></a><p id="caption-attachment-6296" class="wp-caption-text"><strong>Eike-Jan Diestelkamp</strong> &#8211; Geschäftsführer bei HDNET</p></div>
<p>Eike-Jan Diestelkamp, der 36-jährige Geschäftsführer von <a href="https://www.hdnet.de" target="_blank" rel="noopener">HDNET</a> in Werther glaubt, dass die größte Wechselbarriere für Bewerber der Verlust der alten Kollegen ist. Der aktuelle Chef soll weg. Klare Sache! Aber doch bitte nicht das tolle Team. Deswegen lautet das Motto bei dem Unternehmen, in dem große Onlineprojekte entwickelt werden: &#8222;Wenn ihr mit eurem Chef unzufrieden seid, könnt ihr einfach komplett zu uns rüber kommen.&#8220; Am Ende bekommt dann laut der <a href="https://www.hdnet.de/jobs/bring-your-own-team.html" target="_blank" rel="noopener">Stellenanzeige</a> jeder ein Angebot &#8211; oder keiner. Weil HDNET einen hohen Personalbedarf hat und als Arbeitgeber heute schon in einem nachfragegetriebenen Markt unterwegs ist, werden Bewerber sehr umworben. Trotzdem ist mein Eindruck nach dem Podcast-Interview, dass ein Vorstellungsgespräch mit Eike echt was für Fortgeschrittene ist. Oder nicht?<span id="more-6295"></span></p>
<h2>Den Bewerber erstmal grillen</h2>
<p>Wenn Du zu HDNET zum Vorstellungsgespräch kommst, dann wirst Du zum Einstieg erstmal gegrillt. In einem einstündigen, <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Multiple_Choice" target="_blank" rel="noopener">Multiple-Choice</a>-Bewerbertest, der in der vorgegebenen Zeit definitiv nicht zu schaffen ist. Das wird Dir vorher mitgeteilt. Trotzdem kommst Du zeitlich natürlich ins Schwitzen. Danach bist Du laut Eike gar. Jetzt steht möglichst lockeres Quatschen im Vorstellungsgespräch auf dem (Kontrast-)Programm. Dabei wirst Du unter anderem gefragt: Was hat Du in Deinem Leben bisher so gemacht? Was ist ab der Grundschule für uns relevantes passiert? Wie stellst Du Dir den Job bei uns vor? Welche Aufgaben hast Du bei uns? Was für Erwartungen hast Du an uns? Welche Fragen hast Du?</p>
<p><a href="https://itunes.apple.com/de/podcast/endlich-montag!/id1083066806" target="_blank" rel="noopener"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-4389 aligncenter" src="http://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/itunes-logo-300x111-300x111.jpg" alt="iTunes Logo" width="178" height="66" /></a></p>
<h2>Schuss ins Blaue</h2>
<p>Diese Fragen finde ich ehrlich gesagt richtig klasse. Der Grund: Einen Teil davon kann ein klassischer Bewerber nicht beantworten. Wie er sich den Job vorstellt, welche Aufgaben er erledigen wird und welche Erwartungen realistisch sind, ist für jemanden, der mal eben ein Standardanschreiben mit Lebenslauf auf eine Anzeige rausgehauen hat, ein Schuss ins Blaue. (Mehr dazu gibt&#8217;s in der Episode &#8222;<a href="http://www.endlich-montag.net/blog/podcast/gute-vorsaetze-fuers-neue-jahr/">Gute Vorsätze fürs neue Jahr</a>&#8222;.)</p>
<p>Andererseits ist es durchaus möglich, auf diese Fragen konkrete und passende Antworten zu geben. Dafür musst Du vorher aber ordentlich rackern. Und Leute die rackern, will Eike haben. Er sagt: &#8222;Ich möchte jemanden haben, der so etwas aktiv gestaltet.&#8220; <strong>Also kein Opfer der Umstände. </strong>(Aktiv gestalten kannst Du das Gespräch zum Beispiel auch, indem Du die Antworten auf die fünf klassischen Fragen gibst. Welche das sind und wie das geht, erfährst Du in der Jobsucher-Podcast-Episode &#8222;<a href="http://www.endlich-montag.net/blog/podcast/das-lifework-planning-einstellungsgespraech/">Das Life/Work Planning Einstellungsgespräch</a>&#8222;.) Ganz ehrlich: Mir käme auch kein anderer ins Haus. Eike spricht von der Bereitschaft, sich zu quälen. Ich finde, dass Du wahrscheinlich keine Qual empfindest, wenn Du für ein Thema rackerst, dass Dich wirklich interessiert. Falls Du Dich wider Erwarten doch quälen solltest, dann wird die Qual ganz bestimmt viel, viel leichter zu ertragen sein und zu einer Art süßem Schmerz. 😉</p>
<h2>Rackern im Vorfeld</h2>
<p>Um mal eben sagen zu können, was seit Deiner Grundschulzeit <strong>für HDNET relevantes</strong> passiert ist, musst Du fokussiert sein. Du musst Dich mit Dir selbst auseinandergesetzt und Dir Ziele gesetzt haben. Du weißt, was Du in Deinem Leben alles gemacht hast und was davon Du <strong>gerne gemacht</strong> hast. Das ist immer noch zu viel für ein Vorstellungsgespräch, das bei HDNET maximal eine Stunde dauert. Also hast Du Dir überlegt, was von all dem Du in Zukunft gerne machen würdest. Durch das Rackern im Vorfeld weißt Du, was davon zu diesem Arbeitsplatz in diesem Unternehmen passt. Wenn jemand das alles für sich scharf gestellt und gemacht hat, dann ist das kein unsicherer Wackelkandidat, den es im Berufsleben so dahin treibt. Dann ist das ein Mitarbeiter, den Du als Arbeitgeber unbedingt haben willst.</p>
<p>Ich finde es gut, wenn ein Unternehmen in einer Branche, in der Bewerber Mangelware sind, an diesen Ansprüchen festhält. Das muss sein, wenn der Chef den Laden vorwärts bringen will. Davon abgesehen wäre es eine Katastrophe, wenn eine Niete eingestellt wird, die das vorhandene, gut eingespielte Team, sprengt. Wenn Leute gehen, weil sie sagen: Unser Chef ist okay. Aber der neue Kollege, den halte ich nicht aus. Eike weiß: &#8222;Jeder meiner Mitarbeiter könnte spätestens innerhalb von zwei Monaten einen neuen Job haben.&#8220;</p>
<div id="attachment_6362" style="width: 310px" class="wp-caption aligncenter"><a href="http://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2017/01/HDNet_Buero.jpg" target="_blank" rel="noopener"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-6362" class="wp-image-6362 size-medium" src="http://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2017/01/HDNet_Buero-300x205.jpg" alt="HDNET Werther" width="300" height="205" srcset="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2017/01/HDNet_Buero-300x205.jpg 300w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2017/01/HDNet_Buero-768x526.jpg 768w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2017/01/HDNet_Buero-1024x701.jpg 1024w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2017/01/HDNet_Buero-600x411.jpg 600w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2017/01/HDNet_Buero.jpg 1338w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><p id="caption-attachment-6362" class="wp-caption-text"><strong>Hauptsitz in Werther:</strong> Ein weiterer Standort befindet sich auf der Bielefelder Alm. Mit Blick aufs Spielfeld.</p></div>
<h2>Der Chef kannte kein einziges Zeugnis</h2>
<p>Super spannend finde ich auch, in diesem Interview die Entwicklung des Bewerbungsprozesses über 17 Jahre beobachten zu können. Da war die Sturm und Drang Zeit zu Beginn. Die erste Einstellung bei dem frisch gegründeten Unternehmen. Gleichzeitig auch die erste Einstellung des zu diesem Zeitpunkt 19-jährigen Chefs. Der hat sich nämlich gleich nach dem Abitur selbstständig gemacht, ohne sich jemals selbst irgendwo beworben zu haben. &#8222;Ich kannte von meinen Kollegen kein einziges Zeugnis. Es wäre mir nicht mal aufgefallen, wenn die gar nicht zur Schule gegangen wären&#8220;, erinnert sich Eike. Als es mehr und mehr Bewerbungen und Einstellungen werden, sieht der Geschäftsführer sich (leider) gezwungen, einen Bewerbungsprozess einzuführen. Bewerberunterlagen sind für ihn der schnellste Weg, auszusortieren. Es fehlt einfach die Zeit, sich jeden Jobsucher einzeln anzugucken. &#8222;Schöne&#8220; neue Zeit &#8230;</p>
<h2>Prozesse richten sich nach den Bewerbern</h2>
<p>Und doch richtet sich der Bewerbungsprozess auch irgendwie nach den Bewerbern. Kaufleute und Menschen aus anderen &#8222;traditionellen Berufen&#8220; sind es gewohnt, Bewerbungen zu schreiben und sich damit auch traditionell zu bewerben. Dann sollen sie das auch tun, finden die Arbeitgeber. Beim Anhören des Podcasts fiel mir ein, dass ich das nicht zum ersten Mal gehört habe. Ich finde, dass Bewerbungen schreiben eine schlechte Angewohnheit ist, so wie das Rauchen. Beides sollten wir uns <span style="text-decoration: underline;"><strong>dringend</strong></span> abgewöhnen! 😉 Dass ein Kaufmann damit gleich eine Arbeitsprobe abgibt, kann ich allerdings verstehen. Wenn Du ein Thema gefunden hast, das Dir Spaß macht, sind Arbeitsproben auch kein Problem. (Ich persönlich bin diesbezüglich ja ein Freund vom Bloggen. Wenn Du das auch probieren möchtest und dabei Unterstützung brauchst, <a href="http://www.endlich-montag.net/bloggen-fuer-jobsucher/">dann hätte ich was passendes für Dich im Angebot</a>.)</p>
<p>Einem Programmierer eine Bewerbung zumuten, geht dagegen gar nicht! Darauf würde der sich nicht einlassen und das muss der auch nicht können. Der schickt einfach eine kurze Mail: <strong>&#8222;Hallo, ich kann das. Wenn Du Lust hast, unterhalten wir uns. Viele Grüße, xx&#8220;.</strong> Arbeitsproben kommen dann in Form von Programmcode. Den muss er als Bewerber nicht extra schreiben. Der findet sich ganz sicher irgendwo.</p>
<h2>Am Ende entscheidet ein Bauch!</h2>
<p>Trotz der Entwicklungen der vergangenen 17 Jahre mit der Zunahme der Bewerberzahlen und der Einführung der Bewerbungsprozesse inklusive dem &#8222;Bewerber-Grillen&#8220;, ist immer noch etwas Ursprüngliches da. Die Empfehlung aus dem Netzwerk funktioniert nach wie vor. In dem Fall ist es auch kein Problem, wenn Du keine Arbeitsproben hast, die Du schicken kannst.</p>
<p>Beim Bewerbertest kannst Du nicht bestehen oder durchfallen. Der wird nämlich nicht benotet. Denn selbst <strong>wenn wirklich alles passt</strong> und Du alle formellen Hürden mit Bravour genommen hast, dann entscheidet ganz am Ende immer nur einer, ob Du eingestellt wirst oder nicht: Ein Bauch! Und der kümmert sich mitunter einen Scheißdreck um das, was Du (fortgeschrittener Perfektionist) gerade alles richtig<strong> &#8211; oder auch falsch &#8211;</strong> gemacht hast! 😉</p>
<p>Ich bin davon überzeugt, dass Bäuche sich nicht für harte Fakten, sondern für die Persönlichkeit des Bewerbers interessieren. Deswegen würde ich immer versuchen, mit Netzwerken auf der persönlichen Schiene an die Sache ran zu gehen. In diesem Sinne: Heiter weiter!</p>
<p>Viel Spaß beim Hören und nicht vergessen: Für <a href="https://itunes.apple.com/de/podcast/endlich-montag!/id1083066806" target="_blank" rel="noopener">eine Bewertung mit kurzer Rezension in iTunes</a> bin ich Dir sehr dankbar.</p>
<h2>Inhaltsübersicht:</h2>
<ul>
<li><strong>Gut informiert von Anfang an:</strong><br />
Hallo Frau Diestelkamp.</li>
<li><strong>Wir suchen (auch im Team):</strong><br />
<a href="https://www.hdnet.de/jobs.html" target="_blank" rel="noopener">Jobs bei HDNET.</a></li>
<li><strong>Fristlos:</strong><br />
Der Arbeitsvertrag bei HDNET.</li>
<li><strong>Gefragte Leute:</strong><br />
Mitarbeiter in der IT-Branche.</li>
<li><strong>Zehn Jahre beim Gleichen:</strong><br />
Auf Weiterentwicklung kommt es an!</li>
<li><strong>Bring Dein eigenes Team:</strong><br />
Die Vorteile für beide Seiten.</li>
<li><strong>Bauchgefühl:</strong><br />
Das wichtigste Einstellungskriterium.</li>
<li><strong>Zutrauen ersetzt Masterstudiengang:</strong><br />
Dann klappt der Einstieg auch &#8222;nur&#8220; mit einer Ausbildung.</li>
<li><strong>Der Chef weiß, wie&#8217;s läuft:</strong><br />
Bei Arbeitszeugnissen interessiert nur die Stellenbeschreibung.</li>
<li><strong>Miserable Abschlussnote:</strong><br />
Alles jenseits von Befriedigend.</li>
<li><strong>Korrelation festgestellt:</strong><br />
Der mit der Eins in Mathe ist besser als der mit der Vier.</li>
<li><strong>Heiß diskutiert:</strong><br />
Kein Bock in der Schule = kein Bock bei der Arbeit?</li>
<li><strong>Ist blöd, ist aber so?!</strong><br />
Das Zeugnis als einfaches und schnelles Beurteilungskriterium.</li>
<li><strong>Das System richtet sich nach den Jobsuchern:</strong><br />
Menschen aus traditionellen Jobs schicken traditionell Bewerbungen.</li>
<li><strong>Absolutes <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/No-Go" target="_blank" rel="noopener">No-Go</a>:</strong><br />
Der Bewerbungen schreibende Programmierer.</li>
<li><strong>Die Arbeitsprobe des Kaufmanns:</strong><br />
Anschreiben und Lebenslauf.</li>
<li><strong>Empfehlung aus dem Netzwerk:</strong><br />
Keine Arbeitsproben? Kein Problem!</li>
<li><strong>Totaler Bullshit:</strong><br />
Die Frage nach den Schwächen.</li>
<li><strong>Angrillen im kalten Wasser:</strong><br />
Der Bewerbertest bei HDNET.</li>
<li><strong>Mündliche Prüfung:</strong><br />
Das Vorstellungsgespräch bei HDNET.</li>
<li><strong>Ist auch eine gute Antwort:</strong><br />
&#8222;Ich kann das nicht beurteilen.&#8220;</li>
<li><strong>Schüler vs. Erwachsene:</strong><br />
Es gibt erschreckend viele Parallelen.</li>
</ul>
<p><strong><a href="http://www.endlich-montag.net/kontakt/" target="_blank" rel="noopener">Meld&#8216; Dich bei mir zum Coaching an</a>, wenn Du im Vorstellungsgespräch zu den Fortgeschrittenen gehören möchtest.</strong></p>
<p><a href="http://www.stitcher.com/podcast/jobsucherpodcast-von-endlich-montag" target="_blank" rel="noopener"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-4924 alignnone" src="http://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/stitcher-button-300x110.png" alt="Stitcher" width="177" height="65" /></a><a href="http://www.podcast.de/podcast/339724/" target="_blank" rel="noopener"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-4390 alignright" src="http://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/podcast.delogo-300x135-300x135.jpg" alt="podcast.delogo-300x135" width="159" height="72" /></a></p>
<p>_________________________________________________</p>
<p><em>Wenn Du Fragen an mich oder meine Interviewpartner hast, dann hinterlasse einen Kommentar. Auch Themenvorschläge sind jederzeit willkommen.</em></p>
]]></content:encoded>
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	<item>
        <title>Gute Vorsätze fürs neue Jahr</title>
		<link>https://www.endlich-montag.net/blog/podcast/gute-vorsaetze-fuers-neue-jahr/</link>
		<pubDate>Sat, 31 Dec 2016 23:01:06 +0000</pubDate>
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    	<description><![CDATA[Hast Du Dir an Silvester ein paar gute Vorsätze für das neue Jahr gemacht? Bleib entspannt! Die meisten davon hast Du noch vor Ende Januar wieder über Bord geworfen. ;-) Falls Du gute Vorsätze in Sachen Job hast, die Du ausnahmsweise mal ernst meinen solltest, dann ist diese Jobsucher-Podcast-Episode was für Dich. Es geht um Faulheit, innere Schweinehunde, Angst und Mut und um die Frage: Wen würdest Du einstellen, wenn Du nicht der Jobsucher sondern der Personalentscheider wärst?]]></description>
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		<itunes:author>Heiko Link</itunes:author>
		<itunes:subtitle>Immer dieses lästige, zeitaufwendige und auch kribellige Führen von Gesprächen in Betrieben. Muss das sein?!? Natürlich nicht! In dieser Episode spiele ich die beiden Szenarien - Jobsuche mit und ohne Gespräche - als Entscheidungshilfe für Dich durch.</itunes:subtitle>
		<itunes:title>Gute Vorsätze fürs neue Jahr</itunes:title>
		<itunes:episode>42</itunes:episode>
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		<itunes:summary><![CDATA[Hast Du Dir an Silvester ein paar gute Vorsätze für das neue Jahr gemacht? Bleib entspannt! Die meisten davon hast Du noch vor Ende Januar wieder über Bord geworfen. ;-) Falls Du gute Vorsätze in Sachen Job hast, die Du ausnahmsweise mal ernst meinen solltest, dann ist diese Jobsucher-Podcast-Episode was für Dich. Es geht um Faulheit, innere Schweinehunde, Angst und Mut und um die Frage: Wen würdest Du einstellen, wenn Du nicht der Jobsucher sondern der Personalentscheider wärst?]]></itunes:summary>
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		<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_6188" style="width: 237px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-6188" class="wp-image-6188 size-medium" src="http://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/12/Teufel_Heiko_web-227x300.jpeg" alt="Teufel Gute Vorsätze" width="227" height="300" srcset="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/12/Teufel_Heiko_web-227x300.jpeg 227w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/12/Teufel_Heiko_web-768x1013.jpeg 768w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/12/Teufel_Heiko_web-776x1024.jpeg 776w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/12/Teufel_Heiko_web-600x792.jpeg 600w" sizes="(max-width: 227px) 100vw, 227px" /><p id="caption-attachment-6188" class="wp-caption-text"><strong>Verteufelte Angelegenheit:</strong> An Silvester gefasste gute Vorsätze für das neue Jahr werden oft schon im Laufe des Januars so häßlich, dass man sie lieber doch nicht weiter verfolgt. 😉</p></div>
<p>Hast Du Dir an Silvester ein paar gute Vorsätze für das neue Jahr gemacht? Bleib entspannt! Die meisten davon hast Du noch vor Ende Januar wieder über Bord geworfen. 😉 Falls Du gute Vorsätze in Sachen Job hast, die Du ausnahmsweise mal ernst meinen solltest, dann ist diese Jobsucher-Podcast-Episode was für Dich. Es geht um Faulheit, innere Schweinehunde, Angst und Mut und um die Frage: <strong>Wen würdest Du einstellen, wenn Du nicht der Jobsucher sondern der Personalentscheider wärst?</strong><span id="more-6187"></span></p>
<h2>Muss das sein?!?</h2>
<p>Wer mich und meinen Jobsucher-Podcast kennt, der weiß: Ich bin der Typ, der den Leuten immer dazu rät, persönliche Gespräche in echten Unternehmen zu führen. Eine überaus lästige, zeitaufwendige und ehrlich gesagt auch reichlich kribellige Angelenheit. Das muss man sich schließlich erstmal trauen! &#8222;Geht es nicht auch ohne die Gespräche?&#8220;, werde ich oft gefragt. &#8222;Könnten wir nicht einfach die Potentialanalyse mit Zielfindung machen, dann schreibe ich klassisch Bewerbungen und du briefst mich direkt für das Vorstellungsgespräch&#8220;, wird dann als konstruktiver Vorschlag nachgeschoben.</p>
<p><a href="https://itunes.apple.com/de/podcast/endlich-montag!/id1083066806" target="_blank" rel="noopener"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-4389 aligncenter" src="http://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/itunes-logo-300x111-300x111.jpg" alt="iTunes Logo" width="178" height="66" /></a></p>
<div id="attachment_5090" style="width: 310px" class="wp-caption alignright"><a href="http://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/07/Henrik-Zaborowski.jpg" target="_blank" rel="noopener"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-5090" class="wp-image-5090 size-medium" src="http://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/07/Henrik-Zaborowski-300x300.jpg" alt="Henrik Zaborowski Recruitingcoaching" width="300" height="300" srcset="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/07/Henrik-Zaborowski-300x300.jpg 300w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/07/Henrik-Zaborowski-150x150.jpg 150w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/07/Henrik-Zaborowski-768x768.jpg 768w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/07/Henrik-Zaborowski-1024x1024.jpg 1024w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/07/Henrik-Zaborowski-600x600.jpg 600w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><p id="caption-attachment-5090" class="wp-caption-text"><strong>Henrik Zaborowski</strong> &#8211; Recruitingchoach</p></div>
<p>Super Idee und &#8211; ganz ehrlich &#8211; für mich ein absolut verständlicher nachvollziehbarer Gedankengang und Wunsch. Und: JA, natürlich kann man / ich / können wir das so machen. Du musst halt nur in Kauf nehmen, dass ein Volltreffer in Sachen Traumjob bei Deiner Jobsuche dann genau so wahrscheinlich ist, wie ein Volltreffer beim Würfeln. Wie ich zu diesem kühnen Gedankengang komme kannst Du in dem <strong>Zweiteiler-Podcast mit Henrik Zaborowski</strong> nachhören, den ich in dieser Episode auch erwähne. Hier der Link dazu:</p>
<p>Teil 1: <a href="http://www.endlich-montag.net/blog/podcast/woran-krankt-das-deutsche-bewerbungssystem/">Woran krankt das deutsche Bewerbungssystem?</a><br />
Teil 2: <a href="http://www.endlich-montag.net/blog/podcast/katastrophales-bewerbungssystem-teil-2/">Katastrophales Bewerbungssystem</a></p>
<h2>Entscheidungshilfe</h2>
<p>In dieser Episode spiele ich die beiden Szenarien einmal als Entscheidungshilfe für Dich durch. Es gibt zwei Bewerber, die beide eine Potentialanalyse mit Zielfindung gemacht haben und nun beide im Vorstellungsgespräch für einen tollen Job dem Personalentscheider gegenübersitzen. Der eine kam über den klassischen weg mit der schriftlichen Bewerbungsmappe (auf Papier oder digital) dorthin, der andere durch die Gespräche, die er vorher geführt hat.</p>
<h2>Gute Wahl?!</h2>
<p>Am Ende der Episode stelle ich Dir zwei Fragen. Eine davon ist, ob sich der ganze Aufwand für Dich lohnt? Falls Deine Antwort darauf nein sein sollte, dann frag Dich mal: Bin ich<strong> &#8211; wirklich &#8211;</strong> in der Richtung unterwegs bist, in der ich meinen Traumjob vermute? Eventuell musst Du bei der Potentialanalyse noch mal ein bisschen nachbessern &#8230; Manchmal steckt der Teufel im Detail. 😉</p>
<p>Ich wünsche Dir gute Entscheidungen, viel Erfolg bei der Umsetzung Deiner guten Vorsätze, (nicht nur) beruflichen Erfolg und überhaupt ein tolles neues Jahr! Ich hoffe, Du bleibst meinem Podcast weiterhin treu und gibtst mir eine tolle <a href="https://itunes.apple.com/de/podcast/endlich-montag!/id1083066806" target="_blank" rel="noopener">Bewertung mit guter Rezension bei iTunes</a>. Dankeschön! 🙂</p>
<p><a href="http://www.stitcher.com/podcast/jobsucherpodcast-von-endlich-montag" target="_blank" rel="noopener"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-4924 alignnone" src="http://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/stitcher-button-300x110.png" alt="Stitcher" width="177" height="65" /></a><a href="http://www.podcast.de/podcast/339724/" target="_blank" rel="noopener"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-4390 alignright" src="http://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/podcast.delogo-300x135-300x135.jpg" alt="podcast.delogo-300x135" width="159" height="72" /></a></p>
<p>_________________________________________________</p>
<p><em><strong>Bitte bewerte meinen Podcast bei <a href="https://itunes.apple.com/de/podcast/endlich-montag!/id1083066806" target="_blank" rel="noopener">iTunes</a>. Herzlichen Dank!</strong><br />
Wenn Du Fragen an mich oder meine Interviewpartner hast, dann hinterlasse einen Kommentar. Auch Themenvorschläge sind jederzeit willkommen.</em></p>
]]></content:encoded>
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	<item>
        <title>30 Minuten mit: Ralf Lemle</title>
		<link>https://www.endlich-montag.net/blog/podcast/30-minuten-mit-ralf-lemle/</link>
		<pubDate>Mon, 26 Dec 2016 13:10:45 +0000</pubDate>
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    	<description><![CDATA[Wenn ich mich auf die Suche nach meinem Traumjob mache, dann kommt irgendwann der Tag, an dem ich meine Komfortzone verlassen muss. Ich kündige den alten Job, unterschreibe einen neuen Arbeitsvertrag oder mache mich selbstständig und hoffe, dass ich eine gute Entscheidung getroffen habe. Die Vorstellung, am Ende vielleicht in der Wartezone beim Arbeitsamt zu landen, läßt glaube ich viele in einem ungeliebten Job verharren. Nach dem Motto: "Lieber ein Sch*** Job, als arbeitslos sein!" Ich kann das sehr gut verstehen, weil ich die Wartezone und das, was danach kommt, aus eigener Erfahrung kenne. Deswegen versuche ich im Interview mit Ralf Lemle, dem Vorstand der Office4U Personalmanagement AG  und Landesbeauftragen NRW des Arbeitgeberverbands "Interessenverband Deutscher Zeitarbeitsunternehmen e. V." (IGZ) herauszufinden, ob Zeitarbeit als Plan B, Überbrückung, Rettungsanker, ... - wie auch immer Du es nennen willst - taugt.]]></description>
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		<itunes:duration>00:00:00</itunes:duration>
		<itunes:author>Heiko Link</itunes:author>
		<itunes:subtitle>Vor über 20 Jahren habe ich keine besonders guten Erfahrungen mit Zeitarbeit gemacht. Was hat sich verändert? Mit dem Landesbeauftragten NRW der &amp;quot;Interessengemeinschaft Deutscher Zeitarbeitsunternehmen&amp;quot; (IGZ) spreche ich über Zeitarbeit als Rettungsanker.</itunes:subtitle>
		<itunes:title>30 Minuten mit: Ralf Lemle</itunes:title>
		<itunes:episode>41</itunes:episode>
		<itunes:episodeType>full</itunes:episodeType>
		<itunes:summary><![CDATA[Wenn ich mich auf die Suche nach meinem Traumjob mache, dann kommt irgendwann der Tag, an dem ich meine Komfortzone verlassen muss. Ich kündige den alten Job, unterschreibe einen neuen Arbeitsvertrag oder mache mich selbstständig und hoffe, dass ich eine gute Entscheidung getroffen habe. Die Vorstellung, am Ende vielleicht in der Wartezone beim Arbeitsamt zu landen, läßt glaube ich viele in einem ungeliebten Job verharren. Nach dem Motto: &quot;Lieber ein Sch*** Job, als arbeitslos sein!&quot; Ich kann das sehr gut verstehen, weil ich die Wartezone und das, was danach kommt, aus eigener Erfahrung kenne. Deswegen versuche ich im Interview mit Ralf Lemle, dem Vorstand der Office4U Personalmanagement AG  und Landesbeauftragen NRW des Arbeitgeberverbands &quot;Interessenverband Deutscher Zeitarbeitsunternehmen e. V.&quot; (IGZ) herauszufinden, ob Zeitarbeit als Plan B, Überbrückung, Rettungsanker, ... - wie auch immer Du es nennen willst - taugt.]]></itunes:summary>
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		<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_6145" style="width: 310px" class="wp-caption alignleft"><a href="http://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/12/Ralf_Lemle.jpg" target="_blank" rel="noopener"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-6145" class="wp-image-6145 size-medium" src="http://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/12/Ralf_Lemle-300x267.jpg" alt="Ralf Lemle" width="300" height="267" srcset="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/12/Ralf_Lemle-300x267.jpg 300w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/12/Ralf_Lemle-768x684.jpg 768w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/12/Ralf_Lemle-1024x912.jpg 1024w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/12/Ralf_Lemle-600x534.jpg 600w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><p id="caption-attachment-6145" class="wp-caption-text"><strong>Ralf Lemle</strong> &#8211; Vorstand, Geschäftsführer und Gründer der Office4U Personalmanagement AG und Landesbeauftragter NRW des Arbeitgeberverbands &#8222;Interessengemeinschaft Deutscher Zeitarbeitsunternehmen e. V. (IGZ).</p></div>
<p>Wenn ich mich auf die Suche nach meinem Traumjob mache, dann kommt irgendwann der Tag, an dem ich meine Komfortzone verlassen muss. Ich kündige den alten Job, unterschreibe einen neuen Arbeitsvertrag oder mache mich selbstständig und hoffe, dass ich eine gute Entscheidung getroffen habe. Die Vorstellung, am Ende vielleicht in der Wartezone beim Arbeitsamt zu landen, lässt glaube ich viele in einem ungeliebten Job verharren. Nach dem Motto: &#8222;Lieber ein Sch*** Job, als arbeitslos sein!&#8220; Ich kann das sehr gut verstehen, weil ich die Wartezone und das, was danach kommt, aus eigener Erfahrung kenne. Deswegen versuche ich im Interview mit <strong>Ralf Lemle</strong>, dem Vorstand der <a href="http://www.office4u-ag.de" target="_blank" rel="noopener">Office4U Personalmanagement AG</a>  und Landesbeauftragen NRW des Arbeitgeberverbands <a href="https://www.ig-zeitarbeit.de/" target="_blank" rel="noopener">&#8222;Interessenverband Deutscher Zeitarbeitsunternehmen e. V.&#8220; (IGZ)</a> herauszufinden, ob <strong>Zeitarbeit als Plan B, Überbrückung, Rettungsanker, &#8230; &#8211; </strong>wie auch immer Du es nennen willst &#8211; taugt.<span id="more-6144"></span></p>
<h2>Schlechtes Gewissen</h2>
<p>Wenn ich das so schreibe, dann habe ich direkt ein schlechtes Gewissen. Ich mein: Wenn ich schon mit dem Gedanken &#8222;Notlösung&#8220; an die Sache herangehe, dann kann ich im Gegenzug doch nicht erwarten, dass die andere Seite sich mit mir Mühe gibt. Mit dieser Einstellung sorge ich doch für eine sich selbst erfüllende, schlechte Prophezeiung. Oder? Ralf Lemle sieht das ganz entspannt. Zeitarbeit ist für ihn per Definition eine Zusammenarbeit auf Zeit. Das sagt ja schon der Name. Manchmal suchen Bewerber für genau vier Monate Arbeit, weil sie dann zum Beispiel ein Studium beginnen. &#8222;Die sind mir sehr angenehm&#8220;, sagt Lemle. Menschen, die nicht gleich den Idealberuf finden, können Zeitarbeit laut dem 49-jährigen gerne als Lückenfüller im Lebenslauf nehmen, um nicht beim Amt abzuhängen. Im Grunde geht es vielen ja ohnehin darum, möglichst schnell bei einem Kunden des Zeitarbeitsunternehmens zu landen. &#8222;Wenn mein Mitarbeiter übernommen wird, dann hat es gepasst. Das zeigt mir, dass ich einen guten Job gemacht habe&#8220;, findet Lemle.</p>
<p><a href="https://itunes.apple.com/de/podcast/endlich-montag!/id1083066806" target="_blank" rel="noopener"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-4389 aligncenter" src="http://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/itunes-logo-300x111-300x111.jpg" alt="iTunes Logo" width="178" height="66" /></a></p>
<h2>Wie sieht&#8217;s mit der Kohle aus?</h2>
<p>Grund für ein schlechtes Gewissen besteht also nicht. Aber &#8211; Rettungsanker hin oder her &#8211; wie sieht es denn mit der Kohle aus? Einen guten Job zu kündigen, im neuen zu scheitern und dann nur noch mit einem halb so vollen Konto dazustehen: Das kann&#8217;s ja auch nicht sein! In der Tat scheint die Geldfrage diejenige zu sein, die Ralf Lemle am häufigsten gestellt wird. Es kommt sogar vor, dass Bewerber damit ins Gespräch einsteigen. Die haben gehört, dass Zeitarbeiter nur die Hälfte von dem verdienen, was die normalen Mitarbeiter bekommen. Seitdem im Jahr 2003 die Tarifverträge eingeführt wurden, hat sich laut Lemle die Entlohnung verbessert. 90 Prozent von dem, was die Stammbelegschaft bekommt, sind drin. Na klar gibt es auch einen Mindestlohn. Der wird aber nur dann gezahlt, wenn der Bewerber so gar nichts mitbringt und zum Beispiel keinen Schulabschluss hat.</p>
<h2>Neue Spielregeln</h2>
<div id="attachment_6172" style="width: 310px" class="wp-caption alignright"><a href="http://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/12/office4u.jpg" target="_blank" rel="noopener"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-6172" class="wp-image-6172 size-medium" src="http://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/12/office4u-300x300.jpg" alt="office4u" width="300" height="300" srcset="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/12/office4u-300x300.jpg 300w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/12/office4u-150x150.jpg 150w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/12/office4u-768x768.jpg 768w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/12/office4u-1024x1024.jpg 1024w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/12/office4u-600x600.jpg 600w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/12/office4u.jpg 1574w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><p id="caption-attachment-6172" class="wp-caption-text"><strong>Hauptsitz:</strong> Die Office4U Geschäftsstelle in Wuppertal.</p></div>
<p>Was bleibt ist die Frage nach dem Ansehen, das ein Zeitarbeiter bei der Stammbelegschaft und bei seinem Arbeitgeber hat. Vor über 20 Jahren war ich selbst mal ein halbes Jahr als Zeitarbeiter unterwegs und ich muss sagen: Das war echt gruselig! So ähnlich muss sich ein Flüchtling fühlen, der in einem Wohnheim neben der AfD-Parteizentrale lebt. Als kaufmännischer Angestellter von meinem Arbeitgeber zum Verladen alter Waschmaschinen geschickt zu werden, empfand ich als zu sehr auslastungsgesteuerte Personaldisposition. Von Wertschätzung keine Spur. Mit dem Tarifvertrag kamen laut Ralf Lemle nicht nur bessere Löhne, sondern auch neue Spielregeln. Wenn der Arbeitsvertrag vorgelegt wird, dann steht der Einsatzort des neuen Mitarbeiters fest. Er weiß also, wo er hinkommt und was dort zu tun ist. Am ersten Arbeitstag fährt Ralf Lemle mit zur Arbeitsstelle, um für einen guten Start zu sorgen. Das ist ein <span style="text-decoration: underline;">sehr großer</span> Unterschied zu dem, was ich damals erlebt habe. <strong>Wenn Du Zeitarbeiter bist und das hier liest, dann schreib mir gerne eine Mail oder einen Kommentar mit Deinen Erfahrungen. Ich bin gespannt!</strong></p>
<h2>Garantierte Einstellung?</h2>
<p>So ein Rettungsfallschirm (um mal kurz das Bild zu wechseln) taugt ja nur, wenn er sich im Notfall auch öffnet. Eine ehemalige Klientin von mir ist davon überzeugt, nicht beim Arbeitsamt zu landen, weil sie als Zeitarbeiterin auf jeden Fall was findet. Klappt das wirklich immer? &#8222;Grundsätzlich ja&#8220;, bestätigt Ralf Lemle diese Einschätzung. Wobei es saisonbedingte Höhen und Tiefen gibt. Trotzdem: Wer arbeiten will, der findet laut dem 49-jährigen immer auch eine Möglichkeit. In dieser Branche kommt der Bewerber ganz leicht zum persönlichen Vorstellungsgespräch beim Entscheider. Ralf Lemle findet es zum Beispiel sehr gut, wenn jemand mit der Bewerbungsmappe unterm Arm einfach bei ihm ins Büro kommt: <strong>&#8222;Das ist besser, als vorab was zu schicken.&#8220;</strong> Wobei: Wer Unterlagen schickt, der wird in der Regel auch eingeladen. Im Gespräch geht es dann nicht um einen bestimmten Job, für den der Bewerber passt oder auch nicht. Die Zeitarbeitsfirma hat die unterschiedlichsten Stellen im Angebot und sucht auch neue, um einen Auftrag bei ihren Kunden zu bekommen. Laut dem Vorstand der Office4U AG darf der Bewerber auch sehr gerne Wünsche äußern.</p>
<h2>Eignet sich Zeitarbeit zum Quereinstieg?</h2>
<p>Das finde ich sehr spannend, wenn ich mir zum Beispiel vorstelle, mich über dieses leicht ergatterte Vorstellungsgespräch als Quereinsteiger in einen bestimmten Beruf oder eine ganz bestimmte Branche zu wünschen. Mein Eindruck ist, dass das nur bedingt funktioniert. Wer in eine bestimmte Branche möchte, sollte sich auf jeden Fall erkundigen, ob das Zeitarbeitsunternehmen in dieser Branche gut aufgestellt ist. Dann kann es was werden, ansonsten eher nicht. Trotzdem sieht Lemle die Zeitarbeit als gute Möglichkeit zum Quereinstieg: &#8222;Es gibt Bewerber die gezielt sagen, dass sie gerne öfter umgesetzt werden und viel Neues kennenlernen möchten, um sich beruflich zu orientieren.&#8220; Wenn ich der Zeitarbeiter wäre, dann würde ich möglichst viel Einfluss darauf nehmen wollen, wohin ich zu Orientierungszwecken gesetzt werde. Wie gut das in der Praxis funktioniert, weiß ich nicht. Ich stimme aber zu, dass Orientierung durch Ausprobieren ganz bestimmt ein guter Weg ist. Wenn man dann noch einen netten Ansprechpartner bei der Zeitarbeitsfirma hat, der sich auch Mühe gibt: Wieso nicht? Bei mir war das damals leider nicht Ralf Lemle, sondern ein richtig fieser, alter, Besen. 😉</p>
<p><a href="http://www.stitcher.com/podcast/jobsucherpodcast-von-endlich-montag" target="_blank" rel="noopener"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-4924 alignnone" src="http://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/stitcher-button-300x110.png" alt="Stitcher" width="177" height="65" /></a><a href="http://www.podcast.de/podcast/339724/" target="_blank" rel="noopener"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-4390 alignright" src="http://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/podcast.delogo-300x135-300x135.jpg" alt="podcast.delogo-300x135" width="159" height="72" /></a></p>
<h2>Am Ende zählt die Persönlichkeit</h2>
<p>Da ich bei der Jobsuche ja komplett auf schriftliche Unterlagen verzichte, sehe ich den Eintrag &#8222;Zeitarbeitsfirma XY&#8220; auch nicht als Manko im Lebenslauf. Genauso wenig wie ich schlechte Zeugnisse oder Lücken in Form von Arbeitslosigkeit schlimm finde. Denn am Ende &#8211; und das sagt auch Ralf Lemle &#8211; gibt es eine Sache, die viel wichtiger als das ganze Papier ist: Die Persönlichkeit.</p>
<p>Jetzt ist es an der Zeit, dass Du Dir meinen Podcast anhörst und Dir ein eigenes Bild machst. <strong>Bitte sei so lieb und <a href="https://itunes.apple.com/de/podcast/endlich-montag!/id1083066806" target="_blank" rel="noopener">bewerte meinen Jobsucher-Podcast anschließend bei iTunes</a> und schreib eine kurze Rezension dazu. Vielen Dank!</strong></p>
<p><strong>Wenn Du Dich beruflich verändern oder selbständig machen möchtest, <a href="http://www.endlich-montag.net/kontakt/">dann vereinbare doch jetzt gleich einen Coachingtermin mit mir</a>.</strong></p>
<h2>Inhaltsübersicht:</h2>
<ul>
<li><strong>Veränderungen in der Zeitarbeit:</strong><br />
Tarifverträge und feste Spielregeln für beide Seiten.</li>
<li><strong>Identifikation mit dem Arbeitsplatz:</strong><br />
Geht das überhaupt mit Zeitarbeit?</li>
<li><strong>Langfristige Zusammenarbeit:</strong><br />
Persönlichkeit, Vertrauen und Augenhöhe sind wichtig.</li>
<li><strong>Unterschiede im Bewerbungsprozess:</strong><br />
Zeitarbeit vs. Industrieunternehmen</li>
<li><strong>Aus Papier wird Persönlichkeit:</strong><br />
Was kann Ralf Lemle aus den Unterlagen ziehen?</li>
<li><strong>Der 1. Schritt:</strong><br />
Rauskriegen, was der Bewerber möchte.</li>
<li><strong>Auslastung über alles?</strong><br />
Der gemeinsame Blick in die Zukunft.</li>
<li><strong>Der 1. Kontakt:</strong><br />
Als Zeitarbeiter treffe ich nicht auf die Personalabteilung.</li>
<li><strong>Mitarbeitersuche über Netzwerke:</strong><br />
Es kann manchmal ganz einfach sein.</li>
<li><strong>Unterschiede im Vorstellungsgespräch:</strong><br />
Zeitarbeit vs. Industrieunternehmen</li>
<li><strong>Alles klar?</strong><br />
Bewerber die (nicht) wissen, was sie wollen.</li>
<li><strong>Nach Schwächen gefragt?</strong><br />
Lieber nicht!</li>
<li><strong>Die klassische Bewerber-Frage:</strong><br />
Was kostet die Welt?</li>
<li><strong>Quereinstieg durch Zeitarbeit?</strong><br />
Irgendwie schon &#8230;</li>
<li><strong>Wünsch Dir was!</strong><br />
In der Zeitarbeit durchaus angebracht.</li>
<li><strong>Bewerber-Schoten:</strong><br />
Von Rauchern und Stempeljägern.</li>
<li><strong>Zeitarbeit als Rettungsanker:</strong><br />
Kein Grund für ein schlechtes Gewissen.</li>
</ul>
<p>_________________________________________________</p>
<p><em>Wenn Du Fragen an mich oder meine Interviewpartner hast, dann hinterlasse einen Kommentar. Auch Themenvorschläge sind jederzeit willkommen.</em></p>
]]></content:encoded>
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	<item>
        <title>Das Life/Work Planning Einstellungsgespräch</title>
		<link>https://www.endlich-montag.net/blog/podcast/das-lifework-planning-einstellungsgespraech/</link>
		<pubDate>Mon, 28 Nov 2016 10:48:33 +0000</pubDate>
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    	<description><![CDATA[Im Einstellungsgespräch gibt es fünf "goldene" Arbeitgeber-Fragen, auf die Du Antworten haben solltest. Zwei Wege führen Dich in dieses Gespräch und unterwegs gibt es etwas, worauf Du am besten achtest: Führe es nicht zu früh! In dieser Jobsucher-Podcast-Episode verrate ich Dir, warum das Vorstellungsgespräch beim Life/Work Planning Verfahren (L/WP) - und damit auch bei mir - Einstellungsgespräch heißt und welche Unterschiede es gibt. Zusätzlich zu den fünf Fragen gebe ich Dir Tipps, wie Du für Dich individuelle Antworten finden kannst. Außerdem ist das hier die versprochene Podcast-Episode, in der es um die Frage nach den Schwächen im Vorstellungsgespräch geht.]]></description>
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		<itunes:author>Heiko Link</itunes:author>
		<itunes:subtitle>Auswendig gelernte Standardantworten kommen im Einstellungsgespräch nicht gut. Mit der Life/Work Planning (L/WP) Vorgehensweise kommst Du an individuelle und ehrlich zu Dir passende Antworten. Gleichzeitig stellst Du eine Verknüpfung zum Unternehmen her.</itunes:subtitle>
		<itunes:title>Das Life/Work Planning Einstellungsgespräch</itunes:title>
		<itunes:episode>40</itunes:episode>
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		<itunes:summary><![CDATA[Im Einstellungsgespräch gibt es fünf &quot;goldene&quot; Arbeitgeber-Fragen, auf die Du Antworten haben solltest. Zwei Wege führen Dich in dieses Gespräch und unterwegs gibt es etwas, worauf Du am besten achtest: Führe es nicht zu früh! In dieser Jobsucher-Podcast-Episode verrate ich Dir, warum das Vorstellungsgespräch beim Life/Work Planning Verfahren (L/WP) - und damit auch bei mir - Einstellungsgespräch heißt und welche Unterschiede es gibt. Zusätzlich zu den fünf Fragen gebe ich Dir Tipps, wie Du für Dich individuelle Antworten finden kannst. Außerdem ist das hier die versprochene Podcast-Episode, in der es um die Frage nach den Schwächen im Vorstellungsgespräch geht.]]></itunes:summary>
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		<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_6068" style="width: 228px" class="wp-caption alignleft"><a href="http://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/11/LWP_Kreismodell_Endlich_Montag_web.jpg" target="_blank" rel="noopener"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-6068" class="wp-image-6068 size-medium" src="http://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/11/LWP_Kreismodell_Endlich_Montag_web-218x300.jpg" alt="L/WP Kreismodell" width="218" height="300" srcset="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/11/LWP_Kreismodell_Endlich_Montag_web-218x300.jpg 218w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/11/LWP_Kreismodell_Endlich_Montag_web-742x1024.jpg 742w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/11/LWP_Kreismodell_Endlich_Montag_web-600x828.jpg 600w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/11/LWP_Kreismodell_Endlich_Montag_web.jpg 754w" sizes="(max-width: 218px) 100vw, 218px" /></a><p id="caption-attachment-6068" class="wp-caption-text"><strong>Life/Work Planning Kreismodell:</strong> Mit Ausnahme von den Werten brauchst Du die Inhalte aus allen Tortenstücken im Einstellungsgespräch.</p></div>
<p>Im Einstellungsgespräch gibt es fünf &#8222;goldene&#8220; Arbeitgeber-Fragen, auf die Du Antworten haben solltest. Zwei Wege führen Dich in dieses Gespräch und unterwegs gibt es etwas, worauf Du am besten achtest: Führe es nicht zu früh! In dieser Jobsucher-Podcast-Episode verrate ich Dir, warum das Vorstellungsgespräch beim <a href="https://www.endlich-montag.net/life-work-planning/">Life/Work Planning Verfahren (L/WP)</a> &#8211; und damit auch bei mir &#8211; Einstellungsgespräch heißt und welche Unterschiede es gibt. Zusätzlich zu den fünf Fragen gebe ich Dir Tipps, wie Du für Dich individuelle Antworten finden kannst. Außerdem ist das hier die versprochene Podcast-Episode, in der es um die Frage nach den Schwächen im Vorstellungsgespräch geht. <span id="more-6067"></span></p>
<h2>Führe mich nicht in Versuchung &#8230;</h2>
<p>Wie vom Schicksal geschickt, läuft mir plötzlich der Personalentscheider über den Weg. Jetzt heißt es: Schnell zugreifen! Wer weiß, ob ich den später noch mal in die Finger bekomme. Und selbst wenn ich es schaffe: Schwerer wird&#8217;s auf jeden Fall. Also ran an den Speck. Das klingt vielleicht utopisch, aber auf Netzwerktreffen, im Bekanntenkreis oder wenn Du Info-Gespräche in Unternehmen führst, geht das schneller, als Du vielleicht denkst. Jetzt <strong>nicht gleich mitzugehen</strong> ist &#8211; da spreche ich aus Erfahrung- <strong>sauschwer</strong>! Das ist mindestens so schwer, wie hungrig auf dem Sofa sitzen und eine offene Tüte Chips anstarren. Trotzdem gibt es diverse gute Gründe, der Versuchung zu widerstehen. Und vor allen Dingen sich die Mühe zu machen, das entscheidende Gespräch ordentlich vorzubereiten. Hör am besten gleich rein.</p>
<h2>Traumjob finden</h2>
<p>Im Podcast verweise ich auf eine andere Episode und ein YouTube-Video, in denen es um die Info-Gespräche in Unternehmen geht. Den Audio-Podcast findest Du hier: <a href="http://www.endlich-montag.net/blog/podcast/traumjob-finden/">Traumjob finden</a></p>
<p><a href="http://www.endlich-montag.net/blog/video/traumjob-finden-the-movie/">Und hier gibt es noch mal das Video dazu:</a><br />
<iframe loading="lazy" src="https://www.youtube.com/embed/M4ItXFJm1fU" width="560" height="315" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe></p>
<h2>Zuerst die Antworten finden</h2>
<p>Im Einstellungsgespräch gibt es fünf Arbeitgeber-Fragen, um die es sehr wahrscheinlich gehen wird. Natürlich verwenden nicht alle den exakt gleichen Wortlaut. Und mit Sicherheit gibt es auch Vorstellungsgespräche, in denen nicht alle dieser Fragen gestellt werden. Vielleicht kommt es auch vor, dass Du keine Einzige davon hörst. Trotzdem empfehle ich Dir, erst im Einstellungsgespräch zu sitzen, wenn Du die Antworten auf diese Fragen hast. Vielleicht findest Du selbst einen günstigen Moment, in dem Du sie aktiv einbringen kannst. Selbst wenn das &#8222;nur&#8220; dafür sorgen sollte, dass du nicht aus dem Konzept kommst, hast Du schon viel gewonnen.</p>
<h2>Die 5 Fragen im Einstellungsgespräch:</h2>
<ol>
<li><strong>Warum wollen Sie hier arbeiten?</strong><br />
<em>&#8222;Gib mir Grund zu der Annahme, dass Du wirklich uns meinst, wenn Du &gt;hier&lt; sagst.&#8220; </em>Im L/WP-Kreismodell kommt die Antwort aus den Randbedingungen (Chefs, Kollegen, Kunden, Raum, Ort).</li>
<li><strong>Was können Sie für uns tun?<br />
</strong>Wer jetzt gezielt Verben bringt, hebt sich von der Masse ab, die teamfähig und flexibel durch den Arbeitstag kommt. Zusätzlich verdeutlichen Verben ganz klar den Nutzen für den Arbeitgeber. Und: An die Verben kommst Du selbst nur, wenn Du Dir intensiv Gedanken gemacht hast, was Du eigentlich willst. In Coachings stelle ich immer wieder fest, dass das eine der schwierigeren Stellen ist. Deswegen steht bei dieser Frage im L/WP-Kreismodell das Tun-Tortenstück im Mittelpunkt. Eigenschaften und Wissen dürfen mit rein.</li>
<li><strong>Erzählen Sie mal was von sich persönlich &#8230;</strong><br />
Normale Bewerber leiern jetzt ihren Lebenslauf runter. Deine Antwort kommt im L/WP-Kreismodell aus dem Tortenstück Interesse / Thema. &#8222;Ich will Rote Grütze und Sie sind nun mal Dr. Oetker.&#8220; Du zeigst, dass Du Dich (im Gegensatz zu vielen anderen) tatsächlich für den Kram interessierst, mit dem sich das Unternehmen befasst.</li>
<li><strong>Zukunft: Wo wollen Sie in drei bis fünf Jahren sein?</strong><br />
<em>&#8222;Gib mir Grund zu der Annahme, dass Du dann noch hier bist.&#8220;</em> Deine Antwort setzt sich mit Ausnahme von den Werten aus allen Tortenstücken des L/WP-Kreismodells zusammen: &#8222;Auch in fünf Jahren möchte ich noch unter diesen Randbedingungen zu diesem Thema arbeiten.&#8220;</li>
<li><strong>Geld</strong><br />
Die Antwort auf die Frage nach dem Verdienst kommt nicht aus dem L/WP-Kreismodell. Deswegen an dieser Stelle nur ein Tipp vorab: Fang <strong>nie</strong> selbst davon an!</li>
</ol>
<p><a href="https://itunes.apple.com/de/podcast/endlich-montag!/id1083066806" target="_blank" rel="noopener"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-4389 aligncenter" src="http://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/itunes-logo-300x111-300x111.jpg" alt="iTunes Logo" width="178" height="66" /></a></p>
<h2>Verknüpfung zum Unternehmen ist wichtig</h2>
<p>Im Kreismodell stehen die Wünsche, die Du an Deinen Traumjob hast. Im Einstellungsgespräch sprichst Du von diesen Wünschen und sagst gleich dazu, wo im Unternehmen Du das gesehen hast. Vielleicht ist Dir ein wertschätzender Umgang unter Kollegen besonders wichtig. Dann wirst Du bei den Info-/Recherche-Gesprächen, die Du in den Unternehmen führst, auf diesen Punkt besonders achten. Wenn Du etwas gesehen / erlebt hast, dass für Dich ein wertschätzender Umgang ist, kannst Du genau das als Beispiel im Einstellungsgespräch bringen.</p>
<p>Vielleicht bekommst Du in den Gesprächen aber auch mit, dass es eine bestimmte Aufgabe gibt, die niemand im Unternehmen gerne erledigt. Du dagegen findest genau das toll. Dann kannst Du sagen: &#8222;Genau das würde ich gerne für Sie <strong>tun</strong>. Ich habe mitbekommen, dass die anderen das nicht so toll finden. Was soll ich sagen, &#8230; ich liebe es!&#8220;</p>
<p>Du verknüpfst Deine Vorlieben aus dem L/WP-Kreismodell also direkt mit dem Unternehmen, bei dem Du gerade im Einstellungsgespräch bist. Damit das möglich ist, guckst Du Dir verschiedene Unternehmen bei kurzen Gesprächen an, um herauszufinden, wo Du <strong>&#8211; so wie Du bist &#8211;</strong> rein passt. Dabei sammelst Du die Beispiele für das Einstellungsgespräch sozusagen &#8222;frei Haus&#8220; mit ein.</p>
<div id="attachment_5379" style="width: 310px" class="wp-caption aligncenter"><a href="http://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/09/em002-traumjob-finden-bild.jpg" target="_blank" rel="noopener"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-5379" class="wp-image-5379 size-medium" src="http://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/09/em002-traumjob-finden-bild-300x225.jpg" alt="PIE-Methode" width="300" height="225" srcset="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/09/em002-traumjob-finden-bild-300x225.jpg 300w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/09/em002-traumjob-finden-bild-768x576.jpg 768w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/09/em002-traumjob-finden-bild-1024x768.jpg 1024w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/09/em002-traumjob-finden-bild-600x450.jpg 600w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/09/em002-traumjob-finden-bild.jpg 1280w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><p id="caption-attachment-5379" class="wp-caption-text">In der Info-/Recherche-Phase, findest Du die Antworten für das Einstellungsgespräch. Frei Haus dazu gibt es Beispiele, direkt aus dem jeweiligen Unternehemen.</p></div>
<h2>Bewerbung = Kontrolle abgeben</h2>
<p>Dieses Vorgehen ist nicht möglich, wenn Du direkt auf den Personalentscheider losstürmst. Dann sitzt Du im Vorstellungsgespräch und gibst Antworten, von denen Du denkst, dass der Arbeitgeber sie hören will. Weil jeder Chef was anderes hören will, <strong>schießt Du ins Blaue</strong>. Am Ende geht Ihr dann mit folgendem Satz auseinander: &#8222;Wir überlegen es uns. Melden Sie sich nicht bei uns. Wir melden uns bei Ihnen.&#8220; 😉</p>
<p>Genau so läuft es, wenn Du klassisch Bewerbungen schreibst. Außerdem gibst Du die Kontrolle ab, weil Du nicht beeinflussen kannst, das drei Vorstellungsgespräche kurz hintereinander stattfinden. Dann hängt vielleicht alles an einem Gespräch und Du bist nicht entspannt.</p>
<p>Du siehst schon: Um ein komfortable Einstellungsgespräche führen zu können, musst Du vorher Mühe und Geduld rein stecken. Wenn Du beides nicht machen willst, dann hast Du immerhin eine super Antwort auf die Frage nach Deinen Schwächen! &#8222;Ich bin ungeduldig&#8220;, ist dann keine als Schwäche präsentierte, verkappte Stärke, sondern eine ehrliche Antwort! Dann hast Du den &#8222;Ehrlichkeits-Test&#8220; schon mal bestanden! 😉</p>
<p>In diesem Sinne: Heiter weiter! 🙂 Und nicht vergessen: <strong>Wenn Du Hilfe brauchst, <a href="http://www.endlich-montag.net/kontakt/">dann nimm doch einfach jetzt gleich Kontakt zu mir auf</a>.</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="http://www.stitcher.com/podcast/jobsucherpodcast-von-endlich-montag" target="_blank" rel="noopener"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-4924 alignnone" src="http://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/stitcher-button-300x110.png" alt="Stitcher" width="177" height="65" /></a><a href="http://www.podcast.de/podcast/339724/" target="_blank" rel="noopener"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-4390 alignright" src="http://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/podcast.delogo-300x135-300x135.jpg" alt="podcast.delogo-300x135" width="159" height="72" /></a></p>
<p>_________________________________________________</p>
<p><em><strong>Bitte bewerte meinen Podcast bei <a href="https://itunes.apple.com/de/podcast/endlich-montag!/id1083066806" target="_blank" rel="noopener">iTunes</a>. Herzlichen Dank!</strong><br />
Wenn Du Fragen an mich oder meine Interviewpartner hast, dann hinterlasse einen Kommentar. Auch Themenvorschläge sind jederzeit willkommen.</em></p>
]]></content:encoded>
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	<item>
        <title>30 Minuten mit: Robert Kraxner</title>
		<link>https://www.endlich-montag.net/blog/podcast/30-minuten-mit-robert-kraxner/</link>
		<pubDate>Mon, 21 Nov 2016 19:41:54 +0000</pubDate>
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    	<description><![CDATA[Wieso schnallt die "Generation WhY" eigentlich so viel früher im Leben, dass Arbeit auch Spaß machen darf und Sinn im Job nicht verkehrt ist? Der 24-jährige Robert Kraxner von Erfolg mit Sinn begründet das mit einer sorgenfreien und traumhaften Kindheit: "Beim ersten Eintauchen in die Arbeitswelt werden wir damit konfrontiert, dass es nicht so läuft, wie wir uns das vorstellen. Dass nicht nach unserer Pfeife getanzt wird." Gleichzeitig gibt es plötzlich nicht mehr nur das Abitur als einziges Ziel, sondern tausende von Möglichkeiten: "Da frage ich mich schon, warum ich mich für einen Job entscheiden soll, der nicht passt und bei dem ich vielleicht einen Chef habe, der mir zu viele Vorschriften macht." Was können wir von jungen Menschen, die mit dieser Einstellung in das Berufsleben starten, erwarten und vor allen Dingen lernen?]]></description>
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		<itunes:subtitle>Robert Kraxner hat sich in die Online-Welt verliebt. Im Podcast berichtet er, wie er im Netz auf die Suche nach dem Traumjob geht und was ihn dabei antreibt. Er sagt, dass die Suche nach dem Traumjob schon Arbeit ist und Rente kein schöner Gedanke.</itunes:subtitle>
		<itunes:title>30 Minuten mit: Robert Kraxner</itunes:title>
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		<itunes:summary><![CDATA[Wieso schnallt die &quot;Generation WhY&quot; eigentlich so viel früher im Leben, dass Arbeit auch Spaß machen darf und Sinn im Job nicht verkehrt ist? Der 24-jährige Robert Kraxner von Erfolg mit Sinn begründet das mit einer sorgenfreien und traumhaften Kindheit: &quot;Beim ersten Eintauchen in die Arbeitswelt werden wir damit konfrontiert, dass es nicht so läuft, wie wir uns das vorstellen. Dass nicht nach unserer Pfeife getanzt wird.&quot; Gleichzeitig gibt es plötzlich nicht mehr nur das Abitur als einziges Ziel, sondern tausende von Möglichkeiten: &quot;Da frage ich mich schon, warum ich mich für einen Job entscheiden soll, der nicht passt und bei dem ich vielleicht einen Chef habe, der mir zu viele Vorschriften macht.&quot; Was können wir von jungen Menschen, die mit dieser Einstellung in das Berufsleben starten, erwarten und vor allen Dingen lernen?]]></itunes:summary>
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		<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_5997" style="width: 310px" class="wp-caption alignleft"><a href="http://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/11/robert_kraxner.jpeg" target="_blank" rel="noopener"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-5997" class="wp-image-5997 size-medium" src="http://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/11/robert_kraxner-300x300.jpeg" alt="Robert Kraxner" width="300" height="300" srcset="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/11/robert_kraxner-300x300.jpeg 300w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/11/robert_kraxner-150x150.jpeg 150w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/11/robert_kraxner-600x600.jpeg 600w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/11/robert_kraxner.jpeg 640w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><p id="caption-attachment-5997" class="wp-caption-text"><strong>Robert Kraxner</strong> &#8211; Der Gründer von Erfolg mit Sinn.</p></div>
<p>Wieso schnallt die &#8222;Generation Wh<strong>Y</strong>&#8220; eigentlich so viel früher im Leben, dass Arbeit auch Spaß machen darf und Sinn im Job nicht verkehrt ist? Der 24-jährige Robert Kraxner von <a href="http://erfolg-mit-sinn.com" target="_blank" rel="noopener">Erfolg mit Sinn</a> begründet das mit einer sorgenfreien und traumhaften Kindheit: &#8222;Beim ersten Eintauchen in die Arbeitswelt werden wir damit konfrontiert, dass es nicht so läuft, wie wir uns das vorstellen. Dass nicht nach unserer Pfeife getanzt wird.&#8220; Gleichzeitig gibt es plötzlich nicht mehr nur das Abitur als einziges Ziel, sondern tausende von Möglichkeiten: &#8222;Da frage ich mich schon, warum ich mich für einen Job entscheiden soll, der nicht passt und bei dem ich vielleicht einen Chef habe, der mir zu viele Vorschriften macht.&#8220; Was können wir von jungen Menschen lernen, die mit dieser Einstellung ins Berufsleben starten?<span id="more-5996"></span></p>
<h2>Welchen Sinn stifte ich?</h2>
<p>Ich kenne einen fleißigen Menschen beim Arbeitsamt, der sich mal die Mühe gemacht hat, auszurechnen, wie viele Möglichkeiten ein Schulabgänger in Deutschland hat. Er addierte alle Ausbildungsberufe, alle Studiengänge, Freiwilliges Soziales Jahr, Auslandsaufenthalt, Au Pair, Bundeswehr, und so weiter. Sein Ergebnis: 200.000 Wege. Ich gehe davon aus, dass die Österreicher mit uns mithalten können.</p>
<p>Robert Kraxner entschied sich für die Autobranche. Er bekam ein Firmenhandy, einen Laptop, machte Dienstreisen und wanderte von einer Besprechung zur nächsten. <strong>Ansehen bei Familie und Freunden gab es inklusive.</strong> Robert war begeistert. Aber nur kurz. Dann stellte er sich die Frage: Welchen Sinn stifte ich mit meiner Arbeit? Eine befriedigende Antwort hatte er darauf nicht. Es folgte eine weitere Frage: Welche Möglichkeiten hätte ich, wenn ich etwas anderes tun würde? &#8222;Aufgrund der vielen Möglichkeiten ist das Was-wäre-wenn-Denken in meiner Generation enorm groß&#8220;, findet der 24-jährige.</p>
<div id="attachment_4815" style="width: 310px" class="wp-caption aligncenter"><a href="http://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/06/Arbeitsamt_Herford.jpg" target="_blank" rel="noopener"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-4815" class="wp-image-4815 size-medium" src="http://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/06/Arbeitsamt_Herford-300x156.jpg" alt="Arbeitsamt Herford" width="300" height="156" srcset="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/06/Arbeitsamt_Herford-300x156.jpg 300w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/06/Arbeitsamt_Herford-768x399.jpg 768w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/06/Arbeitsamt_Herford-1024x532.jpg 1024w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/06/Arbeitsamt_Herford-600x312.jpg 600w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><p id="caption-attachment-4815" class="wp-caption-text"><strong>Mal kurz durchgerechnet:</strong> Laut dem Arbeitsamt haben Schulabgänger 200.000 verschiedene Möglichkeiten. <em>Foto: Heiko Link</em></p></div>
<p>&nbsp;</p>
<h2>Das Sinn-Geld-Mysterium</h2>
<p>Viele Möglichkeiten und Was-wäre-wenn-Denken führen meiner Erfahrung nach noch lange nicht dazu, dass jemand einen Schritt in eine neue Richtung macht. Und &#8211; ich kann den Aufschrei da draußen schon hören 😉 &#8211; auch mit 40+ oder 50+ hast Du immer noch sehr viele Möglichkeiten. Da haben sich <strong>mitnichten</strong> in den vergangenen Jahrzehnten Deines Lebens alle Türen geschlossen. Also was ist es dann, dass einen Menschen dazu bringt, loszugehen?</p>
<p>Laut Robert Kraxner hat die Jugend folgenden Vorteil im Gepäck: &#8222;Wir sind noch in Watte gebettet und oft schon mit 500 Euro im Monat und einem WG-Zimmer zufrieden.&#8220; Und bevor er es vergisst, hat er gleich noch einen ganz wichtigen Anschluss-Tipp für seine Altersgenossen: &#8222;Wenn das erste Geld kommt, halte deinen Lebensstandard gering. Damit erhältst du dir die Freiheit, nach anderthalb Jahren noch mal einen anderen Weg zu gehen.&#8220; (Ein guter Tipp, auch für 50+, wie ich finde.) Also: Sinn ist wichtig. Ein Mercedes aber auch nicht zu verachten. Ja, was denn nun? Kann man die Generation Y noch mit Geld und dickem Auto locken, oder nicht? &#8222;Das ist ein gewisses Mysterium&#8220;, gibt Robert lachend zu.</p>
<p><a href="https://itunes.apple.com/de/podcast/endlich-montag!/id1083066806" target="_blank" rel="noopener"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-4389 aligncenter" src="http://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/itunes-logo-300x111-300x111.jpg" alt="iTunes Logo" width="178" height="66" /></a></p>
<h2>Ein Problem, das alle Generationen eint</h2>
<p>Freiheit zu haben ist verdammt geil! Im Gegensatz zum super Führungsposten im Weltkonzern erzeugt sie in der Regel aber leider eher selten Ansehen. Wenn Du Freiheit in Deinem Leben wirklich umsetzen willst, dann bist Du wieder <a href="http://www.endlich-montag.net/blog/podcast/30-minuten-mit-oliver-flaskaemper/">das Schaf in der Herde</a> und die Herde schreit: &#8222;Bleib hier! Brich nicht aus! Die anderen Jobs sind auch alle scheiße! Wenn man mal eben an einen tollen Job käme, dann würden wir doch nicht alle in ihrem beschissenen Jobs bleiben! Okay, manchmal schafft es einer. Aber das ist die Ausnahme, die die Regel bestätigt. Und außerdem ist dieser Weg viel zu riskant. Bei uns bist du sicher und musst dich auch nicht so anstrengen. Außerdem kennst du doch selbst unzählige Gründe, warum du es nicht schaffen kannst.&#8220; Und so weiter &#8230; Cool finde ich auch den folgenden Satz, den ich so oder so ähnlich schon des Öfteren gehört habe: <strong>&#8222;Mein Job ist scheiße / total langweilig / blöd / &#8230;, aber ich verdiene ganz gut. Was soll ich machen?&#8220;</strong> Da stimme ich dann immer mit augenzwinkernd zu: &#8222;Dich hat&#8217;s echt hart getroffen im Leben!&#8220; 😉</p>
<div id="attachment_5063" style="width: 310px" class="wp-caption aligncenter"><a href="http://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/07/gs-copyright-heiko-link-1.jpg" target="_blank" rel="noopener"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-5063" class="wp-image-5063 size-medium" src="http://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/07/gs-copyright-heiko-link-1-300x200.jpg" alt="Gleitschirm Testpilot" width="300" height="200" srcset="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/07/gs-copyright-heiko-link-1-300x200.jpg 300w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/07/gs-copyright-heiko-link-1-768x512.jpg 768w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/07/gs-copyright-heiko-link-1-1024x683.jpg 1024w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/07/gs-copyright-heiko-link-1-600x400.jpg 600w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><p id="caption-attachment-5063" class="wp-caption-text"><strong>Freiheit?</strong> Zu riskant! <em>Foto + Copyright: Heiko Link</em></p></div>
<h2>Anstrengend und trotzdem schön</h2>
<p>Am Ende geht es glaube ich darum, Prioritäten zu setzen und die sichere Komfortzone zu verlassen. <strong>Und das ist immer sauschwer. Egal, wie alt Du bist.</strong> Davon mal ganz abgesehen <strong>ist die Entscheidung nicht</strong>: Sinn <strong>ODER</strong> Geld. Wer sagt, dass sich das immer ausschließt? Das man nicht beides haben kann? Robert hat den Sinn auf Platz 1, will aber auf gutes Geld auch nicht verzichten. Der Haken an der Sache ist: Beides zu kombinieren ist ein Weg, der deutlich länger ist, als nur drei Schritte. Und der auch reichlich Hindernisse für Dich parat hat. Zugegeben: Damit kommt dieser Weg erstmal sehr uncharmant daher. Er ist mitunter sehr anstrengend, aber auch wunderschön. Weil Du viel lernst, Dich weiterentwickelst, tolle Sachen erlebst und weil Du den Weg nicht alleine gehst.</p>
<h2>Das wichtigste Learning</h2>
<p>Wenn Du das Umfeld anpasst, wirst Du viel Unterstützung erfahren. Das habe ich in den vergangenen Jahren immer wieder erlebt. Da hast Du zum Beispiel jemanden gerade erst kennengelernt und schon erhältst Du brutal gute und wichtige Unterstützung. Oder Menschen, die eigentlich Deine Konkurrenten sind, helfen Dir regelmäßig. Was mir persönlich in diesem Punkt sehr auf die Sprünge geholfen hat, ist <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Improvisationstheater" target="_blank" rel="noopener">Improvisationstheater</a>. Auf der Bühne gibt es nämlich vier goldene Regeln, ohne die Impro nicht funktionieren würde:</p>
<ol>
<li>
<div id="attachment_5758" style="width: 215px" class="wp-caption alignright"><a href="http://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/09/MG_4251.jpg" target="_blank" rel="noopener"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-5758" class="wp-image-5758 size-medium" src="http://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/09/MG_4251-205x300.jpg" alt="Theaterworkshop" width="205" height="300" srcset="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/09/MG_4251-205x300.jpg 205w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/09/MG_4251-768x1123.jpg 768w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/09/MG_4251-700x1024.jpg 700w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/09/MG_4251-600x878.jpg 600w" sizes="(max-width: 205px) 100vw, 205px" /></a><p id="caption-attachment-5758" class="wp-caption-text"><strong>Funktionieren auch im echten Leben:</strong> Die vier wichtigsten Regeln beim Improtheater.</p></div>
<p>Sage: &#8222;Ja, und &#8230;&#8220;<br />
Damit nimmst Du die Szenen-Angbote der anderen an (auch, wenn Du sieh blöd findest) und baust sie aus.</li>
<li>Hör zu.</li>
<li>Unterstütze die anderen um jeden Preis.</li>
<li>Vertraue Deinen Instinkten.</li>
</ol>
<p>Ich finde es immer wieder ganz unglaublich, welche positiven Effekte entstehen, wenn ich das von der Bühne ins echte Leben übertrage. <a href="http://www.endlich-montag.net/theaterworkshop/">Deswegen biete ich seit einer Weile auch Impro-Workshops (nicht nur) für Unternehmen an.</a></p>
<h2>Die Klarheit kommt im Tun!</h2>
<p>Bei der Traumjobsuche gibt es <strong>noch eine Parallele zum Improtheater</strong>: Du musst erstmal einfach loslegen, ohne genau zu wissen was kommt. Du weißt nicht, wer die (Job-)Bühne als nächstes betritt, was er sagt und ob Dir dazu was passendes einfällt. Du musst darauf vertrauen, dass die Klarheit im Tun kommt. Und ich weiß: Das ist ganz, ganz, ganz furchtbar schrecklich! 😉 Aber spielerisch rangehen und sich selbst nicht so ernst nehmen hilft Dir auf jeden Fall. Auf der Bühne und auch bei der Jobsuche.</p>
<h2>Gar nicht so leicht</h2>
<p>Es war wirklich schwer, diesen Text zu schreiben. Weil der Austausch mit Robert als Stellvertreter der &#8222;Generation WhY&#8220; bei mir so viele Gedankengänge ausgelöst und zu so vielen Fragen geführt hat. Welche Vorteile haben die Zwanzigjährigen? Welche haben die Älteren? Wer ist wann besser dran? Möchte ich dazu aufrufen, dass alle Eltern dieser Welt ihre Kinder gnadenlos verwöhnen, <strong>damit</strong> die sich dann eine sinnvolle Arbeit suchen? 😉 Würde das wirklich funktionieren? Wie wäre es, erst auf dem Sterbebett zu denken: &#8222;Was wäre gewesen wenn &#8230;?&#8220; Oder auch jetzt sofort: Was wäre gewesen, wenn ich nicht &#8222;erst&#8220; mit 30 auf die Idee gekommen wäre, nach meinem Traumjob zu suchen? Was wird Robert in 18 Jahren sagen, wenn er so alt ist, wie ich jetzt? Und so weiter &#8230; Falls es in 18 Jahren noch Podcasts gibt und ich noch welche mache, dann frage ich Robert Kraxner noch mal. Also: Bleib dem Jobsucher-Podcast bitte noch ein bisschen treu! 😉</p>
<p>Vielleicht fragt Robert aber auch mich &#8230;? <a href="https://itunes.apple.com/de/podcast/jung-erfolgreich-strategien/id1121169339?mt=2&amp;ign-mpt=uo%3D4" target="_blank" rel="noopener">Dann hörst Du das in seinem Podcast &#8222;jung &amp; erfolgreich&#8220;, den Du auch bei iTunes findest.</a> Ich muss sagen, dass ich den spannend finde, obwohl ich mit 40+ aus seiner Zielgruppe schon lange raus bin.</p>
<p>Jetzt hör Dir erstmal an, was wir in der Gegenwart verzapft haben. Vielleicht erzeugt das bei Dir ja genau so viel innere Reibung wie bei mir. Das wäre schön. Und falls Fragen offen bleiben, dann weißt Du ja, wo Du <a href="http://erfolg-mit-sinn.com" target="_blank" rel="noopener">Robert Kraxner</a> und <a href="http://www.endlich-montag.net/kontakt/">mich</a> findest. Auf keinen Fall solltest Du vergessen, <a href="https://itunes.apple.com/de/podcast/endlich-montag!/id1083066806" target="_blank" rel="noopener">den Jobsucher-Podcast bei iTunes zu bewerten</a>.</p>
<h2>Inhaltsübersicht:</h2>
<ul>
<li><strong>Verliebt in die Online-Welt:</strong><br />
Roberts virtuelles zu Hause.</li>
<li><strong>Wie schlimm seid Ihr?</strong><br />
Generation Y auf dem Prüfstand</li>
<li><strong>Tanzt nach unserer Pfeife!</strong><br />
Erstes Eintauchen in die Arbeitswelt.</li>
<li><strong>Schule war anders:</strong><br />
Freunde treffen und am Wochenende Spaß haben reicht aus.</li>
<li><strong>Explosion der Möglichkeiten:</strong><br />
Aus einem Ziel werden plötzlich 200.000.</li>
<li><strong>Ansehen ohne Sinn:</strong><br />
Die klassische Karriere.</li>
<li><strong>Der springende Punkt:</strong><br />
Was wäre wenn?!?</li>
<li><strong>Guter Tipp fürs erste Geld:</strong><br />
Hau nicht gleich alles raus!</li>
<li><strong>Aus Fühlen wird Handeln:</strong><br />
Die Erkenntnisspanne.</li>
<li><strong>Das Sinn-Geld-Mysterium:</strong><br />
Vorsicht vor dem schicken Auto!</li>
<li><strong>Kann echt unangenehm werden:</strong><br />
Das alte Umfeld.</li>
<li><strong>Herde wechseln leicht gemacht:</strong><br />
Kooperations- statt Businessgedanken</li>
<li><strong>Kräfte bündeln:</strong><br />
Der Konkurrent, Dein guter Freund.</li>
<li><strong>Anderer Zugang zum Erfolg:</strong><br />
Die schöne, neue Online-Welt.</li>
<li><strong>Nicht zu jung:</strong><br />
Facebook mit 20+</li>
<li><strong>Traumjob-Erkenntnis:</strong><br />
Leg los! Die Klarheit kommt im Tun!</li>
<li><strong>Scheitern?</strong><br />
Kommt vor.</li>
<li><strong>Da geht ja gut los:</strong><br />
Traumjob finden ist Arbeit.</li>
<li><strong>Rente?</strong><br />
Unangenehme Vorstellung!</li>
</ul>
<p><a href="http://www.stitcher.com/podcast/jobsucherpodcast-von-endlich-montag" target="_blank" rel="noopener"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-4924 alignnone" src="http://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/stitcher-button-300x110.png" alt="Stitcher" width="177" height="65" /></a><a href="http://www.podcast.de/podcast/339724/" target="_blank" rel="noopener"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-4390 alignright" src="http://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/podcast.delogo-300x135-300x135.jpg" alt="podcast.delogo-300x135" width="159" height="72" /></a></p>
<p>_________________________________________________</p>
<p><em>Wenn Du Fragen an mich oder meine Interviewpartner hast, dann hinterlasse einen Kommentar. Auch Themenvorschläge sind jederzeit willkommen.</em></p>
]]></content:encoded>
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	<item>
        <title>30 Minuten mit: Uwe Wollgramm</title>
		<link>https://www.endlich-montag.net/blog/podcast/30-minuten-mit-uwe-wollgramm/</link>
		<pubDate>Mon, 14 Nov 2016 16:13:04 +0000</pubDate>
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    	<description><![CDATA[Mit Uwe Wollgramm spreche ich im Podcast-Interview unter anderem darüber, was denn eigentlich die Frage nach den Schwächen des Bewerbers im Vorstellungsgespräch soll. Der 53-jährige ist seit 16 Jahren der Geschäftsführer von "ams - audio media service" in Bielefeld - dem Hauptquartier der Lokalradios in Ostwestfalen-Lippe - und damit ein echter Kommunikationsprofi. Seine Antwort hat mich sehr überrascht und mir gezeigt, wie verdammt schnell man als Coach in eine der klassischen Coaching-Fallen tappt. Gelernt habe ich auch, dass der wichtigste Beruf im Unternehmen einer sein kann, den es offiziell eigentlich gar nicht gibt. Und das nach wie vor Menschen in einem Beruf eingestellt werden, von dem ich dachte, dass er schon ausgestorben ist.]]></description>
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		<itunes:author>Heiko Link</itunes:author>
		<itunes:subtitle>Was Du auf Fragen im Vorstellungsgespräch am besten antwortest, kann Dir kein Coach vorher sagen. Aber er kann Dir zeigen, wie Du es selbst herausfindest und dabei auch noch auf Jobs stößt, an die Du nie gedacht hättest. Hör rein!</itunes:subtitle>
		<itunes:title>30 Minuten mit: Uwe Wollgramm</itunes:title>
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		<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_5952" style="width: 310px" class="wp-caption alignleft"><a href="http://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/11/uwe_wollgramm.jpg" target="_blank" rel="noopener"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-5952" class="wp-image-5952 size-medium" src="http://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/11/uwe_wollgramm-300x217.jpg" alt="Uwe Wollgramm" width="300" height="217" srcset="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/11/uwe_wollgramm-300x217.jpg 300w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/11/uwe_wollgramm-768x555.jpg 768w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/11/uwe_wollgramm-1024x739.jpg 1024w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/11/uwe_wollgramm-600x433.jpg 600w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><p id="caption-attachment-5952" class="wp-caption-text"><strong>Uwe Wollgramm</strong> &#8211; Geschäftsführer bei &#8222;ams &#8211; audio media service&#8220;</p></div>
<p>Mit Uwe Wollgramm spreche ich im Podcast-Interview unter anderem darüber, was denn eigentlich die Frage nach den Schwächen des Bewerbers im Vorstellungsgespräch soll. Der 53-jährige ist seit 16 Jahren der Geschäftsführer von &#8222;<a href="https://www.ams-net.de/impressum.html" target="_blank" rel="noopener">ams &#8211; audio media service</a>&#8220; in Bielefeld &#8211; dem Hauptquartier der Lokalradios in Ostwestfalen-Lippe &#8211; und damit ein echter Kommunikationsprofi. Seine Antwort hat mich sehr überrascht und mir gezeigt, wie verdammt schnell man als Coach in eine der klassischen Coaching-Fallen tappt. Gelernt habe ich auch, dass der wichtigste Beruf im Unternehmen einer sein kann, den es offiziell eigentlich gar nicht gibt. Und das nach wie vor Menschen in einem Beruf eingestellt werden, von dem ich dachte, dass er schon ausgestorben ist.<span id="more-5951"></span></p>
<h2>Öffnet sich der Bewerber?</h2>
<p>Um es vorwegzunehmen: Bei der Frage nach den Schwächen geht es laut Uwe Wollgramm darum, zu gucken, ob der Bewerber sich öffnet. Ob er bereit ist, auch etwas Negatives über sich preiszugeben. Ob er ehrlich ist. Ehrlichkeit ist dem Chef von ams nämlich sehr wichtig und auch Teil der <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Corporate_Identity" target="_blank" rel="noopener">Corporate Identity</a> des Unternehmens. Im Jobsucher-Podcast bringt er ein Beispiel, wie man mit einer ganz offensiv rausgehauenen echten Rechtschreibschwäche, den Einstieg in den Radio-Journalismus schafft. So weit, so gut. Dann habe ich den Fehler gemacht, zu denken, ich würde eine schlechte Antwort auf die Frage nach den Schwächen kennen. &#8222;Ich bin ungeduldig.&#8220; Mal ehrlich: Das ist doch ein ganz alter Hut. Und wie sieht es mit der Ehrlichkeit aus? Ist mein Gegenüber wirklich ungeduldig? Oder will sich gerade jemand um eine ehrliche Antwort drücken und mir sozusagen eine als Schwäche getarnte Stärke präsentieren? Uwe Wollgramm findet diese Antwort voll in Ordnung und meint: &#8222;Ungeduldig bin ich auch.&#8220;</p>
<h2>Spontaner Besuch kommt bei Uwe Wollgramm gut an</h2>
<div id="attachment_5988" style="width: 165px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-5988" class="wp-image-5988 size-medium" src="http://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/11/ams_nw-155x300.jpg" alt="ams NW" width="155" height="300" srcset="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/11/ams_nw-155x300.jpg 155w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/11/ams_nw-768x1484.jpg 768w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/11/ams_nw-530x1024.jpg 530w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/11/ams_nw-600x1159.jpg 600w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/11/ams_nw.jpg 1799w" sizes="(max-width: 155px) 100vw, 155px" /><p id="caption-attachment-5988" class="wp-caption-text"><strong>Gehören zusammen:</strong> ams, die Lokalradios und die Neue Westfälische NW.</p></div>
<p>Fakt ist, dass kein Coach der Welt einem Jobsucher die richtige Antwort auf diese (und andere) Fragen mitgeben kann. Es kommt nämlich immer auf die Situation und auf mein Gegenüber an. Das ist wie bei Bewerbungsmappen: Der Eine sortiert eine Mappe aus, weil sie auf Umweltpapier gedruckt ist. Der andere, weil sie es nicht ist. Als Jobsucher muss ich herausfinden wo ich &#8211; so wie ich wirklich und ehrlich bin! &#8211; am besten rein passe. Mit meiner Ungeduld oder meiner Rechtschreibschwäche. Das kann ich am besten herausfinden, indem ich mich vorab und direkt vor Ort im Unternehmen persönlich informiere. Wie das geht, das kann ich mir von einem Coach zeigen lassen. Manche machen es aber auch einfach so. Bei ams kommt es jedenfalls hin und wieder vor, dass jemand spontan am Empfang steht und fragt: &#8222;Können sie mir mal erklären, was genau sie machen?&#8220; Und das Aller-, aller-, allerbeste daran ist: Es kommt gut an! 🙂 Und das gleich aus mehreren Gründen, die Uwe Wollgramm Dir im Podcast verrät.</p>
<p>Wenn ich schon mal im Unternehmen bin, dann stoße ich im persönlichen Gespräch sehr wahrscheinlich auf den Beruf des <strong>Radio-Media-Beraters</strong>. Und damit auf einen Beruf, für den es keine Ausbildung gibt. Wie wahrscheinlich ist es also, dass ich mich ohne persönlichen Kontakt vorab auf den wichtigsten Job im Unternehmen beworben hätte? Und dass ich gewusst hätte, dass hier sehr gerne <strong>Quereinsteiger</strong> eingestellt werden?</p>
<p>Überrascht wäre ich vielleicht auch als <strong>Radio- und Fernsehtechniker</strong>. Menschen mit diesem Beruf, der laut <a href="https://berufenet.arbeitsagentur.de/berufenet/archiv/2938.pdf" target="_blank" rel="noopener">BERUFENET der Agentur für Arbeit</a> 1957 anerkannt und am 1. August 1999 wieder aufgehoben wurde, stellt ams noch heute ein.</p>
<p><a href="https://itunes.apple.com/de/podcast/endlich-montag!/id1083066806" target="_blank" rel="noopener"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-4389 aligncenter" src="http://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/itunes-logo-300x111-300x111.jpg" alt="iTunes Logo" width="178" height="66" /></a></p>
<h2>Netzwerke sind ein guter Weg</h2>
<p>Den persönlichen Kontakt zu suchen, anstatt sich sofort auf das offizielle Bewerbungs-Prozedere einzulassen, bietet einen weiteren Vorteil: Ich lerne Menschen im Unternehmen kennen. Uwe Wollgram stellt am liebsten jemanden ein, den er schon kennt. Jemanden, mit dem er Erfahrungen gesammelt hat und bei dem er weiß, was er von ihm erwarten kann. Und der wiederum auch weiß, was er vom Unternehmen ams erwarten kann. &#8222;Netzwerke sind ein guter Weg, um den Berufseinstieg zu schaffen&#8220;, findet Wollgramm. Der gelernte Journalist und Versicherungskaufmann hat selbst übrigens auch Jobs über Kontakte bekommen. Beworben hat er sich in seinem Berufsleben nur vier Mal.</p>
<h2>Fazit</h2>
<p>Zusammenfassend kann ich sagen, dass das Interview mit Uwe Wollgramm wirklich spannend und aufschlussreich war. Und so ein Aha-Erlebnis, wie bei der Frage nach den Schwächen, ist für mich einer der Hauptgründe, den Jobsucher-Podcast überhaupt zu machen. Das erdet, bringt Erkenntnisse aus dem echten Leben, aus erster Hand und sorgt dafür, das ich auf dem Laufenden bleibe. Und Du, lieber Hörer, dann natürlich auch! 🙂</p>
<p>Auf die Idee, diese Frage mit zum Interview zu nehmen, brachte mich ein Coaching-Interessent. Der berichtete am Telefon von einem Vorstellungsgespräch, in dem er nach seinen Schwächen gefragt wurde. Mir fiel erst einen Tag später auf, dass ich Schwächen gar nicht auf dem Schirm habe, weil sie bei meiner Vorgehensweise eigentlich keine Rolle spielen. Deswegen dachte ich mir: Nimm die Frage mal mit! Aufgrund des für mich überraschenden Ausgangs werde ich sie weiteren Interviewpartnern stellen, um mal zu gucken, wie andere Personalentscheider das sehen. Außerdem werde ich mich in der übernächsten Podcast-Episode des Themas annehmen und Dir sagen, wie ich das mit den Stärken und Schwächen im Coaching angehe.</p>
<h2>Kontaktier mich!</h2>
<p>Du siehst schon: Das Thema beschäftigt mich. 😉 Falls Du auch so ein Thema hast, dann schreib einen Kommentar oder <a href="http://www.endlich-montag.net/kontakt/">nimm Kontakt zu mir auf</a>. Auch wenn es vielleicht eine Frage ist, von der Du denkst, sie sei ein alter Hut. Probier es trotzdem! Ich finde, dass es sich zum Beispiel in diesem Fall gelohnt hat. Falls Du das auch so siehst, dann hinterlass mir doch bitte eine <a href="https://itunes.apple.com/de/podcast/endlich-montag!/id1083066806" target="_blank" rel="noopener">Bewertung mit Rezension bei iTunes</a>.</p>
<h2>Inhaltsübersicht:</h2>
<ul>
<li><strong>ams &#8211; audio media service Produktionsgesellschaft mbH:</strong><br />
Der Dienstleister der Lokalradios in Ostwestfalen-Lippe</li>
<li><strong>Viele Berufe:</strong><br />
Sogar ausgestorbene und welche, die es gar nicht gibt.</li>
<li><strong>Radio-Media-Berater:</strong><br />
Quereinsteiger mit Verkaufstalent sind gefragt.</li>
<li><strong>Irgendwas mit Medien:</strong><br />
Wie klar ist das Ziel beim Jobsucher?</li>
<li><strong>Azubis an die Macht:</strong><br />
Beim Recruiting ist der Nachwuchs strenger als die Chefs.</li>
<li><strong>Netzwerke:</strong><br />
Ein guter Weg, um den Berufseinstieg zu schaffen.</li>
<li><strong>Einstellung:</strong><br />
Am liebste Leute, die ich kenne.</li>
<li><strong>Stärken:</strong><br />
Übertreibungen sind erwünscht!</li>
<li><strong>Schwächen:</strong><br />
Ehrlichkeit ist das Wichtigste.</li>
<li><strong>Corporate Identity:</strong><br />
ams = <strong>a</strong>rbeit, <strong>m</strong>ensch im Mittelpunkt, <strong>s</strong>paß!</li>
<li><strong>Das Beste (Stärke) bei ams:</strong><br />
Kommunikation</li>
<li><strong>Die Schwächen bei ams:</strong><br />
Dezentrale Organisation</li>
<li><strong>Der perfekte Bewerber:</strong><br />
100 Prozent kann nicht sein.</li>
<li><strong>Nicht möglich:</strong><br />
Beim Vorstellungsgespräch sagen, ob jemand der perfekte Mitarbeiter wird.</li>
<li><strong>Medienbranche:</strong><br />
Was muss ich als Jobsucher mitbringen?</li>
<li><strong>Anstrengend für Bewerber:</strong><br />
Aufregung, weil ich nicht weiß, wem ich begegne.</li>
<li><strong>Anschreiben die Erste:</strong><br />
Wie individuell ist es?</li>
<li><strong>Anschreiben die Zweite:</strong><br />
Wie kann ich es individuell gestalten?</li>
<li><strong>Komm einfach vorbei:</strong><br />
Neugierig Nachfragen bringt Pluspunkte!</li>
<li><strong>Traue keinem Journalisten mit Krawatte:</strong><br />
Das richtige Outfit im Vorstellungsgespräch.</li>
</ul>
<p><a href="http://www.stitcher.com/podcast/jobsucherpodcast-von-endlich-montag" target="_blank" rel="noopener"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-4924 alignnone" src="http://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/stitcher-button-300x110.png" alt="Stitcher" width="177" height="65" /></a><a href="http://www.podcast.de/podcast/339724/" target="_blank" rel="noopener"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-4390 alignright" src="http://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/podcast.delogo-300x135-300x135.jpg" alt="podcast.delogo-300x135" width="159" height="72" /></a></p>
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	<item>
        <title>30 Minuten mit: Oliver Flaskämper</title>
		<link>https://www.endlich-montag.net/blog/podcast/30-minuten-mit-oliver-flaskaemper/</link>
		<pubDate>Fri, 04 Nov 2016 19:17:55 +0000</pubDate>
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    	<description><![CDATA[Oliver Flaskämper möchte Menschen motivieren zu gründen. Der 43-jährige startete mit seinem ersten eigenen Unternehmen bereits im zweiten Jahr seiner Ausbildung. Es folgten so viele weitere, dass ich ihn im Interview frage, wie er den Überblick behält. Und überhaupt: Woher kommen die vielen Ideen?!? Bei uns in der Provinz schuf er mit dem Denkwerk Herford ein Unternehmer- und Gründerzentrum, das mich wirklich beeindruckt. Wer selbst so oft gegründet und täglich mit Startups zu tun hat, ist natürlich auch ein super Gesprächspartner, wenn es ums Scheitern geht. Wenn Du (mit oder ohne ein begleitendes Coaching bei mir) mit dem Gedanken spielst, Existenzgründer zu werden, dann ist diese Podcast-Episode für Dich ein absolutes Muss! :-)]]></description>
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		<itunes:author>Heiko Link</itunes:author>
		<itunes:subtitle>Du überlegst, Dich selbstständig zu machen? Hast aber Zweifel und Angst davor, zu scheitern? Dann ist diese Podcast Episode mit Oliver Flaskämper vom Unternehmer- und Gründerzentrum &amp;quot;Denkwerk Herford&amp;quot; ein absolutes Muss für Dich!</itunes:subtitle>
		<itunes:title>30 Minuten mit: Oliver Flaskämper</itunes:title>
		<itunes:episode>37</itunes:episode>
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		<itunes:summary><![CDATA[Oliver Flaskämper möchte Menschen motivieren zu gründen. Der 43-jährige startete mit seinem ersten eigenen Unternehmen bereits im zweiten Jahr seiner Ausbildung. Es folgten so viele weitere, dass ich ihn im Interview frage, wie er den Überblick behält. Und überhaupt: Woher kommen die vielen Ideen?!? Bei uns in der Provinz schuf er mit dem Denkwerk Herford ein Unternehmer- und Gründerzentrum, das mich wirklich beeindruckt. Wer selbst so oft gegründet und täglich mit Startups zu tun hat, ist natürlich auch ein super Gesprächspartner, wenn es ums Scheitern geht. Wenn Du (mit oder ohne ein begleitendes Coaching bei mir) mit dem Gedanken spielst, Existenzgründer zu werden, dann ist diese Podcast-Episode für Dich ein absolutes Muss! :-)]]></itunes:summary>
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		<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_5902" style="width: 310px" class="wp-caption alignleft"><a href="http://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/11/oliver_flaskaemper_wide.jpg" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-5902" class="wp-image-5902 size-medium" src="http://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/11/oliver_flaskaemper_wide-300x200.jpg" alt="Oliver Flaskämper" width="300" height="200" srcset="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/11/oliver_flaskaemper_wide-300x200.jpg 300w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/11/oliver_flaskaemper_wide-768x512.jpg 768w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/11/oliver_flaskaemper_wide-1024x683.jpg 1024w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/11/oliver_flaskaemper_wide-600x400.jpg 600w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/11/oliver_flaskaemper_wide.jpg 1920w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><p id="caption-attachment-5902" class="wp-caption-text"><strong>Oliver Flaskämper</strong> &#8211; Internetunternehmer und krasser Macher des Unternehmer- und Gründerzentrums &#8222;Denkwerk Herford&#8220;</p></div>
<p>Oliver Flaskämper möchte Menschen motivieren zu gründen. Der 43-jährige startete mit seinem ersten eigenen Unternehmen bereits im zweiten Jahr seiner Ausbildung. Es folgten so viele weitere, dass ich ihn im Interview frage, wie er den Überblick behält. Und überhaupt: Woher kommen die vielen Ideen?!? Bei uns <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Herford" target="_blank" rel="noopener noreferrer">in der Provinz</a> schuf er mit dem <a href="http://www.denkwerk-herford.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Denkwerk Herford</a> ein Unternehmer- und Gründerzentrum, das mich wirklich beeindruckt. Wer selbst so oft gegründet und täglich mit Startups zu tun hat, ist natürlich auch ein super Gesprächspartner, wenn es ums <strong>Scheitern</strong> geht. Wenn Du (mit oder ohne ein begleitendes Coaching bei mir) mit dem Gedanken spielst, <strong>Existenzgründer</strong> zu werden, dann ist diese Podcast-Episode für Dich ein absolutes Muss! 🙂<span id="more-5901"></span></p>
<h2>Warum scheitern so viele?</h2>
<p>Viele Gründer scheitern. Warum ist das eigentlich so? Und ist das wirklich sooooooo schlimm? Oliver sagt, dass viele an sich selbst scheitern. Und daran, dass sie nicht genug Leute um sich haben, die ähnlich ticken wie sie selbst. Er findet, dass unser Land noch vom preußischen Beamtentum geprägt ist und dass unser verschultes Schulsystem in erster Linie Angestellte produziert. Und damit ein Umfeld, dass mich als Gründungsinteressierten massiv zurückzuhalten versucht. Meistens leider mit Erfolg. Sich selbstständig machen ist, wenn man von Handwerkern mal absieht, ein im System nicht vorgesehener Unfall. Und wenn in Deutschland jemand gründet, dann geschieht das oft aus der Not heraus. Was wiederum das Risiko zu Scheitern erhöht und anderen nicht gerade Mut macht, es selbst zu versuchen. Was kannst Du also tun? Hör Dir im Podcast an, welche Tipps Oliver Flaskämper für Dich hat.</p>
<p><a href="https://itunes.apple.com/de/podcast/endlich-montag!/id1083066806" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-4389 aligncenter" src="http://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/itunes-logo-300x111-300x111.jpg" alt="iTunes Logo" width="178" height="66" /></a></p>
<p>Im Interview erwähnt Oliver eine Wutrede von Christian Lindner, die ich im Anschluss erstmal googeln musste. Deswegen habe ich sie Dir hier in die Shownotes gepackt. Ich habe sie mir angeguckt und muss sagen: Alter Schwede! Der zieht echt mächtig einen vom Leder. Das sind dreieinhalb Minuten zum Thema Existenzgründung und Scheitern, die Christian Lindner ganz offensichtlich großen Spaß gemacht haben. 😉</p>
<p><iframe loading="lazy" src="https://www.youtube.com/embed/m1xFN6nDoDY" width="560" height="315" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe></p>
<h2> Veränderung? Geh weg!</h2>
<p>Was ich in dem Gespräch mit Oliver sehr erfrischend fand (und da sind wir wieder beim richtigen Umfeld) war seine Freude am Neuen und gerne auch Verrücktem. Er zitiert <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Hermann_Hesse" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Hermann Hesse</a> mit: &#8222;Jedem Anfang wohnt ein Zauber inne.&#8220; Aus vielen Büchern, meiner Arbeit als Coach und auch von mir selbst, weiß ich, dass der Mensch eigentlich so gar nicht auf Veränderungen abfährt. Schon eine kleine Veränderung des Arbeitswegs aufgrund einer zeitlich begrenzten Baustelle, kann ausreichen, um heftige Wutausbrüche auszulösen. Wenn ich an das Thema Job denke, dann glaube ich, dass viele die gut bekannte, alltägliche Scheiße einer Veränderung vorziehen. Mal ganz abgesehen davon, dass es anstrengend ist, sich mit sich selbst zu beschäftigen. Und: Eine Antwort auf die Frage zu finden, was ich eigentlich will. Meckern ist dagegen total leicht! 😉 Stell Dir mal vor, es wäre umgekehrt &#8230;</p>
<h2>Chef mag er nicht</h2>
<div id="attachment_5922" style="width: 210px" class="wp-caption alignright"><a href="http://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/11/oliver_flaskaemper_denkwerk.jpg" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-5922" class="wp-image-5922 size-medium" src="http://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/11/oliver_flaskaemper_denkwerk-200x300.jpg" alt="Denkwerk Herford" width="200" height="300" srcset="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/11/oliver_flaskaemper_denkwerk-200x300.jpg 200w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/11/oliver_flaskaemper_denkwerk-768x1152.jpg 768w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/11/oliver_flaskaemper_denkwerk-683x1024.jpg 683w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/11/oliver_flaskaemper_denkwerk-600x900.jpg 600w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/11/oliver_flaskaemper_denkwerk.jpg 1280w" sizes="(max-width: 200px) 100vw, 200px" /></a><p id="caption-attachment-5922" class="wp-caption-text"><strong>Gehört auf die Löffelliste:</strong> Ein Besuch im Denkwerk Herford.</p></div>
<p>Oliver Flaskämper ist übrigens sehr gerne Unternehmer, aber gar nicht gerne Chef. Deswegen delegiert er den Chef-Posten an Leute, die das besser können und die mehr Spaß daran haben als er. Das habe ich vorher noch nie gehört. Spannend finde ich auch, dass Oliver kein Verkäufertyp ist und dass er noch <strong>nie einen Businessplan geschrieben</strong> hat. Ich habe auch nicht wirklich Bock auf Businesspläne, was bisher aber immer ein bisschen zu einem schlechten Gewissen geführt hat. Was das betrifft kann ich jetzt ja ganz beruhigt heiter so weiter machen. 🙂 Falls Du auch ein nicht verkaufender Businessplanmuffel sein solltest, hör Dir am besten an, wie Oliver das macht.</p>
<h2>Machen ist wie wollen, nur krasser!</h2>
<p>Am Schluss unseres Interviews kommt die Frage: Wenn so viele Gründer scheitern und da all diese Risiken sind, warum soll ich dann trotzdem gründen? Wie motiviert Oliver Flaskämper die Menschen, in die Selbstständigkeit zu gehen? So viel vorab: Es geht um Leidenschaft und Ideen. Oliver glaubt, dass es viele gibt, die tolle Ideen haben. Aber: Es reicht nicht zu wollen. Man muss auch machen. Und dann bringt er den Wahlspruch der <a href="http://www.founders-owl.de/?_ga=1.171846567.606816618.1478262494" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Founders Foundation</a>: Machen ist wie wollen, nur krasser!</p>
<h2>Buchtipp</h2>
<p>Im Interview empfiehlt Oliver Flaskämper ein Buch. Den guten Inhalt der sich hinter einem doofen Titel verbirgt, findest Du hier: <a href="http://bollinger.shop-asp.de/shop/action/productDetails/9467093/dieter_lange_sieger_erkennt_man_am_start_verlierer_auch_3430200881.html?aUrl=90007926&amp;searchId=0" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Dieter Lange  &#8222;Sieger erkennt man am Start &#8211; Verlierer auch.&#8220;</a></p>
<h2>Veranstaltungshinweise</h2>
<p>Zu den beiden Veranstaltungen, die wir Dir in dieser Podcast-Episode empfehlen, kannst Du Dich hier anmelden:</p>
<ul>
<li><a href="https://www.facebook.com/events/1618193941807470/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">FuckUP Nights OWL &#8211; Vol. IV</a></li>
<li><a href="https://www.facebook.com/events/666194223545598/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Peter Sawtschenko: Erfolg mit der richtigen Positionierung.</a></li>
</ul>
<p><strong>Falls Du Lust hast mich kennenzulernen: Ich bin bei beiden Veranstaltungen dabei. Sprich mich gerne an.</strong> Oliver Flaskämper ist ganz bestimmt auch da. 😉 Falls es an den beiden Terminen nichts wird, dann <strong><a href="http://www.endlich-montag.net/kontakt/">nimm gerne Kontakt zu mir auf</a> und wir vereinbaren einen Termin, der Dir passt</strong>.</p>
<h2>Inhaltsübersicht:</h2>
<ul>
<li><strong>20 Jahre Internet:</strong><br />
Die Unternehmen von Oliver Flaskämper.</li>
<li><strong>Ideenschmiede:</strong><br />
Dusche und Sauna</li>
<li><strong>Macht Spaß:</strong><br />
Neue, verrückte Sachen ausdenken.</li>
<li><strong>Verzetteln?</strong><br />
Eine Typ-Frage.</li>
<li><strong>Start in der Kindheit:</strong><br />
Der kleine Oliver verlegt heimlich Kabel.</li>
<li><strong>Die Domain:</strong><br />
Das Grundstück des kleinen Mannes.</li>
<li><strong>Unternehmertum und Sicherheit:</strong><br />
Mit Scheitern muss man umgehen können.</li>
<li><strong>Tipps für Gründer:</strong><br />
Darauf solltest Du achten.</li>
<li><strong>Wer verkauft?</strong><br />
Im Idealfalls das Produkt sich selbst.</li>
<li><strong>Businessplan:</strong><br />
Es geht auch ohne.</li>
<li><strong>Erfolgreiche Selbstständige:</strong><br />
Dadurch zeichnen sie sich aus.</li>
<li><strong>Erfolg:</strong><br />
So wird er zum Naturgesetz.</li>
<li><strong>Scheitern:</strong><br />
Liegt oft an Dir selbst und an Deinem Umfeld.</li>
<li><strong>Deutschland:</strong><br />
Land des preußischen Beamtentums.</li>
<li><strong>Tipp des Tages:</strong><br />
Umgib Dich als Gründer mit Unternehmern!</li>
<li><strong>Unternehmer werden:</strong><br />
Kann das jeder?</li>
<li><strong>Gründen mit 40+:</strong><br />
Du kannst alles machen und alles hat seinen Preis.</li>
<li><strong>Unternehmen Internet:</strong><br />
Die Vorteile wenn Du im Netz gründest.</li>
<li><strong>Riskant und gefährlich:</strong><br />
Warum soll ich trotzdem gründen?</li>
<li><strong>Veranstaltungshinweise:</strong><br />
FuckUP Nights OWL &#8211; Vol. IV<br />
Peter Sawtschenko: Erfolg mit der richtigen Positionierung.</li>
</ul>
<p><a href="http://www.stitcher.com/podcast/jobsucherpodcast-von-endlich-montag" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-4924 alignnone" src="http://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/stitcher-button-300x110.png" alt="Stitcher" width="177" height="65" /></a><a href="http://www.podcast.de/podcast/339724/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-4390 alignright" src="http://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/podcast.delogo-300x135-300x135.jpg" alt="podcast.delogo-300x135" width="159" height="72" /></a></p>
<p>_________________________________________________</p>
<p><em>Wenn Du Fragen an mich oder meine Interviewpartner hast, dann hinterlasse einen Kommentar. Auch Themenvorschläge sind jederzeit willkommen.</em></p>
]]></content:encoded>
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	<item>
        <title>Privates Interesse im Job: Muss das sein?</title>
		<link>https://www.endlich-montag.net/blog/podcast/privates-interesse-im-job-muss-das-sein/</link>
		<pubDate>Wed, 26 Oct 2016 18:19:18 +0000</pubDate>
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    	<description><![CDATA[Mein privates Interesse passt zu meinem Job. Etwas, wofür ich mich interessiere, ist auch Bestandteil meiner täglichen Arbeit. Ist das wichtig? Muss das sein? Oder ist es vielleicht sogar besser, wenn gerade das nicht der Fall ist? Schließlich muss es nicht zwingend eine gute Idee sein, mein Hobby zum Beruf zu machen. Um diese und weitere Fragen rund um Interessen geht es in der heutigen Jobsucher-Podcast-Episode.]]></description>
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		<itunes:author>Heiko Link</itunes:author>
		<itunes:subtitle>Worauf muss ich bei der Interessenfindung achten? Welche Fallen gibt es? Wie konkret sollte ich mein Interesse formulieren? Und wie viel Leidenschaft brauche ich überhaupt, damit ein Thema wirklich zählt, um beruflich was daraus zu machen? Hör rein!</itunes:subtitle>
		<itunes:title>Privates Interesse im Job: Muss das sein?</itunes:title>
		<itunes:episode>36</itunes:episode>
		<itunes:episodeType>full</itunes:episodeType>
		<itunes:summary><![CDATA[Mein privates Interesse passt zu meinem Job. Etwas, wofür ich mich interessiere, ist auch Bestandteil meiner täglichen Arbeit. Ist das wichtig? Muss das sein? Oder ist es vielleicht sogar besser, wenn gerade das nicht der Fall ist? Schließlich muss es nicht zwingend eine gute Idee sein, mein Hobby zum Beruf zu machen. Um diese und weitere Fragen rund um Interessen geht es in der heutigen Jobsucher-Podcast-Episode.]]></itunes:summary>
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		<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_5883" style="width: 206px" class="wp-caption alignright"><a href="http://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/10/interessenfindung.jpg" target="_blank" rel="noopener"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-5883" class="wp-image-5883 size-medium" src="http://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/10/interessenfindung-196x300.jpg" alt="Entspannung" width="196" height="300" srcset="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/10/interessenfindung-196x300.jpg 196w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/10/interessenfindung-768x1174.jpg 768w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/10/interessenfindung-670x1024.jpg 670w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/10/interessenfindung-600x917.jpg 600w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/10/interessenfindung.jpg 1656w" sizes="(max-width: 196px) 100vw, 196px" /></a><p id="caption-attachment-5883" class="wp-caption-text"><strong>Ganz wichtig bei der Interessenfindung:</strong> Sei entspannt, ein bisschen albern und völlig losgelöst vom Job!</p></div>
<p>Mein privates Interesse passt zu meinem Job. Etwas, wofür ich mich interessiere, ist auch Bestandteil meiner täglichen Arbeit. Ist das wichtig? Muss das sein? Oder ist es vielleicht sogar besser, wenn gerade das <strong>nicht</strong> der Fall ist? Schließlich muss es nicht zwingend eine gute Idee sein, mein Hobby zum Beruf zu machen. Um diese und weitere Fragen rund um Interessen und die Interessenfindung geht es in der heutigen Jobsucher-Podcast-Episode.<span id="more-5871"></span></p>
<h2>Interesse macht vieles leichter</h2>
<p>In den Jobcoachings kommt das Thema Interesse meistens relativ unauffällig daher. Irgendwie scheint der Schuh (scheinbar) eher an anderen Stellen zu drücken. Außerdem denken glaube ich relativ wenige Leute darüber nach, ihre Interessen mit ihrem Beruf / Arbeitgeber zu kombinieren. Dabei erleichtert das doch so viele Dinge. Einerseits kommt man besser in einen neuen Job rein. Ein gemeinsames Interesse ist ein wirklich super gutes verbindendes Element zwischen mir als Jobsucher und einem Gesprächspartner bei einem potentiellen Arbeitgeber. Und es erleichtert mir von der Einarbeitung über das Tagesgeschäft bis hin zur Weiterbildung das Leben auf breiter Front. Ich lerne und behalte Informationen einfach besser, wenn mich das, worum es geht, wirklich interessiert. (Umgekehrt klappt das übrigens auch sehr gut. Den <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Satz_des_Pythagoras" target="_blank" rel="noopener">Satz des Pythagoras</a> habe ich nicht mal behalten, als es darauf ankam!) Außerdem kann es Sinn stiften, wenn ich mit meiner Arbeit für mehr von etwas in der Welt sorge, das mir wirklich am Herzen liegt. Wenn ich zum Beispiel Pferde mag und bei der Arbeit dafür sorge, dass es denen gut geht (beim Tierarzt oder bei einem Futtermittelhersteller) oder das mehr Menschen positive Erfahrungen mit Pferden machen (in der Reitschule oder der Marketingagentur).</p>
<p><a href="https://itunes.apple.com/de/podcast/endlich-montag!/id1083066806" target="_blank" rel="noopener"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-4389 aligncenter" src="http://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/itunes-logo-300x111-300x111.jpg" alt="iTunes Logo" width="178" height="66" /></a></p>
<h2>Pech gehabt: Lauter falsche Interessen</h2>
<p>Ein klassischer Einwand den ich bei der Aufnahme des Podcasts ganz vergessen habe ist: &#8222;Mit dem, wofür ich mich interessiere, kann man kein Geld verdienen.&#8220; Manchmal habe ich das Gefühl, dass wirklich alle &#8222;nur&#8220; solche Interessen haben. 😉 Mein Tipp: Hör und sieh Dich mal um, ob wirklich <span style="text-decoration: underline;"><strong>niemand</strong></span> mit Deinem Lieblingsthema Geld verdient. Ach ja: Und dann gibt es noch die Gruppe der Menschen, die gar nicht wissen, wofür sie sich interessieren. Okay, okay, &#8230; wenn ich etwas nachbohre kommt schon was zu Tage, aber nichts, wo eine richtige Leidenschaft vorhanden ist. Wenn ich beruflich was daraus machen will, dann muss es schließlich schon ein richtig dickes, fettes Interesse sein. Etwas worin ich voll der Experte bin. So&#8217;n halbseidenes &#8222;find ich mal ganz nett&#8220; zählt natürlich nicht. 😉</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Der erste und wichtigste Rat, den ich zu diesem Thema gebe ist:</span></p>
<p><strong>Wenn Du Deine Interessen heraussuchst, dann denk dabei nicht an Berufe / einen Job!</strong></p>
<p>Ich weiß, dass das ein bisschen so wie der berühmte weiße Bär ist, an den man nicht denken soll. *Plopp* ist das Bild im Kopf. Das geht gar nicht anders. Trotzdem: Wenn Du bei der Interessenfindung an Berufe denkst, dann versaust Du Dir die Nummer komplett von vorne bis hinten.</p>
<h2>Sei albern!</h2>
<p>Um davon ganz weit weg zu kommen frage ich meine Klienten zum Beispiel was sie gerne riechen und essen. Und auch wenn Currywurst als Ergebnis total bescheuert und wertlos klingt: Es kann sich was Vernünftiges daraus entwickeln und damit meine ich <strong>nicht</strong> Imbissbudenbesitzer zu werden. <strong>Das mit der vernünftigen Idee klappt aber nur</strong>, wenn man die Currywurst als Antwort erstmal zulässt und durchaus absichtlich mit einer gewissen Albernheit an die Sache ran geht. Wenn Du nur die seriösen und von Anfang an verwertbaren und in Frage kommenden Sachen aufschreibst, dann bleibt der Zettel wahrscheinlich leer. (Oder er füllt sich mit Ideen, die Du doof findest.)</p>
<h2>Im Podcast geht es um folgende Themen:</h2>
<ul>
<li>Soll ich mein Hobby zum Beruf machen oder nicht?</li>
<li>K.O.-Kriterien</li>
<li>Schwarz-Weiß-Denken.</li>
<li>Denkanstöße: Ist Dir wirklich egal, worum es bei der Arbeit geht?</li>
<li>Wie finde ich meine Interessen?</li>
<li>Fallen bei der Interessenfindung.</li>
<li>Wie komme ich von der Currywurst zum Job?</li>
<li>Wie konkret sollte ich meine Interessen formulieren?</li>
<li>Was mache ich mit meinen Interessen, wenn ich sie herausgefunden habe?</li>
<li>Nächste Schritte</li>
</ul>
<p>Ich hoffe, dass diese Episode Dir dabei hilft, Deine Interessen zu finden, scharf zu stellen und in Deinen Job einfliessen zu lassen. Wenn Du das möchtest! Wenn Dir dieser Jobsucher-Podcast dabei hilft, mit einem guten Gefühl zu entscheiden, dass Du gerade das nicht möchtest, dann ist das auch ein Gewinn.</p>
<p>Du hast Fragen? Dann schreib gerne einen Kommentar zu diesem Beitrag. Falls Du bei Deiner Interessenfindung jemanden brauchst, der mit Fragen nachbohrt und Dir bei der Auswahl hilft, dann können wir gerne ein individuelles Coaching dazu machen. <strong><a href="http://www.endlich-montag.net/kontakt/">Nimm Kontakt zu mir auf</a>, um einen Termin zu vereinbaren.</strong></p>
<p><a href="http://www.stitcher.com/podcast/jobsucherpodcast-von-endlich-montag" target="_blank" rel="noopener"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-4924 alignnone" src="http://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/stitcher-button-300x110.png" alt="Stitcher" width="177" height="65" /></a><a href="http://www.podcast.de/podcast/339724/" target="_blank" rel="noopener"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-4390 alignright" src="http://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/podcast.delogo-300x135-300x135.jpg" alt="podcast.delogo-300x135" width="159" height="72" /></a></p>
]]></content:encoded>
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	<item>
        <title>Life/Work Planning: Erfahrungsbericht Teil 2</title>
		<link>https://www.endlich-montag.net/blog/podcast/lifework-planning-erfahrungsbericht-teil-2/</link>
		<pubDate>Mon, 10 Oct 2016 08:25:07 +0000</pubDate>
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    	<description><![CDATA[Gleich zu Beginn des zweiten Teils verrät die 42-jährige Bella, welchen Job sie drei Jahre nach dem Life/Work Planning Coaching (L/WP) bei mir hat. Gefunden hat sie ihn bei einem Englisch-Stammtisch, an dem auch ihr jetziger Chef teilnahm. Er schob ihr ein Zettelchen rüber, auf dem lauter Sachen standen, die sie wirklich gerne macht und fragte: "Hättest du Lust, das für mich zu machen?" Ihre Antwort: "Jaaaaaaaaaaaaaa!" ;-)]]></description>
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		<itunes:author>Heiko Link</itunes:author>
		<itunes:subtitle>Ist die Jobsuche gut ausgegangen? War das mit dem Jobcoaching eine gute Entscheidung? Die erste Frage beantwortet Bella gleich zu Beginn dieser Episode. Die zweite ganz am Schluss. Zwischendrin gibt sie Dir wertvolle Tipps für Deine Jobsuche.</itunes:subtitle>
		<itunes:title>Life/Work Planning: Erfahrungsbericht Teil 2</itunes:title>
		<itunes:episode>35</itunes:episode>
		<itunes:episodeType>full</itunes:episodeType>
		<itunes:summary><![CDATA[Gleich zu Beginn des zweiten Teils verrät die 42-jährige Bella, welchen Job sie drei Jahre nach dem Life/Work Planning Coaching (L/WP) bei mir hat. Gefunden hat sie ihn bei einem Englisch-Stammtisch, an dem auch ihr jetziger Chef teilnahm. Er schob ihr ein Zettelchen rüber, auf dem lauter Sachen standen, die sie wirklich gerne macht und fragte: &quot;Hättest du Lust, das für mich zu machen?&quot; Ihre Antwort: &quot;Jaaaaaaaaaaaaaa!&quot; ;-)]]></itunes:summary>
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		<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_5768" style="width: 310px" class="wp-caption alignright"><a href="http://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/10/Bella.jpg" target="_blank" rel="noopener"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-5768" class="wp-image-5768 size-medium" src="http://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/10/Bella-300x188.jpg" alt="Bella" width="300" height="188" srcset="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/10/Bella-300x188.jpg 300w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/10/Bella-768x482.jpg 768w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/10/Bella.jpg 1024w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/10/Bella-600x376.jpg 600w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><p id="caption-attachment-5768" class="wp-caption-text"><strong>Bella</strong> &#8211; Die 42-jährige machte Anfang 2013 ein Einzelcoaching bei &#8222;Endlich Montag!&#8220;.</p></div>
<p>Gleich zu Beginn des zweiten Teils verrät die <a href="http://www.endlich-montag.net/blog/podcast/was-nach-dem-coaching-geschah-ein-erfahrungsbericht/">42-jährige Bella</a>, welchen Job sie drei Jahre nach dem <a href="https://www.endlich-montag.net/life-work-planning/">Life/Work Planning Coaching (L/WP)</a> bei mir hat. Gefunden hat sie ihn bei einem Englisch-Stammtisch, an dem auch ihr jetziger Chef teilnahm. Er schob ihr ein Zettelchen rüber, auf dem lauter Sachen standen, die sie wirklich gerne macht und fragte: &#8222;Hättest du Lust, das für mich zu machen?&#8220; Ihre Antwort: &#8222;Jaaaaaaaaaaaaaa!&#8220; 😉<span id="more-5783"></span></p>
<h2>&#8222;Dieser Beruf wäre mir nie in den Sinn gekommen.&#8220;</h2>
<p>Im neuen Job legte sie mit zwölf Wochenstunden los. Nach und nach wurde immer weiter aufgestockt. (Ein &#8222;Phänomen&#8220;, das mir übrigens auch schon an anderer Stelle begegnet ist.) Bella bekommt jetzt Geld für Dinge, die sie bisher &#8222;nur&#8220; in ihrem Privatleben gemacht hat. Und zwar sehr gerne. Der Beruf, in dem sie jetzt arbeitet, wäre ihr selbst nie in den Sinn gekommen. Das ist auch ein echter Klassiker. Mir selbst ging es auch so. Lange ist es her &#8230; 😉 Was nach meinem L/WP-Seminar geschah, hätte ich in meinen kühnsten Träumen nicht voraussehen können. Deswegen finde ich es so wichtig, sich auch auf den Weg zu machen, wenn man überhaupt keinen Plan oder bestenfalls eine diffuse Idee hat. Auch wenn sich das wackelig und schrecklich unausgegoren anfühlt, kann am Ende daraus etwas wunderbares entstehen. Nicht vergessen: <strong>Der Weg entsteht beim Gehen! </strong>🙂</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="https://itunes.apple.com/de/podcast/endlich-montag!/id1083066806" target="_blank" rel="noopener"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-4389 aligncenter" src="http://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/itunes-logo-300x111-300x111.jpg" alt="iTunes Logo" width="178" height="66" /></a></p>
<h2>Hindernisse inklusive</h2>
<p>Das klingt super, kommt aber natürlich nicht ganz ohne Hindernisse und Hürden daher. Schließlich passiert das alles im echten Leben. Bella berichtet von ihren Erfahrungen und gibt Dir Tipps, die Du auf Deinen ganz persönlichen Weg mitnehmen kannst. Wir sprechen auch über Druck von Außen, Scheitern und darüber, wie eine gute Karriere verläuft. Und wir halten fest, was nicht funktioniert. Zum Beispiel vorgefertigte Lösungen von einem Berufsberater. Es geht schließlich darum zu erarbeiten, was in Dir steckt. Damit Du erkennen kannst, was Du kannst und willst. Wir fragen uns, welche Rollen Leidensdruck dabei spielt. Und wir stellen auch fest, dass man oft erst los geht, wenn der Popo so richtig auf Grundeis ist.</p>
<h2>Was die Anderen denken</h2>
<p>Wirklich sehr schön finde ich folgenden Satz von Bella: &#8222;<strong>Je mehr Du darauf gibst, was die Anderen über Dich denken, umso schwieriger ist es, was Neues zu wagen.</strong>&#8220; Das finde ich so gut, dass ich gerade wortlos bin. Und das will was heißen! 😉</p>
<p>Was mich vermutlich den ein oder anderen Klienten kosten wird ist die Aussage von Bella, dass das Jobcoaching sehr viel mehr als nur ihr Berufsleben verändert hat. Wo die meisten sich doch schon echt schwer tun, &#8222;nur&#8220; das Berufsleben zu verändern. Am Ende greift dann doch Eins ins Andere. Deswegen biete ich ja auch das <a href="http://www.endlich-montag.net/anstoss-coaching/">Anstoß-Coaching</a> an. 😉</p>
<p>Obwohl Bella von ihrem Umfeld immer wieder eingetrichtert bekam, dass sie <span style="text-decoration: underline;"><strong>niemals</strong></span> einen Job ohne schriftliche Bewerbung finden wird, hat das bei ihr jetzt zwei Mal geklappt. Im Interview verweise ich dazu auf den <a href="http://www.endlich-montag.net/blog/podcast/13-minuten-mit-oliver-abt/">Podcast mit Oliver Abt, auf den ich an dieser Stelle nochmal verlinke</a>. Der stellte in unserem Gespräch fest, dass er von einem seiner Mitarbeiter noch gar keinen Lebenslauf hat.</p>
<h2>Frag Bella</h2>
<p>Ganz am Ende sagt Bella, ob das mit dem Coaching eine gute Entscheidung war. Hör es Dir am besten selbst an. 😉 <strong>Wenn Du eigene Fragen an mich oder auch an Bella hast, dann schreib sie in einen Kommentar und wir werden sie beantworten. </strong>Nach diese Episode könnte ich mir auch vorstellen, mal einen Jobsucher zu interviewen, den ich vorher nicht gecoacht habe. Vielleicht hast Du ja Lust mitzumachen und im Podcast zu schildern, wie Du Deine Jobsuche erlebst.</p>
<h2>Inhaltsübersicht:</h2>
<ul>
<li>Gelernt: Sag <strong>jedem</strong>, dass du dich verändern willst!</li>
<li>Hinterlässt einen üblen Geruch: Unzufriedenheit im Job.</li>
<li><strong>Besser als Jobbörse</strong>: Traumjob am Stammtisch gefunden.</li>
<li>&#8222;Liebesbriefchen&#8220;: Die etwas andere <strong>Stellenausschreibung</strong>.</li>
<li>Hobby wird zum Beruf.</li>
<li><strong>Hindernisse + Hürden:</strong> Tipps von Bella.</li>
<li>Jobsuche: Eine Glaubensfrage?</li>
<li>Von Rettungsankern und Verzweiflung.</li>
<li><strong>Taugen nichts:</strong> Vorgefertigte Lösungen.</li>
<li><strong>Große Überraschung:</strong> Ein Beruf, der mir nie in den Sinn gekommen wäre.</li>
<li><strong>Überzogener Wunsch?</strong> Sinn und Freude im Beruf.</li>
<li>Welche Rolle spielt <strong>Leidensdruck</strong>?</li>
<li><strong>Scheitern:</strong> Was denken die Anderen?</li>
<li>Siegertypen werden im Tal gebohren.</li>
<li>Bewerbung und Lebenslauf: Für meinen Chef nicht wichtig.</li>
<li>Eine Frage der <strong>Zeit</strong>: Bewerbung vs. Netzwerken.</li>
<li>Ausprobieren heißt: <strong>Verantwortung</strong> übernehmen.</li>
<li>Beruhigend: Das Handwerkszeug zu haben, aus einer blöden Jobsituation heraus zu kommen.</li>
</ul>
<h2>&#8222;Endlich Montag!&#8220; live erleben</h2>
<p><strong>Wenn Du mich live erleben möchtest, dann empfehle ich Dir die Teilnahme an einem meiner Seminare in der VHS in Bad Salzuflen:</strong></p>
<ul>
<li><strong><a href="http://www.vhs-badsalzuflen.de/index.php?id=68&amp;kathaupt=11&amp;knr=162-581K&amp;katid=1" target="_blank" rel="noopener">Wer Erfolg will, muss leiden</a></strong><br />
02. November 2016, 19:30 &#8211; 21:00 Uhr</li>
</ul>
<p><strong>Oder nimm <a href="http://www.endlich-montag.net/kontakt/">Kontakt</a> zu mir auf und vereinbare mit mir einen Termin für ein Kennenlern-Coaching.</strong></p>
<p><strong>Was Du auf jeden Fall machen solltest ist: Meinen Jobsucher-Podcast <a href="https://itunes.apple.com/de/podcast/endlich-montag!/id1083066806" target="_blank" rel="noopener">bei iTunes bewerten</a>! 😉 Danke!</strong></p>
<p><a href="http://www.stitcher.com/podcast/jobsucherpodcast-von-endlich-montag" target="_blank" rel="noopener"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-4924 alignnone" src="http://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/stitcher-button-300x110.png" alt="Stitcher" width="177" height="65" /></a><a href="http://www.podcast.de/podcast/339724/" target="_blank" rel="noopener"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-4390 alignright" src="http://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/podcast.delogo-300x135-300x135.jpg" alt="podcast.delogo-300x135" width="159" height="72" /></a></p>
<p>_________________________________________________</p>
<p><em>Wenn Du Fragen an mich oder meine Interviewpartner hast, dann hinterlasse einen Kommentar. Auch Themenvorschläge sind jederzeit willkommen.</em></p>
]]></content:encoded>
<podcast:chapters url="https://www.endlich-montag.net/blog/podcast/lifework-planning-erfahrungsbericht-teil-2/?chapters_format=pijson" type="application/json+chapters"/>	</item>
	
	<item>
        <title>Was nach dem Coaching geschah - Ein Erfahrungsbericht</title>
		<link>https://www.endlich-montag.net/blog/podcast/was-nach-dem-coaching-geschah-ein-erfahrungsbericht/</link>
		<pubDate>Mon, 03 Oct 2016 15:02:36 +0000</pubDate>
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    	<description><![CDATA[Meine heutige Gesprächspartnerin, die 42-jähirge Bella, war vor gut drei Jahren bei mir im Coaching. Heute sind wir befreundet und ich schätze sie sehr, für das offene und ehrliche Feedback, dass sie mir immer wieder gibt. Auch, wenn ich nach ihrer Rückmeldung manchmal erst schlucken und tief durchatmen muss, bevor ich antworte. Sie hört auch meinen Podcast und gab mir nach der Episode "Geld und Motivation" mal wieder eine Rückmeldung, die es in sich hatte. Unser Gespräch endete damit, dass sie meinte, ich solle doch mal einen ehemaligen Coaching-Teilnehmer von mir zu Wort kommen lassen. Et voilà: Hier ist sie! :-)]]></description>
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		<itunes:author>Heiko Link</itunes:author>
		<itunes:subtitle>Was passiert NACH dem Coaching? Mit der 42-jährigen Bella spreche ich darüber, welche beruflichen und privaten Erfahrungen sie nach dem Jobcoaching bei mir gemacht hat. Darüber, wie ihr Umfeld reagierte und ob sie in Sachen Traumjob fündig wurde.</itunes:subtitle>
		<itunes:title>Was nach dem Coaching geschah - Ein Erfahrungsbericht</itunes:title>
		<itunes:episode>34</itunes:episode>
		<itunes:episodeType>full</itunes:episodeType>
		<itunes:summary><![CDATA[Meine heutige Gesprächspartnerin, die 42-jähirge Bella, war vor gut drei Jahren bei mir im Coaching. Heute sind wir befreundet und ich schätze sie sehr, für das offene und ehrliche Feedback, dass sie mir immer wieder gibt. Auch, wenn ich nach ihrer Rückmeldung manchmal erst schlucken und tief durchatmen muss, bevor ich antworte. Sie hört auch meinen Podcast und gab mir nach der Episode &quot;Geld und Motivation&quot; mal wieder eine Rückmeldung, die es in sich hatte. Unser Gespräch endete damit, dass sie meinte, ich solle doch mal einen ehemaligen Coaching-Teilnehmer von mir zu Wort kommen lassen. Et voilà: Hier ist sie! :-)]]></itunes:summary>
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		<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_5768" style="width: 310px" class="wp-caption alignright"><a href="http://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/10/Bella.jpg" target="_blank" rel="noopener"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-5768" class="wp-image-5768 size-medium" src="http://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/10/Bella-300x188.jpg" alt="Bella" width="300" height="188" srcset="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/10/Bella-300x188.jpg 300w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/10/Bella-768x482.jpg 768w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/10/Bella.jpg 1024w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/10/Bella-600x376.jpg 600w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><p id="caption-attachment-5768" class="wp-caption-text"><strong>Bella</strong> &#8211; Die 42-jährige machte Anfang 2013 ein Einzelcoaching bei &#8222;Endlich Montag!&#8220;.</p></div>
<p>Meine heutige Gesprächspartnerin, die 42-jähirge Bella, war vor gut drei Jahren bei mir im <a href="https://www.endlich-montag.net/life-work-planning/">Life/Work Planning Coaching (L/WP)</a>. Heute sind wir befreundet und ich schätze sie sehr, für das offene und ehrliche Feedback, dass sie mir immer wieder gibt. Auch, wenn ich nach ihrer Rückmeldung manchmal erst schlucken und tief durchatmen muss, bevor ich antworte. Sie hört auch meinen Podcast und gab mir nach der Episode &#8222;<a href="http://www.endlich-montag.net/blog/podcast/geld-und-motivation/">Geld und Motivation</a>&#8220; mal wieder eine Rückmeldung, die es in sich hatte. Unser Gespräch endete damit, dass <strong>sie meinte</strong>, ich solle doch mal einen ehemaligen Coaching-Teilnehmer von mir zu Wort kommen lassen. Et voilà: Hier ist sie! 🙂<span id="more-5767"></span></p>
<h2>Keine Werbenummer</h2>
<p>Wenn Du jetzt befürchtest, dass das hier eine reine Werbenummer wird, dann kann ich Dich beruhigen. Bella würde dabei bestimmt nicht mitmachen. Außerdem frage ich auch ganz gezielt nach Dingen, die nicht so toll sind. Als Bella sich nach dem Coaching auf den Weg machte, gab es zum Beispiel in ihrem Freundeskreis einige Veränderungen, über die wir sprechen. Ob das schlechte oder gute Veränderungen sind, muss jeder für sich selbst beurteilen. Für mich zeigt es sehr schön, wie verdammt schwer es werden kann, seine Komfortzone zu verlassen und allen Ernstes Glück und / oder Zufriedenheit im Job anzustreben.</p>
<p><a href="https://itunes.apple.com/de/podcast/endlich-montag!/id1083066806" target="_blank" rel="noopener"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-4389 aligncenter" src="http://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/itunes-logo-300x111-300x111.jpg" alt="iTunes Logo" width="178" height="66" /></a></p>
<h2>Ohne Skript</h2>
<p>Mit Bella habe ich in den vergangenen Jahren sehr oft über dieses Thema gesprochen. Deswegen haben wir beide es riskiert, ganz ohne Skript und ohne vorher überlegte Fragen loszulegen. Wir waren einfach im Moment und haben über das gesprochen, was uns wichtig war. Als ich mir unser Gespräch hinterher noch mal in Ruhe angehörte, dachte ich an ganz vielen Stellen: &#8222;Es ist echt der Hammer, wie viele schlaue, tolle, coole, echt hilfreiche Sachen sie mal so eben ausgesprochen hat.&#8220;</p>
<p><strong>Deswegen bin ich wirklich guter Dinge, dass meine Hörer sich:</strong></p>
<ol>
<li>Darin wiederfinden.</li>
<li>Vieles für ihren eigenen Weg mitnehmen.</li>
</ol>
<p>Ich würde mich sehr freuen, wenn Du mir eine Rückmeldung gibst, ob ich mit dieser Einschätzung richtig liege. <strong>Wenn Du eigene Fragen an mich oder auch an Bella hast, dann schreib einen Kommentar oder sprich mich gerne an.</strong> Nach diese Episode könnte ich mir auch vorstellen, mal einen Jobsucher zu interviewen, den ich vorher nicht gecoacht habe. Vielleicht hast Du ja Lust mitzumachen und im Podcast zu schildern, wie Du Deine Jobsuche erlebst.</p>
<h2>Inhaltsübersicht:</h2>
<ul>
<li>Ich war <strong>verzweifelt</strong>.</li>
<li>Despotischer Chef + blöder Job.</li>
<li>Ich bin nicht der Typ, der <strong>dienen</strong> kann.</li>
<li>Ich wünschte mich ins Marketing, bekam da aber nie einen Job.</li>
<li>Regelmäßige Jobwechsel: <strong>Ich dachte, es liegt am Arbeitgeber.</strong></li>
<li><strong>Krank</strong> gemeldet: Nichts geht mehr.</li>
<li><strong>Alles auf Null:</strong> Was möchte ich machen?</li>
<li>Private Fähigkeiten: Was will ich damit im Jobcoaching?</li>
<li><strong>Herzklopfen</strong> bei Thalia: Mit den Gesprächen habe ich gehadert.</li>
<li>Freundeskreis: Ich fühlte mich <strong>abgewertet</strong>.</li>
<li>Job finden ohne Bewerbung: Das <strong>klappt nie</strong>!!!</li>
<li>Wenig <strong>Unterstützung</strong> aus dem Umfeld: Bleib in der Spur!</li>
<li><strong>Angst:</strong> Ich muss viel lernen.</li>
<li>Freude: <strong>Das, was wir erarbeiten, ist in mir schon vorhanden.</strong></li>
<li>Machen Mut: Die Gespräche, mit denen ich gehadert habe.</li>
<li><strong>Zu weit weg:</strong> Interessante Firmen.</li>
<li>Kontaktaufnahme leicht gemacht: Bekannte Leute und neue Wege.</li>
<li><strong>Skeptischer Coach:</strong> Gegen seinen Rat gehandelt und meinen Weg gefunden.</li>
<li>Neue Ideen und Kooperationen: Erste, kleine Dinge entstehen.</li>
<li>Unerträglich: <strong>Kündigung</strong> ohne einen neuen Job zu haben.</li>
<li><strong>Geld</strong> muss kommen: Notanker Zeitarbeit</li>
</ul>
<p>Der zweite Teil erscheint in einer Woche. Bella verrät darin gleich zu Beginn, welchen &#8211; sie erfüllenden &#8211; Job sie schließlich gefunden hat. Ich freue mich, wenn Du dann wieder dabei bist.</p>
<h2>&#8222;Endlich Montag!&#8220; live erleben</h2>
<p><strong>Wenn Du mich live erleben möchtest, dann empfehle ich Dir die Teilnahme an einem meiner Seminare in der VHS in Bad Salzuflen:</strong></p>
<ul>
<li><strong><a href="http://www.vhs-badsalzuflen.de/index.php?id=68&amp;kathaupt=11&amp;knr=162-580K&amp;katid=1" target="_blank" rel="noopener">Gesundheitsrisko Bewerbung</a></strong><br />
05. Oktober 2016, 19:30 &#8211; 21:00 Uhr</li>
<li><strong><a href="http://www.vhs-badsalzuflen.de/index.php?id=68&amp;kathaupt=11&amp;knr=162-581K&amp;katid=1" target="_blank" rel="noopener">Wer Erfolg will, muss leiden</a></strong><br />
02. November 2016, 19:30 &#8211; 21:00 Uhr</li>
</ul>
<p><strong>Oder nimm <a href="http://www.endlich-montag.net/kontakt/">Kontakt</a> zu mir auf und vereinbare mit mir einen Termin für ein Kennenlern-Coaching.</strong></p>
<p><strong>Was Du auf jeden Fall machen solltest ist: Meinen Jobsucher-Podcast <a href="https://itunes.apple.com/de/podcast/endlich-montag!/id1083066806" target="_blank" rel="noopener">bei iTunes bewerten</a>! 😉 Danke!<br />
</strong></p>
<p><a href="http://www.stitcher.com/podcast/jobsucherpodcast-von-endlich-montag" target="_blank" rel="noopener"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-4924 alignnone" src="http://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/stitcher-button-300x110.png" alt="Stitcher" width="177" height="65" /></a><a href="http://www.podcast.de/podcast/339724/" target="_blank" rel="noopener"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-4390 alignright" src="http://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/podcast.delogo-300x135-300x135.jpg" alt="podcast.delogo-300x135" width="159" height="72" /></a></p>
<p>_________________________________________________</p>
<p><em>Wenn Du Fragen an mich oder meine Interviewpartner hast, dann hinterlasse einen Kommentar. Auch Themenvorschläge sind jederzeit willkommen.</em></p>
]]></content:encoded>
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	<item>
        <title>Geschäftsführercoach Bernd Geropp im Interview</title>
		<link>https://www.endlich-montag.net/blog/podcast/geschaeftsfuehrercoach-bernd-geropp-im-interview/</link>
		<pubDate>Mon, 19 Sep 2016 09:00:37 +0000</pubDate>
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    	<description><![CDATA[Der 53-jährige Geschäftsführercoach und Führungstrainer Bernd Geropp aus Aachen, hat mir im Podcast-Interview ein großes Geschenk gemacht. Ohne es zu wissen und ganz am Schluss. Da formuliere ich mir über Jahre den Mund fusselig, wieso man bei der Jobsuche erstmal keinen Job suchen sollte und dann erklärt Bernd das mal eben ganz einleuchtend aus der Hüfte. Respekt! :-)]]></description>
		<atom:link rel="http://podlove.org/deep-link" href="https://www.endlich-montag.net/blog/podcast/geschaeftsfuehrercoach-bernd-geropp-im-interview/#" />
		
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		<itunes:author>Heiko Link</itunes:author>
		<itunes:subtitle>Am besten suchst Du einen Job, OHNE einen Job zu suchen. Verstehst Du nicht? Bernd Geropp erklärt im Endlich Montag! Jobsucher-Podcast was es damit auf sich hat und wieso &amp;quot;Verstehen&amp;quot; in dem Zusammenhang ein super Stichwort ist. :-)</itunes:subtitle>
		<itunes:title>Geschäftsführercoach Bernd Geropp im Interview</itunes:title>
		<itunes:episode>32</itunes:episode>
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		<itunes:summary><![CDATA[Der 53-jährige Geschäftsführercoach und Führungstrainer Bernd Geropp aus Aachen, hat mir im Podcast-Interview ein großes Geschenk gemacht. Ohne es zu wissen und ganz am Schluss. Da formuliere ich mir über Jahre den Mund fusselig, wieso man bei der Jobsuche erstmal keinen Job suchen sollte und dann erklärt Bernd das mal eben ganz einleuchtend aus der Hüfte. Respekt! :-)]]></itunes:summary>
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		<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_5425" style="width: 241px" class="wp-caption alignleft"><a href="http://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/09/Bernd-Geropp-5335.jpg" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-5425" class="wp-image-5425 size-medium" src="http://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/09/Bernd-Geropp-5335-231x300.jpg" alt="Bernd Geropp" width="231" height="300" srcset="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/09/Bernd-Geropp-5335-231x300.jpg 231w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/09/Bernd-Geropp-5335.jpg 545w" sizes="(max-width: 231px) 100vw, 231px" /></a><p id="caption-attachment-5425" class="wp-caption-text"><strong>Dr. Ing. Bernd Geropp</strong> &#8211; Geschäftsführercoach und Führungstrainer aus Aachen</p></div>
<p>Der 53-jährige Geschäftsführercoach und Führungstrainer Dr. Ing. <a href="https://www.mehr-fuehren.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Bernd Geropp</a> aus Aachen, hat mir im Podcast-Interview ein großes Geschenk gemacht. Ohne es zu wissen und ganz am Schluss. Da formuliere ich mir über Jahre den Mund fusselig, <strong>wieso man bei der Jobsuche erstmal keinen Job suchen sollte</strong> und dann erklärt Bernd das mal eben ganz einleuchtend aus der Hüfte. Respekt! 🙂<span id="more-5392"></span></p>
<h2>Bernd Geropp ist auch Podcaster</h2>
<p>Vor und beim Interview war ich ein bisschen &#8222;freudig nervös&#8220;, weil Bernd selber Podcaster ist und noch dazu kein Unbekannter. Bereits im Juni 2013 erschien die erste Folge seines Podcasts &#8222;<a href="https://itunes.apple.com/de/podcast/fuhrung-auf-den-punkt-gebracht!/id665733012?mt=2" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Führung auf den Punkt gebracht</a>&#8222;, der mittlerweile über 400 Bewertungen mit voller Punktzahl hat. Vielleicht hilfst Du mir mit Deiner Bewertung, ein bisschen aufzuschliessen &#8230; 😉 Ich höre seinen Podcast gerne, weil es für Jobsucher viele Interessante Einblicke in Führungspositionen gibt. Also in das Arbeitsleben der Leute, <strong>die darüber entscheiden, ob Du als Jobsucher eingestellt wirst oder nicht</strong>. Und die auch manchmal der Grund dafür sind, dass jemand den Job wechselt. <strong>Chefs</strong> spielen in meinen <a href="http://www.endlich-montag.net/provokatives-jobsucher-coaching/">Provokativen-</a> und <a href="http://www.endlich-montag.net/job-coaching-fuer-wen/">Job-Coachings</a> durchaus eine wichtige Rolle.</p>
<p><a href="https://itunes.apple.com/de/podcast/endlich-montag!/id1083066806" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-4389 aligncenter" src="http://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/itunes-logo-300x111-300x111.jpg" alt="iTunes Logo" width="178" height="66" /></a></p>
<p>Was das Thema Führung und die Gedanken, die sich die Unternehmensspitze so macht betrifft, hat Bernd nicht nur als Coach und Trainer Erfahrung. Er hat auch in einem großen Konzern im mittleren Management gearbeitet. Als Unternehmer hat er fünf Jahre lang ein Startup geführt, wo er weltweit für 350 Mitarbeiter verantwortlich war. 2009 machte er sich dann selbständig und ist seitdem als Solopreneur unterwegs. Das er was zum Thema sagen kann, habe ich insbesondere an zwei seiner Podcastepisoden gesehen, die ich Dir hiermit ans Herz legen möchte:</p>
<ul>
<li>FPG009 &#8211; 13 Wege neue Mitarbeiter zu suchen und zu finden</li>
<li>FPG023 &#8211; Worauf Sie bei der Mitarbeitersuche mit Social Media achten sollten!</li>
</ul>
<p>Letzter finde ich persönlich auch für alle spannend, die sich für das Thema <strong><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Employer_Branding" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Employer Branding (Arbeitgebermarkenbildung)</a></strong> interessieren.</p>
<h2>Aufs Blut gehasst!</h2>
<p>Im Interview spreche ich mit Bernd über <strong>Heiko Mell</strong>, der die Karriereberatung in den &#8222;<strong>VDI Nachrichten</strong>&#8220; macht. &#8222;Ich habe ihn schon als Student gelesen und ihn damals aufs Blut gehasst&#8220;, sagt Bernd im Interview. Das Problem: Mell beschreibt laut Bernd exakt, wie &#8211; unfair &#8211; es in großen Unternehmen abläuft. Wie Du Dich verhalten solltest, wenn Du in diesem alten System Karriere machen willst. Wie versprochen kommt hier in den Shownotes der Link:</p>
<div id="attachment_5426" style="width: 310px" class="wp-caption alignright"><a href="http://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/09/Bernd-geropp-150503.jpg" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-5426" class="wp-image-5426 size-medium" src="http://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/09/Bernd-geropp-150503-300x200.jpg" alt="Bernd Geropp" width="300" height="200" srcset="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/09/Bernd-geropp-150503-300x200.jpg 300w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/09/Bernd-geropp-150503-768x512.jpg 768w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/09/Bernd-geropp-150503-600x400.jpg 600w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/09/Bernd-geropp-150503.jpg 900w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><p id="caption-attachment-5426" class="wp-caption-text"><strong>Podcast-Kollege:</strong> Bernd Geropp produziert den Podcast &#8222;Führung auf den Punkt gebracht&#8220;</p></div>
<ul>
<li><a href="http://www.vdi-nachrichten.com/Management-Karriere/Karriereberatung-Heiko-Mell" target="_blank" rel="noopener noreferrer">VDI Nachrichten</a></li>
<li><a href="http://www.heiko-mell.de/Home" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Heiko Mell</a></li>
</ul>
<p>Mein Namensvetter klingt ehrlich gesagt nach einem spannenden Interviewpartner. Ich glaube, da werde ich mal nachhaken &#8230;</p>
<h2>Inhaltsübersicht:</h2>
<ul>
<li><strong>Personal auf den letzten Drücker:</strong><br />
Die Rolle der Mitarbeitergewinnung im Arbeitsalltag einer Führungskraft.</li>
<li><strong>Personalentscheidung:</strong><br />
Team einbeziehen. Alle müssen aus dem Bauch heraus <strong>ja</strong> sagen.</li>
<li><strong>Einstellungskriterien:</strong><br />
Große vs. kleine Unternehmen</li>
<li><strong>Netzwerke:</strong><br />
Großteil der offenen Stellen wird nicht nach außen gegeben.</li>
<li><strong>Der Bewerbungsprozess im Unternehmen:</strong><br />
Horrend zeitintensiv! Horrend kostenintensiv!</li>
<li><strong>Mitarbeitersuche über Personalberater:</strong><br />
Spar Dir die Kosten für den Makler!</li>
<li><strong>Gradliniger Werdegang / perfekter Bewerber:</strong><br />
Die Suche danach, wird sich in Zukunft auflösen.</li>
<li><strong>Bisherige Branche und Noten am besten vergessen:</strong><br />
Entscheidend ist die richtige Einstellung des neuen Mitarbeiters.</li>
<li><strong>&#8222;Fieser Möpp&#8220; hat Recht:</strong><br />
VDI-Mann Heiko Mell beschreibt das unfaire Karrieresystem.</li>
<li><strong>Umdenken:</strong><br />
Große Unternehmen müssen was tun und flexibler werden.</li>
<li><strong>Interesse und Sinn:</strong><br />
Leuchtende Augen bei der Arbeit.</li>
<li><strong>Unternehmensvision die Dir nicht hilft:</strong><br />
Die Nummer 1 werden bei 15 Prozent Profit.</li>
<li><strong>Musiker only:</strong><br />
Der musizierende Vertrieb.</li>
<li><strong>Gute Sache:</strong><br />
Quereinsteiger reinholen!</li>
<li><strong>Zeitdruck bei der Mitarbeitersuche:</strong><br />
Verzicht auf die richtige Einstellung ist langfristig schädlich.</li>
<li><strong>Bernds Geschenk:</strong><br />
Komm in Kontakt, um zu verstehen. Nicht, weil Du einen Job suchst.</li>
</ul>
<h2>&#8222;Endlich Montag!&#8220; live erleben</h2>
<p><strong>Wenn Du mich live erleben möchtest, dann empfehle ich Dir die Teilnahme an einem meiner Seminare in der VHS in Bad Salzuflen:</strong></p>
<ul>
<li><strong><a href="http://www.vhs-badsalzuflen.de/index.php?id=68&amp;kathaupt=11&amp;knr=162-580K&amp;katid=1" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Gesundheitsrisko Bewerbung</a></strong><br />
05. Oktober 2016, 19:30 &#8211; 21:00 Uhr</li>
<li><strong><a href="http://www.vhs-badsalzuflen.de/index.php?id=68&amp;kathaupt=11&amp;knr=162-581K&amp;katid=1" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Wer Erfolg will, muss leiden</a></strong><br />
02. November 2016, 19:30 &#8211; 21:00 Uhr</li>
</ul>
<p><strong>Oder nimm <a href="http://www.endlich-montag.net/kontakt/">Kontakt</a> zu mir auf und vereinbare mit mir einen Termin für ein Kennenlern-Coaching.</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="http://www.stitcher.com/podcast/jobsucherpodcast-von-endlich-montag" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-4924 alignnone" src="http://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/stitcher-button-300x110.png" alt="Stitcher" width="177" height="65" /></a><a href="http://www.podcast.de/podcast/339724/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-4390 alignright" src="http://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/podcast.delogo-300x135-300x135.jpg" alt="podcast.delogo-300x135" width="159" height="72" /></a></p>
<p>_________________________________________________</p>
<p><em>Wenn Du Fragen an mich oder meine Interviewpartner hast, dann hinterlasse einen Kommentar. Auch Themenvorschläge sind jederzeit willkommen.</em></p>
]]></content:encoded>
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	<item>
        <title>Geld und Motivation</title>
		<link>https://www.endlich-montag.net/blog/podcast/geld-und-motivation/</link>
		<pubDate>Mon, 12 Sep 2016 08:42:56 +0000</pubDate>
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    	<description><![CDATA[Ich gebe es ja zu: Lange Zeit habe ich gedacht, dass Geld in erster Linie bei Schülern der Faktor ist, der über die Berufswahl entscheidet. Was willst Du später mal machen? Egal! Hauptsache ordentlich Kohle! Ich habe keine Ahnung, wie ich auf dieses schmale Brett gekommen bin ... Denn: Na klar bleiben Erwachsene in Jobs die sie nicht mögen, weil es gutes Geld für leichte Arbeit gibt. Arbeit, die sie nicht fordert, was wiederum der Grund für die Unzufriedenheit ist. Egal! Hauptsache ordentlich Kohle! Und dann muss ich noch nicht mal viel dafür tun! Einen besseren Schnitt kann ich nicht machen! Ein echter Schnapper. Den geb ich nicht mehr her.]]></description>
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		<itunes:author>Heiko Link</itunes:author>
		<itunes:subtitle>Geld entscheidet, ob Du in einem blöden Job bleibst oder nicht. Und es entscheidet, wie Du Dein Unternehmen ausrichtest. Motivation durch Geld hat aber einen Haken: Sie hält nicht lange an. Bei kreativen Aufgaben wirkt ein Bonus es sogar kontraproduktiv.</itunes:subtitle>
		<itunes:title>Geld und Motivation</itunes:title>
		<itunes:episode>31</itunes:episode>
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		<itunes:summary><![CDATA[Ich gebe es ja zu: Lange Zeit habe ich gedacht, dass Geld in erster Linie bei Schülern der Faktor ist, der über die Berufswahl entscheidet. Was willst Du später mal machen? Egal! Hauptsache ordentlich Kohle! Ich habe keine Ahnung, wie ich auf dieses schmale Brett gekommen bin ... Denn: Na klar bleiben Erwachsene in Jobs die sie nicht mögen, weil es gutes Geld für leichte Arbeit gibt. Arbeit, die sie nicht fordert, was wiederum der Grund für die Unzufriedenheit ist. Egal! Hauptsache ordentlich Kohle! Und dann muss ich noch nicht mal viel dafür tun! Einen besseren Schnitt kann ich nicht machen! Ein echter Schnapper. Den geb ich nicht mehr her.]]></itunes:summary>
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		<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_5313" style="width: 310px" class="wp-caption alignleft"><a href="http://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/09/ueber_geld_4168.jpg" target="_blank" rel="noopener"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-5313" class="wp-image-5313 size-medium" src="http://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/09/ueber_geld_4168-300x219.jpg" alt="Portemonnaie" width="300" height="219" srcset="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/09/ueber_geld_4168-300x219.jpg 300w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/09/ueber_geld_4168-768x560.jpg 768w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/09/ueber_geld_4168-1024x747.jpg 1024w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/09/ueber_geld_4168-600x438.jpg 600w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><p id="caption-attachment-5313" class="wp-caption-text"><strong>Kassenbons statt Kohle?</strong> Ganz fieses Gefühl! <em>Foto: Heiko Link</em></p></div>
<p>Ich gebe es ja zu: Lange Zeit habe ich gedacht, dass Geld in erster Linie bei Schülern der Faktor ist, der über die Berufswahl entscheidet. Was willst Du später mal machen? Egal! Hauptsache ordentlich Kohle! Ich habe keine Ahnung, wie ich auf dieses schmale Brett gekommen bin &#8230; Denn: Na klar bleiben Erwachsene in Jobs die sie nicht mögen, weil es gutes Geld für leichte Arbeit gibt. Arbeit, die sie nicht fordert, was wiederum der Grund für die Unzufriedenheit ist. Egal! Hauptsache ordentlich Kohle! Und dann muss ich noch nicht mal viel dafür tun! Einen besseren Schnitt kann ich nicht machen! Ein echter Schnapper. Den geb ich nicht mehr her.<span id="more-5312"></span></p>
<h2>Ich weiß: Bewerbungen schreiben ist Schwachsinn</h2>
<p>Außerdem stehe ich mit ordentlich Kohle nach außen natürlich auch gut da. Zum Beispiel, wenn ich es geschafft habe, einen Vorstandsposten zu ergattern. Dicker Firmenwagen inklusive. Das dicke Auto ist glaube ich auch <strong><span style="text-decoration: underline;">kein</span></strong> reines Schüler-Ding. 😉 Okay, okay. Ich rudere ein kleines Stück zurück. Ohne Geld oder mit zu wenig Geld geht es natürlich nicht. Das ist &#8217;ne ganz fiese Nummer. Das kenne ich aus eigener Erfahrung. <strong>Interessant finde ich, dass die meisten Menschen davon auszugehen scheinen, dass eine Arbeit die Ihnen Spaß machen würde, zwangsläufig und ganz automatisch weniger / viel zu wenig Geld bedeutet.</strong></p>
<p><em><a href="https://itunes.apple.com/de/podcast/endlich-montag!/id1083066806" target="_blank" rel="noopener"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-4389 aligncenter" src="http://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/itunes-logo-300x111-300x111.jpg" alt="iTunes Logo" width="178" height="66" /></a></em></p>
<h2>Ich weiß auch: Dafür geben die Leute Geld aus</h2>
<p>Für Selbstständige / Freiberufler wie mich, kann Kohle entscheidend mit beeinflussen, in welche Richtung ich mein Geschäft ausrichte. &#8222;Biete Bewerbungstrainings mit an&#8220;, meinte ein guter Freund. Anschreiben formulieren, Lebenslauf checken, und so weiter &#8230; An sich keine schlechte Idee, weil: Das könnte ich sehr gut machen. Ich bin ja schließlich auch Journalist und kreativ. Außerdem kenne ich durch meinen Jobsucher-Podcast mittlerweile die Anforderungen recht gut. Ich weiß: Bewerbungen schreiben ist für <a href="http://www.endlich-montag.net/job-coaching-fuer-wen/"><strong>die Menschen, die ich gerne unterstützen möchte </strong></a>(zum Beispiel Quereinsteiger), völliger Schwachsinn. (Und für die anderen meiner Meinung nach auch ganz sicher nicht die erste Wahl.) Ich weiß auch: Die Menschen geben dafür eher Geld aus. Ist ja auch viel einfacher. Du lädst einfach die ganze Arbeit beim Bewerbungscoach ab. Und schneller geht es auch noch. Soll ich also meine Seele verkaufen und wider besseren Wissens eine deutlich schlechtere Dienstleistung anbieten, weil die Geld bringt?</p>
<h2>Geld-Bonus erzeugt schlechtere Ergebnisse</h2>
<p>Dass Problem bei dieser Vorgehensweise ist, dass <strong>Geld als Leitmotiv</strong> einen ganz entscheidenden Haken hat: Es motiviert mich von außen. Das wirkt leider nur kurz. Studien haben gezeigt, dass Mitarbeiter in Unternehmen, die kreative Aufgaben erledigen, schlechtere Ergebnisse bringen, wenn Sie extrinsisch motiviert werden. Zum Beispiel mit einen Bonus auf das normale Gehalt. <strong>Strafe anstelle des Bonus würde übrigens in gleicher Weise motivieren. </strong>Beides erzeugt Druck. In einem Fall will ich unbedingt den Bonus haben, im anderen die Strafe unbedingt vermeiden. <strong>Druck und Kreativität kommen nicht zusammen.</strong></p>
<p>Kreativität kommt zum Beispiel mit Bewegung. Deswegen arbeite ich manchmal beim Spazierengehen. Was regelmäßig dazu führt, dass ich jemanden treffe, der zu mir sagt: &#8222;Na, kannst Du Dir Lustwandeln am helllichten Tag denn leisten?&#8220; Dann sind wir wieder beim Ansehen in der Gesellschaft &#8230; Da musst Du als Kreativer drauf pfeifen. Das ist ein Lernprozess. 😉 Noch ein Hinweis für ganz schlaue Chefs, Auftraggeber und Kunden: Ein Hungerlohn funktioniert im Umkehrschluss auch nicht. 😉</p>
<h2>Motivation kommt mit Sinn</h2>
<p>Motivation aus mir selbst heraus kommt unter anderem mit Sinn. Bewerbungen schreiben erzeugt bei mir persönlich zu wenig Sinn. <a href="http://www.endlich-montag.net/berufliches-coaching/podcast/woran-krankt-das-deutsche-bewerbungssystem/">Selbst wenn ich so einen Job bekomme, bringt es einfach zu viele Nachteile. Ich könnte genauso gut knobeln.</a> Klar würde ich mal jemanden bei einer Bewerbung helfen, aber nicht als dauerhaftes oder gar schwerpunktmäßiges Angebot. Denn wenn mir als Freiberufler zusammen mit dem Sinn auch gleich die Motivation flöten geht, dann kann ich meinen Laden zumachen. Kohle kommt bei mir nur nach getaner Arbeit und nicht automatisch am Ende des Monats. <strong>Auf Motivation aus mir selbst heraus bin ich als allein arbeitender Freiberufler (ganz ohne Chef) zwingend angewiesen!</strong> Keine Motivation -&gt; keine Arbeit -&gt; Kassenbons statt Kohle. Ganz einfach.</p>
<p>Wenn Du mehr über Motivation und Geld erfahren möchtest, dann kann ich Dir den Podcast <a href="https://www.mehr-fuehren.de/buecher-und-tools/podcast-fuehrung/" target="_blank" rel="noopener">&#8222;Führung auf den Punkt gebracht&#8220; von Bernd Geropp</a> empfehlen. Bernd ist Geschäftsführercoach und richtet sich mit seinem Podcast an die Führungsebene. Ich finde, dass man da auch als Arbeitnehmer sehr spannende Einblicke in die andere Seite bekommt. In einer Episode geht es zum Beispiel darum, wie ich meinen Chef führen kann (und nicht etwa umgekehrt). Und weil ich das so spannend finde, habe ich ihn gefragt, ob ich ihn in meinem Jobsucher-Podcast interviewen darf. Was soll ich sagen: Bernd hat ja gesagt! 🙂</p>
<p>Genug der Vorrede.</p>
<p>Wenn Du Bock auf Motivation von innen heraus hast, dann mach mit mir einen Coachingtermin aus. Einfach eine <a href="http://www.endlich-montag.net/kontakt/">Mail schicken</a> oder anrufen: 01 70 / 5 40 23 28</p>
<h2>Zum Schluss die Inhaltsübersicht:</h2>
<ul>
<li>Wie ärgerlich: Langweiliger Job für gutes Geld.</li>
<li>Mach&#8216; Bewerbungstrainings!</li>
<li>Geld ist cool. So wie der Marlboro-Mann und der Vorstandsposten.</li>
<li>Der (hohe) Preis fürs cool sein.</li>
<li>Frauenquote: Macht die Damen nicht dümmer!</li>
<li>Coachings in die Länge ziehen.</li>
<li>7 Bewerbungstipps wären: Schwachsinn!</li>
<li>Stell Dir eine Welt vor, in der Menschen gerne zur Arbeit gehen.</li>
<li>Motivation von innen: Das brauchst Du dafür.</li>
<li>Sinn ist <span style="text-decoration: underline;"><strong>nicht</strong></span> = Geld.</li>
<li>Welchen Wert hat Freiheit?</li>
<li>Die Frau verdient das Geld.</li>
<li>Killer-Frage: Kannst Du davon leben?</li>
<li>Generation Why</li>
<li>Geh&#8216; Risiken ein!</li>
<li>Fehlerfreundlichkeit</li>
<li>Stelle Dir eine Welt vor, in der Quereinsteiger 0hne jegliche Vorkenntnisse eine Chance haben.</li>
<li>Kann ich alles erreichen, was ich mir vorstellen kann? Nein &#8230;</li>
<li>Siegertypen werden im Tal geboren</li>
<li>Der Weg entsteht beim Gehen</li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="http://www.stitcher.com/podcast/jobsucherpodcast-von-endlich-montag" target="_blank" rel="noopener"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-4924 alignnone" src="http://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/stitcher-button-300x110.png" alt="Stitcher" width="177" height="65" /></a><a href="http://www.podcast.de/podcast/339724/" target="_blank" rel="noopener"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-4390 alignright" src="http://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/podcast.delogo-300x135-300x135.jpg" alt="podcast.delogo-300x135" width="159" height="72" /></a></p>
<p>_________________________________________________</p>
<p><em>Wenn Du Fragen an mich oder meine Interviewpartner hast, dann hinterlasse einen Kommentar. Auch Themenvorschläge sind jederzeit willkommen.</em></p>
]]></content:encoded>
<podcast:chapters url="https://www.endlich-montag.net/blog/podcast/geld-und-motivation/?chapters_format=pijson" type="application/json+chapters"/>	</item>
	
	<item>
        <title>Zukunftsoptimismus Teil 2</title>
		<link>https://www.endlich-montag.net/blog/podcast/zukunftsoptimismus-teil-2/</link>
		<pubDate>Mon, 05 Sep 2016 09:44:05 +0000</pubDate>
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    	<description><![CDATA[Im Leben gibt es zwei Währungen, in denen ich investieren kann: 1. Geld, 2. Zeit. Während Geld wiederbeschaffbar ist, ist Zeit definitiv weg. Gerade im Job, in dem ich so viel Lebenszeit verbringe, lautet daher die wichtige Frage: Wie kann ich meine Zeit sinnvoll investieren? Mit dem Vorwärtsdenker André M. Fechner rede ich im zweiten Teil unseres Interviews unter anderem darüber, dass es insbesondere in diesem Punkt mit den Nachrücken der jungen Generation einen großen Wertewandel geben wird.]]></description>
		<atom:link rel="http://podlove.org/deep-link" href="https://www.endlich-montag.net/blog/podcast/zukunftsoptimismus-teil-2/#" />
		
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		<itunes:author>Heiko Link</itunes:author>
		<itunes:subtitle>Stellenabbau, schrumpfende Bevölkerung, Produktionsverlagerung ins Ausland. Wenn Du Deine Potentiale kennst und weißt, was Du willst, dann bedeutet das für Dich: Paradiesische Verhältnisse voraus! Wenn nicht, dann lass Dich gerne von mir coachen. ;-)</itunes:subtitle>
		<itunes:title>Zukunftsoptimismus Teil 2</itunes:title>
		<itunes:episode>30</itunes:episode>
		<itunes:episodeType>full</itunes:episodeType>
		<itunes:summary><![CDATA[Im Leben gibt es zwei Währungen, in denen ich investieren kann: 1. Geld, 2. Zeit. Während Geld wiederbeschaffbar ist, ist Zeit definitiv weg. Gerade im Job, in dem ich so viel Lebenszeit verbringe, lautet daher die wichtige Frage: Wie kann ich meine Zeit sinnvoll investieren? Mit dem Vorwärtsdenker André M. Fechner rede ich im zweiten Teil unseres Interviews unter anderem darüber, dass es insbesondere in diesem Punkt mit den Nachrücken der jungen Generation einen großen Wertewandel geben wird.]]></itunes:summary>
		<itunes:image href="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/08/vorwaertsdenker-andre-m-fechner.jpg"/>
		<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_5247" style="width: 310px" class="wp-caption alignleft"><a href="http://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/08/vorwaertsdenker-andre-m-fechner.jpg" target="_blank" rel="noopener"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-5247" class="wp-image-5247 size-medium" src="http://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/08/vorwaertsdenker-andre-m-fechner-300x231.jpg" alt="Vorwärtsdenker" width="300" height="231" srcset="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/08/vorwaertsdenker-andre-m-fechner-300x231.jpg 300w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/08/vorwaertsdenker-andre-m-fechner-768x591.jpg 768w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/08/vorwaertsdenker-andre-m-fechner-1024x789.jpg 1024w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/08/vorwaertsdenker-andre-m-fechner-600x462.jpg 600w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><p id="caption-attachment-5247" class="wp-caption-text">Vorwärtsdenker André M. Fechner</p></div>
<p>Im Leben gibt es zwei Währungen, in denen ich investieren kann: 1. Geld, 2. Zeit. Während Geld wiederbeschaffbar ist, ist Zeit definitiv weg. Gerade im Job, in dem ich so viel Lebenszeit verbringe, lautet daher die wichtige Frage: <strong>Wie kann ich meine Zeit sinnvoll investieren?</strong> Mit dem <a href="http://vorwärtsdenker.de" target="_blank" rel="noopener">Vorwärtsdenker André M. Fechner</a> rede ich im zweiten Teil unseres Interviews unter anderem darüber, dass es insbesondere in diesem Punkt mit den Nachrücken der jungen Generation einen <strong>großen Wertewandel</strong> geben wird.<span id="more-5281"></span></p>
<p>Aus der Perspektive des Arbeitgebers sprechen wir darüber, ob das mit dem Spaß im Job wirklich geht und wie ich Mitarbeiter motivieren kann. Und es geht um <strong>Angst</strong>: Vor Robotern, die mir meinen Job klauen. Vor 200 Arbeitsplätzen, die &#8211; zum Glück! &#8211; eingespart werden konnten. Vor dem Schrumpfen unserer Bevölkerung. Vor der Verlagerung der Produktion ins Ausland.</p>
<h2>Paradiesische Verhältnisse voraus!</h2>
<p>Kurz gesagt geht es um (Du hast es Dir sicher schon gedacht): Paradiesische Verhältnisse. Die kommen mit dieser Entwicklung nämlich auf Menschen zu, die ihr <strong>Potential erkannt</strong> haben und die <strong>wissen, was sie wollen</strong>. <em>Solltest Du diesen beiden Punkte für Dich noch nicht klar haben, dann unterstütze ich Dich bei Deiner Potential- und Zielfindung gerne mit einem Coaching.</em></p>
<p>Unternehmer werden in Zukunft umdenken müssen. Sie werden zum Beispiel Mitarbeiter, die gehen wollen, &#8211; trotz des Fachkräftemangels &#8211; in ihrem Fortkommen unterstützen. Und sie werden den Kontakt zu diesen Leuten halten. Hör Dir an, warum Arbeitgeber in einigen Jahren (und meiner Meinung nach auch schon heute) mit einem solchen Verhalten gut beraten sind.</p>
<p><em><a href="https://itunes.apple.com/de/podcast/endlich-montag!/id1083066806" target="_blank" rel="noopener"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-4389 aligncenter" src="http://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/itunes-logo-300x111-300x111.jpg" alt="iTunes Logo" width="178" height="66" /></a></em></p>
<h2>Mehr Freiheit und Sinn</h2>
<p>Außerdem sprechen wir im Interview über den Trend zu mehr Freiheit und mehr Sinnhaftigkeit, der mit der <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Generation_Y" target="_blank" rel="noopener">Generation Y</a> kommt. Am Arbeitsmarkt wird sich dieser Trend unter anderem in dem Wunsch zeigen, sich nicht mehr per Festanstellung dauerhaft an einen Arbeitgeber zu binden, der dann von mir als Arbeitnehmer etwas einfordern kann.</p>
<p>Die Jugend hat laut dem Vorwärtsdenker heute alle Freiheiten und alle Möglichkeiten, aus ihrem Berufs-/Leben das Beste zu machen. Mit seinen Vorträgen möchte André M. Fechner die Zuhörer dabei unterstützen, parat zu stehen, wenn die Chance da ist und sie dann auch zu nutzen.</p>
<p>Am besten hörst Du Dir den zweiten Teil jetzt gleich an. Und nach dem Hören (ich komme mir langsam vor wie <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Peter_Lustig" target="_blank" rel="noopener">Peter Lustig</a>): Die <a href="https://itunes.apple.com/de/podcast/endlich-montag!/id1083066806" target="_blank" rel="noopener">iTunes-Bewertung</a> mit Rezension nicht vergessen. 😉 <strong>Danke!</strong></p>
<h2>Inhaltsübersicht Vorwärtsdenker Teil 2:</h2>
<ul>
<li>Spaß im Job: Alles nur Verarsche?</li>
<li>Wie kann ich als Arbeitgeber meine Leute motivieren?</li>
<li>Was ist wirkliche Motivation?</li>
<li>Währungen im Leben:<br />
Wiederbeschaffbares Geld und (für immer verlorenen) Zeit.</li>
<li><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Generation_Y" target="_blank" rel="noopener">Generation Y</a>: Wertewandel in Sachen Karriere</li>
<li>Sorgen und Ängste sportlich nehmen:<br />
Roboter die meinen Job klauen, Wissen das nicht bis zur Rente reicht, eingesparte Jobs, schrumpfende Bevölkerung, Produktion im Ausland.</li>
<li>Paradiesische Verhältnisse voraus!</li>
<li>Trotz Fachkräftemangel: Mitarbeiterwechsel unterstützen!</li>
<li>Mehr Freiheit, mehr Sinn und deswegen weniger Festanstellungen.</li>
</ul>
<p style="text-align: center;"><a href="http://vorwärtsdenker.de" target="_blank" rel="noopener">Hier geht es zur Webseite des Vorwärtsdenkers.</a></p>
<p><a href="http://www.stitcher.com/podcast/jobsucherpodcast-von-endlich-montag" target="_blank" rel="noopener"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-4924 alignnone" src="http://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/stitcher-button-300x110.png" alt="Stitcher" width="177" height="65" /></a><a href="http://www.podcast.de/podcast/339724/" target="_blank" rel="noopener"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-4390 alignright" src="http://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/podcast.delogo-300x135-300x135.jpg" alt="podcast.delogo-300x135" width="159" height="72" /></a></p>
<p>_________________________________________________</p>
<p><em>Wenn Du Fragen an mich oder meine Interviewpartner hast, dann hinterlasse einen Kommentar. Auch Themenvorschläge sind jederzeit willkommen.</em></p>
]]></content:encoded>
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	<item>
        <title>Zukunftsoptimismus: Interview mit dem Vorwärtsdenker</title>
		<link>https://www.endlich-montag.net/blog/podcast/zukunftsoptimismus-interview-mit-dem-vorwaertsdenker/</link>
		<pubDate>Mon, 29 Aug 2016 09:35:00 +0000</pubDate>
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    	<description><![CDATA[Es gibt Menschen, die lädt man gerne ein zweites Mal ein. André M. Fechner ist definitiv so jemand. In unserer ersten Runde befragte ich André als ehemaligen Personal- und Ausbildungsleiter eines international agierenden Mindener Unternehmens. Jetzt ist er als Vorwärtsdenker wieder gekommen. Und ich bin stolz, dass er den Hörern des Endlich Montag! Jobsucher-Podcasts exklusive Einblicke in seine Vortragsreihe gibt. Denn normalerweise sitzen im Publikum keine Jobsucher, sondern Vertreter von Unternehmen.]]></description>
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		<itunes:author>Heiko Link</itunes:author>
		<itunes:subtitle>Der Vorwärtsdenker André M. Fechner hält seine Vorträge normalerweise vor Unternehmern. Im &amp;quot;Endlich Montag!&amp;quot; Jobsucher-Podcast gibt er meinen Hörern exklusive Einblicke in sein Programm, mit dem er Zukunftsoptimismus verbreiten möchte.</itunes:subtitle>
		<itunes:title>Zukunftsoptimismus: Interview mit dem Vorwärtsdenker</itunes:title>
		<itunes:episode>29</itunes:episode>
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		<itunes:summary><![CDATA[Es gibt Menschen, die lädt man gerne ein zweites Mal ein. André M. Fechner ist definitiv so jemand. In unserer ersten Runde befragte ich André als ehemaligen Personal- und Ausbildungsleiter eines international agierenden Mindener Unternehmens. Jetzt ist er als Vorwärtsdenker wieder gekommen. Und ich bin stolz, dass er den Hörern des Endlich Montag! Jobsucher-Podcasts exklusive Einblicke in seine Vortragsreihe gibt. Denn normalerweise sitzen im Publikum keine Jobsucher, sondern Vertreter von Unternehmen.]]></itunes:summary>
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		<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_5247" style="width: 310px" class="wp-caption alignleft"><a href="http://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/08/vorwaertsdenker-andre-m-fechner.jpg" target="_blank" rel="noopener"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-5247" class="wp-image-5247 size-medium" src="http://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/08/vorwaertsdenker-andre-m-fechner-300x231.jpg" alt="Vorwärtsdenker" width="300" height="231" srcset="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/08/vorwaertsdenker-andre-m-fechner-300x231.jpg 300w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/08/vorwaertsdenker-andre-m-fechner-768x591.jpg 768w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/08/vorwaertsdenker-andre-m-fechner-1024x789.jpg 1024w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/08/vorwaertsdenker-andre-m-fechner-600x462.jpg 600w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><p id="caption-attachment-5247" class="wp-caption-text">Vorwärtsdenker André M. Fechner</p></div>
<p>Es gibt Menschen, die lädt man gerne ein zweites Mal ein. André M. Fechner ist definitiv so jemand. In unserer ersten Runde befragte ich André als ehemaligen Personal- und Ausbildungsleiter eines international agierenden Mindener Unternehmens. Jetzt ist er als <strong><a href="http://vorwärtsdenker.de" target="_blank" rel="noopener">Vorwärtsdenker</a></strong> wieder gekommen. Und ich bin stolz, dass er den Hörern des Endlich Montag! Jobsucher-Podcasts <strong>exklusive Einblicke in seine Vortragsreihe</strong> gibt. Denn normalerweise sitzen im Publikum keine Jobsucher, sondern Vertreter von Unternehmen.<span id="more-5246"></span></p>
<h2>Für die Zukunft wappnen</h2>
<p>Dabei sind seine Themen auch für Arbeitnehmer interessant. Wir möchten doch wissen, wie sich unser Arbeitsumfeld in Zukunft verändern wird. Wie sich die Globalisierung und die Digitalisierung auf unsere Arbeitswelt auswirken werden. Welche Arbeiten in Zukunft überhaupt noch in Deutschland erledigt werden. Und was diese Veränderungen in Verbindung mit dem demographischen Wandel und einer <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Generation_Y" target="_blank" rel="noopener">Generation Y</a>  &#8211; die keine Lust mehr auf klassische Karrierewege und Arbeitstage von acht bis vier hat &#8211; für einen explosiven Mix ergeben. Oder etwa nicht?</p>
<h2>Optimismus verbreiten</h2>
<p>André ist Lehrbeauftragter für Unternehmensführung und Personalmanagement an diversen deutschen Hochschulen und Geschäftsführer einer Unternehmervereinigung. Mit seinen Vorträgen möchte er Zukunftsoptimismus verbreiten. Auch wenn ich der Meinung bin, dass diese Zukunft große Chancen bieten kann, dachte ich in unserem Interview an der ein oder anderen Stelle: &#8222;Uuuhhh &#8230;. da wird es aber Leute geben, die diese Entwicklungen bestimmt nicht schön finden.&#8220; André hält seine Vorträge, damit seine Zuhörer sich mit diesen Themen auseinandersetzen. Damit sie nicht überrascht sind, wenn es so kommen sollte und vor allen Dingen, damit sie sich entsprechend wappnen können. &#8222;Wer die Zukunft heute richtig anpackt, hält sie morgen in den Händen&#8220;, ist deswegen der Slogan, der über jeder Aussage seines Vortrags steht.</p>
<p><em><a href="https://itunes.apple.com/de/podcast/endlich-montag!/id1083066806" target="_blank" rel="noopener"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-4389 aligncenter" src="http://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/itunes-logo-300x111-300x111.jpg" alt="iTunes Logo" width="178" height="66" /></a></em></p>
<p>Der Vorwärtsdenker hat sich für den Endlich Montag! Jobsucher-Podcast extra viel Zeit genommen, sodass ich wieder einen Zweiteiler für Dich habe. Nimm gerne Kontakt zu mir auf oder hinterlasse eine Kommentar, wenn die Zukunftsvision von André bei Dir &#8222;Reibungshitze&#8220; erzeugen sollte. 😉 Ich bin gespannt auf Deine Rückmeldung und nehme sie auch gerne als Grundlage für weitere Podcast-Episoden, wenn sich die Gelegenheit dazu bietet und Du damit einverstanden bist. Und schreib mir gerne eine kurze <a href="https://itunes.apple.com/de/podcast/endlich-montag!/id1083066806" target="_blank" rel="noopener">Rezension bei iTunes</a>. <strong>Das hilft mir sehr</strong>, diesen Podcast bekannter zu machen. Davon profitierst auch Du als Hörer, weil mehr Leute mehr Rückmeldungen geben, die ich wieder in meine Episoden einfliessen lassen kann. Dafür schon mal herzlichen Dank!</p>
<h2>Inhaltsübersicht Vorwärtsdenker Teil 1:</h2>
<ul>
<li>Anstehende Megatrends: Gewaltige Herausforderungen für Deutschland.</li>
<li>Sorgen und Ängste vor der Zukunft.</li>
<li>Akzente bei Berufswahl und Weiterbildungen setzen,<br />
um sich für die Zukunft zu wappnen.</li>
<li>Sind Menschen heute weniger bereit, sich anzustrengen?</li>
<li>Läuft das noch unter &#8222;ausprobieren&#8220; oder bin ich schon gescheitert?</li>
<li>Viel zu früh: Nach G8-Abitur in die Uni</li>
<li>Sinnvoll Fähigkeiten sammeln: Gerne auch &#8222;ringsrum&#8220;.</li>
<li>Schwerpunkt im Leben: 50 Jahre im Job</li>
<li>Unternehmer treffen auf <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Generation_Y" target="_blank" rel="noopener">Generation Y</a>:<br />
<strong>Warum</strong> muss ich um 8 Uhr da sein?</li>
<li>Nachrücker fehlen: Große Lücke in 15 Jahren</li>
<li>Wir brauchen: Technikaffinität, Weltoffenheit und Fremdsprachenorientierung</li>
<li><strong>Sinn vermitteln:</strong> Wenn Arbeitgeber das schaffen, dann ist alles gewonnen.</li>
<li>Weg von alten Strukturen.</li>
<li>In Deutschland: Produktinnovation statt Produktion</li>
<li>Salz und Pfeffer ins Team streuen.</li>
<li>Personalentscheidung: Unterschiede zwischen kleinen und großen Unternehmen.</li>
</ul>
<p style="text-align: center;"><a href="http://vorwärtsdenker.de" target="_blank" rel="noopener">Hier geht es zur Webseite des Vorwärtsdenkers.</a></p>
<p><a href="http://www.stitcher.com/podcast/jobsucherpodcast-von-endlich-montag" target="_blank" rel="noopener"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-4924 alignnone" src="http://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/stitcher-button-300x110.png" alt="Stitcher" width="177" height="65" /></a><a href="http://www.podcast.de/podcast/339724/" target="_blank" rel="noopener"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-4390 alignright" src="http://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/podcast.delogo-300x135-300x135.jpg" alt="podcast.delogo-300x135" width="159" height="72" /></a></p>
<p>_________________________________________________</p>
<p><em>Wenn Du Fragen an mich oder meine Interviewpartner hast, dann hinterlasse einen Kommentar. Auch Themenvorschläge sind jederzeit willkommen.</em></p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
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	<item>
        <title>30 Minuten mit: Thomas Kilian</title>
		<link>https://www.endlich-montag.net/blog/podcast/30-minuten-mit-thomas-kilian/</link>
		<pubDate>Thu, 18 Aug 2016 14:01:00 +0000</pubDate>
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    	<description><![CDATA[Auf das Interview mit Thomas Kilian, dem Agenturleiter von Thoxan, war ich wirklich gespannt. Der 37-jährige Unternehmer, der sich gleich nach dem Germanistik-Studium selbständig machte, beschäftigt sich seit vielen Jahren mit dem Thema Neukundengewinnung im Internet. Ich wollte wissen: Wie wirkt sich das auf die Suche nach Mitarbeitern aus? Mein persönliches Fazit: Kleine Unternehmen in der Provinz können verglichen mit den ganz großen, ganz schön fortschrittlich sein. Nicht nur bei der Mitarbeitergewinnung.]]></description>
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		<itunes:author>Heiko Link</itunes:author>
		<itunes:subtitle>Thomas Kilian ist Experte für Neukundengewinnung im Internet. Ich wollte wissen: Wie wirkt sich das auf die Suche nach Mitarbeitern aus? Wir sprechen über Personalgewinnung in einer kleinen aber feinen Agentur für neue Medien auf dem platten Land.</itunes:subtitle>
		<itunes:title>30 Minuten mit: Thomas Kilian</itunes:title>
		<itunes:episode>28</itunes:episode>
		<itunes:episodeType>full</itunes:episodeType>
		<itunes:summary><![CDATA[Auf das Interview mit Thomas Kilian, dem Agenturleiter von Thoxan, war ich wirklich gespannt. Der 37-jährige Unternehmer, der sich gleich nach dem Germanistik-Studium selbständig machte, beschäftigt sich seit vielen Jahren mit dem Thema Neukundengewinnung im Internet. Ich wollte wissen: Wie wirkt sich das auf die Suche nach Mitarbeitern aus? Mein persönliches Fazit: Kleine Unternehmen in der Provinz können verglichen mit den ganz großen, ganz schön fortschrittlich sein. Nicht nur bei der Mitarbeitergewinnung.]]></itunes:summary>
		<itunes:image href="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/08/thomas-kilian_01.jpg"/>
		<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_5161" style="width: 233px" class="wp-caption alignleft"><a href="http://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/08/thomas-kilian_01.jpg" target="_blank" rel="noopener"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-5161" class="wp-image-5161 size-medium" src="http://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/08/thomas-kilian_01-223x300.jpg" alt="Thomas Kilian" width="223" height="300" srcset="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/08/thomas-kilian_01-223x300.jpg 223w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/08/thomas-kilian_01.jpg 600w" sizes="(max-width: 223px) 100vw, 223px" /></a><p id="caption-attachment-5161" class="wp-caption-text"><strong>Thomas Kilian</strong> &#8211; Agenturleiter von Thoxan, der Agentur für neue Medien</p></div>
<p>Auf das Interview mit Thomas Kilian, dem Agenturleiter von <a href="https://www.thoxan.com/index.html" target="_blank" rel="noopener">Thoxan</a>, war ich wirklich gespannt. Der 37-jährige Unternehmer, der sich gleich nach dem Germanistik-Studium selbständig machte, beschäftigt sich seit vielen Jahren mit dem Thema Neukundengewinnung im Internet. Ich wollte wissen: Wie wirkt sich das auf die Suche nach Mitarbeitern aus? Mein persönliches Fazit: Kleine Unternehmen in der Provinz können verglichen mit den ganz großen, ganz schön fortschrittlich sein. Nicht nur bei der Mitarbeitergewinnung.<span id="more-5160"></span></p>
<p><strong><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Active_Sourcing" target="_blank" rel="noopener">Active Sourcing</a></strong> war ein Stichwort, über das ich mit <a href="http://www.endlich-montag.net/berufliches-coaching/podcast/woran-krankt-das-deutsche-bewerbungssystem/">Henrik Zaborowski</a> im Podcast gesprochen habe. Also: Das Unternehmen wartet nicht passiv auf eingehende Bewerbungen, sondern spricht aktiv Menschen an. Zum Beispiel im Internet. Als Reaktion auf den Fachkräftemangel, wollen große Firmen Active Sourcing einführen. Und nach dem was ich so mitbekomme, tun sie sich schwer damit. Thomas nennt das, was er da macht, glaube ich nicht Active Sourcing. Trotzdem setzt er es für mein Empfinden um. Und es funktioniert. Eine kleine aber feine Agentur für neue Medien auf dem platten Land zu betreiben (und nicht etwa in einer Medienhochburg wie Köln), scheint einen schneller fortschrittlich handeln zu lassen als die Anweisung vom Vorstand: &#8222;Wir stellen unser <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Personalbeschaffung" target="_blank" rel="noopener">Personalbeschaffungskonzept</a> jetzt um.&#8220; 😉</p>
<h2><em><a href="https://itunes.apple.com/de/podcast/endlich-montag!/id1083066806" target="_blank" rel="noopener"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-4389 aligncenter" src="http://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/itunes-logo-300x111-300x111.jpg" alt="iTunes Logo" width="178" height="66" /></a></em>Absage als Chance</h2>
<p><strong><a href="http://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/08/thomas-kilian_02.jpg" target="_blank" rel="noopener"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright wp-image-5192 size-medium" src="http://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/08/thomas-kilian_02-225x300.jpg" alt="Thomas Kilian" width="225" height="300" srcset="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/08/thomas-kilian_02-225x300.jpg 225w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/08/thomas-kilian_02.jpg 600w" sizes="(max-width: 225px) 100vw, 225px" /></a>Nachfragen und Nachfassen nach Absagen</strong>, ist ein Punkt, den ich auf Wunsch eines Hörers immer mal wieder angesprochen habe. Leider waren die Antworten nie besonders ergiebig. Einmal bekam ich vor dem Einschalten des Mikros gesagt, dass Personalentscheider den wahren Grund lieber nicht nennen, weil Sie Angst haben, dass sich der Bewerber anschließend einklagt. Deswegen habe ich bei dieser Frage in letzter Zeit etwas locker gelassen. Mit Thomas kam ich zufällig darauf und ich muss sagen, das hat sich richtig gelohnt. Hör Dir an, warum eine Absage mitnichten das Ende der Geschichte ist, sondern sogar eine Chance sein kann, <span style="text-decoration: underline;"><strong>w</strong><strong>enn</strong></span> der Personalentscheider sie gut formuliert. <strong>Mich interessiert, wie oft das gemacht wird. Wenn Du, lieber Hörer / Leser, schon mal eine gut formulierte Absage bekommen hast, dann nimm doch bitte Kontakt zu mir auf. Ich würde mich freuen.</strong></p>
<p>Die Absagekultur bei Thoxan empfinde ich als den Jobsucher unterstützend. In einem Beispiel sogar ganz extrem. Hör mal rein. 😉 Unterstützen ist für mich ein Bestandteil von gutem Netzwerken. Sei es nun online oder in der echten Welt. Wir reden also über Netzwerken bei der Absage. Das ist schon ziemlich cool, oder?</p>
<h2>Merkt Ihr&#8217;s auch schon?!?</h2>
<p>Ein heiß diskutiertes Thema ist in der Szene im Moment das Anschreiben zur Bewerbung. Einige Firmen preschen damit vor, es abzuschaffen. Was mir, als Spezialist für den verdeckten Arbeitsmarkt dazu einfällt, ist: &#8222;*<strong>GÄÄÄÄHHHHNNNN</strong>* Merkt Ihr&#8217;s auch schon?!?&#8220; 😉 Thomas meint, dass das Anschreiben überflüssig ist. Für ihn ist das keine große Sache über die er lange diskutiert.</p>
<p>Ich finde das echt witzig, weil Thomas auf meine Podcast-Anfrage nicht sofort zugesagt hat. Ich glaube da stand die Frage im Raum, was er als Leiter einer Agentur mit zehn Mitarbeitern zum Thema Personalgewinnung sagen kann. Eine Menge, oder? Und natürlich wollte er erstmal hören, was ich in den bisherigen Episoden so verzapft habe. 😉</p>
<p>Klasse fand ich, dass Thomas Kilian extra Zeit im Gepäck hatte und wir zusätzlich zum Vorgespräch noch eine halbe Stunde aufgenommen haben. Meiner Meinung nach kannst Du aus dieser Episode eine Menge mitnehmen. Als Jobsucher, aber auch als Personalentscheider. Bitte schreib mir als Mail, Kommentar und / oder <a href="https://itunes.apple.com/de/podcast/endlich-montag!/id1083066806" target="_blank" rel="noopener">Bewertung bei iTunes</a>, ob Du das auch so siehst.</p>
<h2>Inhaltsübersicht:</h2>
<ul>
<li>Wie sucht eine Agentur für neue Medien Mitarbeiter?</li>
<li>Nimmst Du nur die Besten? Welche Rolle spielen Schul- und Arbeitszeugnisse?</li>
<li>Persönlichkeit entscheidet: Keine Einstellung ohne das Team.</li>
<li>Nur Leute einstellen, die denken wie der Chef?</li>
<li>Lust auf Arbeit?<br />
Von einer unbeschwerten und beeindruckenden 15-jährigen, <strong>ohne</strong> nachweisliche Fähigkeiten für diesen Job.</li>
<li>Chef-Tausch mit einer Kölner Agentur: Unterschiede in der Personalgewinnung.</li>
<li>Nachfragen beim alten Arbeitgeber? Ja klar.</li>
<li>Win-Win bei der Absage.</li>
<li>Tipps für Jobsucher.</li>
<li>Vitamin B: Bezug über einen gemeinsamen Kontakt hilft immer.</li>
</ul>
<p><a href="http://www.stitcher.com/podcast/jobsucherpodcast-von-endlich-montag" target="_blank" rel="noopener"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-4924 alignnone" src="http://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/stitcher-button-300x110.png" alt="Stitcher" width="177" height="65" /></a><a href="http://www.podcast.de/podcast/339724/" target="_blank" rel="noopener"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-4390 alignright" src="http://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/podcast.delogo-300x135-300x135.jpg" alt="podcast.delogo-300x135" width="159" height="72" /></a></p>
<p>_________________________________________________</p>
<p><em>Wenn Du Fragen an mich oder meine Interviewpartner hast, dann schick mir gerne eine Mail. Auch Themenvorschläge sind jederzeit willkommen.</em></p>
]]></content:encoded>
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	<item>
        <title>Katastrophales Bewerbungssystem - Teil 2</title>
		<link>https://www.endlich-montag.net/blog/podcast/katastrophales-bewerbungssystem-teil-2/</link>
		<pubDate>Fri, 05 Aug 2016 20:48:01 +0000</pubDate>
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    	<description><![CDATA[Ich hoffe, dass Du jetzt auf meiner Webseite bist, weil Du den zweiten Teil meines Interviews mit dem Recruitingcoach Henrik Zaborowski bereits sehnsüchtig erwartest. :-) Falls Du den 1. Teil noch nicht kennst, dann hör ihn Dir doch einfach jetzt an. Weil ich Dich nicht länger auf die Folter spannen will, kommt hier auch schon die Inhaltsübersicht zu dieser Episode:]]></description>
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		<itunes:author>Heiko Link</itunes:author>
		<itunes:subtitle>Interview mit Recruitingcoach Henrik Zaborowski Teil 2. Wir sprechen über: Erwartungen an Bewerber, Recruiting-Fehler, Stellenanzeigen, Bewerber- und Recruiter-Schaulaufen, Ehrlichkeit, Leistung, schlechte und gute Personaler, durschnittlich sein und Lob.</itunes:subtitle>
		<itunes:title>Katastrophales Bewerbungssystem - Teil 2</itunes:title>
		<itunes:episode>27</itunes:episode>
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		<itunes:summary><![CDATA[Ich hoffe, dass Du jetzt auf meiner Webseite bist, weil Du den zweiten Teil meines Interviews mit dem Recruitingcoach Henrik Zaborowski bereits sehnsüchtig erwartest. :-) Falls Du den 1. Teil noch nicht kennst, dann hör ihn Dir doch einfach jetzt an. Weil ich Dich nicht länger auf die Folter spannen will, kommt hier auch schon die Inhaltsübersicht zu dieser Episode:]]></itunes:summary>
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		<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_5090" style="width: 310px" class="wp-caption alignright"><a href="http://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/07/Henrik-Zaborowski.jpg" target="_blank" rel="noopener"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-5090" class="wp-image-5090 size-medium" src="http://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/07/Henrik-Zaborowski-300x300.jpg" alt="Henrik Zaborowski Recruitingcoaching" width="300" height="300" srcset="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/07/Henrik-Zaborowski-300x300.jpg 300w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/07/Henrik-Zaborowski-150x150.jpg 150w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/07/Henrik-Zaborowski-768x768.jpg 768w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/07/Henrik-Zaborowski-1024x1024.jpg 1024w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/07/Henrik-Zaborowski-600x600.jpg 600w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><p id="caption-attachment-5090" class="wp-caption-text"><strong>Henrik Zaborowski</strong> &#8211; Recruitingcoach aus Bergisch Gladbach</p></div>
<p>Ich hoffe, dass Du jetzt auf meiner Webseite bist, weil Du den zweiten Teil meines Interviews mit dem <a href="http://www.hzaborowski.de" target="_blank" rel="noopener">Recruitingcoach Henrik Zaborowski</a> bereits sehnsüchtig erwartest. 🙂 Falls Du <a href="http://www.endlich-montag.net/berufliches-coaching/podcast/woran-krankt-das-deutsche-bewerbungssystem/">den 1. Teil</a> noch nicht kennst, dann hör ihn Dir doch einfach jetzt an. Weil ich Dich nicht länger auf die Folter spannen will, kommt hier auch schon die <strong>Inhaltsübersicht zu dieser Episode</strong>:<span id="more-5119"></span></p>
<ul>
<li>Hohe Erwartungen an Bewerber: Wie genau wissen Unternehmen, wen Sie suchen?</li>
<li>Klassische Fehler im Recruiting.</li>
<li>Anforderungen in Stellenanzeigen: Wer soll das alles können?!</li>
<li>Bewerber-Schaulaufen: Behaupte, dass Du alles kannst.</li>
<li>Recruiter-Schaulaufen: Das hier ist der geilste Job der Welt.</li>
<li>Ehrlichkeit: Können Arbeitgeber damit umgehen?</li>
<li>Die meisten Jobs sind &#8230; *puh* &#8230; keine Raktenwissenschaft und mit Einarbeitung zu schaffen.</li>
<li>Leistungsphänomen: Einzelleistung ist ein Mythos.</li>
<li> Schlechter Personaler mit gutem Ergebnis und umgekehrt.</li>
<li>Sei durchschnittlich anstatt Dein Bestes zu geben.</li>
<li>Es geht auch ohne Lob.</li>
</ul>
<p><em><a href="https://itunes.apple.com/de/podcast/endlich-montag!/id1083066806" target="_blank" rel="noopener"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-4389 aligncenter" src="http://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/itunes-logo-300x111-300x111.jpg" alt="iTunes Logo" width="178" height="66" /></a></em></p>
<h2>Wir geben Tipps</h2>
<p>Henrik Zaborowski ist kein Personalberater (mehr), den Du anrufst, damit er Dir einen Job besorgt. Aber wenn Du einen Tipp brauchst oder einen Kontakt in einem bestimmten Umfeld, in dem Du gerne arbeiten würdest, dann kannst Du Dich gerne bei ihm melden. Am liebsten über <a href="https://www.xing.com/profile/Henrik_Zaborowski" target="_blank" rel="noopener">Xing</a>. Gut vernetzt wie er ist, guckt er dann, was er für Dich tun kann. 😉</p>
<p>Auch wenn Ostwestfalen Henrik&#8217;s alte Heimat ist, ist er hier nicht mehr so gut vernetzt. Aber: Ich bin es! Mich kannst Du natürlich auch gerne ansprechen. Insbesondere dann, wenn Du keinen Bock mehr auf das klassische Bewerbungssystem und / oder die klassische Karriere hast, solltest Du <a href="http://www.endlich-montag.net/kontakt/">Kontakt</a> zu mir aufnehmen. Da wo ich kein Netzwerk habe, kann ich Dir zeigen, wie Du Dir ganz gezielt selbst eines aufbauen kannst. Wie das geht, verrate ich Dir im <a href="http://www.endlich-montag.net/investition/">Kennenlern-Coaching</a>.</p>
<p>_________________________________________________</p>
<p><em>Wenn Du Fragen an mich oder meine Interviewpartner hast, dann schick mir gerne eine Mail. Auch Themenvorschläge sind jederzeit willkommen.<br />
</em></p>
<p><em>Nicht vergessen: <strong><a href="https://itunes.apple.com/de/podcast/endlich-montag!/id1083066806" target="_blank" rel="noopener">Bewertungen bei iTunes</a> sind der Lohn eines Podcasters.</strong> Ich würde mir sehr freuen, wenn Du mir diesen Lohn gerne &#8222;zahlst&#8220; und Du eine kurze &#8211; und natürlich ehrliche &#8211; Bewertung hinterlässt. Falls Du mich über <a href="http://www.stitcher.com/podcast/jobsucherpodcast-von-endlich-montag" target="_blank" rel="noopener">Stitcher</a> oder <a href="http://www.podcast.de/podcast/339724/" target="_blank" rel="noopener">Podcast.de</a> hörst, freue ich mich natürlich auch da über Bewertungen. Dafür schon mal danke!</em></p>
<p><a href="http://www.stitcher.com/podcast/jobsucherpodcast-von-endlich-montag" target="_blank" rel="noopener"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-4924 alignnone" src="http://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/stitcher-button-300x110.png" alt="Stitcher" width="177" height="65" /></a><a href="http://www.podcast.de/podcast/339724/" target="_blank" rel="noopener"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-4390 alignright" src="http://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/podcast.delogo-300x135-300x135.jpg" alt="podcast.delogo-300x135" width="159" height="72" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
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	<item>
        <title>Woran krankt das deutsche Bewerbungssystem?</title>
		<link>https://www.endlich-montag.net/blog/podcast/woran-krankt-das-deutsche-bewerbungssystem/</link>
		<pubDate>Sun, 31 Jul 2016 15:56:56 +0000</pubDate>
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    	<description><![CDATA[Woran krankt das Bewerbungssystem in Deutschland? Mit dieser Frage stieg ich in das Interview mit dem Recruitingcoach Henrik Zaborowski ein. Und dann ging die Post ab. Der 44-jährige arbeitet seit 15 Jahren auf Unternehmensseite im Bereich Personal. Als selbständiger Coach unterstützt er seit knapp drei Jahren Unternehmen dabei, bei der Mitarbeitergewinnung besser zu werden. Im Interview sprechen wir darüber, warum die Art, wie wir in Deutschland Mitarbeiter und Arbeit suchen, eine absolute Katastrophe ist.]]></description>
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		<itunes:author>Heiko Link</itunes:author>
		<itunes:subtitle>Woran krankt das deutsche Bewerbungssystem? Mit dem Recruitingcoach Henrik Zaborowski spreche ich in dem zweiteiligen Interview darüber, warum die klassische Art der Mitarbeiter- und Jobsuche mit Bewerbung und Lebenslauf eine absolute Katastrophe ist.</itunes:subtitle>
		<itunes:title>Woran krankt das deutsche Bewerbungssystem?</itunes:title>
		<itunes:episode>26</itunes:episode>
		<itunes:episodeType>full</itunes:episodeType>
		<itunes:summary><![CDATA[Woran krankt das Bewerbungssystem in Deutschland? Mit dieser Frage stieg ich in das Interview mit dem Recruitingcoach Henrik Zaborowski ein. Und dann ging die Post ab. Der 44-jährige arbeitet seit 15 Jahren auf Unternehmensseite im Bereich Personal. Als selbständiger Coach unterstützt er seit knapp drei Jahren Unternehmen dabei, bei der Mitarbeitergewinnung besser zu werden. Im Interview sprechen wir darüber, warum die Art, wie wir in Deutschland Mitarbeiter und Arbeit suchen, eine absolute Katastrophe ist.]]></itunes:summary>
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		<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_5090" style="width: 310px" class="wp-caption alignright"><a href="http://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/07/Henrik-Zaborowski.jpg" target="_blank" rel="noopener"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-5090" class="wp-image-5090 size-medium" src="http://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/07/Henrik-Zaborowski-300x300.jpg" alt="Henrik Zaborowski Recruitingcoaching" width="300" height="300" srcset="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/07/Henrik-Zaborowski-300x300.jpg 300w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/07/Henrik-Zaborowski-150x150.jpg 150w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/07/Henrik-Zaborowski-768x768.jpg 768w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/07/Henrik-Zaborowski-1024x1024.jpg 1024w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/07/Henrik-Zaborowski-600x600.jpg 600w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><p id="caption-attachment-5090" class="wp-caption-text"><strong>Henrik Zaborowski</strong> &#8211; Selbständiger Recruitingcoach aus Bergisch Gladbach</p></div>
<p>Woran krankt das Bewerbungssystem in Deutschland? Mit dieser Frage stieg ich in das Interview mit dem <a href="http://www.hzaborowski.de" target="_blank" rel="noopener">Recruitingcoach Henrik Zaborowski</a> ein. Und dann ging die Post ab. 🙂 Der 44-jährige arbeitet seit 15 Jahren auf Unternehmensseite im Bereich Personal. Als selbständiger Coach unterstützt er seit knapp drei Jahren Unternehmen dabei, bei der Mitarbeitergewinnung besser zu werden. Im Interview sprechen wir darüber, warum die Art, wie wir in Deutschland Mitarbeiter und Arbeit suchen, eine absolute Katastrophe ist.<span id="more-5089"></span></p>
<p>Schon im Vorgespräch wurde mir klar: Das wird richtig spannend. Es erschien mir unmöglich, meine maximale Podcastdauer von einer halben Stunde auch nur ansatzweise einzuhalten. Andererseits will ich auf keine Fall länger werden, weil ich bei mir selbst feststelle, dass ich einstündige Podcasts schlicht und einfach nicht höre. &#8222;Dann mach halt einen Zweiteiler daraus&#8220;, schlug Henrik vor und hatte sofort meine Zustimmung. Ich bin mir ziemlich sicher, dass meine Hörer den in einer Woche erscheinenden zweiten Teil genau so wenig missen wollen würden, wie ich selbst. <strong>Bitte gib mir Rückmeldung dazu, damit ich besser entscheiden kann, wie ich die Länge in Zukunft handhaben werde.<br />
</strong></p>
<h2><em><a href="https://itunes.apple.com/de/podcast/endlich-montag!/id1083066806" target="_blank" rel="noopener"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-4389 aligncenter" src="http://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/itunes-logo-300x111-300x111.jpg" alt="iTunes Logo" width="178" height="66" /></a></em></h2>
<p>Ich kenne Henrik noch aus der Schule. Weil ich wusste, dass er im Bereich Personal aktiv ist, hatte ich seine Webseite immer mal wieder im Auge. Vor Kurzem stieß ich bei YouTube auf dieses Video, in dem er in der Universität Augsburg vor Personalentscheidern über die Fehler in der Personalauswahl spricht. Nachdem ich es gesehen hatte, war ich ehrlich gesagt ganz heiß drauf, ihn für meinen Jobsucher-Podcast zu interviewen.</p>
<p><iframe loading="lazy" src="https://www.youtube.com/embed/BSgaZX0CbQY" width="560" height="315" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe></p>
<p>Wenn Du bis zum Schluss dran bleibst, dann lernst Du auch gleich noch was über mein neues <a href="http://www.endlich-montag.net/berufliches-coaching/podcast/heiter-scheitern/">Lieblingsthema Scheitern</a>. 😉</p>
<p>Darüber sprechen wir übrigens auch in diesem Podcast, wenn es um mehrere Arbeitgeberwechsel innerhalb von kurzer Zeit geht. Doch ich will noch gar nicht zu viel verraten. Hier kommt eine Inhaltsübersicht zu Teil 1:</p>
<ul>
<li>Daran krankt unser Bewerbungssystem.</li>
<li>Mitarbeitergewinnung über Lebensläufe als erste Auswahlinstanz ist reines Glücksspiel.</li>
<li>Positives und negatives Vitamin B.</li>
<li>Geht&#8217;s auch ohne die Personalabteilung?</li>
<li><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Employer_Branding" target="_blank" rel="noopener">Employer Branding</a> (Arbeitgebermarkenbildung) ist so weichgespült, dass Unternehmen nicht mehr unterscheidbar sind.</li>
<li>Fiese Führungskultur in Deutschland: Darauf einlassen oder nicht?</li>
<li>Warum in einem Job bleiben, der mir nicht gefällt?</li>
<li>Arbeitgeberbewertungsportale: Die Kollegen halten einen immer.</li>
<li>Schnelle Wechsel: Ich lerne viel über mich und begrabe gleichzeitig alle Chancen, auf dem klassischen Weg Arbeit zu finden.</li>
<li>Verrückte Welt: Unternehmen suchen die falschen Leute.</li>
<li><strong>@Perfektionismus:</strong> Mehr Entspannung, Dinge auszuprobieren, wurde uns gut tun!</li>
<li>Ein Tipp für Jobsucher ohne griffiges Profil.</li>
</ul>
<h2>Ausblick auf Teil 2 &#8211; Interview mit <a href="http://www.hzaborowski.de" target="_blank" rel="noopener">Henrik Zaborowski</a></h2>
<p>Im zweiten Teil sprechen wir darüber, welche Gedanken sich Unternehmen machen (oder auch nicht machen), bevor eine Stellenausschreibung raus geht. Es geht um völlig überzogenen Anforderungen und die <strong>klassischen Fehler, die Arbeitgeber immer Bewerbungsprozess regelmäßig machen</strong>. Beim Thema Ehrlichkeit und Schaulaufen im Bewerbungsprozess steigen wir wider Erwarten ganz schön tief ein. Außerdem geht es darum, dass Einzelleistung ein Mythos ist. Ich kann Dir sagen: Obwohl ich meine angeschlagene Stimme eigentlich gerade schonen müsste, rede ich mich ganz schön heiß. 🙂 Mehr dazu gibt es in einer Woche an dieser Stelle. Ich hoffe, Dich dann hier wieder begrüßen zu dürfen.</p>
<p><a href="http://www.stitcher.com/podcast/jobsucherpodcast-von-endlich-montag" target="_blank" rel="noopener"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-4924 alignnone" src="http://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/stitcher-button-300x110.png" alt="Stitcher" width="177" height="65" /></a><a href="http://www.podcast.de/podcast/339724/" target="_blank" rel="noopener"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-4390 alignright" src="http://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/podcast.delogo-300x135-300x135.jpg" alt="podcast.delogo-300x135" width="159" height="72" /></a></p>
<p>_________________________________________________</p>
<p><em>Wenn Du Fragen an mich oder meine Interviewpartner hast, dann schick mir gerne eine Mail. Auch Themenvorschläge sind jederzeit willkommen.<br />
</em></p>
<p><em>Nicht vergessen: <strong><a href="https://itunes.apple.com/de/podcast/endlich-montag!/id1083066806" target="_blank" rel="noopener">Bewertungen bei iTunes</a> sind der Lohn eines Podcasters.</strong> Ich würde mir sehr freuen, wenn Du mir diesen Lohn gerne &#8222;zahlst&#8220; und Du eine kurze &#8211; und natürlich ehrliche &#8211; Bewertung hinterlässt. Falls Du mich über <a href="http://www.stitcher.com/podcast/jobsucherpodcast-von-endlich-montag" target="_blank" rel="noopener">Stitcher</a> oder <a href="http://www.podcast.de/podcast/339724/" target="_blank" rel="noopener">Podcast.de</a> hörst, freue ich mich natürlich auch da über Bewertungen. Dafür schon mal danke!</em></p>
]]></content:encoded>
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	<item>
        <title>Heiter scheitern!</title>
		<link>https://www.endlich-montag.net/blog/podcast/heiter-scheitern/</link>
		<pubDate>Sat, 23 Jul 2016 13:05:23 +0000</pubDate>
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    	<description><![CDATA[Warum bleiben Menschen in Jobs, die sie nicht mögen? Die Gründe dafür sind natürlich individuell. Trotzdem habe ich das Gefühl, dass ein wesentlicher Aspekt die Angst vorm Scheitern ist. Das wirklich fiese, gemeine und hochgradig ätzende dabei ist: Wenn ich herausfinden will, was mein Traumjob ist (sei es nun ganz klassisch fest angestellt oder als Selbständiger), dann geht das nur durch ausprobieren. Und wenn ich etwas probiere, dann habe ich das Risiko zu scheitern immer mit im Gepäck. Will ich das haben? Nein! Ist das für was gut? Ja!]]></description>
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		<itunes:author>Heiko Link</itunes:author>
		<itunes:subtitle>Willst Du scheitern? Nein! Ist es für was gut? Ja! Wieso es Dich beruflich und privat voran bringt, aus Fehlern zu lernen, anstatt sie auf Biegen und Brechen zu vermeiden.</itunes:subtitle>
		<itunes:title>Heiter scheitern!</itunes:title>
		<itunes:episode>25</itunes:episode>
		<itunes:episodeType>full</itunes:episodeType>
		<itunes:summary><![CDATA[Warum bleiben Menschen in Jobs, die sie nicht mögen? Die Gründe dafür sind natürlich individuell. Trotzdem habe ich das Gefühl, dass ein wesentlicher Aspekt die Angst vorm Scheitern ist. Das wirklich fiese, gemeine und hochgradig ätzende dabei ist: Wenn ich herausfinden will, was mein Traumjob ist (sei es nun ganz klassisch fest angestellt oder als Selbständiger), dann geht das nur durch ausprobieren. Und wenn ich etwas probiere, dann habe ich das Risiko zu scheitern immer mit im Gepäck. Will ich das haben? Nein! Ist das für was gut? Ja!]]></itunes:summary>
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		<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_5063" style="width: 310px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-5063" class="wp-image-5063 size-medium" src="http://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/07/gs-copyright-heiko-link-1-300x200.jpg" alt="Gleitschirm Testpilot" width="300" height="200" srcset="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/07/gs-copyright-heiko-link-1-300x200.jpg 300w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/07/gs-copyright-heiko-link-1-768x512.jpg 768w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/07/gs-copyright-heiko-link-1-1024x683.jpg 1024w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/07/gs-copyright-heiko-link-1-600x400.jpg 600w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /><p id="caption-attachment-5063" class="wp-caption-text"><strong>Gescheitert?</strong> <strong>Nein!</strong> Gleitschirm-Testpiloten führen diese Flugzustände absichtlich herbei. <em>Copyright Foto: Heiko Link</em></p></div>
<p>Warum bleiben Menschen in Jobs, die sie nicht mögen? Die Gründe dafür sind natürlich individuell. Trotzdem habe ich das Gefühl, dass ein wesentlicher Aspekt die Angst vorm Scheitern ist. Das wirklich fiese, gemeine und hochgradig ätzende dabei ist: Wenn ich herausfinden will, was mein Traumjob ist (sei es nun ganz klassisch fest angestellt oder als Selbständiger), dann geht das nur durch ausprobieren. Und wenn ich etwas probiere, dann habe ich das Risiko zu scheitern immer mit im Gepäck. <strong>Will ich das haben? Nein! Ist das für was gut? Ja!</strong><span id="more-5051"></span></p>
<h2>Der Plan ist nichts, die Planung ist alles</h2>
<p>Probieren geht über studieren. Ich finde: Das stimmt! Aus Fehlern lernen, anstatt sie auf Biegen und Brechen zu vermeiden, bringt mich auf jeden Fall voran. Eher jedenfalls, als einen Menschen mit ausgeprägtem Perfektionismus. Der bleibt vielleicht für immer in der Theorie hängen. Denn: Einerseits hat er schon irre viel gelernt, aber andererseits ist es irgendwie niemals genug, um den Schritt in die Praxis zu machen und endlich loszulegen. Wie viel wertvolles Wissen vergammelt wohl ungenutzt in den Köpfen?</p>
<h2>Der Weg entsteht beim Gehen</h2>
<div id="attachment_5064" style="width: 310px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-5064" class="wp-image-5064 size-medium" src="http://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/07/gs-copyright-heiko-link-2-300x200.jpg" alt="Gleitschirm Testpilot" width="300" height="200" srcset="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/07/gs-copyright-heiko-link-2-300x200.jpg 300w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/07/gs-copyright-heiko-link-2-768x512.jpg 768w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/07/gs-copyright-heiko-link-2-1024x683.jpg 1024w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/07/gs-copyright-heiko-link-2-600x400.jpg 600w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /><p id="caption-attachment-5064" class="wp-caption-text"><strong>Risiko eingegangen:</strong> Bei dem Gleitschirm-Testpiloten Mad Mike Küng mitzufliegen, ist nichts für schwache Nerven. Aber ganz ehrlich: Das war die mit ganz großem Abstand <a href="http://www.focus.de/sport/mehrsport/gleitschirmfliegen-ohne-risiko-keine-sicherheit_aid_337777.html" target="_blank" rel="noopener">geilste Reportage</a>, die ich als Journalist jemals gemacht habe. <em>Copyright Foto: Heiko Link</em></p></div>
<p>Sich Ziele zu setzen ist prima. Zu planen auch. Doch wie heißt es so schön: Der Plan ist nichts, die Planung ist alles. Denn der Weg entsteht beim Gehen. Unterwegs bin ich vor Überraschungen leider nicht sicher. Ab und zu muss ich Risiken eingehen, wenn ich die Chancen am Wegesrand nutzen will. Doch was mache ich, wenn es in die Hose geht? <strong>Mir persönlich hilft es, wenn ich mir nach dem Scheitern folgende Frage stelle: Wofür war das gut?</strong> Dann tritt der Lerneffekt ein. Ich persönlich habe das Gefühl, dass ich beim Scheitern sehr intensiv lerne. Wenn das Scheitern richtig heftig war, dann brennt sich das Wissen so dermaßen ein, dass ich es sogar in Situationen mit extremer psychischer Anspannung sofort abrufen kann. Ich erinnere mich an eine Situation beim Drachenfliegen. 1.000 Mal hatte ich den folgenden Hinweis in der Theorie bekommen, verstanden und fand ihn zudem auch noch sehr einprägsam: Geschwindigkeit ist Sicherheit! Oder anders gesagt: Wenn Du zu langsam wirst, dann fällst Du runter. Trotzdem hatte ich diese goldene Regel in einem entscheidenden Moment nicht parat. Nach dem Erlebnis, das ich anschließend hatte, werde ich das <span style="text-decoration: underline;"><strong>NIE WIEDER</strong></span> vergessen. 🙂</p>
<p><a href="https://itunes.apple.com/de/podcast/endlich-montag!/id1083066806" target="_blank" rel="noopener"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-4389 aligncenter" src="http://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/itunes-logo-300x111-300x111.jpg" alt="iTunes Logo" width="178" height="66" /></a></p>
<h2>Heiter scheitern beim Improvisationstheater</h2>
<p>Mein Tipp: Bevor Du mit Drachen, Gleitschirmen oder gar Flugzeugen scheiterst, solltest Du kleiner anfangen. 😉 Wenn Du Scheitern lernen und dabei auch noch Spaß haben und nette Menschen kennenlernen möchtest, dann empfehle ich Dir <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Improvisationstheater" target="_blank" rel="noopener">Improvisationstheater</a>. Ich spiele bei der Improtheatergruppe <a href="http://skuub.weebly.com" target="_blank" rel="noopener">Skuub</a> an der Uni Bielefeld. Es bringt mir enorm viel für mein Berufs- und auch mein Privatleben. Ich bleibe einfach lockerer, wenn was schief geht und das ist echt viel wert. Welche Zusammenhänge es genau gibt, erkläre ich anhand von ein paar Beispielen im Podcast. Falls Du eine Fach- oder Führungskraft aus Herford bist, dann solltest Du Dir die 4&#215;4 Gespräche bei <a href="http://www.mach1-weiterbildung.de/home.html" target="_blank" rel="noopener">MACH1 Weiterbildung &amp; MACH2 Personalentwicklung</a> am 21. September nicht entgehen lassen. Da biete ich zusammen mit dem Leiter von Skuub einen Workshop zum Thema an.</p>
<p>Außerdem spreche ich im Podcast über die Kultur des Scheiterns in Deutschland und den USA und berichte darüber, warum <strong>es frei macht, sich selbst das Scheitern zu erlauben</strong>.</p>
<p><a href="http://www.stitcher.com/podcast/jobsucherpodcast-von-endlich-montag" target="_blank" rel="noopener"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-4924 alignnone" src="http://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/stitcher-button-300x110.png" alt="Stitcher" width="177" height="65" /></a><a href="http://www.podcast.de/podcast/339724/" target="_blank" rel="noopener"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-4390 alignright" src="http://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/podcast.delogo-300x135-300x135.jpg" alt="podcast.delogo-300x135" width="159" height="72" /></a></p>
<p><em>Meine Podcasts entwickeln sich in einen persönlichere Richtung. Bitte gib mir Feedback in Form von Kommentaren, wie Du das findest. Dafür wäre ich Dir sehr dankbar!</em></p>
<p><em>Gerne kannst Du mir eine eMail schicken, wenn Du Fragen oder Themen hast, zu denen Du Dir eine Podcast-Episode wünscht.</em></p>
<p><em><strong>Wenn Du verhindern möchtest, dass dieses Podcast-Projekt scheitert, <a href="https://itunes.apple.com/de/podcast/endlich-montag!/id1083066806" target="_blank" rel="noopener">dann hinterlass mir eine Bewertung &#8211; am besten mit Rezension &#8211; in iTunes</a>!</strong> (Falls es scheitern sollte, dann werde ich was daraus lernen und Du kannst gespannt sein, ob es ein neues Podcast-Projekt geben wird oder ob mir was ganz anderes einfällt.)</em></p>
]]></content:encoded>
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	<item>
        <title>13 Minuten mit: Tobias Nehls</title>
		<link>https://www.endlich-montag.net/blog/podcast/13-minuten-mit-tobias-nehls/</link>
		<pubDate>Sun, 03 Jul 2016 13:56:45 +0000</pubDate>
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    	<description><![CDATA[Der Geschäftsführer der filmzeit medien gmbh in Bielefeld und stellvertretende Vorsitzende des Deutschen Journalisten-Verbandes OWL, Tobias Nehls, brachte mich bei unserem Interviewtermin erstmal so richtig schön aus dem Konzept. Da hatte ich lauter Fragen zu Bewerbungen, Lebensläufen und dem Bewerbungsprozess in seinem Unternehmen vorbereitet und dann macht er das mit dem Netzwerken in Reinkultur. Sein Unternehmen ist gewachsen, ohne das er jemals eine Stelle ausgeschrieben hat.]]></description>
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		<itunes:author>Heiko Link</itunes:author>
		<itunes:subtitle>Locker werden durch Ehrlichkeit. Unvorbereitete Gretchenfragen, die Dich weiter bringen.  Sprünge ins kalte Wasser, die Du machen solltest. Kurz: Eine Jobsucher-Podcast-Episode, die Du nicht verpassen solltest!</itunes:subtitle>
		<itunes:title>13 Minuten mit: Tobias Nehls</itunes:title>
		<itunes:episode>23</itunes:episode>
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		<itunes:summary><![CDATA[Der Geschäftsführer der filmzeit medien gmbh in Bielefeld und stellvertretende Vorsitzende des Deutschen Journalisten-Verbandes OWL, Tobias Nehls, brachte mich bei unserem Interviewtermin erstmal so richtig schön aus dem Konzept. Da hatte ich lauter Fragen zu Bewerbungen, Lebensläufen und dem Bewerbungsprozess in seinem Unternehmen vorbereitet und dann macht er das mit dem Netzwerken in Reinkultur. Sein Unternehmen ist gewachsen, ohne das er jemals eine Stelle ausgeschrieben hat.]]></itunes:summary>
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		<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_4937" style="width: 310px" class="wp-caption alignright"><a href="http://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/07/tobias_nehls.jpg" target="_blank" rel="noopener"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-4937" class="wp-image-4937 size-medium" src="http://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/07/tobias_nehls-300x300.jpg" alt="Tobias Nehls" width="300" height="300" srcset="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/07/tobias_nehls-300x300.jpg 300w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/07/tobias_nehls-150x150.jpg 150w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/07/tobias_nehls.jpg 600w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><p id="caption-attachment-4937" class="wp-caption-text"><strong>Tobias Nehls</strong> &#8211; Geschäftsführer der filmzeit medien gmbh</p></div>
<p>Der Geschäftsführer der <a href="http://www.filmzeit.info/index.php?id=3" target="_blank" rel="noopener">filmzeit medien gmbh</a> in Bielefeld und stellvertretende Vorsitzende des <a href="http://www.djv-owl.de" target="_blank" rel="noopener">Deutschen Journalisten-Verbandes OWL</a>, Tobias Nehls, brachte mich bei unserem Interviewtermin erstmal so richtig schön aus dem Konzept. Da hatte ich lauter Fragen zu Bewerbungen, Lebensläufen und dem Bewerbungsprozess in seinem Unternehmen vorbereitet und dann macht er das mit dem Netzwerken in Reinkultur. Sein Unternehmen ist gewachsen, ohne das er jemals eine Stelle ausgeschrieben hat.<span id="more-4936"></span></p>
<p>Tobias Nehls ist seit der Gründung des Unternehmens Anfang 2003 Mitgesellschafter von filmzeit medien und seit drei Jahren der Geschäftsführer. Obwohl nie Stellen öffentlich ausgeschrieben werden, landet im Schnitt pro Monat ungefähr eine Bewerbung auf dem Schreibtisch des 49-jährigen. Und die Eine ist ihm eigentlich schon zu viel. Absender von Initiativbewerbungen, die gar nicht zum Unternehmen passen, erhalten von ihm keine Antwort: &#8222;Personal für die Buchhaltung oder den Einkauf braucht ein Betrieb mit sieben Mitarbeitern einfach nicht.&#8220; Auf Bewerbungen von Mediengestaltern meldet sich Tobias Nehls mit der Antwort: &#8222;Mach dir keine Hoffnung.&#8220;</p>
<h2><em><a href="https://itunes.apple.com/de/podcast/endlich-montag!/id1083066806" target="_blank" rel="noopener"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-4389 aligncenter" src="http://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/itunes-logo-300x111-300x111.jpg" alt="iTunes Logo" width="178" height="66" /></a></em></h2>
<h2>Tobias Nehls rekrutiert in der Krabbelgruppe</h2>
<p>Wenn er sucht, dann guckt er sich im Leben nach kreativen Menschen um, die seiner Firma gut tun könnten. Einmal wurde er bei einem anderen Unternehmen fündig, wo ein Mitarbeiter frei wurde, den er direkt ansprach. Ein anderes Mal saß er in der Krabbelgruppe seiner Kinder mit jemandem zusammen und merkte bei einem Austausch: Der arbeitet auf einer ähnlichen Ebene und würde gut in mein Unternehmen passen. Und natürlich bekommen Menschen Jobs, die Beziehungen haben. Nun ist es oft so, dass derjenige, der die Beziehungen hat, nicht unbedingt für sich selbst Arbeit sucht. Der eigentliche Kandidat reicht bei filmzeit medien dann eine Bewerbung ein, für die sich der Geschäftsführer circa zehn Minuten Zeit nimmt. Bei der Stelle, die anschließend vergeben wird, handelt es sich eigentlich immer um ein längerfristiges Praktikum. Das Papier spielt nur eine untergeordnete Rolle. Richtig kennen lernen sich beide Seiten dann bei der Arbeit. Insbesondere bei Schulabgängern findet Tobias Nehls, dass die einfach ein paar Monate brauchen, um sich darüber klar zu werden, ob der Beruf passt oder nicht.</p>
<h2>Weiter kommen mit der Gretchenfrage</h2>
<p>In eigener Sache schrieb der 49-jährige in seinem Leben drei Bewerbungen: &#8222;Bei zwei davon war von vornherein klar, dass ich die Stelle nicht bekomme. Eine war echt und ich wurde nicht genommen.&#8220; Der Einstieg ins Berufsleben als Journalist gelang ihm ohne schriftliche Bewerbung, mit einer Schwäche im Fach Deutsch und einer <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Gretchenfrage" target="_blank" rel="noopener">Gretchenfrage</a> im Vorstellungsgespräch. &#8222;Können Sie auch schreiben?&#8220;, wollte der Lokalchef bei der Zeitung von dem guten Fotografen wissen. Tobias Nehls saß ihm eigentlich gegenüber, weil er mit der Kamera sein Geld verdienen wollte und war auf diese Frage nicht vorbereitet. Aber ihm war klar: &#8222;Nein ist jetzt die falsche Antwort.&#8220; Sein mit einem Augenzwinkern vorgetragenes &#8222;Ja&#8220; führte zu einem Sprung ins kalte Wasser und schließlich zu einer Unternehmer-Karriere. Mehr dazu hörst Du im Interview.</p>
<p><a href="http://www.stitcher.com/podcast/jobsucherpodcast-von-endlich-montag" target="_blank" rel="noopener"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-4924 aligncenter" src="http://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/stitcher-button-300x110.png" alt="Stitcher" width="177" height="65" /></a></p>
<p>Ich persönlich finde es sehr schön, an dieser Stelle zu sehen, dass Jobsucher sich von Schulnoten nicht wirklich beeinflussen lassen sollten. Die Erfahrung habe ich selbst auch gemacht. Und wenn ich mal Schüler coache, dann interessiere ich mich für eins überhaupt gar nicht, null, nada, niente, &#8230;: Schule, Noten, Zeugnisse. Super klasse finde ich auch die Frage, auf die Tobias im Vorstellungsgespräch nicht vorbereitet war. Im Grunde hat doch ausgerechnet die, einen positiven Einfluss auf seinen Berufsweg gehabt. Also: Nicht vorbereitet. Trotzdem sehr gut ausgegangen. Das macht Dich doch locker. 🙂 Noch nicht genug? Dann kommt hier noch ein Tipp!</p>
<h2>Ehrlichkeit macht locker</h2>
<p>Die Gretchenfrage beim Berufseinstieg brachte uns auf das Thema &#8222;Ehrlichkeit im Vorstellungsgespräch&#8220;. Tobias sagt Jobsuchern ganz offensiv, dass ihm Ehrlichkeit sehr wichtig ist. Begründung inklusive. Das führt zu einem erstaunlichen Effekt: Bei seinem Gegenüber setzt Erleichterung ein und das Bewerbungsgespräch wird lockerer. Warum das so ist, erfährst Du im Podcast. Den Du Dir jetzt wirklich anhören solltest. Damit Du dabei nicht aus dem Konzept kommst, gibt es hier noch einen kurzen Überblick über das, was Dich erwartet.<a href="http://www.podcast.de/podcast/339724/" target="_blank" rel="noopener"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-4390 aligncenter" src="http://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/podcast.delogo-300x135-300x135.jpg" alt="podcast.delogo-300x135" width="159" height="72" /></a></p>
<h2>Darüber sprechen wir im Podcast-Interview:</h2>
<ul>
<li>Mitarbeiter finden über Beziehungen und Netzwerke.</li>
<li>(Quer-) Einstieg in die Medien- / Filmbranche.</li>
<li>Benötigte Fähigkeiten sind schwer zu definieren.</li>
<li>Medienbranche ist Teamplay.</li>
<li>Kreatives Potential schlägt Erfahrung.</li>
<li>Was man im Bezug auf Ehrlichkeit in der Schule nicht lernt.</li>
<li>Bewerber zum Sprung ins kalte Wasser auffordern.</li>
<li><span style="text-decoration: underline;"><strong>Nicht</strong></span> gesucht: Der perfekte Bewerber.</li>
<li>Warum Arbeitszeugnisse nichts aussagen.</li>
</ul>
<p>_________________________________________________</p>
<p><em>Nicht vergessen: <strong><a href="https://itunes.apple.com/de/podcast/endlich-montag!/id1083066806" target="_blank" rel="noopener">Bewertungen bei iTunes</a> sind der Lohn eines Podcasters.</strong> Ich würde mir sehr freuen, wenn Du mir diesen Lohn gerne zahlst und Du eine kurze &#8211; und natürlich ehrliche! &#8211; Bewertung hinterlässt. Dafür schon mal danke!<br />
</em></p>
<p><em> Natürlich freue ich mich auch über Kommentare zu diesem und den anderen Beiträgen in meinem Blog.</em></p>
<p><em>Falls Du auf der Suche nach einem neuen Job bist (oder mal warst) und Fragen hast, die Du gerne einem Personalchef oder Geschäftsführer stellen möchtest, dann schreib mir einfach in das Kommentarfeld unter diesem Artikel. Ich nehme die Frage/n dann zum nächsten Interviewpartner mit.</em></p>
]]></content:encoded>
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	<item>
        <title>Fachkräfte locken mit der Schokoladenseite</title>
		<link>https://www.endlich-montag.net/blog/podcast/fachkraefte-locken-mit-der-schokoladenseite/</link>
		<pubDate>Mon, 20 Jun 2016 14:26:33 +0000</pubDate>
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    	<description><![CDATA[Es war einmal, vor einigen Jahren, als ich vor einer Schulklasse einer weiterführenden Schule stand und folgende Frage stellte: "Wie müsste Berufsorientierung sein, damit ihr sie gut findet?" Ein Lümmel aus einer der hinteren Bänke (so wie ich einst einer war) wollte mich provozieren und sagte: "Die Unternehmen sollen sich bei mir bewerben und nicht umgekehrt. Die sollen zu mir kommen." Verdammte Axt: Ich hätte mir seine Telefonnummer geben lassen sollen! Denn wie die Bewerbung beim Jobsucher in Zukunft aussehen kann, dass war Thema bei dem Treffen eines Unternehmernetzwerks an dem ich vergangene Woche teilnahm. Wie gerne würde ich ihm das jetzt sagen. (...)]]></description>
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		<itunes:author>Heiko Link</itunes:author>
		<itunes:subtitle>Es ist so weit: Die Unternehmen bewerben sich bei Azubis und Fachkräften und nicht umgekehrt. Die Schokoladenseite soll es dabei richten und zu sachlichen anstelle von emotionalen Entscheidungen führen. Wohl bekomm&amp;#039;s! :-)</itunes:subtitle>
		<itunes:title>Fachkräfte locken mit der Schokoladenseite</itunes:title>
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		<itunes:summary><![CDATA[Es war einmal, vor einigen Jahren, als ich vor einer Schulklasse einer weiterführenden Schule stand und folgende Frage stellte: &quot;Wie müsste Berufsorientierung sein, damit ihr sie gut findet?&quot; Ein Lümmel aus einer der hinteren Bänke (so wie ich einst einer war) wollte mich provozieren und sagte: &quot;Die Unternehmen sollen sich bei mir bewerben und nicht umgekehrt. Die sollen zu mir kommen.&quot; Verdammte Axt: Ich hätte mir seine Telefonnummer geben lassen sollen! Denn wie die Bewerbung beim Jobsucher in Zukunft aussehen kann, dass war Thema bei dem Treffen eines Unternehmernetzwerks an dem ich vergangene Woche teilnahm. Wie gerne würde ich ihm das jetzt sagen. (...)]]></itunes:summary>
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		<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_4894" style="width: 310px" class="wp-caption alignright"><a href="http://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/06/Heiko_Schokoladenseite.jpg" target="_blank"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-4894" class="wp-image-4894 size-medium" src="http://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/06/Heiko_Schokoladenseite-300x253.jpg" alt="Heiko Link Schokoladenseite" width="300" height="253" srcset="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/06/Heiko_Schokoladenseite-300x253.jpg 300w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/06/Heiko_Schokoladenseite-768x647.jpg 768w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/06/Heiko_Schokoladenseite-1024x863.jpg 1024w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/06/Heiko_Schokoladenseite-600x506.jpg 600w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/06/Heiko_Schokoladenseite.jpg 1132w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><p id="caption-attachment-4894" class="wp-caption-text"><strong>Die Schokoladenseite:</strong> Schmeckt lecker, sorgt für gute Emotionen und lockt Azubis und Fachkräfte an.</p></div>
<p>Es war einmal, vor einigen Jahren, als ich vor einer Schulklasse einer weiterführenden Schule stand und folgende Frage stellte: &#8222;Wie müsste Berufsorientierung sein, damit ihr sie gut findet?&#8220; Ein Lümmel aus einer der hinteren Bänke (so wie ich einst einer war) wollte mich provozieren und sagte: &#8222;Die Unternehmen sollen sich bei mir bewerben und nicht umgekehrt. Die sollen zu mir kommen.&#8220; Verdammte Axt: Ich hätte mir seine Telefonnummer geben lassen sollen! Denn wie die Bewerbung beim Jobsucher in Zukunft aussehen kann, dass war Thema bei dem Treffen eines Unternehmernetzwerks an dem ich vergangene Woche teilnahm. Wie gerne würde ich ihm das jetzt sagen &#8230;<span id="more-4886"></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Beim Treffen der Personaler wurde ganz konkret übersetzt:</span></p>
<ul>
<li>Aus Lebenslauf wird -&gt; Firmenhistorie</li>
<li>Aus Wohnort wird -&gt; Arbeitsort</li>
<li>&#8230;</li>
</ul>


<p>&nbsp;</p>
<p>Mir wurde bei dieser Veranstaltung an diversen Stellen noch mal klar, warum ich mich von Schülern als Zielgruppe verabschiedet habe. Die werden zugesch&#8230;missen mit Angeboten, nicht wenig davon ist schlecht und die Teilnahme ist Zwang. Zu meiner Zeit war es schwierig, als Anbieter von Berufsorientierung bei den Schulen durchzukommen. Mittlerweile fragen sogar schon so viele Firmen an, dass die früher gerne angenommenen Angebote mittlerweile auch abgelehnt werden. Irgendwie erinnert mich das an das Gefühl, das ich als Jobsucher habe, wenn meine Bewerbungsmappe eine von mehreren hundert ist. Ja dreht sich den hier alles?!? 😉</p>
<h2>Was hat dieser &#8222;Schüler-Bericht&#8220; hier zu suchen?</h2>
<p>Jetzt fragst Du Dich vielleicht, was dieser Bericht &#8211; aus dem Schüler hoffentlich was mitnehmen können &#8211; in meinem Blog zu suchen hat? Zum Einen finde ich, dass sich viele Dinge auf die Berufserfahrenen übertragen lassen. Es werden nicht nur Azubis gesucht, sondern auch Fachkräfte und <strong>ich möchte Dich informieren, welche Überlegungen die Arbeitgeberseite gerade anstellt</strong>. Dann habe ich ganz persönlich das Gefühl, dass viele Ältere in Jobs feststecken, für die sie sich im jugendlichen Leichtsinn mal falsch entschieden haben. Vielleicht geht Dir das auch so? Dann ist es hoffentlich spannend zu hören, dass die Personalentscheider die junge Generation nicht um die 200.000 Möglichkeiten beneidet, die diese nach der Schule hat. Wie soll ich da die richtige Wahl treffen? Und was ist, wenn ich daneben liege?</p>
<h2>Keine Ahnung. Emotionale Entscheidung.</h2>
<p>&#8222;Die Jugendlichen haben nicht auf dem Schirm wohin es beruflich gehen soll und entscheiden oft emotional&#8220;, war eine Aussage bei dem Netzwerktreffen. Ich frage mich, ob 40- oder 50-jährige die Führungsposition mit schickem Firmenwagen nicht vielleicht auch aus emotionalen Gründen wählen? Und ab welchem Alter hat man normalerweise den Berufsweg klar vor Augen?</p>
<p><a href="https://itunes.apple.com/de/podcast/endlich-montag!/id1083066806" target="_blank"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-4389 aligncenter" src="http://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/itunes-logo-300x111-300x111.jpg" alt="iTunes Logo" width="178" height="66" /></a></p>
<p>Die Fachhochschule, die zu dem Treffen eingeladen hatte, hat ihre Studenten gefragt: Wann würdet ihr in Rente gehen, wenn ihr den Zeitpunkt frei wählen könntet? Zwischen 50 und 60 war die am häufigsten gegebene Antwort. Mal ehrlich: Wenn ich das Berufsleben sowieso nur möglichst schnell wieder loswerden will, dann frage ich mich, welche Emotion bei der Berufsentscheidung die Hauptrolle spielt. 😉</p>
<h2>Sie zeigen Dir die Schokoladenseite</h2>
<p>Um sachlich entscheiden zu können, brauchst Du Informationen. Die bieten Dir die Unternehmen im Moment sehr gerne an. Denn es gibt viele <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Hidden_Champion" target="_blank">Hidden Champions</a>, also richtig tolle Arbeitgeber die aber kaum jemand kennt, die auf sich aufmerksam machen möchten. Und wie präsentieren die sich? Genau so wie Du als Jobsucher Dich im Bewerbungsprozess auch präsentierst: Von der <strong>Schokoladenseite</strong>! Ein Wort, das bei dem Treffen öfter fiel und das in Ostwestfalen noch einmal mehr fällt als anderswo, denn: Bei uns präsentiert sich auch die ländliche Region von ihrer Schokoladenseite. Wir sind nämlich auch ein Hidden Champion, was unschwer daran zu erkennen ist, dass das Wort &#8222;Hidden&#8220; in meinem Wohnort Hiddenhausen vorkommt.</p>
<p>Jetzt aber genug der Vorrede! Lass Dir die süßen Infos jetzt am besten gut schmecken, hau &#8211; beziehungsweise HÖR &#8211; ordentlich rein und wenn Du nicht gestorben bist, dann futterst und lauschst Du noch heute &#8230;</p>
]]></content:encoded>
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	<item>
        <title>Nachgeliefert: Die Jobsucher-Podcast Startepisode</title>
		<link>https://www.endlich-montag.net/blog/podcast/nachgeliefert-die-jobsucher-podcast-startepisode/</link>
		<pubDate>Fri, 17 Jun 2016 12:41:08 +0000</pubDate>
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    	<description><![CDATA[Da fange ich mit meinem Jobsucher-Podcast an und wenn ich schon mittendrin statt nur dabei bin, erfahre ich, dass es so etwas wie eine "Episode Null" gibt. Also eine Startepisode in der der Podcaster zwei Fragen beantwortet:

1. Warum mache ich den Podcast?
2. Was bin ich für Einer?

Hätte ich auf den perfekten Startzeitpunkt gewartet, dann wäre das natürlich nicht passiert. Andererseits: Hätte ich auf den perfekten Startzeitpunkt gewartet, dann wäre überhaupt gar nichts passiert. ;-)

Ich finde es wichtig, diese Episode nachzuliefern. Personalentscheider, die ich um ein Interview bitte, werden sich sicherlich über die Antwort auf die erste Frage freuen. Meine Hörer werden sich bestimmt über die Antwort auf die zweite Frage freuen. Ich habe erst gezögert, über mich zu sprechen, weil ich keine Selbstbeweihräucherung vom Stapel lassen will. Nachdem ich nun etwas tiefer in die Podcast-Szene eingestiegen bin, habe ich den Eindruck, dass die Hörer diese persönlichen Dinge hören wollen. Außerdem habe ich zu der "Über mich Seite" in meinem Blog positive Rückmeldung bekommen. Also dachte ich mir: Dann raus damit! :-) (...)]]></description>
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		<itunes:author>Heiko Link</itunes:author>
		<itunes:subtitle>In dieser nachgelieferten Startepisode beantworte ich zwei Fragen: 1. Warum mache ich den Podcast? 2. Was bin ich für Einer? Weil ich ein paar Bedenken hatte, würde ich mich über eine Rückmeldung von Dir freuen.</itunes:subtitle>
		<itunes:title>Nachgeliefert: Die Jobsucher-Podcast Startepisode</itunes:title>
		<itunes:episode>21</itunes:episode>
		<itunes:episodeType>full</itunes:episodeType>
		<itunes:summary><![CDATA[Da fange ich mit meinem Jobsucher-Podcast an und wenn ich schon mittendrin statt nur dabei bin, erfahre ich, dass es so etwas wie eine &quot;Episode Null&quot; gibt. Also eine Startepisode in der der Podcaster zwei Fragen beantwortet:

1. Warum mache ich den Podcast?
2. Was bin ich für Einer?

Hätte ich auf den perfekten Startzeitpunkt gewartet, dann wäre das natürlich nicht passiert. Andererseits: Hätte ich auf den perfekten Startzeitpunkt gewartet, dann wäre überhaupt gar nichts passiert. ;-)

Ich finde es wichtig, diese Episode nachzuliefern. Personalentscheider, die ich um ein Interview bitte, werden sich sicherlich über die Antwort auf die erste Frage freuen. Meine Hörer werden sich bestimmt über die Antwort auf die zweite Frage freuen. Ich habe erst gezögert, über mich zu sprechen, weil ich keine Selbstbeweihräucherung vom Stapel lassen will. Nachdem ich nun etwas tiefer in die Podcast-Szene eingestiegen bin, habe ich den Eindruck, dass die Hörer diese persönlichen Dinge hören wollen. Außerdem habe ich zu der &quot;Über mich Seite&quot; in meinem Blog positive Rückmeldung bekommen. Also dachte ich mir: Dann raus damit! :-) (...)]]></itunes:summary>
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		<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_4841" style="width: 310px" class="wp-caption alignright"><a href="http://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/06/endlich-montag-heiko-link-0096.jpg" target="_blank" rel="noopener"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-4841" class="wp-image-4841 size-medium" src="http://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/06/endlich-montag-heiko-link-0096-300x229.jpg" alt="Endlich Montag Heiko Link" width="300" height="229" srcset="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/06/endlich-montag-heiko-link-0096-300x229.jpg 300w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/06/endlich-montag-heiko-link-0096-768x587.jpg 768w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/06/endlich-montag-heiko-link-0096-1024x783.jpg 1024w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/06/endlich-montag-heiko-link-0096-600x459.jpg 600w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/06/endlich-montag-heiko-link-0096.jpg 1251w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><p id="caption-attachment-4841" class="wp-caption-text"><strong>Zuschauer-Rückmeldung:</strong> &#8222;Im grünen Hemd siehst du aus wie ein Balljunge beim Tennis.&#8220; Und ich finde, ich gucke auch recht sparsam.</p></div>
<p>Da fange ich mit meinem Jobsucher-Podcast an und wenn ich schon mittendrin statt nur dabei bin, erfahre ich, dass es so etwas wie eine &#8222;Episode Null&#8220; gibt. Also eine Startepisode in der der Podcaster zwei Fragen beantwortet:</p>
<ol>
<li>Warum mache ich den Podcast?</li>
<li>Was bin ich für Einer?</li>
</ol>
<p>Hätte ich auf den perfekten Startzeitpunkt gewartet, dann wäre das natürlich nicht passiert. Andererseits: Hätte ich auf den perfekten Startzeitpunkt gewartet, dann wäre überhaupt gar nichts passiert. 😉</p>
<h2></h2>
<p><span id="more-4869"></span></p>
<h2>Ich finde es wichtig, die Jobsucher-Podcast Startepisode nachzuliefern</h2>
<p>Ich finde es wichtig, diese Episode nachzuliefern. Personalentscheider, die ich um ein Interview bitte, werden sich sicherlich über die Antwort auf die erste Frage freuen. Meine Hörer werden sich bestimmt über die Antwort auf die zweite Frage freuen. Ich habe erst gezögert, über mich zu sprechen, weil ich keine Selbstbeweihräucherung vom Stapel lassen will. Nachdem ich nun etwas tiefer in die Podcast-Szene eingestiegen bin, habe ich den Eindruck, dass die Hörer diese persönlichen Dinge hören wollen. Außerdem habe ich zu der &#8222;Über mich Seite&#8220; in meinem Blog positive Rückmeldung bekommen. Also dachte ich mir: Dann raus damit! 🙂</p>
<p><strong>Gerade weil ich ein paar Bedenken hatte, würde ich mich in diesem ganz speziellen Fall über Rückmeldungen in Form von Kommentaren oder E-Mails freuen.</strong></p>
<p><a href="https://itunes.apple.com/de/podcast/endlich-montag!/id1083066806" target="_blank" rel="noopener"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-4389 alignright" src="http://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/itunes-logo-300x111-300x111.jpg" alt="iTunes Logo" width="178" height="66" /></a></p>
<h2>Humor kommt nicht drin vor</h2>
<p>Sei ruhig ehrlich, denn ich bin durchaus kritikfähig. Zu meinem ersten YouTube-Video kam gerade heute die Rückmeldung, dass der Humor &#8211; den ich mir ja nun ganz groß auf die Fahne geschrieben habe &#8211; darin überhaupt nicht rüberkommt. Und in dem grünen Hemd würde ich aussehen, wie ein Balljunge beim Tennis. Verdammte Axt: Ich liebe dieses Hemd! 🙂 Der &#8222;Rückmelder&#8220; und ich haben gelacht und ich bin sehr dankbar für die offenen Worte. Das Hemd werde ich trotzdem behalten. Was den Humor betrifft, werde ich auf jeden Fall daran arbeiten, dass der viel besser rüber kommt. Ich fand und finde es beim Podcasten noch sehr ungewohnt, in einen leeren Raum zu sprechen. Beim Video kommt dann noch dazu, dass ich einem kleinen &#8222;Plastikkasten&#8220; was erkläre und mich dabei auch noch selbst im Display sehe.</p>
<p>Ich merke das übrigens auch, wenn ich Seminare gebe:</p>
<p>Mein Eindruck ist, das Dozenten bei großen Gruppen eher nervös sind, als bei kleinen. Bei mir ist das umgekehrt. Wenn da nur fünf Leute sitzen, sagt vielleicht gar keiner was und ich halte einen Monolog. Das finde ich gruselig. Ich bin ein großer Freund von Workshops, in denen Teilnehmer nicht nur zuhören, sondern selbst was erarbeiten. Sitzen vor mir 100 Leute, sagt immer einer was. Das dürfen von mir aus auch sehr gerne 100 kritische Journalisten sein, die mich mit Fragen bombardieren. Das finde ich super und auf jeden Fall besser, als fünf schweigende Ostwestfalen die nicht aus der Reserve zu locken sind und immer zustimmend nicken. Ich mag die Reibung von kritischen Nachfragen, denn die erzeugt Wärme. 😉</p>
<p>In diesem Sinne: Heiter weiter!</p>
]]></content:encoded>
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	<item>
        <title>Reha-Berater Johannes Wilhelmstrop im Interview</title>
		<link>https://www.endlich-montag.net/blog/podcast/reha-berater-johannes-wilhelmstrop-im-interview/</link>
		<pubDate>Wed, 01 Jun 2016 20:08:52 +0000</pubDate>
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    	<description><![CDATA[Zu Johannes Wilhelmstrop kommt man immer dann, wenn es gesundheitlich schlecht gelaufen ist. Der 62-jährige arbeitet als Reha-Berater bei der Agentur für Arbeit in Herford und berät täglich Menschen, die aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr so weitermachen können, wie bisher. Unfall, Herzinfarkt, Schlaganfall, Bandscheibenvorfall, Burnout, ... was auch mich erwischt hat: Wenn ich vorher maximal 15 Jahre beitragspflichtig zur Rentenversicherung gearbeitet habe, dann hilft Johannes Wilhelmstrop mir dabei, wieder in Lohn und Brot zu kommen.

Im Interview spreche ich mit ihm darüber, wie ich als Kunde des Arbeitsamtes überhaupt zu ihm oder einem seiner Kollegen kommen kann. Ich frage ihn, was er für mich tun kann und wie Arbeitgeber auf Menschen reagieren, die mit gesundheitlichen Einschränkungen auf der Suche nach einem neuen Job sind. Außerdem schildere ich ihm Erfahrungen, die meine Coaching-Klienten (und auch ich selbst) mit seinem Arbeitgeber gemacht haben und will wissen, was ich als Kunde des Arbeitsamts tun kann, damit es zu einer für beide Seiten guten Zusammenarbeit kommt.

An dieser Stelle verlinke ich noch auf die beiden Tools, die Johannes einsetzt, wenn seine Kunden sich neu orientieren wollen oder auch müssen:
BERUFENET
Planet-Beruf (...)]]></description>
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		<itunes:author>Heiko Link</itunes:author>
		<itunes:subtitle>Wie komme ich als Kunde des Arbeitsamtes zu einem Reha-Berater? Was kann der für mich tun und wie reagieren Arbeitgeber auf Menschen mit gesundheitlichen Einschränkungen, die einen neuen Job suchen? Diese und weitere Fragen beantwortet er im Interview.</itunes:subtitle>
		<itunes:title>Reha-Berater Johannes Wilhelmstrop im Interview</itunes:title>
		<itunes:episode>20</itunes:episode>
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		<itunes:summary><![CDATA[Zu Johannes Wilhelmstrop kommt man immer dann, wenn es gesundheitlich schlecht gelaufen ist. Der 62-jährige arbeitet als Reha-Berater bei der Agentur für Arbeit in Herford und berät täglich Menschen, die aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr so weitermachen können, wie bisher. Unfall, Herzinfarkt, Schlaganfall, Bandscheibenvorfall, Burnout, ... was auch mich erwischt hat: Wenn ich vorher maximal 15 Jahre beitragspflichtig zur Rentenversicherung gearbeitet habe, dann hilft Johannes Wilhelmstrop mir dabei, wieder in Lohn und Brot zu kommen.

Im Interview spreche ich mit ihm darüber, wie ich als Kunde des Arbeitsamtes überhaupt zu ihm oder einem seiner Kollegen kommen kann. Ich frage ihn, was er für mich tun kann und wie Arbeitgeber auf Menschen reagieren, die mit gesundheitlichen Einschränkungen auf der Suche nach einem neuen Job sind. Außerdem schildere ich ihm Erfahrungen, die meine Coaching-Klienten (und auch ich selbst) mit seinem Arbeitgeber gemacht haben und will wissen, was ich als Kunde des Arbeitsamts tun kann, damit es zu einer für beide Seiten guten Zusammenarbeit kommt.

An dieser Stelle verlinke ich noch auf die beiden Tools, die Johannes einsetzt, wenn seine Kunden sich neu orientieren wollen oder auch müssen:
BERUFENET
Planet-Beruf (...)]]></itunes:summary>
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		<content:encoded><![CDATA[<div class="mceTemp"></div>
<div id="attachment_6906" style="width: 210px" class="wp-caption alignleft"><a href="http://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/06/johannes-wilhelmstrop-1.jpg" target="_blank" rel="noopener"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-6906" class="wp-image-6906 size-medium" src="http://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/06/johannes-wilhelmstrop-1-200x300.jpg" alt="johannes wilhelmstrop" width="200" height="300" srcset="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/06/johannes-wilhelmstrop-1-200x300.jpg 200w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/06/johannes-wilhelmstrop-1-768x1152.jpg 768w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/06/johannes-wilhelmstrop-1-683x1024.jpg 683w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/06/johannes-wilhelmstrop-1-600x900.jpg 600w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/06/johannes-wilhelmstrop-1.jpg 800w" sizes="(max-width: 200px) 100vw, 200px" /></a><p id="caption-attachment-6906" class="wp-caption-text"><strong>Johannes Wilhelmstrop</strong> &#8211; Reha-Berater bei der Agentur für Arbeit.</p></div>
<p>Zu Johannes Wilhelmstrop kommt ein Jobsucher immer dann, wenn es gesundheitlich schlecht gelaufen ist. Der 62-jährige arbeitet als Reha-Berater bei der <a href="https://www.arbeitsagentur.de" target="_blank" rel="noopener">Agentur für Arbeit</a> in Herford und berät täglich Menschen, die aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr so weitermachen können, wie bisher. Ob mich ein Unfall, Herzinfarkt, Schlaganfall, Bandscheibenvorfall, Burnout oder was auch immer erwischt hat: Wenn ich vorher maximal 15 Jahre beitragspflichtig zur <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Deutsche_Rentenversicherung" target="_blank" rel="noopener">Rentenversicherung</a> gearbeitet habe, dann hilft Johannes Wilhelmstrop mir dabei, in meinem bisherigen oder einem neuen Beruf weiter arbeiten zu können.<span id="more-4813"></span></p>
<p><a href="https://itunes.apple.com/de/podcast/endlich-montag!/id1083066806" target="_blank" rel="noopener"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-4389" src="http://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/itunes-logo-300x111-300x111.jpg" alt="iTunes Logo" width="178" height="66" /></a></p>
<p>Im Interview spreche ich mit ihm darüber, wie ich als Kunde des Arbeitsamtes überhaupt zu ihm oder einem seiner Kollegen kommen kann. Ich frage ihn, was er für mich tun kann und wie Arbeitgeber auf Menschen reagieren, die mit gesundheitlichen Einschränkungen auf der Suche nach einem neuen Job sind. Außerdem schildere ich ihm Erfahrungen, die meine Coaching-Klienten (und auch ich selbst) mit seinem Arbeitgeber gemacht haben und will wissen, was ich als Kunde des Arbeitsamts tun kann, damit es zu einer für beide Seiten guten Zusammenarbeit kommt.</p>
<p>An dieser Stelle verlinke ich noch auf die beiden Werkzeuge, die Johannes einsetzt, wenn seine Kunden sich neu orientieren wollen oder auch müssen:</p>
<ul>
<li><a href="https://berufenet.arbeitsagentur.de/berufenet/faces/index?path=null" target="_blank" rel="noopener">BERUFENET</a></li>
<li><a href="http://www.planet-beruf.de/schuelerinnen/" target="_blank" rel="noopener">Planet-Beruf</a></li>
</ul>
<p><em>Ich freue mich über Bewertungen bei <a href="https://itunes.apple.com/de/podcast/endlich-montag!/id1083066806" target="_blank" rel="noopener">iTunes</a> und Fragen / Kommentare zu diesem Beitrag. Hast Du ein Thema, das ich in meinem Blog aufgreifen soll? Dann schreib einen Kommentar oder schick mir eine <a href="http://www.endlich-montag.net/kontakt/">E-Mail</a>.</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_4815" style="width: 447px" class="wp-caption aligncenter"><a href="http://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/06/Arbeitsamt_Herford.jpg" target="_blank" rel="noopener"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-4815" class="wp-image-4815 " src="http://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/06/Arbeitsamt_Herford-300x156.jpg" alt="Arbeitsamt Herford" width="437" height="227" srcset="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/06/Arbeitsamt_Herford-300x156.jpg 300w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/06/Arbeitsamt_Herford-768x399.jpg 768w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/06/Arbeitsamt_Herford-1024x532.jpg 1024w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/06/Arbeitsamt_Herford-600x312.jpg 600w" sizes="(max-width: 437px) 100vw, 437px" /></a><p id="caption-attachment-4815" class="wp-caption-text"><strong>Auch für Erwachsene:</strong> Das Berufsinformationszentrum (BIZ) vorne rechts im Gebäude der Arbeitsagentur in Herford.</p></div>
]]></content:encoded>
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	<item>
        <title>Traumjob finden</title>
		<link>https://www.endlich-montag.net/blog/podcast/traumjob-finden/</link>
		<pubDate>Fri, 27 May 2016 11:13:12 +0000</pubDate>
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    	<description><![CDATA[Wie finde ich meinen Traumjob? - Das ist die Frage, um die es in der heutigen Podcast-Episode geht. Bei der Gelegenheit erkläre ich auch, wie das mit der Jobsuche im Verdeckten Arbeitsmarkt funktioniert.  (...)]]></description>
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		<itunes:author>Heiko Link</itunes:author>
		<itunes:subtitle>4 Fragen in 7 Minuten: Für so kurze Gespräche findest Du leicht Gesprächspartner. Deren Antworten geben Dir wie bei einer Marktforschung die entscheidenden Hinweise, in welche Richtung Du gehen möchtest. Gleichzeitig baust Du Dir ein Netzwerk auf.</itunes:subtitle>
		<itunes:title>Traumjob finden</itunes:title>
		<itunes:episode>19</itunes:episode>
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		<itunes:summary><![CDATA[Wie finde ich meinen Traumjob? - Das ist die Frage, um die es in der heutigen Podcast-Episode geht. Bei der Gelegenheit erkläre ich auch, wie das mit der Jobsuche im Verdeckten Arbeitsmarkt funktioniert.  (...)]]></itunes:summary>
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		<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Wie finde ich meinen Traumjob?</strong> &#8211; Das ist die Frage, um die es in der heutigen Podcast-Episode geht. Bei der Gelegenheit erkläre ich auch, wie das mit der Jobsuche im <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Verdeckter_Arbeitsmarkt" target="_blank" rel="noopener">Verdeckten Arbeitsmarkt</a> mit dem <a href="https://www.endlich-montag.net/life-work-planning/">Life/Work Planning Verfahren (L/WP)</a> funktioniert.</p>
<p><span id="more-4797"></span></p>
<p>Ergänzend zum Podcast findest Du hier in den &#8222;Show-Notes&#8220; noch mal eine kurze, schriftliche Zusammenfassung.</p>
<h2>Damit Du los gehen kannst, brauchst Du:</h2>
<ul>
<li>Ein Interesse, das Du beruflich gerne weiterverfolgen möchtest.</li>
<li>Fähigkeiten, die Du beruflich gerne einsetzen würdest.</li>
<li>Eine grobe Idee, was Du beruflich machen möchtest.<br />
Die ergibt sich aus der Kombination von Deinem Interesse mit Deinen Fähigkeiten.</li>
</ul>
<h2><a href="https://itunes.apple.com/de/podcast/endlich-montag!/id1083066806" target="_blank" rel="noopener"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-4389" src="http://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/itunes-logo-300x111-300x111.jpg" alt="iTunes Logo" width="178" height="66" /></a>Du sprichst mit:</h2>
<p>Menschen, die beruflich das machen, von dem Du denkst: Das könnte ich mir vorstellen. In den Gesprächen machst Du einen Realitäts-Check und guckst dabei, ob der Job wirklich so ist, wie Du ihn Dir vorstellst.</p>
<p>Wenn Dein Gesprächspartner Dich fragt, ob Du einen Job suchst, dann ist die Antwort: <strong>Nein!</strong> Und das ist die Wahrheit, weil so ein Realitäts-Check durchaus auch zu dem Ergebnis führen kann, dass Deine Job-Idee sich als schlechte Idee herausstellt. Das weißt Du vorher nicht.</p>
<p>Wenn Du zu diesem Zeitpunkt mit Chefs oder Personalchefs reden würdest, dann sähe das doch schon sehr nach Jobsuche aus. Deswegen sprichst Du nicht mit den Leuten in der Führungsetage, sondern mit den Mitarbeitern, die das tun, von dem Du denkst: Das würde ich vielleicht auch tun wollen. Einzige Ausnahme: Wenn Du Personalchef werden willst, dann sprich mit Personalchefs. 😉</p>
<div id="attachment_4809" style="width: 235px" class="wp-caption alignright"><a href="http://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/05/PIE-Flipchart.jpg" target="_blank" rel="noopener"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-4809" class="wp-image-4809 size-medium" src="http://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/05/PIE-Flipchart-225x300.jpg" alt="Traumjob PIE-Methode" width="225" height="300" srcset="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/05/PIE-Flipchart-225x300.jpg 225w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/05/PIE-Flipchart-768x1024.jpg 768w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/05/PIE-Flipchart-600x800.jpg 600w" sizes="(max-width: 225px) 100vw, 225px" /></a><p id="caption-attachment-4809" class="wp-caption-text"><strong>4 Fragen in 7 Minuten:</strong> Am besten merkst Du Dir nur die Symbole, dann klingen die Fragen nicht auswendig gelernt.</p></div>
<h2>Die Traumjob-Fragen:</h2>
<p><strong>Fragezeichen</strong> -&gt; Wie sind Sie &#8230; geworden? (Frage nach dem Werdegang.)</p>
<p><strong>Plus</strong> -&gt; Was ist das Beste an dem Job des &#8230;?</p>
<p><strong>Minus</strong> -&gt; Was ist nicht so toll an dem Job des &#8230;?</p>
<p><strong>Pfeilchen</strong> -&gt; Wen kennen Sie noch, der als &#8230; arbeitet, mit dem ich reden könnte?</p>
<p><strong>Wichtig im Gespräch:<br />
</strong>Du schreibst <span style="text-decoration: underline;"><strong>nicht</strong></span> mit und erst recht nimmst Du es <span style="text-decoration: underline;"><strong>nicht</strong></span> auf! Ausnahme: Namen und Kontaktdaten, die Du als Antwort auf die letzte Frage bekommst, solltest Du Dir gleich in der richtigen Schreibweise notieren.</p>
<p><strong>Auch noch ganz wichtig:</strong><br />
Halte Dich an die Zeitvorgabe von 7 Minuten!</p>
<p>Diese Vorgehensweise heißt <strong>PIE-Methode</strong>. Entwickelt hat sie der Franzose Daniel Porot, der in der Marketingabteilung eines Mineralölkonzerns gearbeitet und die dort übliche <strong>Marktforschung</strong> auf die Jobsuche übertragen hat. Porot hat das Vorgehen in mehrere Phasen unterteilt, die dem System seinen Namen gaben: <strong>P</strong>robierphase, <strong>I</strong>nfophase, <strong>E</strong>instellungsphase. Porot hat ein Buch dazu geschrieben, dass nur in Englischer Sprache erschienen und leider schwer zu bekommen ist. <a href="https://books.google.de/books/about/The_PIE_Method_for_Career_Success.html?id=Z2i98KiFOI4C&amp;redir_esc=y" target="_blank" rel="noopener">Ich habe es hier gefunden.</a></p>
<p>Wenn Du die Gespräche ausprobiert hast, dann schreib mir doch einen Kommentar, welche Erfahrungen Du gemacht hast. Auch weiterführende Fragen oder Anmerkungen sind als Kommentar herzlich willkommen.</p>
]]></content:encoded>
<podcast:chapters url="https://www.endlich-montag.net/blog/podcast/traumjob-finden/?chapters_format=pijson" type="application/json+chapters"/>	</item>
	
	<item>
        <title>Hintergründe zum Jobsucher-Podcast mit Janine Sohnsmeier und Melanie Johst</title>
		<link>https://www.endlich-montag.net/blog/podcast/hintergruende-zum-jobsucher-podcast-mit-janine-sohnsmeier-und-melanie-johst/</link>
		<pubDate>Sun, 22 May 2016 13:33:56 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">podlove-2016-05-22t13:18:38+00:00-de92ec69a6b6716</guid>
    	<description><![CDATA[Zu jedem Jobsucher-Podcast, in dem ich einen Personalentscheider interviewe, gibt es einen begleitenden Artikel. Darin stelle ich die interviewte Person vor und liefere Fakten zum Bewerbungsprozess im jeweiligen Unternehmen.

Für alle Podcast-Fans, die diese Artikel lieber hören als lesen, habe ich die Texte zum Audio-Interview noch mal vertont. Da mir beim "Vorlesen" der Blogeinträge immer spontan noch einige Punkte aus dem Interviewtermin oder auch Beispiele aus meinen Coachings einfallen, erhalten die Podcast-Episoden mit den Hintergründen in der Regel zusätzliche Infos.

Hier gibt es die Hintergrundinfos zum Personalentscheider-Interview mit Janine Sohnsmeier und Melanie Johst von der HKF Personalprojekte GmbH in Kirchlengern:  (...)]]></description>
		<atom:link rel="http://podlove.org/deep-link" href="https://www.endlich-montag.net/blog/podcast/hintergruende-zum-jobsucher-podcast-mit-janine-sohnsmeier-und-melanie-johst/#" />
		
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		<itunes:author>Heiko Link</itunes:author>
		<itunes:subtitle>Kaufleute sollten bei Bewerbungen zeigen, was sie schriftlich können. “Obwohl ich die bei passenden Qualifikationen und passendem Lebenslauf auch mit Fehlern in den Unterlagen einlade, wenn die Bewerbung keine Vollkatastrophe ist”, sagt Melanie Johst.</itunes:subtitle>
		<itunes:title>Hintergründe zum Jobsucher-Podcast mit Janine Sohnsmeier und Melanie Johst</itunes:title>
		<itunes:episode>18</itunes:episode>
		<itunes:episodeType>full</itunes:episodeType>
		<itunes:summary><![CDATA[Zu jedem Jobsucher-Podcast, in dem ich einen Personalentscheider interviewe, gibt es einen begleitenden Artikel. Darin stelle ich die interviewte Person vor und liefere Fakten zum Bewerbungsprozess im jeweiligen Unternehmen.

Für alle Podcast-Fans, die diese Artikel lieber hören als lesen, habe ich die Texte zum Audio-Interview noch mal vertont. Da mir beim &quot;Vorlesen&quot; der Blogeinträge immer spontan noch einige Punkte aus dem Interviewtermin oder auch Beispiele aus meinen Coachings einfallen, erhalten die Podcast-Episoden mit den Hintergründen in der Regel zusätzliche Infos.

Hier gibt es die Hintergrundinfos zum Personalentscheider-Interview mit Janine Sohnsmeier und Melanie Johst von der HKF Personalprojekte GmbH in Kirchlengern:  (...)]]></itunes:summary>
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		<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_4546" style="width: 310px" class="wp-caption alignright"><a href="http://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/05/HKF_3676.jpg" target="_blank" rel="noopener"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-4546" class="wp-image-4546 size-medium" src="http://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/05/HKF_3676-300x224.jpg" alt="Melanie Johst und Janine Sohnsmeier" width="300" height="224" srcset="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/05/HKF_3676-300x224.jpg 300w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/05/HKF_3676-768x573.jpg 768w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/05/HKF_3676-1024x764.jpg 1024w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/05/HKF_3676-600x448.jpg 600w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><p id="caption-attachment-4546" class="wp-caption-text"><strong>Melanie Johst und Janine Sohnsmeier</strong> (v. l.) &#8211; Die Sachbearbeiterin für das Bewerbermanagement und die Geschäftsführerin der HKF Personalprojekte GmbH</p></div>
<p>Zu jedem Jobsucher-Podcast, in dem ich einen Personalentscheider interviewe, gibt es einen begleitenden Artikel. Darin stelle ich die interviewte Person vor und liefere Fakten zum Bewerbungsprozess im jeweiligen Unternehmen.</p>
<p>Für alle Podcast-Fans, die diese Artikel lieber hören als lesen, habe ich die Texte zum Audio-Interview noch mal vertont. Da mir beim &#8222;Vorlesen&#8220; der Blogeinträge immer spontan noch einige Punkte aus dem Interviewtermin oder auch Beispiele aus meinen Coachings einfallen, erhalten die Podcast-Episoden mit den Hintergründen in der Regel zusätzliche Infos.</p>
<p>Hier gibt es die Hintergrundinfos zum Personalentscheider-Interview mit Janine Sohnsmeier und Melanie Johst von der <a href="http://hkf-personal.de" target="_blank" rel="noopener">HKF Personalprojekte GmbH</a> in Kirchlengern: <span id="more-4788"></span></p>
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<p><a href="https://itunes.apple.com/de/podcast/endlich-montag!/id1083066806" target="_blank" rel="noopener"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-4389" src="http://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/itunes-logo-300x111-300x111.jpg" alt="iTunes Logo" width="178" height="66" /></a></p>
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]]></content:encoded>
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	<item>
        <title>13 Minuten mit: Janine Sohnsmeier und Melanie Johst</title>
		<link>https://www.endlich-montag.net/blog/podcast/13-minuten-mit-janine-sohnsmeier-und-melanie-johst/</link>
		<pubDate>Tue, 17 May 2016 11:56:44 +0000</pubDate>
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    	<description><![CDATA[Die HKF Personalprojekte GmbH in Kirchlengern ist die erste - Achtung: jetzt kommt das böse Wort! - Zeitarbeitsfirma, die ich für meinen Jobsucher-Podcast besuchen durfte. Mit der 32-jährigen Geschäftsführerin Janine Sohnsmeier und der 30-jährigen Sachbearbeiterin für das Bewerbermanagement Melanie Johst, erklärten sich gleich zwei nette Damen zum Interview bereit. Richtig spannend fand ich es zu hören, wie oft die beiden sich selbst schon beworben haben und das sie durchaus aus eigener Erfahrung wissen, wie sich Orientierungs- beziehungsweise Arbeitslosigkeit anfühlt. Seit der Heimfahrt denke ich sehr viel über das "witzigste" Erlebnis im Bewerbungsprozess nach. Die Schilderung der hypernervösen Bewerberin erinnerte mich doch sehr an "Das Bild hing schief" von Loriot und hat damit durchaus eine - lieb gemeinte - humorvolle Komponente. Doch mal im Ernst: Was kann ich tun, wenn mich die Verunsicherung voll im Griff hat und sie sich immer weiter aufschaukelt?  (...)]]></description>
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		<itunes:author>Heiko Link</itunes:author>
		<itunes:subtitle>Unentschlossenheit, Arbeitslosigkeit und Nervosität kennen Janine Sohnsmeier und Melanie Johst von der HKF Personalprojekte GmbH aus eigener Erfahrung. Genau wie der Autor dieses Beitrags.</itunes:subtitle>
		<itunes:title>13 Minuten mit: Janine Sohnsmeier und Melanie Johst</itunes:title>
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		<itunes:summary><![CDATA[Die HKF Personalprojekte GmbH in Kirchlengern ist die erste - Achtung: jetzt kommt das böse Wort! - Zeitarbeitsfirma, die ich für meinen Jobsucher-Podcast besuchen durfte. Mit der 32-jährigen Geschäftsführerin Janine Sohnsmeier und der 30-jährigen Sachbearbeiterin für das Bewerbermanagement Melanie Johst, erklärten sich gleich zwei nette Damen zum Interview bereit. Richtig spannend fand ich es zu hören, wie oft die beiden sich selbst schon beworben haben und das sie durchaus aus eigener Erfahrung wissen, wie sich Orientierungs- beziehungsweise Arbeitslosigkeit anfühlt. Seit der Heimfahrt denke ich sehr viel über das &quot;witzigste&quot; Erlebnis im Bewerbungsprozess nach. Die Schilderung der hypernervösen Bewerberin erinnerte mich doch sehr an &quot;Das Bild hing schief&quot; von Loriot und hat damit durchaus eine - lieb gemeinte - humorvolle Komponente. Doch mal im Ernst: Was kann ich tun, wenn mich die Verunsicherung voll im Griff hat und sie sich immer weiter aufschaukelt?  (...)]]></itunes:summary>
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		<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_4546" style="width: 310px" class="wp-caption alignleft"><a href="http://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/05/HKF_3676.jpg" target="_blank" rel="noopener"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-4546" class="wp-image-4546 size-medium" src="http://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/05/HKF_3676-300x224.jpg" alt="Melanie Johst und Janine Sohnsmeier" width="300" height="224" srcset="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/05/HKF_3676-300x224.jpg 300w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/05/HKF_3676-768x573.jpg 768w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/05/HKF_3676-1024x764.jpg 1024w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/05/HKF_3676-600x448.jpg 600w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><p id="caption-attachment-4546" class="wp-caption-text"><strong>Melanie Johst und Janine Sohnsmeier</strong> (v. l.) &#8211; Die Sachbearbeiterin für das Bewerbermanagement und die Geschäftsführerin der HKF Personalprojekte GmbH.</p></div>
<p>Die <a href="http://hkf-personal.de" target="_blank" rel="noopener">HKF Personalprojekte GmbH</a> in Kirchlengern ist die erste &#8211; Achtung: jetzt kommt das böse Wort! &#8211; Zeitarbeitsfirma, die ich für meinen Jobsucher-Podcast besuchen durfte. Mit der 32-jährigen Geschäftsführerin Janine Sohnsmeier und der 30-jährigen Sachbearbeiterin für das Bewerbermanagement Melanie Johst, erklärten sich gleich zwei nette Damen zum Interview bereit. Richtig spannend fand ich es zu hören, wie oft die beiden sich selbst schon beworben haben und das sie durchaus aus eigener Erfahrung wissen, wie sich Orientierungs- beziehungsweise Arbeitslosigkeit anfühlt. Seit der Heimfahrt denke ich sehr viel über das &#8222;witzigste&#8220; Erlebnis im Bewerbungsprozess nach. Die Schilderung der hypernervösen Bewerberin erinnerte mich doch sehr an &#8222;Das Bild hing schief&#8220; von <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Loriot" target="_blank" rel="noopener">Loriot</a> und hat damit durchaus eine &#8211; lieb gemeinte &#8211; humorvolle Komponente. Doch mal im Ernst: Was kann ich tun, wenn mich die Verunsicherung voll im Griff hat und sie sich immer weiter aufschaukelt?<span id="more-4679"></span></p>
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<p><a href="https://itunes.apple.com/de/podcast/endlich-montag!/id1083066806" target="_blank" rel="noopener"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-4389" src="http://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/itunes-logo-300x111-300x111.jpg" alt="iTunes Logo" width="178" height="66" /></a></p>
<p>Ich kenne das aus eigener Erfahrung. Einmal saß ich im Büro einer Führungskraft und musste warten, bis mein Gesprächspartner rein kam. Das Zimmer, die Stühle, &#8230; alles kam ziemlich wuchtig daher und verunsicherte mich irgendwie. Als der Chef endlich kam zog er &#8211; ich kann es nicht anders sagen &#8211; eine ziemliche Show ab. Hinterher (da ist man ja bekanntlich immer schlauer) habe ich mich gefragt: Was war das denn?!? Ich bin heilfroh, dass es kein Video davon gibt, wie ich da sitze. Ich habe mich lange über dieses Gespräch geärgert und aufgeregt und mich gefragt, warum das so ist. Ich bin der Sache auf die Spur gekommen und habe viel über mich selbst gelernt. Seitdem ist mir das nicht mehr passiert. Das zu analysieren und im Gespräch mit sich selbst und mit Freunden der Sache auf den Grund zu gehen, ist glaube ich der Weg, um beim nächsten Mal lockerer zu sein. Als Coach würde ich diesen Klärungsprozess bei meinen Klienten natürlich mit <a href="http://www.endlich-montag.net/provokatives-jobsucher-coaching/" target="_blank" rel="noopener">liebevollen Provokationen</a> etwas beschleunigen. 😉 Mein Vorschlag im Audio-Interview, aus der Nervosität eine Figur zu entwickeln, mit der ich dann Comedy machen kann, ist durchaus auch ernst gemeint. Ich finde es gibt keine Schwächen. Es gibt nur Stärken im falschen Umfeld.</p>
<h2>Nervosität kennt Janine Sohnsmeier auch</h2>
<p>Nervosität kennt Janine Sohnsmeier auch. Um ihren Ausbildungsplatz als Bürokauffrau zu bekommen, hat sie reichlich Bewerbungen verschickt. Den Job danach bekam sie schnell. Doch dann wurde sie arbeitslos, schrieb viele Bewerbungen, bekam trotzdem keine Stelle und machte sich richtig Sorgen. Und sie bekam einen Anruf von Alexander Fürst, dem anderen Geschäftsführer von HKF Personalprojekte, der ihr Profil bei der Agentur für Arbeit gesehen hatte. Er versuchte, sie als neue Mitarbeiterin zu gewinnen. Zeitarbeiter kannte Janine Sohnsmeier aus den Unternehmen, bei denen sie vorher gearbeitet hatte. Und sie hatte Vorbehalte. Genau wie ich, wenn ich ehrlich bin, denn auch ich wurde mal als Zeitarbeiter ausgeliehen. Es war grauenhaft. Manche Kunden des Personalverleihers, für den ich vor 20 Jahren mal gearbeitet habe, behandelten mich wie den letzten Dreck. Das Gespräch mit HKF habe ich trotzdem gesucht, weil ich Janine und Alexander schon vor einer ganzen Weile bei diversen Treffen der <a href="http://www.iwkh.de" target="_blank" rel="noopener">Wirtschaftsinitiative des Kreises Herford (IWKH)</a> als sehr freundliche, engagierte und hilfsbereite Menschen kennengelernt habe. Und ich finde, das Interview hat sich mehr als gelohnt.</p>
<p>Melanie Johst gehörte zu der unentschlossenen Fraktion. Wer kennt es nicht?! 😉 Nach dem Abi konnte sie sich nicht für einen Beruf entscheiden, schicke fünf oder sechs Bewerbungen raus und schrieb sich schließlich an der Uni ein. Dann wollte sie doch lieber arbeiten. Eine Bewerbung reichte und sie bekam einen Job in der Personalabteilung der Agentur für Arbeit. Der Vertrag war auf zwei Jahre befristet und sie wurde während dieser Zeit auch im Jobcenter eingesetzt. Danach hat sie sich wieder an der Uni eingeschrieben. Weil ihr das Arbeiten gehen doch noch im Kopf rum spukte hat sie einfach mal &#8222;ein bis zwei Bewerbungen weg gehauen&#8220;. Sie landete das erste Mal bei einem Personaldienstleister. Von da aus ging es zu HKF.</p>
<h2>95 Prozent der Bewerber werden eingeladen</h2>
<p>Die Geschäftsführerin ist zuständig für die Bewerbungen der Leute, die bei HKF selbst eingesetzt werden. Deshalb hat sie auch Melanie Johst eingestellt. Die wiederum kümmert sich um alle Mitarbeiter, die ausgeliehen werden. Im Schnitt kommen laut Johst fünf Bewerbungen pro Woche rein: &#8222;Die meisten nach dem Wochenende gleich am Montag .&#8220; Genau wie bei &#8222;normalen&#8220; Unternehmen, wird die einzelne Bewerbungsmappe in weniger als fünf Minuten durchgeguckt: &#8222;Manche rufen auch einfach an, kommen direkt vorbei und bringen die Unterlagen mit.&#8220; Bei Helfern sind die Mappen nicht so wichtig. Da reicht ein Lebenslauf ohne großes Drumherum der gerne mal lose zusammengefaltet mitgebracht wird. Bei kaufmännischen Jobs wird das Schriftliche dann schon wichtiger. Diese Bewerber sollten laut Johst in der Lage sein, eine Bewerbung im ordentlichen Zustand ohne Schreibfehler abzuliefern: &#8222;Obwohl ich Kaufleute bei passenden Qualifikationen und passendem Lebenslauf auch mit Fehlern in den Unterlagen einlade, wenn die Bewerbung keine Vollkatastrophe ist.&#8220; Der große Unterschied zum direkten Einstieg in ein Unternehmen ist, dass 95 Prozent der Jobsucher zum Vorstellungsgespräch eingeladen werden.</p>
<p>Die Persönlichkeit ist auch beim Personaldienstleister das wichtigste Einstellungskriterium. Beim Einsatz im eigenen Haus lässt sich gut einschätzen, ob jemand ins Team passt. Das für einen Kunden zu beurteilen ist schon schwieriger, vor allen Dingen, weil der Mitarbeiter ja vielleicht in mehr als einem Unternehmen und damit auch Team eingesetzt wird. Die meisten ihrer Kunden kennen Sohnsmeier und Johst schon lange und können die Lage deshalb gut einschätzen: &#8222;Die Grundbausteine sind überall gleich und wenn es mal nicht passt, können wir den Einsatz kurz halten.&#8220;</p>
<h2>Neuer Trend: Fachkräfte erstmal ausleihen</h2>
<p>Doch wer arbeitet eigentlich bei HKF? Junge Mütter, ältere Mütter die nach 20 Jahren zu Hause beruflich wieder einsteigen wollen, Schulabgänger, Schulabbrecher, Studenten, Langzeitarbeitslose und Facharbeiter, die nach der Ausbildung nicht übernommen wurden. In meinen Gesprächen mit den Unternehmen habe ich gehört, dass immer mehr hoch qualifiziertes Personal über Personalleasing auf Zeit geholt und dann im Arbeitseinsatz getestet wird. Ist das ein neuer Trend? &#8222;Ja, auf jeden Fall. Das merken wir ganz deutlich&#8220;, bestätigt mir die Geschäftsführerin. Ich persönlich bin sehr gespannt, wie sich das Image der Zeitarbeit in den kommenden Jahren verändern wird. Außer bei HKF traf ich nach meiner gruseligen Erfahrung als Arbeitnehmer auch beim <a href="https://www.ig-zeitarbeit.de" target="_blank" rel="noopener">Interessenverband Deutscher Zeitarbeitsunternehmen &#8222;iGZ e. V.&#8220;</a> auf nette Menschen. (In Zusammenarbeit mit dem <a href="https://www.djv.de/startseite.html" target="_blank" rel="noopener">Deutschen Journalisten-Verband &#8222;DJV&#8220;</a> fand dort mal eines meiner Seminare statt.) Wobei ich als Zeitarbeiter die unfreundlichen Menschen in erster Linie in den Unternehmen traf. Da müsste sich mal jemand über das Thema Integration Gedanken machen. 😉 Ich vermute, dass die Situation sich bereits verbessert hat. Ansonsten würde eine hoch qualifizierte Fachkraft der Übernahme durch ein Unternehmen wohl kaum zustimmen. Falls Sie, lieber Leser, bei einer Zeitarbeitsfirma angestellt sind und in diesem Punkt eigene Erfahrungen gemacht haben, freue ich mich über Kommentare zu diesem Beitrag.</p>
<p>Witzig fand ich die Antwort auf meine Frage, was den beiden Personalentscheidern bei HKF im Bewerbungsprozess wichtig ist: &#8222;Die Leute sollen zum Vorstellungsgespräch zu uns kommen.&#8220; Ja wie? Was denn sonst?!? &#8222;Wir haben das Gefühl, dass viele sich das nach der Bewerbung und der Abstimmung des Vorstellungstermins noch mal anders überlegen und dann einfach nicht kommen&#8220;, berichten die beiden netten Damen. Und pünktlich sein wäre auch ganz schön! Dazu wäre Loriot bestimmt auch was eingefallen &#8230; 😉</p>
<p><strong>Noch ein kleiner Hinweis zum Schnarchen im Audio-Interview:</strong><br />
Es gibt hier ein Büro im Hund &#8230; natürlich nicht! 😉 Richtig wäre gewesen: Es gibt hier einen Hund im Büro! Das kommt davon, wenn man sich öfter einen Spaß daraus macht, Wörter umzudrehen. Seid gewarnt Ihr Spaßmacher: Das schleift sich ein!</p>
<p>_________________________________________________</p>
<p><em>Nicht vergessen: Als kleines Dankeschön für die kostenlosen Beiträge und Podcasts freue ich mich über Bewertungen bei iTunes. Und natürlich auch über nette Kommentare.</em></p>
<p><em>Falls Sie auf der Suche nach einem neuen Job sind (oder mal waren) und Fragen haben, die Sie gerne einem Personalchef oder Geschäftsführer stellen möchten, dann schreiben Sie sie einfach in das Kommentarfeld unter diesem Artikel. Ich nehme die Frage/n dann zum nächsten Interviewpartner mit.</em></p>
]]></content:encoded>
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	<item>
        <title>13 Minuten mit: Thorsten Wenzel</title>
		<link>https://www.endlich-montag.net/blog/podcast/13-minuten-mit-thorsten-wenzel/</link>
		<pubDate>Thu, 07 Apr 2016 12:45:25 +0000</pubDate>
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    	<description><![CDATA[Die junge Dame, die mir bei dem Umweltdienstleister Veolia per Knopfdruck die Tür aufgemacht hat und mir dann im Treppenhaus entgegenkam, wirkte bei meinem Anblick überrascht. Wenige Minuten später klärte sich im Gespräch mit dem 51-jährigen Personalleiter Thorsten Wenzel auf, warum: "Im Moment stellen wir überwiegend Auszubildende ein." Sieben Vorstellungsgespräche fanden allein an diesem Dienstag statt. So jung, dass ich noch als Azubi durchgehe, sehe ich also nicht mehr aus. ;-) Während des Interviews bekam ich einen Einblick in das Bewerbermanagement vom Berufsanfänger bis zur Führungskraft für ganz Deutschland, denn: Das zentrale Personalmanagement des Unternehmens befindet sich bei uns in Herford.  (...)]]></description>
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		<itunes:author>Heiko Link</itunes:author>
		<itunes:subtitle>Thorsten Wenzel von Veolia hält nichts von klassischen Fragen im Vorstellungsgespräch.</itunes:subtitle>
		<itunes:title>13 Minuten mit: Thorsten Wenzel</itunes:title>
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		<itunes:summary><![CDATA[Die junge Dame, die mir bei dem Umweltdienstleister Veolia per Knopfdruck die Tür aufgemacht hat und mir dann im Treppenhaus entgegenkam, wirkte bei meinem Anblick überrascht. Wenige Minuten später klärte sich im Gespräch mit dem 51-jährigen Personalleiter Thorsten Wenzel auf, warum: &quot;Im Moment stellen wir überwiegend Auszubildende ein.&quot; Sieben Vorstellungsgespräche fanden allein an diesem Dienstag statt. So jung, dass ich noch als Azubi durchgehe, sehe ich also nicht mehr aus. ;-) Während des Interviews bekam ich einen Einblick in das Bewerbermanagement vom Berufsanfänger bis zur Führungskraft für ganz Deutschland, denn: Das zentrale Personalmanagement des Unternehmens befindet sich bei uns in Herford.  (...)]]></itunes:summary>
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		<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_4476" style="width: 244px" class="wp-caption alignright"><a href="http://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/04/Thorsten_Wenzel.jpg" target="_blank" rel="attachment noopener wp-att-4476"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-4476" class="wp-image-4476 size-medium" src="http://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/04/Thorsten_Wenzel-234x300.jpg" alt="Thorsten Wenzel" width="234" height="300" srcset="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/04/Thorsten_Wenzel-234x300.jpg 234w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/04/Thorsten_Wenzel-768x985.jpg 768w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/04/Thorsten_Wenzel-798x1024.jpg 798w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/04/Thorsten_Wenzel-600x770.jpg 600w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/04/Thorsten_Wenzel.jpg 1650w" sizes="(max-width: 234px) 100vw, 234px" /></a><p id="caption-attachment-4476" class="wp-caption-text"><strong>Thorsten Wenzel</strong> &#8211; Leiter Personal bei Veolia</p></div>
<p>Die junge Dame, die mir bei dem Umweltdienstleister <a href="http://www.veolia.de" target="_blank" rel="noopener">Veolia</a> per Knopfdruck die Tür aufgemacht hat und mir dann im Treppenhaus entgegenkam, wirkte bei meinem Anblick überrascht. Wenige Minuten später klärte sich im Gespräch mit dem 51-jährigen Personalleiter Thorsten Wenzel auf, warum: &#8222;Im Moment stellen wir überwiegend Auszubildende ein.&#8220; Sieben Vorstellungsgespräche fanden allein an diesem Dienstag statt. So jung, dass ich noch als Azubi durchgehe, sehe ich also nicht mehr aus. 😉 Während des Interviews bekam ich einen Einblick in das Bewerbermanagement vom Berufsanfänger bis zur Führungskraft für ganz Deutschland, denn: Das zentrale Personalmanagement des Unternehmens befindet sich bei uns in Herford.<span id="more-4677"></span></p>
<p>Hier hat auch der aus Braunschweig stammende Thorsten Wenzel sein &#8222;Heimatbüro&#8220;, das er allerdings nur an zwei Tagen pro Woche von innen sieht. Die restliche Zeit ist er unterwegs und besucht zu Veolia gehörende Betriebe in Nordrhein-Westfalen, Südniedersachsen, Hessen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland. Deren Größe variiert vom Kompostierwerk mit zwei Mitarbeitern bis hin zum Unternehmen mit 120 Angestellten.</p>
<h2> <a href="https://itunes.apple.com/de/podcast/endlich-montag!/id1083066806" target="_blank" rel="noopener"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-4389" src="http://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/itunes-logo-300x111-300x111.jpg" alt="iTunes Logo" width="178" height="66" /></a></h2>
<p>&nbsp;</p>
<h2>Je nach Stelle: 0 &#8211; 100 Bewerbungen</h2>
<p>Auch ganz unterschiedlich ist die Anzahl an Bewerbungen, die in der Personalabteilung landen: &#8222;Für einen Ausbildungsplatz als Anlagenmechaniker bekommen wir gar keine Bewerbungen, beim Kaufmann für Büromanagement sind es 80 bis 100 pro Stelle.&#8220; Vom Hauptschüler über den Abiturienten bis hin zum Bewerber mit abgeschlossenem Studium ist alles dabei. Auf eine Lehrstelle als KFZ-Mechatroniker bewarben sich fünf Jugendliche: &#8222;Die haben wir alle zum Gespräch eingeladen.&#8220; Die Zuverlässigkeit lässt bei den Teenies allerdings zu wünschen übrig: Ein Drittel kommt ohne abzusagen einfach nicht zum vereinbarten Termin. &#8222;Wahrscheinlich haben die vorher schon woanders eine Zusage bekommen&#8220;, vermutet Wenzel.</p>
<h2>9 von 10 wollen ihren Marktwert austesten</h2>
<p>Beim ausgelernten, gewerblichen Personal, geht der Trend dahin, den eigenen Marktwert zu testen. Unter zehn Bewerbern, die zum Vorstellungsgespräch kommen, gibt es nur einen, bei dem die Gehaltsvorstellung passt und der auch wirklich wechseln will. In der Regel will der Kandidat nur prüfen ob er sein bisheriges Einkommen deutlich steigern kann. &#8222;Früher war das nur bei kaufmännische Berufen üblich, heute machen das auch Kraftfahrer&#8220;, berichtet Wenzel aus der Praxis. Wobei die in der Tat eine gute Verhandlungsposition haben: &#8222;Berufskraftfahrer werden immer gesucht. Von denen hätte ich gerne zehn Mal so viele Bewerbungen.&#8220;</p>
<p>Wenn Thorsten Wenzel eine Bewerbung in die Hand nimmt, dann überfliegt er erstmal das Anschreiben: &#8222;Die sind alle ziemlich gleich.&#8220; Danach guckt er sich den Lebenslauf an, der ihm schnell einen Überblick liefert: &#8222;Ich klopfe ab, ob der Bewerber schon mal etwas ähnliches gemacht hat wie das, was wir suchen. Dabei prüfe ich, ob er die Qualifikationen mitbringt, die wir brauchen.&#8220; Die erste Sichtung dauert: 2 Minuten. Schafft es ein Jobsucher ins Vorstellungsgespräch, dann sitzt er in der Regel zwei Personen gegenüber. Bei Auszubildenden und kaufmännischen Berufen ist der Personalchef immer mit dabei und bildet ein Team mit dem zukünftigen nächsthöheren Vorgesetzten des Bewerbers. Bei Führungskräften kommt noch jemand aus der Geschäftsleitung dazu.</p>
<h2>Wenn in der Branche jemand wechseln möchte, bekommt Wenzel das mit.</h2>
<p>Auf meine Frage, wie Veolia Mitarbeiter sucht, gibt es gleich mehrere Antworten. Ein Ausbildungsplatz als Kaufmann für Büromanagement wird bei der Agentur für Arbeit gemeldet und führt zu hunderten von Bewerbungen. Zum Beispiel bei KFZ-Mechatronikern werden zusätzlich Zeitungsanzeigen geschaltet, Werbung auf den Firmenwagen angebracht und auf der Firmenhomepage inseriert. Kaufmännische Angestellte und Führungskräfte werden über Jobbörsen wie Stepstone und Monster gesucht. Bei Top-Führungskräften wendet sich Wenzel an Headhunter. Die bekommen dann schon ziemlich genaue Angaben, wo sie mal gucken sollten. Ich frage gezielt nach Netzwerken, die zur Mitarbeitersuche genutzt werden und erfahre, dass Veolia hin und wieder auch Mitarbeiter übers &#8222;Hörensagen&#8220; findet: &#8222;Die Branche ist ziemlich klein und wenn irgendwo jemand wechseln möchte, dann bekommt man das mit.&#8220; Außerdem gibt es ein &#8222;Mitarbeiter werben Mitarbeiter&#8220; Programm: &#8222;Bei erfolgreicher Vermittlung zahlen wir eine Prämie.&#8220;</p>
<p>Wenzel selbst arbeitet seit fünf Jahren bei Veolia und hat sich in seinem Berufsleben grob geschätzt etwa 30 mal beworben. In dem Podcast-Interview habe ich ihm gleich drei Hörerfragen gestellt: Wie viel Wert legen Sie auf die farbliche Gestaltung von Bewerbungen? Wie sieht es mit Quereinsteigern aus? Und: Wie sind Ihre Erfahrungen mit den Nachhaken bei Absagen?  Außerdem sprechen wir über Arbeitszeugnisse, Jobwechsel über 50 und klassische Fragen im Vorstellungsgespräch.</p>
<p>_________________________________________________</p>
<p><em>Nicht vergessen: Als kleines Dankeschön für die kostenlosen Beiträge und Podcasts freue ich mich über Bewertungen bei iTunes. Und natürlich auch über nette Kommentare.</em></p>
<p><em>Falls Sie auf der Suche nach einem neuen Job sind (oder mal waren) und Fragen haben, die Sie gerne einem Personalchef oder Geschäftsführer stellen möchten, dann schreiben Sie sie einfach in das Kommentarfeld unter diesem Artikel. Ich nehme die Frage/n dann zum nächsten Interviewpartner mit.</em></p>
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	<item>
        <title>13 Minuten mit: Jens Fördermann</title>
		<link>https://www.endlich-montag.net/blog/podcast/13-minuten-mit-jens-foerdermann/</link>
		<pubDate>Tue, 15 Mar 2016 14:05:15 +0000</pubDate>
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    	<description><![CDATA[Jens Fördermann von der Physiotherapie-Praxis Fördermann sucht Mitarbeiter, die schwer zu finden sind. Damit sich in dem abgegrasten Markt auf seine Stellenanzeigen wenigstens ein paar Leute melden, formuliert er sie möglichst offen: Keine speziellen Qualifikationen, Vollzeit, Teilzeit, geringfügig beschäftigt, vieles ist nach Absprache möglich. Und er schaltet sie überregional, auch wenn ihm jemand aus der Nähe lieber ist. Zur Mitarbeitersuche nutzt er selbstverständlich gerne auch Netzwerke. Meistens klappt es aber über die klassische Bewerbung. Selbst hat sich der 42-jährige allerdings noch nie beworben. Und das, obwohl er auch schon woanders als in dem seit 40 Jahren bestehenden Familienbetrieb gearbeitet hat.  (...)]]></description>
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		<itunes:author>Heiko Link</itunes:author>
		<itunes:subtitle>Abgegraster Markt: Physiotherapeut Jens Fördermann formuliert Stellenanzeigen möglichst offen.</itunes:subtitle>
		<itunes:title>13 Minuten mit: Jens Fördermann</itunes:title>
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		<itunes:summary><![CDATA[Jens Fördermann von der Physiotherapie-Praxis Fördermann sucht Mitarbeiter, die schwer zu finden sind. Damit sich in dem abgegrasten Markt auf seine Stellenanzeigen wenigstens ein paar Leute melden, formuliert er sie möglichst offen: Keine speziellen Qualifikationen, Vollzeit, Teilzeit, geringfügig beschäftigt, vieles ist nach Absprache möglich. Und er schaltet sie überregional, auch wenn ihm jemand aus der Nähe lieber ist. Zur Mitarbeitersuche nutzt er selbstverständlich gerne auch Netzwerke. Meistens klappt es aber über die klassische Bewerbung. Selbst hat sich der 42-jährige allerdings noch nie beworben. Und das, obwohl er auch schon woanders als in dem seit 40 Jahren bestehenden Familienbetrieb gearbeitet hat.  (...)]]></itunes:summary>
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		<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_4345" style="width: 307px" class="wp-caption alignleft"><a href="http://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/Jens_Foerdermann_3289.jpg" rel="attachment wp-att-4345"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-4345" class="size-medium wp-image-4345" src="http://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/Jens_Foerdermann_3289-297x300.jpg" alt="Jens Fördermann" width="297" height="300" srcset="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/Jens_Foerdermann_3289-297x300.jpg 297w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/Jens_Foerdermann_3289-768x775.jpg 768w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/Jens_Foerdermann_3289-1014x1024.jpg 1014w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/Jens_Foerdermann_3289-600x606.jpg 600w" sizes="(max-width: 297px) 100vw, 297px" /></a><p id="caption-attachment-4345" class="wp-caption-text"><strong>Jens Fördermann</strong> &#8211; Mitinhaber der Physiotherapie-Osteopathie-Praxis Horst &amp; Jens Fördermann</p></div>
<p>Jens Fördermann von der <a href="http://www.foerdermann.de/physiotherapie/" target="_blank" rel="noopener">Physiotherapie-Praxis Fördermann</a> sucht Mitarbeiter, die schwer zu finden sind. Damit sich in dem abgegrasten Markt auf seine Stellenanzeigen wenigstens ein paar Leute melden, formuliert er sie möglichst offen: Keine speziellen Qualifikationen, Vollzeit, Teilzeit, geringfügig beschäftigt, vieles ist nach Absprache möglich. Und er schaltet sie überregional, auch wenn ihm jemand aus der Nähe lieber ist. Zur Mitarbeitersuche nutzt er selbstverständlich gerne auch Netzwerke. Meistens klappt es aber über die klassische Bewerbung. Selbst hat sich der 42-jährige allerdings noch nie beworben. Und das, obwohl er auch schon woanders als in dem seit 40 Jahren bestehenden Familienbetrieb gearbeitet hat.<span id="more-4672"></span></p>
<h2><a href="https://itunes.apple.com/de/podcast/endlich-montag!/id1083066806" target="_blank" rel="noopener"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-4389" src="http://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/itunes-logo-300x111-300x111.jpg" alt="iTunes Logo" width="178" height="66" /></a></h2>
<p><span style="text-decoration: underline;"><strong>Zeitsprung:</strong></span> Wir befinden uns über 15 Jahre in der Vergangenheit. Jens Fördermann hat gerade sein Examen gemacht. Es ist 8 Uhr Morgens. Er liegt noch im Bett, als sein Telefon klingelt. Am anderen Ende der Leitung ist die Chefin einer Physiotherapie-Praxis in Bielefeld. Sie fragt ihn, ob er bei ihr anfangen kann. Sofort! &#8222;Ich konnte gerade noch duschen und frühstücken und hatte um 12 Uhr den ersten Patienten&#8220;, erinnert sich Fördermann. Auch der Rest seines ersten &#8222;halben&#8220; Arbeitstages war bereits komplett ausgebucht.</p>
<h2>Fördermann übergab die Stelle an einen Freund</h2>
<p><!--more--></p>
<p>In diese Situation gebracht hatte ihn eine Mitschülerin, die auch gerade ihre Ausbildung beendet und in besagter Praxis angefangen hatte. Die Chefin fragte sie, ob sie noch jemanden kennt, der Arbeit braucht und bekam als Antwort: &#8222;Jens hat sich bis jetzt noch nicht gekümmert.&#8220; Als Jens Fördermann später in den Familienbetrieb in Eilshausen wechselte, übergab er die Stelle an einen Freund, der heute noch dort arbeitet. &#8222;Was die Jobsuche angeht, habe ich es sehr, sehr leicht gehabt&#8220;, findet der <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Physiotherapeut" target="_blank" rel="noopener">Physiotherapeut</a>.</p>
<p>Mitarbeiter finden gestaltet sich ungleich schwerer und bringt teilweise ganz moderne Herausforderungen mit sich. So sind beispielsweise die meisten seiner Angestellten Männer. Und das nicht etwa, weil Jens Fördermann die grundsätzlich lieber einstellt, sondern weil die Absender der ohnehin schon wenigen Bewerbungen meistens Männer sind. Auf der Seite der Patienten gibt es viele Frauen. Und einige Frauen möchten, dass bestimme Behandlungen von einer Frau durchgeführt werden. Ein Wunsch, der von allen Beteiligten sehr gut verstanden und auch respektiert wird, in der Praxis aber unter Umständen schwer umzusetzen ist. Damit das in Zukunft schneller und besser geht, hätte Jens Fördermann gerne noch eine Frau in seinem Team: &#8222;Um niemanden zu diskriminieren, muss ich aber immer für beide Geschlechter ausschreiben.&#8220;</p>
<p>Während sich vor einem Jahrzehnt noch etwa vierzig Leute bei ihm bewarben, führte er im vergangenen Jahr weniger als zehn Vorstellungsgespräche. Vor sechs Wochen schrieb er eine Stelle als Physiotherapeut aus. Es bewarben sich zwei Leute. Beide wurden eingestellt. Es gab auch schon Flüchtlinge, die Interesse und durchaus auch gute Chancen hatten. In diesem sensiblen gesundheitlichen Bereich scheiterte die Zusammenarbeit aber leider an den Deutschkenntnissen.</p>
<p>Grundsätzlich investiert Fördermann in die Weiterentwicklung seiner Mitarbeiter. Im ersten Schritt schreibt möglichst offen aus. Es sollen sich schließlich auch die Interessenten melden, denen bei konkreteren Wünschen vielleicht die ein oder andere Zusatzqualifikation fehlen würde: &#8222;Dann bauen wir die Mitarbeiter mit Weiterbildung auf. Und ich freue mich, wenn sie lange bleiben. Gerade in unserem Job baut sich ja auch eine Beziehung zum Patienten auf.</p>
<h2>Feste Größe: 2 Minuten pro Bewerbung</h2>
<p>Kommen nur zwei Bewerbungen rein, dann kann Fördermann sich zum Lesen etwas mehr Zeit nehmen: &#8222;Fünf Minuten sind das auf jeden Fall.&#8220; Bei Stellen mit etwas größerer Resonanz, wird in kürzerer Zeit entschieden, ob der Absender zum Gespräch eingeladen wird oder nicht. Eine genaue Zahl nannte Jens bei unserem Termin nicht. Aus allen vorherigen Interviews habe ich aber ganz klar den Eindruck, dass zwei Minuten für diesen Schritt des Bewerbungsprozesses eine feste Größe sind.</p>
<p>Beim Durchgucken der Unterlagen fängt Jens Fördermann mit dem Anschreiben an. Warum? Es kommt als Erstes in der Mappe oder PDF-Datei. &#8222;In der Regel sagt es aber nichts aus&#8220;, bedauert der 42-jährige. Der Inhalt ist irgendwie immer gleich: <em>Bezug nehmend auf die Annonce in der &#8230; am &#8230; bewirbt sich ein motivierter, flexibler, offener und freundlicher Mitarbeiter.</em> Infos zum Bewerber gibt es nicht: &#8222;Manchmal frage ich mich, ob es im Internet eine Seite gibt, auf der man das abpinnen kann.&#8220; Die Unterlagen persönlich vorbeibringen, erhöht die Chancen bei Fördermann nicht. In der Regel befindet sich Jens in der Behandlung, wenn der Bewerber da ist, und die beiden bekommen sich nicht zu Gesicht.</p>
<p>Wenn Physiotherapeuten eingestellt werden, dann ist Jens Fördermann bei den Vorstellungsgesprächen immer mit dabei. Darüber hinaus werden für den Familienbetrieb gelegentlich auch Wellnesstherapeuten, Kosmetiker, Köche, Raumpfleger oder Rezeptionskräfte gesucht: &#8222;Bei den Gesprächen komme ich dazu, wenn es gerade passt.&#8220; Sehr gerne nimmt er übrigens auch Bewerber, die älter als 50 sind. Mehr dazu gibt&#8217;s im Podcast zu hören. Am besten drücken Sie jetzt gleich sofort auf Play! Und nicht vergessen: Jens und ich freuen uns über <a href="https://itunes.apple.com/de/podcast/endlich-montag!/id1083066806" target="_blank" rel="noopener">Bewertungen bei iTunes</a>. 🙂</p>
<p><em>Falls Sie auf der Suche nach einem neuen Job sind (oder mal waren) und Fragen haben, die Sie gerne einem Personalchef oder Geschäftsführer stellen möchten, dann schreiben Sie sie einfach in das Kommentarfeld unter diesem Artikel. Ich nehme die Frage/n dann zum nächsten Interviewpartner mit.</em></p>
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	<item>
        <title>13 Minuten mit: Stefan-Oliver Strate</title>
		<link>https://www.endlich-montag.net/blog/podcast/13-minuten-mit-stefan-oliver-strate/</link>
		<pubDate>Fri, 11 Mar 2016 12:15:55 +0000</pubDate>
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    	<description><![CDATA[Mein Eindruck in den ersten Minuten mit Stefan-Oliver Strate, HR Business Partner bei der Schüco International KG in Bielefeld: Sehr freundlich, angenehm locker, cooler Typ. Im weiteren Verlauf unseres Gespräches kommt noch sehr fokussiert und sehr konkret und auf den Punkt dazu. Das passt zu dem, was er macht. Denn wenn man ihm im Vorstellungsgespräch gegenübersitzt, dann liegt der Schwafel- und Rumeier-Level definitiv hinter einem. Wenn Strate kommt, dann habe ich die Hürde des Anschreibens mit Lebenslauf und auch die des ersten Vorstellungsgespräches bereits genommen. Dann bin ich in der zweiten Runde. In die kommen ausschließlich Kandidaten, die eingestellt werden könnten. "Aus gutem Willen laden wir dazu niemanden ein. Das ist wichtig für den Bewerber, denn am Ende fragen wir schon mal ganz schnell ob er bei uns anfangen möchte oder nicht", betont der 46-jährige Personalentscheider.  (...)]]></description>
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		<itunes:author>Heiko Link</itunes:author>
		<itunes:subtitle>Vorstellungsgespräch, die 2. Runde: Stefan-Oliver Strate von Schüco kommt auf den Punkt.</itunes:subtitle>
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		<itunes:summary><![CDATA[Mein Eindruck in den ersten Minuten mit Stefan-Oliver Strate, HR Business Partner bei der Schüco International KG in Bielefeld: Sehr freundlich, angenehm locker, cooler Typ. Im weiteren Verlauf unseres Gespräches kommt noch sehr fokussiert und sehr konkret und auf den Punkt dazu. Das passt zu dem, was er macht. Denn wenn man ihm im Vorstellungsgespräch gegenübersitzt, dann liegt der Schwafel- und Rumeier-Level definitiv hinter einem. Wenn Strate kommt, dann habe ich die Hürde des Anschreibens mit Lebenslauf und auch die des ersten Vorstellungsgespräches bereits genommen. Dann bin ich in der zweiten Runde. In die kommen ausschließlich Kandidaten, die eingestellt werden könnten. &quot;Aus gutem Willen laden wir dazu niemanden ein. Das ist wichtig für den Bewerber, denn am Ende fragen wir schon mal ganz schnell ob er bei uns anfangen möchte oder nicht&quot;, betont der 46-jährige Personalentscheider.  (...)]]></itunes:summary>
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		<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_4326" style="width: 337px" class="wp-caption alignright"><a href="http://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/Strate_Schueco.jpg" target="_blank" rel="attachment noopener wp-att-4326"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-4326" class="wp-image-4326 " src="http://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/Strate_Schueco-300x200.jpg" alt="Stefan-Oliver Strate" width="327" height="218" srcset="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/Strate_Schueco-300x200.jpg 300w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/Strate_Schueco-768x512.jpg 768w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/Strate_Schueco-1024x683.jpg 1024w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/Strate_Schueco-600x400.jpg 600w" sizes="(max-width: 327px) 100vw, 327px" /></a><p id="caption-attachment-4326" class="wp-caption-text"><strong>Stefan-Oliver Strate</strong> &#8211; HR Business Partner bei der Schüco International KG</p></div>
<p>Mein Eindruck in den ersten Minuten mit Stefan-Oliver Strate, HR Business Partner bei der <a href="http://www.schueco.com/web2/de" target="_blank" rel="noopener">Schüco International KG</a> in Bielefeld: Sehr freundlich, angenehm locker, cooler Typ. Im weiteren Verlauf unseres Gespräches kommt noch sehr fokussiert und sehr konkret und auf den Punkt dazu. Das passt zu dem, was er macht. Denn wenn man ihm im Vorstellungsgespräch gegenübersitzt, dann liegt der Schwafel- und Rumeier-Level definitiv hinter einem. Wenn Strate kommt, dann habe ich die Hürde des Anschreibens mit Lebenslauf und auch die des ersten Vorstellungsgespräches bereits genommen. Dann bin ich in der zweiten Runde. In die kommen ausschließlich Kandidaten, die eingestellt werden könnten. &#8222;Aus gutem Willen laden wir dazu niemanden ein. Das ist wichtig für den Bewerber, denn am Ende fragen wir schon mal ganz schnell ob er bei uns anfangen möchte oder nicht&#8220;, betont der 46-jährige Personalentscheider.</p>
<p>Obwohl ich in Sachen Bewerbung und Jobsuche ja schon sehr unkonventionell unterwegs bin, gab es in diesem Gespräch für mich gleich mehrere Überraschungen. Ich fange mal mit einem Wandel in der Personalabteilung an.<span id="more-4670"></span></p>
<h2> <a href="https://itunes.apple.com/de/podcast/endlich-montag!/id1083066806" target="_blank" rel="noopener"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-4389" src="http://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/itunes-logo-300x111-300x111.jpg" alt="iTunes Logo" width="178" height="66" /></a></h2>
<h2>Kontaktpflege ist extrem wichtig</h2>
<p>Zuständig für die Personalbeschaffung ist der so genannte <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Personalbeschaffung" target="_blank" rel="noopener">Recruiter</a>. Der hat früher den gesamten Bewerbungsprozess betreut und ist eigentlich schon nicht mehr aktuell. Der gesamte Ablauf wurde bei Schüco in Teile zerlegt, die von jeweils nur für einen bestimmten Teil zuständigen HR Business Partnern betreut werden. In Zukunft werden Unternehmen laut Stefan-Oliver Strate mit der Bezeichnung <strong>Beziehungsmanager</strong> gut fahren. Das ist so, weil mittlerweile auch die großen Unternehmen den Fachkräftemangel zu spüren bekommen. Jemanden einzustellen, der nicht passt, war zu allen Zeiten für beide Seiten eine unschöne Sache. Für die Arbeitgeber scheint sich das langsam aber sicher zu einer richtig schmerzhaften Angelegenheit zu entwickeln. Deswegen werden Mitarbeiter, die das Unternehmen verlassen, mittlerweile bei ihrem Austritt begleitet. &#8222;Kontaktpflege ist extrem wichtig&#8220;, betont Strate. Natürlich wird geguckt, unter welchen Umständen jemand ausgeschieden ist. War es eine friedliche Trennung, dann ist der Wiedereinstieg eines ehemaligen Kollegen &#8211; der immer häufiger vorkommt &#8211; für das Unternehmen eine gute Sache: &#8222;Die Einarbeitung entfällt und der Mitarbeiter hat noch Kontakte.&#8220;</p>
<h2>Am liebsten Leute die wir kennen</h2>
<p>Denn eingestellt werden laut dem Personalentscheider am liebsten Leute &#8222;die wir kennen und von denen wir ein Bild haben&#8220;. Dazu gehören ehemalige Auszubildende, ehemalige Praktikanten und ehemalige Mitarbeiter. &#8222;Eben alle, mit denen wir schon mal zusammengearbeitet haben&#8220;, fasst Strate zusammen.</p>
<p><strong>Überraschung Nr. 2</strong> war für mich, dass Leasing / Zeitarbeit auch in gehobeneren Positionen, wie beispielsweise bei Technischen Zeichnern, als Mittel zum gegenseitigen Kennenlernen genutzt wird. &#8222;Dabei achten wir genau darauf, mit welchen Personaldienstleistern wir zusammenarbeiten&#8220;, betont Strate. Er geht strategische Partnerschaften mit Unternehmen ein, die ihre Mitarbeiter mindestens nach Tarif bezahlen und wo er von den Mitarbeitern selbst die Rückmeldung bekommen hat, das sie vom &#8222;Ausleiher&#8220; gut behandelt werden. &#8222;Darüber kommen zum Beispiel auch Leute über 50 zu uns, die irgendwie aus dem Tritt geraten sind und jetzt wieder einsteigen wollen&#8220;, erklärt der 46-jährige. Was Jobsucher bei Personaldienstleistern auch gut machen können ist: Vorstellungsgespräche trainieren. 😉</p>
<h2>Arbeitszeugnisse spielen im Grunde keine Rolle</h2>
<p><strong>Überraschung Nr. 3</strong> ist, dass Arbeitszeugnisse so gut wie gar keine Beachtung finden. Wahrscheinlich würde nicht mal auffallen, wenn eins fehlt. Darauf gehe ich an dieser Stelle gar nicht weiter ein. Das hören Sie sich am besten selbst an.</p>
<p>Was die Anzahl der auf Arbeitgeberseite geführten Vorstellungsgespräche betrifft, hat Stefan-Oliver Strate mit geschätzten 250 Stück gar nicht so viele auf dem Tacho. So ist das eben, wenn man erst beim zweiten Gespräch und nur bei ausgewählten Positionen dazu kommt. Wenn er da ist, dann ist auch noch der spätere Vorgesetzte des Kandidaten mit dabei. Die beiden kennen sich aber schon vom ersten Termin. Neu ist der Kontakt zum Vorgesetzten des späteren Vorgesetzten. &#8222;Das ist fair, weil wir auf Unternehmerseite ein Acht- statt ein Vier-Augen-Prinzip haben und weil der potentielle Mitarbeiter noch jemanden kennenlernt, mit dem er später zu tun haben könnte&#8220;, sagt Strate.</p>
<p>Neu ist auch, dass der Jobsucher jetzt im wahrsten Sinne des Wortes zeigen kann, wie gut er seine Hausaufgaben gemacht hat. Die gibt es nämlich am Ende des ersten Gesprächs. &#8222;<strong>Eine durchaus mal provokative, freidenkerische Aufgabe&#8220;</strong>, sagt Strate dazu und bringt ein Beispiel aus der Praxis: Machen sie sich Gedanken zum Fenster der Zukunft und erstellen sie eine Präsentation. &#8222;Wir wollen im Vorstellungsgespräch keine künstliche, sondern eine konkrete Arbeitsatmosphäre schaffen, die den späteren Arbeitsalltag und die Arbeitsatmosphäre sinnvoll widerspiegelt.&#8220;</p>
<p><strong>Nach der ersten Runde wieder im trauten Heim angekommen, kann und soll der Bewerber sich Folgendes überlegen:</strong></p>
<ul>
<li>Ist es mir der Job, um den es gerade geht, wert, dass ich mir diese Arbeit mache?</li>
<li>Stecke ich viel Herzblut rein oder kopiere ich Teile aus alten Präsentationen rüber und &#8222;rotze schnell was hin&#8220;?</li>
</ul>
<p>&#8222;Mit diesem Self-Assesment überprüft der Kandidat die eigenen Motivation&#8220;, findet Strate.</p>
<p>Die erste Vorstellungsrunde dauert übrigens eine bis anderthalb Stunden.<br />
<strong>Abgecheckt werden darin die Klassiker:</strong></p>
<ul>
<li>Persönlichkeit</li>
<li>Aussagen zum Lebenslauf</li>
<li>Grundsätzliche Eignung für die Stelle</li>
<li>Angestrebte Gehaltsspanne</li>
<li>Der Bewerber stellt Fragen zum Unternehmen</li>
<li>Der Bewerber stellt Fragen zur Position</li>
</ul>
<p>Wenn er mal eine Bewerbungsmappe sichtet, dann schlägt Stefan-Oliver Strate den Lebenslauf als Erstes auf und er hat es gern amerikanisch: &#8222;Ich mag Bullet Points und möchte das aktuelle Arbeitsverhältnis oben lesen.&#8220; Die Geschwister des Bewerbers interessieren ihn nicht wirklich. Er möchte durch die aufgezählten Punkte erfahren, wen er sich einkauft und was er davon hat. Der Lebenslauf sollte aussagekräftig, selbsterklärend und spannend sein und innerhalb der ersten zwei bis drei Minuten ein erstes Bild im Kopf des Personalers erzeugen.</p>
<p>Zum Schluss gab es von mir noch die obligatorische Frage, wie oft sich der Personalentscheider schon selbst beworben hat. Dieses Mal fällt die Antwort für mich persönlich wenig überraschend aus: &#8222;Das ist so &#8217;ne Sache. Man wird ja häufiger angesprochen.&#8220;</p>
<p><strong>Und nicht vergessen:</strong> Als kleines Dankeschön für die kostenlosen Beiträge und Podcasts freue ich mich über <a href="https://itunes.apple.com/de/podcast/personalentscheider-podcast/id1083066806?mt=2" target="_blank" rel="noopener">Bewertungen bei iTunes</a>. Und natürlich auch über nette Kommentare.</p>
<p><em>Falls Sie auf der Suche nach einem neuen Job sind (oder mal waren) und Fragen haben, die Sie gerne einem Personalchef oder Geschäftsführer stellen möchten, dann schreiben Sie sie einfach in das Kommentarfeld unter diesem Artikel. Ich nehme die Frage/n dann zum nächsten Interviewpartner mit.</em></p>
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	<item>
        <title>Hintergründe zum Jobsucher-Podcast mit André M. Fechner</title>
		<link>https://www.endlich-montag.net/blog/podcast/hintergruende-zum-jobsucher-podcast-mit-andre-m-fechner/</link>
		<pubDate>Thu, 10 Mar 2016 09:00:59 +0000</pubDate>
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    	<description><![CDATA[Zu jedem Jobsucher-Podcast, in dem ich einen Personalentscheider interviewe, gibt es einen begleitenden Artikel. Darin stelle ich die interviewte Person vor und liefere Fakten zum Bewerbungsprozess im jeweiligen Unternehmen.

Für alle Podcast-Fans, die diese Artikel lieber hören als lesen, habe ich die Texte zum Audio-Interview noch mal vertont. Da mir beim "Vorlesen" der Blogeinträge immer spontan noch einige Punkte aus dem Interviewtermin oder auch Beispiele aus meinen Coachings einfallen, erhalten die Podcast-Episoden mit den Hintergründen in der Regel zusätzliche Infos.

Hier gibt es die Hintergrundinfos zum Personalentscheider-Interview mit Vorwärtsdenker André M. Fechner:  (...)]]></description>
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		<itunes:author>Heiko Link</itunes:author>
		<itunes:subtitle>“Die Ausstrahlung, die die Handhabung des Bewerbungsprozesses auf den Arbeitsmarkt hat, sollten Arbeitgeber nicht unterschätzen”, findet André M. Fechner.</itunes:subtitle>
		<itunes:title>Hintergründe zum Jobsucher-Podcast mit André M. Fechner</itunes:title>
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		<itunes:summary><![CDATA[Zu jedem Jobsucher-Podcast, in dem ich einen Personalentscheider interviewe, gibt es einen begleitenden Artikel. Darin stelle ich die interviewte Person vor und liefere Fakten zum Bewerbungsprozess im jeweiligen Unternehmen.

Für alle Podcast-Fans, die diese Artikel lieber hören als lesen, habe ich die Texte zum Audio-Interview noch mal vertont. Da mir beim &quot;Vorlesen&quot; der Blogeinträge immer spontan noch einige Punkte aus dem Interviewtermin oder auch Beispiele aus meinen Coachings einfallen, erhalten die Podcast-Episoden mit den Hintergründen in der Regel zusätzliche Infos.

Hier gibt es die Hintergrundinfos zum Personalentscheider-Interview mit Vorwärtsdenker André M. Fechner:  (...)]]></itunes:summary>
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<p>Zu jedem Jobsucher-Podcast, in dem ich einen Personalentscheider interviewe, gibt es einen begleitenden Artikel. Darin stelle ich die interviewte Person vor und liefere Fakten zum Bewerbungsprozess im jeweiligen Unternehmen.</p>
<p>Für alle Podcast-Fans, die diese Artikel lieber hören als lesen, habe ich die Texte zum Audio-Interview noch mal vertont. Da mir beim &#8222;Vorlesen&#8220; der Blogeinträge immer spontan noch einige Punkte aus dem Interviewtermin oder auch Beispiele aus meinen Coachings einfallen, erhalten die Podcast-Episoden mit den Hintergründen in der Regel zusätzliche Infos.</p>
<p>Hier gibt es die Hintergrundinfos zum Personalentscheider-Interview mit <a href="http://vorwärtsdenker.de" target="_blank" rel="noopener">Vorwärtsdenker André M. Fechner</a>:<span id="more-4664"></span></p>
<h2> <a href="https://itunes.apple.com/de/podcast/endlich-montag!/id1083066806" target="_blank" rel="noopener"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-4389" src="http://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/itunes-logo-300x111-300x111.jpg" alt="iTunes Logo" width="178" height="66" /></a></h2>
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        <title>13 Minuten mit: André M. Fechner</title>
		<link>https://www.endlich-montag.net/blog/podcast/13-minuten-mit-andre-m-fechner/</link>
		<pubDate>Wed, 09 Mar 2016 20:23:39 +0000</pubDate>
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    	<description><![CDATA[Als Personalchef eines Mindener Unternehmens hat André M. Fechner über 1.000 Vorstellungsgespräche geführt. Obwohl das mittlerweile sieben Jahre zurückliegt, ist er ein hochinteressanter Interviewpartner für mein "Endlich Montag! Podcast". Als Geschäftsführer des Arbeitgeberverbandes Minden-Lübbecke und zwei weiterer Verbände kennt Fechner die Arbeitgeberseite wie kaum ein Anderer. Außerdem ist der 45-jährige Fachanwalt für Arbeits- und Steuerrecht bundesweit als Vorwärtsdenker unterwegs und hält Vorträge zum Thema "Arbeitswelt der Zukunft". Im Interview gibt der Vater von zwei Kindern einen Ausblick auf das, was Jobsucher in den kommenden 15 Jahren erwartet und verrät, worauf junge Menschen und auch über 50-jährige heute (schon) achten sollten.  (...)]]></description>
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		<itunes:author>Heiko Link</itunes:author>
		<itunes:subtitle>Arbeitswelt der Zukunft: André M. Fechner über den Arbeitsmarkt heute und in 15 Jahren.</itunes:subtitle>
		<itunes:title>13 Minuten mit: André M. Fechner</itunes:title>
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		<itunes:summary><![CDATA[Als Personalchef eines Mindener Unternehmens hat André M. Fechner über 1.000 Vorstellungsgespräche geführt. Obwohl das mittlerweile sieben Jahre zurückliegt, ist er ein hochinteressanter Interviewpartner für mein &quot;Endlich Montag! Podcast&quot;. Als Geschäftsführer des Arbeitgeberverbandes Minden-Lübbecke und zwei weiterer Verbände kennt Fechner die Arbeitgeberseite wie kaum ein Anderer. Außerdem ist der 45-jährige Fachanwalt für Arbeits- und Steuerrecht bundesweit als Vorwärtsdenker unterwegs und hält Vorträge zum Thema &quot;Arbeitswelt der Zukunft&quot;. Im Interview gibt der Vater von zwei Kindern einen Ausblick auf das, was Jobsucher in den kommenden 15 Jahren erwartet und verrät, worauf junge Menschen und auch über 50-jährige heute (schon) achten sollten.  (...)]]></itunes:summary>
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		<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_4257" style="width: 316px" class="wp-caption alignleft"><a href="http://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/Andre_M_Fechner.jpg" target="_blank" rel="attachment noopener wp-att-4257"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-4257" class="wp-image-4257 " src="http://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/Andre_M_Fechner-e1457524160617-262x300.jpg" alt="Andre M. Fechner" width="306" height="350" srcset="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/Andre_M_Fechner-e1457524160617-262x300.jpg 262w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/Andre_M_Fechner-e1457524160617-768x878.jpg 768w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/Andre_M_Fechner-e1457524160617-895x1024.jpg 895w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/Andre_M_Fechner-e1457524160617-600x686.jpg 600w" sizes="(max-width: 306px) 100vw, 306px" /></a><p id="caption-attachment-4257" class="wp-caption-text"><strong>André M. Fechner</strong> &#8211; Geschäftsführer des Arbeitgeberverband Minden-Lübbecke und Fachanwalt für Arbeits- und Steuerrecht.</p></div>
<p>Als Personalchef eines Mindener Unternehmens hat André M. Fechner über 1.000 Vorstellungsgespräche geführt. Obwohl das mittlerweile sieben Jahre zurückliegt, ist er ein hochinteressanter Interviewpartner für mein &#8222;Endlich Montag! Podcast&#8220;. Als Geschäftsführer des <a href="http://www.agv-minden.de" target="_blank" rel="noopener">Arbeitgeberverbandes Minden-Lübbecke</a> und zwei weiterer Verbände kennt Fechner die Arbeitgeberseite wie kaum ein Anderer. Außerdem ist der 45-jährige Fachanwalt für Arbeits- und Steuerrecht bundesweit als <a href="http://www.vorwärtsdenker.de" target="_blank" rel="noopener">Vorwärtsdenker</a> unterwegs und hält Vorträge zum Thema &#8222;<strong>Arbeitswelt der Zukunft</strong>&#8222;. Im Interview gibt der Vater von zwei Kindern einen Ausblick auf das, was Jobsucher in den kommenden 15 Jahren erwartet und verrät, worauf junge Menschen und auch über 50-jährige heute (schon) achten sollten.<span id="more-4662"></span></p>
<h2> <a href="https://itunes.apple.com/de/podcast/endlich-montag!/id1083066806" target="_blank" rel="noopener"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-4389" src="http://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/itunes-logo-300x111-300x111.jpg" alt="iTunes Logo" width="178" height="66" /></a></h2>
<p>In seiner aktiven Zeit als &#8222;Leiter Personal und Recht&#8220; und Ausbildungsleiter der RK Rose+Krieger GmbH führte André M. Fechner mehrere Jahre lang zwei bis drei Vorstellungsgespräche in der Woche. Immer im Team, zusammen mit dem späteren Fachvorgesetzten des zukünftigen Mitarbeiters: &#8222;Bei höherrangigen Stellen kamen noch der Geschäftsführer oder der Bereichsleiter dazu.&#8220; Auf der anderen Seite des Schreibtisches hat er selbst genau ein einziges Mal in seinem Leben gesessen. Ab da fand der Mann, der den Bewerbungsablauf von der Stellenausschreibung über das Anschreiben und den Lebenslauf bis hin zum Einstellungsgespräch aus dem Effeff kennt, seine Jobs immer über Netzwerke. Er wurde von seinen Kontakten angesprochen. &#8222;Außerdem habe ich durch verschiedene Aktivitäten am Markt Aufmerksamkeit erzeugt&#8220;, berichtet Fechner. Auf den Radarschirm zukünftiger Arbeitgeber geriet er durch aktive Mitarbeit in Fachgremien und Austauschforen, durch verbindliches, nachhaltiges und auf win-win ausgerichtetes Net(t)working und durch Fachbeiträge in Foren und Fachzeitschriften.</p>
<p><a href="http://www.endlich-montag.net/zeitungsberichte-zur-jobsuche/spiegel-online-stellen-werden-ueber-kontakte-besetzt/">Wenn Jobsucher den klassischen Weg wählen (also eine Bewerbung auf eine Stelle im offenen Arbeitsmarkt schicken),</a> dann ist ein Standardanschreiben natürlich nicht das Mittel der Wahl. Die Nase vorn hat laut dem Geschäftsführer des Arbeitgeberverbandes, wer nach einer Vorabrecherche einen individuellen Aspekt in seine Bewerbung hineinbringen kann. Beispiele dafür nennt er im Podcast-Interview.</p>
<h2>Unternehmen können sich das &#8222;hohe Ross&#8220; nicht mehr leisten</h2>
<p>Eine meiner Lieblingsfragen im Gespräch mit Personalentscheidern ist, wie viel Zeit sie sich pro Bewerbungsmappe nehmen. Darauf antwortet Fechner: &#8222;Eine Bewerbung sollte schnellstmöglich bearbeitet werden.&#8220; Im gleichen Atemzug betont er, wie wichtig der wertschätzende Umgang mit Jobsuchern ist: &#8222;In Zeiten von Arbeitgeber-Bewertungsportalen können es sich Unternehmen, egal wie groß sie sind, nicht mehr leisten, auf dem hohen Ross zu sitzen.&#8220; In Anbetracht des demographischen Wandels und des Fachkräftemangels ist es laut dem 45-jährigen wichtig, die Klaviatur eines wertschätzenden und zuverlässigen Ablaufs im Bewerbungsverfahren zu beherrschen. <strong>Anforderungen werden nämlich an beide Seiten gestellt:</strong> Der Jobsucher sollte sich bei seiner Bewerbung Mühe geben, der zukünftige Arbeitgeber im Bewerbungsprozess. Sich als Unternehmen nach Erhalt von Unterlagen wochenlang nicht zu melden und den Jobsucher in der Luft hängen zu lassen, erzeugt ganz klar den Eindruck, dass es hinterher im Arbeitsverhältnis genauso unsortiert zugehen wird. &#8222;Die Ausstrahlung, die die Handhabung des Bewerbungsprozesses auf den Arbeitsmarkt hat, sollten Arbeitgeber nicht unterschätzen&#8220;, findet Fechner.</p>
<h2>Erster Schritt bei offenen Stellen: Intern gucken!</h2>
<p>Doch nicht jede Stelle landet automatisch und sofort im offenen Arbeitsmarkt: &#8222;Generell wird erstmal intern geguckt, ob es einen geeigneten Kandidaten gibt.&#8220; Die ideale Neubesetzung ist ein Auszubildender, der seine Lehre gerade abgeschlossen hat und auf Spezialthemen weiterentwickelt werden kann. Denn dann entsteht durch das Nachrücken keine Lücke an einer anderen Stelle im Unternehmen. Manchmal hat eine Firma bis zur Neubesetzung einer Stelle noch Zeit, zum Beispiel weil jemand in den Ruhestand geht oder eine Kündigungsfrist einzuhalten ist. In einem solchen Fall kann sich der noch zur Verfügung stehende, ausscheidende Mitarbeiter, Zeitarbeiter angucken. Hat er bei jemandem den Eindruck, dass der ausgeliehene Kollege seinen Job in einem halben Jahr übernehmen könnte, dann überträgt er ihm nach und nach immer mehr Aufgaben.</p>
<h2>Wertschätzend absagen</h2>
<p>Hochinteressante Profile, die per Bewerbung rein kommen, sind laut André M. Fechner keine Seltenheit. Leider kommt es des Öfteren vor, dass sie &#8211; interessant wie sie sind &#8211; zu der aktuell ausgeschriebenen Stelle nicht passen. Gut beraten ist, wer jetzt wertschätzend absagt und sich gleichzeitig darum bemüht, den Kontakt zu halten. Ist der Bewerber damit einverstanden, dann kann das Unternehmen die Unterlagen genau wie Initiativbewerbungen zurücklegen und zu einem späteren Zeitpunkt wieder darauf zurückgreifen. Wenn der Absender dann immer noch (oder wieder) auf der Suche ist, kommt die Zusammenarbeit vielleicht doch noch zustande.</p>
<p>Welche Schritte unternommen werden und wie viel Zeit ein Personalentscheider in die Suche investiert, kommt auf die Stelle an. Bei Rose+Krieger gab es auf einen Ausbildungsplatz zum Industriekaufmann oder eine Stelle als Sachbearbeiter im Einkauf schon mal 50 bis 60 Bewerbungen. Auf spezialisierte Positionen, wie beispielsweise einen Industriemechaniker mit CNC-Kenntnissen, meldete sich dagegen niemand: &#8222;Dann mussten wir eventuell lange suchen, improvisieren oder Mitarbeiter weiterbilden.&#8220;</p>
<p>Aus dem Gespräch mit dem Vorwärtsdenker nehme ich persönlich mit, dass Jobsuchern goldene Zeiten bevorstehen. Und das man jederzeit umschulen und was Neues machen kann. Ich nehme aber auch mit, dass das auf gar keinen Fall bedeutet, dass ich mich als Jobsucher zurücklehnen und mir die Traumjobs quasi auf dem Silbertablett servieren lassen kann. Ich muss mir Gedanken machen, was meine Stärken / Fähigkeiten sind. Ich brauche Klarheit, was meine Interessen sind und bilde mich im Idealfall genau darin lebenslang weiter. Zu guter Letzt muss ich mir dann die Stelle suchen, bei der genau das gebraucht wird. Am besten hören Sie selbst.</p>
<p><strong>Und nicht vergessen:</strong> Als kleines Dankeschön für die kostenlosen Beiträge und Podcasts freue ich mich über <a href="https://itunes.apple.com/de/podcast/personalentscheider-podcast/id1083066806?mt=2" target="_blank" rel="noopener">Bewertungen bei iTunes</a>. Und natürlich auch über nette Kommentare.</p>
<p><em>Falls Sie auf der Suche nach einem neuen Job sind (oder mal waren) und Fragen haben, die Sie gerne einem Personalchef oder Geschäftsführer stellen möchten, dann schreiben Sie sie einfach in das Kommentarfeld unter diesem Artikel. Ich nehme die Frage/n dann zum nächsten Interviewpartner mit.</em></p>
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	<item>
        <title>Hintergründe zum Jobsucher-Podcast mit Michaela Kalney</title>
		<link>https://www.endlich-montag.net/blog/podcast/hintergruende-zum-jobsucher-podcast-mit-michaela-kalney/</link>
		<pubDate>Sat, 27 Feb 2016 09:00:29 +0000</pubDate>
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    	<description><![CDATA[Zu jedem Jobsucher-Podcast, in dem ich einen Personalentscheider interviewe, gibt es einen begleitenden Artikel. Darin stelle ich die interviewte Person vor und liefere Fakten zum Bewerbungsprozess im jeweiligen Unternehmen.

Für alle Podcast-Fans, die diese Artikel lieber hören als lesen, habe ich die Texte zum Audio-Interview noch mal vertont. Da mir beim "Vorlesen" der Blogeinträge immer spontan noch einige Punkte aus dem Interviewtermin oder auch Beispiele aus meinen Coachings einfallen, erhalten die Podcast-Episoden mit den Hintergründen in der Regel zusätzliche Infos.

Hier gibt es die Hintergrundinfos zum Personalentscheider-Interview mit Michaela Kalney vom Verein Zukunft Ausbildung Mühlenkreis - ZAM e.V.:  (...)]]></description>
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		<itunes:author>Heiko Link</itunes:author>
		<itunes:subtitle>100 Vorstellungsgespräche für 30 Plätze in der Verbundausbildung.</itunes:subtitle>
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		<itunes:summary><![CDATA[Zu jedem Jobsucher-Podcast, in dem ich einen Personalentscheider interviewe, gibt es einen begleitenden Artikel. Darin stelle ich die interviewte Person vor und liefere Fakten zum Bewerbungsprozess im jeweiligen Unternehmen.

Für alle Podcast-Fans, die diese Artikel lieber hören als lesen, habe ich die Texte zum Audio-Interview noch mal vertont. Da mir beim &quot;Vorlesen&quot; der Blogeinträge immer spontan noch einige Punkte aus dem Interviewtermin oder auch Beispiele aus meinen Coachings einfallen, erhalten die Podcast-Episoden mit den Hintergründen in der Regel zusätzliche Infos.

Hier gibt es die Hintergrundinfos zum Personalentscheider-Interview mit Michaela Kalney vom Verein Zukunft Ausbildung Mühlenkreis - ZAM e.V.:  (...)]]></itunes:summary>
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		<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_4136" style="width: 227px" class="wp-caption alignright"><a href="http://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/02/Michaela_Kalney_3072.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-4136" class="size-medium wp-image-4136" src="http://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/02/Michaela_Kalney_3072-217x300.jpg" alt="Michaela Kalney" width="217" height="300" srcset="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/02/Michaela_Kalney_3072-217x300.jpg 217w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/02/Michaela_Kalney_3072-768x1064.jpg 768w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/02/Michaela_Kalney_3072-739x1024.jpg 739w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/02/Michaela_Kalney_3072-600x831.jpg 600w" sizes="(max-width: 217px) 100vw, 217px" /></a><p id="caption-attachment-4136" class="wp-caption-text"><strong>Michaela Kalney</strong> – Stellvertretende Geschäftsführerin des Vereins Zukunft – Ausbildung Mühlenkreis ZAM e.V.</p></div>
<p>Zu jedem Jobsucher-Podcast, in dem ich einen Personalentscheider interviewe, gibt es einen begleitenden Artikel. Darin stelle ich die interviewte Person vor und liefere Fakten zum Bewerbungsprozess im jeweiligen Unternehmen.</p>
<p>Für alle Podcast-Fans, die diese Artikel lieber hören als lesen, habe ich die Texte zum Audio-Interview noch mal vertont. Da mir beim &#8222;Vorlesen&#8220; der Blogeinträge immer spontan noch einige Punkte aus dem Interviewtermin oder auch Beispiele aus meinen Coachings einfallen, erhalten die Podcast-Episoden mit den Hintergründen in der Regel zusätzliche Infos.</p>
<p>Hier gibt es die Hintergrundinfos zum Personalentscheider-Interview mit Michaela Kalney vom Verein <a href="http://www.zam-ev.de" target="_blank" rel="noopener">Zukunft Ausbildung Mühlenkreis &#8211; ZAM e.V.</a>:<span id="more-4659"></span></p>
<h2> <a href="https://itunes.apple.com/de/podcast/endlich-montag!/id1083066806" target="_blank" rel="noopener"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-4389" src="http://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/itunes-logo-300x111-300x111.jpg" alt="iTunes Logo" width="178" height="66" /></a></h2>
]]></content:encoded>
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	<item>
        <title>13 Minuten mit: Michaela Kalney</title>
		<link>https://www.endlich-montag.net/blog/podcast/13-minuten-mit-michaela-kalney/</link>
		<pubDate>Fri, 26 Feb 2016 10:19:57 +0000</pubDate>
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    	<description><![CDATA[Etwa 400 Bewerbungen landen jedes Jahr im April auf dem Schreibtisch von Michaela Kalney vom Verein "Zukunft Ausbildung Mühlenkreis - ZAM e.V." Damit beginnt für die 49-jährige die heiße Zeit, die ungefähr bis Juni dauert. Zusammen mit ihrem Team und diversen Vertretern von Unternehmen, die an der vom  Verein angebotenen Verbundausbildung beteiligt sind, stellt sie bis zu den Sommerferien 25 bis 30 Jugendliche in unterschiedlichen Ausbildungsberufen ein.  (...)]]></description>
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		<itunes:subtitle>Verbundausbildung in Minden: Michaela Kalney spricht über das Bewerber-Auswahlverfahren.</itunes:subtitle>
		<itunes:title>13 Minuten mit: Michaela Kalney</itunes:title>
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		<itunes:summary><![CDATA[Etwa 400 Bewerbungen landen jedes Jahr im April auf dem Schreibtisch von Michaela Kalney vom Verein &quot;Zukunft Ausbildung Mühlenkreis - ZAM e.V.&quot; Damit beginnt für die 49-jährige die heiße Zeit, die ungefähr bis Juni dauert. Zusammen mit ihrem Team und diversen Vertretern von Unternehmen, die an der vom  Verein angebotenen Verbundausbildung beteiligt sind, stellt sie bis zu den Sommerferien 25 bis 30 Jugendliche in unterschiedlichen Ausbildungsberufen ein.  (...)]]></itunes:summary>
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		<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_4136" style="width: 331px" class="wp-caption alignleft"><a href="http://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/02/Michaela_Kalney_3072.jpg" target="_blank" rel="attachment noopener wp-att-4136"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-4136" class="wp-image-4136" src="http://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/02/Michaela_Kalney_3072-217x300.jpg" alt="Michaela Kalney" width="321" height="444" srcset="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/02/Michaela_Kalney_3072-217x300.jpg 217w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/02/Michaela_Kalney_3072-768x1064.jpg 768w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/02/Michaela_Kalney_3072-739x1024.jpg 739w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/02/Michaela_Kalney_3072-600x831.jpg 600w" sizes="(max-width: 321px) 100vw, 321px" /></a><p id="caption-attachment-4136" class="wp-caption-text">Michaela Kalney – Stellvertretende Geschäftsführerin des Vereins Zukunft Ausbildung Mühlenkreis ZAM e.V.</p></div>
<p>Etwa 400 Bewerbungen landen jedes Jahr im April auf dem Schreibtisch von Michaela Kalney vom Verein &#8222;<a href="http://www.zam-ev.de" target="_blank" rel="noopener">Zukunft Ausbildung Mühlenkreis &#8211; ZAM e.V.</a>&#8220; Damit beginnt für die 49-jährige die heiße Zeit, die ungefähr bis Juni dauert. Zusammen mit ihrem Team und diversen Vertretern von Unternehmen, die an der vom  Verein angebotenen Verbundausbildung beteiligt sind, stellt sie bis zu den Sommerferien 25 bis 30 Jugendliche in unterschiedlichen Ausbildungsberufen ein.</p>
<p>30 aus 400 &#8230; das klingt erstmal nicht nach einer guten Chance für den einzelnen Bewerber. Ein Blick in die Vergangenheit zeigt allerdings, dass die einzelne Bewerbungsmappe im Vergleich zu den Jahren von 2003 bis 2005 mit doppelt so hoher Wahrscheinlichkeit zum Ausbildungsplatz führt. &#8222;Früher erhielten wir etwa 800 Bewerbungen. Vor allen bei den gewerblich technischen Berufen werden es seit etwa drei Jahren weniger&#8220;, erinnert sich die stellvertretende Geschäftsführerin des Vereins. Ist die Mappe erstmal angekommen (<strong>besonders gut kommt es übrigens an, wenn der Bewerber sie persönlich vorbeibringt!</strong>), dann nimmt sie immer den gleichen Weg.</p>
<p><span id="more-4657"></span></p>
<h2> <a href="https://itunes.apple.com/de/podcast/endlich-montag!/id1083066806" target="_blank" rel="noopener"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-4389" src="http://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/itunes-logo-300x111-300x111.jpg" alt="iTunes Logo" width="178" height="66" /></a></h2>
<h2>30 aus 400: Eine gute Chance</h2>
<p>Erstmal kommt sie in die so genannte <strong>Vorauswahl</strong>. Dabei wird eine grobe Sichtung durchgeführt und es werden unter anderem folgende Punkte überprüft: Bewirbt sich der Absender auf ein Berufsbild, das von ZAM e.V. angeboten wird? Sind alle Unterlagen vorhanden? Sind alle Zeugnisse vorhanden? Gibt es darin Fehlzeiten? Sind die entschuldigt? Passen Adresse und Ansprechpartner im Anschreiben? Sind viele Rechtschreibfehler drin? Passt das Schreiben zu dem, was ZAM e.V. ist? Ab und zu gibt es ein paar unklare Fälle, die nicht einfach nach der &#8222;Vorauswahl-Checkliste&#8220; abgehakt werden können. Hat Michaela Kalney so einen unklaren Fall in der Hand, dann entscheidet sie in zwei bis drei Minuten: Zurückschicken oder beim Absender nachfragen und offene Punkte klären. Bei manchen Bewerbungen fällt auf, dass es in Wirklichkeit Mama und Papa waren, die sie geschrieben haben: &#8222;Das erkenne ich recht schnell an den Formulierungen.&#8220; Was mich als Coach überrascht hat war, dass heutzutage fehlende Fotos nicht mehr angefordert werden dürfen. Da meine Art der Jobsuche ja gänzlich auf die schriftliche Bewerbung mit Lebenslauf verzichtet, wusste ich gar nicht, dass seit der Einführung des <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Allgemeines_Gleichbehandlungsgesetz" target="_blank" rel="noopener">Allgemeinen Geleichbehandlungsgesetzes (AGG)</a> die Pflicht ein Bewerbungsfoto beizulegen nicht mehr besteht.</p>
<p>Durch die Vorauswahl kommen ungefähr 200 der eingereichten Bewerbungsmappen. Deren Absender werden nun im nächsten Schritt zum <strong>Einstellungstest</strong> eingeladen. Sind die Tests abgeschlossen, dann wird es zum ersten Mal richtig voll in den Räumlichkeiten des Vereins an der Portastraße 9 in Minden. An einem Tag trudeln die Vertreter der an der Verbundausbildung beteiligten Unternehmen zur gemeinsamen &#8222;Mappenschau&#8220; ein. Jetzt wird entschieden, wer zum Vorstellungsgespräch eingeladen wird und wer nicht.</p>
<h2>100 Vorstellungsgespräche in der Gruppe</h2>
<p>In den dann stattfindenden <strong>100 Vorstellungsgesprächen</strong> sitzen sich zwei Gruppen gegenüber. Auf der Arbeitgeberseite sind außer Michaela Kalney noch die Personalverantwortlichen oder die Ausbilder oder auch mal beide der Firmen dabei, in denen die Ausbildung hinterher stattfindet. Je nach Ausbildungsplatz und Unternehmen kommen so zwei bis sechs Leute zusammen. Die wiederum sprechen mit drei bis fünf Jugendlichen, die gerne einen Vertrag unterschreiben würden. &#8222;Manchmal kann es auch zu Einzelgesprächen kommen. Das richtet sich nach den Firmen&#8220;, sagt Kalney. Bei Ausbildungsberufen, für die es beispielsweise nur drei Bewerbungen gibt, werden keine Vorstellungsgespräche geführt: &#8222;Wenn nur so wenige Interessenten da sind, dann machen alle ein Praktikum in den ausbildenden Unternehmen.&#8220; Anschließend wird entschieden. Wer mit der Bewerbungsmappe und seinem Schulzeugnis nicht wirklich überzeugen kann, der hat in den wenig nachgefragten Ausbildungsberufen am ehesten ein Chance, zum Zuge zu kommen.</p>
<p>Bis zur &#8222;heißen Zeit&#8220; sind es für Michaela Kalney, ihr Team und die beteiligten Unternehmen nur noch wenige Wochen. Im März entscheidet sich, welche Ausbildungsberufe in diesem Jahr  angeboten werden. Dann bleibt gerade noch genug Zeit, um passend zur &#8222;<a href="http://go-future.minden-luebbecke.de/Infos-für-Besucher" target="_blank" rel="noopener">gofuture Messe</a>&#8220; &#8211; die vom 10. bis 12. März in der Kampa-Halle in Minden stattfindet &#8211; die neuen Flyer herauszubringen. Dort wird der Verein ZAM, genau wie einige der beteiligten Unternemen, mit einem eigenen Stand vertreten sein. Das ist die ideale Gelegenheit, um als Bewerber schon mal persönliche Kontakte zu knüpfen und unverbindlich Informationen zu sammeln, die später im Vorstellungsgespräch den entscheidenden Ausschlag geben könnten.</p>
<p>Damit Sie schon mal einen Überblick bekommen, um welche Ausbildungsberufe es wahrscheinlich gehen wird, gibt es zum Schluss eine Liste der Berufe aus dem vergangenen Jahr:</p>
<ul>
<li>Elektroniker/in (Betriebstechnik / Geräte und Systeme)</li>
<li>Informatikkauffrau/mann</li>
<li>Kaufmann für Tourismus und Freizeit</li>
<li>Mechatroniker/in</li>
<li>Medizinische/r Fachangestellte/r</li>
<li>Fachkraft für Abwassertechnik</li>
<li>Industriemechaniker/in</li>
<li>Kauffrau/mann für Büromanagement</li>
<li>KFZ-Mechatroniker/in (Nutzfahrzeugtechnik)</li>
<li>Maschinen- und Anlagenführer/in</li>
<li>Zerspanungsmechaniker/in</li>
<li>Werkzeugmechaniker/in</li>
</ul>
<p>So, jetzt aber nichts wie reingehört in das Interview mit Michaela Kalney! Und nicht vergessen: <a href="https://itunes.apple.com/de/podcast/endlich-montag!/id1083066806?mt=2" target="_blank" rel="noopener">Wir freuen uns über Bewertungen bei iTunes!</a> 😉</p>
<p><em>Falls Sie auf der Suche nach einem neuen Job sind (oder mal waren) und Fragen haben, die Sie gerne einem Personalchef oder Geschäftsführer stellen möchten, dann schreiben Sie sie einfach in das Kommentarfeld unter diesem Artikel. Ich nehme die Frage/n dann zum nächsten Interviewpartner mit.</em></p>
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	<item>
        <title>Hintergründe zum Jobsucher-Podcast mit Oliver Abt</title>
		<link>https://www.endlich-montag.net/blog/podcast/hintergruende-zum-jobsucher-podcast-mit-oliver-abt/</link>
		<pubDate>Mon, 08 Feb 2016 09:00:30 +0000</pubDate>
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    	<description><![CDATA[Zu jedem Jobsucher-Podcast, in dem ich einen Personalentscheider interviewe, gibt es einen begleitenden Artikel. Darin stelle ich die interviewte Person vor und liefere Fakten zum Bewerbungsprozess im jeweiligen Unternehmen.

Für alle Podcast-Fans, die diese Artikel lieber hören als lesen, habe ich die Texte zum Audio-Interview noch mal vertont. Da mir beim "Vorlesen" der Blogeinträge immer spontan noch einige Punkte aus dem Interviewtermin oder auch Beispiele aus meinen Coachings einfallen, erhalten die Podcast-Episoden mit den Hintergründen in der Regel zusätzliche Infos.

Hier gibt es die Hintergrundinfos zum Personalentscheider-Interview mit Oliver Abt von der Sport Reha Herford  (...)]]></description>
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		<itunes:author>Heiko Link</itunes:author>
		<itunes:subtitle>&amp;quot;Stelle jemanden wegen seiner inneren Einstellung ein und bringe ihm dann das Nötige bei&amp;quot;, ist das Motto von Oliver Abt.</itunes:subtitle>
		<itunes:title>Hintergründe zum Jobsucher-Podcast mit Oliver Abt</itunes:title>
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		<itunes:summary><![CDATA[Zu jedem Jobsucher-Podcast, in dem ich einen Personalentscheider interviewe, gibt es einen begleitenden Artikel. Darin stelle ich die interviewte Person vor und liefere Fakten zum Bewerbungsprozess im jeweiligen Unternehmen.

Für alle Podcast-Fans, die diese Artikel lieber hören als lesen, habe ich die Texte zum Audio-Interview noch mal vertont. Da mir beim &quot;Vorlesen&quot; der Blogeinträge immer spontan noch einige Punkte aus dem Interviewtermin oder auch Beispiele aus meinen Coachings einfallen, erhalten die Podcast-Episoden mit den Hintergründen in der Regel zusätzliche Infos.

Hier gibt es die Hintergrundinfos zum Personalentscheider-Interview mit Oliver Abt von der Sport Reha Herford  (...)]]></itunes:summary>
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		<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_4152" style="width: 165px" class="wp-caption alignright"><a href="http://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/02/MG_2913.jpg" target="_blank" rel="noopener"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-4152" class="wp-image-4152 size-medium" src="http://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/02/MG_2913-155x300.jpg" alt="Oliver Abt" width="155" height="300" srcset="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/02/MG_2913-155x300.jpg 155w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/02/MG_2913-768x1490.jpg 768w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/02/MG_2913-528x1024.jpg 528w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/02/MG_2913-600x1164.jpg 600w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/02/MG_2913.jpg 1932w" sizes="(max-width: 155px) 100vw, 155px" /></a><p id="caption-attachment-4152" class="wp-caption-text"><strong>Oliver Abt</strong> – Gesellschafter und Geschäftsführer der Sport Reha Herford</p></div>
<p>Zu jedem Jobsucher-Podcast, in dem ich einen Personalentscheider interviewe, gibt es einen begleitenden Artikel. Darin stelle ich die interviewte Person vor und liefere Fakten zum Bewerbungsprozess im jeweiligen Unternehmen.</p>
<p>Für alle Podcast-Fans, die diese Artikel lieber hören als lesen, habe ich die Texte zum Audio-Interview noch mal vertont. Da mir beim &#8222;Vorlesen&#8220; der Blogeinträge immer spontan noch einige Punkte aus dem Interviewtermin oder auch Beispiele aus meinen Coachings einfallen, erhalten die Podcast-Episoden mit den Hintergründen in der Regel zusätzliche Infos.</p>
<p>Hier gibt es die Hintergrundinfos zum Personalentscheider-Interview mit Oliver Abt von der <a href="http://www.sportrehaherford.de/45-0-Team.html" target="_blank" rel="noopener">Sport Reha Herford</a>:<span id="more-4655"></span></p>
<h2> <a href="https://itunes.apple.com/de/podcast/endlich-montag!/id1083066806" target="_blank" rel="noopener"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-4389" src="http://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/itunes-logo-300x111-300x111.jpg" alt="iTunes Logo" width="178" height="66" /></a></h2>
]]></content:encoded>
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	<item>
        <title>13 Minuten mit: Oliver Abt</title>
		<link>https://www.endlich-montag.net/blog/podcast/13-minuten-mit-oliver-abt/</link>
		<pubDate>Sun, 07 Feb 2016 16:44:08 +0000</pubDate>
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    	<description><![CDATA[Von klein auf werden wir darauf gedrillt, dass gute Zeugnisnoten richtig wichtig sind. Und dann passiert das: Ich sitze mit Oliver Abt von der Sport Reha Herford zusammen, wir reden über das Thema Bewerbung und Vorstellungsgespräche und darüber, wie Personalentscheidungen getroffen werden. Oliver möchte mir die Abschlussnoten eines exzellenten Mitarbeiters - wie er betont! - zeigen und die sind nicht aufzutreiben. Schlimm? Nö! Die kann der Physiotherapeut auch nachliefern. Es ging ohnehin darum, zu zeigen, dass die Noten gar nicht wichtig sind.  (...)]]></description>
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		<itunes:author>Heiko Link</itunes:author>
		<itunes:subtitle>Zeugnisse? Sind nicht wichtig! Oliver Abt von der Sport Reha Herford im Interview.</itunes:subtitle>
		<itunes:title>13 Minuten mit: Oliver Abt</itunes:title>
		<itunes:episode>7</itunes:episode>
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		<itunes:summary><![CDATA[Von klein auf werden wir darauf gedrillt, dass gute Zeugnisnoten richtig wichtig sind. Und dann passiert das: Ich sitze mit Oliver Abt von der Sport Reha Herford zusammen, wir reden über das Thema Bewerbung und Vorstellungsgespräche und darüber, wie Personalentscheidungen getroffen werden. Oliver möchte mir die Abschlussnoten eines exzellenten Mitarbeiters - wie er betont! - zeigen und die sind nicht aufzutreiben. Schlimm? Nö! Die kann der Physiotherapeut auch nachliefern. Es ging ohnehin darum, zu zeigen, dass die Noten gar nicht wichtig sind.  (...)]]></itunes:summary>
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		<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_4152" style="width: 257px" class="wp-caption alignright"><a href="http://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/02/MG_2913.jpg" target="_blank" rel="attachment noopener wp-att-4152"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-4152" class="wp-image-4152" src="http://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/02/MG_2913-155x300.jpg" alt="Oliver Abt" width="247" height="478" srcset="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/02/MG_2913-155x300.jpg 155w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/02/MG_2913-768x1490.jpg 768w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/02/MG_2913-528x1024.jpg 528w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/02/MG_2913-600x1164.jpg 600w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/02/MG_2913.jpg 1932w" sizes="(max-width: 247px) 100vw, 247px" /></a><p id="caption-attachment-4152" class="wp-caption-text"><strong>Oliver Abt</strong> – Gesellschafter und Geschäftsführer der Sport Reha Herford</p></div>
<p>Von klein auf werden wir darauf gedrillt, dass gute Zeugnisnoten richtig wichtig sind. Und dann passiert das: Ich sitze mit Oliver Abt von der <a href="http://www.sportrehaherford.de/45-0-Team.html" target="_blank" rel="noopener">Sport Reha Herford</a> zusammen, wir reden über das Thema Bewerbung und Vorstellungsgespräche und darüber, wie Personalentscheidungen getroffen werden. Oliver möchte mir die Abschlussnoten eines exzellenten Mitarbeiters &#8211; wie er betont! &#8211; zeigen und die sind nicht aufzutreiben. Schlimm? Nö! Die kann der Physiotherapeut auch nachliefern. Es ging ohnehin darum, zu zeigen, dass die Noten gar nicht wichtig sind.</p>
<p>&#8222;Mich interessiert weniger, was du schon alles Tolles gemacht hast&#8220;, sagt der 39-jährige Gesellschafter und Geschäftsführer des Gesundheitszentrums für physiotherapeutische Rehabilitation und Prävention.<span id="more-4650"></span> &#8222;Ich will wissen, warum du was mit mir machen willst&#8220;, ergänzt er im eindringlichen Tonfall. Sein Motto: <strong>Hire for attitude &#8211; train for skills.</strong> Auf Deutsch übersetzt: Stelle jemanden wegen seiner inneren Einstellung ein und bringe ihm dann das Nötige bei. &#8222;Du kannst als Berufsanfänger die gleiche Leistung auf die Straße bringen, wie ein alter Hase&#8220;, findet Abt. (Die Art, wie das Gespräch an dieser Stelle lief, erinnerte mich ein bisschen an das Interview mit <a href="http://www.endlich-montag.net/podcast/13-minuten-mit-laurent-gauthier/" target="_blank" rel="noopener">Flugzeugwerft-Inhaber Laurent Gauthier</a>. Und siehe da: Meine Recherche ergab, dass diese Maxime von <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Southwest_Airlines" target="_blank" rel="noopener">Southwest Airlines</a> stammt. <a href="http://www.heise.de/resale/artikel/Kolumne-Hire-for-attitude-train-for-skills-273624.html" target="_blank" rel="noopener">Dazu habe ich einen interessanten Artikel bei Heise gefunden.</a>)</p>
<h2> <a href="https://itunes.apple.com/de/podcast/endlich-montag!/id1083066806" target="_blank" rel="noopener"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-4389" src="http://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/itunes-logo-300x111-300x111.jpg" alt="iTunes Logo" width="178" height="66" /></a></h2>
<h2>Als Berufsanfänger die gleiche Leistung wie ein alter Hase</h2>
<p>Ungefähr zwei bis acht Bewerbungsmappen landen pro Monat auf dem Tisch des Geschäftsführers, der in seinem Berufsleben circa 15 Bewerbungen in eigener Sache geschrieben hat. Die Reihenfolge nach dem in die Hand nehmen ist immer gleich:</p>
<ol>
<li>Deckblatt angucken: Name des Jobsuchers und &#8222;Ich bewerbe mich als &#8230;.&#8220; lesen.</li>
<li>Foto angucken</li>
<li>Lebenslauf</li>
</ol>
<p>&#8222;Der Werdegang interessiert mich mehr, als die Qualifikationen&#8220;, berichtet der 39-jährige. Die Entscheidung, ob er eine Mappe wieder aus der Hand legt oder weiterblättert, fällt in ungefähr einer Minute. Bleibt er dabei, dann liest er lange und intensiv. Schnelles Überfliegen und dann wieder weg damit, das kann er sich in Zeiten des Fachkräftemangels nicht leisten. Oliver Abt checkt die tabellarische Vita auf Schlüssigkeit. Er schaut, ob die Chronologie passt und ob er Lücken findet: &#8222;Am liebsten lese ich die letzte Tätigkeit zuerst. Schule interessiert mich nicht.&#8220; Bewerbungen auf einen Ausbildungsplatz mal ausgenommen. Bei <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Facebook" target="_blank" rel="noopener">Facebook</a>, <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/StudiVZ" target="_blank" rel="noopener">studiVZ</a> &amp; Co. geht die Recherche weiter. Abt guckt wer welche Freunde hat und was gepostet wurde. Findet er dabei zum Beispiel ausländerfeindliche Bemerkungen zur aktuellen Flüchtlingslage, dann bedeutet das das Aus für den Kandidaten.</p>
<h2>Oliver Abt mag es, wenn Leute vor der Tür stehen.</h2>
<p>Auf Initiativbewerbungen erfolgt &#8211; wenn gerade kein Personalbedarf besteht &#8211; eine Absage. Für einen eventuell später aufkommenden Bedarf werden die Unterlagen allerdings kopiert und abgelegt. An dieser Stelle des Gesprächs hat Oliver noch eine Überraschung für mich parat: &#8222;Ich mag es, wenn Leute mit einer Bewerbung vor der Tür stehen und sagen: <strong>Hallo da bin ich!</strong>&#8220; Das zeigt dem Geschäftsführer, dass sie es versuchen: &#8222;<strong>Ich muss den Willen spüren.</strong>&#8220; Auch wenn ich Oliver nicht danach gefragt habe, bin ich mir sehr sicher, dass das auch gut ankommt, wenn der Jobsucher seine Abschlussnoten gerade ganz zufällig nicht dabei hat. 😉</p>
<p><strong>Oliver Abt stellt für die Sport Reha Herford für folgende Berufe ein:</strong></p>
<ul>
<li>Physiotherapeuten</li>
<li>Diplom Sportwissenschaftler</li>
<li>Verwaltungskräfte</li>
<li>Dienstleistungskräfte (Reinigung, Hausmeister, &#8230;)</li>
<li>Auszubildende</li>
</ul>
<p><em>Falls Sie auf der Suche nach einem neuen Job sind (oder mal waren) und Fragen haben, die Sie gerne einem Personalchef oder Geschäftsführer stellen möchten, dann schreiben Sie sie einfach in das Kommentarfeld unter diesem Artikel. Ich nehme die Frage/n dann zum nächsten Interviewpartner mit.</em></p>
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	<item>
        <title>Hintergründe zum Jobsucher-Podcast mit Marcus Heinen</title>
		<link>https://www.endlich-montag.net/blog/podcast/hintergruende-zum-jobsucher-podcast-mit-marcus-heinen/</link>
		<pubDate>Fri, 05 Feb 2016 09:00:20 +0000</pubDate>
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    	<description><![CDATA[Zu jedem Jobsucher-Podcast, in dem ich einen Personalentscheider interviewe, gibt es einen begleitenden Artikel. Darin stelle ich die interviewte Person vor und liefere Fakten zum Bewerbungsprozess im jeweiligen Unternehmen.

Für alle Podcast-Fans, die diese Artikel lieber hören als lesen, habe ich die Texte zum Audio-Interview noch mal vertont. Da mir beim "Vorlesen" der Blogeinträge immer spontan noch einige Punkte aus dem Interviewtermin oder auch Beispiele aus meinen Coachings einfallen, erhalten die Podcast-Episoden mit den Hintergründen in der Regel zusätzliche Infos.

Hier gibt es die Hintergrundinfos zum Personalentscheider-Interview mit Marcus Heinen von der Volksbank Bad Oeynhausen-Herford:  (...)]]></description>
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		<itunes:author>Heiko Link</itunes:author>
		<itunes:subtitle>&amp;quot;Mit beim Coaching auswendig Gelerntem kommt man nicht weit&amp;quot;, Marcus Heinen Leiter Personalmanagement bei der Volksbank Bad Oeynhausen-Herford.</itunes:subtitle>
		<itunes:title>Hintergründe zum Jobsucher-Podcast mit Marcus Heinen</itunes:title>
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		<itunes:summary><![CDATA[Zu jedem Jobsucher-Podcast, in dem ich einen Personalentscheider interviewe, gibt es einen begleitenden Artikel. Darin stelle ich die interviewte Person vor und liefere Fakten zum Bewerbungsprozess im jeweiligen Unternehmen.

Für alle Podcast-Fans, die diese Artikel lieber hören als lesen, habe ich die Texte zum Audio-Interview noch mal vertont. Da mir beim &quot;Vorlesen&quot; der Blogeinträge immer spontan noch einige Punkte aus dem Interviewtermin oder auch Beispiele aus meinen Coachings einfallen, erhalten die Podcast-Episoden mit den Hintergründen in der Regel zusätzliche Infos.

Hier gibt es die Hintergrundinfos zum Personalentscheider-Interview mit Marcus Heinen von der Volksbank Bad Oeynhausen-Herford:  (...)]]></itunes:summary>
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		<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_4010" style="width: 310px" class="wp-caption alignright"><a href="http://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/02/Marcus_Heinen_voba_hf_12.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-4010" class="size-medium wp-image-4010" src="http://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/02/Marcus_Heinen_voba_hf_12-300x273.jpg" alt="Marcus Heinen" width="300" height="273" srcset="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/02/Marcus_Heinen_voba_hf_12-300x273.jpg 300w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/02/Marcus_Heinen_voba_hf_12-768x698.jpg 768w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/02/Marcus_Heinen_voba_hf_12-1024x931.jpg 1024w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/02/Marcus_Heinen_voba_hf_12-600x546.jpg 600w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><p id="caption-attachment-4010" class="wp-caption-text"><strong>Marcus Heinen</strong> – Leiter Personalmanagement bei der Volksbank Bad Oeynhausen-Herford eG</p></div>
<p>Zu jedem Jobsucher-Podcast, in dem ich einen Personalentscheider interviewe, gibt es einen begleitenden Artikel. Darin stelle ich die interviewte Person vor und liefere Fakten zum Bewerbungsprozess im jeweiligen Unternehmen.</p>
<p>Für alle Podcast-Fans, die diese Artikel lieber hören als lesen, habe ich die Texte zum Audio-Interview noch mal vertont. Da mir beim &#8222;Vorlesen&#8220; der Blogeinträge immer spontan noch einige Punkte aus dem Interviewtermin oder auch Beispiele aus meinen Coachings einfallen, erhalten die Podcast-Episoden mit den Hintergründen in der Regel zusätzliche Infos.</p>
<p>Hier gibt es die Hintergrundinfos zum Personalentscheider-Interview mit Marcus Heinen von der <a href="https://www.meinevolksbank.de/privatkunden.html" target="_blank" rel="noopener">Volksbank Bad Oeynhausen-Herford</a>:<span id="more-4648"></span></p>
<h2> <a href="https://itunes.apple.com/de/podcast/endlich-montag!/id1083066806" target="_blank" rel="noopener"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-4389" src="http://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/itunes-logo-300x111-300x111.jpg" alt="iTunes Logo" width="178" height="66" /></a></h2>
]]></content:encoded>
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	<item>
        <title>13 Minuten mit: Marcus Heinen</title>
		<link>https://www.endlich-montag.net/blog/podcast/13-minuten-mit-marcus-heinen/</link>
		<pubDate>Thu, 04 Feb 2016 18:25:57 +0000</pubDate>
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    	<description><![CDATA[Mit Marcus Heinen, dem Leiter Personalmanagement der Volksbank Bad Oeynhausen-Herford hätte ich mich den ganzen Tag lang unterhalten können. Mehr als 1.000 Einstellungsinterviews hat er in seinem Berufsleben schon geführt. Da kommt einiges an spannendem Gesprächsstoff zusammen. Ein alter Personaler-Spruch hat sich bei diesem Gespräch fest in meinem Kopf verankert: Wir stellen die Leute für Ihre Fähigkeiten ein und schmeißen sie wegen ihrer Persönlichkeit wieder raus.  (...)]]></description>
		<atom:link rel="http://podlove.org/deep-link" href="https://www.endlich-montag.net/blog/podcast/13-minuten-mit-marcus-heinen/#" />
		
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		<itunes:author>Heiko Link</itunes:author>
		<itunes:subtitle>Wertschätzender Personalchef: Marcus Heinen von der Volksbank Bad Oeynhausen - Herford.</itunes:subtitle>
		<itunes:title>13 Minuten mit: Marcus Heinen</itunes:title>
		<itunes:episode>5</itunes:episode>
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		<itunes:summary><![CDATA[Mit Marcus Heinen, dem Leiter Personalmanagement der Volksbank Bad Oeynhausen-Herford hätte ich mich den ganzen Tag lang unterhalten können. Mehr als 1.000 Einstellungsinterviews hat er in seinem Berufsleben schon geführt. Da kommt einiges an spannendem Gesprächsstoff zusammen. Ein alter Personaler-Spruch hat sich bei diesem Gespräch fest in meinem Kopf verankert: Wir stellen die Leute für Ihre Fähigkeiten ein und schmeißen sie wegen ihrer Persönlichkeit wieder raus.  (...)]]></itunes:summary>
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		<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_4010" style="width: 310px" class="wp-caption alignright"><a href="http://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/02/Marcus_Heinen_voba_hf_12.jpg" target="_blank" rel="attachment noopener wp-att-4010"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-4010" class="wp-image-4010 size-medium" src="http://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/02/Marcus_Heinen_voba_hf_12-300x273.jpg" alt="Marcus_Heinen_voba_hf_12" width="300" height="273" srcset="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/02/Marcus_Heinen_voba_hf_12-300x273.jpg 300w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/02/Marcus_Heinen_voba_hf_12-768x698.jpg 768w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/02/Marcus_Heinen_voba_hf_12-1024x931.jpg 1024w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/02/Marcus_Heinen_voba_hf_12-600x546.jpg 600w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><p id="caption-attachment-4010" class="wp-caption-text"><strong>Marcus Heinen</strong> &#8211; Leiter Personalmanagement bei der Volksbank Bad Oeynhausen-Herford eG</p></div>
<p>Mit Marcus Heinen, dem Leiter Personalmanagement der <a href="http://www.meinevolksbank.de" target="_blank" rel="noopener">Volksbank Bad Oeynhausen-Herford</a> hätte ich mich den ganzen Tag lang unterhalten können. Mehr als 1.000 Einstellungsinterviews hat er in seinem Berufsleben schon geführt. Da kommt einiges an spannendem Gesprächsstoff zusammen. Ein alter Personaler-Spruch hat sich bei diesem Gespräch fest in meinem Kopf verankert: <strong>Wir stellen die Leute für Ihre Fähigkeiten ein und schmeißen sie wegen ihrer Persönlichkeit wieder raus.</strong><span id="more-4646"></span></p>
<h2> <a href="https://itunes.apple.com/de/podcast/endlich-montag!/id1083066806" target="_blank" rel="noopener"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-4389" src="http://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/itunes-logo-300x111-300x111.jpg" alt="iTunes Logo" width="178" height="66" /></a></h2>
<p>&nbsp;</p>
<p>&#8222;Fehlende Fähigkeiten kann sich ein Mitarbeiter aneignen&#8220;, findet der 46-jährige, der seit vier Jahren bei der Volksbank arbeitet und in eigener Sache etwa 20 bis 30 Bewerbungen verschickt hat. Arbeitgeber können den Neuen dabei auf vielfältige Weise unterstützen, zum Beispiel mit der Einarbeitung durch Kollegen, durch Weiterbildungsseminare oder ganz einfach mit einem Fachbuch: &#8222;Aber die Persönlichkeit, die können wir nicht ändern.&#8220; Sie ist ein entscheidender Faktor, der zuweilen schwer einzuschätzen ist, weil die Leute laut dem Personalchef im Vorstellungsgespräch nicht gerne darüber reden.</p>
<h2>Mit beim Coaching auswendig Gelerntem kommt man nicht weit</h2>
<p>&#8222;Im Interview geht es meistens um drei Themen: Das Umfeld, den Job und um den Bewerber persönlich&#8220;, erklärt Heinen und zeichnet dabei drei Kreise auf ein Blatt Papier. Im Zentrum steht das Persönliche, im mittleren Kreis der Job, dann kommt das Umfeld. Das Gespräch ist so aufgebaut, dass sich der Interviewer wie durch einen Trichter über die leichter anzusprechenden Themen von außen langsam in das Zentrum das Kreismodells vorarbeitet. Der Persönlichkeitsfaktor wird dann gründlich untersucht: &#8222;Eine Einstellung ist eine Investition für das Unternehmen. Ich will gut investieren und auch so, dass jemand zwei bis drei Jahre bleibt.&#8220; Als Jobcoach habe ich in Gesprächen mit Unternehmern oft gehört, dass es sehr schwer ist, sein Gegenüber einzuschätzen. Leichter ist es, herauszuhören, welcher Coach ihn auf das Gespräch vorbereitet hat. Ähnliche Erfahrungen machte auch Marcus Heinen: &#8222;Man erkennt schon, ob jemand ein gutes Training genossen hat. Das Gespräch wird aber so geführt, dass man mit auswendig Gelerntem nicht weit kommt.&#8220;</p>
<div id="attachment_4019" style="width: 234px" class="wp-caption alignleft"><a href="http://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/02/MG_2929_Heinen.jpg" target="_blank" rel="attachment noopener wp-att-4019"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-4019" class="wp-image-4019 size-medium" src="http://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/02/MG_2929_Heinen-224x300.jpg" alt="_MG_2929_Heinen" width="224" height="300" srcset="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/02/MG_2929_Heinen-224x300.jpg 224w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/02/MG_2929_Heinen-768x1029.jpg 768w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/02/MG_2929_Heinen-764x1024.jpg 764w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/02/MG_2929_Heinen-600x804.jpg 600w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/02/MG_2929_Heinen.jpg 1543w" sizes="(max-width: 224px) 100vw, 224px" /></a><p id="caption-attachment-4019" class="wp-caption-text"><strong>Trichter-Technik:</strong> Über die entspannteren Themen, führt das Einstellungsgespräch zum entscheidenden Persönlichkeitsfaktor.</p></div>
<p>Bei der Volksbank sind es in der Regel zwei Vertreter des Unternehmens, die mit einem Bewerber sprechen. Außer dem Personalchef ist auch noch der spätere Vorgesetzte des potentiellen Mitarbeiters dabei. Die beiden entscheiden gleichberechtigt. &#8222;Wobei ich auch mit einer Aufteilung von 49 zu 51 Prozent einverstanden bin. Ich bin ja nicht derjenige, der später direkt mit dem neuen Mitarbeiter zusammenarbeiten wird&#8220;, ergänzt Marcus Heinen. In der Praxis wäre das allerdings was Neues: &#8222;Uneinigkeit, wen wir einstellen, gab es noch nie.&#8220;</p>
<p>Die Volksbank Bad Oeynhausen-Herford legt laut dem Personalleiter großen Wert auf einen <strong>wertschätzenden Umgang</strong> mit den Bewerbern. Deswegen gibt es unter anderem klare Vorgaben, dass der Eingang einer Bewerbung (die ausschließlich in digitaler Form akzeptiert wird) spätestens innerhalb von drei Tagen bestätigt wird. Innerhalb von 14 Tagen wird entschieden ob man nicht zusammen passt oder ob der Jobsucher zu einem Gespräch &#8211; und damit zum persönlichen Kennenlernen &#8211; eingeladen wird. Weil von der Ausschreibung der Stelle <strong>bis zur Unterschrift unter dem Vertrag maximal sechs Wochen</strong> vergehen sollten, kommt es vor, dass Marcus Heinen vier Vorstellungsgespräche an einem Tag führt: &#8222;Danach bin ich ganz schön geschafft.&#8220; Trotzdem: Entschieden wird noch vor Feierabend. Der Bewerber, der das Rennen gemacht hat, wird dann sofort informiert. Lässt man einen Jobsucher nicht vielleicht auch mal ein bisschen schmoren, um eine bessere Verhandlungsposition zu erzielen? &#8222;Das können sie sich in einem seriösen Bewerbungsverfahren nicht erlauben&#8220;, gibt der Personalentscheider als klare Antwort.</p>
<h2>Arbeitgeber bewerben sich bei den Arbeitnehmern</h2>
<p>In dem meisten Fällen ist der Kandidat ohnehin schon bekannt: &#8222;<strong>60 Prozent der Stellen besetzen wir intern.</strong>&#8220; Das bietet dem Arbeitgeber gleich vier große Vorteile: 1. Der Neue verfügt bereits über ein Netzwerk, 2. er kennt das Unternehmen, 3. er kennt die handelnden Personen und 4. er kennt auch die Abläufe im Unternehmen, die man nicht aufschreiben kann. Eine interne Besetzung kürzt auch den schriftlichen Teil der Bewerbung enorm ab. Ein Zweizeiler, der aussagt, dass jemand Interesse an der Stelle hat, reicht aus. Mit internen Bewerbern wird immer ein persönliches Gespräch geführt, das dann so verläuft wie bei den Externen auch.</p>
<p>&#8222;Der gesamte Prozess muss von der hohen Wertschätzung dem Kandidaten gegenüber geprägt sein und unsere Unternehmenskultur rüber bringen&#8220;, findet Marcus Heinen. Der Stil der 60er und 70er Jahre, in denen der Arbeitgeber der mit der dicken Zigarre war, dreht sich. Heute muss man sich viel mehr die Frage stellen: Wer ist Arbeitgeber? Also: <strong>Wer gibt Arbeit?!</strong> Mit dem Fachkräftemangel geht der Trend dahin, dass sich die Arbeitgeber bei den Arbeitnehmern bewerben.</p>
<h2>Zum Schluss noch ein paar Fakten zur Volksbank:</h2>
<ul>
<li>Pro Jahr gehen 150 &#8211; 500 Bewerbungen ein.</li>
<li>Dazu kommen 120 Bewerbungen für Praktikumsplätze.</li>
<li>Plus weitere 150 Bewerbungen für Ausbildungsplätze.</li>
<li>Nach <strong>2 Minuten</strong> entscheidet Marcus Heinen, ob ihn eine Bewerbung, die er sieht, interessiert oder nicht.</li>
<li>Aus 10 Bewerbungen ergeben sich in der Regel 4 Gespräche.</li>
<li>4 Gespräche braucht es normalerweise, um 1 Stelle zu besetzen.</li>
<li>Wie viele Bewerbungen eingehen, hängt stark von der ausgeschriebenen Stelle ab:<br />
Auf einen Job im Marketing kommen schon mal 120 Bewerbungen, gegenüber 3 auf einen in der Firmenkundenbetreuung. Auf 1 Ausbildungsplatz kommen 17 Bewerber.</li>
</ul>
<h2>Vom Personaler bekam ich noch einen Tipp für ein anderes Podcast und einen Buchtipp:</h2>
<ul>
<li>Podcast: <a href="https://www.mehr-fuehren.de/nuetzliches-fuer-sie/podcast-fuehrung/" target="_blank" rel="noopener">Führung auf den Punkt gebracht von Bernd Geropp</a></li>
<li>Buch: <a href="http://bollinger.shop-asp.de/shop/action/productDetails/19575550/ulrich_jordan_birgit_kuelpp_ines_bruckschen_das_erfolgreiche_einstellungs_interview_3658000112.html?aUrl=90007926&amp;searchId=2" target="_blank" rel="noopener">Das erfolgreiche Einstellungs-Interview</a> von Ulrich Jordan, Birgit Külpp und Ines Bruckschen. <em>Im Gegensatz zu dem meisten Veröffentlichungen richtet sich diese Buch nicht an den Bewerber sondern an die Personalentscheider.</em></li>
</ul>
<p><em>Falls Sie auf der Suche nach einem neuen Job sind (oder mal waren) und Fragen haben, die Sie gerne einem Personalchef oder Geschäftsführer stellen möchten, dann schreiben Sie sie einfach in das Kommentarfeld unter diesem Artikel. Ich nehme die Frage/n dann zum nächsten Interviewpartner mit.</em></p>
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	<item>
        <title>Hintergründe zum Jobsucher-Podcast mit Marcus Harm</title>
		<link>https://www.endlich-montag.net/blog/podcast/hintergruende-zum-jobsucher-podcast-mit-marcus-harm/</link>
		<pubDate>Thu, 14 Jan 2016 09:00:05 +0000</pubDate>
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    	<description><![CDATA[Zu jedem Jobsucher-Podcast, in dem ich einen Personalentscheider interviewe, gibt es einen begleitenden Artikel. Darin stelle ich die interviewte Person vor und liefere Fakten zum Bewerbungsprozess im jeweiligen Unternehmen.

Für alle Podcast-Fans, die diese Artikel lieber hören als lesen, habe ich die Texte zum Audio-Interview noch mal vertont. Da mir beim "Vorlesen" der Blogeinträge immer spontan noch einige Punkte aus dem Interviewtermin oder auch Beispiele aus meinen Coachings einfallen, erhalten die Podcast-Episoden mit den Hintergründen in der Regel zusätzliche Infos.

Hier gibt es die Hintergrundinfos zum Personalentscheider-Interview mit Marcus Harm von buntwäsche Textildruck + Stickerei:  (...)]]></description>
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		<itunes:subtitle>Ist auf Quereinsteiger angewiesen: Markus Harm von buntwäsche Textildruck + Stickerei</itunes:subtitle>
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Für alle Podcast-Fans, die diese Artikel lieber hören als lesen, habe ich die Texte zum Audio-Interview noch mal vertont. Da mir beim &quot;Vorlesen&quot; der Blogeinträge immer spontan noch einige Punkte aus dem Interviewtermin oder auch Beispiele aus meinen Coachings einfallen, erhalten die Podcast-Episoden mit den Hintergründen in der Regel zusätzliche Infos.

Hier gibt es die Hintergrundinfos zum Personalentscheider-Interview mit Marcus Harm von buntwäsche Textildruck + Stickerei:  (...)]]></itunes:summary>
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		<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_3948" style="width: 310px" class="wp-caption alignright"><a href="http://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/01/marcus-harm.jpg" target="_blank" rel="noopener"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-3948" class="wp-image-3948 size-medium" src="http://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/01/marcus-harm-300x300.jpg" alt="Marcus Harm" width="300" height="300" srcset="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/01/marcus-harm-300x300.jpg 300w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/01/marcus-harm-150x150.jpg 150w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/01/marcus-harm-768x768.jpg 768w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/01/marcus-harm-600x600.jpg 600w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/01/marcus-harm.jpg 1024w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><p id="caption-attachment-3948" class="wp-caption-text"><strong>Marcus Harm</strong> – Inhaber von buntwäsche Textildruck + Stickerei.</p></div>
<p>Zu jedem Jobsucher-Podcast, in dem ich einen Personalentscheider interviewe, gibt es einen begleitenden Artikel. Darin stelle ich die interviewte Person vor und liefere Fakten zum Bewerbungsprozess im jeweiligen Unternehmen.</p>
<p>Für alle Podcast-Fans, die diese Artikel lieber hören als lesen, habe ich die Texte zum Audio-Interview noch mal vertont. Da mir beim &#8222;Vorlesen&#8220; der Blogeinträge immer spontan noch einige Punkte aus dem Interviewtermin oder auch Beispiele aus meinen Coachings einfallen, erhalten die Podcast-Episoden mit den Hintergründen in der Regel zusätzliche Infos.</p>
<p>Hier gibt es die Hintergrundinfos zum Personalentscheider-Interview mit Marcus Harm von <a href="http://www.buntwaesche.de/web/" target="_blank" rel="noopener">buntwäsche Textildruck + Stickerei</a>:<span id="more-4643"></span></p>
<h2> <a href="https://itunes.apple.com/de/podcast/endlich-montag!/id1083066806" target="_blank" rel="noopener"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-4389" src="http://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/itunes-logo-300x111-300x111.jpg" alt="iTunes Logo" width="178" height="66" /></a></h2>
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	<item>
        <title>13 Minuten mit: Marcus Harm</title>
		<link>https://www.endlich-montag.net/blog/podcast/13-minuten-mit-marcus-harm/</link>
		<pubDate>Wed, 13 Jan 2016 13:40:43 +0000</pubDate>
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    	<description><![CDATA["Komm rein und setz Dich. Willst Du was trinken?" Genau so hätte das Gespräch mit Marcus Harm auch begonnen, wenn ich nicht wegen dem Podcast für diesen Beitrag, sondern als Bewerber zum Vorstellungsgespräch gekommen wäre. Der 31-jährige Inhaber von "buntwäsche Textildruck + Stickerei" hat keine speziellen oder gar fiesen Fragen die er bei jeder Einstellung abklopft. Stattdessen steigt er über Getränk und Smalltalk locker ein und gibt dem Gespräch Raum, sich zu entwickeln. Für ihn zählt in erster Linie der Mensch und ob er ins Team passt. Alles andere findet sich, in einem Unternehmen, das auf Quereinsteiger angewiesen ist.  (...)]]></description>
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		<itunes:subtitle>Ist auf Quereinsteiger angewiesen: Markus Harm von buntwäsche Textildruck + Stickerei.</itunes:subtitle>
		<itunes:title>13 Minuten mit: Marcus Harm</itunes:title>
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		<itunes:summary><![CDATA[&quot;Komm rein und setz Dich. Willst Du was trinken?&quot; Genau so hätte das Gespräch mit Marcus Harm auch begonnen, wenn ich nicht wegen dem Podcast für diesen Beitrag, sondern als Bewerber zum Vorstellungsgespräch gekommen wäre. Der 31-jährige Inhaber von &quot;buntwäsche Textildruck + Stickerei&quot; hat keine speziellen oder gar fiesen Fragen die er bei jeder Einstellung abklopft. Stattdessen steigt er über Getränk und Smalltalk locker ein und gibt dem Gespräch Raum, sich zu entwickeln. Für ihn zählt in erster Linie der Mensch und ob er ins Team passt. Alles andere findet sich, in einem Unternehmen, das auf Quereinsteiger angewiesen ist.  (...)]]></itunes:summary>
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		<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_3948" style="width: 310px" class="wp-caption alignright"><a href="http://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/01/marcus-harm.jpg" target="_blank" rel="attachment noopener wp-att-3948"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-3948" class="wp-image-3948 size-medium" src="http://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/01/marcus-harm-300x300.jpg" alt="marcus-harm" width="300" height="300" srcset="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/01/marcus-harm-300x300.jpg 300w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/01/marcus-harm-150x150.jpg 150w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/01/marcus-harm-768x768.jpg 768w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/01/marcus-harm-600x600.jpg 600w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/01/marcus-harm.jpg 1024w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><p id="caption-attachment-3948" class="wp-caption-text"><strong>Marcus Harm</strong> &#8211; Inhaber von buntwäsche Textildruck + Stickerei.</p></div>
<p>&#8222;Komm rein und setz Dich. Willst Du was trinken?&#8220; Genau so hätte das Gespräch mit Marcus Harm auch begonnen, wenn ich nicht wegen dem Podcast für diesen Beitrag, sondern als Bewerber zum Vorstellungsgespräch gekommen wäre. Der 31-jährige Inhaber von &#8222;<a href="http://www.buntwaesche.de/web/" target="_blank" rel="noopener">buntwäsche Textildruck + Stickerei</a>&#8220; hat keine speziellen oder gar fiesen Fragen die er bei jeder Einstellung abklopft. Stattdessen steigt er über Getränk und Smalltalk locker ein und gibt dem Gespräch Raum, sich zu entwickeln. Für ihn zählt in erster Linie der Mensch und ob er ins Team passt. Alles andere findet sich, in einem Unternehmen, das auf Quereinsteiger angewiesen ist.<span id="more-4636"></span></p>
<h2> <a href="https://itunes.apple.com/de/podcast/endlich-montag!/id1083066806" target="_blank" rel="noopener"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-4389" src="http://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/itunes-logo-300x111-300x111.jpg" alt="iTunes Logo" width="178" height="66" /></a></h2>
<h2></h2>
<h2>Bewerbungsanschreiben sind meistens 0815</h2>
<p>Als Harm sich Anfang 2011 mit buntwäsche selbstständig machte, hatte er eigentlich nicht vor, jemals Mitarbeiter einzustellen. Im echten Leben kam dann jedes Jahr (etwas mehr als) ein Neuer dazu. Heute sind es sieben an den beiden Standorten in Kirchlengern und Bünde. Eine Mitarbeiterin kam 2014 über eine Initiativbewerbung zu ihm. In der Regel quillt sein Briefkasten allerdings nicht vor lauter Bewerbungsmappen über. So 20 bis 25 Stück sind es pro Woche, wenn buntwäsche eine offene Stelle beim Arbeitsamt meldet. Marcus Harm hat so ein Gefühl, dass es vielleicht mehr wären, wenn er in der Ausschreibung nicht darauf hinweisen würde, dass die Bewerbung als PDF-Datei per eMail geschickt werden soll. Pro Bewerbung nimmt er sich so viel Zeit, &#8222;wie es halt dauert, den Lebenslauf zu lesen.&#8220; Mit dem fängt er <strong>immer</strong> an, weil die Anschreiben meistens &#8222;08/15 gleichgeschaltet&#8220; sind und er daraus nicht wirklich viel ziehen kann.</p>
<p>Der gebürtige Ost-Berliner wurde Ende der 90er-Jahre von seinen Eltern nach Ostwestfalen verschleppt (wie er mit einem zwinkernden Auge sagt), weil es für Mama und Papa hier die besseren Jobs gab. Er selbst hat in seinem Leben circa 30 Bewerbungen verschickt und war ungefähr zehn mal in der Rolle des Bewerbers im Vorstellungsgespräch. Nach der Realschule macht er eine Ausbildung zum Nutzfahrzeugmechaniker, die er um ein halbes Jahr verkürzte, um den Starttermin für die nächste Ausbildung nicht zu verpassen. Nach weiteren zweieinhalb Jahren hatte er den Abschluss als Industriekaufmann in der Tasche. Der Möbelzulieferer, bei dem er diese Ausbildbung gemacht hatte, stellte ihn anschließend fest ein und erklärte dem Kreiswehrersatzamt, dass dieser Mann unabkömmlich ist. Das ersparte Marcus Harm den Dienst bei der Bundeswehr. &#8222;Als Einkäufer habe ich sparen gelernt. Überhaupt war das eine sehr lehrreiche Zeit&#8220;, erinnert sich Harm. &#8222;Das war die beste Ausbildung, die ich für meine Selbständigkeit bekommen konnte&#8220;, fügt er hinzu. Als sehr nützlich erweist sich bis heute auch der erste Beruf, den er gelernt hat: Wenn an seinen Stickmaschinen mal was zu reparieren ist, dann kann er das meistens selber machen.</p>
<h2>Marcus Harm war schon in Vereinen der Merchandising-Beauftrage</h2>
<p>Quasi von selbst ergab sich auch das Geschäftsmodell von buntwäsche. In seiner Jugend war Harm in vielen Vereinen aktiv und meistens war er der &#8222;<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Merchandising" target="_blank" rel="noopener">Merchandising</a>-Beauftrage&#8220;, der die Tätigkeiten eines Einkäufers erledigte. Weil das so gut lief, begann er 2005 parallel zum seinem Job als Industriekaufmann mit einem Nebengewerbe. Offiziel gegründet hat er dann ein halbes Jahr nach dem Wechsel von dem Möbelzulieferer zu einem Unternehmen, bei dem er das Betriebsklima als sehr anstrengend empfand. Da wollte er nicht länger bleiben. buntwäsche startete mit einem breiten Angebot. Mittlerweile hat sich die Firma auf Textilveredelung mit ganz speziellen Druckarten und Stickerei spezialisiert: &#8222;Diese Nische zu finden, das kam mit der Zeit.</p>
<p>Nach dem Interview hat Marcus mich gefragt, ob er noch was zum Thema Flüchtlinge sagen dürfte. Ein Thema, das ihm am Herzen liegt. Na klar darf er! Erst recht, wenn der Flüchtling dann auch noch ein super Beispiel für einen gelungenen, beruflichen Quereinstieg ist. Ich wollte das eigentlich in das erste Interview einbauen, habe es dann aber doch gelassen. Das wäre nur Frickelei geworden und ich hätte mir meine 13-Minuten damit gesprengt. 😉 Deswegen gibt es für so einen feinen Kerl, wie den buntwäsche-Chef, hier noch mal drei Minuten Nachschlag:</p>
<audio class="wp-audio-shortcode" id="audio-4636-1" preload="none" style="width: 100%;" controls="controls"><source type="audio/mpeg" src="http://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/05/Marcus_Harm_Fluechtlinge.mp3?_=1" /><a href="http://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/05/Marcus_Harm_Fluechtlinge.mp3">http://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/05/Marcus_Harm_Fluechtlinge.mp3</a></audio>
<p><em>Falls Sie auf der Suche nach einem neuen Job sind (oder mal waren) und Fragen haben, die Sie gerne einem Personalchef oder Geschäftsführer stellen möchten, dann schreiben Sie sie einfach in das Kommentarfeld unter diesem Artikel. Ich nehme die Frage/n dann zum nächsten Interviewpartner mit.</em></p>
]]></content:encoded>
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	<item>
        <title>Hintergründe zum Jobsucher-Podcast mit Laurent Gauthier</title>
		<link>https://www.endlich-montag.net/blog/podcast/em002-hintergruende-zum-jobsucher-podcast-mit-laurent-gauthier/</link>
		<pubDate>Sun, 10 Jan 2016 09:00:53 +0000</pubDate>
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    	<description><![CDATA[Zu jedem Jobsucher-Podcast, in dem ich einen Personalentscheider interviewe, gibt es einen begleitenden Artikel. Darin stelle ich die interviewte Person vor und liefere Fakten zum Bewerbungsprozess im jeweiligen Unternehmen.

Für alle Podcast-Fans, die diese Artikel lieber hören als lesen, habe ich die Texte zum Audio-Interview noch mal vertont. Da mir beim "Vorlesen" der Blogeinträge immer spontan noch einige Punkte aus dem Interviewtermin oder auch Beispiele aus meinen Coachings einfallen, erhalten die Podcast-Episoden mit den Hintergründen in der Regel zusätzliche Infos.

Hier gibt es die Hintergrundinfos zum Personalentscheider-Interview mit Laurent Gauthier von Porta Air Service:  (...)]]></description>
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		<itunes:author>Heiko Link</itunes:author>
		<itunes:subtitle>“Wenn du nicht weißt, auf welche Insel du willst, dann brauchst du das Ruder gar nicht erst anzufassen. Nur wenn du dein Ziel kennst, kannst du bei Seitenwind gegensteuern.” Laurent Gauthier von Porta Air Service.</itunes:subtitle>
		<itunes:title>Hintergründe zum Jobsucher-Podcast mit Laurent Gauthier</itunes:title>
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		<itunes:summary><![CDATA[Zu jedem Jobsucher-Podcast, in dem ich einen Personalentscheider interviewe, gibt es einen begleitenden Artikel. Darin stelle ich die interviewte Person vor und liefere Fakten zum Bewerbungsprozess im jeweiligen Unternehmen.

Für alle Podcast-Fans, die diese Artikel lieber hören als lesen, habe ich die Texte zum Audio-Interview noch mal vertont. Da mir beim &quot;Vorlesen&quot; der Blogeinträge immer spontan noch einige Punkte aus dem Interviewtermin oder auch Beispiele aus meinen Coachings einfallen, erhalten die Podcast-Episoden mit den Hintergründen in der Regel zusätzliche Infos.

Hier gibt es die Hintergrundinfos zum Personalentscheider-Interview mit Laurent Gauthier von Porta Air Service:  (...)]]></itunes:summary>
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		<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_3893" style="width: 310px" class="wp-caption alignright"><a href="http://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/01/Laurant-Gauthier_square.jpg" target="_blank" rel="noopener"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-3893" class="wp-image-3893 size-medium" src="http://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/01/Laurant-Gauthier_square-300x300.jpg" alt="Laurent Gauthier" width="300" height="300" srcset="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/01/Laurant-Gauthier_square-300x300.jpg 300w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/01/Laurant-Gauthier_square-150x150.jpg 150w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/01/Laurant-Gauthier_square-600x600.jpg 600w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/01/Laurant-Gauthier_square.jpg 650w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><p id="caption-attachment-3893" class="wp-caption-text">Laurent Gauthier – Inhaber und Geschäftsführer der Flugzeugwerft Porta Air Service.</p></div>
<p>Zu jedem Jobsucher-Podcast, in dem ich einen Personalentscheider interviewe, gibt es einen begleitenden Artikel. Darin stelle ich die interviewte Person vor und liefere Fakten zum Bewerbungsprozess im jeweiligen Unternehmen.</p>
<p>Für alle Podcast-Fans, die diese Artikel lieber hören als lesen, habe ich die Texte zum Audio-Interview noch mal vertont. Da mir beim &#8222;Vorlesen&#8220; der Blogeinträge immer spontan noch einige Punkte aus dem Interviewtermin oder auch Beispiele aus meinen Coachings einfallen, erhalten die Podcast-Episoden mit den Hintergründen in der Regel zusätzliche Infos.</p>
<p>Hier gibt es die Hintergrundinfos zum Personalentscheider-Interview mit Laurent Gauthier von <a href="http://porta-air-service.de" target="_blank" rel="noopener">Porta Air Service</a>:<span id="more-4623"></span></p>
<h2> <a href="https://itunes.apple.com/de/podcast/endlich-montag!/id1083066806" target="_blank" rel="noopener"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-4389" src="http://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/itunes-logo-300x111-300x111.jpg" alt="iTunes Logo" width="178" height="66" /></a></h2>
]]></content:encoded>
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	<item>
        <title>13 Minuten mit: Laurent Gauthier</title>
		<link>https://www.endlich-montag.net/blog/podcast/13-minuten-mit-laurent-gauthier/</link>
		<pubDate>Sat, 09 Jan 2016 16:14:54 +0000</pubDate>
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    	<description><![CDATA[Über 500 Mitarbeiter hat Laurent Gauthier im Laufe seines Berufslebens entweder selbst eingestellt oder er war an deren Einstellung beteiligt. Meistens waren es Fach- und Führungkräfte, die der 39-jährige, gebürtige Belgier in verschiedene Unternehmen holte. Im Podcast-Interview mit "Endlich Montag!" berichtet er vom Bewerbungsprozess aus Sicht des Unternehmens. Er erzählt, wie er bei der Mitarbeitersuche vorgeht, welche Vorbereitung er von Bewerbern erwartet, was jemand tun kann, der nicht alle Anforderungen der Stellenanzeige erfüllt, auf welche Fragen man im Vorstellungsgespräch auf jeden Fall gute Antworten parat haben sollte und gibt weitere gute Tipps für die Jobsuche.  (...)]]></description>
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		<itunes:author>Heiko Link</itunes:author>
		<itunes:subtitle>Erwartungen an Bewerber: Laurent Gauthier von Porta Air Service sagt, worauf es ihm ankommt.</itunes:subtitle>
		<itunes:title>13 Minuten mit: Laurent Gauthier</itunes:title>
		<itunes:episode>1</itunes:episode>
		<itunes:episodeType>full</itunes:episodeType>
		<itunes:summary><![CDATA[Über 500 Mitarbeiter hat Laurent Gauthier im Laufe seines Berufslebens entweder selbst eingestellt oder er war an deren Einstellung beteiligt. Meistens waren es Fach- und Führungkräfte, die der 39-jährige, gebürtige Belgier in verschiedene Unternehmen holte. Im Podcast-Interview mit &quot;Endlich Montag!&quot; berichtet er vom Bewerbungsprozess aus Sicht des Unternehmens. Er erzählt, wie er bei der Mitarbeitersuche vorgeht, welche Vorbereitung er von Bewerbern erwartet, was jemand tun kann, der nicht alle Anforderungen der Stellenanzeige erfüllt, auf welche Fragen man im Vorstellungsgespräch auf jeden Fall gute Antworten parat haben sollte und gibt weitere gute Tipps für die Jobsuche.  (...)]]></itunes:summary>
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		<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_3893" style="width: 310px" class="wp-caption alignright"><a href="http://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/01/Laurant-Gauthier_square.jpg" target="_blank" rel="attachment noopener wp-att-3893"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-3893" class="wp-image-3893 size-medium" src="http://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/01/Laurant-Gauthier_square-300x300.jpg" alt="Laurant Gauthier_square" width="300" height="300" srcset="https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/01/Laurant-Gauthier_square-300x300.jpg 300w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/01/Laurant-Gauthier_square-150x150.jpg 150w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/01/Laurant-Gauthier_square-600x600.jpg 600w, https://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/01/Laurant-Gauthier_square.jpg 650w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><p id="caption-attachment-3893" class="wp-caption-text"><strong>Laurent Gauthier</strong> &#8211; Inhaber und Geschäftsführer der Flugzeugwerft Porta Air Service.</p></div>
<p>Über 500 Mitarbeiter hat Laurent Gauthier im Laufe seines Berufslebens entweder selbst eingestellt oder er war an deren Einstellung beteiligt. Meistens waren es Fach- und Führungkräfte, die der 39-jährige, gebürtige Belgier in verschiedene Unternehmen holte. Im Podcast-Interview mit &#8222;Endlich Montag!&#8220; berichtet er vom Bewerbungsprozess aus Sicht des Unternehmens. Er erzählt, wie er bei der Mitarbeitersuche vorgeht, welche Vorbereitung er von Bewerbern erwartet, was jemand tun kann, der nicht alle Anforderungen der Stellenanzeige erfüllt, auf welche Fragen man im Vorstellungsgespräch auf jeden Fall gute Antworten parat haben sollte und gibt weitere gute Tipps für die Jobsuche.</p>
<p><strong>Wo will ich in 15 Jahren sein?</strong> Das ist für Laurent Gauthier die allerwichtigste Frage, die sich ein Jobucher stellen sollte: &#8222;Wenn du nicht weißt, auf welche Insel du willst, dann brauchst du das Ruder gar nicht erst anzufassen. Nur wenn du dein Ziel kennst, kannst du bei Seitenwind gegensteuern.&#8220; (Über die wichtigste Frage spricht er im Audio-Interview.) Der Mann, der den Bewerbungsprozess auf der Unternehmensseite aus dem Effeff kennt, war selbst nur zwei Mal in der Rolle des Bewerbers: &#8222;Danach wurde ich immer von <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Personalvermittler_(Deutschland)" target="_blank" rel="noopener">Headhuntern</a> angesprochen.&#8220;</p>
<h2> <a href="https://itunes.apple.com/de/podcast/endlich-montag!/id1083066806" target="_blank" rel="noopener"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-4389" src="http://www.endlich-montag.net/wp-content/uploads/2016/03/itunes-logo-300x111-300x111.jpg" alt="iTunes Logo" width="178" height="66" /></a></h2>
<p><span id="more-4609"></span></p>
<p>Am Beginn seines Berufslebens arbeitete Gauthier sieben Jahre bei der <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Continental_AG" target="_blank" rel="noopener">Continental AG</a>, wo er seine Ausbildung machte, sein Maschinenbaustudium mit dem Diplom Ingenieur abschloss und das Führungsnachwuchsprogramm absolvierte. Danach ging er für vier Jahre in die Unternehmensberatung zu <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Porsche#Tochterunternehmen" target="_blank" rel="noopener">Porsche Consulting</a>. Es folgten noch mal sieben Jahre als Vice President und Vorstand bei dem Armaturenhersteller <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Grohe" target="_blank" rel="noopener">Grohe</a>. Dann übernahm er 2013 die Flugzeugwerft <a href="http://porta-air-service.de" target="_blank" rel="noopener">Porta Air Service</a>, mit Standorten am <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Flugplatz_Porta_Westfalica" target="_blank" rel="noopener">Verkehrslandeplatz Porta Westfalica,</a> am Airport Hamburg und am Airport Larnaka auf <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Zypern" target="_blank" rel="noopener">Zypern</a>.</p>
<p>Das er von den ganz Großen zu der im direkten Vergleich doch eher kleinen Flugzeugwerft wechselte, war für viele eine Überraschung. In der Luftfahrtbranche hat sein Unternehmen einen hohen Bekanntheitsgrad und steht für vollen Service mit höchsten Qualitätsansprüchen.</p>
<p>Heute landet ungefähr alle drei Tage eine Bewerbung auf dem Tisch von Laurent Gauthier. Zum Durchgucken hat er fünf Minuten Zeit. Mit dem Anschreiben fängt er an.</p>
<p>Zur Erweiterung seines Teams sucht er aktuell noch <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Avionik" target="_blank" rel="noopener">Avioniker</a>.</p>
<p>Ich freue mich wirklich sehr, dass gerade Laurent der Erste war, den ich für meine neue Endlich Montag! Podcast-Serie interviewen durfte. Dafür herzlichen Dank! In meiner neuen Podcast-Serie interviewe ich Menschen, die Mitarbeiter einstellen und stelle dabei Fragen, die man als Bewerber normalerweise nicht stellen kann. Die Dauer ist dabei auf maximal 13 Minuten begrenzt. Das Interview mit Laurent war ein wirklich sehr schöner Einstieg. Am besten hören Sie selbst.</p>
<p><em>Falls Sie auf der Suche nach einem neuen Job sind (oder mal waren) und Fragen haben, die Sie gerne einem Personalchef oder Geschäftsführer stellen möchten, dann schreiben Sie sie einfach in das Kommentarfeld unter diesem Artikel. Ich nehme die Frage/n dann zum nächsten Interviewpartner mit.</em></p>
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